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5.0 von 5 Sternen Der sechste Fall für die oberbayrischen Ermittlerinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl
„Scheunenfest“ von Nicola Förg ist der nun bereits sechste Fall für die Kommissarin Kathi Reindl und ihrer Vorgesetzten Irmi Mangold. Doch zuerst sieht es so aus, als ob Kathi den neuen Fall allein mit ihrer Kollegin Andrea aufklären muss, denn Irmi macht Urlaub im Norden Norwegens. Hier macht sie eine Auszeit von ihrem letzten Fall, der ihr...
Vor 5 Monaten von Girdin veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Netter Geschichtsunterricht - wenig Krimi
Nach ihrem letzten Fall im "Platzhirsch" braucht Irmi Mangold eine lange Auszeit. Leider erfährt der Leser diesen Zusammenhang aber kaum und hat auch ein wenig Probleme, alles auf die Reihe zu bekommen, was er an rudimentären Informationen bekommt. Wer den Vorgänger nicht gelesen hat, versteht überhaupt nicht, was so schlimm war, dass die...
Vor 2 Monaten von Kyra Cade veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der sechste Fall für die oberbayrischen Ermittlerinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl, 5. Mai 2014
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Scheunenfest: Ein Alpen-Krimi (Alpen-Krimis, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
„Scheunenfest“ von Nicola Förg ist der nun bereits sechste Fall für die Kommissarin Kathi Reindl und ihrer Vorgesetzten Irmi Mangold. Doch zuerst sieht es so aus, als ob Kathi den neuen Fall allein mit ihrer Kollegin Andrea aufklären muss, denn Irmi macht Urlaub im Norden Norwegens. Hier macht sie eine Auszeit von ihrem letzten Fall, der ihr psychisch sehr zugesetzt hat. Doch als Kathi Irmi anruft, erwacht schnell wieder deren Kriminalistensinn.

In Unterammergau ist eine Tenne abgebrannt. Im darin befindlichen alten Holzhochsilo werden zwei Frauenleichen gefunden und, wie sich später herausstellt, auch eine tote Katze. Gerät man in Bodennähe des Silos, stirbt man schon nach kurzer Zeit an den Gärgasen. Eine der toten Frauen war Pflegerin des alten Bauern und seiner Frau, denen der Hof gehört. Für Kathi und der aus dem Urlaub zurückgekehrten Irmi stellt sich nicht nur die Frage danach, welche Identität die zweite Tote hat, sondern ob die Frauen versehentlich ins Silo gerieten oder hineingestoßen wurden. Weitere Fragen wirft eine Phosporbombe auf, wie sie im zweiten Weltkrieg verwendet wurde, die in der Tenne platziert war. In der Familie des Bauern begegnen den beiden Ermittlerinnen Hass und Missgunst. Und erst nach mühsamer Kleinarbeit kommen sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur, das eventuell zur Aufklärung des Falls beitragen könnte.

Ich habe bisher noch keinen Krimi dieser Ermittlerinnen-Reihe gelesen. Doch die Autorin hat entsprechend fehlendes Vorwissen geschickt in den Roman eingebaut, so dass sich für mich letztlich ein rundes Gesamtbild ergeben hat. Von Beginn an merkt man, dass die beiden Vermittlerinnen vertraut im Umgang miteinander sind. Sie ergänzen sich in ihren Eigenschaften sehr gut. Irmi ist die etwas Ältere der beiden und eine typische Dorfbewohnerin. Sie ist geschieden, kinderlos und wohnt zusammen mit ihrem Bruder. Sie kann gut mit anpacken und bringt in ihre Ermittlungsarbeit nicht nur das Wissen über die örtlichen Gepflogenheiten, sondern auch Kenntnisse über handwerkliche Tätigkeiten mit. Kathi ist dagegen ein leicht aufbrausender Typ. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ist oftmals erschreckend ehrlich, jedoch nicht nachtragend. Zum Glück weiß Irmi Kathis Temperament stets schnell abzukühlen.

Neben der Liebe zur Heimat fühlt man durch die begeisterte Beschreibung der Landschaft und so mancher norwegischer Eigenheit in diesem Krimi auch ein Faible der Autorin zu Norwegen. Doch unterbrochen wird die Schwärmerei durch viel ernstere Themen, die sich bei der Aufklärung des Falls ergeben. Die Autorin hat dazu sehr gut recherchiert. Feindlichkeiten, die sich aus der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, sei es durch örtliche Verbundenheit oder im größeren Maß ethnisch, werden hier angesprochen. Einen kritischen Blick wirft sie aber auch auf die Probleme junger Osteuropäerinnen, die als Pflegerinnen auf Zeit nach Deutschland kommen.

Trotz der ersten Hintergründe war der Krimi sehr unterhaltsam und vom Schreibstil her mühelos zu lesen. Eingeflochtene Wortwechsel im bayrischen Dialekt wirkten auflockernd. Dank einiger unerwarteter Wendungen konnte auch die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten werden. Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen und ich empfehle das Buch gerne an Leser von guten Krimis weiter.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schrecklich nette Familie im Ammertal, 2. Mai 2014
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Scheunenfest: Ein Alpen-Krimi (Alpen-Krimis, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
Das Buch beginnt wie ein typischer Regionalkrimi: Ein Großbrand auf einem Bauernhof; beim Schmid. Die Tenne brennt lichterloh, aber die Feuerwehr kann das Wohnhaus retten. Allerdings: Im - uralten und niedergebrannten - Holzsilo werden 2 Leichen entdeckt. Ein Gärgasunfall?
Von da an nimmt der Krimi - im wahrsten Sinn des Wortes - "Fahrt auf". Die Mitglieder der Familie Schmid entpuppen sich als nicht gerade sehr nette Zeitgenossen. Und da ist noch der Altbauer. Seine Vergangenheit, seine Militärzeit in Norwegen während des 2. Weltkriegs scheinen der Schlüssel zur Lösung des Falles zu sein. Irmi Mangold, dieses Mal sogar in Norwegen unterwegs, und Kathi Reindl ermitteln wie immer mit großem Engagement...
Nicola Förg verbindet sehr geschickt Lokalkolorit mit Zeitgeschichte. Sie will Zeitzeugen ein Denkmal setzen, hier in Krimiform. Das ist ihr ausgezeichnet gelungen!
Chapeau!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Geschichtsunterricht - wenig Krimi, 4. August 2014
Nach ihrem letzten Fall im "Platzhirsch" braucht Irmi Mangold eine lange Auszeit. Leider erfährt der Leser diesen Zusammenhang aber kaum und hat auch ein wenig Probleme, alles auf die Reihe zu bekommen, was er an rudimentären Informationen bekommt. Wer den Vorgänger nicht gelesen hat, versteht überhaupt nicht, was so schlimm war, dass die abgebrühte Kommissarin plötzlich die Einsamkeit Norwegens sucht - und wer das Buch kennt, muss auch ein bisschen selbst die Geschichte erzählen, die sich zwischen beiden Bänden zuträgt. Das ist schade, denn so verliert man den Anschluss und wird sofort auf eine Schwäche des Buches aufmerksam gemacht. Natürlich ist es nicht üblich für Förg, das Seelenleben und die Phasen zwischen den einzelnen Fällen der Ermittler ausführlich zu beschreiben. Jedoch fehlt es hier einfach an Zusammenhang und an der Verbindung zwischen beiden Büchern, was sehr schade ist. Vielleicht muss Förg sich kurz halten, doch der ein oder andere fortführende Satz hätte dem Buch sehr gut getan.

Wie immer erfährt man viel Geschichtliches, dieses Mal nicht nur aus Oberbayern, sondern auch Norwegen und der Leser wird mitgenommen auf eine Reise in die Kälte und den Zweiten Weltkrieg. Ob diese Reise allerdings so stimmig ist, muss jeder für sich entscheiden. Manches geht in diesem Buch viel zu schnell und erscheint eher ein Zwang zu sein, ganz viel Wissen in ein kleines, unschuldiges Buch zu quetschen, auch wenn es gar nicht so richtig hineinpassen mag. So sind manche Ausflüge in die Historie in Dialoge eingebaut, die dadurch fast schon sinnlos erscheinen und Szenen unschön in die Länge ziehen.

Spannend ist der eigentliche Kriminalfall schon, auch wenn der zu ruckartig und ohne viel Liebe erzählt wird. Eher langweilig plätschert er dahin und wird zwischendurch mal wieder aufgegriffen, wenn Irmi Mangold gerade nicht durch die Welt reist oder etwas aus der Vergangenheit dieser Welt erzählt.

Nein, ganz trist kommt das Buch nicht daher und sicherlich ist "Scheunenfest" auch ein netter, aber leider auch etwas seichter Lesespaß. Er eignet sich vielmehr dazu, einen kleinen geschichtlichen Teil zu erfahren, das Oberbayerische noch ein Stück näher kennenzulernen und schön verpackt in der Bauern-Idylle einen Mord aufgeklärt zu bekommen.

Ganz niedermachen möchte ich Förg aber nicht. Ihre Bücher haben einen gewissen Kultstatus und haben vor allem auch Charme, bringen das Ländliche gut rüber und sind literarischer Urlaub in Oberbayern. "Scheunenfest" enthält zwar nur wenige bayerische Sätze und auch fehlen diese typischen Ausdrücke und Redewendungen, die dem Ganzen noch mehr Lokalkolorit verleihen würden.

Für Förg-Fans ein absolutes Muss, für Alpenkrimi-Leser ein deutliches Kann. Wer keine spannende Ermittlungsarbeit erwartet und gerne auf eher spielerische Weise Geschichte erfahren möchte, der hat auf jeden Fall das richtige Buch in der Hand!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Kriminalroman mit ernsten Themen im Hintergrund., 17. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Scheunenfest: Ein Alpen-Krimi (Alpen-Krimis, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
Nachdem die Feuerwehr den Brand auf dem Hof des Altbauern Schmid
gelöscht hat, finden sie zwei verbrannte Leichen im Silo.Wie sich herausstellt
handelt es sich um die rümänische Pflegekraft Ionella, die sich im Wechsel
mit anderen Frauen aus Rumänien um die alten Schmids kümmerte,
weil keiner in der Familie dafür die Zeit, die Kraft oder die Muse hatte.
Bei der zweiten Leiche handelt es sich nicht, wie zunächst angenommen um eine
befreundete Pflegerin, sondern um ein norwegisches Au-Pair Mädchen.

Alles könnte auf einen Unfall hindeuten - die beiden Frauen hatten versucht
eine Katze zu retten, die ins Silo gelaufen war und alle drei wurden von
den Dämpfen bewußtlos und starben. Allerdings hätte die Katze dann
keinen eingeschlagenen Schädel .... Das Ermittlerduo Irmi Mangold und
Kathi Reindl machen sich mit ihrem Team an die Arbeit.

Die Familie Schmid entpuppt sich nicht unbedingt als nett. Ging es darum
die alten Leute ins Pflegeheim abzuschieben um den Hof und das Land
schnellstens zu verkaufen. Oder ging der sexuelle Übergriff des Enkels
an einer 'billigen Rumänin' diesmal schief.In was für Geschäfte
sind die Schmids verwickelt ?

Eine Phosphorbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die in der Scheune lag,
hatteden Brand beschleunigt. Der alte Schmid war damals in Norwegen
stationiert ... Das norwegische Au-Pair Mädchen hatte interessanten
E-mail Kontakt in die Heimat. Wäre das zu weit hergeholt ?

Fazit
Ein guter Kriminalroman mit ernsten Themen im Hintergrund. Da während
der Ermittlung auch eine Reise nach Norwegen ansteht und Irmi Mangold
dort vorher eine Zeit zur Erholung verbracht hatte, erfährt man
nicht nur viel über die Geschichte Bayerns, sondern auch über
Norwegen und die Zeit des zweiten Weltkrieges.

Dies ist der achte Fall von Mangold/Reindl - mein erster, aber man
kommt problemlos in die Geschichte hinein - ein gut zu lesendes Buch
ohne Blut und fiese Einzelheiten.

Viele Grüße von der Numi
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4.0 von 5 Sternen Was macht die Katze im Silo?, 19. August 2014
Ein großer Brand in Unterammergau – und im alten Silo findet man zwei tote Frauen und später eine tote Katze. Wollte die eine Frau, vermutlich die Pflegerin des alten Bauern-Ehepaars, die Katze retten, ist ohnmächtig geworden (im Silo entstehen hochgiftige Gase…) und war es das Schicksal der zweiten jungen Frau, die vermutlich helfen wollte, auch zu sterben? Wer sind die Frauen? War es ein Unfall oder Mord - - - oder war alles ganz anders? In der Bauernfamilie will keiner etwas wissen und eine Phosphorbombe in der Tenne gibt noch zusätzliche Rätsel auf. Kati ruft Irmi, die zur Zeit in Norwegen Urlaub macht, zu Hilfe….

Nun, endlich mal wieder Spannung und ein Ermittler-Duo, das so gegensätzlich ist und sich doch so gut ergänzt. Allerdings war es ein wenig schwierig, sich daran zu erinnern, warum Irmi diese Auszeit überhaupt braucht – wer „Platzhirsch“ nicht gelesen hat, versteht vermutlich nicht ganz, warum es nicht anders ging. In meinen Augen wäre es besser gewesen, die zwei anderen Themen zu beschränken, und hier mehr – im Rückblick – zu erzählen.

Überhaupt die, wie jetzt wohl weiterhin üblich, zusätzlich ernsten Themen - auch in diesem Buch nun wieder. Gut, eines leuchtet mir ja noch ein - die ausländischen Pflegekräfte und all die damit verbundenen Probleme. Aber musste denn auch wirklich noch jede Menge Geschichte mit ins Buch? Nicht nur von Oberbayern dieses Mal - nein auch nach Norwegen und in den 2. Weltkrieg reist der Leser mit der Autorin. Das war mir zu viel – ich wollte wissen, wie es im Kriminalfall weitergeht und nicht lange, oft gequält in die Länge gezogene Szenen über die damalige Zeit lesen. Sinnvoll finde ich das jedenfalls nicht; es geht zu Kosten des eigentlichen Falles.

Dieser ist, wie gesagt, schon spannend, aber am Ende auch ziemlich konstruiert. Es ist – ja, einfach zu viel geworden. Sicher, Frau Förg hat es geschafft, das Ganze letztendlich noch „rund“ zu machen und zusammen zu führen, aber überzeugt hat mich das nicht….

Und Irmi und Kati, beide ganz „soft“, aus lauter Ehrfurcht vor all dem, was vor vielen, vielen Jahren war – das „passte“ alles nicht mehr so richtig.

Wie gesagt, ohne diese langen geschichtlichen Abhandlungen, mit etwas mehr Pep und Augenmerk eben nur auf ein Thema (Pflege) kann ich mir vorstellen, dass dieser Krimi wieder mal DER Knaller geworden wäre. So aber….bleibt es bei 4 Sternchen von meiner Seite aus….
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5.0 von 5 Sternen Unfall oder grausamer Doppelmord?, 4. August 2014
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Scheunenfest: Ein Alpen-Krimi (Alpen-Krimis, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
Nach einem Scheunenbrand in Unterammergau werden im angrenzenden Silo des Anwesens zwei verbrannte Frauenleichen gefunden. Kathi Reindl von der Mordkommission Garmisch, die sich mit dem Fall befasst, stellt sehr bald fest, dass die beiden Frauen bereits tot waren, als der Brand ausbrach. Handelt es sich um einen Unfall, wollten die beiden Frauen eine Katze retten und wurden Opfer der gefährlichen Gase im Silo oder war es doppelter Mord? Kathi ruft ihre Kollegin Irmi Mangold zur Hilfe, die sich gerade eine Auszeit genommen hatte, um die schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten, die sie bei ihrem letzten Mordfall machen musste. Nun ist Irmis alter Elan wieder da, und sie stürzt sich sofort in die Ermittlungen. Untersuchungen bringen zutage, dass es sich bei der einen Toten um die junge Rumänin Ionella handelt, die als Pflegekraft für das alte Ehepaar gesorgt hat, dem der betroffene Bauernhof gehört. Das zweite Opfer stellt sich als die norwegische Studentin Runa heraus, die mit Ionella befreundet war. Während der Vernehmungen der Familie, der das Anwesen gehört, treffen die beiden Ermittlerinnen und ihr Team auf ganz verschiedene Charaktere, die zum Teil sehr ablehnend reagieren, als sie nach Ionella befragt werden. Der Fall wirft viele Fragen auf. Was hatten die beiden Frauen in dem Silo zu suchen und wer hätte einen Grund gehabt Ionella und ihre Freundin umzubringen?

„Scheunenfest“ ist bereits der sechste Fall für das erfolgreiche Ermittlerteam um Irmi Mangold und Kathi Reindl. Ich habe noch nicht alle gelesen, sondern die Serie erst mit dem vorherigen Band „Platzhirsch“ kennengelernt, wobei ich jedoch die beiden Protagonistinnen gleich ins Herz geschlossen habe. Die Bücher der Serie von Nicola Förg werden als „Regionalkrimis“ eingeordnet, und auf dem Cover, das den Eindruck verstärkt, steht auch ganz groß „Alpenkrimi“. Wer hier jedoch urige Hüttengaudi mit kauzigen Ermittlern erwartet, wird nicht auf seine Kosten kommen, denn Nicola Förgs Krimis spielen zwar im Alpenland, aber sie haben durchaus einen ernsten Hintergrund. Wie bereits im vorherigen Band, gibt es auch diesmal wieder historische Verknüpfungen zum Fall, und auch in ihrem neuen Krimi bringt die Autorin ihren Lesern ein Schicksal nahe, das auf „Altlasten“ der Geschichte beruht, in diesem Fall führt die Spur zurück zur Zeit des zweiten Weltkriegs, als viele deutsche Soldaten als Besatzer in Norwegen eingesetzt waren. Auch über Norwegens benachteiligte Bevölkerungsgruppe der Samen erfährt man so einiges.

Die Autorin untergräbt die vielfach propagierte und gepriesene „Landlust“ und rückt das Bild von der ländlichen Idylle zurecht, das sich vielfach in den Köpfen festgesetzt hat, denn trotz der malerischen Landschaft ist auch in der Alpenregion nicht alles eitel Sonnenschein. Nicola Förg schildert Szenen aus dem Alltag und beschreibt die Situation der Bauern, die nicht so rosig ist, wie Hochglanzmagazine uns gerne glauben lassen.
Sie zeichnet sehr facettenreich eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Charaktere, da gibt es die Stillen, die Perfekten, die Gutmenschen, die Urigen, die Aufrührerischen und die Ungehobelten, halt wie auch im wirklichen Leben. In einer realistischen, glaubhaften Kulisse hat sie wieder einen packenden Fall für ihre beiden sympathischen Heldinnen des Alltags geschaffen, der fast bis zuletzt Fragen offen lässt und den Leser kräftig ins Grübeln bringt.
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4.0 von 5 Sternen Ein typischer Förg Krimi, 2. Mai 2014
Von 
Helmut Loidl "Helmut" (Bad Goisern am Hallstättersee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein netter, förg-typischer Krimi, der sich auf eine zaghafte Analyse der Geschehnisse im 2. Weltkrieg einlässt und das Schicksal der Menschen aus der Kiregs- und Nachkriegszeit aufzuarbeiten versucht. Die Krimihandlung ist leider etwas "an den Haaren herbeigezogen" - dennoch aufgrund des Gesamtkontexts durchaus lesenswert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wären doch nur sieben Sterne möglich..., 1. April 2014
Von 
W. Scharfenberger (Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Scheunenfest: Ein Alpen-Krimi (Alpen-Krimis, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
Die Bücher von Nicola Förg sind schlicht faszinierend. Immer eine tolle, spannende Handlung, der eine oder andere 'originelle' Mord, Kommisarinnen, die sich gegenseitig in jeder Beziehung (Mentatlität, Sprachstil und auch sonst) perfekt ergänzen, ein Spusi-Mann (nicht Gspusi, sondern Spuren-Sicherung) namens Hase, der so ziemlich alles findet, was es an Spuren zu finden gibt (Umkehrung des Satzes: "mein Name ist Hase, ich weiß von nichts...", Hase findet, naja, fast alles).

Bei Nicola Förgs Büchern ist die Sprache, der Schreibstil super, flüssig zu lesen, die Handlungen, Handlungswendungen nur toll. Wer die beschriebenen Orte kennt, in dem Fall Ogau und Ugau (Oberammergau und Unterammergau), Garmisch, Ettal usw., wer sich die Mühe macht, die beschriebenen Orte, Historie, Biersorten, Streckenführungen von Straßen, wir fürbass erstaunt sein, wie excellent und präzise Nicola Förg entweder ebenso recherchiert hat. Oder die im Buch erscheineden Orte, Landschaften, Brauereien, Personen und deren Geschichte selbst kennt.

Nochmal gesagt: schade, dass bei Amazon keine sieben Sterne zu vergeben sind!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toller krimi, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wie alle Bücher aus dieser krimireihe, hat mir auch dieser fall sehr gut gefallen. tolle ambiance und dazu ein interessanter spannender fall ... hoffe auf noch viele weitere fälle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung, 25. Juni 2014
Von 
Hans Ortlieb "Holunder" (Dornstadt (Bad.-Württ.)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Spannend und realistisch, logisch aufgebaut. der Krimi hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich werde ihn an Freunde weiterempfehlen
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Scheunenfest: Ein Alpen-Krimi (Alpen-Krimis, Band 6)
Scheunenfest: Ein Alpen-Krimi (Alpen-Krimis, Band 6) von Nicola Förg (Gebundene Ausgabe - 10. März 2014)
EUR 16,99
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