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4.0 von 5 Sternen "Wenn man dem Richtigen begegnet, darf man es nicht vermasseln."
Dieses Zitat aus Julie Kiblers Debutroman "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" umreißt bereits sehr treffend, was man von diesem Buch erwarten darf: Eine Geschichte (nicht nur) um Liebe mit klugen, aber altbekannten Erkenntnissen in einer eher schlichten sprachlichen Umsetzung.
Isabelle, eine alte Dame, ist mit ihrer farbigen jungen Friseurin Dorrie auf...
Vor 23 Monaten von Berlinoise veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Berührt nur am Rand
Der Titel klingt schon nach schmalzig Herzschmerz "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh". Dennoch habe ich mich darauf eingelassen. Vor allem, weil ich Romane liebe, die zu zwei Zeitebenen spielen. Isabelle ist 90 Jahre alt und konnte ihre Friseurin Dorrie dazu überreden, sie zu einer Beerdigung zu begleiten. Die Reise führt sie nicht nur räumlich...
Vor 22 Monaten von Hemeraner veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wenn man dem Richtigen begegnet, darf man es nicht vermasseln.", 13. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieses Zitat aus Julie Kiblers Debutroman "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" umreißt bereits sehr treffend, was man von diesem Buch erwarten darf: Eine Geschichte (nicht nur) um Liebe mit klugen, aber altbekannten Erkenntnissen in einer eher schlichten sprachlichen Umsetzung.
Isabelle, eine alte Dame, ist mit ihrer farbigen jungen Friseurin Dorrie auf einer Reise quer durch die USA zu einer Beerdigung.
Auf der langen Autofahrt kommen sich die beiden unterschiedlichen Frauen, die sich schon seit Jahren kennen, noch näher und erzählen einander ihre Lebens- und Liebesgeschichten.
Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte von Isabelle, die sich als junge weiße Frau in den dreißiger Jahren in den Südstaaten der USA in einen farbigen Mann verliebte - zu dieser Zeit eine ungeheuerliche, verbotene Liebe, für die die beiden jungen Leute einen hohen Preis bezahlen mussten.
Eine herzzerreißende Liebesgeschichte vor farbigem zeitgeschichtlichen Hintergrund hatte ich erhofft - und leider nur teilweise erhalten.
Sehr gut gefallen hat mir die Geschichte der Freundschaft zwischen Isabelle und Dorrie, die Welten trennen und die dennoch eine tiefe Freundschaft und Verbundenheit miteinander entwickeln.
Die Liebesgeschichte zwischen Isabelle und Robert dagegen hat mich leider nicht so berührt, wie ich mir das erhofft hätte, was zum Teil daran liegen dürfte, daß die Geschichte von der inzwischen neunzigjährigen Isabelle sehr einseitig und recht distanziert erzählt wird.
Von ihrer großen Liebe Robert erfährt man dagegen leider recht wenig und auch die Schilderungen des gesellschaftlichen Umfeldes, in dem diese Geschichte spielt, sind leider ein wenig oberflächlich geblieben.
Dazu kommt, daß auf den gerade mal gut 300 Seiten auch noch Dorries Leben etwas näher thematisiert wird, wodurch letztendlich alle drei Handlungsstränge ziemlich an der Oberfläche bleiben.
Ich habe das Buch gerne gelesen und könnte mir denken, daß bei der Autorin durchaus noch Potential nach oben vorhanden ist, aber wirklich umgehauen hat mich "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" trotz einer eigentlich schönen Geschichte und guter Ansätze leider nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise, gefüllt mit Erinnerungen, 21. Oktober 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Schon seit Jahren kümmert sich die farbige Dorrie jede Woche um die Haare der weißen Isabelle, die bereits 90 Jahre alt ist. Eines Tages bittet Isabelle Dorrie, sie zu einem wichtigen Termin quer durch Amerika, von Texas nach Cincinnati, zu fahren. Dorrie willigt ein, und die beiden Frauen begeben sich auf die mehrtägige Reise. Während Dorrie per Telefon mit ihren zwei Kindern und ihrem neuen Freund in Kontakt steht und auf diesem Weg mit diversen Problemen konfrontiert wird, beginnt Isabelle, ihr ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Sie wuchs in einem Stadtteil in Kentucky auf, in dem Farbige sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aufhalten durften. Dort verliebte sie sich Ende der 1930er Jahre in den farbigen Hausangestellten ihrer Eltern. Konnte ihre Liebe überhaupt eine Zukunft haben?

Die Geschichte beginnt in der Gegenwart aus der Sicht Isabelles. Sie blickt darauf zurück, wie sie Dorrie kennen lernte. Inzwischen ist sie fast zu ihrer Tochter geworden, weshalb sie den Entschluss fasst, Dorrie um ihre Begleitung bei der bevorstehenden Reise zu bitten. Warum glaubt Isabelle, dies nicht alleine zu schaffen? Meine Neugier war geweckt.

Auf dem folgenden Roadtrip wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Frauen beschrieben. In der Gegenwart übernimmt Dorrie die Erzählung. Sie berichtet von den Ereignissen auf der Fahrt und ihren nicht ganz undramatischen Gesprächen mit Sohn und Freund per Telefon. Isabelle hingegen blickt in ihre Vergangenheit zurück, beginnend mit dem Jahr 1939. Gemeinsam mit Dorrie fragte ich mich, warum Isabelle ihre Geschichte ausgerechnet während der Fahrt erzählt. Gibt es eine Verbindung zum aktuellen Geschehen? Beide Erzählebenen haben mir gut gefallen, wobei Isabelles Geschichte mich nachhaltiger beschäftigt hat. Die ständigen Zeitsprünge werden durch kurze Kapitel ausgeglichen, sodass ich stets den Überblick behalten konnte, an welchem Punkt in der Vergangenheit und der Gegenwart die Geschichte sich gerade befindet.

Dorrie und Isabelle stehen in der Geschichte klar im Mittelpunkt. Beide erlebte ich als starke, authentische Frauen, die im Leben so manchen Fehler gemacht haben und daran gewachsen sind. Dorries Situation ist in der heutigen Zeit sicherlich kein Einzelfall. Als alleinerziehende Mutter fragt sie sich, ob sie die Beziehung zu ihrem neuen Freund intensivieren sollte. Außerdem scheint ihr Sohn ihr etwas zu verheimlichen. Im Vergleich dazu ist Isabelles Geschichte außergewöhnlich. 1939 herrschte eine große Kluft zwischen Schwarz und Weiß, und die Liebe einer Weißen zu einem Farbigen war in den Augen vieler Personen schlichtweg unmöglich und verboten. Es entsteht ein facettenreiches Bild der damaligen Zeit. Der Leser lernt verschiedene Charaktere kennen, die dieser Liebe mehr oder weniger ablehnend gegenüberstehen. Ich zitterte um Isabelles Glück und durchlebte mit ihr Höhen und Tiefen, dramatische und überraschende Momente. Auch wenn die Geschichte meist sachlich bleibt, konnte nachvollziehen, wie Isabelle sich gefühlt haben muss und von ihrer Erzählung berührt werden. Ihre Geschichte ist ein Einzelfall, welcher den Leser jedoch über die generelle Kluft zwischen Schwarz und Weiß in der Vergangenheit und auch heute nachdenken lässt.

„Zu zweit tut das Herz nur halb so weh“ erzählt von einer Reise zweier ungleicher Frauen. Während Isabelle in die Vergangenheit blickt und mich mit ihrer Geschichte berühren konnte, hat mir Dorries aufrichtige Art in der Gegenwart gefallen. Mit seinen ruhigen Tönen, emotionalen und dramatischen Momenten konnte mich dieser Roman überzeugen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu zweit tut das Herz nur halb so weh, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die 90-jährige Isabelle bittet ihre Friseurin Dorrie, sie zu einer Beerdigung von Texas nach Cincinnati in Ohio zu fahren, da sie sich selbst so eine lange Fahrt nicht mehr zutraut. Obwohl Dorrie für Isabelle im Lauf der Jahre fast zu einer Tochter geworden ist, erfährt sie zunächst nicht, um wessen Beerdigung es sich handelt und warum diese Reise für Isabelle so wichtig ist.

Die Beiden könnten verschiedener nicht sein und doch hat sich zwischen ihnen eine Freundschaft entwickelt, die sich über alle Unterschiede in Hautfarbe, Alter, sozialer Stellung hinwegsetzt. Isabelle ist sehr direkt, sie wirkt auf den ersten Blick mürrisch und dickköpfig, doch Dorrie ist klar, dass hinter dieser eher unfreundlichen Fassade ein trauriges Geheimnis steckt, das Isabelle zu der Person werden ließ, die sie heute ist.

Dorrie ist alleinerziehende Mutter zweier Teenager und nach einer gescheiterten Ehe sowie mehreren missglückten Liebesbeziehungen misstraut sie dem Glück in der gerade beginnenden Beziehung zu Teague. Außerdem belasten sie die Probleme mit ihrem pubertierenden Sohn.

Auf der 2-tägigen Fahrt erzählt Isabelle Dorrie ihre Lebensgeschichte, die vom Amerika der strikten Rassentrennung in den 40er Jahren geprägt ist und von einer verbotenen Liebe handelt. Obwohl die Geschichte teilweise sehr traurig bzw. wütend macht, beinhaltet sie doch auch viel Positives und auch Dorrie erkennt letztendlich, dass es sich lohnt, um sein Glück zu kämpfen und dass sie wieder Vertrauen zu den sie liebenden Menschen fassen muss, um selbst glücklich zu werden.

Es gibt zwei Handlungsstränge, die von Dorrie in der Gegenwart und Isabelle in der Vergangenheit jeweils in der Ich-Perspektive erzählt werden. Ich fand beide Lebensgeschichten sehr spannend und interessant. Diese Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft und eine große Liebe hat mich sehr berührt und ich freue mich auf weitere Romane von Julie Kibler.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch gehört als Roadmovie auf die Kinoleinwand!, 28. Februar 2013
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Isabelle ist alt geworden und hat einiges zu erzählen - als Zuhörerin gewinnt die weiße alte Dame ihre farbige Friseurin Dorrie, welche ihre Stammkundin zu einer Beerdigung, durch das halbe Land, chauffiert.

Wer am Zielort beerdigt wird, bleibt bis kurz vor dem großartig erzählten Ende des Romanes offen - die letzten 30 Seiten hab ich tatsächlich Taschentücher gebraucht, ist lange her, dass ich ein so ergreifendes Ende lesen durfte.

Zeitsprünge gewähren dem Leser Einblick in die Jugendjahre der liebenswerten Isabelle, wobei der Umgang in deren Elternhaus, die gesellschaftlichen Zwänge einer jungen Frau in jener Zeit, beeinflusst durch die rassistische Einstellung im Bundesstaat Kentucky, Ende der 1930er Jahre, für den eigentlichen Rahmen der Handlung sorgen.

Schwierigkeiten entlang der Route, sowie Einblicke in den Lebenslauf von Dorrie, die Teilhabe an ihren aktuellen Problemen, runden diese Geschichte ab und sorgen zugleich dafür, dass die beiden Damen sich noch näher kommen.

Fazit: Eine sehr ergreifende Geschichte, zu Papier gebracht von einer Autorin, die dem hier an Tag gelegten Schreibstil hoffentlich treu bleibt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Liebe, die nicht sein darf, 26. Dezember 2012
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Einen Tag habe ich für dieses wundervolle Buch gebraucht, denn ich konnte mich nicht von den Seiten lösen.Julie Kibler hat mit "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" einen sehr berührenden Roman geschrieben, der die Liebe zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Hautfarbe im Süden der der USA Anfang des 2. Weltkrieges beschreibt.

Die Geschichte, die der Leser hier erleben darf, wird auf zwei Zeitebenen erzählt.Dorrie, eine farbige Friseurin, die schon seit 10 Jahren der neunzigjährigen Isabelle die Haare macht,wird von ihrer Kundin, zu der sie mit der Zeit ein sehr inniges Verhältnis aufgebaut hat, gebeten, sie zu einer Beerdigung nach Cincinnati zu begleiten. Dorrie regelt alles wegen ihres Salons und ist auch froh ihrem Heimatort zu entkommen, da sie sich über die Beziehung zu einem Freund und potenziellen Heiratskandidaten nicht im Klaren ist .Auf dem Weg nach Cincinnati erfährt Dorrie die Geschichte ihrer Mitfahrerin Isabelle und findet auch für sich selbst eine Lösung, was ihre Zukunft betrifft.Die Geschichte ist unterteilt in einzelne Kapitel, die einmal die Geschichte Isabelles aus ihrer Vergangenheit erzählt und Dorrie die Gegenwart beschreiben lässt, die letztendlich zu einem sehr emotionalen Ende führt.

Julie Kibler hat mit ihrem Buch eine wundervolle, aber auch traurige Geschichte geschrieben, die die Zeiten der Rassentrennung im Süden der USA wieder auferstehen lässt und dem Leser vor Augen führt, wie schwierig oder gar unmöglich eine Beziehung zwischen Weißen und Schwarzen zur damaligen Zeit war.Aber auch die Gegenwartsgeschichte hat mir gefallen, in der die Beziehung zwischen einer neuzigjährigen Weißen und einer jungen schwarzen Friseurin erzählt wird,die zu mehr als guten Freunden werden, über alle Widerstände hinweg, die auch heute noch gelten. Denn Dorrie ist die Person, der Isabelle IHRE Geschichte erzählt und ihr damit großes Vertrauen beweist .

Dieses Buch, das in einem sehr flüssigen Schreibstil geschrieben wurde, berührt einfach das Herz und lädt dazu ein, verschlungen zu werden. Ich hoffe, noch viel von dieser Autorin zu hören und wünschen allen Lesern viel Freude beim Lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Ende der Reise, 25. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
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Zu Zweit tut das Herz nur halb so weh - dieser in meinen Augen sehr schöne Titel hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Zudem fand ich das Cover sehr ansprechend.
Julie Kibler erzählt in ihrem Roman die Geschichten von Isabelle und Dorrie. Zwei Frauen, die gemeinsam auf dem Weg zu einer Beerdigung sind. Isabelle, mit 90 Jahren auf der Reise ihres Lebens, wird von ihrer Friseurin Dorrie ( die viel mehr ist als "nur" Friseurin ) gefahren.
Dabei erzählt Isabelle Dorrie ihre Geschichte - die Geschichte des weißen, 17-jährigen Mädchens, welches sich in den farbigen Sohn der Hausangestellten verliebt. Damals das absolute No-Go, es gab keine gemeinsame Zukunft für Schwarze und Weiße. Im Gegenteil, dadurch setzte man sogar sein Leben, zumindest das des Farbigen, aufs Spiel.
Die Geschichte wird im Wechsel ( Isabelle - Vergangenheit/Dorrie - Gegenwart ) erzählt und bringt die beiden Frauen einander noch näher - bis zum Ende der Reise. Was irgendwie vorhersehbar aber auch richtig und schön ist.
Julie Kibler schreibt ansprechend und schafft es dadurch, den Leser zu fesseln.
Für beide Frauen ist diese Reise ein Geben und Nehmen, für jede ist sie ein wichtiger und entscheidender Punkt in ihrem Leben.
Mich hat der Roman gut unterhalten und irgendwie sehe ich schon den fertigen Film vor Augen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön, schön und nochmal schön!, 2. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mein allererstes Buch, dass über die Liebe zwischen Schwarz und Weiß und die damit verbundenen Komplikationen in vergangenen Zeiten handelt. Es hat mich berührt, es hat mir gefallen, ich fand es wunderschön.

Zwei Frauen unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlichen Alters begeben sich gemeinsam auf eine Autofahrt, bei der sie sich gegenseitig jede Menge zu erzählen haben.

Die Geschichte handelt in zwei verschiedenen Zeitepochen, die abwechselnd beschrieben werden. Es ist keinesfalls verwirrend, vielmehr sehr spannend und leicht zu lesen.
Gerade zum Schluß des Buches steigt die Spannung noch einmal an und der Leser erfährt noch einmal viel Interessantes.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit das Beste, was ich dieses Jahr gelesen habe, 18. November 2012
Von 
nw "nw" - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die 90 Jahre alte Miss Isabelle und ihre Friseurin Dorrie haben ein ganz besonderes Verhältnis. In den letzten zehn Jahren wurden Freundinnen aus ihnen, die viel verbindet, obwohl sie unterschiedlicher Hautfarbe sind und sie ein Alterunterschied von über 50 Jahren trennt.
Dorrie begleitet Isabelle auf einer Fahrt zu einer Beerdigung durch das halbe Land, und in den vielen Stunden Autofahrt erzählt Isabelle ihre ungewöhnliche Lebensgeschichte.

Ende der 1930er Jahre ist Isabelle 17 Jahre alt und verliebt sich in Robert, den farbigen Sohn der Hausangestellten. Die beiden wollen gegen alle Konventionen um ihre Liebe kämpfen und ihren Traum vom Heiraten verwirklichen. Nicht zuletzt der Rassismus in Kentucky stellt ein großes Hindernis dar, vor allem Isabelles Familie zertört mit allen Mitteln das kleine Glück und greift zu furchtbaren Mitteln, Robert und Isabelle zu trennen.

Dieses Buch hat mich umgehauen. Die beiden sympathischen Protagonistinnen auf ihrer Fahrt zu begleiten, war spannend, vor allem, weil die Handlungsstränge in der Vergangenheit und Gegenwart handeln. Die Gegenwart wird aus der Sicht Dorries erzählt, aus der Vergangenheit berichtet Isabelle.
Beide Frauen sind etwas besonderes, Dorrie, eine alleinerziehende Mutter zweier pubertierender Kinder, mit nicht eben leichter Kindheit, und Isabelle mochte ich besonders wegen ihrer anfangs mürrischen, jedoch selbstironischen, unkonventionellen Denkweise. Mit dem Fortschreiten der Geschichte bewunderte ich Isabelle immer mehr, die in ihrem Leben so viele Tiefschläge einstecken musste, und trotzdem nicht aufgegeben hat. Besonders bemerkenswert für diese Zeit.

Julie Kibler ist mit ihrem Buch ein wunderbares Werk gelungen. Beim Lesen war ich durchweg selbst mit auf der Reise dabei und konnte jedem Wort und jeder Gefühlsregung der beiden lauschen.
Der Rassismus und die früheren Gesetze in Kentucky und Texas, der Hass, der von der Familie Isabelles ausgeht, machen einen sprachlos, und man hofft so sehr mit Isabelle und Robert, dass sie es schaffen, ihre Beziehung aufrecht zu erhalten.
Die Wendungen der Geschichte kamen jeweils überraschend und haben das Buch noch spannender gemacht.
Dennoch hatte die Erzählweise auch etwas beruhigendes und unaufgeregtes, wobei es bestimmt etliche Lebensgeschichten gibt, die sich genauso oder ähnlich abgespielt haben. Überaus traurig, unfassbar, bösartig, unmenschlich, und dann doch wieder so viel Weisheit und Lebensmut - das Buch bietet all das, und ist deshalb aus meiner Sicht uneingechränkt empfehlenswert.
"Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" ist nicht zuletzt auch eine Mahnung gegen den Rassismus, der leider längst noch nicht nur Vergangeheit ist.

Ich warte gespannt auf mehr Lesestoff von Julie Kibler.
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3.0 von 5 Sternen Berührt nur am Rand, 26. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Titel klingt schon nach schmalzig Herzschmerz "Zu zweit tut das Herz nur halb so weh". Dennoch habe ich mich darauf eingelassen. Vor allem, weil ich Romane liebe, die zu zwei Zeitebenen spielen. Isabelle ist 90 Jahre alt und konnte ihre Friseurin Dorrie dazu überreden, sie zu einer Beerdigung zu begleiten. Die Reise führt sie nicht nur räumlich weiter, sondern auch durch die Zeit, in der sich die junge Isabelle in einen Farbigen verliebt hat. Das, was heute noch so in manchem Hillbillie-Staat nicht so gerne gesehen ist, war damals strafbar...

Die ansonsten gute Ausgangssituation kratzt jedoch sowohl charakterlich als auch in der Handlung nur an der Oberfläche und geht nicht tief genug um wirklich interessant zu sein. Eigentlich schade, da viel Potential verschenkt worden ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber kein "Wow"-Effekt, 8. Januar 2013
Von 
Bienchen (das schönste Bundesland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
"Zu zweit tut das Herz nur halb so weh" erzählt die Geschichte von Isabelle, einer 90jährigen weißen Frau , die mit Dorrie, ihrer farbigen Friseurin, unterwegs ist zu den Stätten ihrer Kindheit, Jugend und einem Teil ihres Erwachsenenlebens. Auf der Fahrt erzählt Isabelle die Geschichte der großen, tragischen Liebe ihres Lebens zu Robert, einem Farbigen , etwas das in Kentucky in den 30er Jahren absolut "unmöglich" und "ungesetzlich" war. Irgendwie erinnerte mich das Ganze an den Film "Titanic", als die "alte" Rose in Rückblicken die Geschichte ihrer großen, aber unstandesgemäßen Liebe zu Jack erzählt.

Das Ganze wechselt somit zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, durch die Jahreszahlen am Anfang eines Kapitels weiß man allerdings immer, wo man sich befindet.

Die Geschichte ist flüssig und kurzweilig geschrieben, was es mir möglich machte, das Buch fast in einem Rutsch zu lesen (311 Seiten).Allein....

...ich konnte mich nicht mit der Protagonistin identifizieren, für mich war alles, trotz einiger tragischer Momente, zu distanziert erzählt, sodass ich gefühlsmäßig nicht eingebunden war. Es plätscherte mir zu flach dahin und mir fehlte der Tiefgang.

Für lange Winterabende oder als Strandlektüre ok. Aber als "Wow-Unvergesslich"-Buch würde ich es nicht bezeichnen.
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Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman
Zu zweit tut das Herz nur halb so weh: Roman von Julie Kibler (Gebundene Ausgabe - 20. August 2012)
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