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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen60
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am 17. Mai 2016
Spannend, wie immer. Das hin und her springen zwischen den Jahren, einfach gut. Auch wenn die Auflösung schon bald logisch erscheint...
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am 16. März 2016
Die Geschichte handelt von sieben Freundinnen und springt immer zwischen 1974 und 2007 hin und her. Damals waren die Frauen unzertrennlich. Sie haben ihr Abitur gemeinsam gemeistert und ihre Abschlußfahrt nach Mallorca genossen.

Doch jetzt mehr als 30 Jahre später kehrt eine von ihnen, nämlich Rita, in ihr Heimatdorf zurück und alle wollen zur Feier des Tages zusammen kommen. Einen Tag später nimmt sich eine Freundin durch Selbstmord das Leben. Warum ? Die Freundin haben ein Geheimnis was sich auf der Abschlußfahrt nach Mallorca 1974 zugetragen hat. Jede von ihnen hat die Sache lieber totgeschwiegen, anstatt sich darüber auszutauschen. Jetzt jedoch kommt nach und nach alles ans Licht und manche Dinge sind doch anders als man denkt.

Ich kannte Elia Barcelo bisher nicht und hätte mir dieses Buch wahrscheinlich ohne Vorablesen auch nicht gekauft. Wieder einmal finde ich es toll dieses Buch erhalten zu haben und damit die Chance gehabt zu haben es zu lesen. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und bis zur letzten Seite wahr das Buch spannend, so dass man es gar nicht aus der Hand legen konnte. Es handelt sich hierbei zwar nicht um einen typischen blutrünstigen Thriller, dennoch war das Buch sehr gut geschrieben.
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am 28. August 2015
Ich bekam den Tip von einer Freundin und habe mir erst einmal eine Leseprobe kommen lassen. Die Wortwahl und der Satzbau der Autorin (sicherlich spielt auch die Übersetzng eine Rolle) haben gleich ein wohliges, warmes Gefühl erzeugt.
Ich erwarb das Buch - und konnte nicht mehr aufhören zu Lesen!
Nach ungefähr zwei Dritteln wandelte sich für mich die Geschichte in "arg konstruiert", obwohl insgesamt stimmig und es blieb ein wenig schales Gefühl zurück. Daher nur 4 Punkte.
Allerdings habe ich anschließen zwei weiter Titel von Elia Barceló gelesen:
"Das schwarze Brautkleid" und "Das Geheimnis des Goldschmieds", beide Bücher ebenso ein Lesegenuß, wobei wenn ich "Töchter des Schweigens" und "Das Geheimnis des Goldschmieds" gefühlsmäßig miteinander vergleiche, ich letztere für die bessere und stimmigere Geschichte halte.
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am 7. Juli 2015
Kurzbeschreibung:
Dreißig Jahre lang haben sie nicht darüber gesprochen, haben sie gehofft, dass die Zeit die Wunden heilt und die Schuld an Schrecken verliert. Bis eine von ihnen eine verhängnisvolle Entscheidung trifft und damit ihr Leben verspielt. Sieben Freundinnen, die Schatten der Vergangenheit und ein Todesfall, der die Mauern des Schweigens zerbrechen lässt.

Meine Meinung:
Ein ungewöhnliches Buch. Unterhaltung, die trotzdem zum Nachdenken anregt. Ich möchte ihn nicht unbedingt Krimi oder gar Thriller nennen, obwohl es um eine Tote, eine Verschwundene und ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit geht. Ein spannender, aber gleichzeitig nachdenklich stimmender Roman. Erinnerungen an ein 33 Jahre zurückliegendes Ereignis, die ihre Klauen bis heute ausstrecken.

Er handelt von 7 Frauen, der „Clique vom 28sten“ und beginnt mit den Aufzeichnungen einer der Frauen:
„Stell dir deine Geburt folgendermaßen vor:
Du wirst nicht geboren, wenn man dich dem Mutterleib entreißt. Was da geboren wird, ist ein Potenzial, ein winziges Wesen, das zu nichts weiter imstande ist, als nach Nahrung, Wärme und Zuneigung zu verlangen. Von den Erwachsenen um dich herum lernst du nach und nah, wer du bist, wo du lebst, wie deine Welt ist.

Irgendwann öffnest du eine der Türen, und sobald sie sich hinter dir schließt, weißt du, dass du zum letzten Mal hindurchgegangen bist, dass du eine Entscheidung getroffen hast, dass der Raum, den du vor dir siehst, jetzt die Realität ist

Schon bist du im Labyrinth und weißt, dass du leben nicht wieder herauskommst.“

Was zunächst unverständlich, beinahe mystisch anmutet, gewinnt im Laufe der erzählten Geschichte zunehmend Sinn.

Hauptsächlich erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Rita, im Juni 2007, die sich zu einem Treffen mit ihrer Freundin Lena aufmacht. Lena möchte ihr etwas Wichtiges erzählen, etwas aus dem Sommer 1974. Ein Sommer, in dem sich schreckliche Dinge ereignet haben. Dinge, die das Leben der Mädchen von damals bis heute, als sie erwachsene Frauen sind, beeinflussen.
Doch Lena liegt tot in der Badewanne, mit geöffneten Pulsadern. Und von den Rasierklingen fehlt jede Spur …

Was wie ein Krimi anfängt, ist viel tiefsinniger. Nach und nach wird uns die Geschichte der 7 Freundinnen aus dem Sommer 1974 erzählt. Freundinnen durch dick und dünn, ausgeprägte Charaktere, die die Autorin mit wenigen Pinselstrichen eindrucksvoll zeichnet. Doch sie verbindet ein grausames Geheimnis, das ihre Leben bis heute nachhaltig beeinflusst.

Doch wir erfahren auch ihre Geschichte heute. Wie sich wiedergetroffen haben, nach 33 Jahren. Obwohl sie sich damals geschworen haben, zusammenzubleiben, sich nicht aus den Augen zu verlieren.
Sie hatten 1974 Träume, Wünsche, wie ihr Leben einmal aussehen soll und was die Zukunft mit sich bringen sollte. Nach 33 Jahren finden sie wieder zusammen und sehen gemeinsam zurück. Gemeinsam erinnern sie sich an jenen Sommer, in dem sich alles verändert hat …

Die Autorin reißt den Leser in den Bann der Geschichte. Die Ereignisse aus jenem Sommer werden im Präsens erzählt, so dass sich der Leser dem Geschehen sehr nah fühlt. Die Geschichte im Hier und Jetzt wird im Imperfekt erzählt. Auch hier gibt es Geheimnisse im Leben jeder der Frauen.
Und dann ist da noch Lenas Tod. Die Frage ist, ob und wie er mit den Geschehnissen von damals zusammen hängt.
Erzählt wird außerdem eine Liebesgeschichte, die sich langsam aus den Konventionen befreien muss.
Am Ende geht es nur noch zweitrangig darum, wer der Mörder ist. Viel interessanter ist, ob es den Frauen gemeinsam gelingt, sich von den Schatten der Vergangenheit zu befreien. Und dann findet auch der Anfang der Geschichte seinen Sinn.

Insgesamt ein nachdenklich stimmendes Buch. Über Wünsche und Träume junger Mädchen, und wie ein einziges Ereignis es schafft, diese zu verändern oder gar zu zerstören. 7 Einzelschicksale zusammengepackt in einem spannenden Roman.
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TOP 500 REZENSENTam 31. Mai 2015
== WORUM GEHT ES IN EIGENEN WORTEN ==
Sieben unterschiedliche Mädchen gehören zu einer Clique, die jeweils von unterschiedlichen Zukünften träumen, sich aber gemeinsam auf ihre Abschlussklassenfahrt nach Mallorca freuen. Endlich ohne Eltern sein, hübsche und kultivierte Ausländer verführen, ihre Sprachkenntnisse zum Besten geben und vor allen Dingen endlich eine richtige Disko. Die Zeit davor verbringen sie mit einem Geburtstag und dem Planen der Reise. Während dieser Klassenfahrt passiert jedoch etwas ganz Schlimmes. Das dunkle Geheimnis ist so tragisch, dass niemand darüber reden will. Die Mädchen sind danach traumatisiert. Jede geht ihren eigenen Weg, ändert ihren Spitznamen um. 30 Jahre gehen sie sich so aus den Weg, doch dann dreht Rita einen Film über Mallorca und löst damit eine Lawine aus. Es ist klar, dass das Geheimnis ans Licht kommen muss, und dann bringt sich auch noch Lena um, oder wurde sie vielleicht umgebracht? Und vor allen Dingen was passierte vor 30 Jahren?

== MEINE MEINUNG ZUM BUCH ==
Elia Barceló erschafft mit ihrem Werk „Töchter des Schweigens“ einen eindrucksvollen Roman, der einerseits brillant ist, aber auf der anderen Seite völlig verwirrend und langweilig ist. Kein Wunder das ich fast eine Woche überlegt habe, wie ich das Buch nur bewerten soll. Aber macht euch am Besten selbst einen Eindruck.

Der Leser steigt an einer interessanten Stelle in das Buch ein. Rita ist auf den Weg zu ihrer früheren Freundin Lena und findet sie tot in der Badewanne. Selbstmord, Mord, die Polizei fängt an zu ermitteln, und dadurch trifft die alte Clique aus der Jugend aufeinander. In abwechselnden Szenen begleitet ihr nun die Gegenwart und die Vergangenheit. Also genau das, was ein gutes Buch voller Geheimnisse ausmacht.

Auf der einen Seite wird eine Clique von Mädchen, die gerade ihr Abitur geschrieben haben, eingeführt. Die Jungs oder auch Mädchen im Kopf haben, von der Zukunft, dem Studium, Kindern und Familienglück träumen. Es ist eine leidenschaftliche, authentische Jugend, in der sich mancher Leser wiedererkennen wird, und die Frage immer wieder aufkeimen lässt, was diese Jugend mit ihrer Hoffnung so jäh hat enden lassen.

Auf der anderen Seite sind die Schilderungen der Gegenwart. Vollends entwickelte Charaktere, die so gar nichts mit ihre jüngeren Ebenbildern zu tun haben. Geschickt spinnt die Autorin Ereignisse, Geschichten, Erlebnisse und Gefühle, um eine Verbindung entstehen zu lassen. So entsteht eigentlich ein ausgereifter Charakter. Zudem empfand ich diese Umsetzung einer Entwicklung sehr interessant. Dazu ist es nötigt die einzelnen Geschichten der Frauen und ihren Lebenslauf näher unter die Lupe zu nehmen. Eins wird auf diese Weise schnell deutlich, alle wurden von dem damaligen Erlebnis überschattet und beeinflusst. Über viele Seiten befasst sich die Autorin mit Figuren, die Nähe statt sexuellen Kontakt benötigen, die von Machos betrogen wurden oder einem Betrüger auf den Leim gegangen sind. Es sind aber genau diese ausführlichen Szenen, die immer wieder von dem Geheimnis ablenken und die Frage aufkommen lassen, wann denn endlich darauf eingegangen wird.

Leider ist es so, dass die Autorin mehr wert auf diese Art von Spannung legt. Bis fast zum Schluss muss sich der Leser gedulden, bis das Geheimnis gelüftet wird. Um dann festzustellen, dass dies zwar schlüssig ist, aber nach all den Seiten eine kleine Enttäuschung.

Und genau damit schafft es Elia Barceló bei mir diese gemischte Stimmung hervorzurufen. Obwohl ihr Buch durch die direkte, offene, lebendige und sehr ernüchternde Sprache leicht zu lesen ist, ist das Buch ein Kampf. Gerade Personen, die ein schlechtes Namensgedächtnis haben, werden das Buch verfluchen. Zu Beginn wird darauf hingewiesen, wie die Person vorher und später hieß. Schlüssige Änderungen, wie zum Beispiel Magdalena hieß früher Magda und später Lena. Nur empfand ich es unglaublich frustrierend mir bei vier Figuren zwei Namen merken zu müssen und dann noch deren Geschichte zusammen zu setzen. Vielleicht wären die Namen weniger das Problem, wenn nicht alle Informationen wild gewürfelt wären und man sie wie ein Puzzle zusammensetzen muss. Krebs, Homosexualität, brutale Ehemänner, Ehebruch, Missbrauch und so vieles mehr findet Platz in dem Buch, dass es einfach zu viel ist. Stellenweise fühlt man sich trotz der guten Idee erschlagen und wünscht wich wirklich nur endlich die Auflösung von damals, sodass es endlich eine Zusammenfügung ergibt.

Highlight des Buches ist der erklärende und eigentlich schöne Epilog, der zumindest alle offenen Fragen irgendwo klärt.

An sich ist das Buch brillant von der Idee, den Charakteren, dem Stil, aber die Autorin will zu viel, zu sehr aufrütteln und erschlägt dadurch stellenweise. Wer damit kein Problem hat, sollte das Buch lesen. Ich war x-mal am Überlegen abzubrechen, weil die negativen Punkte dominiert haben. Ich habe es sogar einmal gemacht, aber dann doch wegen der guten Kritiken weitergelesen. Sonst hätte das Buch einen Stern bekommen. :)
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am 24. Mai 2015
Wer nach der Leseprobe einen spannenden Krimi erwartet,kommt sicher nicht auf seine Kosten.Es ist die Geschichte von sieben Frauen,die gemeinsam zur Schule gingen und befreundet waren.Sie Alle verbindet ein dunkles Geheimnis.Es passierte im Jahre 1974 ,als die Freundinnen gemeinsam auf der Abschlußfahrt nach Mallorca waren.Danach zerplatzten alle Wünsche,Pläne und Träume wie Seifenblasen.Sie zerstreuen sich in alle Himmelsrichtungen und Jede bewahrt Stillschweigen über die schlimmen Ereignisse.

Nach über dreißig Jahren reist Rita ;die in London lebt,in ihr kleines Heimatdorf zurück ,um das Haus ihrer Tante zu verkaufen.Nach einer Wiedersehensfeier, will Lena das Schweigen brechen und Rita erzählen ,was damals geschah.Dazu kommt es nicht,weil Lena ermordet wird.Dadurch werden bei allen Frauen die Erinnerungen,die tief in ihrem Inneren vergraben waren,wieder wach.

Elia Barcelo gelingt es auf großartige Weise ,die Geschichte jeder Frau zu erzählen.Sie wechselt dabei immer die Zeiten,was aber deutlich herausgestellt wird.Man erfährt sehr genau ,was die einzelnen Frauen erlebt und auch teilweise erlitten haben.

Auch wenn das Geheimnis nach und nach gelüftet wird ,bleibt es doch, bis zum dennoch überraschenden Schluß, spannend.Das Buch hat mich sehr bewegt und nachdenklich zurückgelassen.
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am 4. September 2014
Die Geschichte des Buches an sich war sehr gut und spannend. Leider zieht sich das Buch ziemlich und wirkt etwas langweilig in der Mitte. Das ist das kein Buch, was ich weiterempfehlen würde. Es ist auch nicht so flüssig geschrieben, dass man sagen könnte, schnell mal paar Seiten lesen und später weiterlesen, weil man sich wirklich mehr konzentrieren muss.
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am 23. August 2014
Die Freundschaft zwischen Lena, Rita, Teresa, Sole, Candela, Carmen und Ana währt seit ihrer gemeinsamen Schulzeit nun schon über 30 Jahre. Doch es ist keine Freundschaft, die sich aus Liebe, Vertrauen und gemeinsamen Interessen zusammensetzt, sondern es ist ein schreckliches Geschehnis aus den Tagen ihrer letzten Schulreise, das sie lebenslang aneinanderbinden und gleichzeitig mit Argwohn begegnen lassen wird. Nach vielen Jahren der individuellen Aufarbeitung dieser Ereignisse treffen sie sich in ihrem spanischen Heimatort wieder und sofort wird ihr Wiedersehen vom angeblichen Selbstmord Lenas überschattet. Längst vergessen geglaubte Gefühle kommen wieder hoch, spätestens als sie von der Polizei befragt werden, die nicht an Selbstmord glaubt.
Die Handlung fährt zweigleisig - ein Strang beschreibt die Ereignisse im Sommer 1974 und der andere die im Jahr 2007. Beide sind genau richtig im Buch verteilt, um den Ablauf gut mitverfolgen und verstehen zu können. Nichts wird zu langatmig erzählt, aber auch nichts zu früh verraten. Als Leser hat man viele Vermutungen, doch es mangelt nicht an Überraschungen am Ende des Buches.
Viele Passagen sind sehr tiefgründig formuliert, besonders als es um die Ansichten junger Menschen geht, denen nach dem Schulabschluss alle Türen offen stehen und dann die Selbsteinschätzung Einzelner im Alter von 50 Jahren - was wäre anders gelaufen, wenn, hätte...... Hat man seine Kraft wirklich für die richtigen Dinge eingesetzt? Sehr passend dazu "Der Roman meines Lebens", den Candela ihren Freunden hinterlässt und ihnen damit einen Spiegel vorhält.
Ich habe beim Lesen oft das Atmen vergessen, habe mich bis zur letzten Seite "unterhalten" gefühlt - ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Das Cover finde ich perfekt dazu gestaltet...... volle Punktzahl!
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am 18. Juli 2014
Kurz zusammengefasst: Von allem viel!
Die Idee ist eigentlich sehr gut: Die Leserin erfährt recht früh, dass eine Mitschülerin aus dem Abijahrgang ums Leben kam. Nun werden im Wechsel die Geschichten der Frauen heute und aus der Vergangenheit erzählt. Auch ein guter Kniff: Um der Leserin zu demonstrieren, dass sich die Protagonistinnen im Laufe der letzten 33 Jahre verändert haben, heißen sie auch nicht mehr so wie damals. Aus Magda wird Lena, aus Marga wird Rita etc. Quasi als Vorspann wird man darüber in Kenntniss gesetzt. Ja und dazwischen gibt es nichts, was ausgelassen wird: Franco- Diktatur, Homosexualität, Krebs, Kindesmissbrauch, Kirchenkritik, verkrachte Lebensentwürfe, uneheliche Kinder, schlagende Ehemänner, etc, etc. Das ganze vor der Kulisse spanischer Küste und in sehr seichter, einfacher sprache, so dass Frau den ganzen Unsinn auch wirklich versteht.
Das erste Buch, dass ich in den Müll werfe.
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am 7. Mai 2014
Wie alle Bücher von Elia Barcelo einfach herrlich. Ich liebe so viele Details ihrer Beobachtungsgabe - etwa stimmt es, dass traumarisierte Menschen ihr Leben in ein "vor dem Trauma" und "danach" einteilen und das etwa durch Veränderung ihres Rufnamens noch verstärken. Spannung bis zum Schluss - sehr empfehlenswert!
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