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105 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Es ist höchste Zeit,
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
"'Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird."'Wer hat das gesagt? Keine Geringere als Doris Lessing im Jahr 2001. Arne Hoffmann führt dieses Zitat sozusagen als Zeugenaussage der anderen Seite in seinem Buch an, denn wenn Männer so etwas äußern, werden sie von '"starken"' Frauen schon mal vor einem Millionenpublikum als "'Jammerlappen"' oder "'hysterisch"' verhöhnt. Hoffmann beschreibt in seinem Buch, wie in diesem Land und in den anderen westlichen Gesellschaften das Männliche zunehmend herabgewürdigt wird. Es ist eine kollektive Stimmung entstanden, die sich massiv zuungunsten von Jungs und Männern auswirkt. Durch die jahrzehntelange, einseitige Förderung von Mädchen bis heute und die Vernachlässigung der Jungs ist eine Schieflage mit dramatischen Auswirkungen eingetreten, die nur sehr zögernd öffentlich benannt werden. Hoffmann benennt sie und führt dafür viele Belege an. Die aufwühlendsten sind vielleicht die Stimmen der Betroffenen selbst: junge Männer, die von ihrer Ausgrenzung, ihrer Verzweiflung und ihrer Resignation sprechen. Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jungen. In der Pubertät bringen sich 12-mal mehr Jungen um als Mädchen! Eine der Hauptursachen ist sicher das Versagensgefühl in der Schule. Selbst das Bundesbildungsministerium räumt inzwischen ein, dass Jungen bei gleicher Leistung in der Schule oft schlechtere Noten bekommen. Sie werden - in der Grundschule fast ausschließlich von weiblichem Personal - dafür abgestraft, dass sie sich verhalten wie Jungen und nicht wie Mädchen: eher wild als brav, eher aufmüpfig als angepasst. Auf der anderen Seite gelten Mädchen mit diesen Eigenschaften als stark und vorbildhaft. All das in "'Rettet unsere Söhne"' zu lesen, macht wütend, aber man muss nicht in dieser Wut steckenbleiben. Hoffmann zeigt am Ende des Buches, wie gehandelt werden kann und muss, damit diese für Männer wie für Frauen unselige Entwicklung gestoppt wird. Ein gutes, wichtiges Buch, das ich jedem Mann und jeder Frau empfehlen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Endlich!,
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
Endlich traut sich mal jemand zu sagen was Sache ist. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, fernab jeglicher political correctness schreibt Arne Hoffmann Fakten über Fakten. Dabei beläßt er es nicht nur die Verantwortlichen der männlichen Bildungskatastrophe klar zu benennen, sondern liefert auch ein 10-Punkte-Programm zu dessen Behebung mit. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden, mindestens für alle Eltern mit männlichem Nachwuchs. Eine sehr unterhaltsame Lektüre die einem die Augen öffnet.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Jungs - die unendliche Geschichte und nichts passiert...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
Hoffmann, Medienwissenschaftler, genreoffener Autor und Journalist veröffentlichte 40jährig dieses gut 200 Seiten starke Taschenbuch im Jahre 2009. Nun, das Thema ist nicht neu, schon in den 70er Jahre forderte Volker Elis Pilgrim, dass Männer und Väter sich viel stärker in die Erziehung, besser, in den pädagogischen Entwicklungsprozess ihrer Kinder, aber vor allem ihrer Jungen, einmischen müssen. Wie sieht es im Jahre 2011 aus?- In der Schule wird heute ein ,so Hoffmann, "institutionalisierter Feminismus" praktiziert, der auf Jungen befremdet wirkt. Generell existiert die Feminisierung in der Erziehung und somit fehlen Jungs die Vorbildfunktion der Väter. - Sobald Frau Hilfe braucht, eilen männliche Beschützer herbei. Leidet ein Mann wird ihm oftmals Verachtung entgegengebracht. Damit Mann in seiner Verletztbarkeit Aufmerksamkeit erfährt, muss er sich als Täter inszenieren. Hoffmann provoziert wie folgt: "Mädchen müssen Probleme haben, damit man sich um sie kümmert, Jungs müssen Probleme machen". (p. 73) - Jungen und Männer haben eine wenig einflußreiche Lobby im Vergleich zu Frauen in Deutschland. - Auch in der Medienwelt fehlt Jungen und Männern die Lobby und insofern werden sie medial überall als Deppen und Versager dargestellt. Hoffmann fragt, was in Jungen vorgehen soll, wenn ihnen ständig vermittelt wird, sie seien minderwertig und potenziell gefährlich und sie als erwachsene Männer nur als Zielscheibe von Spott und Hohn taugen? Hoffmann verlangt in seinem 10-Punkte-Sofort-Programm u. a.: Jungengerechtere Kindergärten und Schulen (Jungen lernen anders als Mädchen), die Medien sollten realistischere Bilder von Männlichkeit entwickeln, es fehlt die Aufmerksamkeit für die gesundheitliche Situation von Jungen (deren Selbstmordrate ist siebenmal höher als bei Mädchen), wir brauchen mehr Männer in erzieherischen Tätigkeiten und wir brauchen eine ganzheitliche Geschlechterpolitik für Männer und Frauen. Hoffmanns Buch ist gut zu lesen, erfrischend wirken die eingefügten Zitate von Männern, die Studien sind relativ aktuell und auch die zahlreichen Zitate sind informativ. Der einzige Haken an dem Buch ist, das das Thema des Buches von vielen Autoren, angefangen von Pilgrim über Schnack/Neutzling bis hin zu Prof. Dr. Hurrelmann recherchiert wurde. Allein, es fehlt der politische, gesellschaftliche Wille etwas zu ändern. Anders formuliert steht die Frage im Raum: Vielleicht mag es ja politisch gewollt sein, dass Jungen zu Losern und damit ggf. zu Gewalttätern heranwachsen sollen? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine schonungslose Anklageschrift gegen Politik, Schulwesen und Medien, die vorsätzlich unseren Jungen die Zukunft verbauen.,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
Wieder einmal beweist Arne Hoffmann mit diesem Werk sein Gespür für brisante Themen und seine Fähigkeit, akribisch jedes noch so kleine Detail in dem täglichen Wust an Medienberichten aufzuspüren. Seine Argumentation baut wie immer auf einem breiten Fundament belegbarer Fakten auf. 311 Quellbelege für ein 208 Seiten-Buch sprechen für sich.In 'Rettet unsere Söhne' nimmt er gezielt die Lage der Jungen und deren Benachteiligungen durch Politik und Schulwesen zur Brust und belegt sie Punkt um Punkt. Er schlüsselt die katastrophalen Ergebnisse der PISA-Studien auf, zeigt die Zahlen der Geschlechterverteilung in den verschiedenen Schulsystemen, die seit Jahren alarmierend stetig steigende Zahl vorwiegend männlicher Schulabbrecher, die nachgewiesen schlechtere Notenvergabe an Jungen bei gleicher Leistung im Vergleich zu Mädchen, sowie die daraus resultierenden Folgen für junge Berufsanfänger am Arbeitsmarkt auf. All das lässt den Leser des Buches nicht kalt. Zuweilen gestaltet sich die Lektüre als ein Wechselbad der Gefühle, stetig schwankend zwischen ungläubigem Staunen und erbostem Zorn ob der teilweise skandalösen Diskriminierungen. Arne Hoffmann erörtert des weiteren die Ursachen all dieser Missstände und beweist die eindeutig gewollte "positive" Diskriminierung von Jungen durch die Politik, welche von einer feministisch durchdrungenen Medienbranche noch unterstützt wird. Er demaskiert ein Bildungswesen, welches nicht nur ausschließlich "weibliche" Eigenschaften positiv betrachtet (und vorsätzlich besser benotet), sondern "männliche" Verhaltensweisen heranwachsender Jungen bewusst abstraft. Die Folgen für das Selbstbewusstsein sowie das Selbstverständnis von Jungen sind dramatisch. Verkannt, unverstanden, mit ihren Problemen allein gelassen und generell als defizitär betrachtet und behandelt, wenden sich unsere Jungen von Schule und Bildung ab. Der Frust im Alltag entlädt sich in erhöhter Gewaltbereitschaft, welche sie wiederum in der öffentlichen Wahrnehmung in ein schlechtes Licht rückt. All das bleibt nicht ohne Folgen: so erfährt man, dass die Wirtschaft im Juni 2008 im Zweiten Nationalen Bildungsbericht der Kultusminister offiziell jeden vierten Jugendlichen für nicht ausbildungsfähig hielt. Doch trotz der desolaten Lage am Arbeitsmarkt und bei Schulabschlüssen von Jungen steuert unsere Politik auch weiterhin mit voller Fahrt in Richtung einseitiger Mädchenförderung. Diese lässt sich der Bund mit prall gefüllten Budgettöpfen für den Girls' Day einiges kosten. Währenddessen gibt es für Jungen nicht eine einzige Alternative, und das obwohl sie seit Jahren als Bildungsverlierer benannt werden. Es interessiert nur niemanden. Das einzige Projekt "Neue Wege für Jungs" ist jedoch ein Wolf im Schafspelz, denn Hoffmann belegt auch hier wieder, dass der Fokus dieses Projektes auf "Sozialisation" liegt. Mit anderen Worten: Mädchen werden gefördert, Jungs werden umerzogen. Doch warum geschieht all dies von der breiten Öffentlichkeit nahezu unbemerkt? Wieso muss erst der Amoklauf in Winnenden die Leute aufrütteln, bis sich in den Medien überhaupt einmal nennenswerte Berichte zur Jungenbenachteiligung finden? Arne Hoffmann bringt auch hier geradezu ungeheuerliche Fakten aufs Tapet. Dass der Großteil der Medienbranche politisch eher linksgerichtet ist und damit eher dem feministischen Weltbild nahe steht, ist kein Novum. Dass allerdings Mitarbeiter des Bildungsministeriums Artikel für die großen Magazine schreiben, welche selbige unwidersprochen und ungeprüft abdrucken, dürfte nicht allzu bekannt sein. Hier wird die Unabhängigkeit der Presse auf dem Altar der Bequemlichkeit und der Politischen Korrektheit geopfert, und die Zukunft unserer Jungen gleich mit. Hoffmann legt allerdings nicht nur die Fakten dar und ergründet deren Ursachen. Er legt einen 10-Punkte-Plan vor, in dem er zu den wichtigsten und dringendsten Missständen eine Kurskorrektur fordert und anschaulich darlegt, wie diese erfolgen sollte. Selbstverständlich ist dies nicht der Stein der Weisen, das ist auch Hoffmann klar, aber es ist ein Ansatzpunkt zur langfristigen Behebung der herrschenden Probleme und zur Verhinderung eines eventuellen Backlash. Dass der nicht einmal so unwahrscheinlich ist, belegen die ins Buch integrierten Originalzitate junger Männer aus Leserbriefen und Mails. Es brodelt in unserer Jugend. Deswegen muss schleunigst gegengesteuert werden! Anlass zur Kritik an seinem Werk lässt Hoffmann recht wenig aufkommen. Etwas ausführlicher hätte allerdings der Aspekt der Gesundheit von Jungen und jungen Männern behandelt werden können. Auch wenn er nicht zum Kernthema des Buches, der Bildungssituation, gehört, so spielt er dennoch mit hinein, und so mancher Tatbestand hat es verdient, mehr öffentliche Beachtung zu finden. So etwa der Hodenkrebs, häufigste Krebsart bei jungen Männern, für den es nach wie vor keine gesetzliche Vorsorgeuntersuchung gibt. Junge Mädchen werden ab der Pubertät auf monatliche Frauenarztbesuche getrimmt und bekommen dadurch ein spezielles Vorsorgebewusstsein für ihre Gesundheit. Ein Pendant für Jungen gibt es schlicht nicht. Somit verwundert auch nicht, dass Männer sich nach wie vor kaum dem Stellenwert ihrer Gesundheit bewusst sind, sie wurden ja nie für dieses Thema sensibilisiert. Somit ist es auch kein Wunder, dass Männer noch heute im Schnitt sechs Jahre früher sterben als Frauen. Abgesehen von diesem fehlenden Detail kann 'Rettet unsere Söhne' nur jedem ans Herz gelegt werden, der Kinder hat oder sich für Geschlechterpolitik interessiert. Für Pädagogen, Politiker und Mitarbeiter der Medienbranche gehört es zur Pflichtlektüre! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die selbstgemachte Jungenkrise,
Von Andreas (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
Wer aus eigener Erfahrung schockiert oder nur verwundert ist über das Rechts- und Gleichstellungsverständnis der Feministenlobby oder sich die zunehmenden Gewaltausbrüche vorwiegend junger Männer und Jungs nicht erklären kann, sollte dieses Buch lesen. Hoffmann beschreibt darin, wie in diesem Land eine auf einseitige Mädchenförderung "eingenordete" Gesellschaft langsam aber sicher eine bedrohliche Schieflage erzeugt, die uns allen eines Tages auf die Füße fallen wird.Hoffmann benennt akribisch Fakten und Quellen und belegt, warum in einer auf "Normalmaß" nach feministischer Interpretation geprägten Ordnung inzwischen tatsächlich die Mädchen positiver auffallen, nachdem der Unterricht auf deren Stärken - die eher entwickelte Sprach- und Lesekompetenz - ausgerichtet wurde. In Grundschulen, in denen 4 Noten für Deutsch vergeben werden und nur eine einzige in Mathe (die klassische Jungs-Domäne), in denen z.B. Punkte für das schicke Bekleben von Hefteinbänden mit Klebebildchen vergeben werden, die dann anstelle des Inhalts zu 50% in die Gesamtwertung eingehen, Bändchengymnastik im Sportunterricht gelehrt wird, anstatt dem Bewegungsdrang der Jungen Rechnung zu tragen, muss man sich über "schlaue Mädchen - blöde Jungs" nicht wundern. Nachdem dann solcherlei "gepushte" Alpha-Mädchen auf die Arbeitsmärkte drängen, wird jedoch eines klar werden: Es wird nichts nützen, den Notenspiegel durch Überbewertung der Einzel-Kompetenz "Sprachverständnis" oder anderer Spezialdomänen zu manipulieren. Bildung ist heute weit über das Stadium Lesen-und-Schreiben-Lernen hinaus. In der heutigen Wirtschaft und Technik kommt es auf physikalisches Grundverständnis und höhere Mathematik an - selbst im Finanzwesen! Es kommt auf abrufbereites Wissen an und darauf, Zusammenhänge BEGRIFFEN und abrufbereit zu haben, nicht auf eine Gute-Noten-Sammlung. Quoten-Professorinnen werden uns der Weltformel genauso wenig näherbringen, wie Heerscharen von Ingenieurinnen (geworben beim Girls-Day) die technische Entwicklung voranbringen werden. Das eigentlich Traurige ist: Der nächste Einstein verkümmert inzwischen als Underachiever! Es ist das Prinzip "Überholen ohne einzuholen", das hier inzwischen kultiviert wird - von einer radikalen Bewegung, die man anderwo als extremistisch einstufen würde. Hoffmann belegt in erschütternder Weise, wie überwiegend weibliches Lehrpersonal nach der "Emma"-Devise - wenn wir wollen, dass es unsere Töchter leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen - unsere Jungs kontinuierlich aufs Abstellgleis drängt. Die Strategie Wenn-ich-dich-nicht-erreichen-kann-ziehe-ich-dich-herunter ist z.B. aus dem Sport bekannt und gebrandmarkt. Wo sich jemand durch unfaire Methoden versucht, Startvorteile zu verschaffen oder der ewigen Konkurrentin gar mit der Eisenstange das Knie zerschmettert wird, wird das zurecht als armselig empfunden und entsprechend sanktioniert. Kleinen Jungen Schuldkomplexe einzureden, ihr Geschlecht wäre an Kriegen und allem Schlechten überhaupt in der Welt schuld oder sie anderweitig zu verhöhnen, fällt nicht nur in die gleiche Kategorie, sondern birgt ein Gefahrenpotential, das uns Hoffmann eindringlich ins Bewusstsein rückt. Welcher soziale Sprengstoff darin liegt, wenn man Jungen vernachlässigt, Männer permanent klein macht, stigmatisiert, entwürdigt und ausgrenzt, das kann man bei genauerem Hinsehen bereits in den Nachrichten verfolgen. Wenn eine ideologisierte Scheidungsindustrie diesen Jungs dann auch noch kaltschnäuzig den Vater entsorgt und schließlich auch noch zu Hause über das ewig "Böse Geschlecht" geklagt wird, dann sind die Weichen in die kleine persönliche und die große gesellschaftliche Krise gestellt. Die betroffenen Jungen verweigern sich in der Schule, werden krmiminell, begehen Selbstmord oder laufen Amok. Diese durch eine systematische Instrumentalisierung u.a. des Rechtssystems verursachte Schieflage ist dem gesellschaftlichen Frieden ganz gewiss nicht dienlich! All das so kompakt und eindringlich lesen zu müssen, macht wütend. Aber diese Wut ist notwendig, wenn wir wollen, dass unsere Jungs - vielleicht mithilfe Hoffmanns 10-Punkte Programm - die Kurve kriegen und unsere Gesellschaft nicht kollabiert. Hoffmann diskriminiert nicht und ideologisiert nicht, verzichtet aber dankenswerterweise auf jegliche "Political correctness". Ein gutes und überfälliges Buch, das nicht nur Männern sondern auch jeder Frau zu empfehlen ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein not-wendiger Hinweis auf eine Entwicklung und eine Situation, die wirklich zum Himmel schreit,
Von Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
So wie der Titel und die Coveraufmachung mit einem Hinweis auf ein 1"0-Punkte Sofort-Programm" kommt das ganze Buch des Journalisten und Männerrechtlers Arne Hoffmann daher.Es versteht sich selbst als ein Pamphlet und so sollte es auch gelesen werden. Nicht mit spitzer Kritikerfeder, sondern als not-wendigen Hinweis auf eine Entwicklung und eine Situation, die wirklich zum Himmel schreit. Es geht um die Zukunft der Jungen in unserer Gesellschaft, darum, wie sich 40 Jahre nach Beginn der feministischen Revolution in unserer Gesellschaft ein Zustand etabliert hat, der die Jungen als von weiblich dominierten Sozialisationsinstanzen und Wertekatalogen unterdrücktes und benachteiligtes Geschlecht produziert und immer weiter generiert. Das Buch ist eine Art Aufschrei mit unzähligen Beispielen, Analysen und Hinweisen, manches sicher übertrieben und überzeichnet, in seiner Absicht aber gut zu heißen. Es wird endlich Zeit, dass die Gesellschaft als ganze begreift, welche Zeitbombe da in Millionen von Bubenseelen tickt. Provokant, streitbar und polemisch hilft dieses Buch vielleicht dazu, dass eine nötige Debatte, vor allem auch unter Männern, losgetreten wird, die in absehbarer Zeit in der Lage sein könnte, dem feministischen Mainstream unserer Kultur ein ebenbürtiges Gegenüber zu sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Trotz kleiner Lücken ein hervorragendes Buch,
Von Schermuus (Schopfheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
Das engagiert geschriebene, aber sachlich fundierte Buch Arne Hoffmanns beschreibt viele Facetten und Konsequenzen der Benachteiligung "unserer Söhne", jedoch nicht alle. Das kann aber angesichts der Fülle an unterbreitetem Material die gute Beurteilung nicht mindern.Dass der Feminismus die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht erreicht hat, sondern nur eine Umkehr der Verhältnisse bewirkt hat, weist Hoffmann sehr schön nach. Es ist sogar schlimmeres als Umkehr erreicht - während die frühere Gebundenheit der Frau an Haus, Herd und Kinder der Frau eine gesellschaftlich segensreiche Angelegenheit war und von der Gesellschaft auch positiv gewertet wurde, kann man das von dem Abgleiten vieler männlicher Jugendlicher in Arbeitslosigkeit und unterbezahlten Jobs nicht sagen. Alpha-Mädchen und Loser-Jungen kommen nicht zusammen, die Zahl der Eheschließungen und Kinder ging bedrohlich zurück, die demographische Katastrophe wurde befördert, die Renten werden mangels Nachwuchs zu einer Lachnummer werden. Die eindrückliche Benennung dieser Konsequenz fehlt bei Hoffmann. Die Jungen begegnen nicht nur oft in ihren Lehrerinnen und Mitschülerinnen feministisch, männerfeindlich angehauchten Frauen, sondern manchmal auch in ihren Müttern, was die von Hoffmann beschriebene Distanziertheit gerade von sensiblen Gymnasiasten zu den Mädchen weiter erklärbar macht. Als Mangel empfinde ich, dass die Tastsache, dass 20% der männlichen Schulabbrecher Migrationshintergrund haben, nicht weiter verrechnet wurde. Wie würden die Zahlen aussehen, wenn man einmal nur die Jugendlichen ohne Migrationshintergrund berücksichtigen würde? Während bei deutschen Schülern die Feminisierung von Gesellschaft und Schule als Grund für ihr Zurückbleiben plausibel erscheint, könnte es bei muslimischen Einwanderen weitere Gründe geben. Trotz dieser zum Teil kritischen Anmerkungen kann ich mich den positiven Vorbesprechungen weitgehend anschließen - ich halte Arne Hoffmanns Buch für sehr lesenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gebt nicht auf- kämpft!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
Arne Hoffmann spricht mir aus der Seele.Schon die Titelseite provoziert. Prima! Das Buch deckt auf, was alle schon ahnten und öffnet den Blick auf die großen Zusammenhänge zwischen überzogener Frauenbewegung und Männerhass, der sogar "politisch korrekt" ist. Doch der Autor macht Mut mit seinem Rettungsprogramm und motiviert Eltern, den Kopf nicht hängen zu lassen, erst recht "wenn das Wasser bis zum Kinn steht" Rosi - Mutter von 3 Söhnen (Diese Rezension wurde von einer Kollegin verfasst und auf ihren Wunsch veröffentlicht) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Engagiert, absolut fair, dringend notwendig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm (Broschiert)
Ausführliche Rezensionen zu dem Buch mit Inhaltsangaben gibt es schon hier und auch als Links auf dem Blog von Arne Hoffmann. Deswegen hier nur meine Eindrücke:Den anderen Rezensenten kann ich nur beipflichten. In hervorragend lesbarer Sprache bringt Hoffmann packend auf den Punkt, wo unsere Gesellschaft sehenden Auges gegenwärtig in eine Katastrophe steuert, indem sie die Hälfte der nachwachsenden Generation in großen Teilen heruntermacht und gegen sich aufbringt. Aber das Buch ist weit mehr als nur eine Darstellung der Geschlechterfrage im Blick auf die nachwachsende Generation. Es ist zugleich eine ungemein erhellende Studie über die gegenwärtige Medien- und Debattenlandschaft in Deutschland. Man versteht ein wenig, wie verbreitete Haltungen entstehen und weiterwirken, bei denen man sich selber immer wieder ertappt und gar nicht merkt, welchem Irrsinn man sich unbewusst hingibt. Treffsicher entschlüsselt Hoffmann die bis in alle Poren der Medienlandschaft verbreite Opfer-Täter-Sicht von Frau und Mann und welch verheerende Wirkung das auf die Jungs hat. Wenn Mädchen schlechter abschneiden als Jungs, dann ist das Diskriminierung, wenn sie besser sind ist das ein Zeichen ihrer natürlichen Überlegenheit. Wenn Jungs in ihren Leistungen hinterher hängen, ist das aber ihre eigene Schuld. Das sind leider keine rassistischen Stammtischparolen, sondern bei Hoffmann als Äußerungen höchster Vertreterinnen deutscher Politik nachzulesen. Kein Wunder, dass Jungs sich so stigmatisiert zunehmend Bildung, Gesellschaft und später Beziehungen und Kindern verweigern. All das findet sich bei Hoffmann mit zahlreichen wasserdichten Quellen-Belegen untermauert. Das wohltuende bei all der Dramatik ist die engagierte, aber m.E. durchweg faire Sprache von Hoffmann, wo sogar Alice Schwarzers Thesen völlig ad absurdum geführt werden, sie aber m.E. nie als Person entwürdigt wird, wie es von männerbewegter Seite leider sonst oft geschieht. Die vielen Bezüge auch auf Beiträge, die von Frauen verfasst wurden und ganz in Hoffmanns Linie stehen, befreien Hoffmann m.E. von jeglichem Verdacht alte unterdrückende Rollenmodelle wieder aufzuziehen. Das Buch ist ein Muss für alle, die sich mit Erziehung und Pädagogik beschäftigen und politisch mit Geschlechterfragen zu tun haben. Ich habe es mir zum Referendariatsbeginn gekauft und in zwei Nächten aufgesogen. Einiges an den Forderungen von Hoffmann teile ich nicht (u.a. Abschaffung der Wehrpflicht), aber das macht das Buch nicht schlechter. Auch als täglicher und öfter auch sehr kritischer Leser von Hoffmanns Geschlechterblog Genderama war für mich das Buch vor allem in seinen zusammenhängenden Darstellungen noch einmal eine große Bereicherung und ein deutliches Zeichen: auch bei Themen, die massenhaft im Internet nachzulesen sind, bleiben gute Bücher wie dieses unverzichtbar. Deshalb: kaufen und verschenken ' unsere Söhne brauchen dringend Beistand, wenn nicht viele von ihnen weiter unnötig unter die Räder kommen sollen, und so letztlich auch deren Schwestern. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Rettung vor dem Genozid, vor Kriegen und Katastrophen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rettet unsere Söhne - wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können (Kindle Edition)
„Das Eichhörnchen springt von Baum zu Baum. Das Eichhörnchen ist schwanzgesteuert.“ Das war einmal ein harmloser Schülerwitz. Da hatte ein Junge ein Eichhörnchen gezeichnet und diesen Kommentar dazu geschrieben. Der Spaß ist vorbei. Heute gibt keine Unschuld mehr. Jungen werden zuerst nach ihrem Geschlecht – nach ihrem Schwanz also – beurteilt, dann nach Leistungen. Sie werden vorverurteilt. Sie werden offen diskriminiert. Allein dass sie Jungs sind, macht sie zu Verlierern.Wer englisch kann, weiß das schon – oder könnte es wissen. Wer sich nicht an dem großen Wort vom „Genozid“ stört, kann bei you tube unter dem Titel „Genozid of Boys in Canada“ eine Zusammenstellung der Faktoren finden, die zu einer dramatischen Dezimierung von Jungen führen. Das gilt nicht nur für Kanada. Das gilt auch für uns. Auch wir haben es mit einem Krieg der besonderen Art zu tun. Christina Hoff Sommer beschreibt ihn in ‚The War Against Boys. How misguided feminism is harming our young men’. Als deutsche Leser können wir sehen, wie besinnungslos bei uns ausgerechnet die Fehlentwicklungen in den USA als die jeweils neuesten Schreie übernommen werden. Kritische Stimmen aus Übersee gelten bei uns als eine Art Geheimwissen. Das muss nicht sein. Man muss nicht mal Englisch können: Auf den Seiten des Blogs „Critical science. Kritische Wissenschaft“ kann man das System der Benachteiligung von Jungs auch in deutscher Sprache nachlesen. Das sollte man tun, um ein vollständiges Bild zu haben. Sonst muss man die Sache so glauben, wie sie uns die Politik verkaufen will: Die Schäden, die sie den Jungs zumuten, werden als Erfolg der Mädchen hingestellt. Auch bei uns gibt es große Töne: ‚Die Jungen-Katastrophe’ heißt ein Taschenbuch von Frank Beuster. Da hat es mich schon lange gejuckt sagen: Das Buch ist selber eine. Es ist durch und durch vergiftet mit einem geschlechter-rassistischen Männerhass. Männer – leibliche Väter womöglich – kommen ausschließlich als defizitäre Wesen vor (ich erspare mir Belege, man würde sie auf etwa jeder dritten Seite finden), Jungs werden entsprechend als kleine Männer gesehen, die nur stören. Sie haben eine Niete gezogen; sie lassen deutlich den Makel der Männlichkeit erkennen und gehen nun zur Strafe einer Welt entgegen, in der sie nicht willkommen, ja, letztlich überflüssig sind - falls sie sich nicht schnell in eine Art weibliches Wesen verwandeln. Der reißerische Titel lässt die Lesart absichtlich zu: Es sind nicht etwa die Umstände, es sind die Jungen selber, die als „Katastrophe“ angesehen werden sollen. „Diagnose: Junge“ steht auf der Rückseite. Das wäre Arne Hoffmann nicht passiert. Er hat solche Vorurteile nicht. Er hält sich an die Fakten. Er haut nicht auf die Pauke. Sein Stil ist sachlich und unaufgeregt. Er ist fleißig gewesen und hat eine beeindruckende Menge von Belegen gesammelt, die er gut geordnet und zu einem Gesamtbild zusammengefügt hat, das für sich spricht. Seiner Diagnose kann man kaum widersprechen: Jungs sind nicht etwa minderwertige Ware aus dem großen Bio-Laden des Lebens; ihr Unglück ist vielmehr – hier trifft die Formulierung zu – „sozial konstruiert“. Sie sind so „gemacht“ worden. Es ist so gewollt. Arne Hoffmann nennt die Macher beim Namen und dokumentiert ihr Wirken. Doch dabei bleibt es nicht. Er zeigt auch auf, was dagegen zu tun ist. Wäre sein ‚Rettet unsere Söhne’ ein Taschenbuch, würde ich sagen, dass es in jedes Lehrerzimmer gehört, in jedes Jugendzentrum; jeder Mutter und jedem Vater müsste es zur Geburt eines Sohnes geschenkt werden. Nun ist es eben ein E-book. Alle, die wissen wollen, in was für einer Welt die Jungs heute leben, sollten es lesen. Wenn die Jungs ein bisschen älter werden, können sie es selber lesen, sich über die Versäumnisse ihrer Eltern informieren und vielleicht sogar selber ein wenig zu ihrer eigenen Rettung beitragen. Das wäre ihnen zu wünschen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Rettet unsere Söhne. Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogra
mm von Arne Hoffmann (Broschiert - 1. März 2009)
Gebraucht & neu ab: EUR 18,00
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