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5.0 von 5 Sternen Zwischen Hölle und Paradies
Sind Entdeckungen auf der Erde heute noch möglich? Ist es erwähnenswert darüber zu berichten, wenn der allerletzte Fleck von einem Menschen betreten wird, nachdem diese Spezies längst auf dem Mond war und sich aufgemacht hat, die Grenzen des Universums auszuloten? - Es ist. Hier schreibt einer, der anders tickt als viele berühmten Namen, die man...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2007 von Axel Lange

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach S.186 aufgegeben und zurückgeschickt
Das Genre und der Inhalt sind faszinierend.
Leider bringt der Autor an keiner Stelle auch nur den Funken einer spannenden Erzählung rüber.
Die ersten 100.Seiten sind eine Aneinanderreihung von politischen Fakten und ein Konvolut an budhistischen Fremdwörtern sowie eine geballte Ladung historischer Ereignisse, kompremiert auf die nötigsten...
Veröffentlicht am 29. Juni 2008 von Carsten


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Hölle und Paradies, 25. Dezember 2007
Von 
Axel Lange (Oberhaching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort (Gebundene Ausgabe)
Sind Entdeckungen auf der Erde heute noch möglich? Ist es erwähnenswert darüber zu berichten, wenn der allerletzte Fleck von einem Menschen betreten wird, nachdem diese Spezies längst auf dem Mond war und sich aufgemacht hat, die Grenzen des Universums auszuloten? - Es ist. Hier schreibt einer, der anders tickt als viele berühmten Namen, die man mit Entdeckungsreisen verbindet.

Ian Baker, Amerikaner, geschulter Buddhist und Literat, von gleichermaßen feinem Gespür für die Düfte und Stimmen der Natur wie die der menschliche Seele, begibt sich auf Erforschung nach dem hundert Jahre von Mythen umwobenen verborgenen Wasserfall und letzten unbekannten Abschnitt des Tsangpo in Osttibet, dem großen Fluss, den man Jahrhunderte lang nicht mit dem Brahmaputra in Indien in Verbindung bringen konnte, zu dem er später wird. Selbst im Zeitalter moderner Ausrüstung ist es nicht damit getan, einen wohldurchdachten Plan zu machen, einen Sponsor zu finden, hinzufahren und auf das Ziel los zu marschieren. Nein, wer Tibets tiefste Geheimnisse finden will, muss sich ' und das tut Baker intuitiv ' mit den Mythen des Landes befassen, verlorene Schriftrollen über die Schätze im unzugänglichen Pemakö suchen und studieren. Und das viele Jahre lang. Sechs Jahre ist Baker ins Pemakö gefahren. Ein Land mit Myriaden von Insekten, unersättlichen Blutegeln und Brennesselwäldern. Aber wer diese Höllenprüfungen besteht, wer sich nach innen wendet wie Baker, wer sich immer wieder dem Moment widmet, dem leuchten blaue Vogelschwärme, unzählige Rhododendrenarten, schillernde, nie gesehene Orchideen, Bambuswälder und ganz selten auch ein Sonnenstrahl in den von Regen und Nebel gesättigten Wäldern.

Baker findet die sagenumwobenen Hidden Falls des Tsangpo und mit ihnen findet er ein Stück des Weges zu buddhistischer Erleuchtung, findet die Warheiten über die Lamas in Tibet seit Jahrhunderten meditieren, die Wahrheit im Innern der Seele, die Wahrheit, die dem Menschen ein Stück vom Glück schenken kann, wo immer er gerade ist, was immer er gerade tut, wenn er denn nur bereit ist, in sich hinein zu horchen.

Bakers Buch führt ins Paradies, und es ist der Weg zum Selbst. Wer schnell mal vorausblättern will, wie da der Entdecker sich als erster Mensch an den glatten Felsen zu den Hidden Falls abseilt, wer meint, das 600-Seiten Werk hätte doch auch auf 200 Seiten Platz gehabt, verkennt, um was es diesem großartigen und intelligenten Schriftsteller geht. Das Buch spiegelt mit toller Spannkraft die ungeheuren Beschwerlichkeiten der Teams auf regennassen Märschen, ihre immer neuen Anstrengungen, in einem der schwierigsten Gelände der Erde das zu entdecken, was kein Mensch vor ihnen gefunden hat, die Reise ins Innerste tibetischer Weisheiten und am Ende, nach vielen Mühen und Plagen die Belohnung für den wahrhaft suchenden Geist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach S.186 aufgegeben und zurückgeschickt, 29. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort (Gebundene Ausgabe)
Das Genre und der Inhalt sind faszinierend.
Leider bringt der Autor an keiner Stelle auch nur den Funken einer spannenden Erzählung rüber.
Die ersten 100.Seiten sind eine Aneinanderreihung von politischen Fakten und ein Konvolut an budhistischen Fremdwörtern sowie eine geballte Ladung historischer Ereignisse, kompremiert auf die nötigsten Inforamtion. Dann, ab Seite 120 beginnt die Expedition. Leider überhaupt keine flüssige, spannende Erzählweise, sondern todlangweilig. Stets ein- und dasselbe. Uneindlich langwierige Naturbeschreibungen, die teils von den Launen der Träger, teils von plötzlich auftretenden Schilderungen vorheringer Expeditionen durchbrochen werden.
Dabei liefert doch der Stoff sehr wohl massig Ansatzpunkte für eine richtig spannende Story, gerade weil diese ja auch Begebenheiten der Realität zum Gegenstand hat.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem letzten entlegenen Ort, 16. Dezember 2006
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort (Gebundene Ausgabe)
Ian Baker, der Autor vieler Bücher über den tibetanischen Buddhismus, ist einer der großen Abenteurer, Weltmeister" im Klettern, des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts. Der amerikanische Autor hat viele Jahre in Katmandu, Nepal, gelebt. Jedes Jahr reist er nach Tibet, und er hat als Erster, in einer sieben Tausend Meter tiefen Schlucht, an einem der urbansten und schwer zugänglichen Stelle, das mythische Paradies des alten Tibet entdeckt. Das Buch ist eine grandiose Reisebeschreibung, eine spannende Abenteuergeschichte. Das Buch ist eine Liebeserklärung an das alte und das neue Tibet, ausgestattet mit fabelhaften Fotografien. Darüber hinaus ist es auch eine Reise in die vielschichtige geistige Innenwelt des Buddhismus.

Ich empfehle dieses Buch mit Nachdruck und Leidenschaft aus vielerlei Gründen.
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5.0 von 5 Sternen Reise an einen unwahrscheinlichen Ort, 10. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort (Gebundene Ausgabe)
Irgendwann stieß der Tibetologie und praktizierende Buddhist Ian Baker auf eine Textstelle, die ein verborgenes Reich im Himalaya erwähnt. Das Gebiet Pemakö wurde fortan zu einer Obsession, die in eine langjährige Beschäftigung mit den heiligen Landschaftsräumen Tibets mündete und mehrere Reisen in ein kaum zugängliches Gebiet zwischen der tibetischen und der indischen Grenze nach sich zog.
Die Expeditionen sind schlicht haarsträubend: Die Reisenden sind ständig auf der Hut vor den chinesischen Wächtern und müssen sich ihre Pfade mit List und gewaltiger physischer Anstrengung durch die wilden Schluchten und sumpfigen Ebenen bahnen. Die ganze Gegend wirkt unwahrscheinlich und nicht von dieser Welt.
Ian Baker verfolgt ein doppeltes Ziel: Zum einen möchte er die bislang noch unentdeckte Tsang Po-Schlucht erforschen. An einer nahezu unzugänglichen Stelle mitten im Himalaya vermutet er einen Wasserfall, nach dem westliche Abenteurer schon seit über hundert Jahren vergeblich gesucht hatten. Zum anderen sind die Expeditionen für ihn Pilgerreisen im tibetischen Sinn. Er durchmisst das verborgene Land, wie es Buddhisten tun, wenn sie beispielsweise den heiligen Berg Kailash aufsuchen: Nicht direkt, sondern in gewundenen Bahnen, mehr sich führen lassend als selbst führend.
Die klangvolle Chiffre, die der Suche des Autors zugrunde liegt, lautet Shangri-La. Seit James Hilton seinen berühmten Roman "Der verlorene Horizont" 1933 im Westen publizierte hatte, machten sich immer wieder Reisende auf, das Klosterparadies in Tibet, Nepal oder Pakistan zu finden. In diese Tradition reiht sich Ian Bakers Expeditionsbericht ein. Shangri La ist eine spirituelle Utopie und ein Land, das auf keiner Karte verzeichnet ist. Es ist daher kein realer Ort. Und dennoch ist es möglich, so paradox es klingt, "sein eigenes" Shangri La zu finden.
Das Buch "Das Herz der Welt" ist liebevoll gestaltet und gründlich geschrieben. Es bietet daher einen sehr hohen Lesegenuss. Meisterhaft verwebt der Autor eigene Reiseerlebnisse mit sachlichen Informationen zur Kultur Tibets und zur tantrischen Religiosität. Es lohnt sich, sein Buch mit dem zeitgleich erschienenen "Silberpalast des Garuda" von Bruno Baumann zu lesen. Auch Baumanns Forschungsreisen waren und sind von Shangri-La inspiriert. Allerdings nahmen seine Reisen einen ganz anderen Verlauf. Am Ende fanden sie jedoch beide genau das, was sie suchten.
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5.0 von 5 Sternen Von Sinnsucher für Sinnsucher, einfach unglaublich toll geschrieben, 30. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort (Gebundene Ausgabe)
Diese Buch ist für alle die schon immer vermutet haben das diese Wirklichkeit nur Illussion ist und man über den Blick der Inspiration mehr entdecken kann als nur den Alltag. Habe mich sehr in das Buch vertieft und kann es wirklich empfehlen. DAS BUCH IST TOLL!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sollte das tollste Buch überhaupt sein (Empfehlung), 5. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort (Gebundene Ausgabe)
...ich fands nur ÖDE, öde, öde und habe grad mal knapp die Hälfte gelesen, obwohöl ich mich immer gezwungen habe.
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Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort
Das Herz der Welt: Eine Reise zum letzten verborgenen Ort von Ian Baker (Gebundene Ausgabe - 28. August 2006)
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