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am 17. Januar 2006
Als ich auf dem Buchrücken laß, dass der ursprüngliche Text aus dem Jahr 1936 stammt, dachte ich mir nur: "Was soll ich denn damit?".
Aber das Buch erscheint durchaus modern. Moderner als ich es erwartet hatte. Ab und zu kommen zwar Geflogenheiten ans Tageslicht, die man heute so nicht kennt (Dienstmädchen), aber die Tipps sind grundlegend gut.
Der scharfe Ton, der sich immer wieder zwischen den Zeilen zeigt, wenn "Marge" mal wieder mit einem schimpft und einen eines besseres belehrt ist wunderbar und brachte mich das ein oder andere Mal zum schmunzeln.
Wer ernsthafte Tipps sucht, findet hier einige, die auch heute noch anwendbar sind.
Und für ein paar Stündchen auf der Couch oder im Bett, in denen man es sich so richtig gut gehen läßt, ist dieses Buch perfekt.
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am 21. Januar 2007
Schickt es sich, männlichen Besuch im Hausanzug zu empfangen? Darf eine alleinreisende Frau mit männlichen Mitreisenden sprechen, ohne ihnen vorgestellt worden zu sein? Fragen dieser Art sind durchaus Thema dieses Buches. Die moderne Singlefrau hingegen hat wohl ganz andere Probleme, wenn sie heutzutage Herrenbesuch erwartet, und vermutlich wird sie sich eher über die hohen Einzelzimmerzuschläge den Kopf zerbrechen, wenn sie alleine verreist, als über Anstandsregeln bei der Kontaktanbahnung. Welchen Grund sollte es also geben, Marjorie Hillis Ratgeber aus dem Jahr 1936 zu lesen? Da wäre erst einmal der äußerst amüsante und pointierte Schreibstil zu erwähnen, der fast auf jeder Seite für einen Schmunzeleffekt sorgt. Dann ist außerdem festzustellen, dass der Untertitel "Benimmregeln für die vergnügte Singlefrau" ein wenig irreführt, denn mehr noch als um Anstandsregeln ("Anstand ist ein relativ dehnbarer Begriff") geht es eigentlich um die Geisteshaltung, die eine Singlefrau an den Tag legen sollte. Hier kennt die Autorin übrigens kein Pardon: Wer sich länger als einen Monat im Sumpf des Selbstmitleides suhlt, ist für sie schlichtweg eine Flasche. Das mag zunächst einmal hart klingen, doch man verzeiht es ihr irgendwie. Denn auch, wenn dieses Buch in vielen Punkten überholt ist, so sind ihre Ratschläge bezüglich Selbsteinschätzung, Kontaktpflege, Kleidung, Freizeit- und Wohnungsgestaltung sowie Eigenverantwortlichkeit bei der Finanzplanung zumindest ansatzweise auch für die moderne Singlefrau anwendbar und ermutigen, vor allem eines nicht zu tun: sich hängen zu lassen.

Wer dieser pragmatischen Herangehensweise an ein eventuell mit Leid verbundenes Thema nichts abgewinnen kann, hat wenigstens noch die Möglichkeit, einen praktischen Nutzen aus diesem Buch zu ziehen: nach der Lektüre des Kapitels "Damen und Drinks" ist man befähigt, einen Highball oder Martini zu mixen (den man als Singlefrau aber bitte niemals alleine, sondern nur in Gesellschaft genießen sollte!)
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. April 2015
Sicherlich ist das Buch nicht mehr unbedingt das Allerneuste und einiges ist schlichtweg überholt.
Heutzutage ist es wohl höchstens ein bisschen verschroben, wenn man alleine in die Oper oder ins Theater geht, aber kein Grund für einen gesellschaftlichen Skandal. Wir haben deutlich mehr Freiheiten, als es unsere Großeltern noch hatten und das merkt man bei der Lektüre des Buches auch. Einiges ist für Frauen des 21. Jahrhunderts wohl nicht mehr nachzuvollziehen. Nichts desto trotz:

Für mich war das Buch schlichtweg eine Gelegenheit, in ganz andere Zeiten einzutauchen und sich in die Frauen in einer Zeit einzufühlen, in der eine alleinstehende Frau bestenfalls eine merkwürdige alte Jungfer war.
Nichts desto trotz ist Hillis Buch auch für moderne Single Frauen interessant. Zum einen kommt gutes Benehmen nie aus der Mode und die Tipps sind durchaus auch heute nützlich, um sich vor unerwünschten Annäherungen zu schützen. Zum anderen ist, oder ich nehme mal mittlerweile an, war, Hillis eine sehr interessante und lebenslustige Frau, die sich zwar an gesellschaftliche Normen hielt, sich jedoch auch ihren eigenen Lebensweg suchte und durchaus zufrieden lebte.

Fazit: Ein lustiges und kurzweiliges Buch, welches durchaus auch für die moderne Single Frau des 21. Jahrhunderts anwendbar ist.
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am 2. September 2015
Das Buch stammt aus einer ganz anderen Zeit und war in dieser vielleicht ganz nett. Manche Tipps über natürliche Bodenständigkeit, grade auch in finanziellen Angelegenheiten, sind auch heute noch von Wert.
Insgesamt muss man aber sagen, dass die Autorin nicht grade motivierend oder verständisvoll auf die Lage alleinstehender Frauen eingeht, sondern Aussagen wie: "Wer länger als einen Monat in Selbstmitleid badet, ist eine Flasche - und selber schuld.", stellvertretend für den Gesamtton des Buches sind.
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