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am 22. September 2007
Elizabeth Taylor, aus Verwechslungsgefahr Betsy genannt, ist eine lebensfrohe, nach Designerschuhen verrückte Frau. Bei dem Versuch ihre Katze in die Wohnung zu holen, wird sie von einem Auto erfasst und stirbt.

Einige Zeit später erwacht sie in einem pink ausgelegten Sarg, mit Billigschuhen an den Füßen und bleich im Gesicht. Schnell merkt sie, dass sie gar nicht tot, sondern sehr zu ihrem Missfallen, zu einem Vampir mutiert ist.

Alle Versuche sich selbst umzubringen scheitern, ein Priester überzeugt sie schließlich davon es nicht weiter zu versuchen, da sie allem Anschein nach ihre Seele noch besitzt.

Betsy versucht ihr Leben weiterzuleben wie zuvor, doch das erweist sich als gar nicht so einfach: Ein Teil der Vampirwelt sieht eine Königin in ihr- doch der andere Teil, der dem Vampirmeister hörig ist, möchte sie loswerden.

Dieses Buch hat mich wahrlich umgehauen. Ich ging mit hohen Erwartungen an das Buch heran und wurde überhaupt nicht enttäuscht. Im Gegenteil, meine Vorstellungen an den Roman wurden bei weitem übertroffen.

Als Leserin der Chick lit - Literatur, aber auch von Vampirromanen, war es schon immer ein großer Wunsch beides vereint in einem Roman zu besitzen - nun wurde dies endlich möglich gemacht.

Diese Mischung ist etwas ganz besonderes auf dem deutschen Buchmarkt und wird sicher von vielen Lesern heiß erwartet. Wenn ich von mir spreche, so kann ich sagen, dass mein Gefühl beim lesen war, als ob Weihnachten in den Sommer vorverlegt worden wäre und ich mitten in der Bescherung stecke.

Betsy ist eine 30jährige Frau die sehr sarkastisch, vorlaut, schlagfertig und direkt ist, des weiteren hat sie einen leichten Hang zu Schimpfwörtern die man ihr aber einfach nicht übel nehmen kann da man sie 1. ins Herz schließt und 2. in ihrer besonderen Situation auch Kraftausdrücke mal erlaubt sein sollten. Man lernt Betsy im Buch sehr gut kennen, dadurch gewinnt man sie viel mehr lieb als wenn sie nur oberflächlich von der Autorin erschaffen worden wäre.

Neben Betsy sind auch weitere Personen von äußerster Wichtigkeit.
Ihre beste Freundin Jessica rettet Betsys geliebte Schuhe und unterstützt sie in ihrem Vampirleben. Marc ist ein junger Arzt den Betsy vor einem Selbstmord rettet. Bei seiner ersten Begegnung mit Sinclair erinnert sein Verhalten an ein schwärmendes Schulmädchen.
Sinclair ist ein gutaussehender Vampir der eine Vorliebe für kurvenreiche, sinnliche Frauen hat und Betsy auf seine Seite ziehen möchte.
Tina, ist eine niedlich aussehende, lesbische Vampirin die Sinclair zu dem machte was er heute ist und unterstützt ihre Königin Betsy wo sie nur kann.
All diese Charaktere tragen dazu bei, den Charme des Buches zu unterstreichen.

Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben was ich in diesem Fall nur begrüßen kann. Die Gedankengänge und lustige Anmerkungen der Protagonistin sind wunderbar erfrischend, bissig und voller Humor, dies hätte ich ungern verpasst.

Die Autorin benutzt verschiedene Stilmittel was das schreiben der Sätze angeht. Ganz kurze, knappe Sätze verleihen dem Buch eine gewisse Denkschärfe der Protagonistin.

Insgesamt ist der Schreibstil der Autorin flüssig, schnell, unterhaltsam und humorlastig.

Die Liebe bekommt in dem Buch nicht den höchsten Stellenwert, allerdings finde ich den Anteil genau richtig, es wird soviel im Buch geboten, dass man große Romantik nicht wirklich vermisst.

Erotik ist im Buch durchaus vorhanden und diese ist sehr außergewöhnlich und interessant.

Mir hat die giftige Beziehung zwischen Sinclair und Betsy gut gefallen. Die Wortduelle, wenn auch manchmal etwas derb, sind sehr gelungen und brachten mich oft zum schmunzeln.

Der Roman ist stark von Humor geprägt, beim lesen sollte man daran denken das Buch zur Seite zur legen bevor man etwas trinkt - sonst begibt man das Buch in Gefahr nass zu werden wenn einen ein plötzlicher Lachanfall überkommt.

Ich vermute, dass die Autorin eine große Gabe an Fantasie hat, da mir einige Facetten über ihrer erschaffenen Vampire neu waren und mit überaus gut gefallen haben.

Ich glaube nicht, dass der Roman mit der Absicht geschrieben wurde den Leser zu Tränen zu rühren, aber dennoch hat mich die Szene als Betsys Mutter ihrer tot geglaubten Tochter gegenübersteht, sehr gerührt.

Sehr erfreut war ich über die Buchgestaltung. Das Cover passt vorzüglich zum Inhalt des Buches und auch die Innenseiten sind liebevoll mit kleinen Fledermäusen dekoriert - hier merkt man, dass sich die Verantwortlichen wirklich Mühe gemacht und viel Liebe in die Gestaltung gesteckt haben.

Jeder der ein etwas anderes Buch lese möchte liegt hier genau goldrichtig!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Oktober 2007
Beth ist Sekretärin und führt ein ziemlich durchschnittliches Leben. Das soll sich schlagartig ändern, als sie stirbt, denn von da an geht alles drunter und drüber. Sie wacht nach einem Autounfall in ihrem eigenen Sarg auf und ist schockiert: Wo sie schon tot ist, hätte man sie wenigstens geschmackvoll einkleiden können, stattdessen hat sie die billigsten Schuhe an, die man sich nur vorstellen kann - und das, wo sie doch zu Lebzeiten Designermodelle gesammelt hat. Nachdem sie sich von diesem Schreck erholt und festgestellt hat, dass sie scheinbar zu einem Vampir geworden ist (schließlich können ihr keine Messer, Stürze aus unglaublichen Höhen oder eine halbe Stunde unter Wasser etwas anhaben und sie hat plötzlich Appetit auf Blut), findet sie sich mit ihrem Schicksal ab.

Zuerst entschließt sie sich dazu, sich ihre Schuhe wiederzuholen, die sind nämlich nicht mehr in ihrer Wohnung. Und wer anders soll sich die unter den Nagel gerissen haben als ihre Stiefmutter, die sie ohnehin nie leiden konnte. Dieser und ihrem Vater versetzt sie einen ordentlichen Schreck, als sie plötzlich wieder lebend auftaucht, schließlich sollte sie an diesem Tag beerdigt werden. Doch ihre beste Freundin Jessica kann das alles gar nicht schocken. Sie kümmert sich sogar darum, dass Beth ihr Haus und ihr Auto behalten kann, obwohl sie offiziell gar nicht mehr lebt.

Aber auch andere Untote scheinen Interesse an ihr zu haben, Beth erhält nämlich einen mysteriösen Anruf eines anderen Vampirs. Und nun rasselt sie in eine Verschwörung zwischen zwei verfeindeten Vampirgruppen und wird auch noch für die neue Königin der Vampire gehalten. Sinclair, ein gutaussehender, aber leider auch unausstehlicher Vampir, weicht ihr von nun an nicht mehr von der Seite und die Dinge nehmen ihren Lauf.

Mary Janice Davidson hat mit "Weiblich, ledig, untot" eine herrlich humorvolle Mischung aus Vampirbuch und Frauenroman geschaffen. Eigentlich ist Beth eine recht typische, starke Heldin, wie man sie in vielen der modernen Frauenromane finden kann, wäre da nicht das kleine Problem, dass sie ein Vampir ist. Zudem fällt es ihr schwer, sich mit diesem Schicksal abzufinden. Sie schafft sich ihre eigenen Regeln und geht mit ihrer unkonventionellen Art so ziemlich jedem auf den Geist, dem sie begegnet.

Das Beste an diesem Roman sind die Dialoge. Beth liefert sich mit ihren Mitmenschen und –vampiren ein Wortgefecht nach dem anderen. Dabei wird es nie langweilig oder eintönig, sondern der Autorin gelingt es, einen durchweg hohen Standard zu halten. Natürlich muss man für diese Art von Humor etwas übrig haben. Zu ernst darf man das Vampirgenre nicht nehmen, wer aber Spaß an einer Designerschuhe liebenden und sehr vorlauten Vampirin hat, der wird viel Freude an "Weiblich, ledig, untot" haben.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich jede Figur lebhaft vorstellen, allen voran natürlich Beth selbst, die diese Geschichte in der Ich-Form erzählt. Durch ihre unverblümte Erzählweise hat man von Anfang an das Gefühl, direkt dabei zu sein.

Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber es bleiben noch einige Fragen offen. So darf man gespannt auf die Fortsetzung "Süß wie Blut und teuflisch gut" sein, die im November 2007 erscheint.
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am 29. September 2007
Eigentlich bin ich ja kein Fan von Chick-Lit Romanen, aber nach Lois Greimans fantastischem Buch "Ausziehen!" wage ich mich dann und wann eben doch an dieses Genre heran. "Weiblich, ledig, untot" ist ein ebensolches Experiment und ich fand es wirklich gut und auf jeden Fall werde ich mir auch die Fortsetzung sichern. Eine freche und witzige junge Frau namens Elisabeth "Betsy" Taylor verliert am gleichen Tag ihren Job und ihr Leben, nur um einige Zeit später im Beerdigungsinstitut aufzuwachen. Es dauert eine Weile bis ihr dämmert, dass sie zu einem Vampir geworden ist. Der Weg dahin ist unglaublich witzig, wobei die Geschichte in der Ich-Form erzählt und die gedanklichen Ergüsse dieser ehemaligen Sekretärin Frau vor sich hingrinsen ließen. Eine Vampirin mit einem Schuh-Tick. Das muss man sich mal vorstellen ! Hoffentlich begegnet Frau Betsy niemals beim Schuhsonderschlussverkauf !

Betsy Taylor verliert ihren Job als Sekretärin und kommt am gleichen Tag ums Leben. Im Beerdigungsinstitut erwacht, versucht sie einen Grund für ihre so unübliche Wiederauferstehung zu finden und merkt bald, dass sie zu einer Vampirin geworden ist. Einmal mit der Situation angefreundet, stellt sie fest, dass in der Zwischenzeit ihre geliebte Designer-Schuhsammlung ein Opfer ihrer verhassten Stiefmutter geworden ist, die sich die Schuhe unter den Nagel gerissen hat, bevor Betsy unter die Erde gebracht wurde. Betsy marschiert in das Haus ihres Vaters und schockiert beide mir ihrer so unvermuteten und schwer zu verdauenden Wiederkehr, um sich ihre Schuhe zurückzuholen. Sie will ihr "Leben" wieder in die Hand nehmen und legt sich dabei mit dem lokalen Ober-Vampir an. Nur das Einschreiten des geheimnisvollen Eric Sinclair verhindert das totale Chaos und Betsy erfährt, dass sie die erwartete Königin der Vampire sein soll. Aber erst muss sie den Bösewicht vermöbeln ...
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am 20. September 2007
Oh muss das sein? Elizabeth Taylor, genannt Betsy, wurde gefeuert und als sie ihre Katze von der Straße retten will, wird sie auch noch überfahren. Doch Betsy ist nicht tot, ganz im Gegenteil, sie ist untot! In der Leichenhalle aufzuwachen und festzustellen das die Stiefmutter ihren schlechten Geschmack in Form von billigen Schuhen und einem pinkfarbenen Anzug als letzten Racheakt an ihr ausgelassen hat, ist doch gleich ein Grund sich wirklich umzubringen. Nur Betsy schafft es nicht, sich zu töten und so muss sie sich der Wahrheit stellen, sie ist jetzt ein Vampir. Allerdings ein etwas anderer Vampir, denn Sonnenlicht macht ihr nichts aus und so durstig nach Blut wie ihre Artgenossen ist sie auch nicht.

Zu dumm, das sie in die Gemeinschaft der Vampire aufgenommen werden soll. Dabei will Betsy doch nichts anderes, als ihr untotes Leben weiter zu leben. Ihre beste Freundin und ihre Mutter haben sich riesig gefreut, das nun doch keine Beerdigung stattfinden muss. Lediglich ihr Vater und ihre Stiefmutter haben Anpassungsprobleme mit der neuen Situation, immerhin hat ihre Stiefmutter versucht, sich Betsys Sammlung an Designerschuhen unter den Nagel zu reißen.

Aber die Vampire geben keine Ruhe, es geht sogar das Gerücht, Betsy wäre die seit frühesten Zeiten angekündigte neue Königin der Untoten. Und da gibt es den verdammt gut aussehenden Vampir Sinclair .... tja ... wie soll Betsy da nur widerstehen?

Eigentlich dachte ich ein "lustiger" Vampirroman, das kann nicht gut gehen, aber ich wurde eindrucksvoll eines besseren belehrt. "Weiblich, ledig, untot" steckt voller Wortwitz und ungewöhnlicher Ideen. Die Heldin ist genau das, was den Lesern von Vampirliebesromanen noch gefehlt hat. Ein absolut toller Beginn einer neuen Serie. Da kann man nur sagen: Wie gut das es sich hier um eine Serie handelt, von Sinclair und Betsy will man unbedingt noch mehr wissen!
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am 26. März 2009
Dieses Buch war für mich das erste Vampirbuch überhaupt, wenn man mal von dem kleinen Vampir aus meiner Kindheit absieht.

Elisabeth genannt Betsy verliert ihren Job und fährt nach Hause, dort will sie ihre Katze einfangen, während dessen wird sie auf der Strasse von einem Auto erfasst und stirbt. Na ja das dachte Betsy jedenfalls, als sie in einem Beerdigungsinstitut wieder wach wird ist sie erst einmal ziemlich verwirrt.
Bis sie merkt das sie nun ein Vampir ist, und zwar ein besonderer Vampir vergeht noch einige Zeit.

Betsy kann als Vampir einiges was anderen Vampiren versagt ist Aber sie weiß nicht warum. Das wird sich aber im laufe der Geschichte alles klären.

Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben, die Aussprache von Betsy war mir persönlich zu flapsig. Es fliegen in den Dialogen die Kraftausdrücke nur so.
Nach ca. der hälfte des Buches hatte ich mich dann doch daran gewöhnt und müsste bei einigen Passagen herzhaft lachen.

Obwohl es sich um ein Humoristisches Buch handelt baute sich doch eine gewisse Spannung auf die sich bis zum Showdown steigern konnte.

Das Ende war dann nicht von schlechten Eltern, und es blieb fast nichts offen. Auch wenn es noch sechs Bände gibt war die Geschichte schön geschlossen. So das man das zweite Band zur Hand nehmen kann ohne an die vielleicht offenen Fragen von Band eins zu denken

Fazit: Eine leichte flüssig geschriebene Geschichte die man gut zwischendurch lesen kann. Ich werde bestimmt weiterlesen.

Dieses Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.
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am 28. März 2009
"Ich war sicher, dass er mich für oberflächlich und willensschwach und für eine komplette Idiotin hielt. Aber wen kümmerte das? Ich war eine oberflächliche, willensschwache Idiotin mit den coolsten Schuhen der Saison."
O-Ton Betsy, die Heldin dieses Buches und eine Frau, die man einfach gern haben muss. Sie ist ein ehemaliges Model, würde für Markenschuhe töten und kann sich keine fünf Minuten lang auf etwas anderes konzentrieren als ihr Aussehen und ihre Probleme. Aber nicht, dass jetzt jemand denkt, sie wäre eine egoistische und dämliche Ziege. Nicht doch! Schließlich war sie mal im Tierschutzverein, hat eine - political correctness lass nach! - schwarze beste Freundin und außerdem einen psychischen Knacks, weil ihre Eltern geschieden sind und ihre Stiefmutter sie nicht mag! Womit sie automatisch eine großherzige und sympathische Hauptperson und ideale Identifikationsfigur ist, gell? Dass sie reichlich blöd ist - was soll`s. Bei sexy Blondinen ist so was ja niedlich. Und außerdem gibt es da noch den gutaussehenden und auch untenrum beeindruckend ausgestatteten Vampir Sinclair, der der kleinen Betsy das Denken nur zu gerne abnimmt. Leider gibt es auch einen ganz fiesen Bösewicht, aber der ist natürlich potthässlich und hat dementsprechend keine Chance gegen die vereinten Kräfte von Betsys Genie und Sinclairs Sex-Appeal. Nachdem er erledigt ist, können die beiden zum Happyend auch endlich übereinander herfallen wie "rattige Teenager" - ganz romantisch mit Blut, Bisswunden an den Genitalien und unter den Augen sämtlicher Vampire der Stadt.
Im Ernst: Dieses Buch ist erschütternd - erschütternd schlecht. Die ersten beiden Kapitel sind noch ganz lustig, aber danach geht es mit der Geschichte schneller abwärts als mit einer angeschossenen Fledermaus. Sämtliche Charaktere sind flacher als das Papier, auf dem sie agieren, und die untote Heldin ist eine dämliche und dauerplappernde Modepuppe, der man spätestens ab der Mitte des Buches am liebsten persönlich einen Pflock durchs Herz treiben möchte.
Die Sexszenen sind bestenfalls peinlich und die Dialoge abwechselnd unglaublich künstlich und strunzdumm. Über eine durchdachte Handlung hat sich die Autorin offensichtlich keinen Moment lang den Kopf zerbrochen und das Wort "Spannungsbogen" hält sie wahrscheinlich für einen Begriff aus der Architektur. Was mich aber am meisten ärgert, ist die unbekümmerte Selbstverständlichkeit, mit der sie davon ausgeht, dass eine spatzenhirnige Schuhfetischistin genau die richtige Identifikationsfigur für weibliche Leser ist. Und was mich am meisten wundert ist, dass viele Leserinnen genau der selben Ansicht zu sein scheinen.
Fazit: Dieser Schund gehört bei Vollmond auf dem nächsten Friedhof vergraben, damit ihn auch ja keiner wiederfindet!
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am 5. Januar 2008
Um mal eins klarzustellen: Ich liebe diese Serie! Ich habe den ersten Band auf Englisch durch Zufall im Laden gekauft, weil mir langweilig war und ich mich von der Inhaltsangabe und einer Probeseite angesprochen fühlte. Im Englischen kommt Betsys Schrulligkeit und ihr Sinn für Humor super rüber ...

Die deutsche Übersetzung hingegen ist grausam, weswegen ich auch nur zwei Sterne gegeben habe. Es geht los bei Sätzen, die komisch klingen und endet bei absolut fiesen Verstümmelungen. Eine davon möchte ich otiginalgetreu wiedergeben.

(engl. S. 16) I had the fleeting thought that the doctors in the ER had made a mistake, but shook it off. I remembered, too well, the sound of my skull shattering. If it hadn't killed me, I'd be in an ICU now with more tubes than a chemistry classroom. Not dolled up like a ...
(dead)
... whore wearing cheap castoffs on my ...
(dead)
... feet.

(dt. S. 25) Ob die Ärzte in der Notaufnahme einen Fehler gemacht hatten? Diesen Gedanken verwarf ich schnell wieder. Zu lebendig war die Erinnerung an meinen zersplitternden Schädel. Wenn ich das überlebt hätte, befände ich mich jetzt auf der Intensivstation mit mehr Schläuchen an mir als in einem Labor. Und ich wäre auch nicht herausgeputzt wie ...
(tot)
... eine Nutte mit billigen Schuhen an den
(tot)
... Füßen.

Ich meine, HALLO? An dieser Übersetzung stimmt ja wohl nichts! Es wurde ja nicht mal das schöne Adjektiv "dead" angepasst! Was ist so schwer daran, aus dem Satz etwas wie das hier zu machen?: Und ich wäre auch nicht herausgeputzt wie eine (tote) Nutte mit billigen, abgelegten Schuhen an meinen (toten) Füßen.

Es ist echt zum Heulen, und so zieht es sich durch das gesamte Buch. Jedem, der es lesen will, empfehle ich dringend die englische Fassung. Es geht so viel Humor und Wortwitz verloren, dass es sich für den Preis echt nicht lohnt. Daher gibt es von mir auch nur 2 Sterne, obwohl die englische Fassung meiner Meinung nach fünf verdient hat.
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am 25. Oktober 2007
Vergessen Sie alles, was Sie je über Vampire gehört haben. Jetzt kommt Queen Betsy !!!! Ein Buch, das mit den Worten beginnt: "Mein Todestag begann schon schlecht. Und wurde leider auch nicht besser." kann nur voll schwarzem Humor (und den gibt es wirklich reichlich !)sein. Das ist sicher nicht jedermanns Sache. Aber eine Vampirin die Manolos, Ferragamos und Pradas liebt....und kein Blut sehen kann ("da muss ich kotzen") ist einfach etwas absolut Neues.

Nach Betsy (und nicht nach Blut) wird man (frau) einfach süchtig. Es gibt in den USA bereits 5 Bücher mit ihr als Hauptfigur und ich hoffe, dass sie alle auf deutsch erscheinen werden, da mein englisch nicht so gut ist, um flüssig zu lesen ;o)).

Kaufen Sie dieses Buch und Sie werden sich dabei ertappen, wie Sie in einer vollbesetzten U-Bahn laut loslachen. Das passiert mir nicht sehr oft, aber Queen Betsy hat es geschafft.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Dezember 2007
Vielleicht muss man wirklich auf die Art von Geschichten stehen (heißt das wirklich Chick-Lit? Das schreit ja geradezu nach freudschen Versprechern). Wenn das nicht der Fall ist, wie bei mir, wird man so seine liebe Mühe mit der Story haben.

Das ist einfach so erzwungen zwanglos. Betsy, die total sympathische tote Sekretärin, weit entfernt davon perfekt zu sein, immer böse auf die Katze (mit einem Augenzwinkern, versteht sich), die total toughe coole Freundin (praktischerweise Milliardärin - das umschifft unelegant mögliche inhaltliche Stolpersteine), die böse Stiefmutter (Betsy ist noch nicht unter der Erde, da plündert die schon den Schuhschrank), die supertolle Mutter (Hallo Schatz. Du bist gar nicht tot? Ein Vampir? Oh, schön), der dunkle, breitschultrige, attraktive, undurchschaubare Vampir, der kleine dicke, blöde, böse Vampir, der melancholische, leicht trottelige Begleiter (schwul natürlich, bloß keine Konflikte) ...

Wenn man an die Geschichte mit dem Anspruch rangeht, ein paar Stunden (sehr, sehr) seicht unterhalten zu werden, dann mal los. Wer allerdings (wie es bei mir der Falll war) einen Roman wie "Lange Zähne" von Christopher Moore erwartet, der sollte die Finger von dem Buch lassen.
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TOP 500 REZENSENTam 29. März 2011
Elisabeth Taylor hat gerade ihren Job als Sekretärin verloren. Um Verwechslungen mit ihrer prominenten Namensvetterin zu vermeiden, wird sie von allen nur Betsy genannt. Auf der Suche nach ihrer Katze gerät sie dann auch noch vor ein Auto.......und erwacht zu ihrem großen Schrecken in einer Leichenhalle!
Wie sie kurz darauf erfährt, ist sie bei dem Autounfall gestorben und nun eine Untote, genau genommen ist sie ein Vampir. Empört ist sie über die Unverfrorenheit ihrer Stiefmutter, die sie für die Trauerfeier mit den schrecklichsten Klamotten und billigsten Schuhen ausgestattet hat.
Mehrere Versuche, ihrem untoten Dasein ein Ende zu setzen missglücken, und so ganz nebenbei entdeckt Betsy ihre soziale Ader, indem sie einen jungen Arzt vor dem Selbstmord bewahrt. Schnell merkt sie, dass ihre Wenigkeit in der Welt der Vampire heiß begehrt ist. Der Vampirmeister Nostro lässt sie entführen und möchte sie unter seine Macht stellen. Und dann gibt es da auch noch Sinclair, einen umwerfend attraktiven Vampir und Gegner Nostros, der Betsy ebenfalls auf seine Seite ziehen möchte. Er besticht die Schuh-Fetischistin mit Designermodellen und erzählt ihr von einer Prophezeiung, in der sie bereits angekündigt wurde, denn als Vampirin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten (sie kann ein Kreuz als Schmuck tragen und in die Sonne gehen), soll sie die künftige Königin sein.

Ich weiß nicht, ob ich bis zuletzt durchgehalten hätte, wenn ich das Buch gelesen hätte, denn auf Dauer fand ich es ein wenig nervig, die Scherze teilweise an den Haaren herbeigezogen. Ich habe das Hörbuch verfolgt, und da ich Hörbücher grundsätzlich während der Hausarbeit oder beim Stricken höre, kann es da gerne ein wenig oberflächlich sein. Kurzweilig ist es, das gebe ich zu, und Nana Spier liest die Geschichte in unnachahmlicher Weise. Sie verleiht der Ich-Erzählerin mit ihrer Stimme Persönlichkeit und gestaltet so manche Situation recht witzig, wenn Betsy beispielsweise als Vampir-Neuling Probleme hat, die Zähne wieder einzufahren, was sich dann durch starkes Lispeln deutlich macht. Ich weiß nicht, ob ich mir weitere Folgen antun werde, denn die Handlung ist, soweit überhaupt vorhanden, doch recht spärlich und oberflächlich. Wie gesagt, eine amüsante Abwechslung für zwischendurch ist es schon, und wer ein kurzweiliges Hörbuch sucht, wird vielleicht seinen Spaß daran haben.
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