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155 Rezensionen
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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lesenswert
David Marquette löscht äußerst brutal seine Familie aus und beruft sich dann im folgenden Mordprozess auf Schizophrenie. Die junge Anwältin Valenciano versucht zusammen mit einem höherrangigen Staatsanwalt, mit dem sie auch eine Affaire hat, "schuldig" verbunden mit der Todesstrafe durchzusetzen. Aber aufgrund ihres eigenen Schicksals, welches im...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2007 von Pagatina

versus
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Spagat des Oktopus
Gekauft habe ich mir das Buch in der Hoffnung auf einen spannenden Psychothriller: Ein Mann, der seine Familie niedermetzelt und sich anschließend vor Gericht als geisteskrank präsentiert um dadurch mildere Umstände zu erwirken - das versprach viel ...
Dann aber stellte sich schnell heraus, dass die Hauptfigur gar nicht der Angeklagte war, sondern...
Veröffentlicht am 4. Februar 2009 von oaty


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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Spagat des Oktopus, 4. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Vater unser (Gebundene Ausgabe)
Gekauft habe ich mir das Buch in der Hoffnung auf einen spannenden Psychothriller: Ein Mann, der seine Familie niedermetzelt und sich anschließend vor Gericht als geisteskrank präsentiert um dadurch mildere Umstände zu erwirken - das versprach viel ...
Dann aber stellte sich schnell heraus, dass die Hauptfigur gar nicht der Angeklagte war, sondern eine junge Staatsanwältin. Nun gut, dachte ich. Auch ein Gerichtsthriller kann sehr viel Spannung bieten ...
Und immer wieder kam auch Spannung auf. Das Buch hat durchaus Stärken. Aber es bleibt leider auch ein Nachgeschmack von Enttäuschung.
Die Autorin hat versucht, die Krankheit Schizophrenie möglichst realitätsnah darzustellen und gleichzeitig eine unterhaltsame, spannende Geschichte zu schreiben. Ein Spagat, der nicht unbedingt gelungen ist.
Aber es ist nicht der einzige Spagat. Meine größte Enttäuschung war, dass die Figur des Angeklagten äußerst vage bleibt, gleichzeitig aber jede Menge Aspekte des amerikanischen Gerichtssystems ziemlich detailliert behandelt werden. Wenn schon beides - Psychothriller und Gerichtsdrama - dann doch bitte wenigstens ein anderer Schwerpunkt!
Im Leben der weiblichen Hauptfigur hat es vor Jahren einen äußerst dramatischen Bruch gegeben. Und damit wären wir beim dritten Spagat: Beide Geschichten sollen offenbar zu ihrem Recht kommen - die aus der Vergangenheit und die Gegenwart, die sich um die Gerichtsverhandlung dreht. Aber ich finde nicht, dass dies wirklich gelungen ist. Zu Beginn gibt es viele Andeutungen. So weit, so gut. Aber nicht alles wird befriedigend aufgelöst, vieles bleibt vage.
Spagat Nummer vier: Neben all den Verwicklungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, dem medienwirksamen Gerichtsfall und der intensiven Beschäftigung mit der Krankheit Schizophrenie soll die Staatsanwältin auch noch mit einem Privat- und einem Liebesleben ausgestattet werden. Alles in allem einfach zu viel für ein einziges Buch.
Zur Übersetzung kann ich leider nichts sagen, da ich das Buch in der englischen Originalfassung gelesen habe.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäh, 11. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Vater Unser (Taschenbuch)
Die Staatsanwältin Julia Valenciano begleitet die Anklage im Mordfall einer Ehefrau und ihrer drei Kinder. Der eigene Mann/Vater soll der Mörder sein. Doch dieser plädiert auf Unzurechnungsfähigkeit...

Das Buch verlangt dem Leser einiges an Ausdauer ab, die Belohnung dafür bleibt jedoch fragwürdig. Ein Krimi im eigentlichen Sinne ist das Buch nämlich nicht, denn es gibt so gut wie keine Ermittlungsarbeit, und der Mörder steht schnell fest.
Also schon eher ein Gerichtsthriller; und so teilt sich das Buch auf in 50% Schilderung der Gerichtsarbeit (seeehr ausführlich!) und weiter 50% Liebes- und private Leidensgeschichte in allen unerfreulichen Details.

Die Story selbst - die Anwältin wird durch ihren Fall an ihre eigene Vergangenheit erinnert - hatten wir doch auch schon mal von dieser Autorin. Also wenig Originelles, Null Spannung plus ein rührendes Ende.

Eigentlich wäre das Ganze ja nur zwei Sterne wert, aber da die Geschichte zumindest logisch aufgebaut ist, gebe ich gerade noch drei.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu viel bla bla, 23. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Vater Unser (Taschenbuch)
man kann es lesen, muss aber nicht.
ein vater der seine ganze familie ungebracht haben soll.
eine staatsanwältin die in ihrer familie ein ähnliches schicksal erleidete und viel viel bla bla.
gerichtsverhandlungen die sehr ausführlich über schizophrene kranke brichten, war noch das interessanteste an diesem buch.
wer auf ein besonders spannendes buch hofft , sollte die finger davon lassen. der schluss passt nicht zu diesem buch.
drei sterne , weil man die 570 seiten schnell lesen kann. (hätte ich vorher gewußt wie es endet, dann hätte ich mich nach 570 seiten nicht so geärgert.)
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen kommt nicht richtig in Fahrt, 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Vater Unser (Taschenbuch)
Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht.--> jetzt Spoilergefahr
Die Handlung wird und wird nicht spannender, und letztendlich dreht sich alles um den Gemütszustand von Julia Valencino. Als es jedoch dann darum geht, dass sie selbst krank wird, wird es kaum näher erläutert, zwei Kleine Szenen: Entlassung aus der Klinik und "geheilt, bzw.stabil" als wieder arbeitende Staatsanwaltin.
Was den Rest der Handlung angeht, habe ich fast das Gefühl, die Autorin hat vergessen, manche Dinge wieder aufzugreifen.
Zwischendrin wird ein ähnlicher Mord wie an der 3 (2??)-köpfigen Familie beschrieben, um den Leser auf die Fährte zu führen, Dr.Marquette sei gar nicht der Mörder. Julia erfährt von diesen Morden, aber es werden keine Nachforschungen angestellt. Genauso wie viele andere Dinge einfach im Sande verlaufen.(Z,B. der Anrufer, der behauptet, David sei nicht der Mörder).
Dr. Marquette wird immer nur als gleich apathisch dargestellt und seine Gedankengänge, die in manchen Kapiteln beschrieben werden, bringen einen als Leser nicht weiter. Bis zum Schluss ist auch nicht wirklich klar, ob er wirklich krank ist, oder nicht. Oder wie die Nacht der Tat wirklich abgelaufen ist. Einfach nur schwach. Man bleibt als Leser im Ungewissen. Besser wird man darüber aufgeklärt, mit wem Julia ins Bett hüpft.
Und diese ständigen Einblendungen aus ihrem eigenen Familienleben, die einen Spannungsbogen aufbauen sollen, sínd einfach nur viel zu billig und total ausgelutscht.
Mit kommt es vor, als wäre die Autorin beim schreiben nicht richtig bei der Sache gewesen.
100 seiten weniger, dafür eine in sich rundere, spannendere Handlung hätten die Sache noch retten können. Aber so leider nicht!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Anfang - schwaches Ende, 3. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Vater unser (Gebundene Ausgabe)
Das Buch fängt super an, sowohl die Hauptperson als auch das Verbrechen ziehen den Leser in ihren Bann. Aber bei ca. der Hälfte fängt das Buch an zu schwächeln, das Ende wirkt lieblos zusammengeschustert.
Besonders hat mich geärgert, daß das Verbrechen immer in den Hintergrund gerät, obwohl das ja der Aufhänger des Buches war. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, blieb ein ungutes Gefühl zurück, da für mich Täter und Motiv nicht klar waren.
Leider viel Potenzial verschenkt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch, dass mit zunehmender Seitenzahl wächst, 6. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Vater Unser (Taschenbuch)
Ich habe Vater unser zwei Mal gelesen, da ich mich nicht mehr an das Buch erinnern konnte. Am Anfang, ist das Buch etwas lahm und nimmt nur langsam Fahrt auf um dann eine 180 Grad Wendung hin zu legen. Die Krankheit Schizophrenie wird so detailliert beschrieben, so dass man selbst darüber nachdenkt, ob man nicht selbst solche Symptome hat. Im letzten Drittel des Buches wird der Leser dahin geführt, das Dr. Marquette die im Buch beschrieben Taten nicht alleine begangen hat und auch ein komplettes Kapitel wird mit dem Beobachten und ausspähen eines neuen Opfers gewidmet. Leider ist dies ein offener Punkt der nicht mehr behandelt wird und der dem Buch eine überraschende und unerwartete Wendung hätte geben können, da Jillian Hoffman beschreibt, dass Schizophrene sich in eine Parallelwelt flüchten und auch Morde gestehen, die sie nicht begangen haben dies hätte dem Buch wirklich gut getan. Lesenswert auf jeden Fall, aber es gibt bessere Bücher von Jilliane Hoffman.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starker Einstieg - Schwaches Ende, 20. Juni 2009
Von 
Spacetime Traveler ('Castle of Glass' in the black forest of Wuellen, the center of planet earth, on the edge of the mysterious Milky Way) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vater Unser (Taschenbuch)
Bei der Notrufzentrale in Miami geht der Hilferuf eines Kindes ein. Eine Frau und ihre drei Kinder werden brutal ermordet. Im Verdacht steht der Familienvater, ein angesehener Chirurg. Die junge Staatsanwältin Julia Valenciano wird mit diesem Fall betraut. Es ist ihr erster großer Kriminalfall. Damit ist der Grundstein gelegt, für einen spannenden Psychothriller. Das Problem: Bei diesem Roman handelt es sich nicht um einen Thriller.

Die Leser erfahren eine Menge über den Aufbau und die Funktionsweise der amerikanischen Justiz. Man merkt, dass die Autorin in der Staatsanwaltschaft tätig war. Auch die Themen Schizophrenie und Unzurechnungsfähigkeit werden souverän aufgearbeitet. Eine besondere Würze erhält der Roman, als sich Parallelen zwischen dem vermeintlichen Täter und der Staatsanwältin herauskristallisieren. Dies sind die positiven Aspekte.

Negativ fällt auf, dass die Beziehungen langatmig und klischeehaft dargestellt werden. Kommt eine qualifizierte Frau beruflich nur durch Beziehungen mit Vorgesetzten weiter? Die verbale und psychologische Auseinandersetzung mit dem Täter kommt zu kurz. Vielleicht wäre hier ein Perspektivwechsel hin zur kriminaltechnischen Bearbeitung sinnvoll gewesen. Es werden nicht alle Andeutungen aufgelöst. Was ist mit den ähnlich gelagerten Mordfällen, die es im Umfeld von Miami gegeben hat? Wer war der seltsame Anrufer, der sich anonym bei Staatsanwältin Valenciano gemeldet hat? Wer war der Liebhaber der ermordeten Frau?

Der Einstieg in den Roman fesselt zweifelsohne den Leser. Zunehmend verflacht jedoch die Spannungskurve, je mehr deutlich wird, dass es sich bei diesem Roman schwerpunktmäßig um die Geschichte der Staatsanwältin Valenciano handelt.
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62 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hilfe! Vater unser..., 17. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vater unser (Gebundene Ausgabe)
... dieses Buch mag ja für amerikanische Bezirksstaatsanwälte (und die die es werden wollen) wie eine Story nahe dem eigenen Leben sein, aber für den Rest der Menschheit ist es eher eine ziemlich lahme, zähe und unspektakuläre Angelegenheit. Hoffmanns "Cupido" war spannend, packend, mit überraschenden Wendungen - einfach ein richtig runder Thriller, 5 Sterne wirklich wert. Die Fortsetzung "Morpheus" war auch noch gut, lebte aber vor allem von der Fortführung der Handlungsstränge aus "Cupido" und gewann ihre Thriller-Effekte vor allem aus den detaillierten Tatbeschreibungen. Und jetzt? Nichts von alledem. Eine neue, farblose Protagonisten, ein neuer Täter und nur äußerst rudimentäre Bezüge zu den Vorgängerromanen. Erneut besteht zwischen Staatsanwältin und Angeklagtem auf einer bestimmten Ebene eine Parallele, doch wirkt dieses Element hier fade und kopiert. Zudem hat man den Eindruck, als wäre der Autorin die Zeit weggelaufen, nachdem Sie das eher dröge "Prozess- und Psychologie-Gerüst" des Romans fertig hatte. Die spannenden Elemente, die einen wahren Thriller ausmachen, sind ganz offensichtlich auf der Strecke geblieben. Und sonst? Seitenweise Beschreibungen von internen Bürokratieabläufen, Verhandlungsstrategien und psychologischem Detailkram, der alles ist, nur nicht spannend. Dazu durchschaubare und platt gemachte Nebenhandlungen im Bezug auf Beziehungskisten und Co. und schließlich ein Schluss bei dem man sich echt fragt - wie das war's jetzt? Mein Rat: Lieber noch mal "Cupido" lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt!, 13. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vater Unser (Taschenbuch)
Bei einem Aufsatz würde unter diesem Buch stehen "Thema verfehlt". Es ist nämlich definitiv kein Thriller, da
- außer im Prolog - nicht spannend. Es ist ein Roman über Schizophrenie und ihre Spielarten und die Bewertung dieser Krankheit vor den amerikanischen Gerichten. Der Mord als solcher spielt nur eine Nebenrolle und dient lediglich als Aufhänger für die tragische Lebensgeschichte der Staatsanwältin. Wenn jemand sowas interessiert, ist es okay, obwohl der Roman stellenweise auch etwas holprig geschrieben ist. Manche Stellen haben gar keinen Bezug zur Handlung und werden auch nicht aufgeklärt (Mord im einsamen Haus im Wald).
Ich habe mich trotzdem bis zum Ende durchgekämpft (die langatmigen Gerichtsberichte quergelesen)und am Ende dann "hm, das war's nun?" gedacht. Zum Glück habe ich das Buch nur billig als Paperback gebraucht gekauft. Das, als was es angkündigt wurde, ist es nicht und unter diesem Aspekt sein Geld nicht wert. Also bitte, bei ähnlichen Büchern gleich den Inhalt mit "psychologischer Roman über eine schlimme Krankheit" angeben und nicht als Thriller verkaufen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schon der Titel täuscht, 20. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vater Unser (Taschenbuch)
Im Vorbeigehen kaufte ich - in Abweichung vom üblichen Prozedere über die Rezensionen bei Amazon - den "Weltbestseller" "Vater unser" als Ferienlektüre. Titel, Umschlagtext und Aufmachung erschienen viel versprechend. Ich assoziierte es fälschlicherweise wohl mit dem genialen Film und Soundtrack "In the Name of the Father"...
Doch das Buch ist nur fad, langatmig und in den Nebenhandlungen, die die Haupthandlung fast vollständig ersetzen, vorhersehbar. Die sich naiv und unbewusst (!) hochschlafende B-Staatsanwältin recherchiert fast ausschließlich in eigener Sache. Vom mutmasslichen "Mörder", dem Familienvater, (bei uns spräche man in diesem Zusammenhang zunächst von "Familiendrama" und würde nicht gleich nach der Todesstrafe schreien) hört man im ganzen "Gerichtsthriller" nur einen Satz. Das Verhältnis der Hauptdarstellerin zu ihrem Hund wird genauer untersucht, als seine möglichen Motive und Gedankengänge. Doch selbst der eigene Vater (der dramaturgisch und psychologisch ein Schlüssel zu beiden Fällen darstellen könnte) wird komplett ausgeblendet. Der Buchtitel müsste aus dem Handlungsverlauf heraus dann auch eher "Bruder meiner" heißen. Doch zumindest der ungeeignete deutsche Titel (orig.: "Plea of Insanity") ist nicht die Schuld der Autorin...
Im ganzen Buch hat einzig der Detective Seele - bedient aber zahlreiche Klischees und (weibliche) Traumvorstellungen (als fürsorglicher Harley-Fahrer!).
Das Ende ist eine Ohrfeige für logische Entwicklung und das halbherzige Bemühen der Autorin, Verständnis für Schizophrenie (als extrem beeinträchtigende, i.d.R. lebenslange Krankheit) zu schaffen.
Nach dem ausgezeichneten Buch "Die Asche meiner Mutter" diese Geschichte aus dem an Oberflächlichkeit nicht zu übertreffenden Miami zu lesen, wo selbst der Sturm nur angekündigt wird, war eher Ärgernis als Enttäuschung.
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Vater unser
Vater unser von Jilliane Hoffman (Audio CD - 1. April 2009)
EUR 12,95
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