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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend recherchierte historische Quellen
Nicolaus Equiamicus hat richtig Ahnung von den Berichten, Abhandungen, alten Zeugenaussagen und modernen Märchen, die sich um Vampire ranken. Wie gut, dass er sich die Zeit -- ich möchte lieber gar nicht wissen, wie viel Zeit es war -- genommen hat, um das alles in sehr gut lektorierter Weise, auf gutem Papier, in einem sehr angenehm in der Hand liegenden...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2010 von Mark Benecke

versus
0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Habe mir mehr erwartet
Das Buch war über längere Strecken einfach eine Aneinaderreihung von Fakten, und Grauslichkeiten. Im letzten Kapitel die Beschreibung von Verrückten und Irren.
Ich fand es das Geld war rausgeschmissen, Buch wird am Flohmarkt landen.
Das Titelbild ist irreführend, die Twilight Saga kommt nur rudimentär ganz kurz vor.
Veröffentlicht am 4. Juli 2012 von S. Budin


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend recherchierte historische Quellen, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
Nicolaus Equiamicus hat richtig Ahnung von den Berichten, Abhandungen, alten Zeugenaussagen und modernen Märchen, die sich um Vampire ranken. Wie gut, dass er sich die Zeit -- ich möchte lieber gar nicht wissen, wie viel Zeit es war -- genommen hat, um das alles in sehr gut lektorierter Weise, auf gutem Papier, in einem sehr angenehm in der Hand liegenden Buchformat zusammenzustellen.

Leider war es bisher oft so, dass im Internet und vielen Lexika so allerlei zirkulierte, das entweder nicht immer gut recherchiert war (etwa über Graben zum Steins Schrift, die tatsächlich aber nie gedruckt wurde) oder das Ganze in fuzzikleine Büchlein gepresst wurde, die wohl eher als verschämte Kuriosität am Nachttisch stehen können. Mehrere andere populärwissenschaftliche Bücher zum Thema sind zwar inhaltlich knorke, entbehren aber der Quellenangaben. Weil Equiamicus' Buch im Gegensatz dazu solide und vollständig ist, dazu noch sehr gut lesbar und frei von persönlichen Kommentaren, Wertungen und Augengezwinkere, landet das Buch schon morgen bei meinem Buchbinder, wo es ein lebenslanges Hardcover verpasst kriegt -- allerdings ohne das fiese Twilight-Motiv auf dem Cover ;)

Apropos Gestaltung: Wie schön, dass in den Text neben kleinen Rosen und Blättern als Kapitel-Stopper, wie es sie vor hunderten von Jahren schon gab, auch sehr viele Szenen-Bilder (teils auf Farbtafeln) eingestreut sind, die quer durch die Vampir-Filmwelt reichen. Das ist die Rache für alle Twilight-Fans, die dabei erkennen werden, dass das Vampir-Motiv ursprünglich uralt, im Aberglauben Furcht erregend, deutlich böser und später auch sexueller war, als die derzeitigen Darstellungen im Kino.

Wie man anhand der ausführlichen Wiedergaben der Vampir-Enterdigungen in Nicolaus' Buch zudem sieht, gab es auch früher schon Phasen, in denen der Glaube an Vampire mal verboten (Maria Theresia) oder schlicht ins Lächerliche gezogen wurde (19. Jhdt.). Dennoch kam er jedesmal in neuem Gewand wieder...das Motiv ist eben wirklich unsterblich. Auch das war mir in diesem gewaltigen Umfang vorher nicht klar.

Das einzige nahe liegende Thema, das der Autor praktisch gar nicht anreißt, sind Real Life-Vampyre, also Menschen, die davon überzeugt sind, Blut trinken zu müssen, um sich entspannt zu fühlen. Hier sitzt Equiamicus der Annahme auf, dass es von dieser Einstellung aus nicht weit zum Morden sei, was aber nicht stimmt. Die entsprechende Veröffentlichung mit Interviews mit VertreterInnen dieser Subkultur erscheint allerdings erst in zwei Monaten, so dass ich meine, dass Equiamicus' Buch die derzeit in der Breite umfassendste Zusammenstellung zum Thema Vampire und Vampir-Motive ist, die es weltweit zu kaufen gibt. Hammer! Ein schicker Service wäre zwar ein Stichwort-Register am Ende des Buches gewesen, allerdings sind die Kapitel so klar und fein betitelt, dass man sich auch ohne die sonst übliche Nachschlage-Hilfe sehr gut zurecht findet.

Ich habe beim Lesen -- eigentlich: Stöbern -- durch die vielen Abteilungen des Buches, die von Strigen und Empusen über Dalmatien, Milzbrand und Polidori bis Peter Kürten und zum verfluchten Twilight viele Facetten neu erkannt, vor allem auch zur irren Verbreitung von Vampir-Enterdigungen und -Sichtungen.

Ah! Sie wussten auch nicht, was Empusen sind? Zeit, dieses wirklich außerordentlich gute Buch zu konsultieren. Jeder, der sich auch nur ansatzweise von Vampir-Motiven umfangen lässt, muss dieses Buch mögen, das cool, spannend, nützlich, aus einem Guss und sehr gut recherchiert ist -- und außerdem einen sehr fairen Verkaufspreis hat. So geht das!

Mark Benecke
Präsident, Transylvanian Society of Dracula
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für vampir fans ein muss, 2. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
tolles buch. ich bin ein großer vampir fan aber nicht von diesen schnulzen filme twilight und sowas nein ich steh auf die blutrünstigen vampir filme. das einzigste manko für mich ist das dass gesicht von edward das buch vorne versaut und was mich noch stört ist das die wenigen glanz farbbildern wieder am meisten von twilight sind man hätte ja viel mehr verschiedene filme draufdrucken können. aber sonst ist das buch spannend vor allem die berichte über vampire wo auch viele aus der gegend stammen wo meine familie herkommt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wo kommen die Vampire her?, 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
Die Berichte von Blut oder Lebenskraft saugenden Wesen gehen zurück bis zu den so genannten Empusen oder Strigen. Mit ihnen beginnt der Autor seinen Reigen an immer ausführlich mit Quellen belegten Berichten. Er erzählt uns von Wiedergängern, Nachzehrern, Vampiren und dem Zusammenhang zwischen ihrem Auftauchen und der Geschichte des jeweiligen Landes. Die Historie der Vampire wird chronologisch dargelegt, wobei auch örtlich getrennt wird, so dass man einen guten Überblick behält.

Den Hauptteil des Buches machen die unzähligen Wiedergaben von den einzelnen Fällen aus, in denen Vampire gesichtet wurde. Da diese in vergangenen Tagen immer sehr ähnlich abliefen, muss man schon sehr interessiert sein, um dem Buch Seite für Seite zu folgen. Immer wieder wird beschrieben, wie jemand gestorben ist, daraufhin aber noch von Verwandten und/oder Freunden gesehen wurde und diese heimsuchte. Immer werden die Opfer solcher Heimsuchungen krank und folgen ihrem Peiniger stellenweise sogar ist Grab. Nur das Ausgraben der Leiche und ihre endgültige Vernichtung können dem Spuk ein Ende bereiten. Dazu gehören das Treiben eines Holzpflocks durch das Herz, das Abtrennen des Kopfes, manchmal auch anderer Körperteile, rituelle christliche Handlungen und das Verbrennen der Leiche. Was genau geschieht, variiert natürlich immer in einigen Details, damit ist das grobe Muster aber recht gut umrissen. Besonders interessant ist, dass die Fälle von dokumentierten Vampirfällen bis in das aktuelle Jahrhundert reichen und keineswegs nur in der Vergangenheit zu suchen sind.

Im zweiten Teil seines Buches zeigt uns Nicolaus Equiamicus, wie man das Phänomen "Vampir" wissenschaftlich zu erklären versuchte. Auch hier beginnt er bei den frühesten ihm zugänglichen Quellen und arbeitet sich langsam vor bis in die Gegenwart. Er trennt in drei verschiedene Theorien: die philosophische, die dämonisch-übernatürliche und die naturwissenschaftliche. Für alle werden zahlreiche Beispiele aufgeführt.

Einen eher geringen Teil macht die Beschreibung des Vampirs in Märchen, Sage, Dichtung und Literatur aus. Man erfährt, wer sich auf welche Art des Themas angenommen hat und wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Die wichtigsten Werke werden kurz zusammengefasst vorgestellt, so dass man sich ein wirklich gutes Bild machen kann. Gerade in diesem Teil des Buches ist jedoch auch sehr viel eigene Meinung über die jeweiligen Veröffentlichungen zu finden, weshalb es dem Leser bewusst sein sollte, dass er es hier mit einer subjektiven Meinung zu tun hat. Den Abschluss bildet ein kurzer Überblick über die "lebenden Vampire", also Menschen, die sich für ebensolche hielten oder denen der Titel aufgrund ihrer Taten zufiel. Der gesamte Band wird von Abbildungen begleitet, die den doch sehr sachlichen Text auflockern.

Der erste, äußerliche Eindruck könnte dem potenziellen Leser ein falsches Bild vermitteln, zeigt das Cover doch neben einem alten Gemälde auch das Konterfei des Kino-Vampirs Edward. Und selbst der Titel ist mit seinem "bis(s)" deutlich eine Anspielung auf "Bis(s) zum Morgengrauen" und all die anderen Bücher von Stephenie Meyer. Allen Teenies, die deswegen auch hier nach seichter, unterhaltsamer und romantischer Literatur suchen, sei deswegen ganz dringend geraten, die Finger von dem Buch zu lassen. Möchte man jedoch wissen, wie das wirklich war mit den Vampiren, woher die Geschichten kommen und wo man an die Blutsauger glaubte, gibt es wahrscheinlich nichts Umfangreicheres, besser Recherchiertes und mit Quellenangaben Belegtes als "Vampire - Von damals bis(s) heute".
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vampire - Von damals bis(s) heute, 15. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
Zum Einstimmen in die Rezension, hier ein kleines Zitat aus "Vampire - Von damals bis(s) heute" von Nicolaus Equiamicus: "... Keine Aufklärung, kein Propagieren des Materialismus, kein Atheismus hat es geschafft, den Zauberglauben aus den Köpfen der Menschen zu beseitigen ..." Zitat Ende.

Gegliedert in 4 Hauptteile und den dazugehörigen Kapiteln und Aufsätzen gewährt uns Nicolaus Equiamicus zuerst einen Einblick in die Geschichte des Vampirismus. Hier werden die "Urformen" aufgegriffen, wie z. B. Empusen, die Strigen, oder auch der Nachtmahr. Dem folgen die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Untoten, die da wären: Wiedergänger, Nachzehrer und der furchteinflößende Vampir und deren Verbreitung in diversen Ländern (Westpreußen, Russland, Siebenbürgen, Österreich-Ungarn usw.).

Der zweite Teil beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Erklärungsversuchen. Ausgehend vom 17. Jahrhundert, chronologisch fortlaufend bis ins Jetzt. Teilweise blieb mir die Spucke weg, alleine, wenn ich an Kapitel 5 des zweiten Teiles denke: "Feucht und unschön. Der natürliche Verwesungsprozess". Herr Equiamicus schildert diesen Prozess in "leuchtenden Farben", der für manchen Schauer, der über den Rücken läuft, sorgt. Das Schöne - oder auch Schlimme an den einzelnen Aufsätzen ist, dass die fundierte und bildhafte Art wie der Autor schreibt, und die von ihm aufgearbeiteten Themen dadurch so realistisch (was sie auch sind, wie Nicolaus Equiamicus in Quellenhinweisen belegt) wirken.

Im dritten Teil des Buches widmet sich der Autor der Darstellung des Vampirs in Märchen, Sage, Dichtung und Literatur bis hin zu Film und Serie. Egal ob nun eine Vampirgeschichte aus Kreta, Bram Stokers "Dracula", vom Blutsauger zum Nackenbeißer in der Twilight-Saga, oder die Erfolgsgeschichte der schreibenden Rechtswissenschaftlerin J.R. Ward (Black Dagger-Reihe), alle bekommen hier ein Ohr. Nicolaus Equiamicus bringt den Boom auf Vampir-Liebesromane auf einen Nenner: "Es ist die Mischung aus Erotik und Schauerliteratur, die Vampire vor allem für Frauen interessant machen. ...". Ich schließe mich hier nicht aus *grins*.

Den krönenden Abschluss liefert der vierte Buchteil: "Die Gier nach Blut - der so genannte "lebende Vampir", Serienmord und Blutfetischismus". Bekanntester Vertreter dieser Gattung war wohl Vlad III der den Beinamen Tepes (der Pfähler) und Draculea (Sohn des Drachen) trägt. Dicht gefolgt von Elisabeth Bathory, die so genannte ungarische "Blutgräfin", deren Lust auf Blut angeblich immens gewesen sein muss, gesetzt dem Fall, sie war wirklich so blutrünstig. Oder vielleicht war sie doch nur eine Schachfigur ihrer Zeit und ist einem politischen Komplott zum Opfer gefallen. Das Ende der "lebenden Vampire" macht die "Vampirin von Odessa", die man eher als Schwarzmagierin bezeichnen muss.

Summa summarum ist es dem Autor gelungen, alle geschichtlichen, mythologischen und fiktiven Legenden bzw. Tatsachen zu einem ausdrucksstarken Vampir-Sammelwerk zusammen zu fügen. Und gemäß dem Zitat am Anfang der Rezension, ist der "Zauberglaube" tatsächlich nicht aus den Köpfen wegzudenken. Teilweise hatte ich einen Kloß im Hals, der sich nur schwer löste - vor allem im Anbetracht der tatsächlichen "Vampir-Täter" und deren Taten. Von meiner Seite aus, der geneigten Leserin, bekommt "Vampire - Von damals bis(s) heute", dieses informative, sehr gut recherchierte, vom Schreibstil teils "historisch" anmutende, reich bebilderte Werk, 5 Lesepunkte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungen, 26. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
Rezeption:

Eins muss man Nicolaus Equiamicus lassen ' er hat ein dermaßen umfassendes Werk über Vampire geschaffen, wie ich es noch nie gelesen habe.

Das Werk besteht aus vier Teilen, welche wieder in Kapitel unterteilt sind. Alles beginnt mit den Vorläufern und verwandten Wesen der lebenden Toten, nämlich den Lamien, Empusen, Strigen und Alb und Nachtmahr.

Kapitel zwei im ersten Teil beschäftigt sich mit Wiedergängern, Nachzehrern und schließlich mit den Vampiren. Wer zum Vampir wird und mit dem Vampirglauben in den einzelnen Ländern Osteuropas, wobei sich zeigt, dass der Glaube zwar zwischen den Ländern variiert, aber es immer auf das gleiche hinausläuft ' Vampir. Blutsauger. Darauf folgen weitere Kapitel, die nach Jahrhunderten (von Anfang des 18. bis ins 21 Jahrhundert) aufgeteilt sind und Beispiele von Vampirfällen in verschiedenen Gebieten zeigen.

Der zweite Teil des Buches handelt von Erklärungsversuchen der Wissenschaft und zwar wieder in Kapitel aufgeteilt die vom 17. bis ins 21. Jahrhundert reichen.

Mit Teil drei geht der Autor über zum Vampir in Märchen, Sage, Dichtung und Literatur. Dabei werden alte Märchen aus den osteuropäischen Ländern wiedergegeben, das Thema 'Vampire in der Dichtung und Literatur der Romantik' wird behandelt, wobei man sich in wunderschönen Gedichten verlieren kann und letztendlich wird die Vampirliteratur von Dracula bis Twilight beleuchtet. Außerdem wird auch noch kurz auf Filme und Serien eingegangen.

Der vierte und letzte Teil ist vielleicht auch der Interessanteste im ganzen Buch. Dieser Teil nennt sich 'Die Gier nach Blut ' der so genannte 'lebende Vampir', Serienmord und Blutfetischismus'. Hier geht es um Persönlichkeiten wie Elisabeth Bathory, Vlad III. Tepes und Peter Kürten, der 'Vampir von Düsseldorf'. Insgesamt wird über 11 Personen berichtet, die sich selbst als 'Vampir' bezeichneten, oder zumindest von den Medien diesen Titel bekamen.

Wie man sieht ' dieses Buch ist also sehr umfangreich und es dürfte auf jeden Fall für jeden etwas interessantes dabei sein. Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass die Stellen, an denen der Autor etwas erklärt, richtig leicht zu lesen sind. Die Textstellen, die aus alten Büchern stammen, sind da etwas anspruchsvoller, da man sich in die altertümliche Sprache erst einmal hineinfinden muss.

Schwarzweiß Bilder aus alten Büchern bis hin zu Fotos aus Vampirfilmen runden das ganze Bild ab.

Fazit:

Rundum gelungenes und sehr umfassendes Werk über den Mythos Vampir.
__________

Meine Originalrezension ist unter necroweb.de zu finden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend recherchiert, 16. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
Seit einiger Zeit erfreuen sich Vampir-Geschichten wieder einer großen Beliebtheit, was wohl vor allem der 'Twilight'-Saga zu verdanken ist.
Aber was ist eigentlich der Ursprung des Mythos 'Vampir'? Dieser Frage will Nicolaus Equiamicus in seinem Buch 'Vampire ' von damals bis(s) heute' nachgehen und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte. Im ersten Teil des Buches geht es um den historischen Vampirismus. Equiamicus berichtet über Lamien, Empusen, Wiedergänger, Nachzehrer und populäre Phänomene vom 17. bis zum 21. Jahrhundert. Im zweiten Teil werden Erklärungsversuche der Wissenschaft bezüglich dieser sonderlichen Erscheinungen angeführt und das für Vampire typische Erscheinungsbild in Verbindung mit Milzbrand und Porphyrie gebracht. Der dritte Teil befasst sich mit dem Vampir in Märchen, Sage, Dichtung und Literatur. Hierzu werden Werke wie Bram Strokers 'Dracula', aber auch natürlich die 'Twilight'-Saga angeführt. Im vierten Teil berichtet Equiamicus von dem so genannten 'lebenden Vampir', Serienmord und Blutfetischismus und führt dazu verschiedene Fallbeispiele von Peter Kürten ('der Vampir von Düsseldorf') oder auch den 'Vampire Slasher von San Francisco' an.
Das gesamte Buch ist hervorragend recherchiert und bietet dem Leser viele Zitate aus den verschiedensten interessanten Quellen, die Auskunft über Vampirismus in mannigfaltigen Facetten geben. In sehr sorgfältiger Kleinarbeit hat der Autor dazu die verschiedensten historischen und literarischen Quellen studiert und bietet diese nun dem Leser nun in ausgewählten Ausschnitten dar.
Passende Illustrationen, die sowohl aus historischen Vampir-Abbildungen als auch aus Fotos populärer Vampirfilme bestehen runden das durchweg stimmige Gesamtwerk ab.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine tolle Hintergrundlektüre zum Vampirglauben die in keiner Bibliothek fehlen darf., 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
Beschreibung:

Faszination Vampir - Wer wollte nicht schon einmal mehr über diese blutsaugenden Wesen erfahren?

In >>Vampire von damals bis heute<< macht man Bekanntschaft mit den verschiedenen Formen des Vampirismus, der verschiedenen Wesen und geschichtlich dokumentierten Fällen. Außerdem werden literarische und filmische Formen des Vampirs aufgegriffen und näher erläutert.

Meine Meinung:

Nicolaus Equiamicus hat in seinem Sachbuch >>Vampire von damals bis heute<< eine umfassende Sammlung von Berichten, Abhandlungen, Zeugenaussagen und Märchen über Vampire zusammen getragen.

Das Buch ist zum leichteren Verständnis in mehrere Abschnitte unterteilt, in denen der Autor nach und nach tiefer in die Materie dringt und den Leser auf eine interessante, wie auch informative, Reise in die Welt der Blutsauger mitnimmt. Man macht Bekanntschaft mit den verschiedensten Formen des Vampirdaseins in den verschiedenen Kulturen und Jahrzehnten bis heute. Der Unterschied zwischen den furchterregenden Gestalten des alten Aberglaubens zu dem heutigen Bild des eher sexuellen, romantischen Vampirs wird überdeutlich übermittelt. Sehr schön fand ich auch die gestalterische Untermalung des Themas mit Bildern und Zeichnungen.

Die Schreibweise des Autors ist gut verständlich und so lässt sich auch die teilweise etwas scherere Kost leicht verschlingen, so bleiben eigentlich nur Auszüge und Zitate aus älteren Texten die etwas schwerer zu lesen sind.

Nicolaus Equiamicus hat in >>Vampire von damals bis heute<< auf eine faszinierende und fesselnde Art und Weise die Hintergründe zum Vampirglauben dargestellt, wobei mich ganz besonders die vielen Details beeindruckt haben.

Die Aufmachung des Buches hat mir durch das schöne Cover und die einfließenden Bilder und Zeichnungen serh gut gefallen, einzig die Schriftgröße hätte für ein angenehmeres lesen etwas größer ausfallen können. Am Ende hätte ich eigentlich ein Register erwartet um beim späteren nachlesen bestimmte Stellen leicht wiederfinden zu können - leider war jedoch keines vorhanden.

Im ganzen betrachtet hat mir dieses umfangreiche Werk über den Vampirglauben sehr gut gefallen und verdient 4 von 5 Sterne!

Mein Fazit:

Eine tolle Hintergrundlektüre zum Vampirglauben die in keiner Bibliothek fehlen darf.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Habe mir mehr erwartet, 4. Juli 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vampire: Von damals bis(s) heute (Broschiert)
Das Buch war über längere Strecken einfach eine Aneinaderreihung von Fakten, und Grauslichkeiten. Im letzten Kapitel die Beschreibung von Verrückten und Irren.
Ich fand es das Geld war rausgeschmissen, Buch wird am Flohmarkt landen.
Das Titelbild ist irreführend, die Twilight Saga kommt nur rudimentär ganz kurz vor.
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Vampire: Von damals bis(s) heute
Vampire: Von damals bis(s) heute von Nicolaus Equiamicus (Broschiert - November 2010)
EUR 14,95
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