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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Atmosphäre, 15. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Neil Gaiman: Marvel 1602 (Broschiert)
Dieser Band gehört zu den besten Comics, die ich je gelesen hab.
Die Handlung wurde, samt Marmel-Helden-Crew, ins Jahr 1602 verlagert, und das funktioniert wiedererwartend gut.

Die Superwesen (Helden und Schurken) wurden ihrer Zeit entsprechen verändert, sowohl in Kleidung, Erscheinungsbild, Kräften, Entstehungsgeschichte, als auch im Namen. So wurde zum Beispiel aus Professor Charles Xavier der bärtige, aus Spanien stammende Carlos Javier und aus den Fantastic Four wird die Schiffscrew die sich, nach ihrem Schiff, die Vier von der Fantastik nennen.
Diese Änderungen sind aber keinesfalls ärgerlich, sondern vielmehr interessant. So fragt man sich oft, was die Person nun eigentlich mit ihrem Äquivalent aus der Gegenwart gemeinsam haben. Teilweise tauchen diese Gemeinsamkeiten nur als Nebensächlichkeit auf, jedoch erkennt der geübte Marvel-Leser die elementare Bedeutung dieser.
Das zeigt, dass sich der Autor wirklich gut mit der Materie auseinander gesetzt hat.

Sehr gut gefallen haben mir auch Zeichenstil und Kolorierung. Es wirkt alles eher wie ein Gemälde, als ein modernes Comic-Heft. Dadurch entsteht eine wundervolle Atmosphäre und man kann sich gut in die Zeit reindenken. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass der Comic komplett auf schwarze Seiten gedruckt wurde.
Somit ist die gesamte Optik in jeder Hinsicht gelungen.

Vom Aufbau her ist der Comic in mehrere Handlungsstränge eingeteilt, zwischen denen ständig hin und her gesprungen wird und die sich zum Ende hin bündeln.
An dieser Stelle muss ich jedoch auch einen negativen Punkt ansprechen: Der Höhepunkt des Bandes ist schon einige Seiten vor dem Ende erreicht. Danach flachen Handlung und Spannung leider etwas ab.

Nichts desto trotz bleib dieser Comic ein grandioses Meisterwerk.
Auch Marvel-Neulinge sollten die Geschichte gut und problemlos nachvollziehen können, jedoch sind gute Kenntnisse im Marvel-Universum von Vorteil, da man so die vielen Anspielungen und Details besser versteht.

lg Davy
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster, fesselnd und überraschend, 26. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Neil Gaiman: Marvel 1602 (Broschiert)
Bereits 2003 wurde diese achtteilige Miniserie in den USA veröffentlicht. Panini Comics hat nun einen dicken Band herausgebracht, der das gesamte Meisterwerk auf einen Schlag den deutschen Lesern zugänglich macht. Auf den Seiten mit schwarzem Hintergrund tummeln sich unzählige Marvel-VIPs, beziehungsweise deren von Gaiman kreierten Versionen aus dem Jahre 1602. Neil Gaimans dichte und überraschende Story, gepaart mit den düsteren Illustrationen von Andy Kubert und der farbenfrohen Kolorierung Richard Isanoves, ergibt ein rasantes, fesselndes und bewundernswertes Stück Comicliteratur. Die eigentlich jedem Marvel-Fan bekannten Charaktere treten in neuen Versionen auf. Hier kann man Daredevil in Form eines blinden Barden begegnen und Peter Parquagh - einer Alternativversion von Peter Parker - der zwar einige interessante Kontakte mit Spinnen hat, jedoch nicht gebissen wird - und von Sir Nicholas Fury als Mündel angenommen wurde. Die Begegnung mit den Fantastick, über deren fatalen Schiffbruch sogar Lieder gesunden werden, wird jeden Marvel-Fan begeistern. Aber auch wer im Marvel-Universum nicht sattelfest ist, kann in diese Story eintauchen. Man muss nicht unbedingt jeden Charakter erkennen, um sie zu genießen.
Besonders positiv ist, dass dem Comic trotz der ernsten Situation eine Prise Humor nicht fehlt. Ohne diese wäre das Ganze fade und eintönig. So aber kann man sich einer Vielzahl von Gefühlen bei der Lektüre sicher sein. Das Verfolgen der Story ist zudem recht anspruchsvoll, da mehrere Handlungsstränge gleichzeitig voran getrieben werden. Zwischen diesen gibt es nur hin und wieder Kennzeichnungen, oft springt die Handlung einfach von einem zum anderen Schauplatz. Durch dieses Springen gewinnt die Story allerdings nochmal an Geschwindigkeit.

Wer mit Alternativfassungen seiner Marvel-Helden leiden möchte, wer Neil Gaimans fantastische Ergüsse mag, wer sich von einer düsteren Story fesseln lassen will, wer superheldenaffin ist, wird mit "Marvel 1602" sehr gut bedient sein. Die Auflösung ist außerdem überraschend und nicht leicht vorhersehbar, ein weiterer Pluspunkt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marvel-Helden und Schurken im Jahr 1602 - Eine Freude für alle Comic-Liebhaber, 2. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Neil Gaiman: Marvel 1602 (Broschiert)
Neil Gaiman, Andy Kubert und Richard Isanove haben ein wahres Comic-Meisterwerk auf Basis der vielen Marvel-Superhelden und Superschurken geschaffen.

Handlung
England, 1602:
Königin Elizabeth I. ist alt und krank und die Bedrohungen gegen England sind stark.
Ihr Geheimagent Sir Nicholas Fury ist ihr treu ergeben und versucht gegen innere wie äußere Feinde Englands vorzugehen.
Hofarzt Stephen Strange versucht die Königin zu heilen, was aber nicht gelingt.
Die Königin wird zudem von Träumen geplagt in der sich eine mächtige Waffe in Jerusalem befindet.
In England leben Menschen mit übermächtigen Fähigkeiten (Mutanten) versteckt vor der Inquisition, die sie als Hexenbrut ansehen und ihre Vernichtung anstreben.
Der Spanier Carlos Javier will nicht zulassen, dass die Inquisition die Menschen mit den übernatürlichen Fähigkeiten jagen und vernichten. Carlos Javier meint, dass Gott seine Gründe hat Menschen mit solchen übernatürlichen Fähigkeiten zu segnen.
Daher ermöglicht er der sogenannten Hexenbrut Unterschlupf und unterrichtet sie darin ihre Kräfte kontrolliert einzusetzen.
Inzwischen kommt aus der Neuen Welt ein Schiff mit der jungen Virginia Dare in Begleitung des hünenhaften Indianers Rojhaz, der ihr bester Freund und Leibwächter ist, in England an.
Ihre Mission ist es bei der Königin um Hilfsgüter für die Kolonie Roanoke zu erbitten.
Alle mysteriösen Ereignisse überschlagen sich bald und später werden wahre Helden gebraucht.

1602-Versionen von Superhelden und Superschurken der Marvel-Comics in Aktion.
Ich finde es vor allem sehr überzeugend dargestellt, dass Mutanten in der Zeit der Rahmenhandlung als Hexenbrut angesehen werden und daher die Inquisition fürchten müssen.
Die historischen Persönlichkeiten, wie Königin Elizabeth I. und Virginia Dare kommen in diesem Comic-Roman sehr gut zur Geltung.
Diesen Comic kann man nur klasse finden.
Vor allem die Zeichnungen im Stil von alten Gemälden verleiht dem Comic-Roman sogar was herrlich Künstlerisches.

Deshalb zähle ich diesen Comic zu einen meiner großen Favoriten.

Marvel-Fans und sogar Geschichtsliebhaber können daran sehr viel Freude haben.
Ich hoffe sogar, dass auf Basis des Comics mal eine Verfilmung kommen könnte, entweder als Animationsfilm oder sogar als Realfilm.

Wer schon immer ein Fan von den Superhelden und Superschurken des Marvel-Universums ist, der kann bedenkenlos zu diesem Meisterwerk der Comic-Literatur greifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das ist ok,, 13. Februar 2011
Von 
Peter Kampfmann (Mömbris) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Neil Gaiman: Marvel 1602 (Broschiert)
was Neil Gaiman da wieder einmal abliefert. Einige Helden des Marvel-Universums ins Jahr 1602 zu befördern, bzw. ihre Geschichte dort zu verfolgen, funktioniert gut. Gaiman lässt sich einige interessante neue Aspekte dazu einfallen. Allerdings muss man in der Marvelwelt ein Kenner sein, um alle Feinheiten der komplexen Geschichte geniessen zu können. Zum Ende geht Neil Gaiman etwas die Luft aus, die Geschichte wird leider etwas zu Ende konstruiert. Die Zeichnungen und die Kolorierung sind angemessen, insgesamt ein guter Comic zu einem fairen Preis.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Passende und stimmige Umsetzung, 5. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Neil Gaiman: Marvel 1602 (Broschiert)
Das Marvel Universum wird in dieser ungewöhnlichen vom Comic-Gott Neil Gaiman geschriebenen Geschichte ins Mittelalter versetzt. Die grundlegende Frage "Passt das denn eigentlich so zusammen?" kann mit einem klaren "Ja" beantwortet werden. Gaiman hat sich Mühe gegeben all jene Elemente zu erhalten, welche die Marvel Superhelden auszeichnen zu erhalten und ihnen im Rahmen der Geschichte eine individuelle Note zu geben. Alleine der herausragend gestaltete Werdegang Magnetos würde Anerkennung verdienen. So haben wir den tragischen Antihelden als gebrochene Gestalt selten gesehen. Insgesamt ist das Setting als gelungen zu bezeichnen.

Ein Kritikpunkt muss an dieser Stelle allerdings angeführt werden. Die größte Schwäche des Autors ist es eine stringente Geschichte aufzubauen. Gaimain ist ein einmaliger Schaffer phantastischer Welt voller Detaills und Spannung, aber die Konklusion und Zusammenführung dieser Elemente gelingt ihm nur selten. Und so muss ich auch hier sagen, dass am Ende der Geschichte ein etwas schales Gefühl zurückbleibt, dass die Geschichte um der Geschichte willen konstruiert wird. Die Auflösung des Geheimnisses wirkt zu klein, die daraus folgenden Schritte zu simpel. Der Höhepunkt der Geschichte ist somit auch nicht am Ende, sondern bereits vorher erreicht. Abseits dieser Einschränkung kann ich allerdings dieses Buch nur jedem Comicliebhaber empfehlen. Es sei allerdings angemerkt, dass grundlegende Kenntnisse des Marvel Lore vorhanden sein sollten, da sich sonst viele Zusammenhänge nicht erschließen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neil Gaiman: Marvel 1602 (Broschiert)
Ein gutes Comicbuch, vorallem die Idee einige Bekannte Figuren des Marveluniversums ins Viktorianische Zeitalter zu versetzen. Kann ich nur weiterempfehlen.
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0 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marvel - lous, 8. Mai 2010
Von 
Ben Schwerdtner (Kopenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Neil Gaiman: Marvel 1602 (Broschiert)
Was wäre, wenn die X-Men, die Fantastischen Vier, Thor, Daredevil etc. während der Inquisition aufgetaucht wären?

Ein episches Comicwerk...
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Neil Gaiman: Marvel 1602
Neil Gaiman: Marvel 1602 von Neil Gaiman (Broschiert - 17. März 2010)
EUR 19,99
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