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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erzählung und Illustrationen!!
Ich hatte das Buch wegen der Illustrationen (Lane Smith) ausgeliehen. Die Erzählung (George Saunders) ist parabelartig und wird für Kinder um 12 Jahre empfohlen, was hauptsächlich auf die teilweise komplexe, ironisierende Sprache zurückzuführen sein dürfte. Als Geschichte über Sozialverhalten und über das Teilen könnte man sie...
Veröffentlicht am 6. November 2005 von schreibe was sie hören wollen ...

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Altersempfehlung des Herstellers
Vorweg: Ich habe wirklich lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll... Vom Hersteller wird es für Kinder im Alter von 6-8 Jahren empfohlen! Aber unter diesem Aspekt würde ich dem Buch gerade mal einen Punkt vergeben. Denn es ist für Kinder in dem Alter viel zu düster! Eine Anfangs traurige Geschichte, ein Gapper der auf einer Seite seines...
Veröffentlicht am 31. August 2012 von Wednesday


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erzählung und Illustrationen!!, 6. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte das Buch wegen der Illustrationen (Lane Smith) ausgeliehen. Die Erzählung (George Saunders) ist parabelartig und wird für Kinder um 12 Jahre empfohlen, was hauptsächlich auf die teilweise komplexe, ironisierende Sprache zurückzuführen sein dürfte. Als Geschichte über Sozialverhalten und über das Teilen könnte man sie auch schon früher (stark vereinfacht) erzählen (Meine dreijährige Tochter mag die Gapper).
Die Kinder des Dorfs müssen nächtelang schuften, um alle Gapper von den familieneigenen Ziegen zu entfernen. Sobald aber die Ziegen der kleinen Serena als einzige vom Gapperbefall betroffen sind, gehen alle anderen Familien auf Distanz und flüchten sich in pseudomoralische Ausreden („Es wird schon einen Grund haben, dass die Gapper allein zu dir kommen“). Sobald Serena ihre Ziegen verkauft (was gegen alle Sitten und Bräuche des Dorfs verstößt!) ändert sich die Situation natürlich…
Dabei sind sich die Gapper (kleine ballförmige orangefarbene Lebewesen) des Unglücks, das sie anrichten, keineswegs bewusst. Sie gehorchen eben ihrer Gesetzmäßigkeit, Ziegen „unsterblich zu lieben“, auch wenn diese bei Gapperbefall ermüden, keine Milch mehr geben und aufgrund des Gewichts zusammenbrechen.
Was aber tun Gapper, wenn sie überhaupt keine Ziegen mehr auffinden können??? Die orangefarbenen Zäune von Frip können ein Lied davon singen…
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Geschichte über Aufrichtigkeit und Doppelmoral, 13. Februar 2011
Eigentlich hatte ich mir dieses Buch vorrangig wegen der ungalublich herzigen Illustrationen gekauft. Durch die Gestaltung mit reduzierten Formen und starker Strukturierung wird die phlegmatische Küstennebelatmosphäre genauso zum Leben erweckt wie die Erinnerung an eine Kindheit oder ein Urlaub am Meer. Aber auch die Geschichte selbst zieht in den Bann.
In der "Stadt" Frip, bestehend aus drei Häusern, treiben die orangenen Gapper ihr Unwesen. Weil sie Ziegen bis zum Wahnsinn lieben, krallen sie sich wie Kletten an deren Fell und kreischen dabei vor Freude ohrenbetäubend. Die Kinder der Häuser sammeln sie wieder ab und werfen sie zurück ins Meer, von wo aus die Gapper sich stets aufs Neue auf den Weg machen zu ihren geliebten Ziegen. Irgendwann kommen die Gapper darauf, nur noch die Herde des Mädchens Serena zu befallen, weil ihre Koppel am nächsten zu Strand liegt.
Plötzlich von den Gappern befreit, atmen die beiden Nachbarfamilien, die Romos und die Ronsons, auf, denken aber nicht im Traum daran, Serena zu helfen, die nun mit sämtlichen Gappern ganz alleine fertig werden muss, selbst als das Mädchen sogar schriftlich um Hilfe bittet. Ihre Anstrengung scheitert, so sehr sie sich auch in Zeug legt, mit den kleinen Monstern aufzuräumen. Es sind einfach zu viele. Entkräftet vom Schlafmangel gibt sie auf, verkauft alle Ziegen und legt sich eine Angel zu. Statt Milch und Käse herzustellen, fängt sie nun Fische, was wesentlich weniger Nerven kostet. Jetzt hat sie sogar Freizeit und kann Strandburgen bauen und schwimmen gehen.
Die Nachbarn dagegen müssen mitsamt ihrer Ziegenherden immer tiefer in den Sumpf flüchten, weil die Gapper nun wieder sie im Visier haben. Als sie Serena um Hilfe bitten, schlägt diese ihnen die Türe vor der Nase zu. Schließlich empfindet sie aber immer mehr Mitleid mit den Geplagten, die nass und bibbernd im Morast hocken. Sie stimmt zu ihnen das Angeln beizubringen, und als die Nachbarn ihre Ziegen ebenfalls verkaufen und anfangen, ihren Lebensunterhalt mit Angeln zu verdienen, wird alles viel, viel besser...

Eindrucksvoll an diesem Buch ist, dass eine bestimmte Krankheit der Leistungsgesellschaft dargestellt wird, nämlich der unbedingte Glaube daran, dass jeglicher Erfolg auf persönliche Leistung zurückzuführen ist, oder sogar darauf, wie man "ist", wie einen Gott "erschaffen" hat. Wer Misserfolg hat, hat nicht etwa Pech, sondern ist eben faul und darum selber schuld. Verzeichnet man selber Misserfolge, sind andere schuld. Aus anderer Leuts Pech sollte man sich lieber heraushalten, was hat man schließlich damit zu tun. Hilfsbereitschaft gilt als Verrat an den eigenen Bedürfnissen.
Eindrucksvoll ebenfalls, wie einfach und mühelos dargestellt wird, dass man sich nur weiterentwickelt (und letztlich auch glücklich wird), wenn man sich den Umständen nicht entgegenstemmt und buchstäblich Unvermeidliches zu vermeiden sucht, sondern nur durch ein Anpassen an die Gegebenheiten und ein Wahrnehmen der Chancen, die sich durch Veränderungen ergeben können.
Ein witziges Detail ist in meinen Augen, dass auch das, soweit vorhandene, intellektuelle Innenleben der Gapper hinreichend beleuchtet wird, um die furchtbare Nartnäckigkeit der Gapper von Frip immerhin respektvoll anerkennen zu können. Schließlich passen die sich den neuen, ziegenlosen Gegebenheiten ebenfalls flexibel an und sind damit am Ende fast ebenso glücklich wie vorher. Und mehr Freizeit haben sie auch noch.
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5.0 von 5 Sternen Von Liebe, Egoismus und Nächstenliebe, 25. September 2014
Von 
Xirxe (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Es ist eine völlig skurrile Geschichte mit nicht einmal ganz so unsympathischen 'Unholden', den Gappern. Aus lauter Liebe heften sie sich an Ziegen, die jedoch alles andere als begeistert davon sind und früher oder später aufhören, Milch zu geben und immer dünner werden. Die kleinen Kinder in dem Dörfchen Frip, das aus gerade mal drei Häusern besteht, haben die Aufgabe die Ziegen von den Gappern zu befreien, um sie anschließend ins Meer zu werfen. Doch drei Stunden später haben sie sich mühsam wieder an die Ziegen herangekämpft ('...wenn du so groß bist wie ein Tennisball und keine Beine hast und dich fortbewegst, indem du deinen äußerst empfindlichen Bauch zusammen- und wieder auseinanderkrumpelst...'), um ihnen erneut ihre Liebe zu zeigen und die Kinder beginnen wieder von vorne. Doch als einer der etwas intelligenteren Gapper feststellt, dass es zu den Ziegen von Serena etwas näher ist als zu den anderen, bleibt die ganze Gruppe dort und der Rest wird verschont. Nun muss sie alleine alle Gapper entfernen, denn ihre Nachbarn sind der Meinung, dass es wohl ihre eigene Schuld sein muss und aalen sich in der Überzeugung, selbst etwas Besseres zu sein bzw. etwas Tolles vollbracht zu haben, weshalb sie von der Plage verschont bleiben. Doch Serena akzeptiert ihr Schicksal nicht und überlegt sich einen neuen Weg...
Ich finde diese Geschichte ungemein unterhaltsam und lehrreich (ohne erhobenen Zeigefinger), denn sie transportiert derart viele Botschaften, dass dieses Büchlein in jedem Fall mehrmals gelesen werden sollte. Es geht um Selbstbewusstsein, zu lernen den eigenen Weg zu gehen auch gegen den Willen der Mehrheit. Um Liebe, die auch unglücklich machen kann. Um Nächstenliebe, die man nicht nur den Menschen angedeihen lassen soll, die man mag, sondern wirklich allen und die einen auch selbst glücklich macht. Um Egoismus, der aber nur kurzfristig Vorteile bringen mag. Und bestimmt noch um einiges mehr, was mir jetzt aber gerade nicht einfällt :wink: Auch die Bebilderung des Buches ist so ungewöhnlich wie die Geschichte. Es sind Zeichnungen, die sehr plakativ wirken, manche erscheinen wie Collagen, andere wie richtige Gemälde. Die Kinder mit denen ich das Buch gelesen habe, möchten diese schiefen und überspitzten Illustrationen, die die Eigenheiten der Geschichte überdeutlich darstellten.
Einziges Manko: Ein größeres Format hätte diesen Bildern sicherlich gut getan. Aber auch so hat dieses Büchlein einen festen Platz in meinem Regal.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Altersempfehlung des Herstellers, 31. August 2012
Vorweg: Ich habe wirklich lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll... Vom Hersteller wird es für Kinder im Alter von 6-8 Jahren empfohlen! Aber unter diesem Aspekt würde ich dem Buch gerade mal einen Punkt vergeben. Denn es ist für Kinder in dem Alter viel zu düster! Eine Anfangs traurige Geschichte, ein Gapper der auf einer Seite seines Schädels eine Beule hat, wo sein Gehirn irgendwie herausguckt...von den bedrückenden Zeichnungen mal ganz zu schweigen. Ich fand es teilweise beklemmend und für Kinder in dem Alter viel zu komplex.
In meinen Augen ist es eher für weit ältere Kinder oder Erwachsene geeignet.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Geschichte mit umwerfenden Illustrationen!, 11. Dezember 2004
Von 
Ina O. - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Die Gapper von Frip sind furchtbar hartnäckig und sehr verliebt in die Ziegen, von denen die drei Familien im Ort leben. Sie stürzen sich mit lauten Freudenschreien auf die Ziegen, die vor lauter Schreck keine Milch mehr geben und nichts mehr fressen. Die Aufgabe der Kinder ist es, die Gapper von den Ziegen aufzusammeln und ins Meer zu werfen - von wo sie innerhalb weniger Stunden zurückkehren, um die Ziegen erneut zu belagern.
Ein Gapper, der ein wenig intelligenter ist als die anderen - was man an einer Beule erkennen kann, wo sein Gehirn etwas größer ist - kommt auf die Idee, nur noch die nächstgelegenen Ziegen heimzusuchen statt die aller drei Familien (denn für einen Gapper ist die Fortbewegung nicht so einfach!). Das wird zu einem großem Problem für die kleine Serena, die nun ganz allein mit all den Gappern fertig werden muss...
Tolle kleine Geschichte, lehrreich mit absolut umwerfenden Illustrationen! Eine schöne Geschenkidee für Jung und Alt!
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Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip: Hörspiel
Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip: Hörspiel von George Saunders (Audio CD - 9. März 2006)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,65
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