Kundenrezensionen

731
4,1 von 5 Sternen
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter: MP3 (Eragon - Die Einzelbände, Band 1)
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2006
Das Buch Eragon hatte mich bis vor kurzem nicht angesprochen. Ich wundere mich noch immer, warum.

Irgendwann dachte ich mir, dass ich es mir ja anhören, statt lesen könnte.

Also flugs das Hörbuch runtergeladen und die Hörer aufgesetzt.

Wäre es möglich gewesen, hätte ich die Hörer 21 Stunden aufbehalten. Nur der Akku meines iPod's sowie gewisse gesellschaftliche Verpflichtungen und die Arbeit haben mich zu Pausen gezwungen.

Ich kann Ihnen Eragon als Hörbuch nur wärmstens ans Herz legen.

Hören Sie sich diese aussergewöhnliche Geschichte an. Hören Sie sich an, wie Eragon und Saphira ausziehen, die Welt kennen zu lernen und zu verändern.

Die Geschichte selbst ist einfach wunderbar, mit hohem Suchtfaktor. Andreas Fröhlich als Sprecher ist ausserdem absolut genial. Ich hätte seiner Stimme ewig lauschen können.

Das Hörbuch oder Buch sei daher allen ans Herz gelegt. Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen.

Ich beneide Sie alle, dass Sie die Geschichte noch vor sich haben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2006
Diese Rezension gilt dem Hörbuch Eragon. Wer viel über den Inhalt erfahren möchte, lese bitte ein Review zu dem Buch ;]
Über das Buch: Die Welt ist stimmig und der Inhalt sehr gut erzählt. Was hier ein gerade mal 15-jähriger Autor geleistet hat, ist meisterhaft. Wie so oft kritisiert findet man Anleihen bei Herr der Ringe, Star Wars und anderen Größen - aber mit Verlaub - dieser Bastard hier ist gut gelungen. Und warum muss man das Rad auch immer neu erfinden?
Der Autor selbst hat sich sehr viel Zeit mit Beschreibungen der Welt, der Orte und der Charaktere genommen - alles ist voller Leben und Flair. Das ist es, was meiner Meinung nach diese Geschichte ausmacht.
Die größte Schwäche: Über weite Teile des Buches ist der Inhalt voraussehbar und ich wünschte mir, dass doch etwas Spannendes und Unerwartendes passiert. Beispiel: Viel Zeit verbringt Eragon mit seinem Lehrmeister und dem Drachen Saphira auf Reisen und jagt zugleich böse Kreaturen quer durch Alagaesia. Diese Reisen nehmen sehr viel Zeit in Anspruch und der Inhalt wird größtenteils mit Eragons Ausbildung abgedeckt. Irgendwann kommen dann auch unerwartete Wendungen und das Böse taucht ganz plötzlich an Orten auf, wo man es nicht erwartet - aber bis dahin musste ich einige Durststrecken durchlaufen. Eine Schwäche die auch schon der Herr der Ringe innehatte.
Dafür gibt es nonstop Stilmittel die den Leser in die epische Welt Alagaesia eintauchen lassen. Die Kampfsequenzen sind übrigens angenehm knapp beschrieben und auf das Nötigste beschränkt. Noch ein klarer Vorteil, denn nicht wenige Autoren beschreiben hier häufig jede Handgelenksdrehung.
Ich würde dieses Buch mit 4-5 Sternen bewerten. Doch geht es hier um das Hörbuch und was der Erzähler hier leistet, ist wahrhaft gekonnt und wird dem Titel "Geschichtenerzähler" mehr als gerecht.
Während Traumsequenzen fast geflüstert sind, werden Kampfsequenzen laut und unheilverkündend rezitiert. Jeder Figur verleiht Andreas Fröhlich mit viel Einfühlungsvermögen Charakteristik. So schwingt in Eragons Stimme jugendliche Unbefangenheit, während Brom einen rauen, markanten Schliff in seinem Unterton mit sich trägt.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und hoffe, dass die Charaktere aus Paolinis Buch im bald anlaufenden Film genauso gut umgesetzt werden, wie es Herr Fröhlich hier vollbracht hat.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2004
Ich kaufte mir "Eragon" um wiedereinmal, neben "Herr der Ringe" und "Harry Potter", eine neue Fantasywelt zu entdecken.
Meine Erwartungen wurden erfüllt, wobei mir Eragon besser gefällt, als der fünfte Teil der Potterreihe. Doch keineswegs möchte ich die Geschichte um einen Vollwaisen, welcher bei seinen Onkel und Cousin wohnt und eines Tages ein Drachei findet, mit der Story des Zauberlehrlings oder gar der des Einen Ringes vergleichen, dennoch bemerkt man schnell, dass einige Ideen übernommen wurde (1 kaltherziger Gegener, schreckliche, gehörnte Ungeheuer,Magie...).
Doch trotz alledem ist dieses Buch ein Muss für jeden Fantasyfan. Spannung, Trauer (der Autor beschreibt hierbei das Leid Eragons mit einer noch nie da gewesenen Emotionalität, gemischt mit unendlichem Schmerz über das Geschehene), Action (wobei die Schlachten und die Orte jener Kriege manchmal ziemlich konfus wiedergegeben werden).
Trotz allem ein klasse Buch und der 2. Teil kann ruhig bald kommen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2011
Der Autor schafft wunderbare Charaktere, die so einzigartig sind, dass man sie nie wieder vergessen kann.

Eragon lebt bei seinem Onkel und findet eines Tages in einem Wald einen blauen Stein. Dieser entpuppt sich jedoch als Drachenei. Als der Drache in dem Ei spürt, dass Eragon - sein Reiter -sich in seiner Nähe befindet, schlüpft er und ein großes Abenteuer beginnt für die Beiden. Denn die Drachenreiter sind eigentlich ausgestorben und der grausame König Galbatorix versucht mit Hilfe seiner Schergen alles daran zu setzen, Eragon und seinen Drachen saphira aus dem Weg zu schaffen.

Eragon erhält Hilfe von Brom, einem ehemaligen Drachenreiter. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg, um Hilfe bei den Rebellen zu suchen, doch die Reise ist lang und gefährlich. Und während sich die beiden auf ihrer Reise befinden, wird das Dorf von Eragon von den Schergen von Galbatorix heimgesucht...

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen der Fantasyromane liebt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2006
Ein Hörbuch steht und fällt mit seinem Erzähler. Allein für die dargebotene Leistung von Andreas Fröhlich gibt es mindestens 4 Sterne. Er schafft es mit seiner Stimme jeder Figur Charakter und Emotion einzuhauchen. Den 5.Stern gibt es als i-Tüpfelchen für das großartige Abenteuer. Christopher Paolini hat eine Welt geschaffen, in die jeder Fantasie-Fan problemlos eintauchen kann. Eragon ist ein Jugendbuch, aber auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Apropos Kosten: Es handelt sich um eine ungekürzte Fassung, d.h. 21 1/2 Stunden "lesespaß"!
Das Abenteuer beginnt, als Eragon ein Drachenei, dass es zuerst für einen Edelstein hält, findet. Der Drache schlüpft, Eragon muß von zu Hause fliehen, er wird in die Geheimnisse von Kampftechnik und Magie eingewiesen, schließt Freundschaften, lernt Verbündete kennen und bereitet sich auf seine große Schlacht vor... (na wenn das keine Kurzfassung ist;-))
Eine absolute Empfehlung, nicht nur fürs Auto!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2004
Eragon - Das Vermächnis der Drachenreiter
Christpher Paloini hat hier sehr gelungen die für Wolfgang Hohlbein bekannte Erzählstruktur ( Märchenmond, Spiegelwelt, Der Greif, Elfentanz usw. )mit den genregründenden, bewährten Strukturen und Ansätzen von J.R.R. Tolkien kombiniert.
Ein junger Protagonist wird ungewollt zum Zentrum weltbewegender Umstände deren Darstellung an "Herr der Ringe" erinnert und wächst an diesen. Die Struktur wird sehr fantasievoll mit einer Welt gefüllt, die dazu einlädt das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.
Wenn man noch einen Einfuß von Fetjaine, Z.-Bradley und McCaffrey findet, kann man sagen Paloini nahm das Beste was es gibt, gab dem ganzen durch die wechselseitige Abhängigkeit und die Beziehung von Eragon und seinem Drachen seine besondere Note und schuf so ein Buch, dass zum Lesen einlädt und die Tage bis zum Herbst 2005, wenn unter dem Originaltitel "Eldest" der zweite Teil erscheint, zählen läßt.
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197 von 228 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. November 2006
Ich habe mir im Vorfeld des Filmstarts das Buch geholt und an einem! Tag durchgelesen - ok, ich lese schnell :-)

Manchen Rezensionen entnimmt man, dass einem einzelne Plots, Gestalten, Handlungsabschnitte, Völker etc. bekannt vorkommen und/oder dass das Buch in relativ einfacher Form geschrieben sei. Was soll's?

Gut, es mag bei Eragon viele Versatzstücke aus der weiten Welt der phantastischen Literatur geben. Es mag diverses bekannt vorkommen. Na und?

Machen wir uns doch nichts vor. Fantasy ist wie eine große Küche. Da gibt es dutzende von Zutaten, Mehl, Gemüse, Fleisch, geradezu hunderte Sorten von Gewürzen etc. Aber entscheidend ist was man daraus wie zusammenköchelt - zusammenwerfen kann jeder.

Nun mag manchen das Grundmuster "aus Bauernjungen wird Held" aus Dutzenden von Romanen (Eddings Belgariad, Star Wars, Lackeys Chroniken von Valdemar etc.) bekannt vorkommen. Überall wo Elfen, Zwerge, Orks (oder wie immer deren Entsprechungen heißen) wird man an den Herrn der Ringe erinnert, da Tolkien geradezu die Archetypen dieser Rassen schuf. Man mag sich an die Drachenreiter von Pern oder Hohlbeins "Töchter des Drachen" erinnern. Oder an zahlreiche heldenhaften Gemeinschaften mit speziellen Gaben (hier Magie, bei Lackeys Valdemar-Herolden oder Britains Grünen Reitern eher Psikräfte, oder auch die Jedi). Die Langlebigkeit könnte aus Watt-Evans Obsidian-Chroniken kommen. Und schon vor dem Herrn der Ringen galten Reise- & Entwicklungsabenteuer als einer der wichtigsten Archetypen der phantastischen Literatur.

Stringentere Handlungsführung ist auch nichts schlechtes. Es muß ja nicht jede Geschichte als Rad-der-Zeit-Epos daherkommen. So gefällt z.B. bei Saberhagens "Buch der Schwerter" oder Rosenbergs "Hüter der Flamme" auch dass unnötige Reisetage gnadenlos übersprungen werden. Außerdem berichtet Eragon aus der Perspektive eines 16jährigen, der unfreiwillig in Geschehnisse geworfen wird, die anfangs viel zu hoch für ihn sind - kein wunder dass man da ein wenig auf das wesentliche reduziert bzw. zu schwarz-weiß-Betrachtungen neigt...

Wenn man überkritisch sein will, so kann man die gesamte Fantasy/SF auf einige wenige Grundmuster reduzieren.

Das alles bedeutet gar nichts. Solange es funktioniert und solange man aus den ausgewählten Zutaten eine gute entspannende und unterhaltende Lektüre für triste Stunden schafft. Solange mich ein Buch gut und hervorragend unterhält, solange ist es mir ziemlich gleichgültig, ob man bei der Mixtur vielleicht das eine oder andere herausschmeckt. Meinen Lesegenuß stört das nicht.

Und das bietet Eregon. Gute Unterhaltung. Nachvollziehbare Charaktere. Auch die eine oder andere "Überraschung". Und mehr erwarte ich von einem guten Buch auch gar nicht. Und dementsprechend kann ich Eragon als gute Unterhaltungsliteratur nur empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2006
Eragon hat mich als Buch begeistert, und ich bin eher kritisch an das Hörbuh gegangen, da ich dabei schon schlechte Erfahrungen gemacht habe.
A. Fröhlich setz es aber ganz Prima um!!! Er verstellt seine Stimme, bringt Spannung, Emotion, Freude, Leid, das alles was eben Eragon ausmacht super rüber und versteht es, zu Fesseln und einfach Freude am Zuhören und mit einsteigen zu vermitteln.
Nur zu Empfehlen, einfach prima
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2004
Meinung:
Das Buch ist für jeden Fantasyfan nur zu empfehlen!!!
Die Wesen(Zwerge, Elfen bzw. Elben usw.) sind zwar gleich wie bei Herr der Ringe & Co aber das finde ich auch gut so, weil sie ich schon eine Vorstellung davon habe(und die mir nicht kaputt machen will)
Inhalt:
Eragon, ein Bauernjunge der bei seinem Onkel lebt, findet in den Bergen ein Drachenei, dass er zunächst für einen ausergewöhnlichen Stein hält. Dem Stein entschlüpft ein Drachenjunges, dass Eragon heimlich aufzieht. Später erkundigen sich unheimliche Gestalten nach dem Ei. Kurz darauf brennt der Hof, auf dem er und die Familie seines Onkels lebten ab. Sein Onkel stirbt. Ab nun befindet sich Eragon auf der Flucht. ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2012
Cover:
Ich mag das Cover sehr und ich finde Saphira einfach nur hübsch. Sie wirkt genauso anmutig und irgendwo auch süß und ruhig, wie sie im Buch beschrieben wird. Vor allem den kleinen Zahn find ich total niedlich.

Meinung:
Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe, war ich wirklich begeistert. Nach dem zweiten Mal fand ich es immer noch gut, konnte aber einige Schwachstellen feststellen, die ich aber nicht weiter tragisch finde.
Das Besondere an diesem Teil sind wirklich die Charaktere, vor allem Brom und Murtagh, die die teilweise recht langatmigen Parts vergessen lassen (beispielsweise die seitenlange Aufzucht von Saphira, die zwar auch recht gut beschrieben wurde, ich persönlich aber einfach zu lang fand).
Die Handlung ist abwechslungsreich und spannend. Man muss sich an die Welt gewöhnen, die verschiedenen Sprachen und auch an die unterschiedlichen Wesen. Man erfährt nach und nach vor allem durch Brom über die Drachenreiter und dem Leser wird klar, was für eine wichtige Aufgabe Eragon hat und fragt sich zwangsläufig, ob er dem wirklich gewachsen ist, weil er noch so jung ist. Irgendwo ist das natürlich sehr stereotypisch, aber das hat mich in diesem Fall gar nicht gestört.
Der Sprachstil, den Paolini benutzt, finde ich besonders schön. Er ist einfach richtig fantastisch. Leicht mittelalterlich angehaucht und irgendwo sehr poetisch. Es braucht vielleicht einige Zeit, bis man dadurch in einen richtigen Lesefluss gerät, jedoch hat mich der Stil von Anfang an begeistert.
Obwohl ich Eragon manchmal sehr anstrengend finde, weil er einfach nie dazu lernen möchte, mag ich ihn. Gerade dieser Zug, das unbeholfene und kindliche hat mir im ersten Band noch sehr gut gefallen, weil ich gespannt war zu sehen, wie er sich weiterentwickelt, je mehr er dazu lernt und je mehr er erlebt.
Doch dadurch, dass er ein sehr enges Band zu Saphira eingeht, gewinnt sein Charakter, der durch Saphiras Wesen unweigerlich ergänzt wird, an deutlicher Tiefe. Die beiden sind einfach nur unschlagbar zusammen. Ich fand es jedes Mal wunderschön zu sehen, wie sehr Saphira sich um ihn kümmert und auch Eragon nach und nach lernt, die Drachendame ins Herz zu schließen.
Brom ist einfach wunderbar. Das Verhältnis zwischen ihm und Eragon erinnerte mich manches Mal an Harry Potter und Prof. Dumbledore, die auch Mentor und Schüler, aber eigentlich eher Vater und Sohn waren. Brom ist zu anfangs zwar sehr miesepetrig und oftmals wusste ich nicht, ob man ihm wirklich trauen kann, doch nachdem man immer mehr über ihn und seine Vergangenheit erfährt, musste ich ihn ins Herz schließen. Ich mag generell meist die alten und weisen Männer in Fantasyromanen, weil sie eine so unglaublich große Würde und Ruhe ausstrahlen, genau wie Brom. Er kümmert sich trotz anfänglichem Widerwillen rührend um Eragon.
Murtagh ist einfach mein absoluter Lieblingscharakter von allen Bänden. Ich habe noch einen Charakter erlebt, den ich SO SEHR geliebt habe, wie ihn. Da ist Paolini wirklich etwas ganz Wundervolles gelungen. Murtagh ist ein Einzelgänger, von seinem Vater gehasst und sucht eigentlich nur nach Menschen, die ihn akzeptieren und nach einer Aufgabe, die sein Leben irgendwie lebenswert macht. Dabei ist er so selbstlos, weil er einfach überhaupt nichts zu verlieren hat und das ist traurig, aber irgendwie auch wieder einfach nur toll. Ich bewundere ihn dafür, was er für Eragon und Saphira getan hat.
Auch Angela ist ein sehr nennenswerter Charakter, den ich toll finde. Sie ist auf der einen Seite mystisch, aber auch unglaublich humorvoll und sehr geheimnisvoll. Man hat nie das Gefühl, dass man irgendwann alles über sie wissen wird und das fand ich in dem Band wirklich toll.
Ich finde es zwar gut, dass Paolini sich die Mühe gemacht hat und die Sprache der Elfen entworfen hat (wobei sie stark auf dem Altnordischen basiert). Doch ich fand es wirklich manchmal ziemlich nervig, ständig nach hinten blättern zu müssen und habe die Stellen teilweise überlesen, wenn es nicht wirklich von besonderer Wichtigkeit war, genau zu wissen, was gesagt wurde. Zum anderen finde ich, dass das Elfisch, obwohl als besonders wohlklingend und wunderschön beschrieben wird, absolut unmelodisch und abgehackt. In meinen Augen passt die Sprache eher zu einem Volk, was etwas robuster und kriegerischer eingestellt ist. Doch die harte Sprache passt einfach nicht zu diesem sanften und feingliedrigen Elfenvolk.
Alles in allem hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Die Charaktere können überzeugen und die Handlung ist bis auf wenige Parts wirklich spannend und abwechslungsreich, obwohl natürlich das lange Umherreisen im Vordergrund steht.

Fazit:
Ein Buch, das sich wirklich lohnt zu lesen! Wer Fantasybücher mag, wird Eragon mögen, auch wenn es wie gesagt, hier und da ein wenig schwächelt. Doch damit kann man meiner Meinung nach sehr gut leben.
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