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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel bittere Armut, später Triumph
Kaum eine Gruppe von Künstlern wurde jemals so verhöhnt und verkannt wie Manet, Monet, Cézanne, Pissaro, Renoir, Degas, Berthe Morisot, Bazille, Sisley und Mary Cassat. Dieses Buch nun widmet sich dem langen Weg, den die Gruppe zu gehen hatte, und legt den Schwerpunkt auf den privaten Aspekt: auf die Freundschaften und Animositäten unter ihnen, auf...
Veröffentlicht am 19. August 2007 von Regina Karolyi

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bedauerliche Schlampigkeiten
Ich möchte den beiden obigen Rezensionen nicht sehr viel hinzufügen, nur dies: das Buch liefert fundierte Informationen und ließe sich gut lesen, wenn...ja wenn es nicht eine unverschämte Menge an Rechtschreibfehlern gäbe, die einen immer wieder stolpern lassen. Tatsächlich hat man kurzzeitig das Gefühl, ganze Abschnitte seien nicht...
Veröffentlicht am 27. März 2008 von Dr. Schlöter


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel bittere Armut, später Triumph, 19. August 2007
Von 
Regina Karolyi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das private Leben der Impressionisten (Gebundene Ausgabe)
Kaum eine Gruppe von Künstlern wurde jemals so verhöhnt und verkannt wie Manet, Monet, Cézanne, Pissaro, Renoir, Degas, Berthe Morisot, Bazille, Sisley und Mary Cassat. Dieses Buch nun widmet sich dem langen Weg, den die Gruppe zu gehen hatte, und legt den Schwerpunkt auf den privaten Aspekt: auf die Freundschaften und Animositäten unter ihnen, auf ihre Liebschaften, Ehen und Familien, auf ihre finanziellen Schwierigkeiten und ihre Wahl von Motiven und Modellen.
Da sie sich nicht der rückwärtsgewandten, jedoch meinungsbildenden Ecole des Beaux-Arts anschlossen, hatten sie nur geringe Chancen, für die Ausstellung "Salon des Beaux-Arts" zugelassen zu werden, die damals praktisch die einzige Möglichkeit für Künstler darstellte, Käufer zu finden.

In "Das private Leben der Impressionisten" lernt der Leser die zum Teil recht unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründe dieser recht skurrilen Persönlichkeiten kennen; die meisten, wie Manet, stammten aus "guten" und "sehr guten" Familien, andere aus etwas einfacheren Verhältnissen. Praktisch alle unter ihnen blieben lange Zeit von den Zuwendungen ihrer Eltern und Familien abhängig. Alle litten sie unter den Schmähungen des Publikums, das die Motive und die Technik der Impressionisten nicht akzeptierte, produzierten sie doch keine Historienbilder mit einer klar verständlichen, moralischen Botschaft, sondern ihre Werke spiegelten scheinbar flüchtige Eindrücke von alltäglichen Begebenheiten wider und beinhalteten vor allem das Leben einfacher Menschen, die das vornehme Publikum möglichst zu übersehen gewohnt war.

Die Autorin versteht es, die vielen Künstlerviten einzeln zu berücksichtigen und doch stets den Zusammenhang zu wahren, sodass das Buch, erstaunlich genug, niemals zerrissen wirkt und keine Brüche entstehen. Obwohl sie möglichst immer der Chronologie folgt und somit Ereignisse aus dem Leben der verschiedenen Maler nebeneinander stellt, wirkt das Buch niemals verwirrend, und der Leser gewinnt einen differenzierten Eindruck sowohl von den einzelnen Charakteren und Viten als auch von der Gruppe als "Gesamtorganismus".
Darüber hinaus wird in Sue Roes Schilderung auch das Paris der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebendig, die Bemühungen des Barons Haussmann, aus einer mittelalterlichen Stadt eine moderne Metropole zu machen, die bittere Armut und das Elend in den Vorstädten, zu denen damals auch Montmartre gehörte, und in denen die Impressionisten zahllose Motive (und Modelle) fanden, sowie die Idylle einige Bahnstationen weiter draußen, beispielsweise in Argenteuil. Der Krieg mit seinen traumatischen Erlebnissen und die Abschaffung der Monarchie als Zäsur, die Borniertheit eines Publikums, das den ihm von den Impressionisten vorgehaltenen Spiegel mit Spott und Häme quittierte, die finanzielle Abhängigkeit von Eltern und begüterten Mäzenen (die freilich erst relativ spät auftraten): all diese Aspekte werden angemessen berücksichtigt. Vor allem erfährt der Kunsthändler Durand-Ruel, den man mit Fug und Recht als einen Retter der Künstler bezeichnen kann, eine angemessene Würdigung.
Das Buch enthält zwei Blöcke mit Werken der Impressionisten und Fotos, teils farbig, teils schwarz-weiß.
Spannende, informative Lektüre für Freunde des Impressionismus!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bedauerliche Schlampigkeiten, 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Das private Leben der Impressionisten (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte den beiden obigen Rezensionen nicht sehr viel hinzufügen, nur dies: das Buch liefert fundierte Informationen und ließe sich gut lesen, wenn...ja wenn es nicht eine unverschämte Menge an Rechtschreibfehlern gäbe, die einen immer wieder stolpern lassen. Tatsächlich hat man kurzzeitig das Gefühl, ganze Abschnitte seien nicht Korrektur gelesen worden. So gut das Buch selbst auch ist, der Verlag sollte auf seinen Umgang mit dem Text nicht allzu stolz sein - eher peinlich berührt...
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Schönheit eines Heuhaufens, 17. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Das private Leben der Impressionisten (Gebundene Ausgabe)
Was sich der Bourgeois als Nachfolger des Adels unter schöner und echter Malerei vorstellte, musste ihm in der Auswahl der Motive und in der Art der Ausführung bei den Impressionisten missfallen. Das war Skandal, Stümperei, Scharlatanerie, so der Tenor der Reaktionen auf die erste große Ausstellung der Impressionisten im Paris der 70er Jahre des 19.Jahrhunderts.
Hier trat in der Malerei das für den Bürger erschreckend Neue und Unerwartete auf, das doch nur die gesellschaftlich-ökonomischen Umwälzungen der sogenannten Industrialisierung widerspiegelte. Die Welt hatte sich gründlich verändert, sie zitterte in ihren Fundamenten und in ihren Umrissen wurde sie unscharf, nichts war mehr an seinenm angestammten Platz. Es brauchte seine Zeit, bis diese Einsicht allgemein wurde.
In der Neuen Welt hatte man weniger Vorbehalte und einen unvoreingenommenen Blick für die in der eigenen Hemisphäre für so gut wie nichts geltenden Propheten einer modernen Kunst.
Die Autorin hat dem Buch folgende Fragen unterlegt: Wer waren diese Künstler? Wo und wie sind sie zusammengekommen? Wie haben sie gelebt und überlebt?
Sie geht diesen Fragen nach, indem sie dem Leser die Geschichte der Impressionisten erzählend nahe bringt und sich dabei auf umfangreiches Quellenmaterial stützt, wobei der Zeitraum von 1860, dem Jahr des ersten Zusammentreffens, bis 1886, als der Kunsthändler Durand-Ruel mit 380 Werken der Impressionisten in New York landete, um dort deren erste Ausstellung in der Neuen Welt zu veranstalten, im Zentrum des Buches steht.
Immense Fleißarbeit, in der das Material, thematisch geschickt arrangiert, zu einer kurzweiligen und interessanten Erzählung verdichtet wird.
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5.0 von 5 Sternen Das private Leben der Impressionisten, 13. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das private Leben der Impressionisten (Gebundene Ausgabe)
Das Buch, das private Leben der Impressionisten kann ich sehr wohl empfehlen. Es war sehr spannend in das Privatleben der einzelnen Maler zu schauen.
Die Autorin Sue Roe hat sich grosse Mühe beim recherchieren gemacht.
Das Buch ist jeden Cent wert.
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Das private Leben der Impressionisten
Das private Leben der Impressionisten von Sue Roe (Gebundene Ausgabe - 19. Juni 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 13,59
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