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4.0 von 5 Sternen Schatten der Vergangenheit
Gleich mit dem ersten Satz sagt der Autor, worum es ihm geht: dass sich hinter dem Gefühl innerer Armut, eines Mangels an Daseinsfreude, an dem er, mitsamt seiner Familie(oder was von ihr noch übrig ist, nämlich lediglich noch er und seine beiden Geschwister)zu leiden glaubt, eine Geschichte verbergen kann, die im Dunkeln liegt, in der Vergangenheit, hinter...
Veröffentlicht am 17. August 2007 von Bookjockey

versus
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2.0 von 5 Sternen Irgendwie mittelprächtig
Ein Roman über ein sehr interessantes Thema: Eine jüdische Familie mit drei Kindern in New York, die Mutter eine Überlebende des Holocaust. Mit allen Belastungen, die das für die Familie bringt: Sie kann über ihre Erlebnisse nicht reden, ihren Kindern keine Liebe und Nähe geben. Nach dem Tod der Mutter kommen die drei inzwischen erwachsenen...
Vor 15 Monaten von dagmarne veröffentlicht


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2.0 von 5 Sternen Irgendwie mittelprächtig, 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Geld (Gebundene Ausgabe)
Ein Roman über ein sehr interessantes Thema: Eine jüdische Familie mit drei Kindern in New York, die Mutter eine Überlebende des Holocaust. Mit allen Belastungen, die das für die Familie bringt: Sie kann über ihre Erlebnisse nicht reden, ihren Kindern keine Liebe und Nähe geben. Nach dem Tod der Mutter kommen die drei inzwischen erwachsenen Geschwister zusammen - alle mit großen Defiziten beladen, ohne echte Beziehung zueinander. Dies ändert sich zumindest zwischen den Brüdern (die ganze Geschichte wird aus der Sicht des ältesten Bruders erzählt). In diesen Dialogen liegen die Stärken des Buches. Auf die Dauer langweilig sind allerdings die endlosen Monologe des Erzählers, der immer wieder um sich selbst kreist und über sein verkorkstes Leben lamentiert. Schwach der Schluss: Es stellt sich heraus, dass die Mutter gar keine Jüdin, sondern wahrscheinlich eine untergetauchte Nazi-Täterin war, und ermordet wurde von einer alten Frau, die mit der Frau, deren Identität sich die Mutter angeeignet hatte, befreundet war und sie im Lager sterben sah. Zufälle gibt's! Leider ist diese Entwicklung nirgends im Buch vorbereitet worden. Auf den letzten 20 der 240 Seiten kommt dann noch das Happy End mit der Jugendfreundin. Auch ziemlich plötzlich und deshalb nicht wirklich glaubwürdig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schatten der Vergangenheit, 17. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Geld (Gebundene Ausgabe)
Gleich mit dem ersten Satz sagt der Autor, worum es ihm geht: dass sich hinter dem Gefühl innerer Armut, eines Mangels an Daseinsfreude, an dem er, mitsamt seiner Familie(oder was von ihr noch übrig ist, nämlich lediglich noch er und seine beiden Geschwister)zu leiden glaubt, eine Geschichte verbergen kann, die im Dunkeln liegt, in der Vergangenheit, hinter einer Wand des Schweigens, und dass es sich lohnt, Licht in dieses Dunkel zu bringen, um dieses verdammte Gefühl loszuwerden und nicht zuletzt, diese Geschichte zu erzählen.
Ausgangspunkt ist der Tod der Mutter,der ihm zunächst wie ein Glücksfall vorkommt, ihre Beerdigung, die die Geschwister, den Erzähler, seinen Bruder und seine Schwester nach fünf Jahren wieder zusammenführt. Sie erzählen sich gegenseitig Geschichten, erinnern sich, sind sich mehr oder weniger fremd. Daraus ergibt sich mit der Zeit eine Art Familienporträt.
Die drei erkennen sich wieder in einer Konfrontation mit sich selbst und ihren Erinnerungen. Raphael beschreibt das mit ungewöhnlicher Offenheit und mit Humor, sodass Langeweile nicht aufkommen kann, der Verlauf ist nicht vorhersehbar. Er entwirft lebhafte Bilder und Situationen und kann seine Personen ungekünstelt reden lassen.
Natürlich geht es auch um die Hinterlassenschaft der Mutter, um den Holocaust, die jüdische Identität der Kinder der Überlebenden, New York, Sex und Einsamkeit und so weiter, ohne dass man je das Gefühl hätte, es würde einem penetrant was unter die Nase gerieben. Man fängt an zu lesen, nimmt Anteil und will wissen wie es weitergeht.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das deutsche geld, 25. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das deutsche Geld (Gebundene Ausgabe)
das buch bedient mehrere sparten: autobiographie, krimi, geschichte; man kann es sehr flüssig lesen, zumal es auch humorvoll geschrieben ist.(schwierig beim thema holocaust und die folgen)
die auswirkungen der ereignisse auf nachfolgende generationen ist ein immer noch aktuelles rätsel.
ausserdem ist das ende überraschend.
habe den autor selbst erlebt, als er aus seinem buch (auf englisch) gelesen hat und daraufhin das buch gekauft.
lev ist ein interessanter mensch und ich hoffe, dass auch bald seine kriminalromane auf deutsch erhältich sein werden.
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Das deutsche Geld
Das deutsche Geld von Paul Lukas (Gebundene Ausgabe - 28. Februar 2005)
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