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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gegen das Vergehen der Zeit anschreiben, 10. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Vorabend: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Wenn ich den Text selbst hätte in Reinschrift abschreiben wollen, hätte ich wohl den Rest meines Lebens nur noch mit diesem Buch zugebracht", sagt Peter Kurzeck in weiser Selbstbescheidung angesichts seines jüngsten Romans "Vorabend", der es auf stolze 1022 Seiten bringt. Und weil es auch für jeden Verlagsmitarbeiter ein unzumutbares Unterfangen gewesen wäre, das mit unendlich vielen handschriftlichen Zusätzen versehene Manuskript in den Computer einzugeben, diktierte Kurzeck es im vergangenen Sommer rund zwei Monate lang in öffentlichen Veranstaltungen des Frankfurter Literaturhauses rund zwei Dutzend Freiwilligen, zumeist Kurzeck-Fans, in die Tasten. Entstanden ist mit "Vorabend" nichts weniger als ein Meisterwerk, das den fünften Teil seiner auf zwölf Bände angelegten autobiografisch-poetischen Chronik "Das alte Jahrhundert" bildet. Und auch die Titel der weiteren, noch in Planung befindlichen sieben Bände sind schon gleichsam als Nachwort am Schluss von "Vorabend" aufgelistet.
Ein Besuch mit Frau und Tochter Carina bei Freunden in Frankfurt-Eschersheim im Herbst 1982 gibt dem Erzähler Gelegenheit, sich zu erinnern und einmal mehr gegen das Vergehen der Zeit anzuschreiben, was sein Lebensthema ist.
So beschwört er die Jahrzehnte vor dem Verschwinden von manch Vertrautem herauf und reichert seine Schlaglichter auf die Entwicklung der Bundesrepublik von den vierziger bis in die achtziger Jahre mit Erinnerungen an die eigene Vergangenheit an. 1946 war Kurzeck dreijährig mit seiner Mutter, aus Böhmen vertrieben, im oberhessischen Staufenberg bei Gießen gelandet, wo er sich mit dem Heimischwerden sehr schwer tat.
"Eigentlich sollte das Buch kürzer werden, aber ich bin froh, die 1000 Seiten geschrieben zu haben; man muss die ganze Gegend erzählen, die Zeit", sagt Kurzeck und tut es auch, lustvoll und wortmächtig. Er erinnert an die Menschen in Oberhessen, an Kleinbauern, Handwerker und Gießereiarbeiter, die Oberdorfwitwen und all die anderen alten Leute und ihre Geschichten. Und an die Kinder, "als wir alle noch Kinder waren", die alten Kaufläden, (die Auslagen in der dörflichen Metzgerei etwa stehen einem plastisch vor Augen), die Flohmärkte und Flüchtlingsgeschichten.
Staufenbergs Ehrenbürgerwürde soll ihm, so heißt es, wenn das Parlament mitspielt, noch in diesem Jahr angetragen werden. Sie ist genauso überfällig wie der Büchnerpreis für einen Autor, den nicht wenige schon in einem Atemzug mit Marcel Proust nennen. Vielleicht werden ja dereinst Literatur-Touristen auf Schauplatzsuche die Gegend um Staufenberg und auch um Gießen ebenso unsicher machen wie es Schmidt-Jünger noch heute in der Bargfelder Heide auf Arno Schmidts Spuren tun. Kurzecks "Vorabend" ist der ideale Rückzugsort für Literaturliebhaber; 40 Euro lassen sich derzeit kaum gewinnbringender anlegen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heimatmuseum Lollar grüßt den Rest der Welt, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Vorabend: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein ziemlich dicker Brocken von gut tausend Seiten, beinah gefährlich für die untrainierten Handgelenke ambitionierter Leser oder sogar als Waffe im häuslichen Stellungskampf, eigentlich kein Roman sondern nur die Kulisse dafür. Aber gut so.

Wohl bedauerlich, dass allein der entmutigende Umfang Viele abschrecken wird oder irgendwo in der Textwüste abnippeln läßt. Dabei haben wir hier ein stimmungsmäßig eher leicht und heiter gestricktes Werk vor uns - zumindest im Vergleich zu "Eis" oder "Gast" als mittelbare Vorläufer dieses "Vorabend".

Schier überwältigend, die Menge des ausgebreiteten Materials. Schwager Klaus-Dieter als Genie von nebenan (doch lebenslang Hilfsarbeiter ohne Aufstiegsmöglichkeit), Igel + Maulwürfe im Würgegriff der Zivilisation (weiter hinten gar die Holocaust-artige Ausrottung ganzer Froschvölker), eine Nordlandreise mit Rentierfellkauf, Überschwemmung und nachfolgend brutalstmögliche Lumda-Kanalisierung und was nicht sonst noch alles.
Die ersten knapp 100 Seiten mit etwas umständlichem Einstieg in die Rückblicke; dann immer wieder das Wetter, die Jahreszeit: meist Herbst, Nachwinter oder Vorfrühling, wenig Sommer, obwohl der Autor sich so nach Sommer sehnt. Fast nie Winter - nur dessen unwilliges Auslaufen.
Eine bewundernswerte Vielfalt von Umgebungseindrücken, die den Erzähler in angenehme Stimmung versetzen, die ihm lieb und teuer sind. Ja, wahrhaft ERZÄHLER im eigentlichen Sinne ist dieser Kurzeck, er zählt auf, was er sich alles merkt; vermutet, dass auch Pferde, Frösche, Elstern dieses "Zählen" als Grundlage des "Erzählens" praktizieren.

Die alten Lebensmittelläden im Dorf und zahlreich Fachgeschäfte im Städtchen. Mit allen Sinnen aufgesaugt, das geschäftige Treiben an der alten Fuhrwerkswaage ("Als Kind, sagte ich, konnte ich die meisten Menschen und viele Tiere fast immer denken hören"). Das Rex-Lichtspieltheater-Foyer als erste Bühne für Kontaktaufnahme mit Mädchen aus anderen Dörfern ("Diese Augen, sagte ich, und die Blicke. Und wie man sie auf sich spürt"). Gravierende, zerstörende, wahrhaft unerträgliche Veränderungen, die in den 60ern anfingen: Autos für alle, Straßenbau, Abschaffung von Hühnern, Schafen, Ziegen in den Dörfern. Abriss traditioneller Wohn-/Arbeitsstätten im alten Dorf, stattdessen baumarktinspirierte Expansion der Eigenheimbewegung, Anbauten, neue Siedlungen ("Und die unbelehrbaren Bäche, weil sie sich nicht zuschütten lassen wollen, zur Strafe unter die Erde"). Kühltruhen, Einkaufszentren, Sonderangebote; Gewerbegebiete, Verkehrsstaus. Das verhasste und doch lebenswichtige Hüttenwerk, welches Generationen von Familien ernährt, die Luft verpestet und die Gesundheit der Arbeiter ruiniert hat: irgenwann - fast unmerklich - geht die Verschmutzung zurück, die Werkssirene verstummt, die Produktion wird umgestellt und zurückgefahren; eine Orientierung geht unwiederbringlich verloren.

Kurzeck betätigt sich über weite Strecken als betroffener Chronist und versetzt den Leser in "Gute-alte-Zeiten"-Nostalgie, spricht Leuten aus der Seele, die Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder stimmungsmäßig nachvollziehen können/wollen ("Als Kind, sagte ich. Fremd, überall fremd"). Ein Autor, der als Maler (Naturalismus? Symbolismus?) durch die engen Gassen und die weithin umgebende Landschaft streift und an jeder Ecke wieder neue Motive findet, leicht veränderte Bildausschnitte komponiert, seine Aufnahmen in räumlich und zeitlich wechselnder Anordnung präsentiert und damit immer wieder sein Erinnerungsmodell auf dem Zeitstrahl zwischen Flüchtlingserlebnissen und 1982 variiert.

Neben dem überwiegend sentimentalen Blick auf seine Jugendzeit in Staufenberg/Lollar findet man auch recht humorvolle Szenen, die mitunter auch mal ein Spiel mit Klischees treiben. Alte alleinlebende Witwen, die von der "patenten" Schwiegertochter mit den (unwillkommenen) Segnungen des Fortschritts eingedeckt werden: Radio - Kühlschrank - Fernseher. Der Kult rund ums Auto, mit fortwährenden Besorgungsfahrten und auf die Spitze getriebenen Reinigungszeremonien ("Je öfter man etwas saubermacht, umso weniger Dreck fällt an"). Es folgen wiederholte Umfahrungen des Giesener Autobahnrings, vorzugsweise mit durchgeknallten semiprofessionellen Taxichauffeuren, phantasierte Geisterfahrten und Zerstörungswut als komplementäre Reaktion auf überkorrekte Verhaltensweisen in Beruf und Privatleben. Heftige Seitenhiebe auf Politiker ("Würdenträger erinnern sich nicht").

Überhaupt treibt der Komplex Straßenbau-Einkaufszentrum-Gefrierschränke den Autor geradezu obsessiv in immer ausgefeiltere und oft recht skurile Vorstellungen des neuzeitlichen dörflichen Lebens. Alles dreht sich nur noch um die Optimierung der Abläufe zur Deckung eines eigentlich nicht vorhandenen Bedarfs auf günstigste und reichhaltigste Weise. Der Mann im großen Audi unterwegs, seine manisch-depressive Gattin fährt im Dreier-BMW-Zweitwagen zum Frauenturnen, wo Kuchen gegessen und Diättipps ausgetauscht werden ("bloß ausgedacht, aber deshalb doch nicht weniger wirklich"). Eine kaum enden wollende Imagination von Alltagsszenen in ländlichen Siedlungsräumen mit Autobahnanschluss.

So schweift der Fokus in großen ruhigen Pendelbewegungen immer wieder aus der Vergangenheit in die Gegenwart und zurück. Ein Wiederholungsmuster, das in seiner Zwanghaftigkeit ein wenig an Robert Walser erinnert - den genial-verrückten Vielschreiber aus der eidgenössischen Provinz. Dies ständige Hin- und Herführen bewirkt auf die Dauer, dass man sich als Leser in der Region nach und nach ebenfalls annähernd zuhause fühlt, auch das Zurückkommen auf bereis bestens bekannte Erzählsituationen angenehme Erinnerungen hervorruft (als wäre man selbst dabei gewesen).
Die Methode ähnelt einem Schwebebalken der Poesie über einem tiefen Graben von Redundanz - und der Autor scheint mit der sprichwörtlich traumwandlerischen Eleganz darauf zu balancieren (ab und zu auch ins nervend-Banale abzugleiten, doch wann/wie oft, das wird jeder Leser unterschiedlich empfinden...).

Am Schluss der Abschied aus Staufenberg, fast wie ein neues, autobiografisch-chronologisch strukturiertes Buch. Ein bisher nicht gekannter existenzieller Druck bestimmt das "neue" Leben: eine beglückende junge Liebe zwar, aber kaum Geld zum Lebensunterhalt, unerklärbar-unerträgliche Gliederschmerzen ("muss ein Irrtum sein, eine Verwechslung"), Alkoholismus, Schlaflosigkeit - und alles unter dem selbstauferlegten Zwang, nach Jahrzehnten unermüdlichen Schreibens endlich sein erstes Buch fertigzustellen.
Doch halt - wir bewegen uns eigentlich noch garnicht auf das Ende zu: nochmal gehts in das frühere Lollar; jedes Haus, alle Sträßchen, Schrotthaufen - ein goldener Glanz und wohliges Eigenleben leuchtet aus jeder Erinnerung hervor. Allmählich auch weniger Schönes, längst Vergessenes:
Auf Seite 936 dann läßt es sich nicht länger mehr zurückhalten. Ein dunklelschwerer Schatten verdrängt plötzlich den 'Kinderhimmel' "und drückt dir das Herz ab". Wovon sich auch der langjährige 'Freund Jürgen' als geübter Zuhörer total irritiert zeigt. Zwar hätten wir es vermuten müssen, doch nicht wirklich erwartet, dass das Vertriebenenschicksal des kleinen Peter neben all den glückhaften Erlebnissen auch Kummer und Sorgen mit sich brachte (die dann endlich auch - angedeutet - zur Sprache kommen).

Offen gesagt trotz aller Strahlkraft begegnet man in diesem Roman auch überflüssigen Längen, deren "nicht-das-schon-wieder!" bzw. Uninspiriertheit nerven können. Da geraten poetische und originelle Formulierungen nach allzuhäufiger Wiederholung zu Floskeln, kommen einem einige geschilderte Sequenzen gewollt witzig ("In manchen Baumärkten verstecken sich die Verkäufer den ganzen Tag geschickt vor den Kunden") oder unpassend Wutbürger-haft vor ("schon die Nazis wussten, dass Asbest krebsverursachend wirkt").
Trotzdem: ein emotionaler Gewinn, sich auf diesen tausend-Seiten-Schmöker einzulassen und in die Kurzeck-Welt hinauszuschwimmen; dieses sich-genau-Merken, sich-wieder-Erinnern, sich-eine-eigene-Vorstellung-erschaffen ("Das sind wir doch selbst, die Zeit").

Denn: Lollar ist überall, und auch du hast dein eigenes Staufenberg im Kopf ... und bist ein wenig traurig und einsam, wenn das Buch zu Ende gelesen ist!

"Und dann geht dir auf, was du sowieso weißt. Daß wieder die Zeit vergangen ist. Und daß sie immer weiter vergeht. Man weiß es und kann es nicht fassen."
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Immer schneller die Zeit", 4. Juli 2011
Von 
Strasser-Koehler, Ute (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vorabend: Roman (Gebundene Ausgabe)
doch dieser Text wird bleiben für kommende Generationen von Lesern. Er ist oft von so atemberaubender Strahlkraft, dass man innehalten und den Worten nachlauschen und den Bildern nachschauen muss - dann steht die Zeit still. (Wie geht das mit dem Hörbuch? immer abstellen dazwischen ?) Man kann diesen Text gar nicht überschätzen ! (wie dies ein anderer Autor in einem Interview behauptet hat).
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Peter Kurzeck - jedes einzelne Wort aller seiner Bücher sind lesenswert., 18. Juni 2011
Von 
Katharina Feld (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vorabend: Roman (Gebundene Ausgabe)
Peter Kurzeck ist in den letzten Jahren vielfach ausgezeichnet worden. Aber kaum jemand kennt diesen wunderbaren Erzähler, mit seiner Sprache, die wie gemalt daherkommt.

Wenn jemand etwas über den Inhalt dieses Werkes wissen möchte, der möge hier fündig werden:
http://www.stroemfeld.de/de/buecher_V_608_1/
Oder auch in der FAZ oder der ZEIT.

Es müsste ein Anreiz geschaffen werden, diesen Erzähler lesen zu wollen. Hier ein Ausschnitt aus einem Interview:

... Aber auf dem Dorf so zu leben, war schwierig. Ich hatte zum Beispiel immer die Angst: Eines Tages hast du alle Bücher gelesen. Also die im Dorf sowieso. Die hatte ich bald alle gelesen. Und zwar nicht nur einmal, sondern wie man das von Lieblingsbüchern kennt. Die liest man manchmal so oft hintereinander, bis man plötzlich merkt, jetzt kannst du nicht mehr. Deshalb hatte ich immer Angst vor dem Tag, an dem ich alle Bücher gelesen hätte. Wie hältst du das dann aus auf dem Dorf? Eben weil da nicht unbegrenzt viele waren. Ich habe als Kind natürlich alles gelesen, was mir in die Hände kam ...
... Aus diesem Dilemma, dieser Enge hat mich dann ein Bus der Leihbücherei der Amerikaner gerettet. Das war so ein riesiger, ganz runder amerikanischer Bus. Der sah ein bisschen aus wie ein Fisch, wie ein größer dunkelblauer Wal. Der kam alle drei Wochen im Dorf vorbei und hat mich durch die Bücher, die er mitgebracht hat, im wahrsten Sinne des Wortes gerettet. Ich war so begeistert, dass ich die anderen Kinder dazu anstiften wollte, sich auch Bücher auszuleihen, aber denen wurde das verboten. Manche Eltern wollten einfach nicht, dass ihre Kinder lesen. Die sollten nicht auf dumme Gedanken kommen und stattdessen arbeiten gehen. Außerdem denken Bauern immer, sie werden irgendwie übers Ohr gehauen. Gerade weil es nichts kostet. Aber eines Tages kam dann der lang ersehnte Bus und die Bibliothekarin, die mit ihm mitgefahren ist, sagte mir: Jetzt können wir dein Dorf nicht mehr anfahren. Das war für mich schrecklich, da ist wirklich eine Welt für mich zusammengebrochen. Und wie dann der Bus nicht mehr kam, hatte ich die gleiche Angst wieder, dass ich irgendwann nichts mehr zu lesen hätte oder allem überdrüssig sein würde. Doch dann ging ich in Gießen aufs Gymnasium. Und da kam irgendein Mitschüler und nahm mich nach dem Unterricht mit ins Amerikahaus. Das war damals eine beschlagnahmte Villa mitten in der Gießener Innenstadt. Da konnte man einfach reingehen. Schon das ist eine ganz besondere Erfahrung, dass da ein ganz fremdes Haus ist, und man ist ein Kind und geht da einfach hinein. Innen war eine riesige Bibliothek, riesige Räume bis unter die Decke voll mit Büchern und durch die Doppeltür konnte man in das angrenzende Zimmer sehen, das ebenfalls voller Bücher war. Und da war ich zum ersten Mal in meinem Leben sicher, dass die Bücher mein ganzes Leben lang reichen werden.

Das vollständige Interview: http://faustkultur.de/kategorie/literatur/gespraech-mit-peter-kurzeck.html
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Vorabend: Roman
Vorabend: Roman von Peter Kurzeck (Gebundene Ausgabe - März 2011)
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