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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich humorvoll.
"Die falsche Gouvernante" ist der erste Roman der Amerikanerin Jennifer Turano und auch der erste Band einer Reihe um eine Gruppe junger Frauen am Ende des 19. Jahrhunderts. Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, weil mir das Cover unglaublich gut gefiel. Als mir der Werbetext dann auch noch einen humorvollen historischen Roman versprach, musste ich einfach zugreifen. Und...
Vor 6 Monaten von Clio veröffentlicht

versus
1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig
ein langweiliges, albernes buch, das auch noch ziemlich unglaubwürdig ist, ich haate wenig spaß daran. wirklich schade um das viele geld.
Vor 5 Monaten von r.st. veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich humorvoll., 13. Januar 2014
"Die falsche Gouvernante" ist der erste Roman der Amerikanerin Jennifer Turano und auch der erste Band einer Reihe um eine Gruppe junger Frauen am Ende des 19. Jahrhunderts. Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, weil mir das Cover unglaublich gut gefiel. Als mir der Werbetext dann auch noch einen humorvollen historischen Roman versprach, musste ich einfach zugreifen. Und das war auch definitiv eine gute Idee. Die Autorin hat eine lockere, humorvolle Schreibe, zeichnet die Hauptfiguren und auch die wichtigesten Nebenfiguren mit großer Liebe zum Detail – und am Ende sind sie dem Leser so sehr ans Herz gewachsen, dass man einfach wissen will, wie es mit ihnen weitergeht.
Was etwas zu kurz kommt, sind die Beschreibungen der gesellschaftlichen Konventionen der damaligen Zeit oder nur der äußeren (z. B. politischen) Gegebenheiten. Lediglich über die New Yorker Hochbahn erfährt man etwas; andere relevante Gebäude spielen keine Rolle (zum Beispiel stand damals die Brooklyn Bridge kurz vor ihrer Fertigstellung).
Ich fühlte mich aber sehr gut unterhalten und habe vor allem in den ersten Kapiteln, in denen sich Eliza als übergewichtige, hässliche Gouvernante verkleidet (mit geringem Erfolg), oft laut lachen müssen. Die Autorin verfolgt überhaupt nicht das Ziel, einen anspruchsvollen Historienroman zu schreiben, sondern will schlicht unterhalten, was ihr auch wirklich gelingt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Humorvoll und spannend, 21. April 2014
Von 
matheelfe - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wir schreiben das Jahr 1880. In New York arbeitet Eliza Sumner als Gouvernante für die Kinder Grace und Lily der Familie Watson. Die Familie weiß nicht, dass sich Eliza inkognito in der Stadt aufhält. Deshalb verstehen sie auch nicht, warum Eliza nicht an der Abendgesellschaft teilnehmen möchte. Doch als Angestellte bleibt ihr nichts anderes übrig. Agatha, die älteste Tochter der Familie, hat sich wegen eines Hautausschlages entschuldigt. Auf der Gesellschaft lernt Eliza die Brüder Beckett kennen.
Die Autorin hat ihre Protagonisten gut charakterisiert. Eliza ist eine selbstbewusste und humorvolle junge Frau. Ein schwerer Schicksalsschlag hat sie nach New York geführt. Hier hofft sie den Mann überführen zu können, der das Vermögen ihres Vaters veruntreut hat.
Auch Hamilton Beckett wird von seiner Vergangenheit geprägt. Doch die unkonventionelle Art Elizas beeindruckt ihn. Außerdem scheinen sie einen gemeinsamen Feind zu haben.
Auch Agatha setzt sich gern über Konventionen hinweg. Sie möchte als Journalistin arbeiten, hat die Verkupplungsversuche ihrer Mutter satt und bietet Eliza ihre Hilfe an.
Das Buch ist eine gelungene Kombination aus Kriminalgeschichte und historischen Liebesroman, wobei die spannenden Teile den größeren Raum einnehmen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten entwickelt sich recht behutsam im Laufe der Handlung.
Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu tragen die vielschichtigen Beziehungen zwischen den Protagonisten und der humorvolle Schreibstil bei. Vor allem die Gespräche haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Doch auch die Emotionen kommen sehr gut rüber. Hamiltons Kinder geben durch ihre unnachahmliche Art der Geschichte noch ein besonderes Flair. Warum, möge der zukünftige Leser selbst herausfinden.
Während Agatha ihren Glauben ernst nimmt, hat Eliza damit gebrochen. Doch nach und nach versteht sie das Eingreifen Gottes auf ihr Leben. Diese Entwicklung vollzieht sich langsam und ist deshalb gut nachvollziehbar. Es wirkt an keiner stelle aufgesetzt, sondern ist eine logische Folge der Geschehnisse.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich nicht nur ausgezeichnet unterhalten, sondern auch einiges an historischem Wissen vermittelt.
Das Cover passt in die Zeit, das offen, freundliche Gesicht der jungen Dame zur Handlung..
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, 26. Mai 2014
Meine Meinung

Die Story
Wieder einmal hat mich ein Roman von Gerth Medien total begeistert. Die Autorin hat hier eine tolle historische Geschichte erschaffen, in der man als Leser viel geboten bekommt. Die Geschichte ist teilweise auch humorvoll geschrieben. Auch der Glaube an Gott spielt wieder eine große Rolle. Dieser allein hilft der Protagonistin Eliza, in ihren schwersten Stunden, die richtige Entscheidungen zu treffen. Eliza wurde aufs schlimmste betrogen. Nun steht sie vor dem nichts und hat ihren Glauben verloren. Doch die Liebe und auch der wiedergewonnene Glaube an Gott helfen ihr, dass die Gerechtigkeit siegen kann und am Ende gibt es natürlich ein Happy End.

Der Schreibstil
Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil, der auch viel Humor beinhaltet.Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Aber das ist bis jetzt bei allen Büchern, die ich aus dem Verlag gelesen habe, so gewesen.

Die Charaktere
Auch hier hat Jen Turano tolle Persönlichkeiten erschaffen. Diese wurden sehr schön herausgearbeitete und waren sehr real und authentisch., so das sie mir schnell an Herz gewachsen sind.Ich konnte mit ihnen lachen, weinen und hoffen. Ein wirklich toller Roman.

Mein Fazit

Ein tolles Buch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Für alle Fan dieses Genres eine klare Leseempfehlung von mir. Deshalb auch volle fünf von fünf Sternen.

Danke an den Verlag Gerth Medien für das Rezensionsexemplar.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen herrliches humorvolles Lesevergnügen, 16. Januar 2014
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
Von der in Colorado lebenden Jen Turano hatte ich bislang nichts gelesen. Ich war sehr gespannt auf ihr deutsches Debüt!

Im Mittelpunkt ihres Romans steht die falsche Gouvernante Eliza. In England wurde die junge Aristokratin um das väterliche Erbe gebracht. Vater und Mutter sind tot, der gute Name der Familie durch die Betrüger in den Dreck gezogen. So entscheidet sich die junge Dame zur Überfahrt nach Amerika. Sie lässt sich im New York des Jahres 1880 bei einer Familie als Gouvernante anstellen und plant von dort aus den Verbrechern auf die Spur zu kommen.

Das alles liest sich äußerst humorvoll. Bis zur Hälfte der Story fragte ich mich hin und wieder nach der geistlichen Botschaft des Buches. Humorvoll ist das Buch auf ziemlich hohem Niveau. Ab etwa der Hälfte der Seiten bringt die Autorin dann auch den lieben Gott mit ins Spiel. Unaufdringlich wird der Leser dann mit christlichen Werten konfrontiert.

Auch die Dramatik nimmt noch mehr zu, rivalisiert ein wenig mit dem Humor, als Eliza ihren Traummann findet und den Verbrechern immer mehr auf die Spur kommt. Selbst unter dem Aspekt, dass so manches sicher leicht vorhersehbar ist, empfehle ich dieses Lesevergnügen sehr gern weiter!

"bücherändernleben" Christian Döring
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5.0 von 5 Sternen Iwanow, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
Hey Mädels!!
Holt euch das Buch. Ich habe so viel lachen müssen beim Lesen.
Viel Romantik ist auch dabei;)
Es lohnt sich.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charme und Witz einer Gouvernante, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
Toll! Toll! Toll! Ich liebe sowieso historische Romane. Und...

als ich die Vorschau des Romans "Die falsche Gouvernante" las, da wusste ich, "Das Buch must du haben.". Wunderschön ist auch die Gestaltung des Buchumschlages - sehr ansprechend.

Die Autorin Jen Taruna versteht ihr Handwerk. Mit viel Liebe, Herz und Gefühl führt sie den Leser in die Geschichte ein. Die Zeilen und Seiten habe ich flott dahin gelesen. Es wird überhaupt nicht uninteressant, eher genau das Gegenteil... Mit jeder Seite wird die Hauptfigur Eliza immer interessanter und faszinierender. Und stellenweise musste ich richtig schmunzeln über die außergewöhnlichen, komischen aber auch etwas dramatischen Begebenheiten, die der falschen Gouvernante passieren.
Natürlich kommt die Romantik in dem Buch auch nicht zu kurz.

Fazit: Ein ganz wunderbarer historischer Roman. Mit sehr unterschiedlichen emotionalen Momenten bestückt, der aber einfach Spaß macht zu lesen. Das Buch kann man kaum beiseite legen.
Es gibt von mir die volle 5 Sterne Empfehlung!

*****
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selten schon bei den ersten Seiten so gelacht, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch startet sehr humorvoll los: Die adelige Eliza Summer ist nach New York gekommen, um dort ihr gestohlenes Vermögen wieder zu finden. Sie ist bei Familie Watson als Gouvernante eingestellt. Da die ältestes Tochter beim Dinner, welches im Hause Watson stattfindet, unpässlich ist, wird Eliza gebeten, deren Platz einzunehmen. So wird sie auf witzig komische Weise mit der New Yorker Oberschicht - und damit auch mit Hamilton Beckett - konfrontiert.
Die Wege der beiden kreuzten sich erneut, als beide unkonventionelle Nachforschungen über dieselben Personen anstellen, die ihnen Schaden zugefügt haben.

Das Geschichte hat nicht allzu viel Tiefgang, das Ende ist vorhersehbar. Die Handlung nimmt dennoch unerwartete Wendungen und erhält die Spannung aufrecht.
Es ist der Humor, der das Buch zu einem besonderen macht. Mir hat es richtig gut gefallen und ich empfehle es denjenigen Lesern weiter, die vergnügliche Stunden verbringen und ihre Bauchmuskeln trainieren wollen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gottvertrauen, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
1880 verdingt sich die englische Lady Eliza Sumner ihren Unterhalt als Gouvernante bei der Familie Watson in New York. Sie wurde von dem Verwalter ihres Vaters um ihr Vermögen betrogen und ist diesem nach dem Tod ihres Vaters nachgereist, um diesen Herrn zu stellen und ihr Geld zurückzuerhalten. Bei einem Dinner der Familie Watson lernt sie beiden Brüder Hamilton und Zayne Beckett kennen. Zwischen Hamilton und ihr prickelt es sofort. Durch einen Zufall treffen sie sich wieder, als Eliza mit der Watson-Tochter Agatha in das Haus des verhassten Verwalters einbricht, um nach ihren gestohlenen Habseligkeiten zu suchen. Zayne und Hamilton haben mit dem Herrn ein eigenes Hühnchen zu rupfen und treffen bei ihrem Einbruch auf Eliza und Agatha. Das Vierergespann schmiedet fortan gemeinsame Pläne, um ihre Vorhaben zum Erfolg zu führen. Dabei kommen sich Eliza und Hamilton immer näher. Wird es ihnen gelingen, den Dieb zu stellen und werden Eliza und Hamilton eine gemeinsame Zukunft haben?
Jen Turanos Roman Die falsche Gouvernante" besticht durch einen wunderbaren und humorigen Schreibstil. Die Dialoge sind spritzig und zaubern dem Leser ein ums andere Mal ein Lächeln ins Gesicht. Die Seiten fliegen nur so dahin, ist das Buch doch ein wirklicher Pageturner. Auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz, baut sie sich doch langsam aber stetig auf, um in ein großes Finale zum Ende zu führen. Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet, so dass man sie sich vor dem inneren Auge gut vorstellen kann. Eliza ist stur, dabei warmherzig, humorvoll und aufrichtig. Man ist sofort von ihr eingenommen und verfolgt ihren Kampf gegen den Dieb mit ebensolcher Leidenschaft. Eliza hat durch die Erlebnisse in England ihren Glauben an Gott ein wenig schleifen lassen, macht sie Gott doch den Vorwurf, sie im Stich gelassen zu haben. Hamilton ist ein gebranntes Kind durch seine verstorbene Ehefrau, aber auch ein Mann von Größe, Humor und Wärme. Mit ihm an der Seite erlebt Eliza so manche Überraschung. Und bei all dem Trubel findet Eliza dank ihrer Freunde auch wieder zu Gott und ihr Vertrauen auf ihn.
Die falsche Gouvernante" ist ein sehr schöner historischer Roman in einer Zeit des Aufbruchs. Alle Liebhaber von christlichen Romanen und traumhaften Liebesgeschichten werden dieses Buch lieben.
Absolut empfehlenswert für herrliche Lesestunden.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Lachen, Schmunzeln und Entspannen, 30. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
New York, 1880: Lady Eliza Sumner hat sich als Gouvernante getarnt in die Familie Watson eingeschmuggelt. Sie möchte undercover nach ihrem gestohlenen Erbe suchen. Bei einem Dinner, das die Watsons geben, trifft Eliza auf die beiden Beckett Brüder Hamilton und Zayne. Hamilton ist seit 2 Jahren Witwer, reich und gutaussehend, aber nicht gewillt jemals wieder zu heiraten. Er durchschaut Elizas Tarnung schnell und die Wege der Beiden kreuzen sich bei einem Einbruch schon sehr bald wieder. Dank Elizas Tollpatschigkeit muss Hamilton ihr auch immer wieder aus der Misere helfen. Doch das hält sie nicht davon ab, weiterhin nach ihrem Erbe und dem Dieb ihres Geldes zu suchen, was sie mehr als einmal in Gefahr bringt. Am Ende – so viel kann ich verraten – findet sie so einiges, unter anderem das Vertrauen in Gott.

Jen Turano ist in Amerika für humorvolle Geschichten mit skurrilen Charakteren und interessanten Verwicklungen bekannt. „Die falsche Gouvernante“ ist das erste einer Reihe von Büchern und das erste, das es in deutscher Übersetzung gibt. So war ich nach den ersten Kapiteln auch sehr angetan von der tollpatschigen Eliza, den humorvollen Szenen und Dialogen. Besonders zwischen der Watson-Tochter Agatha und Eliza ergeben sich einige spritzige Gespräche. In der Mitte des Buches nahmen dann für meinen Geschmack die Dialoge zu sehr Überhand. Zu viel Gerede, zu wenig Handlung. Aber dran bleiben lohnte sich, denn gegen Ende des Buches wurde es noch mal ziemlich rasant.

Die Charaktere gefielen mir alle ausnehmend gut und wurden mir entweder sehr sympathisch – oder auch unsympathisch. An dieser Stelle möchte ich Hamiltons Kinder Ben und Piper besonders erwähnen. Ihr kindliches Verhalten war sehr authentisch und realistisch beschrieben, was ebenfalls für ein paar Schmunzler bei mir sorgte. (Nicht jeder Autor kann das Verhalten von Kindern authentisch beschreiben.)

Die christlichen Bezüge bleiben zu Beginn stark im Hintergrund. Eliza kann aus negativen Erfahrungen heraus dem Glauben an Gott nichts mehr abgewinnen. Agatha ist es, die sie wieder auf Gott stößt und deutlich macht, dass er trotz allem einen Plan für sie hat. Am Ende macht Eliza dann eine ähnliche Erfahrung wie Samuel in der Bibel, als dieser von Gott gerufen wurde. Eine sehr schöne Stelle, über die ich nicht mehr ins Detail gehen möchte, und die für mich bisher einzigartig ist in einem christlichen Roman. Dennoch hätte ich gerne ein bisschen mehr Glauben im Buch gehabt.

Alles in allem ist „Die falsche Gouvernante“ ein gelungenes Debüt und ein Muss für Deeanne Gist Leser. Ein Buch zum Abschalten, Lachen, Schmunzeln und Entspannen. 4,5 Sterne für unterhaltsame Lesestunden und eine liebenswerte Protagonistin.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein herrlich humorvoller Debutroman!, 21. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die falsche Gouvernante: Roman (Gebundene Ausgabe)
New York, 1880: Lady Eliza Sumner arbeitet bei Familie Watson als Gouvernante, obwohl sie in der Londoner Gesellschaft eine angesehene Dame war. Als jedoch der Verwalter ihres Vaters samt dessen Geld verschwindet, vernichtende Gerüchte in die Welt setzt, so dass ihr Verlobter sie auch noch verlässt, und dann auch noch ihr Vater stirbt, ist sie gezwungen das Land zu verlassen um sich ihr Geld und ihr Ansehen zurückzuholen. Durch einige unglückliche Verkettungen jedoch verliert sie ihre Stellung als Gouvernante und ist auf den Witwer Hamilton Beckett angewiesen, der an diesen Umständen nicht ganz unschuldig ist und zufällig gerade auf der Suche nach einem Kindermädchen für seine zwei Kinder ist. Doch Eliza benimmt sich nicht immer so vornehm wie es ihre Herkunft vermuten lassen würde und verstrickt sich immer wieder in gefährliche Situationen als sie eine Spur entdeckt die sie zu dem ehemaligen Verwalter ihres Vaters bringt, der sich als Lord Southmoor ausgibt. Wird Eliza ihr Vermögen wiederfinden und so den Namen ihres Vaters wieder reinwaschen können? Und wie soll sie mit dem gutaussehenden Hamilton Becket umgehen der sie immer mehr fasziniert?

Schlägt man dieses Buch auf, versinkt man sofort in diese wunderbare locker leichte humorvolle Geschichte. Immer wieder musste ich herzhaft lachen wenn Eliza sich unabsichtlich daneben benimmt oder einfach ihren Kopf durchsetzen will. In der Mitte gibt es ein paare Längen, aber dann geht es rasant weiter. Mir hat sehr gut gefallen, dass es immer wieder Wendungen gibt mit denen man nicht rechnet und der Roman so nicht vorhersehbar ist.

Nur eine Sache hat mich ein wenig gestört, die nicht so recht passte. Die Sprache ist wunderschön, aber es ist vermutlich der Übersetzung geschuldet, dass sich viele Charaktere duzen wo das wahrscheinlich zu dieser Zeit nicht üblich war. Das störte den Lesefluss immer mal ein bisschen.

Der christliche Aspekt ist sehr verhalten und nur hin und wieder eingestreut, das passt hier aber sehr gut, denn damals wurde Glaube einfach anders gelebt.

Dennoch ist es eine Geschichte, die überrascht und für Liebhaber historischer Romane einige entspannte Lesestunden bietet.
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Die falsche Gouvernante: Roman
Die falsche Gouvernante: Roman von Jen Turano (Gebundene Ausgabe - Januar 2014)
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