MSS_ss16 Hier klicken Kinderfahrzeuge 1503935485 Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More Amazon Weinblog HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle Sparpaket GC FS16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen25
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
24
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:16,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 8. Oktober 2014
Meine Meinung

Nachdem ich den ersten Teil richtig gut fand, habe ich mich schon sehr darauf gefreut endlich zu erfahren, wie denn die Geschichte weitergeht.
Im ersten Band drehte sich die Geschichte vor allem um Demy, Philippe und Hannes. Ankis Zeit in Russland wurde nur ein paar Mal mit einbezogen, wobei sie jetzt zu einer wichtigen Nebenhandlung wird, was mich sehr gefreut hat. So bekommt man den ersten Weltkrieg nicht nur aus der Sicht der Deutschen mit, sondern man erfährt auch was in Russland los war. Rasputin, der Aufstand gegen den Adel und den Zar, die verschiedenen Bewegungen der Bürger usw., dies erfährt man alles aus der Sicht eines niederländischen Kindermädchens, was im Dienst einer Adelsfamilie steht. Allerdings geht es auch die deutsch-französische Front und nach Berlin, wo sich die Menschen versuchen durchzuschlagen, trotz schwindender Essensvorräte.

Elisabeth Büchle hat wahnsinnig viel recherchiert, sonst könnte sie die Geschichte nicht aus so vielen Blickwinkeln erzählen. Respekt! Gerade da einige Politiker und bekannte reale Persönlichkeiten auftauchen, kann sie die Handlung nicht so gestalten wie sie gerade will. Das muss natürlich historisch korrekt sein und sie verpackt die vielen Informationen so geschickt in der Handlung, das ich teilweise das Gefühl hatte live dabei zu sein. Dazu kommen die vielen liebenswürdigen Charaktere (na ja, Rasputin war wohl nicht so liebenswürdig) und man kann gar nicht aufhören zu lesen, denn man muss einfach wissen wie es weitergeht.

Auch wenn die Sichtweisen recht häufig wechseln, man kommt trotzdem nicht aus den einzelnen Handlungssträngen raus. Ganz im Gegenteil, man möchte durch den ständigen Wechsel eher noch weiterlesen, schließlich geht die Geschichte ja an mehreren Stellen weiter und man muss mit den Charakteren mitfiebern.

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und man merkt gar nicht, wie schnell die Zeit beim Lesen vergeht. Man schlägt das Buch auf und schon wird man wieder in die Geschichte hineingezogen.

Die Meindorff-Saga umfasst eine Spanne von ca. 10 Jahren und gerade im Gegensatz zum ersten Band, kann man hier eine Entwicklung von vielen Charakteren feststellen. Hannes ist zum sorgenden Familienvater und Soldat geworden, Demy hat zwar keine Flausen mehr im Kopf, aber ihr Temperament hat sie Gott sei Dank beibehalten und Philippe ist für mich immer noch der klassische Held der Geschichte. Selbst der alte Meindorff hat es geschafft, dass ich ihn plötzlich mag.

Auch wenn das Buch voller historischer Informationen und einige Schreckensbilder des Kriegs vorkommen, so hat es auch seine gefühlvollen Seiten. Anki lernt den deutschen Arzt Robert Busch kennen und dass es zwischen Demy und Philippe knistert, das konnte man schon am Anfang des 1. Bandes merken. So hat das Buch für mich genau die richtige Mischung und ich kann es nur jedem empfehlen!

Fazit

Sehr gelungene Fortsetzung des ersten Bandes! Elisabeth Büchle hat eine hervorragende Recherchearbeit geleistet und entführt den Leser gekonnt in den 1. Weltkrieg mit Spannung, Liebe und Schmerz.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2014
Nachdem ich den ersten Teil „Himmel über fremdem Land“ mit großer Begeisterung verschlungen habe, hatte ich natürlich große Erwartungen an den zweiten Teil.
Doch auch mit „Sturmwolken am Horizont“ hat mir die Autorin wieder sehr schöne Lesestunden beschert.
Sehr schnell ist man wieder drin im Geschehen und fühlt und bangt mit dem lieb gewonnen Personen.
Der Krieg hat begonnen, aber noch hoffen alle auf ein schnelles Ende. Philippe und Demy treffen sich zufällig 1914 in Frankreich wieder. Da Demy dort in Gefahr ist, verhilft ihr Philippe, der bei Flugzeugbauer Fokker arbeitet, zur Ausreise.
Wieder in Berlin zwingt Meindorff sen. die beiden zur Verlobung.
Da sich die Brüder Meindorff im Krieg befinden und Demy's Schwester Tilla ihrer Rolle als Hausherrin nicht nachkommt, nimmt Demy diese langsam ein. Hinter dem Rücken des Hausherren bietet Demy hungernden Kinder eine Zufluchtsstätte, hat aber mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aber sie verliert darüber nie die Zuversicht und reift an dieser Aufgabe.
Der zweite Handlungsstrang spielt in Russland. Anki arbeitet als Kindermädchen bei einer Fürstenfamilie und bewegt sich durch diese und ihre Freunde in Adelskreisen. Zudem verliebt sie sich in den Deutschen Robert Busch. Auf Grund der politischen Verhältnisse werden beide getrennt. Denn auch in Russland brodelt es.
Hannes ist an der Front. Er erlebt die Kriegsgrauen am eigenen Leib .
Die Unterschiede zwischen der hungernden Bevölkerung und der Dekadenz des Adels werden von der Autorin sehr bildhaft beschrieben. Ihr gelingt es hervorragend die Stimmung dieser Zeit einzufangen und wiederzugeben. Auch die Kriegsgrauen sind davon nicht ausgenommen.
Sehr geschickt verwebt sie die verschiedenen Handlungsstränge und lässt so ein Bild dieser Zeit entstehen.
Es kommt nie Langeweile auf und die Seiten fliegen viel zu schnell dahin.
Auf Grund der Vielzahl der handelnden Personen haben mir die Personenregister (eins vorn für die fiktiven Personen, hinten eins für reale) einen großen Dienst erwiesen.

Meiner Meinung nach sollte man die Trilogie in der richtigen Reihenfolge lesen, da nur so Handlungen und Entscheidungen der Personen nachvollzogen werden können.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2013
1914: 6 Jahre sind vergangen, seit Demy van Campen unfreiwillig in Berlin eine neue Heimat gefunden hat. Aus dem aufmüpfigen und rebellischen Teenager ist eine junge Dame geworden, deren Aufgaben im Hause Meindorff sie immer mehr vereinnahmen. Zwar wird sie in ihrer Hauptaufgabe als Gesellschafterin ihrer Schwester kaum gebraucht, da Tilla sich ohne Demy mehr und mehr in der Weltgeschichte herumtreibt, um sich nicht mit ihrer zerrüttenden Ehe auseinandersetzen zu müssen, dafür warten andere Herausforderungen auf sie. Da die Meindorffschen Söhne im Krieg sind, der alte Rittmeister krank und Tilla als Hausherrin nicht da ist, obliegt es nun Demy, den Haushalt zu führen und sich um wichtige Belange zu kümmern. Außerdem kann sie auch ihr großes Herz, vor den Nöten der Armen nicht verschließen. Hilfe bekommt sie ab und zu von Philippe, dem Ziehsohns des Rittmeisters, wenn auch nur widerwillig. Ob Demy all den Anforderungen gewachsen ist?

Ihre Schwester Anki in Sankt Petersburg ergeht es nicht besser. Zwar hat sie in dem Arzt Robert Busch ihre große Liebe gefunden, aber der Krieg macht viele Pläne zunichte. Deutsche sind nicht mehr sicher in der Stadt an der Newa, das bekommt auch Anki zu spüren. Doch die Loyalität ihren Arbeitgebern, dem Fürstenpaar Chabenski gegenüber, lässt Anki in der russischen Metropole bleiben. Kein leichter Schritt, in der so turbulenten Zeit...

Im 2. Band der Meindorff-Saga katapultiert Elisabeth Büchle den Leser direkt in die ersten Jahre des 1. Weltkriegs. In gewohnter Manier schuf sie dabei einen sehr gut recherchierten und auch spannenden Roman, bei dem das Kopfkino auf Hochtouren läuft und ein Weglegen des Romans kaum möglich ist.

Wie schon in Band 1, wechseln sich die Erzählstränge miteinander ab. Mal spielt es in Berlin, mal in Sankt Petersburg, dann wieder an der Westfront. Eingebettet in den historischen Kontext und ohne zu sehr ins Detail zu gehen , ist es der Autorin dabei gelungen, mit gekonnt beschriebenen Szenerien Düsterheit, Not, Elend, Grauen und den Tod für den Leser greifbar zu machen. Aber auch zu zeigen, wie Gottvertrauen in Zeiten der Angst die Dunkelheit vertreiben kann.

Und Vertrauen in Gott brauchen ihre Protagonisten wirklich. Als ob die damaligen Zeiten nicht schon schwer genug waren, hat Elisabeth Büchle für den einen oder anderen noch manch unliebsame Überraschung bereit. Seit 6 Jahre wölbt sich der "Himmel über fremdem Land" über Demy und sie ist nicht nur älter, sondern auch erwachsener geworden. Zwar konnte sie ihre sie prägenden Charakterzüge nie ganz loswerden und ihrem vermeintlichen Schicksal, das ihr von anderen aufgezwungen wird mal wieder nicht entfliehen, aber sie übernimmt, genau wie ihre Schwester Anki in Sankt Petersburg, Verantwortung für die ihrer Hilfe bedürftigen Personen. Dass sie das Herz am rechten Fleck hat, muss sich auch Philippe eingestehen, der immer mehr Respekt vor Demy bekommt.Die beiden sind sich so ähnlich und ihre kleinen Kappeleien sind ein amüsanter Lichtblick in der doch so unheilvollen Zeit.
Ein größerer Teil des Buches ist diesmal auch Anki und den Ereignissen in Sankt Petersburg gewidmet. Sie hat ebenso wie ihre jüngere Schwester das Herz am rechten Fleck, wenn sie auch nicht so draufgängerisch ist wie Demy. Auch Anki bleibt von Schicksalsschlägen nicht verschont, doch ihr tief verwurzelter Glaube geben ihr die Kraft, die Sachen durchzustehen.
Auch Hannes muss eine Wandlung durchmachen, vielleicht die härteste von allen. Als junger Offizier voller Begeisterung für den Krieg, treiben ihm die realen Erlebnisse, diese Euphorie bald aus.

Durch die überaus gelungene Charakterisierung der handelnden Personen sieht man diese förmlich vor sich, freut sich und leidet mit ihnen. Man versteht, zumindest bei den meisten, ihre Handlungen und kann sie nachvollziehen.
Obwohl "Sturmwolken am Horizont" den mittleren Band der Trilogie darstellt, kann man ihn auch gut lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen. Er ist in sich auch eigentlich abgeschlossen. Allerdings gibt es kleinere Begebenheiten, deren ganze Geschichte noch nicht erzählt ist. Ich zumindest habe mir nach Beendigung des 2. Bandes gewünscht, schon Band 3 in den Händen zu haben und mich weiter mit der spannenden Geschichte um die Meindorffs zu beschäftigen.

Doch das muss noch etwas warten, da Band 3 erst im Frühjahr erscheint. Trotzdem kann ich das Buch ebenso wie den Vorgänger Himmel über fremdem Land allen Liebhabern gut recherchierter und gefühlvollen historischen Romanen wärmstens an Herz legen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2015
St. Petersburg im Juli 1914: Anki, die dritte der van-Campen-Schwestern, hat sich in den jungen Arzt Robert Busch verliebt. Doch ihre zarte Romanze wird vom Beginn des Ersten Weltkriegs überschattet. In Berlin werden die Lebensmittel knapp, die jüngeren Meindorff-Männer sind an der Front, der alte Patriarch krank. Demy versucht, gemeinsam mit den Angestellten den Haushalt zusammenzuhalten. Bald beginnt sie, heimatlose Kinder und andere Kriegsopfer aufzunehmen. Noch nehmen alle an, der Krieg sei bis Weihnachten vorbei. Doch das soll sich als bitterer Irrtum erweisen.
Quelle: www.Amazon.de

Die Autorin:
1969 in Trossingen geboren, dort als kleiner Wildfang und übermütige Abenteurerin aufgewachsen und mit einer ungeheuer großen Fantasie ausgestattet, schrieb ELISABETH BÜCHLE bereits als Kind unzählig viele kleine Geschichten.

Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau im Groß- und Außenhandel und wurde anschließend noch examinierte Altenpflegerin.

Inzwischen verheiratet und mit fünf Kindern eindeutig noch immer eine Abenteurerin, wagte sie es im Jahr 2006 ein Manuskript an einen Verlag zu schicken.
Daraus wurde ihr Debütroman: Im Herzen die Freiheit

Ihr Markenzeichen sind gut recherchierte, romantische und äußerst spannende Romane, die, so begeisterte Leser, Suchtcharakter besitzen.

Mehr über die Autorin auf ihrer Autorenhomepage unter [...]
Quelle: www.Amazon.de

Meine Meinung
Auch der zweite Teil hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Wir haben hier keinen typischen 2 Teil in dem die Geschichte langsam vor sich hinplätschert und kaum etwas passiert, sondern es ist spannend und viele Geschehnisse ziehen den Leser auch hier wieder in seinen Bann. Auch die Charaktere waren mir hier wieder sehr sympathisch auch wenn es den ein oder anderen gab der meine Sympathie nicht gewinnen konnte. Die Geschichtlichen Hintergründe die hier eine Rolle spielen waren sehr aufschlussreich und machen die Geschichte noch fesselnder. Ein Buch was man so schnell nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich finde, dass der Autorin auch bei diesem Teil wieder ein echtes Meisterwerk gelungen ist. Sie versteht es einfach zu schreiben und bei dem Leser Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Die Figuren bekommen durch Beschreibungen ein Gesicht und wachsen einem immer mehr ans Herz. Ein Buch was sich nicht nur mit der Geschichte der Charaktere beschäftigt sondern auch geschichtlich hinter den Vorhand schauen lässt.

Auch diesen zweiten Teil möchte ich gerne weiterempfehlen. Doch man sollte als Leser darauf achten das man diese Reihe der Reihenfolge nach liest. Eine absolute Empfehlung und ich freue mich sehr auf das Finale.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 24. März 2014
Es ist der Juni 1914. In der Nähe bei Paris findet ein Empfang statt. Dort sieht Philippe Meindorff eine junge Frau. Er erkennt Demy van Campen. Philippe fordert Demy auf, Frankreich schnellstens zu verlassen, denn man befindet sich am Vorabend des ersten Weltkrieges.
In Berlin kommt Lina in einer Menschenmenge, die dem Kaiser zujubelt, zum Fall. Anton gelingt es, die junge Frau zu retten.
Anki van Campen kümmert sich in St. Petersburg um die Fürstenkinder der Familie Chabenski. Doch die 13jährige Nina, die Älteste der Kinder, entgleitet ihr mehr und mehr, seitdem die 18jährige Baroness Raisa öfter zu Besuch ist.
Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Meindorff-Trilogie. Wieder ist es der Autorin gelungen, ein beeindruckendes Zeitgemälde mit Worten zu malen.
Im Mittelpunkt stehen in diesem Band Demy, Anki und Philippe. Demy hat sich zu einer selbstbewussten jungen Dame entwickelt. Doch an einem hat sich nicht geändert. Sobald sie mit Philippe zusammentrifft, prallen die Meinungen aufeinander. Als die Männer in den Krieg ziehen, nimmt Demy im Hause Meindorff das Heft in die Hand. Der Rittmeister, der um seine Fabriken kämpft, lässt Demy gewähren.
Anki erlebt Russland im Krieg. Während das Volk hungert, biegen sich bei den Festen des Adels die Tafeln. Gleichzeitig nimmt die Macht von Rasputin auf die Politik zu. Ihre Freundschaft mit Ljudmilla wird auf eine harte Probe gestellt.
Philippe Meinhoff hat sich seinen Traum erfüllt. Er baut Flugzeuge. Als Fluglehrer und Konstrukteur arbeitet er in der Nähe von Schwerin unter Anthony Fokker.
In der Handlung wechseln sich die Geschehnisse in Berlin und St. Petersburg ab. Deutlich herausgearbeitet werden die Schattenseiten des Krieges. Hunger und Elend sind allgegenwärtig. Auch das Leben an der Front bekommt genügend Platz. Hier ist es Hannes Meindorff, der von seinen Idealen in die raue Wirklichkeit gestoßen wird. Besonders viel Sorgfalt hat die Autorin den Flugkünsten und gewagten Ausflügen Philippes Meindorff zukommen lassen. Diese Abschnitte lassen vor Spannung den Atem stocken.
Das Buch lässt sich zügig lesen und schwer aus der Hand legen. Die kurzen Kapitel sowie der Wechsel von Handlungsorten und Personen tragen dazu bei. Wie gewohnt werden Handlungsorte ausführlich und anschaulich beschrieben. Auch Nebenrollen werden gut charakterisiert und erhalten Möglichkeiten, sich zu entfalten. Die Autorin beherrscht den Umgang mit Metaphern. Neben ernsten Gesprächen finden sich heftige Auseinandersetzungen und kleine gefühlvolle Szenen. Unaufdringlich wird vermittelt, dass sowohl Anki als auch Demy unendlich viel Kraft aus ihrem Glauben schöpfen.
Das Cover mit der Szene eines Luftkampfes passt zum Thema des Buches.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat nicht nur die exakte Recherche der Autorin und die vielfältige Handlung, sondern auch die Tatsache, dass manch offene Frage aus dem ersten Band eine überraschende Antwort fand.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2013
Elisabeth Büchle ist für fast jeden mittlerweile ein Begriff und das auch zu recht. Diese Trilogie hatte schon mit dem ersten Band so gut begonnen und sie steigert sich einfach immer weiter! Ich war so überrascht. Ich konnte das Buch aus zeitlichen Gründen nicht so schnell durchlesen, aber dafür hatte ich dann länger etwas von diesem tollen Buch.

Es startet mit einem Prolog, der extrem spannend ist! Man will schon unbedingt sofort weiter lesen.
1914 beginnt der erste Weltkrieg und alles fängt an sich zu ändern… Mehr will ich auch eigentlich gar nicht vom ganzen Inhalt verraten, weil man das Buch einfach selber gelesen haben muss! Es war einfach super!

Wir treffen wieder auf Demy, Hannes, Phillipe und die restliche ganze Sippe in Berlin. Aber in diesem Buch geht es auch verstärkt um Anki, die in Russland als Kindermädchen arbeitet.
Es war sehr interessant jetzt mehr von ihr und ihrer ganzen Umgebung zu erfahren. Auch Rasputin kommt in diesem Buch nicht zu kurz… Mit ihm erlebt man so einiges in diesem Buch…. ;)

Ich fand es sehr faszinierend, wie die Autorin es geschafft hat, dass die Charaktere sich realgetreu entwickeln. Demy z.B. wird älter und ihr Charakter entwickelt sich total super und flüssig mit und das ist auch bei den anderen Charakteren so.

Außerdem war dieses Buch noch viel emotionaler als das erste. Man hat so stark mit den Menschen mitgelitten. Vielleicht ist es so, weil in diesem Buch der Krieg begonnen hat.
Ja, Krieg ist was sehr grausames.

Es war sehr toll, dass auch die Familienregister wieder mit dabei waren und somit war der Einstieg in das zweite Buch sehr leicht, obwohl ich den ersten schon lange vorher gelesen hatte.

Ich kann dieses Buch einfach nur weiter empfehlen und ich bin schon sooo gespannt auf den letzten Teil, wo dann nämlich noch meine restlichen Fragen beantwortet werden können :)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 6. November 2013
Um es gleich vorweg zu nehmen: Für mich ist der 2. Teil der Familiensaga rund um die Familie Meindorff nochmals um Längen besser als der erste Teil!
Ich konnte das Buch fast nicht aus den Händen legen und bin schon jetzt voller Vorfreude auf den 3. Band!

Obwohl schon einiges über den Inhalt geschrieben wurde möchte ich doch ein paar Einzelheiten aus dem Buch sozusagen als "Appetithäppchen" weitergeben.

Zum einen ist Demy nun eine hübsche junge Frau geworden, die nach wie vor ihren eigenen Kopf hat und sich trotz des Wohlstands, den sie genießt, ein weiches Herz bewahrt hat. Zunächst nimmt sie die Kriegsgerüchte noch nicht für wahr; muss sich dann aber bald einer Realität stellen, die ihr sehr viel abverlangt. Sie nimmt Kinder auf und muss sich um ihrer aller Überleben kümmern.
Und wieder wird sie vom Patriarchen Meindorff in eine Verlobung gedrängt...

Philippe, der Demy einige Jahre nicht mehr gesehen hat, muss sich eingestehen, dass sie Bewunderung für all ihr Engagement verdient. Auch er muss sich seiner Verantwortung der Familie stellen, die er lieber abschieben würde, da der Patriarch Rittmeister Meindorff gesundheitlich so angeschlagen ist, dass er seinen Geschäften nicht mehr nachgehen kann.

Tilla leidet weiter in ihrer Ehe und endlich erfährt Demy von ihrer älteren Schwester, warum diese Demy einige Jahre älter gemacht hatte und sie unbedingt mit sich nach Berlin nehmen wollte.

Auch Anki, Demys ältere Schwester, die als Kindermädchen in Russland lebt, muss einiges erleben und erleiden. Zum einen verliebt sie sich in Robert Busch einem jungen Arzt, der für seine Doktorarbeit wieder nach Berlin muss und sie sich entschließen muss, ob sie mit ihm geht oder ob sie bis zur Heirat weiterhin ihre Stelle bei der Fürstenfamilie Chabenski behalten soll. Durch den Ausbruch des ersten Weltkriegs gerät alles ins Wanken und Schicksalsschläge fordern ihren Tribut.

Zunächst lässt Hannes Meindorff sich von der Euphorie über die Kriegserklärung mitreißen und muss jedoch die harte und schreckliche Realität des Krieges in Frankreich miterleben. Edith, seine Frau leidet sehr darunter so wenig von ihm zu hören und lässt sich als Krankenschwester ausbilden. Ihre beiden Mädchen werden von Demy aufgenommen... Werden sie ihre Eltern wiedersehen?

Ich hoffe, ich konnte ihre Neugierde auf diesen spannenden zweiten Teil der Meindorff-Saga wecken!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2013
Es ist da Jahr 1914, der erste Weltkrieg hat begonnen. Seit sechs Jahren lebt Demy van Campen nun in Berlin im Hause Meindorff und ist inzwischen erwachsen geworden. Als Gesellschafterin ihrer Schwester Tilla hat sie kaum etwas zu tun, da diese kaum anwesend ist, so fällt ihr die Aufgabe als Haushälterin zu, um die Dinge in Gang zu halten. Dabei wird sie eher unfreiwillig von Philippe unterstützt, den Ziehsohn des Rittmeisters. Demy und Philippe geraten immer wieder aneinander, sind sie doch beide starke Charaktere mit eigenem Kopf und einem unbändigen Freiheitsdrang. Aber auch zarte Bande werden hier geknüpft, denn beide haben Respekt voreinander und bewundern den jeweils anderen für sein Tun. Demy kämpft gegen die mangelnde Lebensmittelversorgung an, muss sich um den kranken Rittmeister kümmern und auch die Waisenkinder, die inzwischen im Haus untergekommen sind brauchen ihre Aufmerksamkeit.
Währenddessen kümmert sich ihre Schwester Anki in Sankt Petersburg um das Fürstenpaar Chabenski und deren Familie, auch wenn die Zeiten in Russland für Deutsche dort immer gefährlicher werden. Doch sie hat mit dem Arzt Robert Busch die Liebe ihres Lebens gefunden und will auch in seiner Nähe bleiben. Aber Robert kehrt aufgrund der schwierigen Situation nach Deutschland zurück, während Anki aufgrund ihres Pflichtgefühls dem Fürstenpaar gegenüber in Russland bleibt.
Philippes Ziehbruder Hannes Meindorff kämpft an der Front und die Kämpfe und das Töten fordern immer mehr ihren Tribut. Er vermisst seine Familie und muss doch weiter in dieser Kriegsmaschinerie ausharren, was ihn psychisch an seine Grenzen bringt. Der Krieg wird nicht so schnell vorbei sein, wie es anfangs alle gedacht haben und ein jeder von ihnen muss dafür Opfer bringen und sein Leben danach einrichten.
Mit Sturmwolken am Horizont" legt Elisabeth Büchle den zweiten Band ihrer Meindorff-Trilogie vor. Auch ohne den ersten Band zu kennen kann man dieses Buch bedenkenlos lesen und sich von der Autorin in die Vergangenheit katapultieren lassen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und man verliert sich regelrecht in der herrlich erzählten Geschichte, dessen historischer Hintergrund wieder einmal hervorragend recherchiert wurde. Sowohl für die düsteren Kapitel der damaligen Zeit als auch für die Familiengeschichte selbst trifft die Autorin immer den richtigen Ton des Gefühlsbarometers. Die Protagonisten sind sehr liebevoll gezeichnet und so lebensecht, dass man sich den einen oder anderen gut als lieben Freund vorstellen kann. Elisabeth Büchle hat die Gabe, den Leser mit ihren Erzählungen über die einzelnen Schicksale anzurühren, ja mitten ins Herz zu treffen und nicht mehr loszulassen. Man leidet, liebt und lacht mit den Protagonisten mit, erlebt den Krieg und die Entbehrungen (fast) hautnah mit und ist bei einigen Szenen auch zu Tränen gerührt. Dabei gelingt es der Autorin wunderbar, immer wieder den Hoffnungsschimmer am Horizont aufzuzeigen und wie wichtig der Glaube sein kann, um den Widrigkeiten des Lebens entgegen zu stehen und aufrecht und mutig allem zu begegnen.
Ein wunderschönes Lesevergnügen für alle, die in historische Romane eingebettete Familiengeschichten lieben. Hier wird der Lesegenuss Realität. Beste Unterhaltung und absolut lesens- und liebenswert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Oktober 2013
Russland, 1914: Anki van Campen, gebürtige Niederländerin, kam vor Jahren nach Russland, um dort als Kindermädchen für ein Fürstenpaar zu arbeiten. Während ihrer Arbeit verliebt sie sich in einen deutschen Medizinstudenten. Die beiden wollen heiraten. Aufgrund der Kriegsstimmung sind Deutsche in Russland nicht mehr gerne gesehen, so dass seine Familie sich zu einer Rückkehr nach Deutschland entschließt. Anki entscheidet sich schweren Herzens, in Russland zu bleiben, um für die Fürstenkinder da zu sein. Zu diesem Zeitpunkt denken alle, der Krieg würde nur wenige Wochen dauern.
In Berlin, wo der Rest von Ankis Familie lebt, ist das Leben auch nicht leichter. Ihre Halbschwester Demy lebt mit ihren jüngeren Geschwistern bei der Familie ihrer zweiten Halbschwester und wird dort nur geduldet. Da ihre Halbschwester viel auf Reisen ist und die Männer der Familie auf dem Schlachtfeld sind oder auswärts arbeiten, muss sie den Haushalt führen, da das Familienoberhaupt alt und schwach ist. Dies wird auch dadurch immer schwieriger, dass die Lebensmittel knapp werden.
Die Schwestern erleben Höhen und vor allem Tiefen in der Zeit des Krieges...

Der zweite Teil der Meindorff-Saga kann auch ohne Vorkenntnisse gut gelesen werden. Die Personen werden entsprechend eingeführt.

Die Charaktere sind sehr lebendig geschildert und machen im Verlauf des Buchs auch z.T. einen Wandel durch.
Hannes, der verstoßene Sohn des alten Meindorffs, erlebt auf dem Schlachtfeld viele schlimme Dinge und bringt sich am Ende selbst in Gefahr. Demy droht an ihren zahlreichen Aufgaben zu zerbrechen, schlägt sich aber tapfer.
Philippe, Ziehsohn der Meindorffs, arbeitet bei Fokker und ist ein unerschrockener Flieger, der mit Demy zwangsverlobt wird.
Tilla, die älteste der van Campen Schwestern, hat ein schweres Schicksal erlitten, hat sich aber dennoch oder gerade deshalb für ihre Schwestern eingesetzt, auch wenn es ihr anfangs niemand gedankt hat.

Die Geschichte erscheint gut recherchiert (es gibt viele Fußnoten) und realistisch, da nicht alle Personen zu einem Happy End kommen.

Besonders die Beschreibungen der Geschehnisse auf dem Schlachtfeld und in der Luft sind gelungen.

-> Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.
Der erste Teil steht auf meiner Wunschliste und der dritte wird nun erwartet.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2014
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in eine andere Zeit versetzt. Ich musste öfter mit zittern und weinen und auch schmunzeln.

Wer den ersten Teil kennt wird die Personen schon lieb gewonnen haben und sich in sie gleich hineinversetzen können. Wie in jedem Roman gibt es auch hier Bösewichte , die man nicht leiden kann.

Was mir gut gefiel war, dass die Autorin sie sehr lebhaft beschrieben hat als ob man vor ihnen stünde und sie direkt betrachte.

Es handelt über den Kampf im ersten Krieg und wie die Menschen an der Front und zu Hause mit den Veränderungen und Entbehrungen lebten und zu welchen oft anstrengenden Mitteln sie greifen mussten um zu Überleben. Viele von ihnen haben den wahren Sinn des Lebens erkannt und wie sinnlos und zerstörerisch so ein Krieg sein kann.

Ich liebe diesen Stil von E. Büchle. Sie kann eine längst vergangenen Zeit zum Leben erwachen lassen.

Das Buch ist sehr gut Aufgeteilt, vorne das Personenregister, hinten Glossar und historische Personen.

Auch die Kapitel sind nicht zu lang . Von mir ein volle Sternenzahl.

Freue mich sehr auf den dritten Teil der Meindorffsaga.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

16,99 €