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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen als Melanie noch Dina war ...
Melanie Decker lebt mit ihrer Familie in einer ganz normalen Kleinstadt. Ihr Ehemann will gerade Bürgermeister werden und Sohn und Tochter sind im Teenageralter.

Niemand ahnt etwas von der Vergangenheit der Melanie Decker. Als Sie noch Dina hieß nahm sie Rauschgift, ließ sich von ihrem Freund auf die schiefe Bahn bringen und landete vor...
Vor 9 Monaten von Christian Döring veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen kein Thriller
Ich hatte etwas anderes erwartet. Was ich bekam war eine amerikanische Kleinstadtidylle. Von Thriller oder Krimi hatte das wenig.
Ich habe erwartet, Melanies Flucht mitzuerleben. Stattdessen spielte sich fast alles in der Kleinstadt ab, von Verfolgung o.ä. keine Spur. Ein wenig schade, hätte das Thema doch zu atemberaubender Spannung gut sein...
Vor 6 Monaten von TaBi veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen als Melanie noch Dina war ..., 7. März 2014
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Niemand darf es wissen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Melanie Decker lebt mit ihrer Familie in einer ganz normalen Kleinstadt. Ihr Ehemann will gerade Bürgermeister werden und Sohn und Tochter sind im Teenageralter.

Niemand ahnt etwas von der Vergangenheit der Melanie Decker. Als Sie noch Dina hieß nahm sie Rauschgift, ließ sich von ihrem Freund auf die schiefe Bahn bringen und landete vor Gericht. Weil sie den Drogenboss verriet kam sie ins Zeugenschutzprogramm und bekam eine neue Identität.

Die amerikanische Autorin schreibt packend und dennoch bin ich nicht so ganz warm geworden mit diesem Krimi. Da sind kleine inhaltliche Sachen die mir nicht so recht schmecken. Ist es nicht ein wenig unrealistisch, dass in einer nicht armen Familie die Tochter des Hauses erst zum 16. Geburtstag ein Handy und einen Haustürschlüssel geschenkt bekommt?

Mit der Masse an Themen und Problemen, die hier gewälzt werden, ließen sich leicht drei sehr gute Bücher schreiben. Da ist zum einen die Geschichte der Melanie, aber da ist auch die schwierige Geschichte der Familie ihres Mannes in diesem Ort.

Melanie ist eine vorbildliche Hausfrau und Mutter. Sie unterstützt ihren Mann im Wahlkampf, aber plötzlich ist Schluss mit der Idylle. Ihr ehemaliger Betreuer im Zeugenschutzprogramm taucht auf und überbringt ihr die Schreckensbotschaft, dass der Drogenboss auf freiem Fuß ist und geschworen hat sie umzubringen.

Für Spannung ist gesorgt. Melanie überlegt ob sie still und heimlich ein zweites Mal aus ihrer Familie verschwindet oder ob es noch eine andere Möglichkeit gibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Krimi, aber trotzdem gut, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Niemand darf es wissen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Susan May Warren saß einmal im Flugzeug neben einer verzweifelten Mutter. Diese war auf dem Weg zu ihrer Tochter, um sich für immer von dieser zu verabschieden. Die Tochter sollte durch ein Zeugenschutzprogramm eine neue Identität bekommen. Diese Begebenheit hat die Autorin zu "Niemand darf es wissen" inspiriert.
Melanie lebt in dem kleinen Ort Deep Haven. Die Einwohner halten sie für die perfekte Mutter und ihre Ehe scheint nichts erschüttern zu können. Doch niemand ahnt etwas von ihrer dunklen Vergangenheit.
Melanies ganze Welt bricht zusammen, als sie im Café ihren Zeugenschutzprogrammbetreuer Frank sieht. Garcia, der Verbrecher, der sie töten wollte, wurde aus dem Gefängnis entlassen. Nun muss die junge Frau erneut um ihr Leben fürchten. Der einzige Ausweg ist, ihre Familie zu verlassen oder mit ihr zusammen zu fliehen und die Kinder zu entwurzeln. Dabei läuft im Leben ihrer beiden Söhne doch gerade alles so gut und ihr Mann kandidiert für das Bürgermeisteramt. Nur die sechzehnjährige Tochter Colleen bereitet Melanie Kopfzerbrechen - zu sehr erinnert das Mädchen sie an sie selbst als Teenager.
Frank nistet sich als "Onkel" bei der Familie ein, um Melanie zu beschützen. Aber er kann nicht für immer bleiben. Melanie kann sich nicht entscheiden, ihrer Familie die Wahrheit zu sagen. Doch bald ist klar, dass Garcia auf dem Weg zu ihr ist. Wird die Wahrheit ihre Ehe zerstören? Oder wird die Lüge ihre Familie umbringen? Für Melanie scheint es keinen guten Ausweg mehr zu geben.
"Niemand darf es wissen" wird als Krimi beworben. Wer dies erwartet, wird enttäuscht werden. Die Geschichte ist spannend und gut erzählt, aber erst im letzten Drittel geht es in Richtung Thriller.
Susan May Warren lässt mit ihrem rasanten Roman keine Langeweile aufkommen und erzählt auch tiefgründige Wahrheiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heimlichkeiten sind selten gut, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Niemand darf es wissen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Melanie Decker hat alles was man sich wünscht – einen erfolgreichen Mann der auch noch als Bürgermeister kandidiert. Drei Kinder die ihr die größte Freude machen und eine Schwiegermutter die sie liebt, in einem Ort wo sie von jedem geachtet und bewundert wird. Nur eines wissen alle nicht – ihr richtiger Name ist Dina O'Reilly und vor 20 Jahren wurde sie von Frank Harris im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes in der verschlafenen Stadt Deep Haven untergebracht in der Hoffnung, dass er sie nie wieder aufsuchen muss. Als Frank dann doch eines Tages auftaucht und ihr sagen muss, dass Luis Garcia auf der Flucht ist und sie töten will, muss sie sich entscheiden – flieht sie allein und bricht ihr altes Leben nochmals ab oder nimmt sie ihre Familie mit? Kann sie vor Garcia entkommen?

Susan May Warren lebt in Amerika und bisher wurde keines ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt. Niemand darf es wissen macht damit nun den Anfang. Das Buch ist als Krimi deklariert und ich erwartete eine rasante Geschichte mit Tiefgang. Als ich zu lesen begann merkte ich, dass es doch ganz anders ist als erwartet – was es aber nicht schlechter macht. Es war nur nicht so rasant, aber auf eine andere Art spannend. Man bekommt tiefe Einblicke in die Gedanken der Protagonisten – die Gefahr währenddessen schwehlt so im Hintergrund und man wartet immer, dass jeden Moment etwas schreckliches geschieht. Dennoch ist das Buch nicht langweilig. Nach und nach bekommt man Einblick in die Gegenwart und Vergangenheit der Familie Decker, die Konflikte und Heimlichkeiten, die sie umtreibt. In Amerika läuft das Buch unter dem Genre „Romantic Suspense“ soviel wie romantischer Roman mit Thrillerelementen – das trifft es viel eher.

Besonders angerührt hat mich das Nachwort, in dem die Autorin erklärt, wie sie auf die Idee für die Geschichte gekommen ist (Nachwort und Prolog hängen in gewissem Sinn zusammen) und ich musste echt schlucken. Ich will aber nicht zu viel verraten, man muss es einfach selbst lesen. Am besten auch Taschentücher bereit legen – ich hab sie gebraucht.

Am Anfang der Geschichte hat mir der Bezug zum Glauben etwas gefehlt, das wird dann in den weiteren Kapiteln nachgeholt und passt auch zu dieser Geschichte.

Ich finde das Buch hat zurecht den Christy Award erhalten und hoffe, dass noch ein paar mehr Bücher der Autorin für die deutschen Leser erscheinen werden!
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3.0 von 5 Sternen kein Thriller, 30. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte etwas anderes erwartet. Was ich bekam war eine amerikanische Kleinstadtidylle. Von Thriller oder Krimi hatte das wenig.
Ich habe erwartet, Melanies Flucht mitzuerleben. Stattdessen spielte sich fast alles in der Kleinstadt ab, von Verfolgung o.ä. keine Spur. Ein wenig schade, hätte das Thema doch zu atemberaubender Spannung gut sein können.

So bleibt die teilweise sehr langatmige und gottesfürchtige Beschreibung einer Frau, die ihrer alten Identität wieder begegnet.
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4.0 von 5 Sternen Vertrauen, Glaube und Geheimnisse, 13. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Niemand darf es wissen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem Buch habe ich wirklich ein wenig gebraucht, bis ich mich zurechtgefunden habe. Anfangs werden einige Charaktere vorgestellt und ich war mir gar nicht sicher, wen ich mir alles merken muss, da gefühlt das ganze Dorf vorgestellt wurde.

Nathan, Melanies Mann, ist mir anfangs auch viel zu emotionslos. Er ist geradezu besessen davon, Bürgermeister werden zu wollen und stellt dies über seine Familie. Melanie und Nathan sind seit ca. 20 Jahren ein Paar, die beiden lieben sich, aber leider fehlt in der Beziehung die Leidenschaft.
Im Laufe der Handlung konnte ich Nathan besser verstehen, man lernt nach und nach von seiner Kindheit und begreift, warum er so geworden ist.

Das Buch wird als Krimi betitelt, aber für einen Krimi fehlt mir die durchgängige Spannung, das Rätselraten um einen Übeltäter. Meiner Meinung nach ist es ein Roman, bei dem am Ende kurz eine Spannung entsteht.

Es ist ein wirklich schöner christlicher Roman um eine Familie, die in der Gemeinde sehr integriert ist. Melanie muss mit ihrer Vergangenheit leben, in ständiger Angst, dass jemand ihr Geheimnis erfahren könnte und fürchtet die Reaktionen ihrer Familie.

Für Krimileser ist dieses Buch vermutlich nicht allzu spannend. Aber es ist ein Roman, der sich mit Familiengeheimnissen und Vertrauen beschäftig und ein spannendes Ende verspricht.
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5.0 von 5 Sternen Gut gemachter Thriller, 26. Mai 2014
Meine Meinung

Die Story
Melanie Decker lebt in einer amerikanischen Kleinstadt, ist verheiratet mit einem angehenden Bürgermeister, hat drei Kinder und lebt ein vollkommen normales Leben. Was keiner weiß, Melanie ist im Rahmen einen Zeugenschutzprogramm vor 20 Jahren in die Stadt gekommen,sie hat gegen Garcia einen Mafia-Boss in einen Prozess ausgesagt,er bekam zwar lebenslänglich, schwor aber sich an Melanie zu Rächen. Alles hätte so schön sein können für Melanie, bis Frank vor ihr steht, der Mann der ihr zu ihrer neuen Identität verholfen hat. Er teilt Melanie mit, dass Gracia die Fluch aus dem Gefängnis gelungen ist .
Melanie und ihre Familie schweben in höchster Gefahr

Der Schreibstiel
Das Buch einfach zu lesen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, man ist schnell in der Geschichte und kann sich gut in die Geschichte einleben.

Die Charaktere
Neben der Geschichte um Melanie, handelt das Buch auch von ihrem Mann, ihrer Schwiegermutter, ihrer Tochter und Frank in wechselnden abschnitten erfährt der Leser Ansichten , Problem, und Ängste der einzelne Personen. Die Autorin hat die Charaktere sehr authentisch rüber gebracht, so das sie dem Leser sehr schnell ans Herz wachsen.

Mein Fazit

Die Geschichte an sich ist nicht unbedingt neu. Neben der Geschichte um Melanie und Garcia, handelt das Buch auch von dem typischen Kleinstadtleben der Amerikaner, die hinter ihrer heile Weltkulisse ein spießiges Familienleben nach außen tragen. Zwischen Schul-und Sportfesten, Sonntagskirche und Gemeindeversammlung machen alle auf gute Menschen. Doch hinter den Kulissen sieht es dann anders aus. Da verzeiht man sich dann doch nicht so schnell, glaubt bei Menschen aus unteren sozialen Schichten nur an das Schlechte (und den guten Ruf) und lässt zu, dass verschrobene christliche Ansichten der Liebe zweier Menschen im Wege stehen. Insofern ist das Buch eine guter Triller, aber eine noch bessere Sozialstudie über das Amerikanische Kleinstadtleben. Deshalb von mir 5 von 5 Sternen.

Danke an den Verlag Gerth Medien für das Rezensionsexemplar
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4.0 von 5 Sternen Das Leben muss nicht perfekt sein, um glücklich zu sein, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Niemand darf es wissen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Melanie Decker führt ein Leben, von dem andere nur träumen können. Sie ist glücklich verheiratet, hat 3 Kinder, die Erfüllung in ihren Hobbys finden, engagiert sich sozial und ihr Mann hat gute Aussichten, der nächste Bürgermeister von Deep Haven zu werden. Doch ihr Glück trügt. Was niemand ahnt: Melanie ist in einem Zeugenschutzprogramm, musste vor vielen Jahren ihre Identität ändern. Niemals hätte sie geahnt, dass ihre Vergangenheit sie nach 20 Jahren nochmal einholt. Doch als Frank, ihr Zeugenschutzbetreuer, plötzlich auftaucht um sie zu warnen, dass der Mann, gegen den sie damals aussagte, auf Bewährung frei kam und seitdem spurlos verschwunden ist, wird sie wieder damit konfrontiert. Sie muss sich entscheiden, ob sie alleine oder mit ihrer Familie wieder alles aufgibt, um neu anzufangen. Und die Zeit drängt, denn der Drogenboss Garcia ist ihr dicht auf den Fersen. Doch wie soll sie eine Entscheidung treffen, wenn ihre Familie nichts von ihrem früherem Leben weiß? Wie soll sie es ihnen sagen? Wird es Melanie gelingen, das Richtige zu tun?

Die Idee zu diesem Buch kam Susan May Warren nach einem zufälligen Zusammentreffen mit einer Mutter, die gerade unterwegs war, um sich von ihrer Tochter zu verabschieden, die in ein Zeugenschutzprogramm kam. "Niemand darf es wissen" wurde 2013 mit dem Christy Award ausgezeichnet und das erste der "Deep Haven"-Reihe, der ins Deutsche übersetzt wurde. Vom Verlag wird es als "Krimi über Geheimnisse und Gottvertrauen" bezeichnet. Wer allerdings einen klassischen Krimi erwartet, dürfte leicht enttäuscht sein.

Vielmehr ähnelt es einem psychologischen Familien-Thriller. Keine Verbrechen stehen im Mittelpunkt, sondern eher, welche Entscheidung die Protagonistin treffen wird. Das liest sich überaus spannend, da Melanie hin-und hergerissen ist zwischen der Liebe zur ihrer Familie, dem rationalen Denken, dem Hoffen und Bangen. Hinzukommt auch noch, dass sie ihrer Familie ihr Geheimnis erst noch offenbaren muss. Wie geht man damit um? Aber nicht nur Melanie hat Geheimnisse, auch ihre Lieben haben mit kleinen und großen Lügen zu kämpfen. Nach und nach werden diese gelüftet, nach und nach erfährt man etwas über Melanies Vergangenheit - und erst im letzten Drittel setzt sich das Bild wie bei einem Puzzlespiel langsam zusammen. Damit wird auch der Spannungsbogen bis zum Schluss auf hohem Niveau gehalten.

Die Personen sind sehr natürlich gezeichnet. Obwohl es eigentlich um Melanie und ihre Vergangenheit geht, kann ich die anderen nicht als Nebenfiguren bezeichnen. Jeder hat seinen Platz im Roman, man bangt unwillkürlich mit jedem mit. Kann Melanie sich ihrem Mann offenbaren? Wie wird er reagieren? Wird Colleen, Melanies Tochter, ihre Mutter davon überzeugen können, dass ihr Freund Tim doch nicht so übel ist? Wird Frank noch einmal ein zweites Glück geschenkt? Man kann sich mit den Figuren identifizieren, die nach und nach einen Reifeprozess durchmachen, ihre Anschauungen überarbeiten und lernen müssen, ihren Ballast aus der Vergangenheit abzustreifen. Denn nicht nur Melanies früheres Leben sorgt für Ärger, jeder wurde durch das eine oder andere geprägt, nicht immer zum Vorteil. Allerdings lassen sich manche Handlungsweisen nicht 100-prozentig nachvollziehen, da sie zu abrupt auftreten und genauso abrupt wieder revidiert werden.

Ein anderer kleiner Kritikpunkt ist die Übersetzung. Wer nach dem englischen Original schaut, wird feststellen, dass viele Namen der Protagonisten "eingedeutscht" wurden. Warum war für mich nicht immer nachvollziehbar, denn so exotisch sind sie dann ja doch nicht.

Trotzdem überrascht der Roman immer mal wieder mit kleinen Wahrheiten, die einem zum Nachdenken anregen. Spannend verpackt sorgt das Buch für kurzweiliges Lesevergnügen, auch wenn es nicht der typische Krimi ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist nicht eine Rose immer noch eine Rose, auch wenn sie einen anderen Namen trägt?, 5. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Niemand darf es wissen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Susan May Warren führt dem Leser zunächst das perfekt organisierte Leben der Melanie Decker vor Augen, die als Gattin des allseits beliebten Immobilienmaklers Nathan dessen Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters in ihrer Heimatstadt mit ganzer Kraft unterstützt. Im 2000-Seelen-Ort im nördlichen Minnesota, wo Melanies Leben sich abspielt, scheint alles eitel Wonne. Das außergewöhnliche Schauspieltalent ihres ältesten Sohnes Jason lässt in dem Jungen berechtigte Hoffnung auf ein Stipendium aufkeimen, die hübsche Tochter Colleen ist gefeierter Volleyballstar ihrer Schule und erlebt gerade ihre erste Liebe, der elfjährige Henry ist dem Fußballspiel sehr zugetan. Mitten in dieser Idylle taucht plötzlich mit der Person des Zeugenschutzberaters Frank Harrison ein großer Schatten aus der Vergangenheit auf, der diese Bilderbuchfamillie zu vernichten droht. Frank informiert Melanie von der Entlassung des Drogenbarons Luis Garcia aus dem Gefängnis und dessen wahnwitzigem Ziel, sie aufzustöbern und zu töten. Melanie, die weder ihrem Mann, noch ihren Kindern etwas von ihrer dunklen Vergangenheit erzählt hatte, muss eine folgenschwere Entscheidung treffen. Wird sie auf den Rat ihres Zeugenschutzberaters hören und die Flucht ergreifen, erneut ihre Identität wechseln? Wird sie es alleine tun, oder ihre Familie einweihen, sie dadurch aber ihrer vertrauten Umgebung, ihrer Heimat, entreißen? Oder unternimmt sie nichts im festen Vertrauen darauf, dass Gott sie beschützen und Garcia sie niemals aufstöbern wird? Die Zeit drängt, und als der Druck in Melanie zu groß wird und sie sich schließlich ihrem Ehemann anvertraut, überstürzen sich die Ereignisse…

Als Leserin, deren favorisiertes Genre bislang Kriminalromane darstellten, kann ich den exzellenten Aufbau dieses Krimis nur bestätigen. Der Spannungsbogen wird stets hoch gehalten und steigert sich bis zum letzten Drittel des Buches enorm. Die Handlung wirkt durchwegs glaubwürdig, die agierenden Personen wurden brillant gezeichnet. Ich habe mich bereits sehr früh mit den verschiedenen Figuren dieses Buches identifizieren können, wobei die Autorin mir durch ihren flüssigen, teilweise beinahe schon „rasanten“, aber stellenweise auch sehr emotionalen Schreibstil tiefe Einblicke in das Denken und Fühlen ihrer Protagonisten erlaubte. Das Familienleben der Deckers wird authentisch beschrieben, ihre kleinen Sorgen des Alltags anschaulich dargestellt. Melanie und ihre Familie stehen ganz klar im Zentrum des Geschehens, wobei die Autorin auch besonders liebenswerte Nebenfiguren in den Plot einbringt. Nathans bezaubernde Mutter Helen und Tim Newman, die erste große Liebe Colleens, haben mich durch ihre Liebenswürdigkeit und ihren Charakter sofort für sich eingenommen. Auch „Onkel Frank“, der Überbringer der schlechten Nachricht, erwies sich als besorgter Beschützer, der Melanie wie seine eigene Tochter liebt und um die Sicherheit der ganzen Familie bemüht ist. Dieses Buch zu beschreiben, ist nicht ganz so leicht wie ich dachte. Einerseits ist es ein spannender Krimi, andererseits die liebevoll beschriebene Geschichte einer Familie in einer amerikanischen Kleinstadt mit all ihren Sorgen und Nöten. Besonders berührend war der christliche Aspekt in diesem Buch, der wiederholte Male dafür sorgte, innezuhalten und einige Passagen erneut zu lesen. Ich kann „Niemand darf es wissen“ als emotionsgeladene Lektüre, die seine Leser in ihren Bann zieht, uneingeschränkt weiter empfehlen. Fünf Bewertungssterne für einige höchst aufregende Stunden auf meiner Lesecouch!

Mein herzliches Dankeschön gilt dem Verlag sowie der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde, die mir dieses beeindruckende Leseerlebnis durch die Zurverfügungstellung dieses Buches ermöglicht haben.
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Niemand darf es wissen: Roman
Niemand darf es wissen: Roman von Susan May Warren (Gebundene Ausgabe - März 2014)
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