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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Leben zwischen "zwei Welten", 7. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Schon als ich von Sabine Kuegler 'Dschungelkind' gelesen habe, war ich von dem Buch und der Lebensweise der Kueglers fasziniert. In "Dschungelkind" erzählt eine junge Frau, die im Dschungel West-Papuas aufgewachsen ist, ihr aufregendes Leben bei den Fayu. Das Buch wurde zu einem Bestseller und so wundert es nicht, dass es in diesem Jahr sogar verfilmt wurde.

Gerade rechtzeitig zum Kinostart Anfang dieses Jahres erschien nun wieder ein Buch zum gleichen Thema. Diesmal jedoch wurde es nicht von Sabine Kuegler geschrieben, sondern von ihrer Mutter Dori. Sie beschreibt die gleichen und auch weitere Ereignisse in West-Papua aus ihrer Sicht. Und das tut sie genauso aufregend und spannend wie ihre Tochter. Doris Kuegler geht jedoch ein wenig mehr (aber nicht zuviel) auf den Auftrag ein, den das Ehepaar bei den Fayu hatte. Klaus und Doris Kuegler sollten nämlich für eine Missionsgesellschaft die Sprache der Fayu erforschen. Dieser bis dahin unerforschte Stamm lebte zu der Zeit noch wie in der Steinzeit und Kannibalismus kam bei den Nachbarstämmen auch noch vor.

Doris Kuegler erzählt zu Anfang von ihrer schwierigen und traurigen Kindheits- und Jugendzeit. Sie wusste schon recht früh, dass sie einmal Missionarin werden wollte und ging zuerst mit ihrem Mann Klaus und ihrer Tochter Judith nach Nepal. Hier werden Sabine und Christian geboren. 1978 geht das Ehepaar mit ihren drei Kindern nach West-Papua

Die Autorin beschreibt sehr eindrücklich wie sie den Haushalt und die Erziehung ihrer drei Kinder unter den primitivsten Bedingungen bewältigte. Und sie erzählt, wie sich die Beziehungen zu den Fayu entwickelte. Anfangs begegnete man sich von beiden Seiten sehr vorsichtig und skeptisch, doch im Laufe der Zeit lernen sich die Menschen immer besser kennen und es entwickeln sich bei Kindern und Erwachsenen echte und tiefe Freundschaften. Dabei kommt es zu sehr interessanten, lustigen und auch denkwürdigen Ereignissen, die ich hier allerdings nicht vorweg nehmen will.

Bei 'Dschungeljahre' handelt es sich nicht um ein ausgesprochenes Missionsbuch, sondern eher wie eine spannende Biographie. Am Schluss vermisse ich ein bisschen, dass Doris Kuegler nicht mehr davon schreibt, wie sie sich wieder in Deutschland zurecht gefunden hat. Dennoch habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und kann es nur empfehlen.
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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bericht aus dem Urwald, 6. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Vor sechs Jahren landete Sabine Kuegler einen Bestseller mit »Dschungelkind«, dem autobiografischen Buch über ihre Kindheit unter den Ureinwohnern West-Papuas. In »Dschungeljahre« kommt nun Sabines Mutter zu Wort.

Doris Kuegler hatte alles andere als eine behütete Kindheit. Sie wollte schon sehr früh Missionarin werden und machte deshalb eine Ausbildung zur Krankenschwester. Ende 20 lernte sie ihren Mann kennen und sie entschlossen sich, in die Mission zu gehen. Als Ende der 1970er Jahre die Fayu entdeckt werden, zieht Familie Kuegler in den Urwald, um ihre Sprache zu lernen, ihnen von Jesus zu erzählen und ihnen praktische Hilfe zu geben.

Die Autorin erzählt verschiedene Begebenheiten aus der langen Zeit, die sie im Dschungel lebte. Unter anderem beleuchtet sie auch die Situation der Fayu vor ihrer Entdeckung und die Veränderungen durch die Ankunft der Missionare, die ihnen halfen, die Blutrache zu überwinden. Außerdem berichtet sie vom Leben als Hausfrau fernab der Zivilisation, von Familienleben und Freizeitgestaltung jenseits von Fernsehen, Spielplätzen und Museen. Als Krankenschwester kümmerte sie sich um die Verletzungen der Fayu und später unterrichtete sie die Kinder in Lesen, Schreiben und Rechnen. Sehr interessant sind außerdem die Berichte aus der Sicht der Ureinwohner über die erste Begegnung mit den Weißen. Außerdem erfährt man hier deutlich mehr über die geistliche Situation als bei Sabine, die vom Glauben nur selten spricht.

Für mich bleiben einige Fragen offen, die ich mir aus einem Buch aus der Sicht der Mutter erhofft hätte, gerade in Bezug auf ihre Kinder. Wie geht man damit um, wenn ein Kind vom Leben unter den Eingeborenen psychisch angegriffen ist? Von der Zeit mit Kindern landet man plötzlich in der Zeit ohne Kinder, diese sind in die Zivilisation zurückgekehrt, darüber berichtet wird nicht. Auch hier hätte mich interessiert, wie es war, sie in eine so ferne Welt zu entlassen.

Vermutlich wollte die Autorin nicht mehr erzählen. Immerhin ist das ihre private Geschichte, die Geschichte ihrer Kinder. Oder wollte sie nur nicht wiederholen, was bereits ihre Tochter geschrieben hatte? Aber gerade ihre andere Sicht auf die Dinge wäre doch interessant gewesen.

Im letzten Kapitel findet man sich dann im Hier und Heute wieder. Doris Kuegler lebt inzwischen in Deutschland und berichtet kurz über ihr Wiedereingewöhnen.

Fazit: Wer sich die Sicht der Mutter auf Sabine Kueglers Buch erhoffte, dessen Erwartungen werden nur teilweise erfüllt. Eine »typische« Missionarsbiografie ist es auch nicht. Dafür gibt es zu große Lücken, zu wenig Wunder, Bekehrungsberichte und »auferbauende Glaubenserfahrungen«. Das ist jedoch kein Manko. Doris Kuegler erzählt eben einfach aus ihrem Leben, authentisch und schön geschrieben.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..., 25. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Das Buch der Tochter kenne ich nicht, weiss auch nichts von einem Film. Bin zufällig auf das Werk gestossen, für mich eine Leihgabe. Als ich es öffnete und die Worte "Mission" und "Für Jesus" las, bekam ich etwas Bauchschmerzen und wollte es schon aus der Hand legen. Dann dachte ich mir, nun sei mal nicht so voreilig und lies, wie sie die Dinge sieht. Ich kann nur sagen, zum Glück habe ich mich so entschieden!!

Das Buch ist sehr flüssig und lebendig geschrieben, ich kann mich an keine einzige langweilige Szene erinnern. Ich habe auch oft gelacht und grinsen müssen, denn Humor kommt auch nicht zu kurz. Beginnen tut das Buch mit einem Blick in die Vergangenheit der Autorin, woraus sich ergibt warum und wie sie zu dem Menschen wurde, der sie geworden ist. Es geht kurz um ihre Ausbildungen, wie sie ihren Mann kennenlernte und das sie letztendlich "im Dschungel" landeten.

Ihre Beschreibungen sind für mich sehr gut nachvollziehbar. Ihre Familie kommt sehr sympatisch rüber, mit all den verschiedenen Charakteren und Herausforderungen, die sich dadurch ergeben. Ihre Aufgaben (Mission) sind auch klar und auf mich wirkte alles sehr, sehr bodenständig und alles andere als abgehoben. Das missionieren versteht die Autorin nicht darin, die Ureinwohner zu "bequatschen" oder ihnen zu drohen. Nein, ganz im Gegenteil, sie haben sich dafür entschieden, ihre christlichen Werte (vor) zu leben. Niemand wird in einen anderen Glauben gezwängt, wenn jemand dorthin findet, dann freiwillig. Wenn es wirklich so gelaufen ist, kann ich nur sagen "Hut ab!". Denn ich habe es schon so oft erlebt, daß Christen in eine Art Eifer verfallen und einem keine Ruhe mehr lassen, mit ihrem Bekehrungszwang. Für mich als Nicht-Christin absolut unangenehm und aufdringlich und mit ein Grund, warum ich um die Kirche einen riiiiiiieeesen Bogen mache. Es würde ganz anders aussehen, würden sich einige ein Beispiel an dieser Familie nehmen.

Zum Inhalt des Buches wurde an sich schon einiges geschrieben. Was ich wie andere auch etwas schade fand, war, daß nicht erwähnt wurde, wann und warum die Kinder gingen. Und wie sich das auf die Ureinwohner ausgewirkt hat. Die endgültige Rückkehr in die "Zivilisation" ist tatsächlich nur kurz beschrieben. Aber jeder, der/die selbst einige Zeit "abseits" lebte, kann die wenigen Worte bestens verstehen und die Probleme/Gefühle nachvollziehen. Da braucht es keine weiteren Beschreibungen.

Sehr sympatisch, dieses Buch und die Menschen, um die es sich dreht. Meine Befürchtungen, nun kommt ein Werk, wo jeder zweite Satz heisst: "Jesus hier, Jesus da, ihr müßt glauben, ihr müßt dies, ihr müßt das, Fegefeuer, abschwören" etc., hat sich nicht bewahrheitet. Bin sehr angenehm überrascht. Auch hat die Familie viel positives erreicht, indem sie einfach so ist, wie sie ist. In diesem Sinne ein Dank an die Autorin, daß sie ihr Leben mit uns anderen geteilt hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blinde Wut trägt böse Früchte, 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
In diesem Buch beschreibt Doris Kuegler, die Mutter des 'Dschungelkind(es)' Sabine Kuegler, die Geschichte aus ihrer Sicht. Doris Kuegler berichtet, was es für eine Mutter bedeutet, fernab der Zivilisation mit drei Kindern unter Steinzeitbedingungen zu leben.

Meine Meinung:
Ich kenne bereits den Vorgänger 'Dschungelkind' und hatte dadurch Informationen, was der Dani Stamm und der, der Fayus ist. Auch Nakire war mir nicht fremd. So hab ich schneller ins Buch reingefunden. Anderenfalls wäre ich wohl etwas überrumpelt. Hier und da wären ein paar mehr Erklärungen hilfreich. Einerseits wäre dies eine Dopplung, wenn man das Buch 'Dschungelkind' bereits kennt, aber ohne diese Vorkenntnisse würde das Buch viel mehr Fragen bei mir aufkommen lassen. (Z.B. was eine Brotfrucht ist) Manches ist nur kurz erwähnt. Vielleicht bin ich auch etwas verwöhnt durch die malerischen und gefühlsintensiven Beschreibungen der Sabine Kuegler.
Dennoch ist auch dieses Buch ein wunderbares Buch! Ich bin froh, es als Fortsetzung bzw. Ergänzung gelesen zu haben. Hier geht es mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen und wie schwer es ist, verfeindeten Stämmen die Sinnlosigkeit der Blutrache zu erklären. Doris und Klaus Kuegler haben den Fayu's ihren Glauben nicht aufgezwungen, sondern vorgelebt. Allmählich fassten die Stammesmitglieder Vertrauen und merkten, dass das Leben, ohne der Angst, jederzeit getötet zu werden, leichter ist. Längst waren nicht alle Worte in die Fayu Sprache übersetzbar. Die Gesten der Nächstenliebe sind verständlich und sagen mehr als Worte. Blinde Wut trägt böse Früchte, aber hier und da ist es Doris und Klaus Kuegler gelungen, den Menschen im Dschungel die Augen zu öffnen.

Lieblingstextstelle(n):
Das Gedicht: 'Gespräch zwischen zwei Affen' (S. 102)

'... der Egoismus in einer zivilisierten Gesellschaft hat unsere Instinkte auf vielen Gebieten verdreht, so dass wir uns nicht mehr darauf verlassen können.' (S. 107)

Fazit:
Eine wertvolle Ergänzung zu den 'Dschungelkind' Büchern
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Total interessant!, 1. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Es ist ein ausgezeichnetes Buch, voller Humor und Lebensfreude. Tiefer Glauben und Vertrauen sind zu spüren.
Man lebt förmlich mit im Urwald. Danke für diese Einblicke in den Alltag eines völlig anderen Lebensstils.
Evelin
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen im nu ausgelesen!, 28. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
ich habe das buch der oma meines kleinen zu weihnachten geschenkt, da sie gesundheitlich momentan sehr angeschlagen ist und ich damit ein bisschen ablenkung erreichen wollte.
abgelenkt war sie, nur nicht lange, da ihr das buch sehr sehr gut gefallen hat und sie nicht aufhören konnte zu lesen. ich werde mich selber bald darüberstürzen!!! ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 17. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Das Buch konnte ich nur schwer aus der Hand legen. Nachdem ich schon die Bücher von Sabine Kuegler, dem Dschungelkind, gelesen habe waren noch viele Fragen offen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Doris Kuegler gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihr Familienleben im Dschungel. Dieses alltägliche "Abenteuer" ist eine für uns unvorstellbare Herausforderung. Dieses Buch erreicht das Herz und ist absolut lesenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugende Mission, 23. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Dieses kleine und feine Schriftstück einer beeindruckenden Frau hat mir gezeigt, wie christlich orientierte Mission gelingen kann, Dies ist ein wunderbare einfach erzählte Geschichte, die mich gerade dadurch überzeugte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dschungeljahre, 14. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
Frau Kuegler wanderte im Jahr 1978 mit der gesamten Familie nach West-Papua aus. Ihre Aufgabe war es, dort bei und mit den Fayu zu leben, ihre Sprache und Gewohnheiten zu erforschen und ihnen den christlichen Glauben näherzubringen.

Das Buch beginnt mit der Kindheit und der Berufsausbildung der Autorin, die sehr ausführlich beschrieben werden.
Dann folgt ein abrupter Sprung in den Dschungel nach West-Papua zu den Fayu.
Frau Kuegler beschreibt das tägliche Leben und die Probleme, die dort vorherrschten.
Man bekommt recht gut vermittelt wie die Menschen dort lebten, wie sie miteinander umgingen, was sie zu Beginn alles nicht kannten und wie schnell sie sich an die einfachen Gegenstände, die das tägliche Leben etwas erleichtern gewöhnt haben und danach verlangten.
Die Härte des Alltags durch das Klima, die stetige Unruhe, die Angst
und das Improvisieren war nur durch den starken Glauben an Gott zu meistern.

Im Mittelteil befinden sich einige Seiten mit Farbbildern, die einen kleinen Eindruck vom Leben und den Leuten dort vermitteln.

Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen.

Die Beschreibungen des Alltags und der Umstände sind zwar gut geschrieben und können gut nachvollzogen werden, mir fehlte aber ein wenig die zeitliche Orientierung im Buch, die nur am Anfang und am Schluß da war...dazwischen lagen fast 30 Jahre, in denen doch nicht alles immer gleich verlaufen sein kann.....oder doch?

Auch drängt sich am Schluß des Buches die Frage auf, was aus dem Rest der Familie, abgesehen von Tochter Sabine geworden ist.

Vor einigen Jahren habe ich die beiden Bücher von Sabine Kügler gelesen, die mich fasziniert haben. So war es für mich ein Muss auch dieses Buch zu lesen. Ich wollte das Leben im Dschungel von West-Papua noch aus der Sicht eines Erwachsenen kennenlernen, der nicht so unbeschwert und angstfrei wie ein Kind an die Dinge herangeht. Dieses zu vermitteln ist der Autorin gut gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewundernswert und doch völlig unvorstellbar, 6. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. (Gebundene Ausgabe)
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Bereits vor einigen Jahren habe ich beide Bücher von Sabine Kügler gelesen, die im Dschungel West-Papuas beim Stamm der Fayu, einem noch völlig wilden Buschvolk aufgewachsen ist, da ihre Eltern dort als Missionare arbeiteten. Die Fayu waren bekannt als die gefährlichsten Buschmänner und als Kannibalen. Schon damals war ich schwer beeindruckt von den Büchern, war fasziniert von dem Leben der Deutschen dort, aber auch völlig schockiert zum Teil, was ich zu lesen bekam.

Als ich nun gesehen habe, dass die Mutter Doris Kügler, ebenfalls ein Buch über ihr Leben im Dschungel veröfftentlich hat, war es für mich ein absolutes MUSS, dieses Buch zu lesen. Was geht in Eltern, besonders in einer Mutter vor, ihre drei Kinder unter solchen Bedingungen aufwachsen zu lassen, wo sie in Deutschland die besten Vorraussetzungen hatten, egal ob aus medizinischer Sicht, oder aus Sicht der Ernährung, Sicherheit usw.

Kaum hatte ich die erste Seite angefangen zu lesen, war ich sofort wieder im Dschungel von West-Papua. Ebenso eindrücklich als auch fesselnd war die Beschreibung der Autorin, wie damals schon die der Tochter. Man wird mitgenommen auf eine Reise in die Kindheit von Doris Kügler, an der ich sehr zu knabbern hatte, ihre Jugend und wie sie ihre Passion gefunden hatte Missionarin zu werden. Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so gefesselt ist man von den Worten, wie es war in einem "Dorf" anzukommen, das unter steinzeitlichen Bedingungen lebt, und noch nie zuvor weiße Menschen gesehen haben. Aber nicht nur das, auch die sprachlichen Barrieren mussten überwunden werden, und die Ängste der Menschen gelindert und ihre Hoffnungen gestärt werden.

Leider waren manche Zeitsprünge für mich zu abrupt und ich musste nochmals nachlesen um zu wissen wo ich denn nun gerade bin. Ansonsten bin ich auch von diesem Buch total begeistert und kann es jedem nur empfehlen, der bereist die Bücher von Sabine Kügler schon kennt!
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Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas.
Dschungeljahre: Mein Leben bei den Ureinwohnern West-Papuas. von Doris Kuegler (Gebundene Ausgabe - Januar 2011)
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