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am 23. Juli 2007
Schon wieder ein Gemeindeaufbaubuch? Schon wieder Methoden aus einer außereuropäischen Gemeinde, die ein Konferenzzentrum als Gottesdienstraum braucht? Schon wieder eine Megachurch, wie sie es nur in Amerika geben kann? In einer Weise ja. Trotzdem lohnt sich dieses Buch. Es ist mehr als nur der systematisierte Bericht des Pastors einer überdurchschnittlich erfolgreichen Gemeindeneugründung. Worum geht es im einzelnen?
Warren beginnt mit einem ganz grundsätzlichen Ansatz. Er stellt heraus, wie wichtig es ist, die Gemeindearbeit nach dem neutestamentlichen Auftrag von Gemeinde zu organisieren (Daher auch der Originaltitel The Purpose- Driven Church, die auftragsbestimmte Gemeinde). Das ist auch schon der Kern. Klingt nach simpler Bibelarbeit, hat aber derart viele Implikationen, praktische Konsequenzen und sieht im realen Gemeindeleben oft so anders aus, dass ein konsequentes Arbeiten in diese Richtung tatsächlich notwendig scheint.
Doch dieses Buch ist kein Buch über systematische Gemeindetheologie. Es beschreibt, auf welche Weisen diese Zielorientiertheit umsetzbar ist. Wichtig ist dem Autor dabei, kultur- und zeitbezogene Aspekte der Gemeindearbeit wie auch inhaltliche, zeitlose Aspekte zu berücksichtigen. Er fällt bei aller Praxisorientiertheit und bei allen Beschreibungen seiner Gemeinde, Saddleback Valley Community Church in Südkalifornien, nicht in Methodenreiterei oder eine "Das-funktioniert-bei-Dir-auch-so"-Haltung.
Warren stellt noch zwei weitere interessante und für manche deutsche Ohren provokative Konzepte dar: Zum einen unterscheidet er fünf Ebenen von Hingabe bei den Menschen, zum anderen stellt er seinen vierstufigen "Lebensentwicklungsprozess" dar, ein System aus Schulungen für die Gemeinde. Aus der Beobachtung, dass es in der Gemeinde Menschen gibt, die durchaus unterschiedlich an Christus hingegeben sind, hat Warren fünf "Kreise der Hingabe" entwickelt: Ganz außen die Gesellschaft mit wenig Hingabe, über Gottesdienstbesucher, offizielle Gemeindemitglieder, "gebende Gemeindemitglieder" hin zum Gemeindekern aus Mitgliedern mit reifer Hingabe, die in der Gemeinde dienen. Jede dieser Gruppe hat nun ihre eingenen Bedürfnisse, Interessen und Probleme. Nun ist die Herausforderung, durch unterschiedliche Inhalte jede dieser Gruppen möglichst anzusprechen und vor allem eine Reifung der Hingabe zu fördern. Das soll durch ein System von Kursen, gemeinschaftlichen Treffen und dergleichen geschehen. Warren nennt das einen "Lebensentwicklungsprozess", den er in vier Stufen aufgliedert:
(1) Hingabe zur Mitgliedschaft,
(2) Hingabe zur Reife,
(3) Hingabe zum Dienst und
(4) Hingabe zu Mission.
Die Kreise der Hingabe und der Lebensentwicklungsprozess stehen im Hintergrund der Gemeindearbeit von Saddleback.
In seinem Buch gibt Warren eine reiche Fülle von Hinweisen und stellt Fragen, aus denen auch die reichen Nutzen für ihre eingene Arbeit ziehen werden, die Warren vielleicht nicht unbedingt in diesen beiden Punkten folgen mochten. Zum Beispiel werden Details wie das Predigen für Kirchendistanzierte und die Musikauswahl in Gottesdiensten für Suchende bedacht wie auch so konzeptionelle Dinge wie Besucher zu Gemeindemitgliedern oder wie Mitglieder zu Mitarbeitern werden können. Es finden sich Mengen an zitierfähigen, nachdenkenswerten Aussagen, so z.B.: "Die Wiederkehr des ewig Gleichen hat mehr Gottesdienste kaputt gemacht als irgendein anderer Faktor" (272) in Zusammenhang mit überaltertem Liedgut, "viele Pastoren versuchen, die folgende Tatsache zu ignorieren: Qualität bewirkt Quantität. Eine Gemeinde, die aus wirklich veränderten Menschen besteht, wird andere Menschen anziehen" (53), "Du glaubst nur den Teil der Bibel, den Du tust" und vieles mehr.
Zu betonen ist noch, daß dieses Buch auf Basis einer zielgruppenorientierten Gemeindeneugründung im amerikanischen Kulturkreis entstanden ist, mit allem, was das für Übertragbarkeit von Methoden auf die Situation von einer konkreten deutschen (Kirchen-)Gemeinde bedeutet. Die Anstöße und Hinweise aus Warrens Buch bedeuten aber auch bei diesem Sachverhalt einen großen Gewinn für Gemeindearbeit in Deutschland. Und es geht dem Autor nicht darum, daß nun viele Gemeinden nach seinen Methoden arbeiten, sondern darum, dass der biblische Auftrag von Gemeinde zeit- und kulturgerecht umgesetzt wird.
Als wohltuend empfand ich besonders das Grundkonzept, Gemeindegesundheit über Gemeindewachstum zu stellen. Strukturierte Gemeindearbeit hat ein großes Potential, wenn sie sich, wie hier vorgeschlagen, an neutestamentlichen Vorgaben orientiert und für die gegenwärtige Generation sensibel ist. Ich habe persönlich durch die Lektüre dieses Buches eine große Ermutigung für meinen eigenen Dienst erfahren. Meine Beurteilung ist also klar: Es lohnt den Kaufpreis, die Lesezeit und den Regalplatz. Und sogar noch mehr: Es lohnt sich, über die sehr vielen Anstöße aus dem Buch nachzudenken und sich mit anderen auszutauschen. Als Student steht bei mir natürlich noch die harte Prüfung dieses Buches an jahrelanger Gemeinderealität aus. Aber mit diesem Vorbehalt und der Erinnerung, daß nichts außer der Bibel kanonisch ist, eine klare Empfehlung.
Mit diesem Buch hat der Verlag, Projektion J, eine Serie gestartet ("Edition Kirche mit Vision"), in der weitere Bücher von amerikanischen, aber auch schwerpunktmäßig von deutschen Autoren erscheinen. Über deren Qualität müsste anderweitig gesprochen werden, ich sehe nur die Gefahr, daß man vor lauter Lesen nicht an die praktische Umsetzung vor dem kulturellen Hintergrund der eigenen Gemeinde und
Denomination geht.

Benjamin Spring

30 (2000), 81-83
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am 22. Januar 2016
Warren macht die Erfahrung das seine Predigtphilosophie Frucht trägt: - Viele Menschen die sich im Gottesdienst aufrufen lassen eine Entscheidung für Jesus zu treffen - überfüllte Parkplätze von Menschen dessen Bedürfnisse angesprochen werden. Er denkt dass viele andere Predigtstile, die einmal funktioniert haben, nicht mehr effektiv sind, um mit Nichtchristen zu kommunizieren.

Persönlich sehe ich Rick Warren's eigene Predigtphilosophien kritisch und nicht ganz übereinstimmend mit der biblischen Lehre. Der Gottesdienst soll eine Versammlung der Gläubigen zum gemeinsamen Lob, zur Ermutigung und Zurechtweisung in der Schrift sein und nicht prinzipiell Missionsfeld. Um kirchendistanzierten Menschen das ganze Evangelium zu predigen, wie es Jesus getan hat, benötigt es keine Marketingstrategie. Dort sehe ich klar das Wirken des Heiligen Geistes, der trotz all 'meiner Bemühungen und Hilfsmitteln' den Menschen von seiner Sünden überführen muss, um Christ zu werden. Ich kann das weder an einer ausgefüllten Entscheidungskarte oder überfüllten Parkplatz/Gemeindehaus messen. Statt nach den weltlichen Bedürfnissen der Menschen zu predigen, sollte das einzige entschiedene Bedürfnis der Menschen gepredigt werden. Das Wort Gottes zeigt uns ganz eindeutig, um welches große Bedürfnis es Jesus ging und um was es uns als Nachahmern im Glauben gehen sollte. ' Lukas 5,31-32; 19,10; Johannes 3,16; Römer 3,23; 5,8; 6,23; 2.Korinther 5,20-21
Micha
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am 8. März 2000
Das Buch ist eine Fundgrube an Ideen und Möglichkeiten für die Gemeindearbeit. Es geht in Richtung Willow Creek, hat aber auch einige ganz eigene Vorstellungen. Rick Warren zeigt sehr viele gute Prinzipien auf, die einen selber hinterfragen und motivieren sollen, weiter zu gehen. Sehr gut fand ich auch die Dinge, die er aufzeigt, die man von JEsus für den Gemeindebau lernen kann. Also ein absolut empfehlenswertes Buch!!!
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am 4. Mai 2010
"Typisch amerikanisch!" Ist das nicht der erste Gedanke, der einem kommt, wenn ein amerikanischer Pastor über Gemeindebau schreibt? Schließlich sind die Amerikaner ja ganz anders als wir Deutschen und Methoden die dort gut funktionieren müssen hier noch lange nicht positiv aufgenommen werden.
Nun, die Amerikaner SIND anders, ihre Kulktur unterscheidet sich in vielen Bereichen von der unsrigen. Und dessen ist sich der international erfahrene Author auch bewußt, er geht sogar auf die Problematik ein. Zwar dienen Methoden aus seiner amerikanischen Gemeinde immer wieder als Beispiele, doch Rick Warren gibt sich alle Mühe die biblischen Prinzipien hinter den Methoden herauszustellen und zu erklären. Somit kann der geneigte Leser die seiner Kultur entsprechenden Methoden für die kulturübergreifenden biblischen Prinzipien finden und anwenden. Dazu gibt Rick Warren viele praktische Tips und erzählt nebenbei noch die Geschichte seiner eigenen Gemeinde - spannend und ermutigend.

Das Buch ist empfehlenswert für alle, die in Ihrer Gemeinde Verantwortung übernehmen oder diese in Zukunft übernehmen wollen.
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am 6. Juni 2013
Rick Warren ist ein sehr strukturierter Mensch. Das merkt man bei dem Lesen des Buches schnell. Was aber auch deutlich wird: er hat - im Gegensatz zu vielen Gemeinden und Geistlichen - den Auftrag Jesu auch verstanden, vor allem "Kirchendistanzierte" zu gewinnen. Ein gutes Anleitungsbuch für alle Gemeindeverantwortlichen, denen nachhaltiges Wachstum ihrer Gemeinde am Herzen liegt.
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am 10. April 2013
bin noch am Lesen, aber finde dieses Buch sehr interessant. Früher wurde einfach drauflosgewurschtelt, da ist es gut einige Prinzipien niederzulegen und einen Leitfaden für Gemeindebau zu haben.Informativ, nicht langweilig , macht Spass.
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am 17. Oktober 2014
Ein sehr gutes Buch über Fragen des missionarischen Gemeindeaufbaus. Selbst nach 20 Jahren immernoch nicht überholt. Wenn Kirchengemeinden keine Visionen haben, hier können sie welche bekommen.
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am 18. Februar 2014
Was soll ich noch groß dazu schreiben, einfach kaufen und lesen, noch dazu wo es sogünstig zu bekommen ist. Viel Spaß und eine Menge Erleuchtungen wünsche ich jedem Leser.
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