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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie es ökonomisch nachhaltig gehen könnte
'Wir werden mit Sicherheit dahin gelangen, dass zu Recht die Frage gestellt wird, ob es noch immer nützlich und richtig ist, mehr Güter.... zu erzeugen, oder ob es nicht sinnvoll ist, unter Verzichtsleistung auf diesen 'Fortschritt' mehr Freizeit, mehr Besinnung,... zu gewinnen'.

Dieses Zitat von Ludwig Erhard aus dem Jahre 1957, welches Barbara...
Veröffentlicht am 23. Mai 2011 von M. Lehmann-Pape

versus
110 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne evolutionstheoretisches Denken läuft leider in der Hinsicht nichts
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, versprach ich mir davon doch neue Erkenntnisse, wie denn das im Titel genannte Programm zu realisieren sei.

Tim Jacksons Buch beginnt mit Vorwörtern von Jürgen Trittin, Uwe Schneidewind und Barbara Unmüßig. Wirklich angesprochen hat mich nur das dritte.

Gleich auf der ersten Seite des...
Veröffentlicht am 6. Mai 2011 von Lulu


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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie es ökonomisch nachhaltig gehen könnte, 23. Mai 2011
'Wir werden mit Sicherheit dahin gelangen, dass zu Recht die Frage gestellt wird, ob es noch immer nützlich und richtig ist, mehr Güter.... zu erzeugen, oder ob es nicht sinnvoll ist, unter Verzichtsleistung auf diesen 'Fortschritt' mehr Freizeit, mehr Besinnung,... zu gewinnen'.

Dieses Zitat von Ludwig Erhard aus dem Jahre 1957, welches Barbara Unmüßig in ihrem Vorwort zitiert, gibt die Grundrichtung dieses, auf jeder Seite und in jedem Gedanken bedenkenswerten, Buches von Tim Jackson vor. Nun ist es offenkundig an der Zeit, angesichts der finanzwirtschaftlichen Verwerfungen, der ökologisch drängenden Fragen, des allseits spürbaren Unmutes der Bevölkerungen und des Schwankens ganzer Volkswirtschaften jene Fragen nach der Zukunft zu stellen, die Lösungen der Nachhaltigkeiten in sich tragen.

Gegen die seit zig Jahren wie ein Mantra vorgetragene These, der sich die ganze Welt angeschlossen zu haben scheint, dass 'Wachstum = Wohlstand = Sicherung des Lebensstandards' bedeutet, wendet sich Tim Jackson eloquent, in großer Ruhe und in fundierter Betrachtung. Zur Lösung aus diesem Würgegriff des Molochs 'Wachstum' geht er einen ganz eigenen Weg. Statt ständig 'gegen' irgendetwas zu argumentieren, erläutert er verständlich und nachvollziehbar die Hintergründe des Wachstumsdenkens, stellt grundsätzliche menschliche Bedürfnisse nach Entwicklung und Sicherung des Lebens nicht in Frage, füllt allerdings den Begriff 'Wachstum' mit einer ganz eigenen Definition. Dieser Kunstgriff ermöglicht es Tim Jackson in der Gesamtbetrachtung des Buches, durchaus einen 'Wohlstand' zu beschreiben, der nicht nur kein ständiges 'Mehr an Gütern' mehr verlangt, sondern sogar Verzicht und Regression beinhalten kann ohne Qualitätseinbußen für das, recht verstandene, 'Leben im Wohlstand'. Oder, anders formuliert, ein 'Wachstum' auf einer Ebene in den Raum zu stellen, das sich nicht durch materielles Wachstum definiert.

Im Gesamten lässt es Jackson an notwendigen Differenzierungen nicht fehlen. So unterteilt er einerseits in jene Gesellschaften, die im fast schon ermattenden Überfluss leben und in jene, die einen starken Nachholbedarf allein schon in Fragen der Grundsicherung des Lebens aufweisen. Immer aber schwingt seine Leitfrage mit, ob das 'unerbittliche Streben nach Mehr (im materiellen Sinne)' nicht bereits längst an ein Ende der Ressourcen und des inneren Sinnes angelangt ist. Drei grundlegende Einwendungen gegen ein solches 'immer Mehr' setzt er in dabei in den Raum. Zum ersten die Endlichkeit der Ressourcen, zum Zweiten die nicht mehr Steigerung, eher Beeinträchtigung individuellen Glücks und zum Dritten die ungerechte und unfaire, ständig zunehmende Ungleichheit der Verteilung auf dieser Welt.

Seite für Seite entfaltet er, ohne ideologische Verhärtung, seine eigentliche These und Definition. Wohlstand versteht Jackson als 'Fähigkeit des Menschen, zu gedeihen ' und zwar innerhalb der ökologischen Grenzen eines endlichen Planeten'. Was es zu diesem Gedeihen braucht ist dann aber sehr unterschieden vom Viertwagen, vom fünften Fernseher und vom zigsten Handy. Materielle Aspekte für jenes 'Gedeihen' sind durchaus dabei vorhanden. Essen, Kleidung, Obdach, Wärme, Kultur, Teilhabe sollen (und können durchaus) gewährleistetet werden. Aber die Gleichsetzung von 'Quantität und Qualität', dagegen verwehrt sich Jackson deutlich und, vor allem, wohl begründet.

So kann der Leser am Ende des Buches Jackson ohne weiteres in seinem Aufruf folgen: 'Es ist an der Zeit!'. Jackson liefert eine intelligente, sauber argumentierte und in sich schlüssige Darstellung einer nachhaltigen Welt unter gerechterer Verteilung, ohne gleich sämtliche Systeme samt des Kapitalismus abschaffen zu müssen. Dass dieses 'Gedeihen' des Menschen eines entschlossenen politischen Rahmens bedarf und eine Ablösung des alten Denkens von 'Immer Mehr' hin zu 'was ist sinnvoll und notwendig', das wird jedem Leser überdeutlich, der sich diesem buch aussetzt. Ein Buch, dem man nur eine weite Verbreitung und eine ernste Auseinandersetzung mit seinen Inhalten wünschen kann.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiter so wie bisher geht nicht mehr., 18. November 2011
Ein Buch zur rechten Zeit am rechten Ort, und zudem ein echtes Bekenntnis zu einem grundlegenden Wandel unserer materialistisch und kapitalistisch orientierten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung.
Angesichts von Wirtschafts- und Schuldenkrise sowie eines ausgelaugten Planeten und gravierender sozialer Ungerechtigkeit in der Welt, hält Tim Jackson uns klar vor Augen: ein weiter so wie bisher, kann es nicht geben. Jeder Versuch, das alte System vor dem Untergang zu bewahren, in dem wieder nach mehr Wirtschaftswachstum gerufen wird, wieder nach mehr Schulden verlangt wird, muss immer weiter in die Krise führen.
Sein Credo lautet eindeutig, wir bzw. die Regierungen der westlichen Welt müssen das Ruder um 180 Grad wenden, wenn die Zukunft des Planeten und seiner Bewohner gewährleistet sein soll. Dabei schildert er diese Wahrheit ganz unaufgeregt und ohne jeder Polemik oder einen neuen Sozialismus heraufzubeschwören. Vielmehr redet er davon, die unterschiedlichen Systeme nicht gegeneinander auszuspielen, sondern vom Kern her neu zu entwickeln. Das ist auch ein Zeichen seiner Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit und macht dieses Buch insgesamt sehr lesenswert.
Es ist beeindruckend mit welcher Klarheit er die Mißstände des modernen Kapitalismus
beschreibt und wie zerstörerisch sich dieser Kapitalismus auf die Natur und die
soziale Balance auswirkt. Das bedingungslose Gewinnstreben des Kapitalismus und seine impliziten Werte wie Besitz, Reichtum und Macht sorgen für einen Ausverkauf sozialer und moralischer Richtlinien.
So klar und treffend seine Systemanalyse auch ist, bleibt er jedoch was die Lösung angeht im Nebulösen und Ungefähren stecken. Das liegt einerseits daran, dass er, was er durchaus auch zugibt, selbst nicht genau weiß, wie die Gesellschaft von dem alten Denken und Zwängen wegkommen soll, zum anderen liegt es meiner Meinung nach auch daran, dass er, wie die meisten Kritiker des bestehenden Wirtschaftssystems, keinen Blick auf unsere zins- und zinseszinsgetriebene Geldordnung wirft. Eine grundlegende Änderung dieser fatalerweise auf der Gewinn- und Zinsmaximierung beruhenden Geldordnung kann mit dem bestehenden Geldsystem nicht gelingen. Ein Schuldgeldsystem, das von einer Zinsrendite getrieben wird, läuft zwangsweise auf den Totalkollaps zu, denn ewige Rendite verlangt ewiges Wirtschaftswachstum, und das ist in einer endlichen und ressourcenbegrenzten Welt nicht einmal theoretisch möglich. Ab einem gewissen Punkt lassen sich die Vermögen und die Schulden nicht weiter vermehren, ohne dabei immer weiter in die soziale und ökologische Zerstörung abzudriften, bis in den Totalzusammenbruch hinein. Davon ist unser System nicht mehr weit entfernt. Ein Beispiel ist die immer weiter fortschreitende Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten bei gleichzeitiger Anhäufung und Akkumulation des Reichtums, die steigende Staatsverschuldung und die fortschreitende Umweltzerstörung.
Ich empfehle deshalb zu dem Buch von Tim Jackson auch Literatur von z. B. Bernd Senf oder Helmut Creutz, denen eine tiefgreifende Analyse des Kapitalismus und seinem auf Ungerechtigkeit angelegten Geldwesens gelungen ist.
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110 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ohne evolutionstheoretisches Denken läuft leider in der Hinsicht nichts, 6. Mai 2011
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, versprach ich mir davon doch neue Erkenntnisse, wie denn das im Titel genannte Programm zu realisieren sei.

Tim Jacksons Buch beginnt mit Vorwörtern von Jürgen Trittin, Uwe Schneidewind und Barbara Unmüßig. Wirklich angesprochen hat mich nur das dritte.

Gleich auf der ersten Seite des eigentlichen Textes formuliert Jackson die (seine) Version vom menschlichen Fortschritt (23f.): "Sie weckt in uns das tröstliche Gefühl, dass alles insgesamt nicht schlechter, sondern besser wird - wenn nicht immer für uns selbst, dann zumindest für unsere Nachkommen: eine bessere Gesellschaft für unsere Kinder, eine gerechtere Welt, eine Welt, in der eines Tages auch die weniger vom Glück begünstigten etwas werden können. Wenn ich nicht an diese Vision glauben kann, woran dann?"

Indirekt beschreibt er damit das Grundprinzip der (Systemischen) Evolutionstheorie: Alles Leben strebt danach, seine Lebensraumkompetenzen zu bewahren und ggf. auszubauen. Anders gesagt: Es soll nicht schlechter werden. Wenn in dieses Streben auch noch die nächste Generation eingeschlossen wird, was in evolutionären Zusammenhängen üblicherweise der Fall ist, dann nennt sich das Prinzip auch "Prinzip Generationengerechtigkeit". Es ist äquivalent zu den Prinzipien der (Systemischen) Evolutionstheorie.

Das Schlimme daran nun ist, dass - wie man zeigen kann - bereits das kollektive Bestreben, nicht schlechter zu werden, zu Wachstum führt. Denn 'nicht schlechter werden' ist keine absolute, sondern eine relative Maxime, die sich u.a. auf alle anderen in der gleichen Population bezieht. Man konnte das an den Managergehältern oder den Fußball-Transfersummen sehen: Mit deren Offenlegung stiegen sie ins Uferlose. Red Queen heißt das Prinzip in Anlehnung an einen Ausspruch der Roten Königin in Alice hinter den Spiegeln: Wenn keiner ans Ende fallen möchte, bewegen sich alle nach vorne.

Gemäß der Systemischen Evolutionstheorie sind miteinander im Wettbewerb stehende Unternehmen "Evolutionsakteure", die fortwährend bestrebt sind, ihre Marktkompetenzen zu bewahren: Sie wollen nämlich in den nächsten Jahren nicht schlechter dastehen als jetzt und ihre Mitbewerber. Allein schon das reicht, um Wachstum zu bewirken.

Tim Jackson gibt in seinem Buch sicherlich eine ganze Reihe guter Anregungen, von denen ich das meiste allerdings schon kannte. Seinen begründeten Zweifel an der Vorstellung, dass sich Produktionszuwächse und Ressourcenverbrauch entkoppeln ließen, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Auch seine Forderung nach einer robusten, in Sachen Ökologie beschlagenen Makroökonomie, die er zur wichtigsten Empfehlung seines Buches erhebt (132), halte ich für durchaus plausibel. Meiner Meinung nach sollte eine solche Makroökonomie jedoch unbedingt auf der Evolutionstheorie fußen, weil es sonst schwer werden dürfte, die hinter Wachstum und Ressourcenplünderung stehenden Dynamiken zu erfassen und zu verstehen.

Das zeigt sich im Buch unter anderem an den folgenden Teilaspekten:

1. Tim Jackson tut über weite Strecken so, als sei es vor allem der Mensch, der aktuell den Planeten plündere, folglich müsse man maßnahmenseitig bei ihm ansetzen. Dies drückt sich bereits in einer allzu menschlichen Sprache aus (154): "Solange der soziale Fortschritt von dem sich selbst verstärkenden Kreislauf von Neuheit und Angst abhängt, kann sich das Problem nur noch verstärken." Und an anderer Stelle (112f.): "Es ist vielsagend, dass das, was Haushalte ständig an Neuem konsumieren, und das, was Unternehmen ständig an Neuem produzieren, allzu genau übereinstimmt. Das rastlose Begehren des 'leeren Selbst' ergänzt perfekt die rastlosen Innovationen des Unternehmers. Die Produktion des Neuem auf dem Wege schöpferischer Zerstörung stimuliert beim Verbraucher die Lust auf Neues (und wird von dieser wiederum stimuliert). Diese beiden sich wechselseitig verstärkenden Prozesse liefern zusammen genau das, was nötig ist, um das Wachstum am Laufen zu halten. (...) Der soziale Vergleich wird durch die Sorge, einen günstigen Platz in der Gesellschaft zu erhaschen, verschärft. Die schöpferische Zerstörung lebt von der Angst, im Wettbewerb auf dem Markt abgehängt zu werden. (...) Das System ist angstgetrieben und letztlich pathologisch."

So kann man es natürlich auch ausdrücken, aber damit übersieht man die eigentliche Dynamik, die hinter all dem steckt: Evolutionsakteure (Unternehmen, Lebewesen) sind bestrebt, ihre Kompetenzen zu bewahren. Werden sie - im Vergleich zu anderen - relativ schlechter, könnte das langfristig ihren eigenen Untergang bedeuten.

Wenn nun also Apple in den Markt der elektronischen Bücher vordringt, wird Amazon dagegen halten müssen, andernfalls läuft es Gefahr, seine Stellung im Markt (seine Kompetenzen) zu verlieren. Und es wird dies bereits dann tun müssen, wenn es nur annimmt, die Konkurrenz habe Entsprechendes vor. Umgekehrt streben auch Menschen danach, ihre Kompetenzen zu erhalten. Sollte z. B. eine Schülerin feststellen, dass ihre Freundinnen seit einiger Zeit ihre Bücher vorwiegend auf dem Kindle lesen und sie so untereinander tauschen, wird sie sich zunehmend ausgeschlossen fühlen (Kompetenzverlust). Also wird auch sie ein solches Gerät haben wollen. Kompetenzbewahrung heißt einmal mehr das Zauberwort. Mit rastlosen Innovationen, Angst und einem "leeren Selbst" hat all das herzlich wenig zu tun, sondern mit den Grundprinzipien des Lebens selbst.

Und: Wie will Tim Jackson eine solche eigendynamische Entwicklung eigentlich stoppen? Was man liest, hört sich so gewaltig wie vage an (113): "Vor allen Dingen zwingt uns diese Herausforderung dazu, eine ganz andere Wirtschaftsstruktur zu entwickeln. Das allein wird aber nicht reichen." Ja dann ...

2. Jackson ignoriert in seinem Buch, dass auch menschliche Kompetenzen "Ressourcen" sind, die man plündern kann, was im Übrigen seit Jahrzehnten längst in großem Stil geschieht. In unserem Land herrscht nämlich die Devise, dass alle qualifizierten Frauen und Männer ihre Fähigkeiten primär den im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen (insb. der Exportwirtschaft) zur Verfügung stellen sollen. Diese verlangen nach jeder greifbaren Fachkraft (egal welchen Geschlechts), die ihren Anforderungen exakt genügt. Alle anderen lehnen sie dagegen als nicht nutzbar ab. Dies hat jedoch zur Folge, dass zunehmend Intelligent und Gebildet arbeiten geht, während Ungebildet die Kinder in die Welt setzt und aufzieht, um es mal etwas sehr überspitzt auszudrücken. Diese Entwicklung hat zur Folge hat, dass unsere Kinder immer ärmer werden. Und immer weniger. Letzteres sei im Grunde nicht schlimm, heißt es dann meist geschwind aus fortschrittlichem Munde, denn schließlich gäbe es weltweit genügend qualifizierte Menschen, die nur darauf warteten, in unser Land geholt zu werden. Wir müssten sie nur besser integrieren als bislang. Leider ist so etwas Kolonialismus in Reinkultur und Plünderung natürlich auch. Plünderung kommt heute in fortschrittlichem Gewande daher.

3. Irritiert hat mich ferner, dass die fatale globale Bevölkerungszunahme und generell das Geburtenthema kein ernsthaftes Thema bei Jackson ist. Wird selbst in einer an ihre Grenzen gekommenen Welt jeder Mensch weiterhin das "Menschenrecht" besitzen, unabgestimmt 10 Kinder in die Welt zu setzen? Geradezu lachen musste ich über den Vorschlag, den zukünftigen CO2-Ausstoß "gerecht" an irgendwelchen pro-Kopf-Größen auszurichten. Da weiß man doch schon jetzt, was dann passieren wird: Die Industrienationen werden ihre Haupt-CO2-Schleudern in arme Länder mit hohen Bevölkerungszahlen und -zuwachsraten verlegen, weil sich dort der Ausstoß problemlos weiter steigern lässt, jedenfalls solange ringsherum alles arm und ungebildet ist, frei nach dem Motto: Schwarzer Rauch für schwarze Menschen.

4. Unter "Die Arbeit teilen" heißt es bei Jackson (143): "Die wichtigste Maßnahme, um hohe Arbeitslosigkeit zu verhindern, ist, die Arbeitszeit zu senken." Ferner schlägt er vor (137), anstelle von materiellen 'Produkten' entmaterialisierte 'Dienstleistungen' herzustellen und zu verkaufen. Namentlich erwähnt werden (137) der Verkauf von Mobilität, Recycling, Yoga-Unterricht, Haare schneiden, Gärtnern ... Er selbst spricht von einem alternativen Hedonismus bzw. gar einer Aschenputtel-Wirtschaft. Dabei verschweigt er, dass die hohe Arbeitslosigkeit ja in erster Linie daher rührt, dass man die wichtigste 'entmaterialisierte' Dienstleistung überhaupt, nämlich das langjährige Aufziehen von Kindern, für völlig unproduktiv erklärt hat (Susanne Mayer am 13.07.2006 in der ZEIT: "Die deutsche Hausfrau gilt als Stütze der Nation. Dabei kostet es uns ein Vermögen, wenn bestens ausgebildete Frauen zu Hause bleiben."), sodass sie nun kaum jemand mehr leisten will. Hierdurch gelang auf elegante Weise die Verdopplung der Zahl der potenziellen Erwerbspersonen. Vorschläge, dies wenigstens zum Teil wieder geradezurücken, indem man engagierte Familienarbeit mindestens auf die Stufe von Haareschneiden hebt (man verzeihe mir den Zynismus an dieser Stelle), konnte ich im gesamten Buch nicht entdecken.

5. Jackson vermischt mir das Thema Klimawandel zu sehr mit dem sonstigen Wettbewerb um begrenzte Ressourcen und deren Plünderung. Beim Klimawandel haben wir es jedoch vor allem mit einer Allmendenproblematik zu tun (Tragic of the Commons gemäß Garrett Hardin), für die andere Gesetzmäßigkeiten gelten und für die sich auch die Maßnahmen zu unterscheiden haben.

Fazit: Man kann und sollte das Buch sicherlich lesen, um sich einen Überblick über aktuelle Vorschläge zum Thema "Grenzen des Wachstums" zu verschaffen. Ansonsten halte ich das Buch für zu einseitig. Es betrachtet das Thema zu sehr aus einer bestimmten (politischen) Sicht heraus und tabuisiert - wie üblich - wichtige Teilaspekte. Man merkt an allen Stellen, dass der Ökonomie aktuell noch der Schritt fehlt, den die Biologie (wo Lebewesen schon immer mit der Begrenztheit von Lebensräumen zu kämpfen hatten) schon länger vollzogen hat: Nichts macht Sinn, außer im Lichte der Evolution.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Botschaft hör ich wohl ...., 29. Juni 2011
Auf ca. 200 Seiten unterteilt in 12 Kapitel fasst Tim Jackson den aktuellen Diskussionsstand der Problematik unseres Wirtschaftssystems zusammen.

Die Endlichkeit der Erde und damit die Nutzbarkeit der Ressourcen, die Definition des Wohlstands auf Basis eines rein wachstumsorientierten Bruttoinlandsprodukts und der damit zusammenhängende negative Einfluss des Konsumzwangs der Wohlstandnationen werden als die zentralen Brennpunkte unseres Wirtschaftssystems identifiziert.

Es wird schnell klar, dass unsere Ressourcen unter der Annahme, dass alle Menschen auf westliches Konsumniveau gehoben werden, niemals ausreichen. Auch wären die erforderlichen Einsparungen in Form effizienterer Nutzung von Ressourcen (z.B. CO2) so dramatisch, dass es schlicht unmöglich schein derartige gigantische technische Entwicklungen zu erreichen.
Dass in unseren Systemen die Messung des Glücks" an das BIP-Wachstum gekoppelt ist und wie absurd dies ist, macht Jackson sehr plausibel. Und dass der Konsumzwang eine höchst wichtige - wohl im ureigensten Wesen steckende - soziale Basis hat wird ebenfalls transparent.

Wir stecken also in der Sackgasse. Nach der Analyse folgen die Vorschläge. Erstens brauchen wir eine neue - nicht mehr ausschließlich oder überwiegend am BIP orientierte - ökonomische Theorie. Zweitens benötigen wir ein Umdenken im Konsum - sozusagen von innen heraus. Und drittens benötigen wir Regierungen, welche die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen und initiieren.

Bewertung: Grundlegende Problemstellungen auch für den Laien eingängig zu erläutern ohne dabei trivial zu werden ist die große Stärke des Buches. Am Anfang steht das Bewusstsein, dass etwas faul ist - dann kann sich (vielleicht) etwas entwickeln. Die angebotenen Lösungsansätze werden zwar selbstkritisch als kurze Skizzen bezeichnet werden, die genauer ausgearbeitet gehören, wirken aber dennoch äußerst utopisch. Jackson fordert zwar alles andere als Revolutionen (wie es vor fast 150 Jahren der Marxismus tat) und scheint sich innerhalb der kapitalistischen Systeme zu bewegen (obwohl der da auch nicht ganz sicher ist und dies zur Definitionsfrage des Kapitalismus macht). Aber auch die Erschaffung einer neuen Ökonomischen Theorie (also zuerst theoretisches Konzept, dass dann umgesetzt wird), der Appell an Selbstbeschränkung (als Ausstieg aus dem Konsumzwang) und vor allem auch die politische Verordnung von oben (quasi eines weisen guten Herrschers im Sinn von Plato) wirken - gelinde gesagt - naiv.

Fazit: Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Die ersten 150 Seiten sind äußerst lesenswert, solide, glaubwürdig und aufrüttelnd für jene, die sich mit der Materie noch nicht auseinander gesetzt haben. Hier leistet Jackson einen wichtigen Beitrag. Die folgenden 50 Seiten sind als Apell nett gemeint. Die Chance auf Umsetzbarkeit geht gegen Null - dafür ist der Leidensdruck noch viel zu gering und die Wohlstandunterschiede auch in den Industrieländern viel zu hoch. Damit bietet auch dieses Buch keine realistischen Lösung an und scheitert am eigenen Anspruch.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Überblick über komplexes Thema, 13. Juli 2011
Das Buch fasst auf den ersten Seiten das Dilemma der Nachhaltigkeit gut zusammen und ist jeden zu empfehlen der neu in der Materie steckt oder sich nur am Rande mit Nachhaltigkeit beschäftigt hat. Der zweite Teil beschäftigt sich mit möglichen Lösungsansätzen. Ich betrachte diesen Teil weniger kritisch und sehe ihn mehr als Streitschrift und Denkanstoß.

Das gesamte Buch ist im Grunde ein Fingerzeig das auf die Probleme in unserer Welt hinweist, die wir durch ungehinderten Konsum und die Erschaffung des ewig neuen um Geld zu verdienen haben.

Ich selbst habe einige Bücher zum Thema bisher gelesen, sicher zeigt keines den Masterplan auf, dieses Buch auch nicht. Aber es ist leicht zugänglicher als viele andere Bücher und kann auch von nicht Ökonomen verstanden werden. Aus diesen Grund die Fünf Sterne!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Neues!, 27. Juni 2011
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch: Ein Ökonom der sich beruflich mit Nachhaltigkeit beschäftigt! Da erwartete ich jede Menge Fakten, detaillierte Analysen, ausgefeilte Wirtschaftssimulationen, konkrete Vorschläge. Leider erkennt man beim Lesen des Buches die Wirtschaftskompetenz des Autors nicht!
Es wird alles sehr oberflächlich behandelt. Die Maßnahmen sind selten neu und wenig konkret. Einzig, dass der Staat in Nachhaltigkeit investieren soll um dann als Eigentümer die Kosten wieder hereinzubringen, war mir neu. Wie das Konkret geschehen soll bleibt aber wieder offen. Trotz der nur 239 Seiten (bei denen für die vielen Vorworte, Literaturverzeichnis usw. noch einiges abzuziehen ist) wiederholt Jackson sich auch noch ständig. So erfährt man etliche Male, dass Arbeitszeitverkürzung ein wesentlicher Punkt des nachhaltigen Wirtschaftens sein muss. Nun hätte ich mir zu diesem Punkt eine genaue Analyse der bisherig realisierten Beispiele erwartet, eine Begründung warum sie so wenig erfolgreich waren und unter welchen Rahmenbedingung sie mehr Erfolg bringen sollten. Das einzige was Jackson dazu schreibt ist, das es in Europa schon Erfahrungen damit gibt - das wusste ich schon ohne das Buch!
Für Leser die sich bisher nicht mit der Thematik beschäftigt haben mag das Buch ein leicht lesbarer Einstieg sein, für Leser die in die Tiefe gehen wollen ist es nicht zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bahnbrechendes Werk, das Maßstäbe setzt, 22. April 2012
In seinem Buch "Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" gelingt es Tim Jackson auf eindrucksvolle Weise, eine zeit- und gesellschaftskritische Diagnose mit fruchtbaren neuen Lösungsansätzen zu verknüpfen. In seiner sehr flüssig zu lesenden Studie wird überdies deutlich, dass vieles von dem, was in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft getan und gedacht wird, auch Ausdruck bestimmter Werthaltungen sind, die sich in Bezug auf das zu überwindende Wachstumsideal gegenseitig stabilisieren. Ein besonderes Verdienst Jacksons ist es, dass er aus verschiedenen fachlichen Perspektiven Lösungsansätze aufzeigt und somit eine bloß ökonomische Betrachtungsweise von Beginn an vermeidet.
Fazit: Ein nachdenklich machendes und zugleich ermutigendes Buch, das wohl über Jahre hinaus einen wichtigen Bezugspunkt in der Nachhaltigkeitsdebatte bieten wird.
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4.0 von 5 Sternen Ist der Kapitalismus das eigentliche Problem?, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt (Broschiert)
Das Buch von Tim Jackson habe ich durchaus mit Gewinn gelesen. Wobei mir natürlich auch vorher bewußt war, daß ewiges Wachstum und die Begrenztheit der irdischen Ressourcen auf Dauer nicht zusammengeht.
Bereits Anfang der siebziger Jahre hat der Club of Rome mit einem aufsehenerregenden Buch ("Grenzen des Wachstums") das Dilemma aufgezeigt - wachsende Weltbevölkerung auf der einen sowie zunehmende Engpässe bei den Lebensgrundlagen (Wasser, Luft und Bodenschätze) auf der anderen Seite.

Insoweit bietet Jackson keine neuen Erkenntnisse. Trotzdem kann man das Buch mit Gewinn lesen. Denn es ist relativ kompakt (knapp 200 Seiten) und gut lesbar geschrieben. Und es beleuchtet einige neue Aspekte.
Um einem Mißverständnis zuvorzukommen: es ist NICHT so, daß der Autor wirtschaftliches Wachstum verteufelt. Im Gegenteil - immer wieder hebt er hervor, wie notwendig Wachstum und ein steigendes Bruttosozialprodukt in den unterentwickelten Regionen der Erden nach wie vor ist.
Und das hält er für nur allzu verständlich, denn jede Gesellschaft ist bestrebt, zunächst die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen nach Essen, Kleidung, Obdach etc. zu befriedigen, bevor man an das Weltklima und die Endlichkeit der Ressourcen denkt.

Auch in den entwickelten Industrieländern, vermögen sich viele einen Zustand ohne immerwährendes Wirtschaftswachstum nicht recht vorstellen. Wachstum, da soll man sich nichts vormachen, ist ein Fetisch: ohne Wachstum droht Arbeitsplatzverlust, droht Stillstand und letzthin Rückschritt.
Und, vor allem und ganz besonders: ohne Wachstum kein Gewinn, zumindest kein maximaler. Exakt darum aber geht es im Kapitalismus: um Gewinnmaximierung! So funktioniert das System. Ein System, welches lange Zeit enorm effizient funktioniert hat, dem just diese Effizienz aber irgendwann zum Verhängnis wird.

Immer mehr Menschen werden sich bewußt: so wie bisher kann es nicht weitergehen. Und Jackson hilft uns dabei gewissermaßen auf die Sprünge. Zum Beispiel zitiert er verschiedene Untersuchungen, die gewissermaßen eine negative Korrelation belegen, daß von einem gewissen Niveau an jede weitere Zunahme des wirtschaftlichen Reichtums keinen wirklichen Zusatznutzen bringt. Im Gegenteil, die Menschen beginnen sich unwohler und unzufriedener zu fühlen. Das Prinzip des "Immer mehr" schlägt um in sein Gegenteil! Dies herausgearbeitet zu haben, halte ich für ein Verdienst des Autors.

Wie aber entkommen wir dem Dilemma? Was schlägt Jackson vor?
Da wird es schwierig, denn selbstverständlich hat auch er kein Patentrezept. Immerhin, ein paar Eckpunkte seines Konzeptes werden sichtbar: erstens, die Menschen im Westen, die großenteils bereits im Überfluß leben, die mehr haben als sie zum Leben benötigen, sie müssen ihr Verhalten ändern. Sie müssen weg von der Konsumentenmentalität: immer das neueste Produkt, immer mehr, Konsum als Prestigeangelegenheit und gelegentlich sogar Ausdruck von Frust! Statt dessen die Betonung des sozialen Miteinanders, der stärkeren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, auch ein bescheidenerer Lebensstil, und ähnliches mehr.
Aber wie schwer das ist, das weiß natürlich der Autor. "Mahnende Reden werden allein wenig nutzen", schreibt er, um die Wende hin zu einem geringeren Energieverbrauchs, niedrigeren Schadstoffemissionen und nicht zuletzt zu größerer sozialer Gleichheit zu schaffen.
Deshalb schlägt er flankierend politische Maßnahmen vor, wie staatliche Förderung erneuerbarer Energien, Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes, steuerliche Maßnahmen bis hin zum TV-Werbeverboten (für Kinder z.B.).

Aber begibt sich, das ist die Frage, der kapitalistische Staat (in dem wir nun mal leben) damit nicht letztlich in ein Dilemma: der Bewahrung und Förderung der Kapitalinteressen auf der einen, der Förderung ökologischer nachhaltiger, dem Allgemeinwohl dienender Strukturen andererseits? Was hat Priorität - die längerfristigen Nachhaltigkeitsperspektiven oder doch, wie die jüngste Krise gezeigt hat, eine kurzfristige Wachstumspolitik?

Anders formuliert: ist das ganze am Ende eine Frage des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, in dem wir leben?
Aber genau hier, kaum verwunderlich, windet sich Jackson. Plötzlich differenziert er etwas künstlich zwischen den angeblich verschiedenen Spielarten des Kapitalismus, zwischen mehr oder weniger kapitalistisch orientierten Modellen (Deutschland vs. Großbritannien und USA).
Und zur Frage des künftigen Modells kommt gar Mr.Spock (Raumschiff Enterprise) zu Wort: "Es ist Kapitalismus, Jim. Aber nicht so, wie wir ihn kennen."
Aha! Na, dann ist ja alles klar!
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5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist notwendig, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat gefallen, dass mit gründlichen Recherchen endlich umfassend klar gemacht wird, dass es nötig ist, an unserem Konsumverhalten etwas zu ändern. Und das nicht mit einem moralischen Zeigefinger, sondern durch sachliche Argumentation.
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5.0 von 5 Sternen großartig, 4. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt (Broschiert)
man möge tim jackson vorwerfen, dass er keine handfesten theorien entwickelt habe, jedoch ist sein buch voller ideen, denkanstößen und konzepten, die er selbst auch ständig hinterfragt. er bleibt realistisch, schwelgt nicht in unmöglichen träumen einer grünen welt dahin und verbeißt sich nicht an der kapitalismuskritik.

ein großartiges buch und für alle empfehlenswert!
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Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt
Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt von Tim Jackson (Broschiert - 25. Februar 2013)
EUR 12,95
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