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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleiner Buchschatz für gestreßte Frauen und Männer
Der bekannte Autor und Hochschullehrer für Wirtschafts- und Sozialpädagogik an der Universität der Bundeswehr in München Karlheinz A. Geißler ist als Autor mehrerer Bücher über den Umgang mit der Zeit bekannt geworden. Dabei geht es ihm im Unterschied zu anderen Büchern über Zeit-Management nicht um immer mehr...
Veröffentlicht am 15. März 2010 von Winfried Stanzick

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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Humanistische Erbauungsliteratur
Ich halte täglich Siesta, gehe oder laufe mit meinem Hund Bello durch den Wald, besitze weder Armbanduhr, Handy oder Fernseher. Geweckt werde ich von Bello und dem Kater Beppo (das ist allerdings erbarmungsloser als ein Wecker). Insofern rennt der Autor mit seinem Lob der Pause offene Türen ein. Ich habe mir allerdings konkrete Ergebnisse zur Zeit- und...
Veröffentlicht am 16. September 2010 von Dr. Chrilly Donninger


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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kleiner Buchschatz für gestreßte Frauen und Männer, 15. März 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Der bekannte Autor und Hochschullehrer für Wirtschafts- und Sozialpädagogik an der Universität der Bundeswehr in München Karlheinz A. Geißler ist als Autor mehrerer Bücher über den Umgang mit der Zeit bekannt geworden. Dabei geht es ihm im Unterschied zu anderen Büchern über Zeit-Management nicht um immer mehr Zeit-Produktivität , sondern es geht ihm immer darum , dass die Seele des Menschen, auch und gerade des vielbeschäftigten Mannes oder der vielbeschäftigten Frau, in alle dem Stress der heutigen Zeit nicht zu kurz kommt.

Für die neue Taschenbuchserie des Münchner Oekom Verlags, die mit drei tollen Titeln in diesem Frühjahr den Buchmarkt betritt, hat Karlheinz A. Geißler einen kurzen Essay über etwa 100 Seiten vorgelegt mit dem Titel "Lob der Pause. Warum unproduktive Zeiten ein Gewinn sind".

Ein kleines, gut und schnell lesbares Meisterwerk, das sehr gut im Zug auf der Heimfahrt von der Arbeit zu lesen ist. Um es auf sich wirken zu lassen, erst recht, um einiges davon im eigenen Alltag auszuprobieren und umzusetzen, sollte man allerdings sich mehr Zeit nehmen und nicht den Zug wählen.

Es ist, so möchte ich sagen, ein spirituelles Buch ohne Spiritualität. Denn Geißler gelingt es meisterhaft, all die Erkenntnisse, die es in den Klöstern seit Jahrhunderten gibt, zu übersetzen in eine Sprache, die auch der heutige, in der Regel religiös nicht ansprechbare Mensch in seinen Alltag aufnehmen und in sein Leben sinnvoll integrieren kann.

Also: Sie leiden unter Stress, haben das Gefühl, Sie kommen zu gar nichts mehr, was Ihnen wichtig ist, dann greifen Sie mal in einer Stunde, die sich allerdings nehmen müssen, zu diesem kleinen Buchschatz.

Sie werden es nicht bereuen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Ruhe liegt die Kraft, 6. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Lob der Pause: Von der Vielfalt der Zeiten und der Poesie des Augenblicks (Gebundene Ausgabe)
Nicht müde wird Karlheinz Geißler seit Jahren schon in Bezug auf „sein“ Thema. Die Zeit. Das Empfinden, der Umgang des (westlichen) Menschen mit der Zeit. Wobei Geißler nicht zu den „Zeitmanagement Gurus“ zählt, sondern weitaus tiefgreifender Fragen nach dem Umgang mit der Zeit aufwirft, als nur ein perfektes Zeitmanagement als die Lösung von Hetze, Eile oder Rastlosigkeit zu propagieren.

Schon der Begriff „Poesie des Augenblicks“ aus dem Untertitel weist dabei dem gesamten Buch die Richtung. Nicht Zeit sparen oder unbedingt effektiv im Viertelstundentakt nutzen ist das Gebot für den beglückenden, guten, dem Menschen entsprechenden Umgang mit der Zeit, sondern Geißler führt (wieder einmal) auf einen wesentlichen Punkt hin, der im modernen, westlichen Leben immer mehr verschwindet und im Fühlen der Menschen kaum mehr (zumindest nicht mit gutem Gewissen) vorkommt: „Irgendetwas ist immer NICHT zu tun“.

Pause. Langeweile gar. Sitzen. Nicht schon wieder planen, abarbeiten, Listen machen, „es angehen“. In diesen „Pausen“ sieht Geißler fast das Eigentliche des Spürens von Zeit und Leben. „Lebst Du schon oder sparst Du noch: Die Zeit?“.

Denn „Geht's um Zeit, dann geht's ums Leben. Wie wir die Zeit leben, so leben wir unser leben“. Immer in einfachen Sätzen, fast meditativ, führt Geißler nach und nach auf, wie nicht alle Zeiten gleich sind, wie es eben Momente gibt, bei denen man „sowohl langsam, als auch schnell“ sein muss. Nicht immer nur schnell, nicht immer nur langsam, aber auf keinen Fall „ständig gehetzt“.

Wobei bei Geißler ein deutlicher Schwerpunkt auf der „Langsamkeit“ liegt, diese eben ohne schlechtes Gewissen und ohne innere Unruhe überhaupt zulassen zu können. Wartezeiten nicht als störenden Stillstand zu begreifen, Wiederholungen als „Erinnerung nach vorne“ und nicht als Zeitverschwendung zu verstehen. Und das ganze als eine „Enthetzung“ richtig aufzufassen, nicht als ein Postulat nach unbedingter „Entschleunigung“. Es kann ja durchaus mal schnell gehen. Wenn dabei die innere Ruhe nicht völlig verloren geht.

So sind eben die Pausen die „Leuchttürme des Daseins“. Ein Moment, der geschichtlich wohl bekannt ist, in Geißlers Augen aber wenig bis keine Gegenwart hat in einer durchstrukturierten und selbst in der freien Zeit auf Effizienz angelegten Lebensweise. Mit dem Preis von mannigfaltigen Problemen körperlich, in innerer Rastlosigkeit, aber auch im Blick auf den Umgang mit Umwelt und Natur. Alles braucht Pausen. Nicht nur, nicht absolut, aber immer wieder. Zur Regeneration und zur eigenen „Orientierung“ in der Zeit. Wobei Pause eben nicht zu verstehen ist als einen Zeitraum, wieder To do Listen zu erstellen, zu planen und diese Zeit damit dann wieder „effektiv“ zu nutzen, sondern verstanden als ein Verweilen, ein Genießen, ein echtes Ruhen. Geplant, durchaus aber auch die Fähigkeit, mit „unverhofften“ Pausen einen genussvollen, guten Umgang zu finden.

Karlheinz A. Geißler legt (wieder einmal) ein sprachlich schönes, nachdenkenswertes Buch über die Zeit und den Umgang mit der Zeit vor, in dem er klar dafür plädiert „vom Gas“ zu gehen und die Notwendigkeit dieses „langsamer Werdens“ nicht nur sachlich, sondern auch emotional bei der Lektüre dem Leser nahebringt.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Humanistische Erbauungsliteratur, 16. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich halte täglich Siesta, gehe oder laufe mit meinem Hund Bello durch den Wald, besitze weder Armbanduhr, Handy oder Fernseher. Geweckt werde ich von Bello und dem Kater Beppo (das ist allerdings erbarmungsloser als ein Wecker). Insofern rennt der Autor mit seinem Lob der Pause offene Türen ein. Ich habe mir allerdings konkrete Ergebnisse zur Zeit- und Biorythmus Forschung erwartet. Das Buch ist aber keine wissenschaftliche Abhandlung sondern humanistische Erbauungsliteratur. Im Grunde hätten bereits Cicero oder Seneca dieses Buch schreiben können. Wahrscheinlich hat sich der Autor auch die Werke dieser Autoren bis in die sprachlichen Figuren hinein als Vorbild genommen.

Dort wo der Autor aktuell wird ist er peinlich ahnungslos. So ortet er im pausenlosen High-Frequency-Trading die Ursache für den grossen Börsenkrach im Jahr 2008. Aktien werden in den USA aber immer noch zwischen 8:30 und 16:00 gehandelt. Der mit Abstand liquideste Titel sind S&P-500 Futures. Diese werden tatsächlich von Montag bis Freitag rund um die Uhr gehandelt. Allerdings ist das Handelsvolumen über Nacht minimal. Auch über Mittag sinkt an normalen Handelstagen die Aktivität stark ab. Es spielt sich eigentlich nur 2-3 Stunden am Tag, in der Früh und nach der Mittagspause am frühen Nachmittag, richtig ab. Die Aktivität der High-Frequency Trader ist auf diesen Zeitraum beschränkt. High-Frequency-Trading benötigt Liquidität (hohes Niveau von Angebot und Nachfrage) und Volatilität (auf und ab der Kurse).

Die Ursache der Finanzkrise war das Platzen einer Immobilienblase in den USA. Das hat sich auf die Börsen weltweit fortgepflanzt, weil die Immobilienkredite zu immer komplexeren Anleihen gebündelt wurden und die Absicherung dieser Anleihen plötzlich nicht mehr gewährleistet war. Ausserdem haben branchenfremde Mitspieler, angefangen von Versicherungen bis hin zu Dorfbürgermeistern, im grossen Stil Credit-Default-Swaps (Konkurs-Ausfallhaftungen) verkauft. Diese wurden zur Überraschung aller auf einmal schlagend. Der Grossteil dieser Titel wurde gar nicht auf Börsen sondern OTC (Over-The-Counter) gehandelt. OTC ist dem Wesen nach eine langsame Transaktion, weil es nicht um genormte Produkte geht, sondern sich die Vertragspartner die Bedingungen erst ausschnapsen müssen. High-Frequency-Trading trägt zweifellos ein Scherflein zu Destabilisierung der Finanzmärkte bei. Mit der Krise von 2008 hat es aber so gut wie nichts zu tun. Im Grunde gibt es Börsenkrachs seit es Börsen gibt. Der Tulpenkrach in Holland, South-Sea-Bubble in England. Die waren von den ökonomischen Auswirkungen auch mindestens so gravierend wie die aktuelle (siehe Mackay). Der Autor kennt sich offensichtlich besser bei Cicero und Goethe als auf Finanzmärkten aus. Dann soll er aber dieses Thema nicht behandeln.

Die Beurteilung des Buches ist eine Geschmacksfrage. Wer auf elegant geschriebene humanistische Erbauungsliteratur steht wird sehr zufrieden sein. Wer mehr von konkreter Wissenschaft hält kommt nicht auf seine Rechnung. Auf alle Fälle kann man es auch ohne Pause in einem Zug durchlesen.

Ohne Einschränkungen empfehlen kann ich hingegen R.Levine: Eine Landkarte der Zeit: Wie Kulturen mit Zeit umgehen
Die klassische Beschreibung von frühen Börsenkrachs findet sich in Charles Mackay: Extraordinary Popular Delusions and the Madness of Crowds.

Die primäre Funktion des Zitierens von Cicero, Goethe & Co. ist Prestige. Man muss das knappe Gut Muße haben um derartiges zu lesen. Siehe dazu
Thorstein Veblen: Theorie der feinen Leute.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mach mal Pause!, 3. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über 30 Jahre lang hat Karlheinz Geißler sich als Professor für Wirtschafts- und Sozialpädagogik mit dem Thema Zeit beschäftigt und dazu auch eine ganze Reihe von Büchern verfasst. Er ist Initiator der "Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik" und hat mit seinen Mitstreitern im Laufe der Zeit so manches Wörtchen bei gesellschaftspolitischen Weichenstellungen der Zeit mitgeredet.

Nach seiner Emeritierung hatte er nun offenbar genug Zeit, sich mit einem ominösen Phänomen im Zeitkontinuum zu beschäftigen - der Pause. Denn, so schreibt der von ihm zitierte Walter Benjamin: "Zum Denken gehört nicht nur die Bewegung der Gedanken, sondern ebenso ihre Stilllegung."

Doch die Pause steht den Versuchen, den Menschen und seine Arbeitskraft auf Daueraktivität zu programmieren, gewaltig im Weg. Es war die Ungeduld, schrieb Franz Kafka, "die den Menschen aus dem Paradies vertrieb und ihn daraus immer weiter entfernt."

Der zivilisierte Mensch kennt kaum noch Ruhe, Zeiten der Muße. Langeweile ist nicht tolerabel. Kurzweilig muss das Leben sein. Und schnell. Alles Langsame wird auf die rechte Spur geblinkt. Sich Zeit nehmen, kommt Diebstahl gleich. Wer Ruhe hat, weckt den Verdacht, dass er nicht mehr gefragt ist ("Ruhestand").

Früher gab es auch im deutschen Fernsehen noch Pausen. Heute verdienen man in dieser Zeit einige Hunderttausend Euro mit Werbung. Denn Pause, das ist verschenkte Zeit, und das will sich unsere Gesellschaft zunehmend weniger leisten.

Jeder Mensch braucht Pausen. Niemand kann acht Stunden konzentriert durcharbeiten. Wer erfolgreich sein will, muss Pausen machen. Nur, wer pausiert, kann wahrnehmen, was gelungen ist. "Was ich in einer Stunde geträumt habe, ist mehr wert, als was Ihr in vier getan habt." (Lorenzo do Medici - noch am späten Vormittag häufig im Bett anzutreffen).

Das hat Konsequenzen für Arbeit und Lernen: Pausen zur rechten Zeit! Und zwar nicht erlaubt oder geduldet sondern als Pflicht. Denn wer Pausen, die er braucht, nicht macht, schadet möglicherweise sich und dem Unternehmen: Wer sich nicht erholt, kann nichts leisten, von Fehlern gar nicht zu reden.

Das Wesen der Pause ist die Unterbrechung, die Lücke im Kontinuum von Tätigkeit und Tempo. Gäbe es Pausen nicht, wären Theaterstücke, Kompositionen und Seminare unerträglich. Pausen bedeuten eine kurze Erlösung von der immerwährenden Betriebsamkeit. Nur wer sich lösen kann, der kann bei der Sache bleiben. Die Natur gibt den Wechsel vor: Nach Phasen der Anspannung müssen immer Phasen der Entspannung folgen. "Ich bin immer, auch im Leben, für Ruhepunkte; Parks ohne Bänke können mir gestohlen bleiben", schrieb schon Theodor Fontane.

Dies ist vermutlich Karlheinz Geißlers kleinstes Buch - im praktischen Taschenformat - doch möglicherweise sein bestes. Hierin kulminiert all sein Wissen über die Zusammenhänge von Philosophie, Gesellschaft und Zeit. Wunderbare und treffende Zitate leiten die Kapitel ein. Ein jedes verleitet zum Nachdenken. Mit spitzer Feder beherrscht der Autor das Wortspiel, wie hier: "Wer schneller ist, ist nicht schneller am Ziel, sondern schneller am Ende."

Fazit: Ein ideales Geschenk für gehetzte Freunde, Kunden und Kollegen - ich habe es gleich im Zehnerpack bestellt. Denn für uns alle gilt die Gleichung: Zeit = Leben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über das Glück des Wartens, 20. September 2012
Von 
B. Röpke-Stieghorst "Lust auf Zukunft" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lob der Pause: Von der Vielfalt der Zeiten und der Poesie des Augenblicks (Gebundene Ausgabe)
Ein feines Geschenkbuch, an sich selbst und Andere. Überraschende Überschriften wie z.B. jene vom "Glück des Wartens" lenken den Blick auf frische Sichtweisen. Warum soll Warten eigentlich stets Verschwendung sein? Und nicht ein Gewinn im Leben? Karlheinz A. Geißler nimmt mit und weiht uns ein in die Vielfalt der Zeiten und die Poesie des Augenblicks. "Geht es um Zeit, so geht es ums Leben" lautet einer der Impulse. Sicherlich wissen wir das irgendwo, doch ab und an geht dieses Wissen verloren und es hilft, sich zu erinnern. So spricht Geißler unterschiedliche Zeitqualitäten an, lenkt den Fokus auf Zeitkultur und appelliert für eine Wertschätzung des Wartens und Pausierens. Wer sich Zeit nimmt für "Lob der Pause" erlebt direkt mit der Lektüre, wie sich Schätze im Moment auftun. Zeit ist eben Leben. Und Leben bietet mehr als das Hektik und das Erreichen von Zielen. Es ist reich und setzt sich aus vielen bunten Zeitmomenten zusammen. Viel Freude!
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4.0 von 5 Sternen Zeit für sich, 11. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein nette kleines Buch, das uns erinnert, dass wir viel zu schnell leben. Manche Dinge kann man auch von einer anderen Seite sehen - wie zum Beispiel - Zug kommt verspätet - anstatt sich zu ärgern, was eh in diesem Fall nichts bringt (deshalb kommt der Zug nicht schneller), lieber die Zeit "nutzen" und ein nettes Buch lesen oder die Gedanken einfach so schweifen lassen oder was auch immer - auf jeden Fall sich daran erfreuen, dass man Zeit "gewonnen" hat - nämlich für sich. Ist schnell gelesen, bringt ein paar neue Aspekte der Zeit.
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4.0 von 5 Sternen Enthetzung statt Entschleunigung, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Lob der Pause: Von der Vielfalt der Zeiten und der Poesie des Augenblicks (Gebundene Ausgabe)
Das Lob der Pause von Karlheinz A. Geißler, erschienen im oekom Verlag kam über Blogg dein Buch zu mir.

Karlheinz A. Geißler ist Zeitforscher und hat so einige Bücher zum Thema Zeit verfasst. Dieses hier ist ein sehr nett aufgemachtes Büchlein, gespickt mit Zitaten. Es eignet sich sehr gut als Geschenk oder Mitbringsel für die Gehetzten unserer Gesellschaft.

In den Texten zwischen den Zitaten empfiehlt Geißler statt Entschleunigung Enthetzung. Das hat mir sehr gefallen. Er schreibt sehr interessant über Zeitwahrnehmung und über unseren Umgang mit Zeit. Das Buch ist leicht und für jedermensch verständlich geschrieben. Beim Lesen kamen mir allerdings Bilder von einer berufstätigen Frau mit drei Kindern oder einem Angestellten mit Nebenjob, den er braucht um das Leben der Familie zu finanzieren und dachte, dass die mit Enthetzung wahrscheinlich genau so wenig anfangen können, wie mit Entschleunigung. Menschen in besonderen Stressituationen ist es nun mal besonders schwer, einen Ansatz zur Veränderung wahrzunehmen. Aber wer so weit ist zu verändern findet in diesem Büchlein Bestätigung.

Aber eines sollte auch erwähnt sein. Es ist wenig neues in dem Büchlein. Wir leben zu schnell, nehmen nicht mehr bewusst wahr, sind gehetzt, brauchen mehr Pausen. Ja, klar. Nur wie das im Alltag, der die meistens bis über ihre Grenzen fordert, möglich sein soll, bleibt sehr im Dunkel. Mit anderen Worten, Herr Geißler geht nicht so sehr in die Tiefe. Es ist halt eine nette Anregung und eine hilfe zur Bewusstwerdung.

Fazit: Ein nettes Buch, dass es sich lohnt zu lesen.
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Lob der Pause: Von der Vielfalt der Zeiten und der Poesie des Augenblicks
Lob der Pause: Von der Vielfalt der Zeiten und der Poesie des Augenblicks von Karlheinz A. Geißler (Gebundene Ausgabe - 24. September 2012)
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