Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos Learn More Indefectible Sculpt Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen13
3,8 von 5 Sternen
Format: Broschiert|Ändern
Preis:17,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Normalerweise haben Produktmaterialien einen Lebenszyklus, der - auch wenn ein mehrfaches Recycling, dass nach herkömmlicher Methode immer nur ein Downcycling sein kann, dazwischen geschaltet ist - mit ihrer "Entsorgung" endet. Der Begriff ist freilich irreführend, denn in Wahrheit gehen mit dem Problem einer nur begrenzten Nutzbarkeit von Ressourcen sowie einer gigantischen Müllbeseitigungs- bzw. Endlagerungsindustrie erst die Sorgen los. Allein in der EU landen pro Jahr 1,3 Mrd. Tonnen z.T. hochwertiger Materialien in der Müllverbrennung. Wertvolle Buntmetalle gehen verloren, allein in D bspw. 15000 Tonnen Kupfer pro Jahr. Bei der Neugewinnung von 1 Tonne Kupfer entstehen dann wiederum 600 Tonnen gefährliche Sonderabfälle.

In Anbetracht der immer brisanter werdenden Ressourcenfrage, grenzt die Art und Weise, in der Rohstoffe verschwendet werden an Wahnwitz. Michael Braungart und William McDonough setzen dem ein faszinierendes Konzept entgegen: Cradle to Cradle - es gilt beim Produktdesign nicht mehr an Zyklen „von der Wiege bis zur Bahre“ zu denken, sondern eine echte und nie endende Wiederverwertung anzustreben - „von der Wiege zur Wiege“.

Was sich zunächst einfach anhört, ist in der praktischen Umsetzung allerdings mit enormen Herausforderungen verbunden, da Möglichkeiten der Wiederverwertung durch überall gängige Methoden der Verarbeitung extrem eingeschränkt werden. Ein großes Hindernis stellen bspw. „Sandwichmaterialien“ dar. So sind etwa bei Wärmedämmverbundsystemen Materialien verklebt und lassen sich bei einer Wiederaufbereitung nicht sauber trennen. Andere Lösungen zu finden erfordert viel Kreativität.

Auch werden viele Substanzen chemisch behandelt, um ihre Qualität und Haltbarkeit zu verbessern. Sie können damit aber nicht mehr ohne weiteres als vollwertiges Ausgangsmaterial für andere Produkte genutzt werden. Dazu kommen andere negative Faktoren. Farben und Einrichtungsgegenstände werden mit antibakterieller Ausstattung sowie mit Antipilzmitteln versehen. Dadurch werden Pilze und Keime jedoch immer resistenter. Azofarben, Nanopartikel, Monomere, Biozide machen Textilien pflegeleicht, knitterfrei und gut waschbar, sind jedoch der Gesundheit alles andere als zuträglich.

Viele Kunststoffe, so die Autoren, seien nach dem Recycling nur noch für „Lowtech“-Gegenständen wie Bodenschwellen und Parkbänken zu gebrauchen. Getränkedosen aus Metall-Legierungen stellen nur noch minderwertiges Material dar. „Obwohl Rohstoffe anfänglich durch Nutzung dieser recycelten Teile gerettet worden sind, befinden sich solche Materialien in einem unvermeidlichen Abstieg in Richtung Nutzlosigkeit. Im besten Fall hat man den Materialien vor der Entsorgung nur noch einen oder zwei Lebenszyklen hinzugefügt, da jede weitere Vermischung ihre Nutzbarkeit weiter reduziert.“

Die Devise muss also lauten, Materialien möglichst umweltfreundlich aufgewertet und unvermischt bzw. gut trennbar einzusetzen. Die Autoren regen deshalb den Aufbau einer Art „Materialbank“ an, die ebenso Produktrohstoffe wie auch Daten zu den entsprechenden Materialien und Verarbeitungsprozessen beherbergt. Die Substanzen werden an die Produzenten auf Zeit abgegeben: „Diese Materialbank reicht die Substanzen im Leasingverfahren an teilnehmende Unternehmen weiter, die sie wiederum in Produkte umwandeln und diese dann den Verbrauchern im Rahmen eines Dienstleistungsplans zur Verfügung stellen. Nach einem festgelegten Nutzungszeitraum wird das Material eingesammelt und an die Materialbank zurückgegeben.“ Auch Erzeugnisse sollen also nicht mehr verkauft, sondern nur noch an die Kunden verliehen werden.

Die Autoren schlagen Unternehmen, die auf Cradle-to-Cradle-Prinzipien umstellen wollen, folgenden Aktionsplan vor: (1.) Einzelne, als besonders schädlich eingestufte Stoffe aus dem Produktionsprozess nehmen. (2.) Aus den verbleibenden Stoffen diejenigen auswählen, die für die Umwelt am unproblematischsten erscheinen. (3.) Bildung einer „passiven Postitivliste“, von der all jene Stoffe verbannt sind, die potenziell gesundheitsschädlich sind oder die spätere Stofftrennung stören. (4.) Bildung einer „aktiven Positivliste“, in der jeder Stoff entweder biologischer „Nährstoff“ ist oder im technischen Kreislauf wieder verwendet werden kann. (5.) Neuerfindung des gesamten Produkts auf Basis der aktiven Positivliste.

Das Buch wartet mit vielen innovativen und kreativen Ideen auf. In unvermeidlichen Verbrennungsprozessen freiwerdendes CO2 solle bspw. nicht mehr in die Luft entlassen, sondern in Wasser geleitet werden. Dort könnten als Produktrohstoff Algen kultiviert werden, die in einer solchen Anlage 20% am Tag wachsen können. - Der Einsatz von Ammoniumfreiem PET (Polyethylenterephthalat) macht es möglich, dass man Kunststoffflaschen ohne Bedenken bezüglich der Gesundheitsschädlichkeit zu Textilfasern (Polyester) verarbeitet - also „upcyclen“ - kann.

Darüber hinaus ziehen die Autoren eine Art Resümee über den Fortgang ihrer Unternehmung in den vergangenen Jahre; liefern Beispiele für die Umsetzung in verschiedensten Bereichen. So stellt die Fa. Triumph eine kleine C2C-Wäsche-Kollektion her, Trigema ist inzwischen mit einigen Shirts am Markt, die Fa. Backhausen produziert „saubere“ Dekostoffe. Die amerikanische Fa. Steelcase macht fantastische Geschäfte mit dem Bürostuhl "Think". Phillipis entwickelte eine zumindest teilweise C2C-konforme Kaffeemaschine etc.

Ein beeindruckendes Projekt setzten die Autoren im Ford River Rouge Center um. Die dortige Dearborn LKW-Fabrik wurde ganz im C2C-Stil konstruiert: Vegetation auf dem Dach, Regenwasser-Aufbereitung und Rückgewinnung, natürlicher Regulierung der Innentemperatur und -luft, schadstofffreien Bodenbelagen, Solartechnik usw.

Die Autoren räumen im Buch ein, dass es zumeist gar nicht an gutem Willen und Aufgeschlossenheit bei den Herstellern mangele. Die oben geschilderten problematischen Produktionsweisen entstanden eben nicht immer nur vor dem Hintergrund fehlender Sensibilität für Umweltfragen. Oft ist es extrem schwierig, den notwendigen Qualitätsstandards (Reißfestigkeit, Bruchsicherheit, Hitzebeständigkeit u.ä.) sowie die vom Kunden gewünschten ästhetischen Kriterien (leuchtende Textilfarben, duftende Waschmittel u.ä.) unter Beachtung der Cradle-to-Cradle-Prinzipien zu entsprechen.

Mit der vielbeschworenen Begeisterung für das Konzept in Kalifornien unter Gouverneur Schwarzenegger oder in den Niederlanden mit ihrer C2C-Musterstadt Venlo ist es denn wohl auch so eine Sache. Kritiker merken an, dass die meisten Projekte entweder Zukunftsmusik seien oder nur lose auf den Ideen von Braungart und McDonough basieren.

Kritik gibt es auch daran, dass insbesondere Braungart, Frontmann der Bewegung und Gründer der EPEA, die auch bisher einzig berechtigt ist, C2C zu zertifizieren, den Ansatz geradezu zum Gegenkonzept zur herkömmlichen ökobewussten Produktionsweise stilisiert. Doch wirft man einen Blick auf den durchschnittlichen ökologischen Fußabdruck eines Menschen, ergeben sich folgende Proportionen: Ein Drittel ergibt sich aus der Ernährung, ein Viertel aus dem Wohnen, ein Fünftel ist für Mobilität zu veranschlagen, ein Sechstel für Konsum. Der Bereich, in dem C2C in der Hauptsache mit wirklich alternativen Ansätzen aufwartet, ist also der kleinste. Auch hier ist eine konsequente Umsetzung des Konzeptes bislang jedoch eine Utopie, von der unklar ist, inwieweit sie je realisiert werden kann. Zudem gibt es beim Thema Energiegewinnung kaum Differenzen zur Strategie der Umstellung auf erneuerbare Energien – die Autoren favorisieren Solartechnik. Beim Komplex Nahrungsmittelproduktion können auch Braungart und McDounough nur nahelegen, sich zu vergegenwärtigen, dass ein hoher Fleisch- insbesondere Rindfleischkonsum doch eher gesundheitsschädlich sei.

So sehr man dem Buch, den Autoren und ihrem innovativen Konzept nur alle Aufmerksamkeit wünschen kann, so deutlich muss man doch auch Bedenken anmelden, wenn die Sache zu einer Art Heilsvision stilisiert wird, bei der eine Welt Realität wird, in der die Menschheit verschwenderisch konsumierend auf sonnigen hedonistischen Pfaden wandelt. Wenn Ressourcen kein Problem mehr seien, weil ja alles in einem endlosen Kreislauf wiederverwertet werden kann, gäbe es keinen Grund mehr für grüne Askese. Material- und Produktkosten würden zudem erheblich sinken, weil ja nur noch geleast würde und weniger Knappheiten bestünden.

So versteigt sich Braungart denn auch immer wieder dazu, seinen Zeitgenossen das mühsam angeeignete Umweltbewusstsein im herkömmlichen Sinne ausreden zu wollen: „Wer jetzt Sparen, Verzichten, Vermeiden predigt, der sorgt dafür dass das bestehende falsche System nur gründlich falsch wird.“ Das ist nicht nur aus den genannten Gründen in dieser Pauschalität grob fahrlässig und unsinnig, sondern auch kurzsichtig, was die gegenwärtigen gesellschaftlichen Probleme betrifft. Möglicherweise würden Menschen im C2C-Utopia noch mehr als bislang im ökonomischen Hamsterrad leben, weil Nachfrage und Konsum die Produktionskapazitäten erheblich erweitern würde. In der verbleibenden freien Zeit würde man dann noch suchthafter konsumieren und die zwischenmenschliche Bezüge würden noch mehr verarmen als bisher.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
*
Das neue Buch der Gründer der amerikanischen "Crade to Cradle" (einfach intelligent produzieren) Bewegung will, dass der Leser ein Teil der "Aufwärtsspirale" wird und Bill Clinton schrieb dazu das Vorwort.

Die Begründer des "Hannover Principles", der deutsche Chemiker Dr. Michael Braungart und der amerikanische Architekt Bill McDonough, bauen ein großes Bild der "intelligenten Verschwendung" auf und zeigen Wege, wie jeder einzelne von uns in diesem Kreislauf wichtig ist und wie die Handlungen von ein paar wenigen Personen die gesamte Welt positiv beeinflussen können. Es ist eine eher akademische Abhandlung geworden und eine recht amerikanische Studie und Sichtweise der Probleme dieser Welt. Das Buch strahlt die amerikanische, positive Überlegenheit aus: wir sind gut drauf, wir sind die Besten, wir haben nirgends Probleme, nur Lösungen, und es genügt, wie Ameisen zu arbeiten und der Aufwärtsspirale beizutreten! Es gibt gute Ansätze und einige interessante Informationen im Buch, wie die Studien der Schmetterlingsflügel oder das NEWater. Grundsätzlich bin ich jedoch der Meinung, dass der deutsche, verantwortungsvolle Durchschnittsbürger mehr über Recyceln, Upcyceln, Phosphate und Abwasserproblematik weiss, als jeder Amerikaner und für diese amerikanische Zielgruppe ist das Buch geschrieben worden.

Sicherlich ein interessanter Beitrag zur Umweltökologie und als solcher für Fachleute durchaus empfehlenswert!
.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Oktober 2013
Michael Braungart, Professor für Chemische Verfahrenstechnik und Geschäftsführer der Umweltschutzagentur EPEA in Hamburg ist das, was man einen Pionier nennt. Er hält seit langem unsere Umweltschutzstrategie für grundlegend falsch, weil sie, wie er sagt, darauf angelegt sei, den Schaden der Produktion für die Umwelt lediglich zu minimieren. Seine Vision indessen ist eine Kreislaufwirtschaft, bei der erst überhaupt kein Schaden entsteht.

Sein Vorbild sind dabei die Ameisen. Ginge es nach ihm, gäbe es in Zukunft nur noch zwei Arten von Produkten: Verbrauchsgüter, die vollständig biologisch angebaut werden können und Gebrauchsgüter, die sich endlos recyclen lassen. "Cradle to cradle" - von der Wiege zur Wiege - bezeichnet er dieses Kreislaufprinzip. Er forscht seit Jahren im Auftrag von immer zahlreicher werdenden Firmen nach neuen Konzepten, um umweltschonende Produkte herzustellen.

Im seinem 2008 erschienenen Buch „Die nächste industrielle Revolution: Die cradle-to-cradle-communitiy“ gibt er nicht nur eine Einführung in sein Konzept, sondern zeigt am Beispiel Dutzender Firmen und Produkte auf, wie es tatsächlich funktioniert.
Seit 1962 die amerikanische Schriftstellerin Rachel Carson mit ihrem Buch "Stummer Frühling" die ökologische Debatte einleitete, lange vor den Büchern des Club of Rome" ist der Diskurs immer moralisch geführt worden, meistens enggeführt auf die Alternative: hier die guten Umweltschützer, dort die böse, Gift produzierende Industrie. Vielfach wird auch heute noch das Umweltthema als ein Moralthema begriffen, und Moral kann man sich in der Krise nicht leisten. Diese Moraldiskussion geht von einem total negativen Menschenbild aus: die Menschen sind böse und durch Kontrollen muss diese Bosheit im Schach gehalten werden. Auch die beiden eben erschienenen Bücher von Stephen Emmott „Zehn Milliarden“ und Alan Weisman „Countdown“, wo es um den drohenden Kollaps der Erde durch die Bevölkerungsexplosion, atmen doch unterschiedlich viel von diesem eher negativen Geist.

Doch es geht nicht um Moral, sondern um Qualität. Produkte, sagt Braungart, die Menschen krank machen, sind einfach nur primitiv. Die Biomasse der Ameisen etwa auf der Erde ist etwa viermal größer als die Biomasse der Menschen und doch sind die Ameisen kein Umweltproblem, weil alle ihre Nährstoffe immer wieder in Kreisläufe gehen. Wenn die Menschen lernen, dass sie nützlich sein können anstatt weniger schädlich, kommen die Menschenrechte zurück, sagt Braungart. Ein erstaunlicher Ansatz. Denn wenn alle Stoffwechselprodukte der Menschen wieder Nährstoffe sind (entweder biologische Nährstoffe für alle Verschleißprodukte oder technische Nährstoffe für Gebrauchsgüter), dann könnte die Erde viel mehr Menschen menschenwürdig beherbergen.

Er zeigt nun in diesem faszinierenden Buch, wie im Pionierland Schweiz, angefangen von Ciba Geigy, die nach der Sandoz-Katastrophe begannen, radikal umzudenken, begonnen wurde mit diesem Weg. Auch Firmen in Deutschland nutzen die cradle to cradle Philosophie, zum Beispiel der Textilhersteller Trigema mit seinem biologisch in einem halben Jahr abbaubaren T-Shirt, das er zudem noch in Deutschland produziert.

Doch echte Innovation braucht die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen. Durch die zur Neige gehenden Rohstoffe ist das Zeitfenster relativ klein, sagt Braungart. Die Europäer haben weltweit das beste Industriedesign. Sie haben gute Ingenieurtechnik und sie haben nun auch durch diese Innovation die beste Kenntnis darüber, wie Dinge so gestaltet werden können, dass sie Nährstoffe für technische und biologische Kreisläufe werden.

In seinem neuen hier bei Oekom vorliegenden Buch geht Braungart noch einen Schritt weiter. Upcycling nennt er den „Weg in eine neue Überflussgesellschaft“. Noch einmal wird natürlich ausführlich die cradle-to-cradle –Philosophie beschrieben mit vielen neuen ermutigenden Beispielen.

Beim upcycling geht es nicht mehr nur um das kluge Design einzelner Produkte, sondern um die Vervollkommnung unseres Lebenstils. Ziel ist dabei „eine wunderbar vielfältige, sichere gesunde und gerechte Welt mit sauberer Luft, sauberem Wasser, sauberem Boden und sauberer Energie – eine Welt, derer wir uns in vielfacher Weise und in grenzenloser Harmonie erfreuen können“.

Braungart konzidiert, dass insgesamt nur sehr wenig Zeit bleibt, diesen Turn zu schaffen, doch er setzt auf die Mitarbeit vieler Menschen, die an ihrem jeweiligen Ort, ob sie nun ein Unternehmen führen oder lediglich einen Haushalt „das Schlechte hinweg nehmen und etwas Gutes hinzufügen“.

„Gehen Sie weiter- für das Gemeinwohl!“ ruft er seinen Lesern zu und löst beim Rezensenten, der noch ganz unter dem Eindruck der pessimistischen Sicht von Emmotts „Zehn Milliarden“ steht, so etwas wie verhaltene Hoffnung aus. Dennoch so frage ich: warum ist dieser Ansatz so wenig bekannt, warum taucht er in den Massenmedien kaum auf? Jedenfalls habe ich bislang davon nichts mitbekommen.

Vielleicht kann der engagierte Oekom Verlag daran etwas ändern. Bill Clinton jedenfalls hat zu diesem Buch ein begeistertes Vorwirt geschrieben.
0Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2016
Der "Chemiker" Prof M Braungart spricht von " Benzolen" die in bestimmten Rohölfraktionen vorkommen (er meint wohl "Aromaten", Benzol ist nur einer von vielen Aromaten) und von Textilfarbstoffen, die Antimon enthalten (ich habe lange in der Textilfarbstoffforschung gearbeitet, so ein Farbstoff ist mir nie begegnet, es hat auch keinen Sinn, da Antimon hineinzugeben). Wenn man auf so viele Ungenauigkeiten und Fehler stößt, wird man sehr skeptisch, was die allgemeine Qualität der Aussagen in diesem Buch angeht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2013
Cradle to Cradle - war 2002 ein Versprechen einer neuen Überflussgesellschaft. Heute, mehr als zehn Jahre später, wurde Cradle to Cradle in über 150 Firmen ([...]) wie Desso oder Delta Group implementiert. Einerseits toll, dass es immer mehr Firmen gibt, die sich ernsthaft mit dem Konzept auseinandersetzen, aber leider sind es eben bisher doch nur ca. 150 die wirklich bekannt sind, oder die Cradle to Cradle als visionäres Werk anerkennen. Das neue Buch knüpft an die Ideen des ersten Buchs an, entwickelt diese teilweise weiter und formuliert etwas klarer, aber nicht unbedingt sprachlich auf dem selben Niveau, wie Cradle to Cradle - Remaking the Way we make things oder der englischen original Version. Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch, gerade wenn man sieht, dass auch in Deutschland immer mehr Firmen sich zu einer Zertifizierung ihrer Produkte gemäß den Cradle to Cradle Kriterien entschließen: Puma (Sportbekleidung), Trigema (Kleidung), Frosch (Reinigungsmittel), Heunec (Spielzeug).
The Upcycle ist spannend, euphorisch und macht Mut Veränderungen anzustoßen, und das ganz ohne "Schuld-Management" vieler Nachhaltigkeits-Ideen. Für alle die sich mit dem Stichwort Circular Ecconomy, einer gesunde Umwelt, mit wirtschaftlichem Wohlstand und Effektivität lieber als Effizienz beschäftigen wollen.
Das Buch ist biologisch abbaubar, sollte es nicht gefallen kann man es problemlos im Garten entsorgen.

[...]
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2015
Mit diesem Buch gelingt den beiden Autoren, Michael Braungart und William McDonough, erneut – so wie in ihrem Vorgängerwerk „Cradle to Cradle“– aufzuzeigen und anschaulich zu erläutern, wie Mensch, Umwelt und Wirtschaft in konstruktivem Zusammenspiel Zukunft mit Freude am Gestalten, Sinn für Schönes und umfassendem Verstehen effektiv und positiv verschwendersich wahr werden lassen können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2014
good examples, inspiring illustration of how think different, one should add a link to one of the videos online where the whole story is told as well, not every is a book wurm
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Mai 2014
Sehr gut aufbereitetes Buch, das zum Nachdenken anregt und auch so manchem heutigen Politiker auf den Nachtkasten gelegt gehört, super!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. August 2014
Eine neue Denkweise - nichts anderes schlagen Braungart und McDonnough vor. Nicht Schlechtes" weniger schlecht zu machen, sondern mittels gutem Design wirklich nützliche Produkte erstellen. Weg vom schlechten Gewissen (CO2, Footprint) hinzu zu Kreativität und qualitativem Wachstum. Ein Muss in der heutigen Welt des Schulden-Managements.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Dezember 2013
Das Buch ist ein Muss für jeden Mensch. Das Buch zeigt auf, wie man aus dem Zerstörungskreislauf, Krankmachen und Ressourcenverknappung von uns Menschen aussteigen kann. Es ist innovativ und zukunftsweisend.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

10,50 €
8,99 €