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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Horror-Thriller, gute Übersetzung ins Deutsche
In dem vorliegenden Horror-Thriller bedient sich Tim Curran der zahlreichen Legenden um das sogenannte Bermudadreieck und erzählt die spannende Geschichte einer Schiffsbesatzung, die auf mysteriöse Weise in einer anderen Dimension landet und sich dort in einer Welt des Grauens wiederfindet.

Da ich selbst Romane übersetze und das vorliegende Werk...
Vor 9 Monaten von Peter Zmyj veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 500 Seiten geraffte Spannung wären besser gewesen
Mit einer Mischung aus Horror und Si-Fi muss man rechnen, wenn man sich auf "Meer der Angst" einlässt. Im Mittelpunkt der Story steht das Bermudadreieck. Wie in unzähligen Zeitungsberichten der letzten Jahrzehnte dokumentiert, bildet sich dort gern plötzlicher Nebel. Kein Wunder also, dass die Vermisstenlisten immer länger werden.

Ohne zu...
Vor 8 Monaten von Wiens Thrillerautor Albert Knorr veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Horror-Thriller, gute Übersetzung ins Deutsche, 4. November 2013
Von 
Peter Zmyj (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Kindle Edition)
In dem vorliegenden Horror-Thriller bedient sich Tim Curran der zahlreichen Legenden um das sogenannte Bermudadreieck und erzählt die spannende Geschichte einer Schiffsbesatzung, die auf mysteriöse Weise in einer anderen Dimension landet und sich dort in einer Welt des Grauens wiederfindet.

Da ich selbst Romane übersetze und das vorliegende Werk sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Fassung gelesen habe, muss ich hier ausdrücklich die Qualität der Übersetzung loben. Auch schwierige Passagen wurden souverän und gelungen ins Deutsche übertragen.

Ich hatte schon einmal einen anderen Titel dieses Autors (Zerfleischt) angefangen, aber nicht zu Ende gelesen, da mich die Story nicht ansprach. Dieser Roman jedoch war so spannend, dass ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte. Mein Fazit: klare und uneingeschränkte Empfehlung.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fett und ein Meisterwerk, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Broschiert)
Wracks, Monsteraale, gigantische Algenteppiche. Die gefährliche Sargassosee. Dieses Buch ist für Freunde maritimer Abenteuergeschichten ein Meisterwerk. Möglicherweise die Bibel schlechthin. Sowas kommt natürlich nicht von ungefähr. Dieser dicke Wälzer ist eine Hommage an William Hope Hodgson. Ein englischer Schriftseller, der mit Kurzgeschichten über Nebelbänke, Geisterschiffe und Seemonster Horrorliteraturgeschichte schrieb. Tim Curran reizt dieses Gefühl der weiten Meere, in denen Abscheuliches lauert, bis zum letzten aus. Erfreulicherweise ist dieses Buch genau das, was es verspricht: Harte Männer auf See, die in eine Nebelbank geraten und dann mit Monstern konfrontiert werden. Das ist alles. Kein Blabla, keine Verschwörungen, kein Krimi und keine Durstrecken ... Dafür Monster en masse … Curran sagte, es habe ich Spaß gemacht, all die Monster zu beschreiben. Man merkt es. Selten wurde ein unheimliches Algenmeer voller Kreaturen atmosphärischer und ausführlicher beschrieben. Das Ende ist außergewöhnlich. Großartiges Buch.

Ich gebe für diesen Volltreffer fünf Sterne, weil ich selten ein Buch gelesen habe, dessen Inhalt dermaßen der Verpackung und dem Titel entspricht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 500 Seiten geraffte Spannung wären besser gewesen, 9. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Broschiert)
Mit einer Mischung aus Horror und Si-Fi muss man rechnen, wenn man sich auf "Meer der Angst" einlässt. Im Mittelpunkt der Story steht das Bermudadreieck. Wie in unzähligen Zeitungsberichten der letzten Jahrzehnte dokumentiert, bildet sich dort gern plötzlicher Nebel. Kein Wunder also, dass die Vermisstenlisten immer länger werden.

Ohne zu verraten, in welchem Jahr das Geschehen spielt, schickt der Autor ebenfalls ein Schiff Richtung Bermudadreieck. Neben der Besatzung befinden sich Arbeiter und Techniker an Bord - eine Mischung mit recht unterschiedlichen Charakteren. Spätestens beim Lesen des Klappentextes weiß man, dass sie ihr Ziel nicht erreichen, sondern auch dieses Schiff vom Nebel verschluckt wird. Aber alles, was hier in die Dunstsuppe einfährt, muss irgendwo anders wieder herauskommen.
Für den passenden Empfang auf der anderen Seite sorgen - wir ahnen es schon - nicht etwa Poobär und seine Freunde, sondern all jene Kreaturen, die man in der Hölle nicht mehr haben wollte.

Nebel und Meer mit all ihren Facetten bleiben dem Leser über die gesamte Buchlänge erhalten und sorgen für die nötige Atmosphäre beim Lesen. Besonders einprägsam ist ein Mann namens Saks - definitiv kein Sympathieträger - aber gut ausgearbeitet und sich selbst treu (zumindest über weite Strecken). Seine Wortwahl ist deftig, und er bleibt (auch durch seine Taten) in Erinnerung.

Die Geschichte ist insgesamt gut erzählt, bietet aber leider nicht genug Spannung für 761 Seiten. Stellenweise sind die Beschreibung und Gedanken schon sehr ausschweifend und verleiten zum Querlesen. Im letzten Drittel drängt sich das Gefühl auf, dass die Luft beim Autor raus war und (irgendein) Ende her musste. Und so kam es dann auch.

Fazit: Ein erfahrener Lektor hätte die Story vermutlich auf 500 Seiten gekürzt, denn 500 Seiten Spannung sind besser als 761 Seiten mit Durchhängern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Nebel lauert das Grauen, 15. November 2013
Von 
Maxim - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Broschiert)
Von seinem Roman Zerfleischt war ich nicht so begeistert, das ständige eintönige Gemetzel, war eher langweilig. Um so angenehmer bin ich von dieser Geschichte überrascht, hier werden die Schockelemente wohldosiert eingesetzt. Der Autor bedient sich etlicher Schauer-Gruselelemente, so gibt es verschiedene Schreie und Geräusche, Trugbilder, Leuchtender Nebel und andere Lichterscheinungen, sich bewegende Schatten. All das trägt dazu bei, das eine dichte gruselige Atmosphäre entsteht. Beim lesen von Dead Sea ist mir Lovecraft aber auch Stephen Kings "Der Nebel" eingefallen, da gibt es durchaus einige Parallelen.

Der Nebel ist zum schneiden dick, nichts geht mehr, kein JPS, kein Funk, der Kompass spielt verrückt. Eine handvoll Menschen sind auf sich gestellt, ohne Kontakt zur Außenwelt, aus dem nichts tauchen monströse Wesen auf.
Man versucht das nicht Erklärbare mit natürlichen Vorgängen zu beschreiben, was jedoch offensichtlich nicht funktioniert. Und so leidet auch die geistige Gesundheit einzelner Protagonisten unter diesem Widerspruch. Angstbedingt und aus der Verzweiflung heraus, reizt man sich bis aufs Blut.

Der Autor bringt diese beklemmende angstvolle Atmosphäre gut rüber und auch die Beschreibungen der Monster-Fauna ist durchweg gelungen. Eine Geschichte die durchaus das Potenzial hat, beim lesen Gänsehaut zu erzeugen.
Und obwohl der Roman über 700 Seiten lang ist, wird er zu keiner Zeit langweilig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannend!, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Kindle Edition)
Ein tolles Buch. Hat mich über viele Stunden gefesselt. An ein, zwei Stellen ein wenig übererzählt, aber insgesamt sehr empfehlenswert!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lovecrafthomage in der Hardcoreversion, 7. Januar 2014
Von 
Marc-anton Andre "Marc-Anton Andre" (Koenigswinter, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Kindle Edition)
Das Buch atmet von der ersten bis zur letzten Zeile die Verehrung für den Meister des moder-nen Horrors. Und für jemanden, der das lovecraftsche Universum liebt und sich auf diesen Roman genauso einlassen kann, ist es eine phantastische Tour de Force, zumal der Autor in der Beschreibung der Horrorszenarien das Maximum an machbarer Grausamkeit herausholt. Obwohl ich mich für einen erfahrenen Leser halte, ist es mir noch nie passiert, dass ich drei Nächte hintereinander wohlige Alpträume von einem Buch hatte, das ich teilweise sogar bei Tageslicht und in Gegenwart der lärmenden Familie gelesen habe. Daran ändern auch ein Abknicken des Spannungsbogens bei knapp 80% (die kindle-Version verfügt nicht über Sei-tenzahlen) und diverse dramaturgische Schwächen nichts:

Mitunter wird der Autor schwatzhaft, teilweise sogar schnulzig. Er verwendet Wiederholun-gen, die irgendwann nerven. Termini wie „Wahnsinn“ oder „das durfte es nicht geben, so was konnte nicht existieren – und tat es doch“ fallen darunter ebenso wie der Versuch, die Atmo-sphäre durch die häufige Beschreibung der Gerüche, deren Begriffsvielfalt bald erschöpft ist, zu verdichten. Das könnte aber auch an einer schlechten Übersetzung liegen.

Die Konflikte unter den Beteiligten ziehen sich hin wie Kaugummi. Das wird durch den Ein-druck erschwert, ein zweiter Autor habe die Charakterisierungen übernommen, weil sie dem Leser überzogen oder gar falsch vorkommen. Jedenfalls klappt die Gut-Bösezeichnung nicht wirklich, und überhaupt ist keine Figur so gezeichnet, dass man sich ganz mit ihr identifizie-ren möchte; aber mancher wird das womöglich gar nicht als Nachteil wahrnehmen.

Außerdem ist die ständige Wiederholerei der gedachten wie der gesprochenen Worte womög-lich ein Grund für die beklemmende Atmosphäre, die in den besagten ersten drei Vierteln vorherrscht und ihren Höhepunkt mit dem Ende des 3. Kapitels erreicht.

Normalerweise verbindet sich ein Prolog irgendwann mit der Handlung. Dieser hier macht weder Sinn noch passt die Örtlichkeit. Die Mary Celeste war zum einen weit entfernt von der Region, in der der eigentliche Roman spielt, zum anderen gilt ihr Geheimnis als gelöst. Ihr Auftauchen würde auch im Vergleich zu den Schicksalen der übrigen Schiffe keinen Ver-gleich zulassen. Einziger Verbindungspunkt bleibt, dass der Name des Schiffes, mit welchem der Roman beginnt, die gleichen Initialen trägt.

Auch findet man Parallelen zu Stephen Kings Der Nebel. Das kann aber ebenfalls Zufall sein.

Größtes Manko bleibt damit die nachlassende Spannung im letzten Fünftel der Geschichte. Das mag an der Einführung humoristischer u. a. Einlagen liegen, aber auch an dem Versuch, eine Erklärung für die Umstände zu finden. Je mehr Licht in das Dunkel gebracht wird, desto weniger beklemmend bleibt die Atmosphäre, auch wenn es immer noch gruselige, lovecraft-sche Momente gibt. Ob man das abrupte Ende bzw. die Auswahl des oder der Überlebenden mag oder nicht, bleibt dem Geschmack des Lesers überlassen. Jedenfalls hält sich der Autor auch hier an die Methode seines Vorbildes, das Ende zwar als einen Höhepunkt darzustellen, aber eben nicht zu einem bombastischen Spektakel breit zu walzen, bei dem jedes nur erdenk-liche Register gezogen und dem Ablauf jedwede Glaubwürdigkeit genommen wird.

Fazit: Schon wegen des hervorragenden Hauptteils und der Linientreue zum Vorbild ein Meisterwerk unter den Lovecraft-Adaptionen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top - Thriller!, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Kindle Edition)
Kann ich nur empfehlen, flüssiger Schreibstil, super aufgebauter Spannungsbogen - Gänsehaut pur!
Ein gewohnter Tim Curran. Mit diesem Buch macht man nichts falsch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Morbide und duster,...aber zu lang (3,5), 23. Dezember 2013
Von 
Anna Inna - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Broschiert)
Eins muss man dem Autor lassen: Ihm sprudeln die Worte nur so raus.
Aber es wäre besser gewesen, er hätte das Buch auf die Hälfte der Seiten reduziert.

Inhalt:
Ein Frachter gerät in Nebel, einen seltsamen und gruseligen Nebel, dicht, gelblich, dazu stinkendes und schleimiges Wasser. Der Frachter kentert, die Besatzung ist in Seenot. Der Frachter war am Rande des Bermudadreiecks unterwegs, als der Nebel plötzlich auftauchte. Und zum Entsetzen der gekenterten Leute befindet sich etwas im Wasser, etwas Großes, etwas Leuchtendes, etwas Grausames.

Unterteilt ist das Buch in folgende Kapitel:
- Der Nebel
- Das Meer
- Das Wrack
- Des Teufels Friedhof

Der Autor hat alle Erscheinungen und Erzählungen, die sich um das Bermudadreieck und die Saragossa-See ranken, in dem Buch verarbeitet: Die Lichterscheinungen, den seltsamen und plötzlich auftretenden Nebel, Gestalten und Figuren aus längst vergangener Zeit, Zeitsprünge und Sprünge des Ortes. Die Idee ist gut, die Sprache und sehr bildliche Darstellung des Autors auch. Beim Lesen laufen die Bilder im Kopf und jeder Leser kann sich die gruseligen Sachen anders ausmalen.

Aber, ein großes Aber: Das Buch ist zu lang, viel zu lang. Der Autor wiederholt die Szenen und Begebenheiten von vorne nach hinten und von hinten nach vorne. Hätte er sich kürzer gefasst, es wäre ein perfekter Schocker geworden. So trägt die Länge des Buches die Spannung davon.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine klare Empfehlung für alle Fans des gepflegten Grusels !!, 5. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Broschiert)
Zur Story an sich verkneife ich mir an dieser Stelle jedwede Anmerkungen und Beschreibungen, der kurze Klappentext ist absolut ausreichend und auf den Punkt gebracht. Mehr bedarf es nicht.
Wer Tim Curran’ vorangegangene Romane, wie zum Beispiel „Zerfleischt“ oder „Verseucht“ kennt, der denkt natürlich sofort an ein unglaubliches Gemetzel, welches ihn in „Dead Sea“ erwarten wird. Aber weit gefehlt, denn dieser Roman ist in keiner Weise mit seinen anderen Werken zu vergleichen, in denen das stupide Abschlachten und Metzeln im Vordergrund steht, welches nicht unbedingt immer schlecht sein muss, den Autor aber schnell darauf reduziert und ihn in eine Schublade verfrachtet.

Mit „Dead Sea“ straft Curran seine Kritiker Lügen und wartet mit einem Roman auf, der alles andere für seine Leser bereithält, als die oben erwähnten Eigenschaften. Das Besondere ist zweifelsohne die Fantasie, die Curran beim Erschaffen der Szenerien und der bösartigen Kreaturen an den Tag gelegt hat, die dem Leser in Sachen Vorstellungskraft alles abverlangen, um die Bilder vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen.
Er hat eine Welt für seine Leser geschaffen, die fremder, bizarrer und skurriler nicht hätte sein können. Eine Welt durch mit Algen verseuchte Meere, in denen abscheuliche Kreaturen leben und ihr Unwesen treiben, die einem ohne große Probleme die schönsten Albträume bescheren können. Eine Welt, in der der Nebel nicht nur Nebel ist, sondern förmlich lebt und wie eine Lunge die Luft zum atmen-, alles in sich aufzusaugen scheint. Eine Welt, in der unheimliche Stimmen nicht nur zu hören-, sondern auch zu spüren sind. „Dead Sea“ ist durchweg unglaublich düster und melancholisch, natürlich hervorgerufen durch die äußeren Umstände, aber auch durch seine Figuren, die selbstredend mit der Situation völlig überfordert sind, und von jetzt auf gleich ums nackte Überleben kämpfen müssen. Die dabei entstehenden Konflikte untereinander sind vorprogrammiert und Tim Curran vermittelt dem Leser das Gefühl – das funktioniert aber auch nur mit wirklich gut gezeichneten Charakteren - sich mittendrin zu befinden. Man ergreift immer mehr Partei für die eine oder andere Person und fängt an, im Gegenzug eine andere für ihre an den Tag gelegte Art zu hassen, das sorgt für einen weiteren positiven Aspekt in der Geschichte, denn das aus der Hand legen wird einem somit erschwert.

** Einzig und allein die ausschweifenden Monologe auf den ca. ersten 200 Seiten, in denen er aus der Sicht der Charaktere dem Leser versucht, Situationen und Gedanken zu schildern, dabei aber förmlich ins Schwadronieren gerät und vom Hundertstel ins Tausendstel kommt, sorgen für einen Stern Abzug in der Wertung. Vielleicht wäre in dem Fall weniger mehr gewesen.**

Mein Fazit: „Tim Curran hat es geschafft, einen Leser wie mich, einen dessen Vorstellungskraft in Sachen Science Fiction, mystische- und verschrobene Wesen kaum über den Tellerrand hinaus reicht, in diese von ihm geschaffene, völlig fremde und absurde Welt zu entführen, und das soll schon etwas heißen. In eine Welt, die für mich so fremd und neu war, wie die unsere für ein Kleinkind. Auch sprachlich macht der Roman Spaß und die Dialoge zwischen den Protagonisten sorgen für Mitgefühl, Angst und auch Zorn. Ich habe mich, abgesehen von den erwähnten langatmigen Beschreibungen, bestens unterhalten gefühlt und mit einer Gänsehaut im Nacken, die Abenteuer der Protagonisten miterlebt. Daumen hoch und eine Empfehlung für alle Fans des gepflegten Grusels.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Lovecraft-Hommage, 26. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: DEAD SEA - Meer der Angst (Broschiert)
Der Roman ist handlungsmäßig eigentlich langatmig, aber Curran hat eine solch hypnotische Sprache, dass der Roman immer interessant bleibt.
Es kommt bis weit über die Hälfte keine einzige Frau in diesem Roman vor, aber das stört nicht, die Figuren sind interessant ausgearbeitet und der Horror ist intensiv beschrieben. Curran bedient sich allen Sinnen: Er beschreibt Geräusche, Gerüche und die Atmosphäre.
Einzig die Figur Sacks nervt ein wenig und ist zu übertrieben dargestellt.
Aber ansonsten ein guter Roman, trotz der 760 Seiten Länge.
Wahrscheinlich einer der besten aus der Festa-Reihe, denn mit den anderern extrem Splatter-Zeugs kann ich nicht so viel anfangen.
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DEAD SEA - Meer der Angst
DEAD SEA - Meer der Angst von Tim Curran (Broschiert - 22. Oktober 2013)
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