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4.0 von 5 Sternen Sozialer Horror
Ein Feriensommer in den Achtzigern. Es ist nicht viel los in der kleinen Stadt, doch unter der Erde hat sich das Grauen eingenistet. Auf dem örtlichen Friedhof sinken reihenweise die Gräber ein, Menschen verschwinden und tauchen grausam verstümmelt wieder auf. Was für die Freunde Timmy, Doug, Barry als ein Ferienabenteuer beginnt, entwickelt sich zu...
Vor 14 Monaten von Torsten Graf veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "On the nose"
On the nose, so bezeichnet man es im Englischen, wenn die Charaktere eines Buches oder Films Dinge erwähnen und erklären, die offensichtlich sind, wodurch eine Konversation für uns unnatürlich erscheint, und genau das scheint Brian Keene in diesem Buch nur zu gerne zu machen.
Die Figuren (zer)reden alles in einer Art, die sich ziemlich...
Vor 9 Monaten von K-LEX veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "On the nose", 7. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
On the nose, so bezeichnet man es im Englischen, wenn die Charaktere eines Buches oder Films Dinge erwähnen und erklären, die offensichtlich sind, wodurch eine Konversation für uns unnatürlich erscheint, und genau das scheint Brian Keene in diesem Buch nur zu gerne zu machen.
Die Figuren (zer)reden alles in einer Art, die sich ziemlich unnatürlich anfühlt, um den Leser Hintergrundinformationen zu vermitteln, die Keene besser durch den auktorialen Erzähler vermitteln sollte, statt sie unbeholfen in Dialoge zu packen.
Ein weiteres Problem ist, dass man nie das Gefühl hat, es hier mit 12 jährigen Kindern zu tun zu haben. Diese Kinder reden wie Erwachsene, benutzen Fremdwörter die ein Kind nie verwenden würde, reagieren nicht altersgerecht in diversen Situationen und auch das Thema erste Liebe finde ich in diesem Alter noch ein wenig unangebracht. Vorallem wenn der Vater des Protagonisten erwähnt, dass aus dem 12jährigem Mädchen sicher mal ein heißer Feger wird, wirds irgendwie gruslig, wenn auch ungewollt.
Es wäre deutlich besser gewesen, das Alter der Hauptfiguren auf 14-15 Jahre anzuheben, im Kindesalter sind das Welten und die Story und Dialoge wären so glaubwürdiger gewesen.
Apropros glaubwürdig, der schlagende, prügelnde Vater und die Mutter des fülligen Jungen triefen nur so vor Klischees. Gerade das Verhalten des Vaters seiner Familie gegenüber empfand ich weniger als schockierend sondern eher unfreiwillig komisch, einfach das eindimensionalste Abziehbild eines gewalttätigen Säufers.
Die Story um den Golem ist ansich gar nicht so schlecht, wenn auch gegen Ende etwas unnötig brutal. Nur kommt diese Story viel zu kurz und Keene verzettelt sich in einem unrealistischem Jugenddrama mit hözernen und realitätsfernen Dialogen.
Das letzte Kapitel reißt zwar noch einiges heraus und auch der Trip in die Vergangenheit ist, gerade für Kinder der 80er wie mich, angenehm zu lesen, unterm Strich hätte ich aufgrund der vielen guten Rezensionen hier aber doch etwas mehr Tiefgang erwartet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sozialer Horror, 16. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Ein Feriensommer in den Achtzigern. Es ist nicht viel los in der kleinen Stadt, doch unter der Erde hat sich das Grauen eingenistet. Auf dem örtlichen Friedhof sinken reihenweise die Gräber ein, Menschen verschwinden und tauchen grausam verstümmelt wieder auf. Was für die Freunde Timmy, Doug, Barry als ein Ferienabenteuer beginnt, entwickelt sich zu einem tödlichen Albtraum. Dort unter dem Friedhof lauert das Böse, das sie bisher nur aus ihren Comicheften kannten.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen drei zwölfjährige Jungen, die Mitte der Achtzigerjahre in einer kleinen amerikanischen Stadt aufwachsen. Ihr Leben dreht sich um Comics, Musik und Videospiele. Der ebenfalls zu dieser Zeit aufgewachsene Leser fühlt sich zuhause, wimmelt es doch von Zitaten aus der Zeit von Frogger, Prince und Footloose. Eingebettet in dieses vertraute Setting ist Leichenfresser – der Titel ist hier unmissverständlich – eine Horrorgeschichte. Sie möchte es zumindest sein.

"Der preisgekrönte Horrormeister erzählt eine furchterregende Geschichte von Ungeheuern, Mördern und dem Verlust der kindlichen Unschuld".

So wird der Roman von Verlagsseite pärsentiert. Ich folge dem nur bedingt. Der Verlust der kindlichen Unschuld ist tatsächlich Thema, doch eigentlich unabhängig von dem Horror, der vordergründig Gegenstand des Romans ist. Nicht zuletzt, meiner Meinung nach im Wesentlichen, ist Leichenfresser ein soziales oder Familiendrama. Menschliche Abgründe wie Kindesmisshandlung, Alkoholismus und Inzest finden sich in derarter Häufung, dass es fast schon zuviel des Guten ist. Jeder der Jungen erlebt hier sein eigenes Grauen, so dass selbiges, das unter dem Friedhof lauert, fast schon als das harmloseste wirkt.

Als Geschichte in der Tradition von Stand By Me, in der Kinder bei ihrem großen und gefährlichen Abenteuer weitgehend auf sich gestellt sind, ist Leichenfresser eine gute und spannende Geschichte. So sollte man sie zunächst aufnehmen. Allerdings, furchterregend fand ich sie nicht.

Dort unter dem Friedhof lebt der Leichenfresser, ein Ghoul. Die Bemühungen Keenes um eine überzeugend erschreckende Darstellung dieser Kreatur verfehlen bei mir ihr Ziel. Im Hinterkopf hatte ich während des Lesens stets eine eher rumpelstilzcheneske Figur. Anders als Ghoule, über die ich in der Vergangenheit gelesen habe, spricht dieser und handelt intelligent und zielgerichtet – hier ist vielleicht eher meine Erwartungshaltung das Problem. Selbst die Eskalation zum Schluß der Geschichte empfand ich nicht als annähernd so erschreckend, wie ich sie mir erhofft hätte. Die Höhepunkte finden sich eher in Momenten der “sozialen Eskalationen” denn in den Begegnungen mit dem Horror.

Am Sprachlichen gibt es meiner Meinung nach nicht viel auszusetzen. Die Geschichte liest sich flüssig, Keenes Stil ist durchaus eingängig. Die ein oder andere Schwäche finde ich aber doch. Sehr störend finde ich es in Geschichten, in denen Kinder die Hauptrollen spielen, wenn diese sprechen und agieren wie Erwachsene. So auch hier, den Zwölfjährigen nimmt man vor allem Timmy, dem “Haupt-Hauptdarsteller”, oftmals nicht ab.

Und dass die Tatsache, dass auf dem Friedhof von heute auf morgen in grosser Zahl Gräber einsacken – schneller und tiefer, als dies unter normalen Umständen üblich ist -, von niemanden außer den drei Kindern die angemessene Beachtung findet, ist wenig glaubwürdig. Allerdings war dies wohl im Interesse der Geschichte notwendig.

Fazit: Der Leichenfresser hat Schwächen, vor allem in seiner Funktion als Horror-Roman. Aber vor allem der Leser in den Vierzigern, der auch soziale Probleme als Thema zu schätzen weiß, wird ihn wahrscheinlich trotzdem zumindest mögen.

([...])
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leichenfresser ist vielmehr als der Klappentext verspricht !!!, 16. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Vorab sei kurz angemerkt, dass man auf keinen Fall den Fehler begehen darf, sich vom Titel blenden zu lassen, den Roman aufgrund dessen, ungelesen und vielleicht vorverurteilt dem Genre Horror zuordnen zu wollen. Denn sowohl hinter dem Titel, als auch hinter dem Klappentext verbirgt sich vielmehr, als man meinen mag.

Bei einer Frage in einem Interview mit Jack Ketchum auf EoC, ob Horror für ihn eher eine Emotion als ein Genre sei, antwortete er mir, er schreibe Spannungs- und Horrorliteratur, und Horror als Genre zu bezeichnen wurde von Verlegern erfunden, nicht von den Autoren. Wir schreiben Geschichten über die Angst, allen Arten von Angst, und Angst ist eine Emotion. In diesem Roman wird ganz deutlich wie recht Ketchum mit seiner Aussage hatte und wie falsch und auch langweilig es für die Leser wäre, in der Literatur alles in Schubladen stecken zu wollen und in diesen zu denken. Ein Horror-Roman funktioniert nicht ohne einen gewissen Anteil an thrill, und ein Thriller nicht ohne eine gewisse Spur an Horrorelementen. In welcher Form der Horror nun erscheint, spielt hierbei keine Rolle, denn er hat ja bekanntlich unendlich viele Gesichter.

Ich habe selten einen Roman gelesen, der so viele Emotionen in mir hervorgebracht, solch extreme Gefühlsschwankungen in mir ausgelöst hat, wie dieser, und dafür bedarf es ausgerechnet, und das sage ich mit ernst gemeinter Bewunderung, einen „vermeintlichen“ Horror-Roman. Solch eine Intensität und Energie zu erzeugen, einer Story und den dazugehörigen Charakteren so viel Leben und Tiefgang einzuhauchen funktioniert nur, wenn man nicht in Genres, nicht in Schubladen denkt, sondern sich wie Keene, an keine imaginären Vorgaben hält und breit gefächert auf der Wiese der Literatur grast.
Leichenfresser hält zwei wahrhaft grauenvolle und völlig unterschiedliche Gesichter des Horrors für den Leser bereit. Zum einem den, der sich daheim in den Familien in Form von Missbrauch abspielt, und zum anderen der frei erfundene, übernatürliche Horror, der von außen, in Form eines umhermordendes, Aas fressendes Wesen an die Charaktere herangetragen wird.

Wer Brian Keene bis zu diesem Zeitpunkt als Allerweltsschreiber abgestempelt hat, „einen, den man gelesen haben kann, aber nicht muss, der wird spätestens nach diesem Roman seine Meinung revidieren, und nach mehr von ihm lechzen.

Keene mahnt eindringlich mit erhobenem Finger, so dass auch noch die letzten Scheuklappenträger diese verlieren, dass die eigentliche Brutstätte des Bösen die Erwachsenen sind, sie die „wahren“ Monster verkörpern. Mit dieser Konstellation rief er ein wahres Gefühlschaos in mir hervor. Es entstand ein immenser Zorn auf die einen, der sich wie Säure durch mich hindurch fraß, zeitgleich empfand ich aber auch eine extreme Traurigkeit, wie die Jugendlichen, es sind ja eigentlich noch Kinder, aufgrund der Geschehnisse zu leiden hatten, aber auch wie extrem böse sie selbst in einigen Passagen reagierten, wohl wissend, dass nicht sie der Auslöser ihres Verhaltens waren, der Trigger seinen Ursprung wo anders hatte.
Über der gesamten Szenerie hängt eine undurchdringliche Glocke der Finsternis, in der man sich über die gesamte Buchlänge hinweg befindet, und von der vorherrschenden Boshaftigkeit förmlich erdrückt wird.

Mein Fazit: „Wer im Vorfeld den Fehler macht, dieses Werk auf ein brutales und ekelhaftes Gemetzel zu reduzieren, ihn aufgrund dessen vielleicht nicht lesen zu wollen, der verpasst ein wahres Feuerwerk des Horrors. „Leichenfresser“ von Brian Keene ist eines der Highlights-, wenn nicht sogar das Highlight im Jahr 2013. Ich kann mich nicht erinnern, eine solch gut gelungene Mischung in diesem Jahr erlebt zu haben. Zeitgleich ist es in meinen Augen auch Keenes bester Roman bisher überhaupt und ich hoffe, dass noch viele von diesem Kaliber folgen werden.“
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horror mit Tiefe und sozialen Aspekten, 26. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Dies ist mein erstes Buch des Autors und ich bin positiv überrascht.
Ein spannender Thriller mit Horrorelementen ,die den Leser bei Laune halten. Ich würde es auch fast unter Thriller einordnen, so wie es auf dem Buch steht, doch sind die Horrorszenen zu markant und nicht für jeden Thrillerleser das Richtige. Ich finde die Szenen nicht übermäßig ekelig ,sondern gut dosiert aber es geht auch härter, doch das brauchte es hier nicht zu sein, denn Brian Keene legt das Augenmerk nicht nur auf den Ekel.
Ein anderes Grauen nehmen die Familiengeschichten der Jungs ein. Wie aus dem realen Leben gegriffen lassen sie den Leser Mitleid mit Doug und Barry haben.
Dies macht die Geschichte so echt. Welches Monster ist schlimmer, das Wesen oder die Familie.
Die ersten 100 Seiten wird man langsam an die Geschichte herangeführt und lernt die 3 Jungs :Timmy, Barry und Doug mir ihren Familien, Problemen und Wünschen kennen.
Das Ganze ist locker und leicht geschrieben ,so dass der Lesefluss nie gestört wird.
Die Charaktere besitzen für dieses Genre eine angenehme Tiefe . Sie wirken echt, vermitteln dem Leser eine glaubhafte Jungendfreundschaft mit den Themen und Abendteuern die 12 jährige in den 80er Jahren haben und wenn sich eine Geschichte wie ein Film in meinem Kopf abspielt, hat es der Autor sehr gut gemacht.
Die 3 Jungs erinnern mich sehr an „ES“ von Stephen King, was nicht schlimm ist, denn die Geschichte bleibt trotzdem eigenständig, aber Timmy ist der Kluge mit Ideen, Doug der Dicke und Barry der coole und alle 3 wollen einen tollen Sommer verbringen. Aber so tiefgründig, dicht und bildgewaltig wie St.King, schafft es Brian Keene nicht und dennoch wurde ich gut unterhalten, denn mit den Familienproblemen nimmt er den Leser ein und mit dem Horror umklammert er ihn.
Vom Inhalt will ich nichts verraten, denn ich fand es gut ahnungslos in die Geschichte zu springen. Der Klappentext sollte ausreichen um die Neugierde zu wecken: Etwas lebt auf dem Friedhof und kriecht nachts aus der Erde. Etwas, das nach Leichen sucht und sie frisst ...
Sommer 1984. Timmy und seine Freunde freuen sich auf die Schulferien. Aber statt Sonne und Comics erwartet sie der tödliche Kampf mit einer grauenhaften Kreatur. Der Ghoul hat ihr Blut gerochen und ist auf der Jagd nach den Kindern. Und niemand hilft ihnen, weil niemand glauben kann, dass ein solches Wesen überhaupt existiert.

Ich schwankte zwischen 4 und 4,5 Sternen aber eigentlich hat Brian Keene alles richtig gemacht, somit gebe ich 4,5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannender und kurzweiliger Roman!!, 20. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, dass funktioniert nur, wenn mich ein Roman richtig fesselt.Endlich mal wieder eine Geschichte über Ghouls, zuletzt wurde ich in dieser Richtung mit dem Dämonenland Roman "Totentanz der Ghouls" vor über 20 Jahren konfrontiert.
Kein Horrorfan sollte sich dieses Werk von Brian Keene entgehen lassen, wenn man selbst dann noch in den 80ern aufgewachsen ist, fühlt man sich den Charakteren des Romans zusätzlich verbunden. Mir erging es jedenfalls so.
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5.0 von 5 Sternen Das Clubhaus unter dem Friedhof, 2. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
1984: Timmy, Barry und Doug sind zwölf Jahre alt und die besten Freunde. Die Sommerferien sind da und wirken in ihren Augen endlos; so als hätten sie alle Zeit der Welt, um draußen zu spielen, in ihren Comics zu lesen oder im Clubhaus unter dem Friedhof zu sitzen. Stattdessen erwartet sie der Verlust der kindlichen Unschuld und der Kampf gegen Monster, die nicht nur unnatürlichen Ursprungs sind...

In knapp 400 Seiten entwirft Brian Keene eine Welt, die den Leser stark an "Es" von Stephen King erinnert. Nur dass hier die Kinder nicht gegen "Es" kämpfen müssen, sondern es mit einem Ghoul zu tun bekommen, der sich im Friedhof den Bauch mit Leichen vollschlägt.
Innerhalb kurzer Zeit gelingt es dem Autor, ein eigenes Universum er erschaffen und verleiht seinen Charakteren so viel Tiefe und Glaubwürdigkeit, dass man sie nicht so schnell vergisst. Der Leser befindet sich sofort im Bann der drei Jungs und erinnert sich nur zu genau, wie es war, als man selbst zwölf Jahre war und der Meinung, alles hält ewig; der Sommer, das Leben, die Freundschaft. Man freut sich mit ihnen, leidet mit ihnen und nimmt mit ihnen gemeinsam den Kampf auf.

Wer nicht nur gerne blutig unterhalten werden möchte, sondern auch in eine kindliche Welt eintauchen, der liegt mit "Leichenfresser" genau richtig. Ja, es ist Horror und damit auch mal blutig und so einiges detailreich beschrieben. Denn schließlich besitzt der Ghoul eine besondere kulinarische Vorliebe. Aber nicht nur der Ghoul ist das Monster, das den Jungs das Leben schwer macht. Es ist ein Buch voller Spannung, Freud und Schmerzen, das man nur ungern beiseite legt.
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3.0 von 5 Sternen Leider nur mittelmäßig, 29. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Keens Romane, in denen es um eine Welt geht, in der Zombies herrschen beiten viel Platz für Aktion und Spannung.

Das fehlt diesem Buch leider völlig. Die Story ist mit Unmängen von Füllmaterial ausgekleidet um auf 400 Seiten zu kommen.
Das ganze wirkt oberflächlich und klischeehaft. Ebenso die Charaktere.

Spannung gibt es im Eigentlichen nur in zwei oder drei Kapiteln. Die Story ist in sich stimmig, was hier zusammen
noch die 3 Punkte ausmacht.

Sprachlich ist das ganze eher wenig anspruchsvoll. Unnötig verkürzte sätze wirken oft tölpelhaft, was aber auch dem
Übersetzter zur Last gelegt werden könnte (Syntaxfehler). Auch fragt man sich an manchen Stellen, warum dem Lektor offensichtliche Fehler in Grammatik oder Rechtschreibung nicht auffallen, wenn ein normaler Leser sie findet!

Der Auto scheint zudem nur eine Metapher für Überrachung zu kennen, nämlich "das man hörbar die Luft einsaugt."
Ein Bild das gefühlte 20 Mal verwendet wird.

Das Ende ist gut aber etwas fahrig und bringt (ich will nicht zu viel verraten) die Kleinstadt sicher etwas in Aufruhr.
Vom Epilog hätte ich mir daher gewünscht, wie sich das Bild der Gemeinde darstellt, wie das ganze aufgeklärt wird und
die Stadt wieder zur Normalität findet. Das war dem Auto offensichtlich zu schwierig, daher hat er es einfach weg gelassen.

Kenne bessere Bücher von Keene und bin etwas enttäuscht.
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4.0 von 5 Sternen Sehr spannendes Buch, 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Ich fand es sehr spannend geschrieben, trotz einiger Längen, in denen ich fast angst hatte Keene findet gar nicht mehr ins Namensgebende, nämlich die Story um den Leichenfresser, zurück. Allerdings muss ich sagen, das auch die Geschichten um die einzelnen sehr gut geschriebenen und ausgearbeiteten Charaktere recht interessant ist. Es werden so einige menschliche Abgründe eröffnet.
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5.0 von 5 Sternen Horror vom Feinsten...ohne Happy End!!!!, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Und wieder hat es Keene geschafft, uns einen literarischen Horror-Leckerbissen vorzusetzen, mit einem Ende, das einem Schlag in die Magengrube gleicht! Und zwar einem nachhaltigen!!!

Denn bei Keene gibt's kein Happy End!!!
Und so macht auch Leichenfresser keine Ausnahme. Der bittere Nachgeschmack des Buchs ist heftig und unangenehm...von einer Top-Qualität, wie man es von Brian Keene gewohnt ist! Denn der Ghoul ist bei weitem zwar das blutrünstigste, aber bei weitem nicht das schlimmste Monster in diesem Buch!!!
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4.0 von 5 Sternen Fast das Beste!, 3. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Leichenfresser (Broschiert)
Story klasse. Man kann dieses Buch echt gut lesen und ist, meiner Meinung nach, schnell in der story drin und fühlt das Geschehene total mit...Klingt vielleicht seltsam, aber bei gut geschriebenen Büchern sollte man das halt auch haben.Aber leider ist man dann auch sehr schnell auf der letzten Seite angekommen.Drei Abende, dann hatte ichs durch. Noch besser gefiel mir allerdings "Eine Versammlung von Krähen". Kann ich nur empfehlen!Obwohl, "Urban Gothic" war allerdings ja auch nicht schlecht....manch eine Beschreibung is so schön detailliert ekelig....
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Leichenfresser
Leichenfresser von Brian Keene (Broschiert - 15. August 2013)
EUR 13,95
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