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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter alter Gruselhorror von Graham Masterton
Als Jack Reed nach einem Autounfall das vermeintliche Unfallopfer sucht, entdeckt er im Wald ein altes Anwesen.
Die ehemalige Irrenanstalt "The Oaks" übt sofort eine eigenartige Faszination auf ihn aus. In seinem Kopf entstehen die ersten Visionen eines exklusiven Country Clubs und er beschließt, das riesige Gebäude zu kaufen. Auf seinen ersten...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2012 von Horror and more

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja...
Mag eigentlich den Masterton ziemlich gerne, "Die Opferung" zb. ist ein Buch von ihm, das ich sehr, sehr gut fand. Aber diesmal hat er mich nicht gepackt - vielleicht, weil meine Erwartungshaltung zu gross war. Ein leerstehendes uraltes Irrenhaus, in dem es natürlich spuken muß, da hab ich mich so darauf gefreut. Aber ich fand die Story im Endeffekt leider...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2012 von walter brantner


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter alter Gruselhorror von Graham Masterton, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Irre Seelen (Broschiert)
Als Jack Reed nach einem Autounfall das vermeintliche Unfallopfer sucht, entdeckt er im Wald ein altes Anwesen.
Die ehemalige Irrenanstalt "The Oaks" übt sofort eine eigenartige Faszination auf ihn aus. In seinem Kopf entstehen die ersten Visionen eines exklusiven Country Clubs und er beschließt, das riesige Gebäude zu kaufen. Auf seinen ersten Ausflügen ins Innere des Hauses nimmt er unheimliche Geräusche wahr. Trotzdem ist er weiterhin interessiert und erfährt, dass in dieser Anstalt einst 135 Insassen gleichzeitig verschwanden. Seit diesem Tag ist das Gebäude verschlossen und verlassen.
Jack merkt allerdings sehr schnell, dass das alte Gemäuer längst nicht so verlassen ist, wie es scheint. Irgendetwas lebt in den Wänden, den Böden und der Erde und irgendetwas holt sich seinen Sohn Randy, um zu Ende zu bringen, was einst begonnen wurde.

Mit "Irre Seelen" kommt der Horrorfan bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate in den Genuss eines der abgrundtief schaurigen Werke von Graham Masterton.

Wieder einmal zieht Masterton alle Register, um den unentspannten Leser gehörig das Fürchten zu lehren.

Jack Reed ist in diesem Roman der führende Charakter. Mit ihm erleben wir die Geschichte, als wäre es unsere eigene. Wie es oft für eine gute Horrorstory typisch ist, hat Jack auch selten dämliche Momente, bei denen sich ein nüchtern denkender Mensch eigentlich nur an den Kopf packen möchte.
Niemand außer Jack würde vermutlich dieses Haus ein zweites Mal betreten, nachdem man beim ersten Mal bereits das Gefühl hatte, verfolgt zu werden. Kein treusorgender Vater würde im Anschluss auch noch spät am Abend seinen kleinen Sohn dorthin schleifen. Aber hey - guter Horror lebt von dämlichen Protagonisten. Ohne die hirnlosen Jugendlichen, die die alte verlassene Hütte im Wald betraten, obwohl sich der Schaukelstuhl von alleine bewegt hat, wäre auch "Tanz der Teufel" kein Erfolg geworden. In diesem Sinne bin ich auch dieses Mal wieder hochbeglückt über einen weiteren Vollpfosten, ohne den die knapp 450 Seiten allerbesten Horrors kaum möglich gewesen wären.

Und diese Seiten haben es absolut in sich. Masterton hat mit "Irre Seelen" eine rasante und spannende Horrorshow geschaffen, bei der man ab und zu das Atmen vergisst.
Masterton beherrscht die Kunst, dem Leser gleich auf den ersten Seiten eine gewaltige Gänsehaut zu verpassen. Das Tempo bleibt aber nicht immer gleich. Im einen Moment stellen sich einem noch die Nackenhaare auf und im nächsten Augenblick hetzt man mit Jack atemlos durch ein hektisches Horrorspektakel, das vor Action nur so strotzt.
Diesbezüglich bleibt dann auch kein Auge trocken. Es gibt Verletzte und Tote, die sich wahrscheinlich über einen gnädigen Genickschuss noch gefreut hätten. Jeder Freund von blutigen Verletzungen mit Todesfolge kommt hier komplett auf seine Kosten. Für mich eine meisterhaft gelungene Mischung aus kaltem Grauen und schreiendem Entsetzen. So etwas findet man nur bei Graham Masterton.

Wie in den meisten seiner anderen Romane, glänzt der Autor auch in "Irre Seelen" wieder mit fundiertem Wissen über alte Mythen und Okkultismus. Dieses Mal geben sich uralte Druidenzauber und Erdmagie die Ehre. Diese Elemente wurden zusammen mit dem krankhaften Irrsinn der bösartigen Hausbewohner in eine Dose gesteckt, aus der sie gemeinsam als Leser verschlingendes Monster wieder heraus kriechen.

Fazit:
"Irre Seelen" lässt einen ängstlich ins Dunkel starren, während man sich die Fingernägel bis auf's Fleisch abkaut. Wem dieser Roman keinen Spaß macht, dem hilft eigentlich nur noch die Einweisung ins Seniorenheim. Dieses Buch war jeden Cent wert. Daumen hoch und ganz klare Kaufempfehlung.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Großmeister des Spuks und des Horrors !!!, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Irre Seelen (Broschiert)
Zur Story: „Nach einem vermeintlichen Unfall auf einem einsamen Waldstück, wird Jack von einer schemenhaften Gestallt – seinem Opfer? – durch den Wald zu einem sehr großen und alten Gebäude gelotst, dessen Charme er sofort erliegt. Er will es kaufen, er muss kaufen und dieses Verlangen wird immer größer, je öfter er in den nächsten Tagen dieses Haus aufsucht. Jack ist wie im Rausch und übersieht alle Warnzeichen, bis es schließlich zu spät ist. Dieses Haus ist nicht nur ein Haus, auch wenn es seit vielen Jahren verlassen ist, ist es so lebendig wie eh und je. Schon bald sieht er sich einem Gegner gegenüber, dessen Macht weit über seine Vorstellung hinausgeht…Ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt, ein Wettlauf um Leben und Tod, in dem er es nicht nur mit einem Gegner zu tun hat."

„Irre Seelen“ greift fast alle Facetten des Horrors ab, angefangen beim Haare aufstellenden Spuk, übergehend in den psychologischen-, bis hin zum klassischen Horror. Auffallend, aber eigentlich erst nach Beendigung des Romans, ist dieses fast nahtlos ineinander fließen der verschiedenen Elemente.

„Er entführt seine Leser in die Welt der Druiden, der Megalith-Kulturen und bringt ihnen die Geheimnisse dieser näher, deren Verhalten alles andere als friedvoll war, welches Jack am eigenen Leib zu spüren bekommt. Die Geschichte ist atmosphärisch sehr dicht und sorgt somit für das nötige Gänsehautfeeling und eine enorme Spannung.“

Graham Masterton fackelt nicht lange und stößt seine Leser mit Schwung in die Geschichte hinein, über die sich schnell die Magie des Spuks ausbreitet und sie wie ein bleierner Mantel einhüllt. Dieses von ihm geschaffene magische Ambiente, das er im speziellen dem Haus – The Oaks - verleiht, sorgt für die nötige, schaurige Atmosphäre. Ein sich Entziehen ist unmöglich, zu sehr taucht man in die Figur Jack ein und erlebt aus erster Reihe, wie Masterton die Sucht Jacks nach dem Haus darstellt, sich dieses Verlangen bei jedem Besuch steigert, wie er ihm immer mehr verfällt und sich Stück für Stück auf den sich öffnenden Schlund zu bewegt. Nägel kauend und mitfiebernd rast man mit Jack durch die Geschichte, die Seite für Seite immer mehr Fahrt aufnimmt und die Frisur nach hinten wehen lässt. Die Lippen kleben an den Buchstaben und werden vom Papier gesogen, das wahre Leben rings herum wird ausgeblendet.

Natürlich wird dieses ganze Eintauchen, dieses hautnahe Miterleben erst durch Jack ermöglicht, denn mit ihm hat er eine Figur geschaffen, die man ab der ersten Seite annimmt, die man akzeptiert wie sie ist, mit seinen Schwächen und Stärken. Man schlüpft einfach in ihn und durchlebt den Roman durch seine Augen.

Mein Fazit: „Die Magie und der Spuk sind es, die einen innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann ziehen, einen wie - passend zu dem Gebäude – in einer imaginären Zwangsjacke gefangen halten und ein sich der Geschichte entziehen unmöglich machen. Zu dem gesellt sich noch der blanke Horror, den er einem wie ein nasses Handtuch über dem Kopf auswringt. Man nennt ihn zu Recht einen Meister des Spuks und des Horrors, und dieses Können zeigt er in „Irre Seelen“, der ein Muss für jeden Fan dieses Genres ist.“
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und Grusel vom Feinsten, 21. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: IRRE SEELEN (Kindle Edition)
Der Protagonist Jack spielt in Gedanken schon mit dem Kauf und Umbau einer ehemaligen Irrenanstalt. Jedoch ist diese nicht so verlassen wie man meinen könnte. Es beginnt eine Jagd auf Leben und Tod.

Graham Masterton kommt in "Irre Seelen" ohne Umschweife sofort zur Sache und spielt sich nicht lange mit viel Einleitung. Er erlaubt dem Leser keine Atempause, vielmehr peitscht er ihn durch seinen besonderen Stil von einem Höhepunkt zum nächsten.

Trotz oder vielleicht auch gerade wegen seines einfachen und schnörkellosen Stils schafft Masterton es zu jeder Zeit, den Leser mitten ins Geschehen zu ziehen und die Grenze zwischen Realität und Fiktion schon fast verschwinden zu lassen. Masterton beschränkt sich dabei auf das Wesentliche und vermittelt feinste "Gänsehaut" - Spannung und Grusel vom Feinsten. Auch fließt einiges an Blut und den Beschreibungen mangelt es nicht an Details aber Masterton verpackt das Ganze so "sauber", dass es auch dem weniger hartgesottenen Leser nicht gleich den Magen umdreht.

Es ist wirklich äußerst selten, dass ein Thriller keinen Durchhänger hat, aber mit "Irre Seelen" schafft Masterton genau das - Ein Spannungsbogen der von Seite zu Seite wächst.

Diesen Mystic-Thriller kann ich nur wärmstens empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Du wirst deine Wände mit anderen Augen sehen!, 27. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: IRRE SEELEN (Kindle Edition)
Jack Reed entdeckt durch Zufall ein herrschaftliches Anwesen namens The Oaks, nachdem er einen kleinen Autounfall hatte und auf der Suche nach einem Kind ist, dass er vermeintlich angefahren hat. Das ziemlich verfallene Gemäuer zieht ihn sofort in seinen Bann und er verschafft sich Zugang, erkundet die Stockwerke und sieht schnell vor seinem inneren Auge ein renoviertes, saniertes Anwesen, dass einen Club für reiche und zahlungskräftige Kunden darstellt. Schnell ist er besessen von dieser Idee und plant sein bisheriges Leben über den Haufen zu schmeißen und das alte Anwesen zu kaufen.
Seine angeschlagene Ehe verkraftet diesen Schlag nur schwer und Jack sieht sich kurzerhand mit seinem Sohn alleine vor der kommenden Aufgabe stehen.
Nachdem Randy seinem Vater erzählt hat, dass er bei der gemeinsamen Besichtigung von The Oaks einen neuen Freund gefunden hat fährt dieser noch nachts sofort mit seinem Sohn und seiner für ihn ansprechenden Sekretärin dorthin um den vermeintlich pädophilen Herumstreicher zu stellen.
Doch die Mauern von The Oaks bergen andere Gefahren, denn in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts diente das Gebäude als Irrenanstalt für besonders gefährliche Fälle. Eines Nachts sind alle 137 Patienten spurlos verschwunden und niemand konnte sich ihren Verbleib erklären. Jack, Karen und Randy müssen jedoch herausfinden, dass die psychisch kranken Bewohner The Oaks immer noch dort sind. Sie entführen Randy und zwingen Jack dadurch zur Kooperation. Sie wollen das Haus endlich verlassen und ihre kranken Vorstellungen und Wünsche in die Welt tragen. Und Jack würde alles tun um seinen Sohn zurück zu bekommen.

Graham Masterton hat mit “Irre Seelen” einen Gruselsplatterkracher erschaffen, der lesenswert ist. Ähnlich wie der Protagonist Jack wird man in die Geschichte hineingeworfen und erfährt nach und nach von den Hintergründen des gruseligen Anwesens. Die Geschichte stockt hierbei nie, sondern stürzt sich von einer gruseligen Szene in da nächste Blutfest. Wer also auf der Suche nach einem gruseligen Schocker ist, dem kann mit diesem Buch bestimmt geholfen werden.

Leider war mit Jack sehr unsympathisch. Ich bin selbst Elternteil und kann seine Handlungen einfach nicht immer nachvollziehen. Ja, auch ich würde die Welt für mein Kind opfern, aber ich wäre nicht ansatzweise so verantwortungslos und dumm gewesen und hätte mein Kind in eine solche Situation kommen lassen. Und auch nachdem das Malheure der Entführung passiert ist handelt Jack nicht so, wie es ein liebender Elternteil tun würde. Das hat mich doch immer wieder aufgeregt, weshalb es auch zum Punktabzug kam.

Masterton hat mit der Szenerie einer verfallenen Irrenanstalt und dort festsitzenden Patienten eine sehr gruselige Atmosphäre geschaffen. Man sieht seine Wände mit neuen Augen, zumal die dargestellte Problematik als Opfer kaum zu vermeiden ist. Wohin soll man fliehen, wenn die Irren buchstäblich überall lauern können?

Natürlich werden nicht alle 137 Patienten ausführlich beschrieben, doch Masterton hat einige sehr grausame Hintergründe geschaffen. Man möchte selbst in einem normalen Leben ohne übersinnliche Elemente keinem dieser Menschen begegnen, zu den dargestellten Voraussetzungen schon gar nicht. Unerbittlich morden sie sich voran und dies sehr blutig, eklig und gewiss nicht magenschonend.
Trotzdem stagniert der Grusel ab der Hälfte ein wenig, da der Autor starke Überwesen geschaffen hat und nachdem man sie ausreichend kennengelernte ebenso hilflos wie Reed vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe steht Randy zu befreien und gleichzeitig die Welt vor diesen Ungeheuern zu bewahren. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Tiefe und Charakterausbau gerade der aktiv handelnden Patienten gewünscht. Zudem wäre ein tieferer Einblick in den Alltag einer Irrenanstalt in den 20er Jahren des 20ten Jahrhunderts sehr interessant gewesen, da psychisch kranke Menschen zu dieser Zeit unmenschlich und grausam behandelt wurden.

Trotzdem bringt es Spaß “Irre Seelen” zu lesen. Der Text fließt gut, die Geschichte ist interessant, krank und rasant und bringt dem Leser definitiv ein gruseliges Lesegefühl. Ich bin schon gespannt auf weitere Geschichten aus der Hand Mastertons.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen im Vergleich zu "Die Opferung" nur 3,5 Sterne, 11. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Irre Seelen (Broschiert)
Irre Seelen war mein 2. Buch nach „Die Opferung“ vom Graham Masterton .
Die Leseprobe , auf der Festa-Verlagsseite zu finden, versprach unterschwellige Grusel-Horrorspannung , ähnlich wie bei „Die Opferung“ . Ich war begeistert, dass das Buch gleich spannend und gruselig anfing. Dann wurde es deutlicher , aus Grusel wurde Horror, auch mit ekeligen Horrorszenen spart der Autor nicht.
Auf dem Cover steht Thriller, doch meiner Meinung nach gehört es in den Bereich Horror, denn die brutalen , ekeligen Szenen überwiegen. Graham Mastertons Bücher kann man nicht mit Thriller wie z.B. von S. Fitzek vergleichen. G.Masterton wird auch Der Hohepriester des Schreckens genannt oder Großmeister der Angst denn er schafft es den Leser in seine Horrorgeschichten eintauchen zu lassen und beschert ihnen Gänsehaut.
Leider konnte mich dieses Buch nicht so überzeugen wie „Die Opferung“ ,denn diesmal blieb die Logik der Figuren oft auf der Strecke, worüber ich noch hinwegsehen kann aber leider wurde es mehr und mehr zur „Zombieverfolgung“, der Horror blieb aber die Gruselstimmung war dahin, denn der Leser gewöhnt sich mit der Zeit an die Horrorgestalten. Wenn man sich aber auf das nicht immer nachvollziehbare Handeln der Personen einlässt ,erwartet einen Spannung die sich fast durch das ganze Buch zieht. Das Ende gestaltet er psychothrillermäßig rasant und beendet es mit einer ruhigen Endszene.
Ich würde 4 Sterne vergeben, da ich es aber mit „Die Opferung“ vergleiche , welchem ich 4 Sterne gab, vergebe ich hier gute 3,5 Sterne da ich mir mehr Gruselstimmung ,wie am Anfang in der Leseprobe, gewünscht hätte, denn eine leerstehende uralte Irrenanstalt, in dem mysteriöse Dinge vor sich gehen ,die etwas mit dem Druidentum und Erdmagie zu tun haben, versprach viel Lesegenuss.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja..., 25. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: IRRE SEELEN (Kindle Edition)
Mag eigentlich den Masterton ziemlich gerne, "Die Opferung" zb. ist ein Buch von ihm, das ich sehr, sehr gut fand. Aber diesmal hat er mich nicht gepackt - vielleicht, weil meine Erwartungshaltung zu gross war. Ein leerstehendes uraltes Irrenhaus, in dem es natürlich spuken muß, da hab ich mich so darauf gefreut. Aber ich fand die Story im Endeffekt leider langwierig und zäh und, sorry,XXXXXXSPOILERXXXXXX (Geister, die auf den Namen Lester oder Quintus hören und in der Wand herumkrebsen, das finde ich einfach nicht zum fürchten) XXXXSPOILERENDEXXXX. Und Jack, der eher unsympathische Hauptprotagonist, ist einfach so dämlich, das man es kaum aushält - da war er schon mehrmals in dem Haus, in dem Zellen mit versperrbaren Türen, Gucklöchern etc. sind, und er checkt nicht, was das für ein Gebäude ist? XXXSPOILERXXX Er fährt in der Nacht nochmal hin, nimmt seinen Sohn mit(!) und vergnügt sich dann mit seiner Sekretärin, worauf der Sohn natürlich verschwindet?XXXSPOILERENDEXXX Das gibts doch fast nicht, das ist unglaubwürdig. Nein, "Irre Seelen", das war leider nichts für mich, aber ich habe ja zum Glück noch andere Mastertons vor mir, auf die ich trotzdem sehr gespannt bin.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irre spannend!, 18. November 2012
Von 
Claudia Junger "Krimi & Co." (GT/NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: IRRE SEELEN (Kindle Edition)
Graham Masterton schafft es mühelos, den Leser mit "Irre Seelen" absolut in seinen Bann zu ziehen. Beim Lesen lauscht man oft auf merkwürdige Geräusche, die aus Wänden oder Decken kommen und auf der Straße achtet man sehr auf Veränderungen des Asphalts. Übertriebene Gewaltorgien findet man in diesem Buch nicht, auch wenn das Blut in Strömen fliesst. Aber auch der Gruselfaktor ist unglaublich hoch; dieses Buch kann man sich sehr gut als Verfilmung vorstellen. Horror und Mystery vom Allerfeinsten. Ganz klare Leseempfehlung, gerade auch für diese dunkle Jahreszeit.

Fazit: Extrem spannend, unheimlich und gut. Klasse Horror-Story.
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5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn!, 31. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Irre Seelen (Broschiert)
Der Besitzer einer Autowerkstatt – Jack Reed – stößt auf ziemlich seltsame Weise, mitten im Wald von Wisconsin, auf ein verlassenes Haus. Die Villa zieht ihn sofort in seinen Bann und er verspürt das dringende Verlangen, dieses Haus zu besitzen.
Seine Frau reagiert mit Unverständnis auf sein Vorhaben, aus dem Gebäude einen Country-Club zu machen, doch Jack lässt sich nicht davon abbringen. Seine sowieso schon angeschlagene Ehe, scheint das nicht zu überstehen, doch ihm ist alles egal. Gemeinsam mit seinem Sohn sucht er erneut das Haus auf und findet recht seltsame Dinge darin vor: nur von außen zu öffnende Türen, von innen vergitterte Fenster, Kratzspuren… Es handelt sich um eine ehemalige Irrenanstalt, aus der vor fast 60 Jahren alle 135 schwer geistesgestörten und extrem gewalttätigen Insassen spurlos verschwunden sind.
Jacks Sohn macht eine ganz eigene, sehr beunruhigende, ja fast wahnsinnige Entdeckung im Obergeschoss des Hauses, von der er seinem Vater jedoch nichts erzählt – und nichts erzählen darf! Bei einem weiteren Besuch in dem Haus passiert es dann – Jacks Sohn verschwindet – man hört seine markerschütternden Schreie überall im Haus, doch er ist nicht mehr auffindbar. Dafür jedoch regen sich andere Dinge – die Wände. Denn in diesen alten Mauern lebt etwas Böses und extrem Gefährliches und es will hinaus. Jack muss dem, was in den Wänden haust, bei seiner Flucht helfen und damit das Leben von zig Tausenden Menschen opfern, um seinen Sohn zu retten. Als er sieht, wie das Böse sich seine ersten Opfer in die Wände hinein holt und dabei bestialisch tötet, kommen ihm Zweifel… Darf er diese grausame Macht wirklich entfesseln? Seine Vaterliebe ist stärker und unter großen Opfern gelingt die Befreiung. Doch was dann folgt, hätte sich Jack niemals ausmalen können. Das Grauen fällt über die Welt her und Jack bleibt nur noch eine einzige Möglichkeit, um es zu stoppen und seinen Sohn zu retten – er muss selbst HINEIN!
Das mag vielleicht alles etwas kryptisch klingen aber ich wollte nicht allzu viel verraten von dem, was wirklich vorgeht und was es mit den Wänden auf sich hat.
Diese Geschichte hat mich von der ersten Minute an gefesselt und einen Gänsehautschauer nach dem anderen beschert. Die völlig ausweglose Situation und die Verzweiflung von Jack, gepaart mit einer durchweg düsteren Stimmung, schlagen dem Leser schon enorm aufs Gemüt. Doch das, was in den Wänden lebt, was es vorhat und mit den Menschen tut, ist so wahnsinnig, dass man einfach Angst haben muss!
Wie auch die anderen Bücher von Masterton, die ich bisher gelesen habe, hat auch dieses Buch ein Ende, dass man nicht unbedingt als gut (im Sinne von – die Gefahr ist vorüber) empfindet. Der Wahnsinn ist zwar vorbei – aber das Wissen, um das was in dieser Welt möglich ist, lässt eigentlich nur noch ein Leben in Angst zu.
Also lässt das Buch den Leser mit genau derselben Stimmung zurück, die er während der ganzen Zeit schon durchleben musste. ;-)
Fazit: Extrem unheimlich, brutal, spannend, intelligent, durchdacht und toll geschrieben – ein Buch, das auf keinen Fall etwas für Menschen mit schwachen Nerven oder sensiblem Gemüt ist. Aber es ist genau das richtige für Horror-Fans!
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3.0 von 5 Sternen The Oaks, 12. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Irre Seelen (Broschiert)
Jack Reed, ein durch und durch pragmatischer amerikanischer Geschäftsmann, entdeckt durch Zufall ein völlig verwahrlostes Gebäude mitten im Wald von Wisconsin. Ganz in den Bann des alten Hauses geraten, beschließt er, sich einen Traum zu erfüllen. Er möchte es erwerben und zu einem luxuriösen Landhotel umbauen. Auch merkwürdige Geräusche in der Wand und schaurige Statuen mit geschlossenen Augen, können ihn nicht von diesem Vorhaben abbringen. Doch dann verschwindet sein 9 jähriger Sohn spurlos und Jack entdeckt, dass in den Wänden des ehemaligen Irrenhauses für Schwerverbrecher etwas unvorstellbar Grauenhaftes lebt.

Graham Masterton ist zweifellos ein Meister des guten englischen Gruselromans und er schafft es von der ersten Zeile an, eine dichte und spannungsgeladene Atmosphäre zu schaffen. Im Kopf entstehen schaurige Bilder und die eigene Fantasie läuft auf Hochtouren. Leider verlässt er dieses altbewährte Konzept im weiteren Verlauf der Geschichte. Es wird zusehends detailreicher und vor allem sehr blutig. Der subtile Horror gleitet in actionreiche Splatter-Orgien ab und verliert dadurch viel von seinem morbiden Charme. Zudem hat die Story im Mittelteil auch einige Längen.

Der Titel „Irre Seelen“ ist irreführend. Im Original heißt das Buch „Walkers“ und das trifft es wesentlich besser. Geht es hier doch hauptsächlich um uralte keltische Rituale, die es den Druiden erlaubten, in die Erde einzutauchen und durch sie hindurch zu gehen.

Die Charaktere sind dem Engländer Masterson eher scherenschnittartig geraten. So, wie sich ein Europäer den Durchschnittsamerikaner eben vorstellt. Es hat mich allerdings nicht weiter gestört, Übertreibung macht ja bekanntlich auch anschaulich.

Fazit: Stellenweise sehr fesselnder Horror mit einigen Schwächen.
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4.0 von 5 Sternen unglaublich intelligent, überaus stark und völlig meschugge, 7. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Irre Seelen (Broschiert)
Der Titel „Irre Seelen“ und die Stichwörter zu dem Buch „ehemalige Heilanstalt, Druiden-Magie, Geheimnisse“ machten mich neugierig auf diesen Thriller.
Das Buch begann auch gleich vielversprechend:
Jack Reed ist auf dem Weg nach Hause, als er mitten im Wald fast ein Kind anfährt. Was hat das Kind allein im Wald verloren? Er versucht das Kind zu finden und entdeckt ein großes verlassenes Haus. Sofort ist er von dem Haus magisch angezogen. Schon bei seinem ersten Erkundungsrundgang durch das düstere Haus, fühlt er sich klaustrophobisch und hört seltsame Geräusche. Trotzdem malt er sich aus eine Ferienanlage daraus zu machen.
Das Haus, eine ehemalige Heilanstalt, wurde vor 60 Jahren plötzlich aufgegeben.
Was ist damals passiert?
Jack muss es herausfinden, weil sein Sohn in den Wänden des Hauses verschwunden ist.
Der Hauptprotagonist Jack handelt nicht immer überlegt. Als Leser will man ihn anschreien, z.B.: „Geh nicht wieder in das Haus!“ und muss hilflos mit an sehen wie er es doch tut. Mit Gänsehaut will man nun wissen was passiert und liest weiter.
Die anderen Charaktere bleiben etwas farblos, vielleicht auch weil es in kurzer Zeit viele sind und die meisten sterben.
Die Szenen in der alten Heilanstalt sind gut gelungen. Beim Lesen hat man eine Gänsehaut und ist ganz gefesselt vor Horror.
Die Druiden-Magie belebt und bereichert den Thriller ungemein Die Vorstellung, dass es so etwas wirklich geben könnte, vielleicht sogar gegeben hat, finde ich unheimlich interessant und spannend.
Für mich kippte der Spannungsbogen in der Mitte des Thrillers, da ein brutaler und blutiger Mord nach dem anderen beschrieben wurde. Es schien ein abstruses Gemetzel zu sein. Das erzeugt bei mir keinen Horror.
Das Ende der Geschichte war wieder gut gemacht. Hier wurde es wieder deutlich spannender und auch das Ende fand ich schlüssig.
Graham Masterton schmückt seine Geschichte mit vielen Adjektiven aus. Die Sprache ist meist einfach und verständlich mit kurzen Sätzen. Begriffe, die ich noch aus meiner Teenie – Zeit kannte, tauchten wieder auf, z. B. Meschugge
Er war unglaublich intelligent, überaus stark und völlig meschugge. S. 184
Ja, so war dieses Buch!
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Irre Seelen
Irre Seelen von Graham Masterton (Broschiert - 19. November 2012)
EUR 13,95
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