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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moderner Geisterhaus-Horror mit expliziten Darstellungen von Sex und Gewalt
Die luxuriöse Villa des exzentrischen Milliardärs Reginald Hildreth in Florida wird mit seinen 66 Zimmern Schauplatz einer Tragödie von beispielloser Brutalität. Bei einer seiner berüchtigten Orgien geht etwas entsetzlich schief und plötzlich sind sämtliche Gäste, Pornodarsteller und -darstellerinnen, sowie einige Prostituierte,...
Vor 23 Monaten von Florian Hilleberg veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Höllische Erotik
Das Buch ist nicht ganz einfach zu beschreiben. Der Autor versteht es gut einen Spannungsbogen aufzubauen und auch die Charaktere der handelnden Personen, insbesondere die Hauptperson des ermittelnden Journalisten, sind auch sehr gut dargestellt - es fällt somit eigentlich nicht schwer, dem Buch bis zum Ende eine Chance zu geben. Der Plot ist an sich dann schon etwas...
Vor 23 Monaten von Thomas R. veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Moderner Geisterhaus-Horror mit expliziten Darstellungen von Sex und Gewalt, 27. Dezember 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Flesh Gothic (Broschiert)
Die luxuriöse Villa des exzentrischen Milliardärs Reginald Hildreth in Florida wird mit seinen 66 Zimmern Schauplatz einer Tragödie von beispielloser Brutalität. Bei einer seiner berüchtigten Orgien geht etwas entsetzlich schief und plötzlich sind sämtliche Gäste, Pornodarsteller und -darstellerinnen, sowie einige Prostituierte, tot. Grausam zerstückelt und regelrecht abgeschlachtet. Nur von dem Gastgeber und Hausherrn fehlt bis zur Stunde jede Spur. Seine Frau Vivica kann und will sich mit dem Verschwinden ihres Mannes nicht abfinden. Daher beauftragt sie eine handvoll parapsychologischer Ermittler und medial veranlagter Personen den Verbleib ihres Gatten aufzuklären. Alexander Nyvysk, ehemaliger Priester und Exorzist, ist der Anführer der Truppe. Adrianne Saundlund und Cathleen Godwin sind Medien mit der Fähigkeit außerkörperlicher Wahrnehmung und transzendentaler Reisen. Patrick Willis indes ist in der Lage durch bloße Berührungen von Gegenständen und Personen ihre dunkelsten Geheimnisse zu ergründen. Ebenfalls mit dabei ist der Journalist und Schriftsteller Westmore, der von Vivica Hildreth persönlich beauftragt wird, die Gruppe unterschiedlicher Personen im Auge zu behalten und zu beobachten. Darüber hinaus sind Vivicas persönliche Assistentin Karen und der Sicherheitschef Mack mit von der Partie. Doch während Karen, Westmore und Mack nicht an Geister glauben wollen, sind die restlichen Anwesenden davon überzeugt, dass das Haus mit einer immensen negativen Energie aufgeladen ist und von den Geistern der Verstorbenen heimgesucht wird. Und schließlich kommt es zu ersten Übergriffen aus einer anderen Dimension ...

Das Buch hat alles was man von einem Roman aus der Feder von Edward Lee erwartet: Glaubwürdige Charaktere, eine spannende Handlung und natürlich jede Menge Sex und Gewalt. Im Vergleich mit Werken wie „Bighead“ und „Creekers“ hält sich die exzessive Brutalität im vorliegenden Roman zwar etwas zurück, ist aber immer noch sehr explizit und gewiss nichts für schwache Nerven, vor allen Dingen bei der detaillierten Beschreibung verstümmelter Genitalien. Die Geschichte erinnert an einschlägige Geisterhaus-Horrorfilme, beginnend bei dem Klassiker „Bis das Blut gefriert“ bis hin zu „Haunted Hill“. Vor allem die Charaktere weisen starke Parallelen zu dem erstgenannten Film oder seinem Remake aus dem Jahr 1999 auf, die beide auf dem Roman „Spuk in Hill House“ von Shirley Jackson basieren. Auch bei Lee gibt es ein sexuell sehr aktives und freizügiges Medium (Cathleen Godwin) und eine eher unscheinbare, beinahe verklemmte Frau (Adrianne Saundlund). Der jugendliche Draufgänger wird in diesem Fall von dem Sicherheitschef Mack verkörpert und der souveräne Anführer heißt hier Alexander Nyvysk, der dem Spuk mit allerlei technischem Schnickschnack auf die Spur kommen will. Der pornographische Hintergrund ist bei Edward Lee gewissermaßen obligatorisch und wird in diesem Fall durch die Beschwörung eines Dämons gerechtfertigt, der eifrig der Fleischeslust frönt und Luzifers erster Diener ist. Obwohl gerade erfahrenen Lesern von Horror-Literatur die Zusammenhänge schnell ersichtlich zu sein scheinen, schafft es Edward Lee dennoch den Leser am Ende zu überraschen. Wer die Werke von Richard Laymon kennt, von Edward Lee bislang aber noch nichts gelesen hat, kann hier bedenkenlos zugreifen. Es lohnt sich.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SCHWARZE MAGIE TRIFFT HÖLLISCHE SEXGIER, 24. Januar 2013
Von 
Rollerbslein (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Flesh Gothic (Broschiert)
Jep, das ist mal ein ganz anderer Ed Lee ;-) und doch typisch!

Die Pforten der Hölle öffnen sich für den Leser, mit sexuell gesättigter schwarzer Magie.

Ein phantasievoll geschriebenes Buch, voll mit datailliert recherchierter Magie und für den Insider ein absolut böses Buch. DURCH UND DURCH BÖSE!

Es ist nicht direkt vergleichbar mit BIGHEAD oder artgemäßen Büchern, da es nicht auf jeder Seite Sex und Gewalt bietet, dennoch ist es mit dem Hintergrund der schwarzen Magie und der Tatsache, dass viele Menschen auch heute noch damit "Ihren Alltag verbringen und Ihr Leben zu Grunde richten", sehr sehr böse.

Boahhhhhhhh es schüttelt mich beim Resümieren dieses Buches .... so böse! Es lässt den unwissenden Leser erahnen, was Magie und Hölle ansatzweise bedeuten. Beginnt mal nach dem Lesen einzelne Begriffe zu googeln. Es lohnt sich!

Ich bin begeistert, wie vielseitig Ed Lee ist und hätte sehr gerne eine Fortsetzung gehabt.

Auch hier gilt der Satz: " .. nicht für jeden Leser (und nicht zum Nachahmen) geeignet!".

JEP, LEIDER GEIL!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen It's a Lee !, 30. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Flesh Gothic (Broschiert)
Florida: Reginald Hildreth, Milliardär und Pornoproduzent, verschwindet nach einer aus dem Ruder gelaufenen Orgie spurlos aus seiner riesigen Villa. Zurück bleiben jede Menge verstümmelte Leichen und die einzige Überlebende: Faye, die Hausmeisterin, die, inzwischen restlos wahnsinnig geworden, ihr Dasein in einem Pflegeheim fristet.
Reginald's Gattin Vivica glaubt nicht an den Tod ihres Mannes. Deswegen heuert sie eine Gruppe Experten an, die in der Villa paranormale Aktivitäten untersuchen sollen. So entsteht ein buntes Team, bestehend aus verschiedenen Spezialisten, die unter anderem Astralwanderungen, Telekinese und Hellseherei beherrschen.
Der ehemalige Journalist Westmore soll diese Arbeiten für Vivica dokumentieren. Schnell stellt sich heraus, dass die Villa nicht nur Schauplatz eines grausamen Massakers, sondern weitaus mehr als das ist.
Westmore wird zum paranormalen Ermittler.

"Flesh Gothic" gehört mit 448 Seiten schon zu den umfangreicheren Werken von Edward Lee. Das liegt zum Teil daran, dass Lee sich anfangs sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere nimmt. Der Leser bekommt also nicht nur eine Reihe von Namen um die Ohren gehauen, sondern lernt jeden einzelnen Protagonisten gründlich kennen. Das hat den Vorteil, dass man sich im weiteren Verlauf gut an jeden von ihnen erinnern kann. Allerdings braucht der Roman deswegen auch ein Weilchen, um Fahrt aufzunehmen.
Für die ungeduldige Fraktion unter den Lesern dürfte das im Wesentlichen ein Grund zur Kritik sein. Auch mir kann es eigentlich nie schnell genug gehen, endlich zum Kern der Story zu gelangen. Vielleicht hätten es ein paar Seiten weniger auch getan. Trotzdem hat das mein Lesevergnügen in keiner Weise beeinträchtigt.
Inzwischen habe ich (fast) alle auf deutsch erschienenen Werke von Edward Lee gelesen (an "Der Besudler auf der Schwelle" bin ich gerade dran).
Deswegen beginne ich auch langsam zu begreifen, wie der Autor tickt und wie seine Romane aufgebaut sind. Jeder, der bereits "Bighead" gelesen hat, erwartet wahrscheinlich grundsätzlich eine Anhäufung actiongeladener, abartiger Splatterszenen, die sich gegenseitig an Perversität übertreffen. Nun ja - auch hier darf der eher blutrünstig veranlagte Leser sich über reichlich Gemetzel und sexuelle Abarten freuen. Trotzdem liegt der Schwerpunkt in diesem Roman eher auf den paranormalen Detektivarbeiten, die die Protagonisten leisten. Lee hat ein dämonisches Rätsel geschaffen, dessen Lösung sich nur langsam und raffiniert entwickelt. Ehe ich mich versah, sah ich mich in umfangreiche Ermittlungsarbeiten verstrickt, die ich mit Spannung verfolgt habe. Natürlich gibt es falsche Fährten und überraschende Wendungen, doch das sollte jeder für sich selber herausfinden.

Erfreulicherweise gelingt es Lee wirklich immer, dem Leser durch gründlich recherchiertes Fachwissen ein gewisses Niveau zu bieten. So auch in "Flesh Gothic". Umfangreiche Einzelheiten über paranormale Fachgebiete und Dämonologie heben den Roman quasi aus dem Einheitsbrei der trashigen Ekelromane heraus und verleihen ihm einen gewissen Anspruch. Für mich, als interessierte Leserin von Literatur über solche Themen, war es eine willkommene Fundgrube interessanter Details, die ich nahezu verschlungen habe.
Wer bereits andere Romane von Lee kennt, wird bemerkt haben, dass es immer irgendein gründlich recherchiertes Fachgebiet gibt, mit dem sich die Protagonisten beschäftigen. Vielleicht ist das seine Art zu zeigen, dass er wesentlich mehr kann, als mit Blut, Gedärm und Orgien um sich zu werfen.

Nach einer etwas zu langen Einführungsphase hat mich "Flesh Gothic" dann schließlich komplett am Haken gehabt. Die letzten zwei Drittel habe ich sozusagen gefressen. Die langsame Steigerung der Spannung, die schrittweise Auflösung des "Rätsels" und das wirklich abgefahrene Finale haben mir tolle Lesestunden geschenkt. Also lehne ich mich zufrieden zurück und freue mich, dass ich noch einen Lee "in Reserve" habe, den ich gleich im Anschluß inhalieren muss.

Fazit:
"Flesh Gothic" hat mich mit einem gelungenen Mix aus paranormalen Gruselelementen, herrlich sonderbaren Charakteren und einer angemessenen Ladung Sex und Gore bei Laune gehalten. Haunted House meets The Playboy Mansion. Es ist ein Lee - nicht mehr und nicht weniger.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es spukt in der Villa, 10. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Flesh Gothic (Broschiert)
Das Luxusanwesen von Reginald Hildreth war berüchtigt für seine Sexorgien. Doch eines Tages werden alle 26 Gäste tot aufgefunden. Seine Frau engagiert eine Gruppe übersinnlich begabter Menschen, um die Vorfälle zu untersuchen. Ist es möglich, dass Reginald Hildreth einen Dämon heraufbeschworen hat und alles aus dem Ruder gelaufen ist? Oder hat er damit sogar sein Ziel erreicht?

Mit seinen knapp 450 Seiten gehört "Flesh Gothic" zu des umfangreicheren Werke des Autors. Dies liegt auch daran, dass sich Edward Lee sehr viel Zeit für seine Charaktere genommen hat. Man wird nicht gleich mit einem Haufen Namen konfrontiert, die man im Nachhinein vergisst oder durcheinander bringt. Jeder bekommt seine (Hintergrund-)Geschichte und bleibt dem Leser damit auch besser im Gedächtnis. Dadurch braucht die Geschichte aber eine Weile, bis sie an Fahrt aufnehmen kann.

Die Atmosphäre ist durchtränkt von übersinnlichen Geschehnissen, sexuellen Passagen und viel Düsternis. Man fühlt sich beim Lesen direkt hineingezogen in die Geschichte und Vergangenheit von Hildreths Anwesen und kann sich all seine extravaganten und pervers eingerichteten Zimmer sehr gut vorstellen. Auch wenn die vorkommende Brutalität nicht ganz so exzessiv wie in "Bighead" oder "Creekers" ist, wird sie doch auch hier sehr direkt angesprochen und beschrieben.

Zwar wirkt die Handlung zu Anfang wie ein Krimi mit einer Geistergeschichte. Dies ändert sich jedoch bald und der Leser darf sich auf eine exquisite Horror-Erzählung freuen, deren Ende sogar einige Überraschungen mit sich bringt. Wieder einmal ein gelungener Lee, dem sich Fans nicht entziehen können.
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5.0 von 5 Sternen Spannendes Buch, 7. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für die 400 Seiten irgendetwas habe ich nur ein paar Tage gebraucht. Das Buch war von der ersten Seite bis zur letzten Seite spannend und der Schluss wie das halt so bei Horror-Geschichten ist ... ;-) Für mich nicht sehr überraschend, aber trotzdem gut.

Die ersten Kapitel des Buches sind zum Teil ziemlich heftig und abartig. Ich glaube wenn der ganze Roman so weitergegangen wäre, dann hätte ich wohl nicht weitergelesen. Gott sei Dank macht Lee dann eine Kehrtwendung nach dem Gemetzel und eine handvoll interessante und völlig unterschiedliche Charakteren werden eingeführt.

Fazit: Spannende Lektüre. Kann ich aber nur Leuten empfehlen die Übersinnliches und Horror mögen, da es zum Teil doch recht blutig und pervers zu und her geht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Höllische Erotik, 23. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist nicht ganz einfach zu beschreiben. Der Autor versteht es gut einen Spannungsbogen aufzubauen und auch die Charaktere der handelnden Personen, insbesondere die Hauptperson des ermittelnden Journalisten, sind auch sehr gut dargestellt - es fällt somit eigentlich nicht schwer, dem Buch bis zum Ende eine Chance zu geben. Der Plot ist an sich dann schon etwas anstrengender - einige Facetten sind durchaus interessant, durchgeknallter-abartiger Multi-Millionär veranstaltet (Sado)-Sexparties in seiner Villa, wobei eine davon dann etwas aus dem Ruder läuft. Dieses aus dem Ruder laufen, fällt dann schon etwas sehr trashig aus und wenn es dann übersinnliche Begegnungen mit der Hölle bzw. dem Diener des Teufels gibt, ist mir das dann einfach too much, obwohl für mich in einem Horrorbuch nicht alles wirklich rational ablaufen muss. Vielleicht findet das Buch ja seine Genreliebhaber. Ich habe die Lektüre nicht bereut, muss aber von dem Autor nicht gleich wieder etwas lesen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für mich bisher der schwächste Lee, 29. Dezember 2012
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Flesh Gothic (Broschiert)
Am 03.April ereignete sich in der Luxusvilla des exzentrischen Milliardärs Reginald Hildreth ein Blutbad. Bei einer Orgie zu Ehren des Dämons Belarius werden alle anwesenden Personen getötet. Die Villa stand schon lange im Gespräch, diente sie doch als Firmensitz einer Pornoproduktion und als Ort an dem ständig wilde, satanische Orgien gefeiert wurden. Vivica Hildreth, die Frau des Milliardärs heuert einige übersinnlich begabte Menschen und den Reporter und trockenen Alkoholiker Westmore an um herauszufinden was sich in der Villa ereignete und was Reginald damit beabsichtigt hatte. Wie sie Westmore verrät, liegt nämlich keineswegs der Leichnam ihres Mannes auf dem kleinen Friedhof des Grundstücks, denn ihr Mann ist einfach spurlos verschwunden. Weiß die Ehefrau wirklich nicht mehr?

Westmore tut sich ein wenig schwer inmitten dieser Gruppe von Spinnern, wie er die anderen Leute in der Villa heimlich nennt. Wer glaubt schon daran, dass Leute aus ihrem Körper treten können, oder in die Zukunft sehen. Oder Geister mit irgendwelchen Geräten sichtbar machen kann, wie dieser verrückte, ehemalige Priester. Oder ist da vielleicht doch etwas dran? Irgendwann kann sich auch Westmore das Geschehen in der Villa nicht mehr logisch erklären. Es gibt wohl doch mehr zwischen Himmel und Erde als die meisten Menschen glauben.

Zuerst einmal: Das Ende war der Knaller. Wäre mehr von dem Buch so gewesen, hätte es mit Sicherheit 10 Punkte bekommen. Aber leider war es das nicht. Teilweise quälte ich mich schon ein wenig, obwohl diese langatmigen Stellen immer von Spannenden abgelöst wurden. Meiner Meinung nach hätte dem Buch weniger Sex und mehr Action gut getan. Aber das ist natürlich wie immer nur meine Meinung. Lees Schreibstil ist wieder großartig und lässt diverse Bilder im Kopf entstehen. Wobei ich das dieses Mal nicht unbedingt vor mir sehen wollte. ;o)Es wird natürlich auch wieder einiges an Blut vergossen, aber der Schwerpunkt liegt bei Flesh Gothic eindeutig beim Sex. Eine Pornofirma, Orgien und jede Form der sexuellen Perversion.

Die Charaktere sind perfekt auf die Geschichte abgestimmt und jeder einzelne hat einen schwachen Punkt. Der ehemalige Priester und Exorzist Nyvysk liebt Männer. Die hellsichtige Cathleen die außerdem Tranceinduktion und Mantik beherrscht ist sexsüchtig. Willis mit seinem Zielobjekttaktionismus, kann niemanden berühren ohne alles über den Menschen zu erfahren und Adrianne, die ihren Körper verlassen kann, deshalb aber schon seit 10 Jahren ohne Sex lebt. Dazu kommen noch Mack und Karen, die für Vivica und Reginald gearbeitet haben.Dieser zusammengewürfelte Haufen versucht gemeinsam herauszufinden, warum die ganzen Menschen in einer Nacht auf brutalste Art getötet wurden. Ich vergebe für dieses Buch 3 von 5 Punkten und werde jetzt erst mal eine "Lee Pause" einlegen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ***Bewertungen kurz, knapp und auf den Punkt .........***, 7. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Flesh Gothic (Broschiert)
Edward Lee – Flesh Gothic
Meine Rezessionen sind kurz, knapp und als Fazit zusammengefasst. So wie ich diese auch gerne lese und am sinnvollsten finde. Kurzbeschreibung und Inhalte kann man unter Details oder im Buchladen nachlesen.

Punkteverteilung: 1=schwach/lahm bis 10=stark/extrem

Gewalt: 5
Obszönität: 6
Anspruch: 5
Spannung: 5
Humor ( auch schwarz ): 2
Story 4
Buchcover: 7
Schreibstil: 6
Weiterempfehlung: 6

Fazit: Fand diesen Lee ein bisschen schwächer. Wenig Gewalt und Sex. Story ist auch nicht ganz so Doll. Einer der schwächeren Romane von ihm. Oder besser gesagt, bis jetzt der schwächste, den ich von ihm gelesen habe ( und ich habe alle gelesen die deutschsprachig rausgekommen sind ) Auch viel zu viele Personen…musste oft blättern weil ich nicht mehr wusste wer wer ist …….
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als erwartet, 28. Februar 2013
Die Romane diesesAutors werden beworben als besonders krank, ekelhaft, als "extreme horror" mit quasi ausufernden Beschreibungen sexueller Gewalt, sodass ich mir das an sich nicht antun wollte.
Allerdings war die - sehr lange - Leseprobe dann doch spannend und nicht zu dumpf, mir gefiel auch,dass der Autor ganz klar durch seine Protagonisten die geschilderten Abartigkeiten verurteit und eine doch irgendwie moralisch- ethische Position einnimmt.
Daher habe ich das Buch gekauft und gelesen.
Klar ist das keine Hochliteratur, aber es ist nicht beiweitem so uebel oder billig, wie man das befuerchtet.
Auf jeden Fall ein page turner, der seine Charaktere entwickelt, und der meines Erachtens Gewalt zwar schildert, aber nicht verherrlicht, sondern verdammt, nichts fuer Spanner!Gute Unterhaltung!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein genialer Gothicthriller, 23. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor schafft es von Anfang bis zur letzter Zeiler die Spannung aufrecht zu halten. Alle die die Dunkelheit der Helligkeit bevorzügen werden bei dem Buch auf Ihren Geschmack kommen.
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Flesh Gothic
Flesh Gothic von Edward Lee (Broschiert - 11. Dezember 2012)
EUR 13,95
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