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54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Geschichten mit zweischneidigem Vorwort
Bis vor Kurzem hatte ich noch kein Werk von H. P. Lovecraft gelesen, aber als Stephen King Fan hat mich dessen Zitat "Der größte Horrorautor des 20. Jahrhunderts ist H.P. Lovecraft - daran gibt es keinen Zweifel" auf dem Cover des Buches gleich angesprochen.

Und ich wurde nicht enttäuscht: Die Art und Weise, mit der Lovecraft seinen Geschichten...
Veröffentlicht am 26. Mai 2012 von Gert Bohl

versus
23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bedingt zu empfehlen
Zuallerst möchte ich den Festa-Verlag ebenfalls für die gelungene Aufmachung des Buches loben, die sich wirklich schick in jedem Bücherregal macht. Doch nun zum Inhalt:

Während die in der Chronik enthaltenen Kurzgeschichten von HP Lovecraft noch relativ angenehm zu lesen sind musste ich bei den längeren Novellen (zB Der Fall Charles...
Veröffentlicht am 13. November 2012 von HB007


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54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Geschichten mit zweischneidigem Vorwort, 26. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Bis vor Kurzem hatte ich noch kein Werk von H. P. Lovecraft gelesen, aber als Stephen King Fan hat mich dessen Zitat "Der größte Horrorautor des 20. Jahrhunderts ist H.P. Lovecraft - daran gibt es keinen Zweifel" auf dem Cover des Buches gleich angesprochen.

Und ich wurde nicht enttäuscht: Die Art und Weise, mit der Lovecraft seinen Geschichten etwas Mythisches, gleichzeitig Bedrohliches verpasst und die Fantasie des Lesers motiviert ohne dabei eine starre Vorstellung des Bösen fest in den Köpfen zu verankern ist mir bisher noch nicht untergekommen.
Auch die Anordnung der Werke innerhalb des Buches ist gut gewählt. So startet man mit sehr kurzen Geschichten ("Dagon" 12 Seiten, "Nyarlathotep" 6 Seiten, "Stadt ohne Namen" 20 Seiten...), die einem die Chance geben, sich auf den Schreibstil Lovecrafts einzulassen. Die längeren Werke (darunter auch "Der Fall Charles Dexter Ward", mit 176 Seiten zugleich das längste des Autors) befinden sich weiter hinten im Buch.

Das Inhaltsverzeichnis im Überblick:
Vorwort 9
Dagon 15
Nyarlathotep 27
Stadt ohne Namen 33
Die Musik des Erich Zann 53
Das Fest 67
Der Ruf des Cthulhu 81
Die Farbe aus dem All 125
Geschichte des Necronomicons 165
Der Fall Charles Dexter Ward 175
Das Grauen von Dunwich 351
Der Flüsterer im Dunkeln 411

Neben dem Vorwort, das im Inhaltsverzeichnis angegeben ist, existieren vor jeder einzelnen Geschichte weitere Vorworte, die interessante Informationen zur Entstehung der jeweiligen Geschichte geben. So wird auf Inspirationsquellen, die finanzielle und mentale Situation Lovecrafts, seine Intuition und viele weitere Aspekte eingeganen.
Natürlich kann man die Kommentare einfach überspringen, aber so würde einem z.B. entgehen, dass "Der Fall Charles Dexter Ward" nie von Lovecraft veröffentlicht wurde (er hat die Geschichte unter Anderem handschriftlich auf verschiedene Zeitungen aufgeschrieben) oder, dass die "Geschichte des Necronomicons" vor allem verfasst wurde, um Widersprüchen bezüglich des vom verrückten Abdul Alhazred geschriebenen, verbotenen Buches vorzubeugen. Das Necronomicon kommt nämlich in sehr vielen von Lovecrafts Geschichten vor.
Weniger schön ist, dass der Kommentar von M. Frenschkowski gelegentlich unglaublich störende Spoiler enthält. Die haben mich zwar nicht vom Lesen abgehalten, sind aber unnötig und nehmen manchen Geschichten Einiges an Spannung. Viel eleganter wäre hier eine Art X-Factor-Kommentar gewesen, indem man vor der Geschichte über deren Entstehung informiert und als Nachtrag weiterführende Überlegungen beilegt.
Bei der vorliegenden Herangehensweise sind Erstleser leider immer hin- und hergerissen zwischen Lesen oder Überspringen des Kommentars. Interessante Inhalte würde man aber vor dem schmökern gerne wissen.

Trotz der nicht ganz astreinen Kommentare hat die "Chronik des Cthulu-Mythos I" definitiv 5 Sterne verdient. Die Geschichten sind toll geschrieben und mit netten Informationen unterfüttert. Ich freue mich jetzt schon darauf, den zweiten Teil dieses Sammelwerks von H.P. Lovecraft zu lesen.
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Zusammenstellung, aber Vorsicht beim Lesen der Anmerkungen (Teil I), 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Diese Rezension bezieht sich sowohl auf Band I als auch Band II dieses Werkes und steht folgerichtig bei beiden Teilen. Die zweibändige "Chronik des Cthulhu-Mythos" ist nämlich im Endeffekt nicht voneinander zu trennen und hätte genauso gut in einem Band veröffentlicht werden können. Mit zwei Büchern ist das Ganze aber zumindest etwas handlicher geworden.

Marco Frenschkowski, vom Verlag als "führender deutscher Lovecraft-Experte" bezeichnet, ist eigentlich Theologe und Religionswissenschaftler. Mit "Die Chronik des Cthulhu-Mythos" versucht er, Geschichten von H. P. Lovecraft, die sich mit Dingen wie den "Großen Alten", "Cthulhu" oder dem sagenumwobenen "Necromonicon" beschäftigen, erstmals zu ordnen und gesammelt zu veröffentlichen. Daraus ergibt sich, dass Lovecraft-Fans die meisten - wenn nicht alle - der enthaltenen Texte des Meisters bereits kennen werden; immerhin wurden ja schon reihenweise Sammelbände veröffentlicht und allzu umfangreich ist das Werk des Amerikaners leider ohnehin nicht. Wer sich also nur für die Geschichten selbst interessiert, erhält hier zumindest die Möglichkeit, den "Cthulhu-Mythos" kompakt "unter einem Dach" zu bekommen, ohne mühsam in anderen Bänden nach den Stories suchen zu müssen.

Interessanter, weil so bisher noch nicht vorhanden, sind die Anmerkungen und Kommentare, die Frenschkowski dem Buch selbst und jeder der darin enthaltenen Geschichten voran stellt. Im Vorwort des Buches wird zunächst die Entstehung des von Lovecraft eigentlich nicht so konzipierten "Cthulhu-Mythos" erklärt - eine durchaus interessante und empfehlenswerte Einführung, die auch einen recht guten Eindruck von Lovecraft als Autor liefert.

Die Anmerkungen zu den einzelnen Geschichten sind im Vergleich dazu teilweise ein zweischneidiges Schwert. Zum einen enthalten sie einige große Spoiler - von daher sollten sie zunächst nur gelesen werden, wenn man die Geschichte, die folgt, ohnehin schon kennt. Lovecraft-Neulinge sollten sich die Vorwörter für später aufheben, um sich nicht die Spannung zu nehmen. Ansonsten zeigt Frenschkowski, dass er seine Hausaufgaben gut gemacht hat. Die Kommentare strotzen vor Querverweisen auf andere Geschichten und Autoren, Briefe von Lovecraft werden ebenso zitiert wie es Anmerkungen zur Publikationsgeschichte einzelner Texte gibt. Auch die näheren Lebensumstände des zu Lebzeiten verkannten Autors werden beleuchtet. Jeder, der ein Interesse an Lovecraft hat, das über die reine Literatur hinausgeht, wird hier bestens bedient. Nebenbei stellt der Experte die Texte des Meisters zum Teil in einen größeren philosophischen, historischen und sozialen Zusammenhang. Dabei klingt einiges zwar etwas weit hergeholt, Denkanstöße werden damit aber dennoch geschaffen.

Eine Warnung zu den Kommentaren möchte ich abschließend noch formulieren - in der Hoffnung, dafür nicht belächelt zu werden. Das gesamte Werk von Lovecraft umgibt aus meiner Sicht eine gewisse mystische Atmosphäre. Mehr noch als sein Vorbild E. A. Poe schafft es der Amerikaner, einen subtilen Grusel einzufangen, der nichts mit Blut und "Ekeleffekten" zu tun hat. Dazu trägt nicht unerheblich bei, dass die Geschichten teilweise wie reale Erfahrungsberichte aufgebaut sind und auch wissenschaftlich anmutende Verweise darin nicht fehlen. Um es kurz zu machen: Wer sich darauf einlässt, bekommt bei Lovecraft oft das ungute Gefühl, dass an seinen Geschichten mehr dran sein könnte, als die Vernunft uns glauben lässt. Was wäre wenn es wirklich ein Necromonicon gäbe? Dieses Gefühl einer unterschwelligen, aber doch irgendwie realen Bedrohung kann dem Leser durch die sehr nüchternen Kommentare und Anmerkungen des deutschen Experten durchaus genommen werden. Wenn man sich davon beeindrucken lässt, geht ein Teil des Zaubers unter Umständen unwiederbringlich verloren. Von diesem Standpunkt aus betrachtet hat Marco Frenschkowski vielleicht mehr erreicht, als er wollte - eine Entzauberung des Mythos dürfte eigentlich nicht in seiner Absicht gelegen haben.

Fünf Sterne gibt es trotzdem von mir. Die Anmerkungen sind gut - es kommt nur drauf an, was man als Leser draus macht. Und die Stories, die H. P. Lovecraft geschaffen hat, sind so oder so über jeden Zweifel erhaben. Auch wenn es ein paar Ausreißer gibt, ist sein Werk doch überdurchschnittlich und begeistert zumindest mich immer wieder aufs Neue.

Veröffentlicht auf weltending.wordpress.com.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Sammlung der Lovecraft Werke, leider mit "Vorwort", 17. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Kindle Edition)
Ich habe mich riesig gefreut, als ich dieses Werk entdeckt habe.

Endlich eine Sammlung von Lovecraft, von dem ich bisher leider nur vereinzelte Werke kannte, welche mir gut zusagten.

Als ich mir dann in der Chronik des Cthulhu - Mythos Teil 1 eine Geschichte raussuchte, las ich als erstes das Vorwort (jede Geschichte ist mit einem Vorwort versehen).
Das war leider ein Fehler, den ich nicht nochmal begehen werde. In diesem Vorwort wurde schlicht und ergreifend "gespoilert", sprich ein spannungsbildender Teil der Geschichte im Vorraus und aus dem Zusammenhang gerissen kundgetan.

Ich habe es somit stets vermieden, die anderen Vorwörter im Vorraus zu lesen.

Dafür gibts von mir einen Stern Abzug, ansonsten ein schönes Werk!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cthulhu Mythos!, 15. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Grandios! Ich habe die ganzen Lovecraft-Sachen schon als Teenager gelesen, aber eher unsortiert und komplett ohne Hintergrundwissen – da kommt eine gezielt auf Mythos-Geschichten basierende Sammlung mit Erläuterungen doch genau richtig!

Klappentext:
Diese Chronik in zwei Bänden vereint erstmals die vollständigen Werke Lovecrafts zum Cthulhu-Mythos – eben allen Kurzgeschichten auch seine berühmten Novellen.
Mit einem Vorwort und ausführlichen Erläuterungen von Deutschlands führendem Lovecraft-Experten Marco Frenschkowski.

Besprechung:
Da wir es hier mit Kurzgeschichten und Novellen zu tun haben, wird die traditionell aus „Die Story“, „Das Setting“ und „Die Charaktere“ bestehende Beschreibung im patentierten Würfelheld-Format natürlich komplett zerschossen. Sorry, liebe Gewohnheitstiere…

Was also enthält Band 1 der zweibändigen Chroniken?
– Vorwort
– Dagon (1917)
– Nyarlathothep (1920)
– Stadt ohne Namen (1921)
– Die Musik des Erich Zann (1921)
– Das Fest (1923)
– Der Ruf des Cthulhu (1926)
– Die Farbe aus dem All (1927)
– Geschichte des Necronomicons (1927)
– Der Fall Charles Dexter Ward (1927)
– Das Grauen von Dunwich (1928)
– Der Flüsterer im Dunkeln (1930)

Neben dem allgemeinen Vorwort wird auch noch jede einzelne Geschichte kurz in die Vita Lovecrafts einsortiert und mit knapp gehaltenen (wenn auch für wirklich neue Lovecraft-Fans etwas zu sehr gespoilerten) Hintergrundinformationen versehen. Für mich als treuen Hörer des absolut hörenswerten Podcasts „Arkham Insiders“ ([...]) ist da nicht allzu viel Neues zu erfahren, aber man merkt, dass „Frenschkowski seinen Lovecraft kennt“ und so völlig unbeleckt an Lovecraft-Sachen heranzugehen, kann einen noch verstörter zurücklassen, als es ohnehin schon der Fall ist.

Hmmm… Wie kann man dem Inhalt dieser Sammlung gerecht werden, ich glaube mich als Leser der Rezension würde eine Zusammenfassung der Inhalte der einzelnen Geschichten ermüden, also werde ich diesen Weg nicht gehen. Ich glaube ich greife mal auf meinen Beruf (Lehrer) zurück und versehe die einzelnen Geschichten mit einer auf einen Satz komprimierten natürlich völlig aus der Luft gegriffenen Zusammenfassung und gebe eine komplett subjektive Schulnote, damit ihr wisst, welche Geschichten ihr potentiell überblättern könnt…

Dagon: HPL erforscht erstmals die Untiefen des Meeres – 3+
Nyarlathothep: Eine merkwürdige Wesenheit treibt eine ganze Stadt in den Wahnsinn – 3-
Stadt ohne Namen: Proto-Mountains of Madness – 3+
Die Musik des Erich Zann: Paris s’éveille – 2
Das Fest: Ein typisch lovecraft’sches Ritual – 2-
Der Ruf des Cthulhu: Es ist nicht tot, was ewig liegt… – 2+
Die Farbe aus dem All: kosmischer Horror – 2+
Geschichte des Necronomicons: Äh, ja… – 4
Der Fall Charles Dexter Ward: Beste Darstellung des Abgleitens in den cthulhoiden Wahnsinn ever! – 1
Das Grauen von Dunwich: Mysteriöses geschieht in Dunwich – 2
Der Flüsterer im Dunkeln: Charles Dexter Ward light – 2-

Zur Aufmachung sollte ich vielleicht auch ein paar Worte verlieren – der Umschlag ist schön „schaurig-trashig“ (oder ist es „trashig-schaurig“?) gestaltet und macht definitiv auf das Innere neugierig. Und was mir als Regal-Freund besonders Spaß macht – wenn man die Bände dieser Festa-Reihe im Regal nebeneinanderstellt erhält man ein schickes Gesamtkunstwerk, das kannte ich bisher in größerem Maßstab nur von den Lustigen Taschenbüchern, aber hier funktioniert es auch gut. Hoffentlich kommen noch viele Bände dazu – von mir aus auch gerne Sekundärliteratur oder sonstwas? Ich freue mich drauf!
Kleine Korrektur: Habe eben Band 3 der Festa-Reihe im Regal danebengestellt und es ergibt kein großes Bild, immerhin bilden die beiden Cthulhu-Chronik-Bände gemeinsam eine Einheit – immerhin besser als nix.

Mein Fazit:
Tja, was soll ich sagen? Die Übersetzung ist solide, die Kommentare interessant, über die Qualität der eigentlichen Geschichten muss ich wohl nichts mehr sagen. Wer auch nur annähernd etwas mit Horror am Hut hat, kommt um dieses Teil nicht herum. Portemonnaie raus und ab in den nächsten Laden, Freunde!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten vom Meister, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Nachdem ich mich jahrelang auf Edgar Allan Poe beschränkt habe, was die Begründer der modernen Horrorliteratur angeht, habe ich nun endlich auch zu Lovecraft gefunden.

Ich wollte mich mehr mit dem Necronomicon beschäftigen und bin letztendlich bei diesem Buch (bzw. bei diesen zwei Büchern) hängengeblieben. Bei anderen Verlagen bezahlt man schon für eine längere Geschichte knapp unter 10,00 € und hier hat man direkt eine große Auswahl für 3,00 € mehr.

Die Geschichten sind teils anstrengender zu lesen als die von Poe. Lovecraft wird nachgesagt, er benutze zu viele Adjektive. Ich würde nicht sagen, dass es ZU viele sind (es ist einfach sein Stil und dieser ist einzigartig), aber es sind doch eine Menge. "Blasphemisch", "scheußlich" und "unaussprechlich" gehören hierbei zu seinen liebsten Ausdrücken. Ich habe das Buch von vorne bis hinten wie einen Roman gelesen, jedoch ist es vielleicht ratsamer, eine Geschichte nach der anderen zu lesen und zwischendurch zu etwas anderem zu greifen. Zumindest habe ich bei Poe nicht ein Buch in einem durchgelesen.

Die Vorwörter habe ich, dank Anraten meiner vorigen Rezensenten erst nach der eigentlichen Geschichte gelesen. Doch irgendwann habe ich angefangen diese nur zu überfliegen und das dann später auch komplett aufgegeben. Sie sind einfach extrem wissenschaftlich. Natürlich wird es Leute geben, die damit mehr anfangen können als ich. Lesenswert bei den Vorwörtern ist vielleicht noch, wie Lovecraft zu dem Wort "Cthulhu" kam.

Dieses Buch ist für Menschen, die sich einen ersten Eindruck von Lovecraft verschaffen wollen und sich für keine explizite Geschichte entscheiden können/wollen. Die Auswahl ist super. Von kurz zu lang, wobei mir die langen Geschichten wesentlich besser gefallen haben, als die kurzen.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Zusammenstellung, 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Die Chroniken des Cthulhu-Mythos I sind eine sehr gute Zusammenfassung der wichtigsten Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft.
Besonders hervorheben möchte ich Marco Frenschkowskis Kommentare zu den einzelnen Geschichten im Bezug auf die Entstehung, den geschichtlichen sowie biografischen Hintergrund und die entsprechenden örtlichen Bezüge.
Dadurch erhalten die mir bereits vorab bekannt gewesenen Geschichten eine ganz andere Tiefe und man liest so manche Textzeile mit anderen Augen als zuvor.

Lovecraft ist ein absolut toller Autor der es schafft speziell über die Länge durch seine Erzählweise den Leser zu fesseln. Mit der Geschichte "Der Fall des Charles Dexter Ward" ist H.P. Lovecraft ein Meilenstein des Horrors gelungen. Sie war die erste mir bekannte, aber auch seine meines Erachtens beste Erzählung.

Auch die übrigen Erzählungen sind spannend und unterhaltsan und sehr gut ausgewählt. Einen einzigen kleinen Abstrich mache ich bei "Das Grauen von Dunwich", da ich diese Geschichte persönlich eher schwach finde.

Ansonsten toll und ein muss für Lovercraft-Fans vor allem wegen der eingangs erwähnten Erläuterungen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich super..., 16. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Ich mag den Stil Lovecrafts. Wohl auch eine Vorraussetzung um seine Geschichten in ihrer Gänze genießen zu können. Ich konnte das Buch teilweise kaum weglegen und es kam vor, dass ich spät nachts vor dem Schlafen gehen noch eine Geschichte lesen wollte und als es draußen langsam hell wurde schnell das Buch weglegte...
Zur Qualität der Geschichten kann ich eigentlich nur 5 Sterne vergeben!!! (Wie gesagt; ich mag den Stil)
Auch zur Anordnung und Auswahl der Geschichten, kann ich 5 Sterne vergeben!

Warum also nur vier Sterne?
Es gibt in dem Buch wohl nichts nervenderes als die Vorwörter Frenschkowski. Normalerweise lese ich alles in einem Buch ohne etwas zu überspringen, aber zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich dazu durchgerungen die Vorwörter zu überspringen. Sie stehen im vollem Kontrast zum Stil Lovecrafts was mich immer wieder aus der "Welt des Cthulhu" herausgerissen hat, sie spoilern, sind teils überzogen lange, langatmig und langweilig. Klar ab und zu bieten sie interessante Informationen, die aber auf Kosten des Lesevergnügens gehen.

Das Buch ist an sich voll zu empfehlen, aber es ärgert mich, dass Herr Frenschkowski durch jeden Kauf "unterstützt" wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios!, 11. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Lovecraft ist ein wahrer Meister des Unheimlichen. Ich habe dieses Buch nahezu verschlungen und kann es uneingeschränkt empfehlen.
Der Stil, mit dem er beschreibt wie etwas unheimliches uns böses in die normale Welt seiner Protagonisten dringt, wie sie zweifeln und nach rationalen Erklärungen suchen - Grandios! Keine plumpe Splatter-Horror-Literatur, Lovecraft verzichtet vollständig auf explitzite Gewalt und detaillierte Beschreibungen seiner Monstren und gerade darin liegt der ganz grosse Reiz seiner Geschichten. Das wirklich unheimliche spielt sich in der Fantasie des Lesers ab.

Die Sekundärliteratur zu den einzelnen Geschichten ist überaus interessant und enthält eine Menge Details, sollte aber erst nach Lektüre der dazugehörigen Geschichte gelesen werden, denn oft greift sie Elemente der Geschichte auf und verdirbt dadurch Teile der Spannung beim ersten Lesen.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bedingt zu empfehlen, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Broschiert)
Zuallerst möchte ich den Festa-Verlag ebenfalls für die gelungene Aufmachung des Buches loben, die sich wirklich schick in jedem Bücherregal macht. Doch nun zum Inhalt:

Während die in der Chronik enthaltenen Kurzgeschichten von HP Lovecraft noch relativ angenehm zu lesen sind musste ich bei den längeren Novellen (zB Der Fall Charles Dexter Ward) schon einigen Ehrgeiz aufbringen um diese zu beenden.

Wenn man die Texte als bloße Zusammenreihung von Attributen bezeichnet tut man HP Lovecraft zwar unrecht, dennoch kann ich den Lesefrust mancher Leute hier gut nachvollziehen. Diverse Passagen wirken einfach unnötig in die Länge gezogen und nehmen doch arg Tempo aus den Geschichten. Noch dazu kommt dass viele Stories meiner Meinung nach ein zu ähnliches Strickmuster aufweisen. Natürlich handeln sie alle (mal mehr, mal weniger) um das extraterristische Grauen und unheilvolle verborgene Mächte rund um Namensgeber Cthulhu, dennoch hätte dem Buch ein wenig mehr Abwechslung definitiv nicht geschadet. Man nehme einen unheilvollen Ort, neugierige Einwohner/Forscher/Abenteurer, und lasse sie nach und nach durch alte Schriften und Ruinen stöbern. Die meisten Geschichten enden dann mit einer kurzen Begegnung mit den grauenhaften (aber auch nicht näher beschriebenen) Kreaturen und dem Wahnsinn des Protagonisten. Fertig ist die Lovecraft'sche Erzählung. Man kann sich also quasi schon im Vorfeld (Auch ohne die einzelnen Vorworte zu den Geschichten) das ungefähre Ende ausmalen was das Ganze noch zäher zu lesen macht als es aufgrund der Sprache und des Schreibstils ohnehin schon ist. Natürlich war HP Lovecraft ein Vorreiter in Sachen Horror-Literatur und Inspiration für viele spätere Autoren und Regisseure, womit wir auch beim Hauptroblem wären: Was früher vielleicht relativ frisch wirkte und bei damaligen Gemütern für schaurige Gänsehaut sorgte weiß nach heutigen Maßstäben (und abertausenden Horrorfilmen und Romanen später) nur noch die wenigsten zu fesseln. Wer sich für die Historie der Horror Literatur im Allgemeinen und HP Lovecraft'sche Werke im Speziellen interessiert macht mit der Chronik sicher nichts falsch und ein paar Geschichten sind auch heutzutage noch lesenswert (allen voran "Die Farbe aus dem All"). Man muss sich jedoch eingestehen dass der Zahn der Zeit nicht spurlos an den Werken vorbeigangen ist und die Bücher daher heutzutage nur noch bedingt für jedermann zu empfehlen sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wichtigsten Werke in zwei Bänden, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chronik des Cthulhu-Mythos I (Kindle Edition)
Ja, darauf habe ich lange gewartet. Die wichtigsten Werke meines Lieblingsautors (in Sachen Horror) als Ebook in zwei Bänden vereint. Wer Lovecraft nicht kennt: Seine Kurzgeschichten und längeren Erzählungen sind der eher anspruchsvolleren Literatur zuzuordnen. Lovecraft verquickt wie kein anderer Entdeckungen und Theorien der Wissenschaft (zu seiner Zeit neueste Erkenntnisse) mit übernatürlichem Grauen. Damit führt er den Leser oft recht geschickt hinters Licht. Man kann beim Lesen durchaus das beklemmende Gefühl bekommen, die Dinge könnten sich tatsächlich so zutragen. Lovecraft wirft dabei auch ganz gerne mal mit wissenschaftlichen Fremdwörtern um sich. Generell fand ich in den mir vorliegenden Übersetzungen eine stets gewählte Ausdrucksweise vor. Bekannt ist Lovecraft aber für die Erfindung der Großen Alten; fiese, tentakelbewehrte Gottheiten oder Außerirdische aus anderen Dimensionen, die nach unseren Seelen gieren oder unser Fleisch verwandeln wollen. Schauder!
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Chronik des Cthulhu-Mythos I
Chronik des Cthulhu-Mythos I von H. P. Lovecraft (Broschiert - 20. Oktober 2011)
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