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5.0 von 5 Sternen Klasse Horror um einen indianischen Dämon
Ein herzliches Dankeschön an den Festa-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

John Hyatt arbeitet beim Gesundheitsamt. Eines Tages kommt Seymour Willis zu ihm ins Büro und erzählt ihm, sein Haus würde atmen und er hätte Angst. John solle doch bitte so nett sein und ihn zu Hause besuchen um sich das Atmen...
Vor 23 Monaten von Beate Senft veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Es hat sehr lange auf den richtigen Augenblick gewartet…
In das ATMEN DER BESTIE greift Graham Masterton auf eine altbewährte Thematik zurück: Indianersagen und deren Dämonen.
Gewohnt einnehmend zieht er den Leser in seinen Bann. Sein Schreibstil bringt den Leser dazu Seite um Seite lesen zu wollen und sich mitten in die Geschichte versetzt zu fühlen. Der Leser erlebt die typische Entwicklung des...
Vor 1 Monat von TheFallingAlice veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Horror um einen indianischen Dämon, 23. Oktober 2012
Von 
Beate Senft (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Ein herzliches Dankeschön an den Festa-Verlag, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

John Hyatt arbeitet beim Gesundheitsamt. Eines Tages kommt Seymour Willis zu ihm ins Büro und erzählt ihm, sein Haus würde atmen und er hätte Angst. John solle doch bitte so nett sein und ihn zu Hause besuchen um sich das Atmen anzuhören. Vielleicht könne er ja etwas dagegen unternehmen. Hyatt hält den alten Mann für einen Spinner, verspricht ihm aber nach der Arbeit bei ihm vorbeizuschauen. Als er seinem Kollegen Dan von dem sonderbaren Gespräch erzählt, bittet dieser ihn doch mitzunehmen, da er großes Interesse an allem Übernatürlichen hat.

Also machen sich die Beiden auf den Weg. Beim Haus angekommen entdecken sie einen schrecklichen Türklopfer, der einem Wolf ähnelt. Willis ist überglücklich, dass er doch noch ernst genommen wurde und bringt die beiden Männer in sein Büro. Kurze Zeit später hören sie tatsächlich ein Atmen und keuchen. John beginnt auf die Wände einzureden, doch je mehr er spricht desto lauter wird das Keuchen. Plötzlich entlädt sich eine Energie und Dan wird durch das Zimmer geschleudert. Und was dann beginnt, ist wohl der schlimmste Alptraum den sich John nur vorstellen kann, denn etwas altes und böses ist erwacht.

"Das Atmen der Bestie" war wieder ein Roman so richtig nach meinem Geschmack. Das Buch war spannend, gruselig und teilweise brutal. Also genau das, was ich lesen wollte. Masterton verschwendet keine Zeit mit ellenlangen Beschreibungen, denn es geht gleich richtig zur Sache. Die Handlung entwickelt sich rasant und es kommt keine Sekunde Langeweile auf. Die Geschichte liest sich schnell und flüssig, die Charaktere sind sympathisch, wenn auch etwas oberflächlich. Aber das stört bei einem Horrorroman überhaupt nicht. Da muss ich absolut nicht wissen, was in den Personen alles vorgeht. Es reicht zu wissen, dass sie verwirrt sind und Angst haben. Besonders gut hat mir gefallen, dass etwas von der indianischen Mythologie in die Geschichte verwebt ist. Was mich am Anfang etwas verwirrt hat war, dass es die Protagonisten sehr eilig hatten, aber nie ein Handy benutzten. Das klärte sich aber auf, als ich sah, dass der Roman schon 1978 in England erschienen ist.

"Das Atmen der Bestie" war mein erster Roman von Graham Masterton und es wird mit Sicherheit nicht der Letzte sein. Im Gegenteil, ich frage mich, warum ich bisher noch nichts von diesem Autor gelesen habe, der in England und Amerika schon seit vielen Jahre Kult ist. Ich vergebe 5 von 5 Punkten und eine absolute Leseempfehlung für alle Freunde des Horrorgenres.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnörkelloser Gruselschocker über einen fiesen indianischen Dämon, 22. Oktober 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Als der alte Mann das Büro von John Hyatt im Gesundheitsamt betritt, ahnt dieser noch nicht, dass sein Leben fortan nie mehr so sein würde wie bisher. Seymour Wallis behauptet sein Haus würde atmen. Obwohl Hyatt an eine profane Erklärung glaubt und sich überdies nicht zuständig fühlt, lässt er sich von Wallis zu einem Besuch in dessen Haus überreden. Begleitet wird er dabei von seinem Freund Dan Machin, der ebenfalls im Gesundheitsamt beschäftigt ist. Tatsächlich bekommen die drei Männer das grässliche Atmen zu hören, ohne dass sie eine plausible Erklärung für das Geräusch finden. Wenig später fällt Dan Machin in ein rätselhaftes Koma. Als John Hyatt seinen Freund im Krankenhaus besucht, wird er Zeuge wie dieser mit rotglühenden Augen jenes Atmen produziert, das sie am Abend zuvor im Haus von Seymour Wallis hörten. Gemeinsam mit dem Arzt Jim Jarvis, seiner Ex-Freundin Jane Torresino und seinem Kollegen Bryan Corder beschließt er dem Haus von Seymour Wallis erneut einen Besuch abzustatten. Ein schwerwiegender Fehler, denn ein grausamer indianischer Dämon bereitet ausgerechnet von dort seine Rückkehr vor – und er benötigt dringend menschliche Opfer ...

Das Schöne an der Horror-Taschenbuch-Reihe des Festa-Verlags ist, dass neben den aktuellen englischsprachigen Titeln des harten Horrors auch klassische Romane bekannter Autoren immer wieder einen Platz finden, wie beispielsweise „Wolfen“ von Whitley Strieber. Mit „Das Atmen der Bestie“ wurde nun ein weiterer Titel von Graham Masterton aus dem Jahr 1978 neu aufgelegt. Wie schon bei seinem Horror-Debüt „Der Manitou“, der von William Girdler („Grizzly“, „Panik in der Sierra Nova“) als einziger seiner Romane verfilmt wurde, geht es auch in seinem vierten Horror-Roman um indianische Mythologie. Laut den Anmerkungen des Autors soll es während des Schreibens zu einer unerklärlichen, geradezu gespenstischen Pechsträhne gekommen sein, was die Lektüre umso unheimlicher gestaltet. Dabei handelt es sich bei dem Roman um eine geradlinig erzählte Gruselgeschichte, mit jeder Menge indianischer Folklore, ein wenig Okkultismus und bisweilen recht brutalen Szenen, zumindest für damalige Verhältnisse. Die Art und Weise wie sich der Dämon im Krankenhaus manifestiert wird sehr eindringlich und schaurig beschrieben. Ohne viel Vorgeplänkel steigt Masterton bereits auf Seite eins voll in das Geschehen ein. Die Hauptfigur John Hyatt, die das Geschehen aus der Ich-Perspektive schildert, ist gut ausgearbeitet, während sich die restlichen Mitstreiter aus Stereotypen des Genres zusammensetzen, inklusive dem alten, indianischen Mentor, der dem Helden zeigt was er zu tun hat. Trotzdem gelingt es dem Autor im Laufe der Handlung den Leser zu schockieren und böse zu überraschen. Mastertons Stil ist schnörkellos, flüssig und schnell zu goutieren. Er verzichtet auf unnötige Aphorismen und Metaphern, mit dem einzigen Ziel den Leser spannend und gruselig zu unterhalten, was ihm außerordentlich gut gelingt. „Das Atmen der Bestie“ ist ein kleiner, feiner Horror-Roman für Zwischendurch, den man sich mit gutem Gewissen zu Gemüte führen kann, wenn man seine Ansprüche nicht allzu hoch schraubt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schaurig, solide, Masterton, 4. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
John Hyatt ist Beamter im Gesundheitsamt. Als ihn eines Tages Seymour Willis aufsucht und ihm erzählt, sein Haus würde atmen, glaubt er zunächst, einen irren, alten Mann vor sich zu haben. Schließlich wäre es nicht das erste Mal, dass jemand merkwürdige Dinge in seinem Haus dem Gesundheitsamt meldet. Eigentlich möchte er dieser Sache gar nicht weiter nachgehen, aber ein Kollege, der hinter diesem Atmen mehr vermutet als ein undichtes Fenster, überredet John zu einem Besuch des Hauses nach Feierabend. Schnell stellt sich heraus, dass Seymour recht hat. Man beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen, ohne zu ahnen, mit welchen Mächten man fortan zu kämpfen haben wird. Das Unheil nimmt seinen Lauf und ist nicht mehr zu stoppen.

Sehr lange Zeit hat der deutsche Buchmarkt keine Romane von Graham Masterton mehr gesehen. Umso erfreulicher ist es, das der FESTA-Verlag nun damit begonnen hat, diese unschöne Marktlücke wieder zu schließen.
Mit "Das Atmen der Bestie" kehrt Graham Masterton in die deutschen Buchregale zurück und läßt den guten alten Gruselhorror wieder aufleben.

Masterton setzt in seinen Romanen nicht auf Ekel und Splatter, sondern auf Gänsehaut und Unbehagen.
Sicherlich beherrscht auch er die Kunst, Leute in seinen Romanen abzuschlachten. Allerdings ist die Art und Weise, wie er das tut, nicht vergleichbar mit modernen Autoren, die derzeit den Markt erobern.
Dabei sollte man auch berücksichtigen, dass "Das Atmen der Bestie" bereits 1978 unter dem Titel "Charnel House" als eines seiner ersten Werke erschien. Für die damalige Zeit war das Vorkommen von Fleischwunden und abgetrennten Gliedmaßen bereits eine sehr gewagte Sache. Die blutigen Szenen dürften zumindest für Neueinsteiger im Horrorgenre immer noch brutal genug sein.
Das frühe Erscheinungsdatum des Originaltitels erklärt dann auch jegliches Fehlen von Handys und Computertechnologien. Es soll tatsächlich vorgekommen sein, dass der eine oder andere Leser es unlogisch fand, dass niemand mit dem Handy Hilfe gerufen hatte. So viel dann also dazu.

Wie auch in einigen seiner älteren Romane (z.B. "Der Manitou"), bedient Graham Masterton sich der enormen Vielfalt der indianischen Mythologie und Dämonologie.
Dabei erfährt der Leser wieder viel Wissenswertes über Dämonen und Rituale, die z.T. auch heute noch einen wichtigen Bestandteil indianischer Kulturen und Legenden darstellen. Dieses sorgfältig recherchierte Wissen baut Masterton auch dieses Mal wieder gekonnt in seine Story ein.
Einigen Lesern dürfte das Auftauchen älterer Indianer, die helfen, den Dämonen zu bezwingen, evtl. bekannt vorkommen. Ich persönlich liebe diese Figuren, trotz ihrer streng betrachet äußerst albernen Namen.

Die erste Gänsehaut verpasst der Autor dem Leser übrigens bereits in einem Vorwort. Dort erwähnt er eine unerklärliche Pechsträhne, die ihn beim Schreiben des Manuskriptes verfolgt hatte. Dieser Schachzug hat, zumindest bei mir, seinen Effekt nicht verfehlt, und ich begann die Lektüre mit einer anständigen Basisgänsepelle.

Weiter geht es dann mit einer temporeichen, unkomplizierten Story, leicht oberflächlichen Charakteren und einem winzigen Hauch Humor, der ab und zu durchsickert. Das Ganze wird gekrönt von einer wirklich gruseligen Manifestation des dämonischen Bösen. Insgesamt haben wir hier also einen soliden, aber nicht besonders anspruchsvollen Horrorschmöker vor uns.

Wenn dies auch nicht Masterton's stärkster Roman von allen war, habe ich dennoch jede Seite genossen und mehr oder weniger eingesaugt wie kostbaren Sauerstoff, denn es ist wirklich lange her, dass ich zuletzt einen Roman von ihm lesen durfte. Leider sind viele der älteren Werke nur noch schwer zu bekommen, was mich aber nicht davon abhält, es zumindest zu versuchen.

Fazit:

Mit "Das Atmen der Bestie" hat sich für mich ein lange gehegter Wunsch erfüllt - Endlich wieder ein deutschsprachiger Masteron, den ich noch nicht kannte, in meinen hocherfreuten Händen. Wer auf Gänsehaut und bitterböse Dämonen steht und gerne auf das langatmige Gefasel überzogener Charaktere verzichtet, sollte sich unbedingt mal einen Masterton genehmigen. Ich warte schon freudig auf "Irre Seelen", mit dem Ende November 2012 zu rechnen ist.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog
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3.0 von 5 Sternen Es hat sehr lange auf den richtigen Augenblick gewartet…, 11. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
In das ATMEN DER BESTIE greift Graham Masterton auf eine altbewährte Thematik zurück: Indianersagen und deren Dämonen.
Gewohnt einnehmend zieht er den Leser in seinen Bann. Sein Schreibstil bringt den Leser dazu Seite um Seite lesen zu wollen und sich mitten in die Geschichte versetzt zu fühlen. Der Leser erlebt die typische Entwicklung des Protagonisten und Ich-Erzählers John Hyatt vom ungläubigen Realisten zum Bekämpfer uralter und mächtiger Dämonen.
Dabei konzipiert der Autor hier eine eher gewöhnliche Aufstieg-und-Fall-eines-Dämonen Geschichte, mit zugehöriger Indianersage und dem notwendigen Touch mythischer Hintergründe.
Trotz des weniger spannenden Grundkonzeptes ist die Umsetzung gewohnt mitreißend und liest sich einfach gut weg. Graham rettet hier viel über seine Art, Bücher zu schreiben und Geschichten zu erzählen. Dabei wird alles rasant erzählt und selbst, dass einem die ganze Zeit über klar ist, was passieren wird und worauf es am Ende hinaus laufen will, schmälert das Lesevergnügen nur wenig.

Vielleicht liegt es daran, dass ich mit beiden Grundthematiken einfach nichts anfangen kann: sowohl alte Indianergeschichten als auch todbringende Dämonen faszinieren mich wenig. So ist für mich persönlich dieses Werk leider nicht eines meiner Favoriten, obwohl ich Graham Masterton als Autor sehr zugeneigt bin. Spannende Themen sehen für mich anders aus, aber Masterton schafft es hier durchaus, eine lesenswerte Geschichte zu schaffen. Für den geneigten Fan des Autors oder der Horrorkultur kann dieses Buch durchaus ein kurzweiliger Lesegenuss sein. Ansonsten besticht der Autor in diesem Buch “nur” durch seinen Stil, jedoch nicht durch die Geschichte an sich.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passt das Thema noch in die heutige Zeit?, 31. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
"Graham Masterton steht heutzutage für Spuk, Spannung und Spektakel, aber als er in seinen noch frühen Jahren als Schriftsteller im Jahr 1978 Charnel House, „Das Atmen der Bestie“ erschuf, war er wohl noch dabei sich die Hörner in diesem Genre abzustoßen, seinen eigenen Stil und auch seine eigene Stimme zu finden, auch wenn schon sein erster Roman "Der Manitu" 1975 gleich richtig einschlug. Er hatte den jetzigen Status noch nicht inne, die Basis dafür war noch nicht geschaffen, denn das Zusammenspiel zwischen den elementaren Komponenten war noch nicht so ausgereift wie jetzt."

"Das Atmen der Bestie" ist von einem sehr hohen Tempo, und extrem gut in diesen Roman passenden Figuren geprägt, die nicht sonderlich tiefgründig und ohne große Vergangenheit sind, perfekt für einen Horrorroman. Die Geschichte lässt sich in einem Rutsch lesen und wie man es von Masterton gewohnt ist, verbaut er keine unnötigen Stolpersteine, wie zum Beispiel unnötige Fremdwörter oder komplizierte Sätze, die den Lesefluss einbremsen.

Leider aber fehlt es der Story dafür größtenteils an den nötigen Eigenschaften, um als waschechter Horrorroman durchzugehen. Spannung und Nervenkitzel ist nur auf den ersten ca. 50 Seiten zugegen, als der Spuk noch im Mittelpunkt steht und es den Anschein erweckt, dass es ein Werk a la „Die Opferung“ wird, an Spannung und Gänsehaut kaum zu überbieten. Danach fällt die Story immer mehr in sich zusammen und plätschert so langsam vor sich hin, wie ein kurz vor dem Stillstand stehender Gebirgsbach. Die Spannung verschwindet ins Nirvana, der Horror sagt ab und an noch mal kurz hallo, taucht dann aber genauso schnell wieder unter, wie er aufgetaucht ist und schlussendlich ist es nur noch eine Story, die sich einfach um einen alten indianischen Dämon dreht, der von einem nervenden Indianer Namens "George Thousand Names" - verkleidet als Medizinmann - und einem Angestellten vom Gesundheitsamt zu bekämpfen versucht wird.
Der Name "George Thousand Names" an sich ist schon heftig, aber wenn man diesen auch noch mindestens 3 x pro Seite lesen muss, dann wird es echt mehr als nur lästig. Ich möchte mit dieser Rezension niemanden abschrecken, der noch keinen Roman von ihm gelesen, es aber vielleicht in Erwägung gezogen hat. Graham Masterton ist ein ganz großer auf dem Gebiet der Spannung, des Spuks und des Horrors, und in seinen späteren Romanen "Die Opferung" und "Der Ausgestoßene", lässt er sein ganzes Können aufblitzen und zeigt was er wirklich zu leisten im Stande ist.

Mein Fazit: "Diese Art von Horror, indianische Dämonen, kombiniert mit einem Stück weit Okkultismus usw. usw., ist vielleicht einfach nicht mehr zeitgemäß und wird unter Umständen mehr belächelt, als dass es die Lesergemeinschaft fesselt und mitzieht. Aber, ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen und das wiedergeben, was ich während des Lesens und nach Beendigung empfunden habe. Einzig und allein die Figuren - ausgenommen der klapprige Indianer - und das flotte Tempo lassen sich hier meinerseits als positiv deklarieren."
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3.0 von 5 Sternen völlig überzogener Schluß, 16. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Das Buch fängt absolut klasse an, und es hat mich richtig gepackt. Gruselige Atmosphäre, sympatische Charakteren, Prädikat: man mag es nicht aus der Hand legen. Die Idee der Geschichte ist auch interessant, und bis kurz vor dem Ende, hätte ich dem Buch fünf Sterne gegeben. Nun ja, hätte ...-
Das Ende der Geschichte ist, ... - nun irgendwie wie Blade, Cobra 11, o.ä. alles fliegt einem mit höllischem Inferno um die Ohren. Dies harmoniert für mich nicht mit dem finsteren, geheimnisvollen, lauerndem, gruseligen Beginn und Mittelteil.
Schade. Ein tolles Buch, aber der Schlußteil zerstört die so fein aufgebaute Atmosphäre völlig.
Somit von mir leider nur drei Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten Seite, 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie (Kindle Edition)
Wer sich Abends etwas grusseln möchte für den ist er empfehlenswert ....man muss natürlich auch den leicht überzogenen Hang zum Okulten mögen....dennoch von Anfang an Spannend...
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1.0 von 5 Sternen Groschenroman vom Feinsten..., 21. Februar 2014
Von 
Andreas (BÜren, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Tja.. was soll ich groß Worte verlieren? Ich habe mich auf dieses Buch ungemein gefreut. Klassischer Horror, dazu mit einem indianischen Dämon. Das MUSSTE doch gut sein. Oder?
Nein. Leider weit gefehlt.
1.) Der Inhalt: Die Geschichte weist einiges Potential auf, kränkelt aber sehr an den nun folgenden Punkten.
2.) Die Sprache. Geht durchaus in Ordnung, auch wenn sie natürlich nicht gerade Pulitzer verdächtig ist ;-)
3.) Die Dialoge: Flach, albern, unnatürlich. Mehr fällt mir einfach nicht dazu ein.
4.) Die Charaktere: Blass und künstlich.
5.) Die Übersetzung: Eine einzige Katastrophe. So viele Satzbau Fehler, Grammatik Fehler usw... Einfach nur Müll.
6.) Allgemeine Kritik (VORSICHT! KANN SPOILER ENTHALTEN!!):

- Seltsam, dass alle Charaktere auf dem Weg unseres Protagonisten an Übernatürliches glauben. Ist ja total normal. "EIn Dämon? Da haben Sie aber Glück. Ich glaube an sowas.". Das ist kein Zitat, aber sinngemäß wiedergegeben.
- Logikfehler. Wurde da gekürzt? Oder war der Autor unfähig? Im einen Moment befindet sich der Protagonist im "atmenden Haus" bei einer Leiche, möchte niemanden anrufen, geht deshalb zum Krankenhaus und setzt sich ins Büro seines neuen, allerbesten Freundes, eines Arztes. Der kurz darauf ins Büro kommt und den Obduktionsbericht zum besten gibt.
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5.0 von 5 Sternen supiiii, 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie (Kindle Edition)
Gut geschrieben und sehr packendänge, schönes Buch, würde ich wieder kaufen, wer Krimis mag sehr zu empfehlen, also kauft es euch schnell noch
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5.0 von 5 Sternen Charnel House - in neuer Auflage, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Ein herrlich unheimlicher und spannender Horror-Thriller in guter alter Masterton-Tradition!
Mit "Das Atmen der Bestie" wohl nicht der beste Titel, den sich die Übersetzer einfallen haben lassen.
Nichtsdestotrotz fünf Sterne für wunderbaren Nervenkitzel.
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Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller
Das Atmen der Bestie: Fantastischer Thriller von Graham Masterton (Broschiert - 28. November 2012)
EUR 12,80
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