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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2013
Zur Story:

Neala und Sherrie sind unterwegs zu einem Wanderurlaub in den Bergen Kaliforniens.
Kurz vor dem Städtchen Barlow, begegnen sie plötzlich auf der Straße einer seltsamen Kreatur. Behaart, eklig und ohne Beine. Er schaut sie an, grinst und wirft ihnen eine Hand ins Cabrio.
Geschockt und panisch fahren sie weiter und beschließen in Barlow's einzigen Restaurant eine kleine Rast einzulegen, um erlebtes zu verdauen.
Doch dort kommen sie nie wieder fort.
Nein, sie finden sich bald gefesselt an einem Baum wieder. Und sie lauern schon...die Kreaturen namens "Krulls".

Meine Meinung:

Als Horror-Fan a la Stephen King, war dies jedoch mein erstes Buch von Richard Laymon.

Man wurde quasi gleich auf den ersten Seiten in die Story geworfen. Zwar lernte man nach und nach die Charaktere von Neala und Sherrie kennen und später auch die von Familie Dills, aber hier ging es gleich zur "Sache", ohne großes Vorgeplänkel.
Uns so ging es die gesamte Story weiter. Die Geschehnisse reihten sich schnell und spannend aneinander.
Vieles war sehr eklig, grausam, voller Schockmomente, aber auch mit jeder Menge schwarzem Humor durchzogen.
Für schwache Nerven ist das Buch nicht zu empfehlen. Sehr blutig, gewaltvolle Fantasien, sexuell aggressiv.. Laymon- Fans werden schon wissen, was ich meine. Smiley1

Wer aber auf guten Horror steht, nachts trotzdem gut schlafen kann - eine absolute Empfehlung!
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Die Freundinnen Neala und Sherry wollen in den Ferien gemeinsam in den Bergen Kaliforniens wandern. Auf dem Weg dorthin kommen sie in das kleine Städtchen Barlow. Noch auf der Straße durch den dichten Wald begegnet ihnen eine beinlose, bizarre Gestalt, die eine abgetrennte Frauenhand nach den Mädchen wirft. Die Freundinnen beabsichtigen diesen Vorfall in Barlow zu melden und legen dort Rast ein. Ein schwerer Fehler, denn die Bewohner Barlows überwältigen die beiden jungen Frauen, rauben sie aus und fesseln sie im Wald an zwei große Bäume. Sie sollen den Krulls geopfert werden, degenerierten Hinterwäldlern, die in den undurchdringlichen Wäldern Barlows hausen, in der Hoffnung, dass diese dann nicht über die Bewohner herfallen. Der Familie Dills, die ebenfalls auf der Durchreise ist, blüht das Gleiche Schicksal. Doch einer der Bewohner Barlows verspürt angesichts der jungen, attraktiven Neala Reue und befreit die Gefangen. Während er sich mit Neala und Sherry zu retten versucht, bleibt die Familie Dills auf sich allein gestellt. In den finsteren Wäldern von Barlow entbrennt ein mörderischer Kampf ums Überleben ...

Zwar hat der Heyne Verlag die mit Abstand meisten Romane von Richard Laymon übersetzt und veröffentlicht, doch mit dem vorliegenden Roman ist dem Festa Verlag eine echte Perle ins Netz gegangen. 'In den finsteren Wäldern' ist Laymons zweiter publizierter Roman, der seinem Vorgänger in Punkto menschenverachtender Brutalität in Nichts nachsteht. Dabei fällt als erstes auf, dass das Buch für einen Roman von Laymon erstaunlich wenig Seiten aufweist. Inklusive des wunderbaren, fünfseitigen Vorworts von Kelly Laymon und dem Nachwort von Brett McBean kommt der Band gerade mal auf 256 Seiten ' diverse Leerseiten bei Kapitelumbrüchen mitgerechnet. Für Laymon-Verhältnisse geradezu lachhaft, weisen seine meisten Werke doch im Schnitt 500 Seiten auf. Doch hier liegt gerade der Reiz des Buchs, denn 'In den finsteren Wäldern' liest sich wie ein typischer Laymon: schonungslos brutal, tabulos und mörderisch spannend. Angehäuft mit jeder Menge Sex und Gewalt. Doch trotz seiner Kürze fehlt der Geschichte nichts, denn sie wirkt so, als ob Laymon bestimmt Füllszenen, in denen sich die Figuren unterhalten oder interagieren, einfach weggelassen hat. Wie in vielen seiner Storys so widmet sich Laymon auch in seinem zweiten Roman den niedersten Trieben und Instinkten der menschlichen Natur. Fressen und Fortpflanzen sind die zwei Eckpfeiler auf denen die Gesellschaft der Krulls beruht, und die die zivilisierten Protagonisten am eigenen Leib zu spüren bekommen. Bereits von der ersten Seite an sind die Figuren und der Leser mitten im Geschehen drin. Bei Laymon gibt es kein seitenlanges Vorgeplänkel. Die Charaktere entwickeln sich während der Handlung und werden dabei auch mit einem entsprechenden Hintergrund ausgestattet. Besonders interessant sind natürlich die zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich unter dem Überlebensstress erheblich verändern, ebenso wie die Persönlichkeitsstruktur der Figuren. Laymon hat es auch dieses Mal hervorragend verstanden, das Verhalten seiner Pro- und Antagonisten glaubhaft und authentisch wirken zu lassen. Die Handlungen und Absichten der Familie Dills, sowie von Neala und Sherry sind jederzeit absolut nachvollziehbar. Angesichts der derzeitigen Welle an Torture-Porn- und Horror-Filmen ist es fast ein kleines Wunder, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist, ein Buch von Laymon zu verfilmen. 'In den finsteren Wäldern' wäre geradezu prädestiniert dafür. Der Autor hat es nämlich auf einzigartige Art und Weise verstanden der ureigenen Angst des zivilisierten Menschen vor dem dunklen Wald und seinen imaginären Monstern ein Gesicht zu verleihen.
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am 1. November 2012
"In den finsteren Wäldern" ist der zweite Roman von Richard Laymon, der 1981 in gekürzter und vom Verlag lieblos abgeänderter Form, in den USA erschien und durch diese Tatsachen leider gnadenlos floppte. Nun gibt es ihn auf deutsch... und das in der absolut ungekürzten Originalfassung, die sich Laymon damals eigentlich vorstellte... sozusagen der Director's Cut. Die Restaurierung wurde jahrelang vom Meister persönlich für unmöglich gehalten, doch dann machte sich seine Tochter Kelly Laymon an die mühevolle Arbeit und beschert uns jetzt einen der besten Laymon aller Zeiten.
Das Buch entstand zur selben Zeit, wie Jack Ketchum's Klassiker "Beutezeit" und steht diesem Werk in nichts nach. Bösartig, gnadenlos, pervers und blutrünstig wird hier die Geschichte vom Überlebenskampf mehrerer Personen erzählt, die in der amerikanischen Kleinstadt "Barlow" zuerst entführt und dann von den Bewohnern an die kannibalischen "Krulls", die die benachbarten Wälder bewohnen, ausgeliefert werden. Was sich hier schon ab der ersten (!) Seite, ohne große Umschweife und ohne sich an unnötigen Nebensächlichkeiten aufzuhalten, anbahnt, ist einer der besten Splatter-Survival-Reißer, die ich kenne und steht in einer Reihe mit den großen Klassikern des Splatterpunk, von Ketchum bis Lansdale.
Laymon legt hier einen unglaublich rasanten und knallharten Roman vor, den man nicht mehr aus den Händen legen kann. Ich habe das Buch an zwei Abenden in wenigen Stunden gelesen und dabei die Seiten förmlich verschlungen. Laymon zwängt seinem Leser hier nichts auf, er reduziert auf ein Minimum und erschafft somit eine unglaublich düstere, bedrückende Atmosphäre, die die Fantasie des Lesers extrem anregt und dadurch für Nervenkitzel und extreme Schockmomente sorgt. Es gibt mehrere Szenen, an die man sich lange Zeit erinnern wird, doch ich möchte bewusst nicht auf einzelne eingehen, da ich nicht mehr, als erforderlich verraten will. ;-)

Die deutsche Auflage besticht durch ein schönes Cover, angenehme Schriftgröße und die Kapiteleinteilung ist übersichtlich und lebendig gestaltet. Desweiteren ist ein höchst interessantes Vorwort von Laymon's Tochter Kelly, sowie ein Nachwort von Schriftsteller-Kollege Brett McBean enthalten.

Fazit: Ein vergessenes Splatterpunk-Meisterwerk von Altmeister Richard Laymon, das jetzt hoffentlich seine Leser finden wird.
Für ALLE Fans des extrem harten Horrorgenres ist dieses Buch ein absolutes Muss und erhält von mir eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung, starke Nerven vorausgesetzt!
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am 17. März 2013
Spannend und fantastisch, zum Ende hin wie immer eine Steigerung ins Kranke.
ABER SO IST MAN DAS GEWÖHNT!;-) sehr viel rohe Gewalt und Sex, eine unheimliche Story einer Fantasiewelt. Man liest es trotzdem mit Genuss bis zum Ende. Man muss den Schreibstil von Laymon mögen, um dieses Buch gut zu finden;-)
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am 4. April 2014
Ich bin kein großer Laymon Fan, denn sein Stil ist mir zu schlicht. Ich finde, er verwendet zu oft kurze Hauptsätze, die sich sogar in der Struktur immer gleichen. Subjekt Verb Objekt.
Warum er so viele Fans hat, kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn man nur solche Bücher liest, kriegt man einen schiefen Sprach und Stileindruck. Ist einfach so, sorry.
Was macht ihn trotzdem lesenswert? Er ist beeindruckend konsequent, zack, zack, Kopf und Brüste ab ....
Aber er ist genauso intensiv beim Beschreiben der Ängste und der Gefühle. Laymon ist richtiger Horror.
Er wird erst jetzt in Härte und Fantasie von Autoren wie Curran, Lee und Masterson übertroffen. Insofern eine Singularität, die man kennen sollte. Aber es muss nicht jeder Roman sein. Dieser hier ist Laymons blutrotes Destillat.
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am 1. Mai 2015
Ich muss sagen,das war mein erstes Buch von Laymon.
Normalerweise liebe ich Horrorstorys,aber ich habe schon den Film "Tanz der Teufel" nicht gemocht.Die Story ist an sich ganz
OK, aber die vielen übertriebenen Sexbeschreibungen passen
meiner Meinung nach nicht rein.Da muss man schon ein anderes Genre wählen wenn man möchte.Ich lese ganz bestimmt noch ein anderes Buch von Laymon, ansonsten bleibe ich bei King oder Koontz.
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am 8. Juni 2016
Rezension zu ,,In den finsteren Wäldern" von Richard Laymon

Das Buch ist mit 256 Seiten am 12. 10. 2011 im Festa Verlag erschienen.

Inhalt:
Wie böse Deine Fantasie auch sein mag – die von Richard Laymon ist schlimmer! Neala und ihre Freundin Sherri nutzen ihre Ferien, um durch die Berge Kaliforniens zu wandern. Sie ahnen nicht, dass man in dem Städtchen Barlow schon auf sie lauert.Die Bewohner verschleppen die Frauen in den Wald und fesseln sie an Bäume – dann laufen sie davon und lassen die beiden zurück.Die Gefangenen können nur warten. Auf die Dunkelheit … den Wahnsinn … die Schmerzen … die hungrigen Krulls. (Klappentext)

Cover:
Das Cover finde ich sehr gruselig und gelungen, es vermittelt schon eine gruselige Grundatmosphäre.

Meine Meinung:
Laymon ist ja immer bekannt für seinen Schreibstil. Plumpe Gewalt, Schwarzer Humor, Sex und böse Phantasien dominieren seine Bücher.
So auch in diesem Buch, doch hat er sich diesmal einem klassischen Genre des Horrors bedient, dem Backwood-Horror, bei dem normale Menschen aus einer normalen Zivilisation sozusagen eine Hölle betreten, in der es keine Regeln oder Gesetze gibt. Einzig und allein das Recht des Stärkeren gewinnt.
Ich finde Backwood-Horror ja immer klasse, da normale, alltägliche Menschen in ihnen sich verändern und teilweise buchstäblich zu Monstern werden, um das Überleben zu sichern.

,,Gesetze, Regeln. Sie sind uns verhasst, so wie sie unserem Gründervater verhasst waren. Er flüchtete in diese Region der Wälder, um den Gesetzen der Zivilisation zu entkommen. Das war vor langer Zeit - 100 Jahre vor der Geburt deines Lande. Wilde bevölkerten diese Wälder, er aber war wilder als sie. Er metzelte sie hin und aß ihr Fleisch als Zeichen seiner Macht. Allein die Frauen verschonte er. In sein Bett holter er sie uns sie schenkten ihm Abkömmlinge." S.184

Gleich auf den ersten Seiten wird es spannend. Neala und Sherri brechen zum Wandern auf, begeben sich aber auf der Strecke noch in eine Raststelle, wo sie auf leckeres Essen hoffen. Doch als sie heraus wollen stellen sie fest, dass die Tür schon abgeschlossen ist, gefangen und umgeben von Menschen, die alle eingeweiht sind. Sie sollen als Beute für die hungrigen Krulls dienen und werden tief in die finsteren Wäldern gebracht...
Was für eine wahnsinnige Idee, die Laymon sich da ausgedacht hat. Leider bleibt vieles recht oberflächlich und die Geschichte eher primitiv als mit viel Tiefgang.

,,Kinder, Nachkommen, Junge. Sie wuchsen heran und wurden so wild wie ihr Vater. Sie töteten ihre Feinde und aßen nach seinem Vorbild." S.184

Fazit:
Auch mit diesem Buch hat Laymon mich wieder gekriegt. Ein spannendes, gruseliges Szenario, das knapp an den 5 Sternen vorbeischrammt.
Für mich bis jetzt der beste Laymon, wenn auch nicht das beste Buch an sich.
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am 5. Juni 2016
"In den finsteren Wäldern" gehört in den USA zu den sehr stiefmütterlich behandelten Büchern von Richard Laymon. 1981 als zweiter Roman veröffentlicht, musste diese Fassung durch den Verlag stark abgeändert und gekürzt werden. Laymon war alles andere als erfreut über diese Tatsache, konnte sich aber nicht großartig wehren bzw. beim Verlag durchsetzen. Die Jahre vergingen und das ursprüngliche Manuskript geriet in Vergessenheit und konnte irgendwann auch nicht mehr aufgefunden werden. Jahre nach Laymons Tod konnte dessen Tochter Kelly in seinem Vermächtnis durch Zufall die fehlenden Seiten und ursprünglichen Textformen des Manuskripts unter diversen Papieren ihres Vaters ausfindig machen. Nun lag es an ihr den zweiten Roman ihres Vaters wieder in der ursprünglichen Fassung herzustellen. Was selbst Richard Laymon zu seinen Lebzeiten für unmöglich hielt, gelang Kelly schließlich. Dank Festa bekommt auch der deutsche Laymon-Fan nun die Möglichkeit sich diese Originalfassung einzuverleiben. Und man darf sowohl Festa als auch Kelly Laymon für ihre Arbeit gratulieren!

"In den finsteren Wäldern" versetzt den Leser direkt und ohne lange Umschweife in eine pervers-kranke Geschichte, die mit ihren Protagonisten kein Erbarmen kennt. Wer in das Städtchen Barlow reist, sollte ziemlich zügig diesen Ort wieder verlassen, ansonsten dürfte man recht schnell Bekanntschaft mit den Krulls machen, die in den Wäldern rund um den Ort hausen und sich von Reisenden ernähren, die von den Bewohnen zu ihnen gebracht werden. Eine illustre Gruppe (zwei Frauen, eine vierköpfige Familie und ein Abtrünniger aus Barlow) müssen in Laymons Roman um ihr Überleben kämpfen und der Autor schert sich einen Dreck um seine Protagonisten und lässt diese ordentlich bluten. Und dies geschieht in jeder erdenklichen Form und noch weit darüber hinaus. Gekonnt verschmelzen Brutalität und Sexualität zu einer wirklich kranken Lektüre. Bedingt durch den rasanten Schreibstil ist die Achterbahn der Perversion auch zügig gelesen. Laymons Methode den Leser nicht lange mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten zu langweilen geht hier völlig auf und schafft schon innerhalb der ersten paar Seiten eine düstere und vor allem bedrückende Atmosphäre.

Wobei man hier nun auch Kritik anbringen muss, denn die Geschichte gibt ansonsten nicht sonderlich viel her. Im Grunde hätte man auch aus dem ohnehin nicht allzu dicken Buch auch eine Kurzgeschichte formen können, wenn man die ausgewalzte Brutalität nicht in dieser Form auf den Leser losgelassen hätte. Aber genau aus diesem Grund liest man doch auch einen Laymon, man will schockiert werden!

Die deutsche Ausgabe von Festa überzeugt in Optik als auch Handhabe des Buches. Sehr mystisch gibt sich das Cover mit einem Blick in die Wälder. Die Schriftgröße fällt sehr angenehm aus, wenngleich auch etwas zu groß für meinen Geschmack. Als Bonus wird noch ein Vorwort von Kelly Laymon geboten, welches die Problematik des Buches beschreibt und ein Nachwort von Brett McBean geboten, der auf die Person Laymon und deren Art zu schreiben eingeht.

Jedem nicht zartbesaiteten Leser darf ich "In den finsteren Wäldern" empfehlen. Nicht ganz so gut wie sein Debüt "Der Keller", liefert Laymon aber auch hier genau den Stoff, den man von ihm erwartet.
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am 18. Mai 2016
Zum Inhaltlichen:

Zwei junge Frauen, Neala und Sherri sind zusammen unterwegs in den Urlaub, werden dann aber während einer kurzen Rast in einem abgelegenen Diner mitten im Wald von den Dörflern gekidnappt und in mitten einer Lichtung im Wald an einem Baum gebunden zurückgelassen. Sich selbst überlassen und als Opfergabe an die in den Wäldern hausenden Krulls. Einer degenerierten Sippe inzestuöser Kannibalen. Zusammen mit der Familie Dills, ebenfalls den Einwohnern des Dorfes auf den Leim gegangen, und der Hilfe eines der Dörfler den das schlechte Gewissen plagt, können sie sich zwar aus ihrer misslichen Lage befreien aber nun beginnt eine mörderische Hatz durch die Wälder und ein Kampf um's pure Überleben.

Jaaaaaaa dieses Buch ist Laymon in Höchstgeschwindigkeit und Form.

Die Art und Weise wie Richard uns hier ab der ersten Seite mitten ins Geschehen wirft ist großes Kino. Dazu passt auch die drehbuchartige Schreibe, die außer ihm kaum jemand so beherrscht.

Von Anfang an packt einen die Angst und der Horror lässt einen erst mit Ende der Geschichte wieder los.

Natürlich ist es keine hohe Literatur die einen erwartet aber das wusste Laymon sehr gut und jeder der ihn erleben will ebenfalls. Doch die Art und Weise wie er uns in dem nackten Überlebenskampf den Spiegel vorhält ist einfach herrlich.

Insbesondere Familienvater Lander Dills sei hier genannt, der im Angesicht des blanken Horrors eine.. interessante.. Wandlung durchläuft.
Mehr sei aus Schockgründen hier nicht verraten ;-)

Wenn ich einen Grund zur Kritik äußern müsste, trifft es wohl den Wald an sich.
Hier hatte ich manchmal das Gefühl es spiele sich alles innerhalb eines abgesteckten Bereiches weniger Quadratkilometer ab und da die Figuren nicht wirklich oft logisch nachvollziehbar handeln (laymonistisch halt hrhrhr) hat man manchmal das Gefühl sie hetzten vor zurück und liefen im Kreis.

Alles in allem eines der kurzweiligsten und gruseligsten Stories, die ich bisher in dieser Richtung lesen konnte.

Abschließend sei sehr zartbesaiteten Gemütern von der Lektüre eher abgeraten. Es ist sehr blutig und detailliert dargestellt.

Ein Dankeschön an Laymons Tochter für die Restaurierung dieses Buches.
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am 28. August 2012
Dieses Buch strotzt nur so von der gewaltvollen Phantasie Laymons. Dieser nimmt hier wieder einmal kein Blatt vor den Mund und hat ein wahrhaft grauenvolles Szenario in den Wäldern Kaliforniens geschaffen. Dem Leser bleibt keine Zeit Luft zu holen, da es in rasantem Tempo voran geht und auf Nebensächlichkeiten gänzlich verzichtet wird. Typisch für einen Laymon ziehen sich Sex, Gewalt, Morde und Kannibalismus wie ein roter Faden von Anfang bis Ende durch das Buch. Einen Punkt Abzug gibt es allerdings, weil es mir trotz der ansprechenden und gut umgesetzten Story etwas an Spannung fehlte und man das Buch aufgrund der geringen Seitenzahl recht schnell durchgelesen hat.
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