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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein höllisch gutes Buch! Originell und intelligent, gewürzt mit satirischen Seitenhieben auf Kirche, Religion und Gesellschaft
Ein erfolgloser Schriftsteller, von der Frau verlassen und sozial isoliert, sieht im Selbstmord seinen letzten Ausweg. Dass er allerdings geradewegs in der Hölle landet, hätte er sich indes nicht träumen lassen. Zumal er Agnostiker ist. Doch wer sein Leben nicht in den Dienst Jesu Christi gestellt hat, darf nicht auf Erlösung hoffen. Der Mann beginnt...
Veröffentlicht am 23. September 2011 von Florian Hilleberg

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein durchwachsenes Tagebuch aus der Hölle
Erwartungen sind immer so eine Sache. Häufig werden sie übertroffen, aber mindestens genauso häufig erfüllen sie sich nicht annähernd.
Im vorliegenden Fall war es so, dass Erwartungen nicht erfüllt wurden.
"Tagebuch aus der Hölle", das klingt nach hartem Stoff, was das Buch aber nicht annähernd ist.
Ich erspare mir...
Veröffentlicht am 13. Juli 2012 von Uwe Bahr


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein höllisch gutes Buch! Originell und intelligent, gewürzt mit satirischen Seitenhieben auf Kirche, Religion und Gesellschaft, 23. September 2011
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Ein erfolgloser Schriftsteller, von der Frau verlassen und sozial isoliert, sieht im Selbstmord seinen letzten Ausweg. Dass er allerdings geradewegs in der Hölle landet, hätte er sich indes nicht träumen lassen. Zumal er Agnostiker ist. Doch wer sein Leben nicht in den Dienst Jesu Christi gestellt hat, darf nicht auf Erlösung hoffen. Der Mann beginnt bereits nach wenigen Tagen seiner endlosen Qualen Tagebuch zu führen. Ein Chronik des Schreckens. Nach einer erniedrigenden Zeit als Student an der Avernus-Universität wird er in die Hölle entlassen. Dort trifft er nach Tagen des ziellosen Umherirrens auf die die geschändete und gekreuzigte Dämonin Chara. Aus einem Akt der Barmherzigkeit heraus, befreit er die Dämonin, die sofort das Weite sucht und aus Dankbarkeit auf Folter und Pein verzichtet. Der einsame Chronist gelangt auf seiner Wanderung in die Stadt Oblivion. Dort bekommt er alsbald Arbeit in einer der riesigen Fabriken, wo er den gesamten Tag über einen Hebel bedienen muss. Eines Tages sieht er Chara wieder, die gemeinsam mit einer Gefährtin, in einem Lokal von zwei Engeln bedrängt wird, die die Hölle immer wieder für perverse Spielchen aufsuchen. Der Chronist, mittlerweile hoffnungslos in Chara verliebt, schreitet ein ' und entfacht dadurch eine Kettenreaktion von biblischem Ausmaße ...

Die Hölle wurde im Laufe der Menschheitsgeschichte schon oft versucht darzustellen und zu beschreiben. Doch keine Schilderung dürfte so fantasievoll, intelligent und beklemmend sein, wie die von Jeffrey Thomas. Sein 'Tagebuch aus der Hölle' ist die Geschichte eines Agnostikers und Selbstmörders, der erkennen muss, dass alles was über die Güte und Barmherzigkeit Gottes gelehrt wird, eine einzige große Lüge ist. Die Schrecken, die Thomas in seinem knapp 270 Seiten starken Roman dem Leser offeriert, zeugen von einem enormen Einfallsreichtum und es ist leicht sich mit dem Chronisten zu identifizieren, der ein in Menschenhaut gebundenes Buch mit sich trägt, das er als Tagebuch benutzt. Dabei ist die komplette Bandbreite der Qualen vertreten. Egal ob psychisch oder physisch, subtil oder schonungslos brutal ' wer in der Hölle gefangen ist, kann nur versuchen sich mit dem endlosen Schrecken zu arrangieren. Dabei leben die Verdammten nicht nur in ständiger Angst vor den Dämonen und ihren teuflischen Ränken, es sind vor allem die Engel, denen die Hölle und ihre Bewohner als Zeitvertreib dienen. Und die Boten Gottes führen sich alles andere als sittsam und barmherzig auf. Dabei entfaltet der Roman eine beeindruckende Bandbreite an bizarren und surrealen Ideen, die den Leser von Beginn an in Erstaunen versetzen. Und die Faszination ebbt nicht eher ab, bis das Buch zu Ende gelesen wurde, wobei man mit dem quälenden Wunsch nach einer Fortsetzung zurückgelassen wird. Und zum Schluss bleibt die Erkenntnis, dass ein kleiner Mensch nicht nur die Welt, sondern auch die Hölle für immer verändern kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastischer Horrorroman, 11. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Meines Wissens einer der ersten Romane, den Jeffrey Thomas geschrieben hat. Und einer seiner Besten und Kreativsten.
Es handelt von einem Mann - dessen Namen wir interessanterweise eigentlich nie mitbekommen, das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben -, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht. Thomas hat hier ein Szenario erschaffen - spiegelt meiner Meinung nach NICHT seine Ideologie wider, er wollte nur ein interessantes Szenario erschaffen -, in welchem alle Menschen, außer ernsthaft gläubige Christen, in der Hölle landen. Andersgläubige, Ungläubige, Verbrecher, Menschen die einfach nur etwas gegen den christlichen Gott gesagt oder getan haben, Behinderte, Menschen, die VOR Jesu Erscheinen auf der Erde gelebt haben... sprich, ein sehr unfaires und gnadenloses Szenario. Es gibt keinen Teufel in dieser Hölle, stattdessen werden die Menschen in ihren ersten Tagen in der Hölle auf eben diese vorbereitet, danach auf "freien Fuß" gesetzt um sich den Brutalitäten der Hölle und der dort herrschenden Willkür zu stellen. Die Bewohner der Hölle können nicht wirklich sterben, tötet man sie, regenerieren sie recht schnell. Was zu wortwörtlich endlosen Qualen führt, denn die Hölle wird von Dämonen kontrolliert, die nur die Aufgabe haben Menschen zu quälen, zu foltern und zu bestrafen. Dazu kommen die Engel, als gläubige Menschen Gestorbene, die im Himmel leben, die aus Spaß in die Hölle kommen um ebenfalls zu quälen und zu foltern. In diese Welt wird unser Hauptcharakter geworfen und trifft alsbald auf einen weiblichen Dämon namens Chara, die von Verdammten an einen Baum gekreuzigt und schwer verletzt wurde. Aus Mitleid befreit der Hauptcharakter Chara und löst damit eine langsam in Fahrt kommende Kettenreaktion aus, die zu einer Rebellion in der Hölle führt...
Dieser Roman ist sein Geld wirklich wert und verdammt gut. Sehr kreativ, kann ich nur weiterempfehlen. Mit im Buch sind mehrere bildliche Illustrationen, die Kerpunkte der Handlung darstellen, sowie eine Kurzgeschichte am Ende, die den Autor zu diesem Roman inspiriert hat.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krasse Hölle..., 24. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Das Tagebuch der Hölle ist ein anderes Buch. Es ist direkt, manchmal schockierend und vorallem blasphemisch.
Wer keine Angst vor der Hölle sollte dieses Buch lesen. Mir hat es wirklich gut gefallen, so könnte ich mir die Hölle gut vorstellen, allerdings mit liebenswerteren Engeln.
Ein Schriftsteller, der aus Unzufriedenheit mit seinem Leben sich eben dieses nimmt und dann postwendend in der Hölle aufwacht. Als erstes durchläuft er dort die Universität. Von Dämonen geführt müssen hier alle Verdammten ihren Abschluss machen und verdammt sind alle die nicht zu 100% Christen waren oder auch nur einen kleinen Fehler im Leben begangen haben. Aber auch Kinder welche unglücklicher Weise vor der Taufe verstarben.
Es gibt keinen Teufel, nein es gibt nur den Vater der anscheinend Spaß an dem ganzen Spiel hat. Gnade gibt es keine, sterben kann auch keiner. Das ist jedoch nicht unbedingt von Vorteil, denn so kann man die Verdammten endlos quälen und töten, denn sie regenerieren sich immer wieder.
Engel sind die Menschen, die als wahre Christen verstarben und in den Himmel kamen. Diese Engel kommen ab und an auch mal in der Hölle vorbei um ein paar Verdammte zu quälen oder gar zu erschießen.
Der Hauptdarsteller des Buches, von dem wir übrigens keinen Namen erfahren, bereut bitter seinen Selbstmord und schleppt sich hoffnungslos durch die Hölle, bis er aus Mitleid die gefangene und mißhandelte Dämonin Chara befreit. Damit löst er ungewollt eine Art Revolte in der Hölle aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Darstellung der Hölle, 29. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Es gibt sie doch noch die intelligente und interessante Horrorgeschichte, die ohne dumpfes Gemetzel auskommt. Oftmals wird mehr Wert auf Gewalt und Ekelszenen als auf eine vernünftige Story gelegt. Nicht so bei Tagebuch aus der Hölle, der Autor vermeidet übertriebene Gewaltexzesse. Der Roman ist von Erzählstil und Sprachform gut geschrieben, er liest sich flüssig und ist übersichtlich aufgebaut.

Die Meinung, die Geschichte wäre nicht Grusselig und fantastisch genug, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist erfrischend das der Autor die Hölle relativ normal darstellt und auf übertriebene Darstellungen verzichtet. Die allgemeingängigen Vorstellungen vom Fegefeuer werden somit nicht unbedingt bedient. Doch gerade diese Beschreibungen machen den Reiz dieser Geschichte aus und sind gut gelungen.
Ein ewiges Leben ohne Aussicht auf Gnade, gefangen zwischen Folterzentren und der Angst vor Dämonen und Wildgewordenen Engeln. Ein Drecksjob mit Kündigungsfrist und das in alle Ewigkeit, wenn das nicht Furcht einflößend ist, was dann? Es sind diese alltäglichen Dinge welche die Geschichte so interessant machen, so wird mit Waffen bekannter Hersteller wie Heckler & Koch gekämpft, es gibt Kneipen und Geschäfte. In Fleischereien kann man, wenn man Appetit auf ein Steak hat, Menschenfleisch kaufen. Ein ständiger Wechsel zwischen Normalität und Grauen.
Wer nicht an den wahren Gott glaubt oder gesündigt hat, kommt in die Hölle.
Wer sich die falsche Religion rausgesucht hatte, Pech gehabt. Auch Kinder werden nicht verschont, so einfach ist das. Die wahren Gläubigen werden belohnt und kommen als Engel in den Himmel. Diese Engel machen manchmal Urlaub in der Hölle und jagen Verdammte zur eigenen Erbauung. Sie sind mit Motorrädern unterwegs, sie sind die Hells Angels. Mit ihren weißen Kapuzenmänteln sehen sie wie Klanmitglieder aus, mit Verachtung behandeln sie die Verdammten und die Dämonen. Nicht alle lassen sich das aber gefallen und so kommt es zum Aufstand.

Leider ist die Geschichte etwas kurz geraten, aber sonst sehr gelungen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höllisch spannend, 28. Februar 2012
Von 
Philipp Hammer "Geolevel_de" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Ich bin normalerweise kein Fantasy-Fan, aber die Zeit war knapp und ich musste mir vor dem Skiurlaub noch kurz ein Buch besorgen. Da ist die Wahl irgendwie auf das Buch hier gefallen.

Das Buch hat 260 Seiten. Sollte eigentlich genug für 3 Übernachtungen sein, dachte ich.
Nach den ersten 20-30 Seiten hatte ich noch den Eindruck, dass es irgendwie "komisch" ist - also nicht schwer zu lesen, aber vom Inhalt her komisch. Die dort beschriebene Welt ist sehr unglaublich und am Anfang braucht die Story erst ein wenig bis sie in Fahrt kommt. Sobald der Protagonist aber "entlassen" wird (ich will hier nicht zu viel erzählen), wird die Erzählung sehr fesselnd und spannend. Man will unbedingt wissen wie es ihm weiter entgeht!
Abgesehen vom voraussehbaren Schluss ist der Rest des Buches aber herausragend und sehr fesselnd geschrieben. Man sollte jedoch nicht ganz zart besaitet sein, da die Erzählungen doch das eine oder andere Mal unmenschliches beschreiben - aber wir lesen schließlich ein "Tagebuch aus der Hölle" :-)

Das Buch hatte ich nach zwei Abenden schon durch. Ich habe es förmlich gefressen. Eine absolut fesselnde Geschichte, sehr zu empfehlen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein durchwachsenes Tagebuch aus der Hölle, 13. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle (Kindle Edition)
Erwartungen sind immer so eine Sache. Häufig werden sie übertroffen, aber mindestens genauso häufig erfüllen sie sich nicht annähernd.
Im vorliegenden Fall war es so, dass Erwartungen nicht erfüllt wurden.
"Tagebuch aus der Hölle", das klingt nach hartem Stoff, was das Buch aber nicht annähernd ist.
Ich erspare mir eine detaillierte Inhaltsangabe. Die findet sich in der Buchbeschreibung von Amazon selbst oder auch in verschiedenen anderen Rezensionen und ich finde, wenn jemand ein Buch liest, sollte er im Vorfeld nicht zu viele Informationen zum Inhalt haben.
Nur soviel sei verraten. Jeffray Thomas Hölle hat nichts mit Dantes Inferno oder anderen geläufigen Vorstellungen vom Fegefeuer gemein. Thomas Hölle scheint eher ein Spiegel unserer Gesellschaft zu sein. Rassendiskriminierung, Apartheid, Spitzeldienste, das alles kennen wir aus der Realität und manchmal fühlt man sich in Orwells "1984" versetzt. Der große Bruder Gott oder seine Helfer scheinen alles zu sehen.
Gute und zum Teil witzige Ansätze (ich denke an die Engel, die mit schweren Motorrädern und komplett in Weiß, einschließlich spitzer Kopfhaube zum Kriegsspiel in die Hölle kommen (Hell's Angel im Outfit des Ku Klux Clan)), werden leider nicht konsequent ausgebaut. Engel, die nichts mit unserer traditionellen Vorstellung von Engeln gemein haben, sondern sich als sadistische Herrenrasse präsentieren, unterschiedliche Formen von Dämonen, das alles bietet eigentlich Stoff für ein gutes Buch.
Ich bin allerdings der Meinung, dass Thomas zu wenig daraus gemacht hat. Das Buch plätschert vor sich hin, weder fesselt es, noch langweilt es. Man liest so vor sich hin, ohne im Bann des Buches zu sein.
Und vieles ist zu simpel gestrickt, zu klischeehaft. Der Held, der zunächst schwach und ängstlich in der Hölle dahin vegetiert, sich in eine schöne Dämonin verliebt und dadurch zum Freiheitskämpfer wird? Wenn schon ein derartiges Klischee, dann doch bitte nachvollziehbar und nicht mehr oder weniger aus der Luft gegriffen.
Zusammenfassend kann man festhalten "Tagebuch aus der Hölle" ist kein schlechtes Buch, aber es ist mit Sicherheit auch kein fantastisches. 3 Sterne sind OK, nicht mehr. Im letzten Drittel gewinnt es an Fahrt, aber das reicht nicht für eine bessere Bewertung. Handlungsstränge werden nicht konsequent zu Ende erzählt und Ideen versanden, als hätte der Autor plötzlich das Interesse verloren, den Plot zu Ende zu führen.
OK, 3 Sterne sind mehr als genug für "Tagebuch aus der Hölle".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Anfang, lascher Schluss, 28. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Das Buch von Jeffrey Thomas legt einen extrem guten Start hin: Geschrieben als Tagebuch aus der Ich-Perspektive des Erzählers fünf Tage nach dessem Ableben wird man direkt hineingeworfen in eine spannende und bizarre "höllische" Umgebung. Auch baut man rasch Sympathie zum Helden der Erzählung auf, der ein eher leicht melancholischer, im Herzen jedoch guter Kerl ist, welcher eigentlich in der ewigen Verdammnis nichts zu suchen hat...

Leider jedoch hat er zwei Verbrechen begangen, die ihn nach traditioneller christlicher Lehre direkt in die ewige Verdammnis führen müssen: Selbstmord und - ach ja, natürlich noch schlimmer - er war zu Lebzeiten Agnostiker.
Das Buch ist für einen christlich-religiösen Leser also durchaus eine Provokation. Und es startet auch durch mit einer Reihe skurriler Figuren, Geschehnissen und einigen eindrucksvoll-morbid-unheimlichen Höllen-Umwelten. Die Handlung ist dabei nicht ganz so hart und brutal, wie der Handlungsort des Romans vielleicht vermuten lässt, aber dennoch bizarr und "religions-kritisch" genug, um den geneigten Leser zu fesseln. Ein netter Bonus sind zudem die sehr gelungenen Innen-Illustrationen von Erik Wilson, die die Atmosphäre des Buches gekonnt widerspiegeln.

Allerdings verliert die Story zum Ende hin merklich an Fahrt. Aufgebaute Handlungsstränge und zum Teil brilliante Grund-Ideen werden nicht konsequent ausgebaut und zu Ende geführt. Auf den letzten Seiten kommt einem Thomas' Hölle auch nicht mehr wirklich "höllisch" vor, sondern erweckt viel mehr den Eindruck einer x-beliebigen Fantasy-Welt.

Davon abgesehen wird dem Leser eine gute, schnell zu lesende Erzählung mit netten philosophischen Ansätzen in einer bizarren Anti-Erden-Welt geboten, welche zumindest mir einige sehr vergnügliche Lesestunden geboten hat: daher Kaufempfehlung!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Phantastisches Inferno, ..., 13. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
... das die Hölle als Steampunk-Cenobiten-Bürokraten-Inferno schildert. Überaus gelungen und schöpferisch, manche Schilderungen wecken Bilder von Giger, Bosch und anderen Meistern des Abgründigen. Und - man möchte es gar nicht glauben - die Hölle hat sogar ihre erotischen Seiten. Die Tagebuchform funktioniert exzellent und mal ehrlich - die Gastauftritte des Himmels lassen schon grübeln, wo man besser aufgehoben wäre. Sehr unterhaltsames und spannendes Buch, rundum gelungen. Es war mir ein Vergnügen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...., 15. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Tagebuch aus der Hölle' hört sich nach einem vielversprechenden Titel an, doch bereits beim Einstieg in dieses Buch bekommt der Leser da ein etwas eigenartiges Gefühl.
Das Einstiegssetting mit der Höllenuniversität wird zwar recht düster beschrieben, aber irgendwie ist mir die ganze Sache nicht so sonderlich gut aufgestoßen. Der Gedanke an eine Schule, zu der alle neuen Verdammten gebracht werden, um die ersten grundlegenden Dinge über die Hölle zu erfahren, gefiel mir nicht sonderlich gut.
Der 2. Teil des Buches, der Weg außerhalb der Unimauern, welchen der Protagonist beschreitet, gefiel mir dann schon wesentlich besser und die Hölle kann wirklich in ihrer erschreckenden Pracht aufblühen.
Leider folgt dann auch schon wieder ein recht großer Stadtteil, welcher sich bis zum Ende hinzieht und nicht wirklich so toll ist, auch wenn der Autor versucht viel Schrecken, Gewalt und Verdammnis einzubeziehen.
Zum Ende hin kann das Buch dann noch mal etwas an Fahrt aufnehmen und das Katz und Mausspiel mit ermittelnden Engel, der Kampf zwischen Dämonen und Engeln sowie die Fluch aus der Stadt hat dann noch mal ordentlich Spaß gemacht.

Was dem Autor aber wirklich gut gelungen ist, ist der Schreibstill. Die Geschichte ließt sich wirklich sehr, sehr flüssig. Auch die neuen Ansichten der Hölle, die der Autor einbringt gefallen mir sehr gut. Es wird, sozusagen, das ganze Weltbild, welches man von Gott, Teufel, Hölle, Himmel, Engeln und Dämonen hat über den Haufen geworfen. Man weiß eigentlich nicht wirklich wer nun die Bösen in dieser Geschichte sind.

Leider kann das Buch in seinem vollen Umfang nicht wirklich begeistern und ich habe selbst ab ca. der Hälfte nur noch quergelesen. Die Geschichte könnte, ohne die Banalitäten der Stadt und der irgendwie in Rebellion ausartenden Liebesgeschichte wirklich gut werden. Von mir gibt es aber nur 3 Sterne, da ich etwas anderes erwartet hatte und das Buch ja auch zu Beginn, nach dem Universitätsbesuch, recht gut anfing.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überraschungsreiche Vorstellung der Hölle!, 16. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller (Broschiert)
Der Roman hält sich nicht lange mit einer Einleitung auf sondern geht gleich sofort und ohne Pause los!
Diese Vorstellung und Beschreibung der Hölle gleicht sehr gut unserer lebenden Gesellschaft. In der Hölle muss man erst zur Schule um seine Qualen zu begreifen. Man braucht dort Geld, um dort zu leben, zu essen und seine Schmerzen erträglicher zu machen.
In der Hölle gibt es eine Bürokratie, Engel und Dämonen, sterbliche und unsterbliche Seelen.

Der Roman vereint so viele intelligente und skurrile Ideen, das es für die kurze Seitenzahl schon wieder zu viel ist. Und das wird der Geschichte zum Ende hin auch zum Verhängnis. Der Anfang ist brutal, temporeich und sogar recht spannend, während das Ende mit Lichtgeschwindigkeit daher kommt. Aus diesen Ideen hätte man ganz locker 2 Bücher schreiben können.

Dennoch muss ich das Buch empfehlen, weil man die Hölle aus dieser Sichtweise noch nicht kennengelernt hat.
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Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller
Tagebuch aus der Hölle: Fantastischer Thriller von Jeffrey Thomas (Broschiert - 17. August 2011)
EUR 13,95
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