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5.0 von 5 Sternen Eine der anspruchsvolleren Zombie-Geschichten
Über 12 Jahre sind vergangen, seit die Toten zurückgekehrt sind und Jagd auf die Lebenden gemacht haben. Die Überlebenden um Jonah Caine und Milton haben sich eine Enklave innerhalb der verwüsteten Welt geschaffen, in der sie sich autark ernähren und die Zombies nicht mehr töten müssen, denn Milton, dem die Untoten aus unerfindlichen...
Veröffentlicht am 21. November 2011 von Florian Hilleberg

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potential verspielt...
Nachdem ich nun - ausgelöst durch das hervorragende und sozial bzw. gesellschaftskritische "World War Z" - einige Bücher über die Untoten las (im englischen Original) und nahezu in jedem etwas entdeckte das mich gefesselt hielt, stolperte ich nun über Pfaffenroths "Dying Go Live" welches vielversprechend beginnt, aber dann im letzten Drittel in...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2012 von Wilhelm Haas


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potential verspielt..., 29. Oktober 2012
Von 
Wilhelm Haas (Switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich nun - ausgelöst durch das hervorragende und sozial bzw. gesellschaftskritische "World War Z" - einige Bücher über die Untoten las (im englischen Original) und nahezu in jedem etwas entdeckte das mich gefesselt hielt, stolperte ich nun über Pfaffenroths "Dying Go Live" welches vielversprechend beginnt, aber dann im letzten Drittel in Klischees und Pseudophilosophie versandet und damit sein Potential verspielt. Auch sonst überzeugte mich der Stil nicht, wobei das auch an der deutschen Übersetzung liegen könnte die extrem zwischen Pathos und "Einfachheit" hin. und hergerissen scheint.

Doch das passt zum Autoren dessen Background (Theologieprofessor) sicher einige interessante Möglichkeiten bieten würde, der sich aber im Verlauf des Romans von unaufdringlichen und toleranten christlichen Botschaften immer mehr in religiöse Vergleiche flüchtet. Die Charaktere wirken unausgegoren und die Gut/Böse Grenzen sind klischeehaft gesetzt und verärgern zum Schluss einfach nur mehr. Die Ereignisse im Gefängnis könnten nicht stereotypischer und abgedroschener sein. Hier lässt Pfaffenroth jedwede Menschlichkeit fahren und suhlt sich im christlichen Konzept von "wir Guten und Märtyrerhaften" und "die bösen Anderen ohne Menschlichkeit"... Grauenhaft, aus meiner Sicht. Das machte mir diesen - ansonsten durchschnittlichen - Zombieroman über die letzten Kapitel zum Mühsahl. Wobei ich dennoch bis zum Schluss durchhielt.

Es gibt einige interessante Ansätze, vor allem philosophische, doch die werden trivial platt gemacht. Somit bleibt ein Roman der irgendwie unausgegoren scheint und bei dem - zumindest bei mir - das Interesse am Schicksal der Protagonisten zunehmend schwindet. Und eigentlich sollte es ja umgekehrt sein. Die Mär vom "Zombie Messias" war am Anfang sehr interessant, aber auch hier verspielte sich das Potential dank Widersprüchen via Finale. Ich werde vielleicht eine der Fortsetzungen mal in englisch lesen, um zu schauen ob die Übersetzung hier beim schlechten Eindruck mitgespielt hat, aber das hat Zeit... Da ziehe ich derzeit andere Sequels vor...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zombiespass mit Tiefgang, 12. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
"Dying to live" ist auf den ersten Blick einer von vielen Zombie-Romanen. Eine kaputte Welt, tödliche Bedrohung seitens der Zombies, ein Grüppchen Überlebender und die anderen Überlebenden, die den "Guten" so ganz nebenher noch das sowieso schon üble Leben kräftig zur Hölle machen. Alles schon einmal da gewesen. Es stört mich immer wieder, wenn der Roman bereits mitten im Geschehen startet und man anhand von Rückblenden ein Bild davon bekommt, wie einmal alles begonnen hat.
Dennoch habe ich den Roman an einem Abend verschlungen.
Zwar haben wir auch hier im Prinzip dieselben Zombies wie in anderen Romanen dieser Art, aber ähnlich wie bei Moody gibt es zwischenmenschliche Aspekte, die klar beleuchtet werden.
Ferner haben mir auch einige sozialkritische Seitenhiebe gut gefallen, die klar machen, dass Paffenroth sich eine insgesamt bessere Welt wünscht. Es gibt eine Passage, in der beschrieben steht, wie Schwarze, Weiße, Latinos, usw... von ein und demselben Hunger getrieben als eine Einheit zusammen unterwegs ist, und wie gleichermaßen absurd es zu sein scheint, dass die Menschen erst zu hirnlosen Kannibalen mutieren mussten, um das zu erreichen.
Was mir auch positiv aufgefallen ist: Der Protagonist hat Mitgefühl für die Zombies. Zwar muss auch er wild um sich morden, um am Leben zu bleiben, doch immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, was dieser Zombie einst für ein Mensch gewesen war, wie er lebte und wie er starb.
Das waren, für einen Zombie-Roman, wertvolle Textpassagen, die sich vom üblichen Splattergechehen stark abhoben.
Ansonsten hat der Horror-Fan trotzdem alles, was das Herz begehrt. Es gibt Spannung, Blut und Gemetzel, dass es eine wahre Freude ist.

Fazit: Bereits Dagewesenes mit jedoch außergewöhnlichen Ansätzen, fast schon etwas zum nachdenken. Darf in keiner Zombie-Sammlung fehlen.

(Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der anspruchsvolleren Zombie-Geschichten, 21. November 2011
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Über 12 Jahre sind vergangen, seit die Toten zurückgekehrt sind und Jagd auf die Lebenden gemacht haben. Die Überlebenden um Jonah Caine und Milton haben sich eine Enklave innerhalb der verwüsteten Welt geschaffen, in der sie sich autark ernähren und die Zombies nicht mehr töten müssen, denn Milton, dem die Untoten aus unerfindlichen Gründen nichts tun, treibt sie in Herden zusammen und pfercht sie mit Hilfe Freiwilliger ein. Einer dieser Freiwilligen ist Will, der Ziehsohn von Jonah, und der macht eines Tages eine erstaunliche Entdeckung. Einer der Zombies scheint sich an sein früheres menschliches Leben zu erinnern. Er versteht was gesagt wird, ohne allerdings selbst sprechen zu können. Aber er kann lesen und schreiben und er hat darüber hinaus kein Verlangen das Fleisch der Lebenden zu verzehren. Dieser Zombie heißt Wade Truman und war einst Philosophie-Professor am College. Auch eine unbekannte untote Frau scheint sehr viel klüger zu sein, als ihre Artgenossen, obwohl sie noch weitaus aggressiver ist als Truman. Gemeinsam unternehmen sie unter der Führung von Will Ausflüge in die postapokalyptische Welt und in das alte Leben von Wade. Als jedoch fremde Männer drei Frauen in ihrem Farmhaus überfallen, unter ihnen auch die heranwachsende Zoey, wird allen klar, dass ihre vermeintliche Sicherheit mehr als trügerisch ist ...

Mit DYING TO LIVE schuf der US-Autor Kim Paffenroth einen der faszinierendsten und eindringlichsten Zombie-Romane überhaupt, obwohl er trotz origineller Einfälle lediglich eine Zombie-Apokalypse von vielen beschrieb. Doch Charakterisierung, Stil und Setting machten den Roman so außergewöhnlich. Selbstverständlich waren die Erwartungen an die Fortsetzung dementsprechend hoch, und sie wurden nicht enttäuscht. Es sei denn man hofft auf eine weitere, möglichst blutige, Zombie-Schlachtplatte.
Wer jedoch nach neuen Facetten im Zombie-Genre Ausschau hält und sich von philosophischen Betrachtungen der menschlichen Gesellschaft nicht abschrecken lässt, der ist bei DYING TO LIVE 2 goldrichtig. Immerhin ist die Sozialkritik ein eminenter Bestandteil des Genres und Kim Paffenroth hat mit 'Die Traurigkeit der Zombies', so der etwas albern klingende deutsche Untertitel, sehr viel Mut bewiesen. Immerhin dürften sich viele eingefleischte Zombie-Fans um ihren literarisch-blutigen Genuss betrogen fühlen. Doch was wäre, wenn ein Toter, der ins Leben zurückgekehrt ist, tatsächlich zu seinem früheren Bewusstsein zurückfindet? Was bewegt ihn? Welche Gedanken hat er? Und wie wird er die Lebenden und ihre Gemeinschaft wahrnehmen? Ist er sich überhaupt bewusst darüber, dass er ein Zombie ist? Paffenroth hat seinen Roman alternierend in zwei Erzählstränge unterteilt. Zwei Tagebücher, geschrieben von Wade Truman und der Teenagerin Zoey, vermitteln dem Leser ein intensives, realistisches Gefühl einer düsteren Zukunftsvision, in der die Menschheit von ziemlich weit vorne beginnen muss. Der Part von Zoey ist dabei nicht weniger interessant, als der von Truman, denn das Mädchen wurde geboren als die Zombies erwachten und kennt die Welt von früher nur noch aus Erzählungen. Geld, Versicherungen, Rechnungen und dergleichen sind für sie lediglich abstrakte Begriffe aus einer für sie vollkommen fremden Welt, in der die Menschen im Überfluss gelebt haben. Das Buch ist eine wunderbar geschriebene Parabel der Gesellschaft mit ihrem Streben nach Materialismus. Und schließlich müssen die Überleben, wie auch die Zombies, erkennen, dass der Mensch sehr viel grausamer sein kann, als alle lebenden Leichen zusammen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zombie-Apokalypse, 12. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
In einer Welt, in der nichts mehr so ist, wie es mal war, in der untote Zombies langsam schlurfend und stöhnend durch die Straßen wandern, schlägt sich Jonah Caine ganz alleine durch. Sein Tag beginnt mit Zombies und er endet auch mit ihnen, bis er einen geeigneten Platz zum Schlafen findet. Eines Tages kommt er in eine der vielen Geisterstädte und beschließt, seine Vorräte in einem der geplünderten Läden aufzustocken. Doch da wird er von Zombies angegriffen und er flieht kämpfend. Als er fast von einer Zombiearmee überrollt zu werden droht, eilen ihm plötzlich unerwartet Menschen zur Hilfe und bringen ihn hinter Museumsmauern in Sicherheit...

Dying to live" in ein Zombie-Horror, wie man ihn aus vielen Horrorfilmen her kennt. Mich hat das Buch vor allem an die Horror-Serie The walking Dead" erinnert. Eine sehr gute Serie mit viel Story, charismatischen Darstellern und natürlich Zombies. So ähnlich würde ich auch dieses Buch beschreiben. Nur nicht mit ganz so guter Handlung. Wer auf traditionellen Zombie-Horror steht, der wird hier mit Sicherheit gut unterhalten werden, doch die Begebenheiten die der Klappentext verspricht, tauchen erst ganz zum Schluss auf, wenn man als Leser schon fast denkt, was kann denn jetzt noch großartig kommen? Ich hatte immer darauf gewartet, dass endlich diese andere Menschengruppe ins Spiel gebracht wird, aber ich musste lange warten!

Der Schreibstil von Kim Paffenroth ist sehr erzählerisch geprägt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jonah Caine erzählt. Er schildert als Ich-Erzähler die Begebenheiten, aber es wollte zu Beginn bei mir nicht wirklich Spannung aufkommen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis mal wirklich Schwung in die Handlung kam und es mich wirklich interessiert hat, was Jonah als Nächstes erlebt. Das ist natürlich bei so einem kurzen Büchlein von 253 Seiten nicht wirklich vorteilhaft.

Die Charaktere haben mir allerdings sehr gut gefallen. Jonah war mir sympathisch und ich konnte gut mit seiner geeinigten Seele mitfühlen. Auch Jack und Milton oder Popcorn waren interessant und alle Geschichten, wie sie die Zombie-Apokalypse überlebt haben, sehr bewegend. Die Frauen waren eher uninteressant. Natürlich bleibt bei 253 Seiten nicht großartig Raum für Entwicklungen der Wesenszüge, aber den Umständen entsprechend waren die Figuren gut angelegt.

Das Cover finde ich sehr gelungen. Ein Mann mit Stoppelbart blickt ängstlich durch Lamellenjalousien und darunter ist die düster anmutende Silhouette einer Stadt zu sehen. Das Material fühlt sich sehr hochwertig an, die Coveroberfläche ist sehr glatt und angenehm zu halten.

Alles in Allem ist Dying to live" von Kim Paffenroth ein Zombie-Horror-Roman und nur Fans diesen Genres kann ich das Buch wirklich empfehlen. Ansonsten gibt es viel Machogehabe, wandelnde Leichen und zwischendurch ein wenig Spannung, aber von der Handlung her konnte mich dieses Buch nicht auf ganzer Linie überzeugen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombiebuch mit Gefühl. Mitreißende Schicksale!, 30. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
Wow, bin richtig begeistert. Wenn man so an Zombies denkt man immer an eine Welt die von Zombies überfallen wird. Und an den ganzen Splatter, immer Zombies schnetzeln. Lach! So läuft es auch in den meisten Filmen und Büchern ab. Man hat einfach Spaß an dem großen Zombiegemetzel.
In diesem Buch ist es aber ganz anderes. Also im Grunde typische Geschichte. Einsamer Mann schlendert kämpfend durch die Welt und findet übrige Menschen....
Das besondere ist, dass das Gemetzel eher im Hintergrund ist. Keine Angst, Splatter-Fans kommen auch voll auf ihre Kosten.
Es wird hier viel mehr auf die Protagonisten eingegangen. Auf die jeweiligen Schicksale, teilweise aber sowas von mitreißende Geschichten, die die einzelnen Personen erlebt haben. Die eine Geschichte die ein Mann und sein kleines Töchterchen erleben ist soooo traurig und menschlich. Ich war wirklich überwältigt und musste weinen. Hätte nie gedacht das eine Zombie-Geschichte mich so mitnehmen kann. Das Buch ist so niveauvoll und gefühlvoll geschrieben. Hier geht es um das Menschliche in uns! Ein Buch zum nachdenken. Die Geschichte lässt einem nach dem Lesen nicht so schnell wieder los, vor allem das eine Schicksal werde ich so schnell nicht mehr vergessen.
Man kann sich auch selbst fragen: Was würde ich für meine Verwandten/Kinder/Freunde tun wenn ich in so einer Situation stecken würde!?
Ich empfehle euch dieses Buch, auch denen die normaler Weise solche Literatur meiden. Buch hat zu 100% 5 Sterne verdient.
Buch ist in sich komplett abgeschlossen. Es gibt aber einen zweiten Teil, auf den ich mich schon sehr freue.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein durchschnittlicher Zombieroman der nicht hervorsticht., 24. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
Was soll man zu einem Buch schreiben, das auf der Rückseite die gesamte Story, vom Anfang bis zum Ende in Kurzfassung enthält?#
Es gibt keine Überraschungen mehr,man weiß Bescheid was noch kommt.
Das ist doch eine Frechheit sondersgleichen. Anstatt wie üblich nur Eckpfeiler des Anfangsszenarios zu erzählen, wird hier schon die gesamte Storyline vorweggenommen. Einzig und allein der Ausgang der Geschichte steht nicht dort.

Das Buch an sich ist mäßig. Die Charaktere sind nicht wirklich ausgefeilt, dazu gibt es sehr wenige Hauptcharaktere, die zudem alle noch blass bleiben und unglaublichen Stereotypen entsprechen,teilweise schon die Namen ( Jack- Muskulöser Soldat , Sara - nervöse Ärztin , Tanja - schwarzes Mannsweib , Milton - geistiges Oberhaupt/Oberhaupt, Popcorn!!!!- der verrückte mordsüchtige Balg).
Die Dialoge zwischen den Charakteren sind manchmal unfreiwillig komisch und zumeist flach.

Die Geschichte dreht sich nur um einen Ort , keine Erzählungen zum Weltgeschehen oder zur Entstehung der Geschichte, wenn man so möchte, ein Provinzroman im Zombieambiente. Die geschilderten Begegnungen mit Zombies sind Standartkost und vorhersehbar.
Zudem einige Logikfehler. Das Ende ist meiner Meinung nach nur ein Wort peinlich , wer es gelesen hat , weiß was ich meine.

Alles in allem kann der Roman aber durch die Hintergrundgeschichte, dem bekannten Survivorfeeling sich 3 Sterne holen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiegel der modernen Gesellschaft?, 1. Mai 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
Was wäre wenn ein Virus ausbricht und normale Menschen in willenlose Zombies verwandelt? Und eine Gruppe sich zusammenrottet, um sich vor dem Virus zu schützen und gegen die Zombies zu kämpfen? Gähn, hat man alles schon gehört, gelesen und gesehen. Paffenroth hat aus diesem Thema allerings eine so witzige, splatterige Geschichte gemacht, wobei einem an manchen Stellen das Lachen im Halse stecken bleit, da einem die Handlungsweisen der Zombies und Menschen aus der Realität irgendwie bekannt vorkommen. Denn auch in der Menschengruppe ist nicht alles eitel Sonnenschein - und das hat nicht nur mit der Bedrohung durch die Zombies zu tun ...
Intelligente und gut geschriebene Splatter-Literatur - das gibts nicht oft. Kostprobe?

... Die meisten waren Weiße, aber es gab auch ein paar Schwarze, Latinos und Asiaten. Normalerweise taumelten sie nur durch die Gegend, ohne Notiz voneinander zu nehmen, aber ihr Hunger hatte sie in einer Weise vereint, die, wären sie alle noch am Leben gewesen, wirklich erstaunlich gewesen wäre. Die GAttung Mensch hatte endlich den Rassismus überwunden. Zu dumm, dass wir unseren Intellekt verlieren und uns in hirnlose Kannibalen verwandeln mussten, um das zu erreichen. ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie man unter Toten überlebt, 15. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
Jonah ist ein netter Charakter. Er irrt seit Monaten durch eine tote Welt. Familie, Freunde, Arbeitskollegen - keinen gibt es mehr. Sie sind alle tot, oder irren als Zombies durch die Gegend. Jonah muss sich vor ihnen in Acht nehmen und die Menschenfresser töten, denn nach einer Pandemie, von der niemand weiß, woher sie kommt, sind die meisten Menschen zu Zombies geworden.
Jonah trifft recht schnell auf weitere Überlebende und schließt sich ihnen an. Dort findet er neue Freunde und auch etwas Hoffnung. Doch das Grauen wütet draußen weiter und die Lebensmittel werden knapp. Mutige und wochenlang gut durchtrainierte Mitbewohner trauen sich immer wieder in diese tote Welt dort draußen, um das nötigste zu besorgen. Jonah gehört irgendwann auch dazu und lernt, wie man unter Zombies überlebt. Doch es gibt schlimmeres, als tote Menschen, die einen fressen wollen...

Das Buch beginnt super lesbar und bleibt bis zum Schluss durchgehend auf einem guten Spannungslevel. Es liest sich sehr gut und sehr schnell weg, daher habe ich es binnen kürzester Zeit verschlungen.
Blutig und brutal ist es auch an ein paar Stellen, wenn auch nicht so krass, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Hier kann auch der etwas zartbeseitetere Leser zugreifen, wie ich finde. Habe doch einiges an Splatter vermisst.
Ebenfalls vermisste ich auch die unglaubliche Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und die Depressionen, wenn man die Tatsache betrachtet, dass sämtliche Menschen tot oder Zombies sind und man nur darauf wartet, quasi ein zweites Mal zu sterben.
Auffallend war für mich, dass übermäßig viel der Glaube und Gott eine Rolle spielten. Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, dass der Autor Kim Paffenroth Theologe ist. So betet Jonah oft in schwierigen Situationen und lässt den einen oder anderen Bibelvers los. Nicht weiter schlecht, im Gegenteil: das war mal eine interessante Angelegenheit. So kam eben auch die Frage auf, wem man die Schuld an dieser Apokalypse zu geben hat und Gott wurde dennoch oftmals kritisiert. Es ist also wahrlich nichts übertrieben theologisches, sondern eher eine plausible Reaktion der Hoffnungslosigkeit.
Die Charaktere waren mir alle sympathisch und kamen authentisch rüber. Obwohl ich bei ihnen die Ausweglosigkeit der Situation vermisste, empfand ich sie alle als sehr stark, denn sie kämpften gemeinsam und hielten zusammen.

Einen mega Cliffhanger gibt es am Ende nicht, aber man merkt, dass es kein Schluss für immer ist. Es fehlt etwas. Daher bin ich erfreut, dass es einen 2. Teil bereits schon gibt namens "Dying to live ' Die Traurigkeit der Zombies". Diesmal aus der Sicht der Zombies, wie es in der Kurzbeschreibung klingt. Ich bin gespannt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher vom Überleben unter Menschen, 14. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
Im Allgemeinen ist es schnell durchgelesen, da die Geschichte wenig Tiefgang aufweist und mir irgendwie wie die Buchform irgendeines Zombiefilmes vorkam. Eines nicht wirklich originellen Zombiefilmes. Ich meine, klar, dieses Genre bietet wirklich wenig Stoff um daraus etwas Faszinierendes zu kreieren. Es gibt Infizierte, es gibt Überlebende, es gibt diese unglaublich kaputte Welt die nie wieder so sein wird wie früher und es gibt einen Haufen kaputte Leute die sich gegenseitig abschlachten, wenn sie nicht gerade mit Zombies beschäftigt sind. (Die ich hier absolut vermisst habe. Bzw. die erst am Ende des Buches auftauchen aber Standard sind.)

Aber mal im Ernst. Die Charaktere in diesem Buch waren einfach nur flach. Und beinahe an einer Hand abzuzählen. Als ich das erste Mal darüber nachgedacht habe einen Zombie-Apokalypse-Roman zu schreiben hatte ich spontan fast dieselben Charaktere im Kopf. Und das ist wirklich der Beweis wie unglaublich originell die Figuren dieses Buches sind. Nämlich genauso sehr wie ihr Charakter ausgeführt und erläutert wurde. Arg wenig. Vielleicht kann ich mich nicht wirklich in den Protagonisten hineinversetzen weil ich 21 bin und nicht unterrichte, keine Flicken an die Ellenbogen meines Jackets genäht habe und nicht im Sommer auf einem Schiff arbeite. Aber Jonah ist einfach genauso 08/15 wie Jack, Sara und Tanja. Die Geschichte um Popcorn fand ich genauso lächerlich wie die um Milton (wie wäre es mit genetisch bedingter Immunität gegen den Erreger gewesen? Einer Mutation des Virus die durch die auf dem Militärgelände entstandenen Gegebenheiten hervorgerufen wurde? Irgendwas? Bitte Leute...).

Dass aus dem Nichts dieses vorher vollkommen unbeachtete Museum plötzlich zum perfekten Alcatraz für Überlebende wurde, perfekt standhielt ohne, dass jemals irendetwas passiert ist und man sich nie unwohl sondern vielmehr absolut sicher in diesem Ding gefühlt hat,
dass die Charaktere vollkommen frei von Tiefe waren und naiv in die Welt herausspaziert sind um "Aufnahmeriten" zu vollziehen bei denen sie im Normalfall umgekommen wären bevor sie auch nur die Hälfte des Weges zurückgelegt hätten (die ganze Stadt erschien mir fast schon leer!),
dass Milton ein mutierter Zombieguru ist und die Zombies ja vollkommen missverstanden werden, auch Gefühle haben und in Ruhe und Frieden altern sollen,
dass die Story genauso geradlinig wie vorhersehbar ist
und, dass ich außer Frank auch nicht einen Charakter ansatzweise leiden konnte,
führt mich zu dem Schluss, dass ich diese Geschichte schlichtweg doof finde.

Ende.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutig, beklemmend und verstörend, 18. Mai 2010
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies (Broschiert)
Die Welt ist bevölkert von lebenden Toten. Nur vereinzelt schlagen sich Menschen durch eine lebensfeindliche postapokalyptische Umwelt, die von den Zombies beherrscht wird. Jonah Caine war einst ein angesehener College-Professor mit einer liebevollen Familie. Doch die Untoten haben ihm alles genommen. Ohne ein Ziel vor Augen beginnt für Jonah jeden Tag der Kampf ums nackte Überleben. Doch eines Tages trifft er auf eine Gruppe gut organisierter Menschen, die sich in einem Museum verbarrikadiert haben und ansatzweise eine intakte und funktionierende Gesellschaft aufgebaut haben. Schnell findet auch Jonah einen Platz in der Gemeinschaft. Eines Tages begegnen sie auf einer Versorgungstour weiteren Überlebenden und schon bald müssen Jonah und seine Gefährten feststellen, dass Menschen weitaus grausamer sein können als blutgierige Zombies '

'Dying to live' hat alles, was man von einem Zombie-Schocker erwarten kann: derbe Splatter-Szenen, halbverweste Leichen, die Jagd auf Menschen machen, postapokalyptische Schauplätze und jede Menge Action. Doch trotz seines Unterhaltungswertes und seiner gewalttätigen Beschreibungen ist Kim Paffenroths Roman weit davon entfernt ein plakatives, oberflächliches Stück Trivialliteratur zu sein. Nicht umsonst ist dieses Buch unter anderem George A. Romero gewidmet, dem Vater des modernen Zombie-Films, der mit seinen Kultfilmen 'Night of the living Dead' und 'Dawn of the Dead' Filmgeschichte schrieb. Wie bei Romero setzt auch Paffenroth auf gesellschafts- und sozialkritische Metaphern, und ebenso müssen auch Paffenroths Protagonisten lernen, dass der Mensch selbst sein schrecklichstes Ungeheuer und den Zombies an Berechnung und Grausamkeit weit überlegen ist. So abstrakt die Angriffe der verwesten Leichen wirken, so eindringlich und erschreckend sind die Grausamkeiten, die sich die Menschen gegenseitig antun. Dieses Buch ist wirklich nichts für zarte Gemüter und wer von den Horror-Szenarien eines Romero nicht genug bekommen kann ist mit 'Dying to live' bestens beraten. Der Roman von Kim Paffenroth wird ebenso häufig mit dem HERBST-Zyklus von David Moody verglichen. Doch wo Moodys Horror-Szenario aus vor sich hinwankenden Leichen besteht, die keine ernste Bedrohung darzustellen scheinen, geht es bei Paffenroth gleich zu Beginn richtig zur Sache. In Rückblicken erzählen sich die Protagonisten, wie sie den Anfang der Apokalypse erlebt haben. Glaubhaft und beklemmend real beschreibt Paffenroth den Zerfall der Zivilisation und den verzweifelten Versuch einzelner ansatzweise wieder eine funktionierende Gesellschaft aufzubauen. Der Leser taucht regelrecht ein in eine faszinierende Welt, in der zwischen dem nächsten Imbiss oder dem nächsten Schluck Whisky eine Armee von Zombies steht. Lediglich der Untertitel klingt im Kontext ein wenig albern und verharmlosend.
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Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies
Dying to Live: Vom Überleben unter Zombies von Kim Paffenroth (Broschiert - Mai 2010)
EUR 13,95
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