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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ho Ho Hogart
Mit Peter Hogart hat Andreas Gruber eine Romanfigur erschaffen die, wenn man ihr im Alltag begegnen würde, nicht groß auffallen würde. Ein Single mittleren Alters der immer noch seiner letzten Beziehung nachhängt und akribisch sowie eigenbrötlerisch seinem Hobby nachgeht. Das diese Figur nicht als schrulliger Durchschnittsdetektiv im Geschehen...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von norl

versus
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber es gibt weitaus besseren 5-Sterne-Lesestoff
Aufgrund der fast ausschließlich 5-Sterne-Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft. Es war nicht schlecht, war spannend und es macht neugierig auf Prag. Es hätte allerdings noch etwas tiefgründiger, verworrener und vor allem umfangreicher sein können. Einer Vorgängerrezension nach wird man als Leser ständig auf eine falsche Fährte...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2011 von Leselotte


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ho Ho Hogart, 18. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Mit Peter Hogart hat Andreas Gruber eine Romanfigur erschaffen die, wenn man ihr im Alltag begegnen würde, nicht groß auffallen würde. Ein Single mittleren Alters der immer noch seiner letzten Beziehung nachhängt und akribisch sowie eigenbrötlerisch seinem Hobby nachgeht. Das diese Figur nicht als schrulliger Durchschnittsdetektiv im Geschehen untergeht, sondern die Sympatien der Leser erobert verdankt er den weiteren Eigenschaften die ihm der Autor zukommen läßt. Sein wiener Sturschädel und das damit verbunde unbeirrbare Weiterbeschreiten des eingeschlagenen Weges lassen ihn das Herz des Lesers gewinnen. Obwohl ihn seine Auftraggeber bereits "aufgegeben" haben und ihn vom Fall abziehen setzt er sich darüber hinweg um den Fall zu lösen und läßt seine neu gewonnenen Freunde nicht im Stich - das ist das Holz aus dem echte Helden gemacht sind.
Obwohl Schwarze Dame sein erster Thriller ist, verläßt Andreas Gruber die mysteriöse Seite des Lebens nicht. Auch in Schwarze Dame findet er im Golem wieder ein Thema mit einem mystischen Hintergrund. Wie in seinen bisherigen Büchern zeigt Andreas Gruber auch in Schwarze Dame sein Talent und Können im detailierten Beschreiben von Situationen und Szenen, sodass man sich mitten nach Prag versetzt fühlt. Würde seine Biographie nichts anderes sagen könnte man meinen, dass Andreas Gruber in Prag gelebt hat.
Alles in allem ein gelungenes Thrillerdebut ohne auf die "gruberschen" Elemente verzichten zu müssen - und das beste daran: spannend von der ersten bis zur letzten Seite!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Clever und originell, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Knappe zwei Jahre ist es her, seit Andreas Gruber mit seinem Romandebüt "Der Judas-Schrein" für ungläubiges Staunen und heruntergeklappte Kinnladen gesorgt hat - und völlig zu Recht den Deutschen Phantastik-Preis 2006 für das beste Romandebüt einheimste. Mit einem beneidenswerten Gespür für Spannung und düstere Stimmung sowie einem makellosen Schreibstil versprach die Hommage an Altmeister H. P. Lovecraft, dass Grubers Leserschaft durchaus noch einiges von ihm erwarten konnte - oder nicht?

Doch anstelle eines weiteren Ausfluges in die dunkle Phantastik präsentiert Gruber mit "Schwarze Dame" einen lupenreinen Psycho-Thriller, der sich mit den Schattenseiten der menschlichen Psyche auseinandersetzt.
Im Mittelpunkt des Romans steht der etwas verschroben und eigenbrötlerisch wirkende Wiener Privatermittler Peter Hogart, dessen neuester Fall ihn nach Prag entführt. Denn genau dort ist eine Kollegin spurlos verschwunden, nachdem sie einem Versicherungsschwindel auf der Spur gewesen ist.
Was sich nach möglicher Routine anhört, verwandelt sich jedoch schon sehr bald in eine Suche nach dem Täter einer bizarren Mordreihe. Gehörte Hogarts Kollegin möglicherweise auch zu dessen Opfern? Fragen über Fragen, denen Hogart gemeinsam mit der sympathischen Privatdetektivin Ivona Markovic nachgeht - nicht ahnend, das die beiden damit die Büchse der Pandora weit aufgerissen haben ...

Ein Thriller aus der "Goldenen Stadt": Das klingt nach Moldau, Karlsbrücke, Altstadt ... jeder Menge Flair eben - kann aber auch in den falschen Händen nach hinten losgehen. Nicht so aber bei Gruber, der den Leser versiert und selbstsicher durch bekannte Touristenattraktionen und verschlungene Hintergassen führt, ohne dabei unglaubwürdig oder oberlehrerhaft zu wirken. Offenbar kennt der Autor die Stadt sehr genau und dieser immense Vorteil schlägt sich auch auf "Schwarze Dame" nieder. Aber nicht nur damit kann der Österreicher punkten. Seine Pro- und Antagonisten sind sorgfältig durchdacht und haben glücklicherweise ebenso wenig mit den zuhauf auf den Markt geworfenen amerikanisiert-oberflächlichen Thrillern gemein wie die erstaunlich clevere, originelle Story, die stets mit neuen, ungeahnten Wendungen überraschen kann.

Was bleibt also unterm Strich? Sicherlich ein mehr als überzeugender Psycho-Thriller und der Beweis, dass Andreas Gruber auch dieses Genre hervorragend beherrscht. Man darf sich also schon mit Spannung auf die Fortsetzung "Die Engelsmühle" freuen, die für August 2008 angekündigt worden ist.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillianter Psychothriller oder Schwarzes Prag, 4. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
"Die Kajütenfenster waren dunkel, einzig das zugeklebte Bullauge der Kombüse leuchtete schwach. Seine Karte war an den Stellen zerfetzt, die die Leichenfundorte markierten. Die Lichtstrahlen fielen durch die Löcher und verloren sich über dem Wasser im Nebel. Es sah gespenstisch aus. Ivona ging im Boot auf und ab. Als ihr vorbeiwandernder Schatten die Karte für einen Moment verdunkelte, fiel kein Licht mehr durch die aufgerissenen Teile. Im nächsten Moment leuchteten die Löcher wieder grell auf. Hogart stockte der Atem, als er das Muster erkannte."

Peter Hogart übernimmt einen Auftrag einer Versicherungsagentur. Er sucht in Prag nach einer Kollegin, die dort wegen Versicherungsbetrug ermittelte. Doch sowohl sie, als auch die Unterlagen sind spurlos verschwunden. Die Art, wie Hogart seine Ermittlungen angeht, stoßen in Prag auf Ablehnung und schon bald hat er sich in eine gefährliche Situation hinein manövriert. Nur Ivona Markovic, Privatdetektivin, hält zu ihm. Und bald merken sie, dass ihre Fälle miteinander in Verbindung stehen...

Andreas Grubers Thriller "Schwarze Dame" ist spannungsgeladene, düstere und fesselnde Lektüre!
Grubers Schreibstil ist angenehm zu lesen und fesselt den Leser.
Die Idee zu seinem Thriller ist genial durchdacht und wunderbar ausgearbeitet.
So ein düsteres Buch, voller Hass, dass einem die dunkelsten Abgründe der menschlichen Gedanken offenbart, habe ich lange nicht mehr gelesen.
Der Autor baut Stück für Stück die Spannung auf, und er erhält diesen Spannungsbogen auch gekonnt aufrecht, bis hin zum großen Showdown!
Wortgewaltig und bildhaft beschreibt Andreas Gruber das dunkle Prag und seine Unterwelt.

Die Charaktere der Protagonisten sind brilliant ausgearbeitet und weisen einen enormen Facettenreichtum auf. Peter Hogart, der hartnäckige Privatermittler, wird dem Leser durch seine ausdauernde Art und seinen Gerechtigkeitssinn direkt sympathisch. Ivona ist in der gleichen Branche zu Hause wie Hogart, und trotz einiger Meinungsverschiedenheiten harmonieren die beiden sehr gut und schaffen es die grauenvolle Mordserie, die Prag erschüttert aufzuklären....
Auch die restlichen Protagonisten Ivonas Bruder, der Unterweltboss Greco, und auch Zajic und Micha hauchen dieser abgrundtief bösen Geschichte Leben ein.

Das Cover des Buches zeigt einen steinernen Löwenkopf auf einem schmiedeeisernem Gitter.

Wer sich traut einen Blick in die Abgründe des menschlichen Seins zu wagen, muss "Schwarze Dame" unbedingt lesen! Genial!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber es gibt weitaus besseren 5-Sterne-Lesestoff, 26. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Aufgrund der fast ausschließlich 5-Sterne-Rezensionen habe ich mir das Buch gekauft. Es war nicht schlecht, war spannend und es macht neugierig auf Prag. Es hätte allerdings noch etwas tiefgründiger, verworrener und vor allem umfangreicher sein können. Einer Vorgängerrezension nach wird man als Leser ständig auf eine falsche Fährte geschick -, dem kann ich nicht zustimmen. Der Fall war nicht undurchsichter als die meisten anderen Krimis dieses Genres, finde ich. Ein spannendes Buch mit einer guten Geschichte, allerdings nicht so fesselnd, dass ich das Bedürfnis habe, mich sofort nach anderen Werken dieses Autors umzusehen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das Werk eines deutschsprachigen Top-Autoren, 28. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Gruber wendet sich in seinem neuen Buch weg vom Horror der jenseitigen Welt bzw. der Monster hin zu jenem Horror, der uns alltäglich begegnet: die Abgründe der menschlichen Psyche.
Darüber hinaus schafft er es durch geschickte Verwebung mehrere Handlungssstränge den Leser bis zum Ende hin in Spannung zu versetzen und krönt sein Werk mit einem Show-Down, den man bisher wohl nur aus englisch-sprachigen Thrillern kennt.
Fazit: ein Muss! und der Beweis, dass es auch deutschsprachige Top-Autoren gibt, die hervorragende Thriller schreiben!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter thriller, 18. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
ja, das ist ein guter thriller, hat eigentlich fast alles, was dazu gehört. peter hogart, privtadetektiv, spezialisiert auf versicherungsbetrug, wird von einem auftrageber nach prag geschickt um das verschwinden einer weiteren versicherungsdetektivin zu untersuchen und gleichzeitig ihren fall zu lösen. bei seiner suche bekommt hogart ziemlich sofort probleme mit der prager mafia und auch mit der dortigen kripo. dabei lernt er zufällig ivona markovic kennen, die ihn zum essen einlädt. und ganz plötzlich schlittert hogart in einen mordfall hinein, da auf ivona und ihn ein anschlag verübt wird. hogart und ivona beschließen sich gegenseitig zu untersützen, doch bald wird beiden klar, dass ihre fälle miteinander verbunden sind...
stetige spannung, interessante charaktere und viele überraschende wendungen am schluss bilden einen guten thriller, der keinen durchhänger hat.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Schwarze Dame" ist thrill auf hohem Niveau !!, 24. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Bevor ich mich zu dem Roman äußere, möchte ich noch eines kurz vorweg loswerden. Ich bin ein großer Fan von Andreas Gruber, nicht nur was seine Art zu Schreiben betrifft, sondern auch vom Menschen Andreas Gruber. Diese Voraussetzung macht das Rezensieren seiner Romane natürlich noch interessanter. Es bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass ich seine Romane in den Himmel hebe, sie mit Lob und Huldigung überschütte und ihnen eine Krone verpasse, solange sie es nicht verdient haben.

Was einen typischen Roman von Andreas Gruber auszeichnet ist, eine gnadenlos clever ausgetüftelte Story, die förmlich mit allen Wassern gewaschen ist, denn er ist ein Meister auf dem Gebiet der Verwirrung, des Versteckspiels und dem Erzeugen extremer Spannung. Ein anderer Punkt ist das zuerst nebeneinander herlaufen lassen zweier Handlungsstränge, um sie später miteinander zu vereinen. Auch hier könnte man meinen, er hätte ein Monopol darauf. Zu guter Letzt die Figuren, mehr Tiefgang und Feedback geht eigentlich nicht, denn pö a pö bekommt der Leser im Laufe einer Geschichte alle Informationen, um sich ein klares Bild von ihnen machen zu können.

Aber leider findet man nur die Hälfte dieser typischen Merkmale in "Schwarze Dame" wieder. Die sonst so extrem gut gezeichneten Figuren, fallen in ihrer Ausstattung, bis auf Peter Hogart (der Hauptfigur) relativ blass aus. Auch der sich sonst in seinen Romanen typische - über die ganze Länge erstreckende Spannungsbogen - hängt an einigen Stellen wie eine in die Jahre gekommene Wäscheleine. Schuld daran ist in meinen Augen der gewählte Schauplatz - nichts gegen die Stadt Prag, ihre Geschichte, die jüdischen Ghettos, die Ausstaffierung ihrer Bauten und Sehenswürdigkeiten - aber sie drängen sich phasenweise, gerade im ersten Drittel, zu sehr in den Vordergrund und blockieren die Spannung und das Tempo.

Die Story ist eigentlich viel zu ausgeklügelt, zu clever und zu irreführend geschrieben, um sich durch die - bestimmt nicht mit Absicht eingebauten - Tempo- und Spannungspausen ausbremsen zu lassen. Denn ein Haufen loser Enden, die wie hunderte Bindfäden einzeln auf dem Fußboden liegen, warten darauf miteinander verknüpft zu werden. Ein permanentes Grübeln über Zusammenhänge zwischen dem Kunstraub und den Verstücklungsmorden begleiten den Leser durch den Roman. Eine Frage reiht sich an die nächste, und erst langsam tauchen die richtigen Antworten auf, um die selbst aufgestellten Theorien, doch wieder wie eine Seifenblase zum Platzen zu bringen....Schwarze Dame ist eine perfekt inszenierte Jagd gegen die Zeit !!!

ABER, und das nochmals als Anmerkung - wer sich in Prag und der Umgebung wohlfühlt, der kommt hier schon rein informativ voll auf seine Kosten, denn die Informationen über die gesamten Schauplätze sind absolut perfekt und bis ins kleinste Detail recherchiert. Vielleicht lag es auch nur an mir, dass ich solche Probleme mit dem Umfeld hatte, und ich mache es dem Autor natürlich "nicht" zum Vorwurf. Nur wenn ich an Kunstraub und Zerstücklungsmorde denke, fällt mir eher eine Metropole wie London, Paris oder New York ein. Warum, keine Ahnung - es ist einfach so ein Gefühl.

Was ich aber ein bisschen unglücklich finde und ihm negativ anlaste ist, dass die Polizei in ein ganz schlechtes, ein fast unglaubwürdiges Licht gerückt wird. Ihre vollständige Arbeit - angefangen bei den einfachsten Ermittlungen in diesem Fall, bis hin zu Personenüberprüfungen, Beschattungen usw usw - ist mehr als Laienhaft und gleicht einem Haufen Dilettanten. Der Polizeiapparat wird von einer Privatschnüfflerin und einem Versicherungsdetektiv in allen Belangen vorgeführt, und mit dem Stempel - ihr seid zu nichts zu gebrauchen - abgewatscht.

Mein Fazit:" Ein absolut lesenswerter Thriller, der auch trotz kleiner Schwächen - aber dafür mit einem genialen Schreibstil - ganz oben auf der Welle der angesagten Thriller reitet, und ein Muss in jedem Bücherregal sein sollte."
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Empfehlung, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Ein etwas verschrobener aber sympathischer Detektiv namens Hogart soll in Prag eine verschwundene Frau finden und nebenbei einen Versicherungsbetrug mit Gemälden aufdecken. Daraus entspinnt sich eine Handlung, die es in sich hat und den Leser bis zum Schluss fesselt. Gruber ist ein Ausnahmetalent, denn seine Figuren wirken wie echte Menschen, seine Geschichten sind prall voll vom wahren Leben und das Ganze ist spannend geschrieben. Ich werde noch mehr von ihm lesen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannender Thriller in der goldenen Stadt, 17. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Die Story wurde hier ja schon beschrieben: ein von einer Versicherung beauftragter Privatermittler soll in Prag einen möglichen Kunstraub aufklären. Dabei soll er auch gleich seine Vorgängerin finden, die spurlos verschwunden ist...

Das Buch ist spannend und lässt den Leser in einer düsteren Stimmung zurück. Es bietet interessante Wendungen und lässt den Leser so im Dunkeln darüber was nun als nächstes passieren wird und wer die Täter sind. Danei verzichtet der Autor auf Platitüden und Klischees sondern schreibt in seinem eigenen Stil einen Thriller der selbst in der heutigen, Thrillerüberlasteten Literaturlandschaft zwar auf leisen Sohlen aber dennoch mit Potential zur Größe daherkommt.

Tolles Buch!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierender und bis zum grandiosen Finale durchweg fesselnder Noir-Krimi der Superlative, 28. Juli 2008
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Dame: Thriller (Broschiert)
Versicherungsdetektiv Peter Hogart wird von einer großen Wiener Versicherung beauftragt das Verschwinden einer Außendienstmitarbeiterin in Prag aufzuklären. Alexandra Schelling war einem vermeintlichen Versicherungsbetrug auf der Spur, bei dem es um den Verlust einer ganzen Galerie wertvoller Gemälde ging. Kommerzialrat Rast vermutet ein Verbrechen. Hogart nimmt in Prag schnell die Spur der Kollegin auf und gerät dabei an den König der Unterwelt, Vladimir Greco. Der Kunstliebhaber gehört zu Hogarts Hauptverdächtigen, macht dem Detektiv aber unmissverständlich klar, dass er ihn, Greco, lieber in Ruhe lassen sollte. Auf dem Anwesen des Unterweltbosses macht Hogart die Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Ivona, die Hogart trotz allem zum Essen einlädt. Dort offenbart sich die hübsche Frau als Detektivin, die gerade an einer Serie brutaler Morde arbeitet. Noch ahnen Ivona und Hogart nicht, wie eng ihre beiden Fälle miteinander verknüpft sind und in welches Wespennest sie bei ihren Ermittlungen stoßen'

Im unübersichtlichen Dschungel von Neuerscheinungen und Nachdrucken ist es für den Leser mittlerweile sehr schwer geworden gute Bücher zu finden, oder auch Schriftsteller, deren Stil und Handlungsaufbau einem uneingeschränkt gefallen und sich von der Masse wohltuend abheben. Andreas Gruber hat sich mittlerweile in der deutschen Verlags- und Autorenszene einen festen Platz gesichert und gehört zu den großen Ausnahmetalenten der letzten Zeit. 'Schwarze Dame' ist ein Thriller par excellence, der wirklich alles zu bieten hat, was ein Roman dieses Genres haben muss, um den Leser bei der Stange zu halten: Lebensnahe und sympathische Protagonisten, eine knifflige Handlung, die nicht allzu verwirrend ist und für eine Menge Aha-Effekte sorgt, sowie eine gute Portion Gesellschaftskritik. Darüber hinaus ist Andreas Gruber ein Schriftsteller, für den gewissenhafte Recherche Ehrensache ist und das merkt man dem Buch auf jeder einzelnen Seite an. Die Stadt Prag wird derart authentisch und lebhaft beschrieben, dass man meint selbst mit Hogart durch die Gassen dieser geschichtsträchtigen Stadt zu wandern. Natürlich fehlt auch nicht der Bezug zu Gustav Meyrink und dessen legendärer Novelle 'Der Golem'. Bei der einen oder anderen Nebenfigur oder Tatbeschreibung bedient sich Gruber auch gern bei gängigen Klischees, wie am Beispiel von Greco gut zu erkennen ist, doch irgendwie gehört das bei diesem Roman dazu und stört den Lesefluss in keiner Weise.
Mit der Hauptfigur Peter Hogart wird man sehr schnell warm und es ist wohltuend und realistisch zugleich, einen Detektiv vor sich zu haben, dem nicht alles auf Anhieb gelingt. Hogart ist ein authentischer Charakter, wie man ihn sich auch gut in der Nachbarschaft vorstellen kann. Seine Handlungen und Beweggründe sind immer nachvollziehbar und schlüssig, wirken dabei nie an den Haaren herbeigezogen. Die Morde, bei denen der Leser, genauso wenig wie Hogart, nie zugegen ist, sind nichts für zarte Gemüter, und doch hält sich der Autor bei der Beschreibung der Toten zurück und erzeugt Spannung durch subtilere und wirksamere Methoden. Vor allem das Suchen und Zusammensetzen der einzelnen Mosaiksteinchen des Falles sind packend und lassen den Leser bis zum Schluss nicht los. Im Finale steigert sich die Spannung noch einmal und gipfelt in einem glaubhaften, wenngleich nicht unbedingt überraschenden, Szenario.
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Schwarze Dame: Thriller
Schwarze Dame: Thriller von Andreas Gruber (Broschiert - 28. Oktober 2011)
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