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am 9. Juli 2010
Trotz des Mythos bezogenen Titels Die Großen Alten handelt es sich bei einem Großteil der Erzählungen um einfache Gruselgeschichten ohne Bezug zum Cthulhu-Mythos. Ausnahmen sind "Der Fall des Charles Dexter Ward", in dem erstmals die Mythos-Entität Yog-Sothoth genannt wird, "Nyarlathotep" und "Der Hund", in welchem erstmals das Necronomicon vorkommt. Ebenfalls hervorzuheben wären "Die Fakten über Arthur Jermyn und seine Familie", welche als Art Horror-Persiflage der Tarzan-Geschichten angesehen werden kann, sowie das bereits zuvor genannte "Der Hund", in welchem sich Lovecraft schriftstellerisch vor Edgar Allan Poe verneigt.

Außerdem erhält der Leser einen Überblick über eher unbekanntere Geschichten Lovecrafts, da die bekannten Erzählungen wie "Schatten über Innsmouth", "Der Flüsterer im Dunkeln" und "Cthulhu" bereits in den vorangegangenen Bänden der Reihe erschienen sind.

Lovemans Aufsatz beschreibt das Zusammentreffen des Autors mit Lovecraft, während Brennan mit seinem Beitrag eine kurze Würdigung über den Gentleman von Providence verfasst hat. Beide Texte sind flüssig zu lesen, bieten aber keine neuen Erkenntnisse über Lovecrafts Leben und Werk.

Lovecrafts Geschichten selbst bieten dem heutigen Leser schon eine größere Herausforderung. Der Stil ist oftmals sehr blumig, durchsetzt von zahlreichen Adjektiven und sprachlichen Verschnörkelungen. Das grauenvolle Ende, auf welches die Geschichten in der Regel zusteuern, ist derart offensichtlich, dass es nur selten einen Schauer über den Rücken zu jagen vermag. Man merkt, dass sich die beiden Übersetzer Andreas Diesel und Felix F. Frey bemüht haben, den Stil Lovecrafts ins Deutsche zu retten, doch wie so oft kann eine Übersetzung nur ein Versuch bleiben, die Kunst des Autors in eine andere Sprache zu übertragen.

Wie schon mit den vorangegangenen Bänden ist dem Festa-Verlag mit Die Großen Alten eine gute Zusammenstellung lovecraftscher Geschichten gelungen. Zwar leitet der Titel aufgrund der geringen Zahl von enthaltenen Mythos-Geschichten etwas in die Irre, dafür erhält der Leser einen interessanten Einblick in die unbekannteren Erzählungen des Autors von Providence. Der Schreibstil ist aus heutiger Sicht gewöhnungsbedürftig, doch sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass jemand, der 24 Euro für dieses Buch ausgibt, schon vorher mit den Werken Lovecrafts in Kontakt gekommen ist und daher weiß, worauf er sich einlässt. Kurzum: "Die Großen Alten" ist ein gelungener Abschluss der Reihe Gesammelte Werke von H.P. Lovecraft und ein wunderbares Geschenk des Festa-Verlages an die Fans des Gentleman von Providence.
0Kommentar12 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juni 2010
Für Freunde des gepflegten Horrors ein unbedingtes MUSS.
Man sollte aber schon ein bisschen Fantasie mitbringen um diese Art zu schreiben (Beginn des 20.Jh.)zu verstehen.
Nachdem man die Geschichten von H.P. Lovecraft gelesen hat sollte man danach sofort die Hexer Bücher von W. Hohlbein lesen.
Wer das tut wird dann auch sehen warum.
22 Kommentare3 von 6 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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