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am 30. Oktober 2009
Robert E. Howards "Volk der Finsternis" ist ein Buch, das man nur ungern zur Seite legt! Die sechzehn Kurzgeschichten des Buches fesseln allesamt! Wer Howard als Autor von Conan und Solomon Kane mochte, der wird auch in diesem Band, der die vorhandenen Geschichten als "Horrorgeschichten" bezeichnet, nicht entttäuscht werden, denn "Volk der Finsternis" ist ein geniales Cross-over aus Fantasie, Grusel, Mystery und Horror! Howards Erzählstil ist gigantisch und er baut eine dunkle Spannung auf! Wer Howard nur als Autor des Schwert-und Zauberei-Genres mochte, der wird nicht zu kurz kommen, wer Howard jedoch als genialen Zuarbeiter zu Lovecrafts Kosmischen Schrecken schätzt, der wird dieses Buch lieben und es nicht aus den Händen legen! Aus den sechzehn Geschichten sind vor allem, meiner Meinung nach, "Schaufelt mir kein Grab", "Wolfsgesicht" und "Die Kreatur mit den Hufen" hervorzuheben.

"Schaufelt mir kein Grab" ist eine rabenschwarze Necromantiker-Geschichte, die an Spannung und Dunkelheit ihres Gleichen sucht!

"Wolfsgesicht" ist meiner Meinung nach eine der besten Werwolfgeschichten, die jemals geschrieben worden ist. Allerdings ist es mir unverständlich, warum der Festa-Verlag nicht auch Howards Geschichte "Im Wald von Villefere" in den vorliegenden Band aufgenommen hat, denn dieses Geschichte stellt quasi das "Prequel" zu "Wolfsgesicht" dar und erschließt dem Leser das Schicksal des Protagonisten Montour. Wer "Im Wald von Villefere" lesen mag, kann auf Festas Band "Lovecraft-Zirkel" zurückgreifen.

"Die Kreatur mit den Hufen" ist ein klassische Monstergeschichte, die von dr ersten bis zu letzten Zeile spannend und düster ist! Wer Howards "Von Junzt" mag, wird in dieser Geschichte auf seine Kosten kommen.

Ein kleiner Minus-Punkt ist, dass Howards vielleicht bestte Horrorstory "The black stone" nicht mit in die Kurzgeschichtensammlung aufgenommen worden ist, allerdings muss gesagt werden, wer - wie ich - fast vier Jahre auf die Veröffentlichung von "Volk der Finsternis" gewartet hat und immer wieder vom Festa-Verlag vertröstet worden ist, der sollte mit der jetztigen Ausgabe - trotz einiger Druckfehler - mehr als glücklich sein! Und es ist wirklich ein Glück, dass das Werk Howards auch im deutschen Sprachraum nicht in Vergessenheit gerät! Alleine das sind fünf Punkt wert! Bei Crom!
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am 14. Dezember 2010
Volk der Finsternis. Geschichten aus Lovecrafts Cthulhu-Mythos
Robert E.Howard ist der Erfinder von Conan. Wer nicht die Romane gelesen hat, der kann sich vermutlich an die Verfilmungen mit Arnold Schwarzenegger in der Rolle des titelgebenden Barbaren erinnern. Neben der Figur des in vorsintflutlichen Zeiten lebenden Barbaren Conan hat der nur 30 Jahre alt gewordene Howard zahlreiche Storys um andere Helden verfasst. Außer Kull von Atlantis - ein sehr schmales, aber ebenfalls verfilmtes Werk - ist kaum ein anderer seiner Helden in Deutschland sonderlich populär geworden. Doch wie ein roter Faden ziehen sich gewisse Abenteuer- und Fantasymotive durch sein ganzes Werk, die er dann teilweise nur geringfügig geändert, seinen Helden auf den (jeweiligen) Leib schreibt. Einige wenige dieser Motive tauchen auch in dieser Sammlung von neu übersetzten und erstmals in Deutschland veröffentlichten Geschichten auch wieder auf und werden den Conan-Leser zum Beispiel an den "Schatz des Tranicos" erinnern.

Howards Werk entstand etwa ab Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts, Stimmung und Stil sind knapp, gedrängt, düster und blutrünstig. Das betrifft seine "Helden-Romane", genauso wie das vorliegende Werk. Viele seiner Helden sind zwar siegreich, aber - gemessen an ihren Zielen - latent depressiv. In diesem nun vorliegenden Werk gehen die "Helden" auch genretypisch unter.

Howard ist für den Entwurf seines "hyborischen Zeitalters" berühmt, ein Erdzeitalter, das damals ein kühner Entwurf war, als die Geologen gerade die von Alfred Wegener beschriebene Theorie der Kontinentalverschiebung (heute erweitert zur Plattentektonik) in kleinen Kreisen zu diskutieren begannen. Da erschienen auch noch "Landbrücken" oder versunkene Kontinente wie Atlantis im Westen und Mu im Osten noch nicht völlig unmöglich und regten die Phantasie der Leser an. Da wurde der Leser mit Landkarten verblüfft, auf denen das Mittelmeer durch die Schließung der Meerenge von Gibraltar verschwunden war (geologisch tatsächlich für mehrere Perioden in der Vregangenheit erwiesen - Stichwort: messinische Krise), wie die Karten für das "Conan-Zeitalter" belegen. Im vorliegenden Band spielt die Mehrzahl der geschichten zwar im "Hier und Jetzt" seiner Zeit oder in historisch jüngerer, aber nicht "hyborischer" Zeit. Oder aber sie haben einen Bezug zu einem anderen "literrischen Universum".

Denn weniger bekannt ist, dass Howard in einem Briefkontakt zum Meister der Phantastischen Literatur, H.P. Lovecraft, stand. Er schrieb nicht nur eine Geschichte, die sich in Lovecrafts Universum, dem Cthulhu-Mythos, ansiedelten. Zum einen sind das Geschichten, die nach Lovecrafts einleitenden Motiven nach dem "round-Robin"-Verfahren verfasst wurde. Der Meister selbst gab die Vorlage und Einleitung der Story vor, Howard und andere Autoren führten die angerissene Geschichte weiter und zu einem Ende, manchmal mit bewußten Stilbrüchen, manchmal in dem Lovecraft-typischen Schreibstil. Zum anderen sind das Storys, die mit dem Einverständnis Lovecrafts in seinem Mythenzyklus angesiedelt sind. Einige dieser Storys, zum Teil mit sehr engem, zum Teil eher sehr losen Lovecraft-Bezug, finden sich in diesem Werk des Festa-Verlags wieder. Andere Geschichten haben - wie eingangs angedeutet, eher einen Motivbezug zu Howards Werk; sind entweder frühe Formen später ausgearbeiteter oder veränderter Storys oder nachträglich umgeschriebene Versionen früherer Werke. Und einige Storys sind von ihrer Thematik her auch völlig neu und lassen selbst Howard-Kenner einige neue Facetten erkennen. Abgerundet werden die über 300 Buchseiten mit einem Briefwechsel zwischen Lovecraft und Howard. Einziges Manko dieses Buchs: Leider sind diese Briefe nicht kommentiert und für den Leser, der nicht halbwegs mit dem Werk von Howard und Lovecraft und ihrer Bedeutung vertraut ist und der sich nicht zumindest andeutungsweise mal mit dem manischen Briefeschreiber Lovecraft beschäftigt hat, wird der Nutzen dieser angefügten Episteln gering bleiben. Eines jedoch begreift er sehr wohl: Wie ungeheuer belesen und vielseitig interessiert Howard, der beinahe zeitlebens unter Geldnot litt, gewesen sein muss (genau wie Lovecraft auch), zu einer Zeit als für breitere Kreise der Bevölkerung der Zugang zu Literatur immer noch ein kleines Privileg war.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. April 2013
Die Conan-Geschichten von Robert E. Howard (1906-1936) haben mir sehr unterhaltsame Momente beschert, ebenso auch seine weiteren Abenteuergeschichten.

In diesem fantastischen Sammelband zeigt sich dass Robert E. Howard auch ein Meister des Horrors war.

Von dem im Band enthaltenen 16 Horrorgeschichten haben mir folgende am meisten gefallen:

>>Schaufelt mir kein Grab<<
Eine herrlich umheimliche Geschichte um zwei Männer die einem verstorbenen Exzentriker einen obskuren Bestattungswunsch erfüllen.

>>Wolfsgesicht<<
Eine schaurig-schöne Werwolfgeschichte nach meinem Geschmack.

>>Das Feuer von Asshurbanipal<<
Eine spannende Gruselabenteuergeschichte um eine verfluchte Stadt mit einem geheimnisvollen Schatz.

>>Der Schatten der Bestie<<
Ein Racheschwur führt einen Mann zu einem Spukhaus.

>>Die Kobra aus dem Traum<<
Wenn ein schreckliches Erlebnis jemanden in seinen Träumen heimsucht.

>>Die Hyäne<<
Eine unheimliche Begebenheit im Dunklen Kontinent.

>>Die Kreatur mit den Hufen<<
Wenn das Grauen in der Nachbarschaft lauert.
Diese Horrorgeschichte zähle ich zu meinen absoluten Favoriten.

>>Das Grauen aus dem Hügelgrab<<
Wenn der Wunsch nach Reichtum zu einem unheimlichen Erlebnis führt.

Als Fan von Robert E. Howard bin ich von diesem Sammelband begeistert.

Ein Muss für alle Robert E. Howard-Fans und allen Liebhabern von unheimlichen Geschichten.
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am 5. August 2011
Robert E. Howard kennt man hauptsächlich wegen Conan. Hier findet sich eine Zusammenstellung von Geschichten, die nichts mit schwertschwingenden Barbaren und barbrüstigen Heldinnen zu tun haben. Horror, ganz im Stil von Lovecraft, gewürzt mit einem Schuß Henry Rider Haggard und eigenen Elementen.

Howards Geschichten haben durchaus ihre Schwächen, aber er hat massenhaft Ideen gehabt. Die Texte lesen sich etwas veraltet, kein Wunder, aber sie sind eine Entdeckung wert und gehören in jede Sammlung von REH, Lovecraft oder allgemein in eine gut sortierte, private Horrorbibliothek.
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am 16. Dezember 2012
wenn man noch ein bisschen fantasie besitzt dann fesseln einen die geschichten, allerdings ist das buch nichts für menschen die schon zu "erwachsen" sind!
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am 6. Februar 2013
Er ist und bleibt einer der schillernsten Autoren, der in seine Geschichten Leben bringt, so das man sich wähnt, dabei zu sein.
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