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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
auch ich hatte bei diesem werk so meine bedenken ...
der klappentext versprach nichts gutes. es spukt in einem heruntergekommenen haus in chicago ..? und als drogen in einen fahrstuhlschacht geworfen werden, dreht das haus vollkommen durch und das tor zur hölle öffnet sich..? autor ist der drehbuchautor, der auch mist wie texas chainsawmassacre 3 zu...
Veröffentlicht am 29. März 2004 von Michael Sundermann

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht ganz erfüllt
David Schow soll als "Erfinder" des Splatterpunks gelten, also habe ich mich für dieses Buch entschieden, um mal wieder eine gehörige Portion Blutmatsch anzulesen.
Leider erfüllt das Buch nicht ansatzweise die Erwartungen an Splatterpunk.

Dreh- und Angelpunkt ist ein altes, verfallenen Haus in Chicago, in dem gescheiterte Existenzen in...
Veröffentlicht am 8. Mai 2007 von Matthias Kerl


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nicht ganz erfüllt, 8. Mai 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Schacht (Broschiert)
David Schow soll als "Erfinder" des Splatterpunks gelten, also habe ich mich für dieses Buch entschieden, um mal wieder eine gehörige Portion Blutmatsch anzulesen.
Leider erfüllt das Buch nicht ansatzweise die Erwartungen an Splatterpunk.

Dreh- und Angelpunkt ist ein altes, verfallenen Haus in Chicago, in dem gescheiterte Existenzen in gewohnter Anonymität wohnen.

Mehrere Protagonisten werden sich in dem Ort zusammenfinden: ein Drogendealer aus Florida, der vor seinem Chef fliehen muß; ein Mann, der über seine gescheiterte Beziehung hinwegkommen will und in Chicago einen beruflichen Neuanfang wagen möchte. Hinzu kommen die alteingesessenen Bewohner die eigentlich nur zum Sterben vorgestellt werden.
Das Haus beitzt ein Innenleben. Es kann seine Wände verändern, die Fenster hermetisch abriegeln, Türen verschwinden lassen.
Als nun der Drogendealer einen Auftrag des Drogenbosses in Chicago ausführt und 2 Kilo Kokain in seiner Wohnung lagert, wird währenddessen ein Kind durch das Haus getötet. Die daraufhin anrückende Polizei deutet der Dealer als eigene Bedrohung und wirft die 2 Kilo Kokain einen alten Schacht hinunter.
Dadurch wird das mörderische Haus dann "high".
Hinzu kommt noch ein weiterer monströser Bewohner, den ich hier aus Spannungsgründen nicht weiter vorstellen möchte.

Beim Lesen des Buches war ich mir nie ganz sicher, ob hier nun eine Splattergeschichte geschrieben wurde, oder eine Gangsterstory.
Alles in allem überwiegt wohl eindeutig die Gangsterstory. Der Autor beschreibt bis ins Detail die Netzwerke und Arbeitsweisen eines Drogenkartells.
Dabei werden auch detaillierte Einblicke in die Wirkungsweise des Kokain-Schnupfens gegeben, daß ich den Eindruck hatte, dem Autor sei das aus eigener Erfahrung bekannt.
Sprachlich befindet sich der Roman auf unterstem Niveau. Der Gebrauch von Fäkalsprache war z.T. schon slapstickartig.
Für den Übersetzer ein großes Lob!
Der Blutmatschgehalt hält sich jedoch sehr in Grenzen, so daß der Roman bestenfalls mittelmäßig ist.
Wer etwas über Drogensyndikate lesen möchte, der hat mit dem Buch mehr Erfolg.
Das Buch ist unterhaltsam, jedoch nichts, woran man sich erinnern wird.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 29. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Schacht (Taschenbuch)
auch ich hatte bei diesem werk so meine bedenken ...
der klappentext versprach nichts gutes. es spukt in einem heruntergekommenen haus in chicago ..? und als drogen in einen fahrstuhlschacht geworfen werden, dreht das haus vollkommen durch und das tor zur hölle öffnet sich..? autor ist der drehbuchautor, der auch mist wie texas chainsawmassacre 3 zu verantworten hat ..?
dennoch das buch ist einfach toll, die horrorgeschichte wird in meinen augen fast zur nebensache, wenn schow mit dem amerikanischen traum abrechnet, von dem dreck, dem käuflichen sex, den drogen und der kriminalität einer amerikanischen grossßstadt erzählt. allein die - vermeintliche - rahmengeschichte (dealer will seinen boss betrügen) wäre schon ein toller roman, aber als sich dann auch noch das tor zur hölle öffnet, wird das buch wirklich zum (horror-)meisterwerk ...
diesen tollen roman muss der horrorfreund einfach gelesen haben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teilweise ganz ordentlich, hat aber Mängel., 4. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Schacht (Broschiert)
Na gut, zugestanden, die Geschichte ist nicht schlecht, hat aber ihre Mängel, und als Horrorgeschichte gelingt sie nur zum Teil. Stückweise sackt die Geschichte sogar in die Eintönigkeit ab, wäre da nicht die Tatsache dass hier eine Gangsterdrogengeschichte das Geschehen trägt.
Dadurch wird meines Erachtens nach die Geschichte gerettet, denn das Haus wirkt auf mich bisweilen ermüdend.

Der Inhalt des Werkes machte auf mich den Eindruck so als habe der Verfasser auch schon den Film dazu im Hirnkasten, vieles in dem Buch lässt die Herkunft als Drehbuchschreiber erkennen, teilweise hatte ich das Gefühl als lese ich ein Buch zu einem Film aus den Achtziger Jahren, irgendwie eine Geschichte zwischen Miami Vice und Geschichte aus der Gruft.

Die Begebenheiten die zum Einzug in die Schreckensunterkunft führen und auch die Erlebnisse abseits des Hauses, sind meiner Anschauung nach reizvoller und abwechslungsreicher als das Haus an sich.
Also wer eine solide, nicht allzu grandiose Horror - bzw. Gruselgeschichte zur Zerstreuung sucht ist hier durchaus richtig.
Die Erzählung gedeiht ganz gut, nichts außerordentliches, dank der recht gut beschrieben Rauschgiftkulisse doch noch 4 Sterne, ansonsten nur 3.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Freunde des Splatter unabdingbar!!!, 2. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Schacht (Taschenbuch)
Schow schafft es, daß er aus ganz normal und unscheinbar anmutenden Charakteren eine Blutorgie entstehen läßt, aus der es für den Leser kein Entrinnen gibt. Wer bis jetzt glaubte, daß nur blutigste Filmszenen das darstellen konnten, was tief in einem menschlichen Hirn verborgen liegt, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt, denn keiner weiß so gut mit dem Horror zu spielen wie Schow.
Die einzige im Moment sichtbare Alternative sei Markus Mayer mit "Der Rattenmann", auch wenn dieses Werk zu sehr in offensichtlich gewollten Splatter übergeht, ohne eine wirkliche Handung zu verfolgen.
"Der Schacht" ist das pure Grauen, aber noch dazu so gut verpackt, daß sich so manch anderer Autor davon eine ganze Scheibe abschneiden kann. Ganz dickes Kompliment!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach einem schwierigen Anfang klasse!, 4. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Schacht (Broschiert)
"Der Schacht" von David J. Schow war dieses Mal ein Roman, der mich zunächst etwas in die Irre geführt hat.

Der Klappentext versprach mir ein bösartiges Horrorhaus.
Im Mittelpunkt stehen jedoch eher ein Drogenkartell mit allem was dazu gehört und die Bewohner eines äußerst herunter gekommenen Hauses in Chicago.
Ich erfahre eine Menge über das Konsumieren von Kokain und anderen Drogen in allen nur erdenklichen Varianten.
Dennoch kamen meine primitiven Horrorbedürfnisse in "Der Schacht" nicht zu kurz.
Abgesehen von einer deftigen Portin Fäkalsprache, bekomme ich auch noch reichlich detaillierten Sex und so manche gut plazierte Splatterszene geliefert.

Mein Problem mit diesem Buch bestand in erster Linie in der Schreibweise.
Schow hat anscheinend eine Vorliebe dafür, Umgebungen und Zustände extrem detailliert und zum Teil lyrisch angehaucht darzustellen. Für anspruchsvolle Leser mit Faible für Detailverliebtheit sicherlich ein Highlight - für mich als reinen Unterhaltungshorrorjunkie allerdings sehr anstrengend.

Faszinierenderweise steht diese Art zu schreiben im extremen Gegensatz zum Inhalt der Story. Hier haben sich Anspruch und Abartigkeit auf geniale Weise zusammen getan, so dass ich letztlich die Hürde überwand und das Buch schließlich doch noch gespannt verschlungen habe.

Zusammengefasst hatte ich also Sex, Drogen, Splatter, ein Monster und ein zugedröhntes Haus mit noch zugedröhnteren Bewohnern. Was will ich eigentlich mehr? Ich für meinen Teil, wurde nach einer schwierigen Anfangsphase gut bedient. Durchhalten lohnt sich. Versucht es selber!

Fazit:
David J. Schow hat eine noch nicht dagewesene Idee mit lyrischer Wortgewandtheit knallhart umgesetzt und mich so zum Bleiben überredet.
Respekt!
Das gelingt nicht vielen Autoren, bei denen ich das Buch nach den ersten 20 Seiten wieder weglegen möchte.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine angenehme Überraschung, 26. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Schacht (Taschenbuch)
Bei mir lag diese relativ unbekannte Perle fast zwei Jahre im Schreibtisch herum, denn was soll schon herauskommen, wenn ein Autor der Drehbücher wie Kettensägenmassaker 3 schreibt, einen Roman schreibt?
Aber irgendwann dachte ich mir, "einen geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" und der Roman haute mich um!
Der Autor gibt einen unglaublich realistischen Einblick in den wahren AMERICAN-WAY-OF-LIFE! Dreck, Drogen, Nutten ... Der Autor beschreibt America so wie ich es wirklich erlebt habe. Die allgegenwärtige Gewalt in dem Roman wird nie um seiner Selbstwillen dargestellt sondern ist realistisch udn macht das ganze zu einem Meisterwerk.
Das fast zweitgleisig eine richtige Horrorgeschichte verfasst worden ist, macht den Roman noch besser.
Mein Fazit: UNBEDINGT LESEN!!!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Mix aus Thrill und Horror, 4. Oktober 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Schacht (Taschenbuch)
Ein Roman vom Autoren eines so geistreichen Filmes wie "Texas Chainsaw Massacre III" ?? Das kann ja eigentlich nichts gutes verheißen. Ganz so schlimm ist es aber dann doch nicht.
Den Leser erwartet ein gekonnter Stil-Mix aus bösem Thriller und Horror mit viel Spannung gewürzt mit einer Menge harten Sex und Splatter. Dazu gibt es noch interessante und tiefschichtige Figuren
Wer nicht mehr erwartet, wird hier bestens bedient.
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Der Schacht
Der Schacht von Michael Plogmann (Broschiert - 21. April 2007)
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