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TOP 1000 REZENSENTam 24. November 2015
Zweifellos spielen die USA in der Weltpolitik eine bedeutende Rolle; die deutsche bzw. europäische Politik kann nur Erfolg haben in einer engen Kooperation mit den USA. Das allgemeine Wissen über die Geschichte der USA ist in den meisten Fällen gering und oft geprägt von Klischees. Barbara Friehs Buch ‚Die amerikanischen Präsidenten‘ vermittelt einen klaren Überblick über die oft recht komplizierte Vergangenheit der Vereinigten Staaten. Aus den Erfahrungen der eigenen Geschichte formt sich das poilitische Handeln jedes Staates. Wer die Geschichte eines anderen Staates kennt, versteht auch leichter dessen Handeln.
Richtig in die Weltgeschichte eingetreten sind die USA erst mit Theodor Roosevelt, der nicht nur der Namensgeber für die Teddybären war, er erhielt 1906 den Friedensnobelpreis für seine Vermittlung im russisch-japanischen Krieg wie sein Nachfolger Wilson 1919 für seinen Einsatz zur Beendigung des Ersten Weltkrieges. Die USA führen übrigens mit 21 Friedenspreisträgern die Länderliste an, und viele der an US-Bürger/ Institutionen verliehenen Preise haben etwas mit Hilfen für Deutschland zu tun..
Erstaunt liest man in diesem Buch, wie früh schon die USA sich um den Naturschutz bemühten. Schon um 1909 spielte dieses Thema –Schutz der Wälder-unter Taft eine bedeutende Rolle. Dieses ökologische Streben findet allerdings eine Grenze, wenn die Stabilität der Wirtschaft gefährdet wird. Die Überwindung der Rassenschranken war für US-Präsidenten ein ernstes Problem. Theodor Roosevelt war der erste Präsident, der 1901 einen Farbigen im Weißen Haus empfing. Aber das uneingeschränkte Wahlrecht erhielten Farbige erst 1965. Den ersten Farbigen Minister gab es unter Johnson (1963-1969).
Die Diskrepanz zwischen Armen und Reichen ist in den USA recht groß. Johnson gelang es in seiner Amtszeit, die Armutsgrenze von 23% auf 13% zu senken. Immer wieder viel Energie mussten die Präsidenten zur Hebung des Bildungssystems aufwenden. In dieser Hinsicht scheint die Situation in dem föderalistischen USA noch unbefriedigender zu sein als im ebenfalls föderalistischen Deutschland. Die Tatkraft der Einwanderer prägte und prägt das Denken der US-Bürger nach dem Motto: 'Wer sich einsetzt, wer arbeitet, der schafft es auch. Jeder ist seines Glückes oder eben auch Unglückes Schmied'. Diese Haltung führte dazu, dass die USA sich mit einer Sozialgesetzgebung schwer taten. Erst unter F.D. Roosevelt kam es 1935 zu einem Sozialversicherungsgesetz. Clinton scheiterte 1994 mit einer Gesundheitsreform und auch Obamas Bemühen steht auf schwachen Füßen.
Bei der Schilderung der Präsidenten für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wird deutlich, dass die politische Meinung der Verfasserin Einfluss auf die Beurteilung der Präsidenten nimmt. Roosevelt hatte offensichtlich im Gegensatz zu Churchill die Gefährlichkeit des Kommunismus, dessen expansionistisches Streben nicht erkannt. Erst H.S. Truman stellte die Weichen um. Mit der Truman Doktrin –die USA verpflichten sich, Völkern beizustehen, die von einer fremden Macht bedroht werden-brach der Kalte Krieg aus, aber nicht verschuldet durch die USA, sondern ausgelöst durch die Unterwerfung der Ostblockstaaten zu Satelliten der UdSSR. Der Schutz durch die USA rettete nicht nur die Freiheit Berlins, sie sicherte auch die Freiheit der Bundesrepublik.
Seit dem ersten US-Präsidenten Washington baut sich die US-Gesellschaft auf moralischen Werten auf. Das ‚In God we trust‘ –‚Auf Gott vertrauen wir‘- ist für US-Bürger keine Leerformel, diese Haltung prägt auch heute noch Leben und Handeln der USA.
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In einer mit zwei Seiten äußerst knapp geratenen 'Einleitung' geht die Germanistin, Anglistin, und Juristin mit Lehrbefugnis für Vergleichende Erziehungswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz, Univ.Doz. DDr. Barbara Friehs, zunächst auf die allgemeine Aspekte ein, die mit dem Amt eines Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika verbunden sind....

....so folgt die Wahl eines der bekanntesten und mächtigsten Menschen der Welt einem recht komplizierten Verfahren, welches mit einem innerparteilichen Wahlkampf beginnt, dessen Ziel zunächst die Nominierung eines Präsidentschaftskandidaten ist. Das amerikanische Volk wählt danach nicht direkt einen Präsidentschaftskandidaten, sondern einen für ihn zuständigen 'Wahlmänner', deren Stimmenmehrheit schließlich den Wahlsieg entscheidet. Die Autorin merkt hierbei zwar an, dass es bei diesem Wahlsystem zwar möglich ist, dass derjenige Kandidat, der weniger Stimmen aus dem Volk erhalten hat, zum Präsidenten gekürt wird, unterschlägt jedoch weitere wichtige Informationen. Es fehlt ein Hinweis darauf, wer überhaupt das aktive Wahlrecht besitzt, ebenso wie ein Hinweis auf die Anzahl der Wahlgebiete und Wahlmänner und weitere Besonderheiten in den Bundesstaaten. Ebenso fehlt die Bezeichnung für das Wahlmännergremium mit dem diese indirekte Wahl durchgeführt wird: Electoral College. Neben der amerikanischen Staatsangehörigkeit von Geburt an, einem Mindestalter von 35 Jahren und strafrechtlicher Nichtbelastung wird als weitere Bedingung für das passive Wahlrecht wird unpräzise angeführt, dass ein Kandidaten 'über längere Zeit' seinen Wohnsitz in den USA gehabt haben muss. Tatsächlich sind es mindestens 14 Jahre! Ebenso kurz wird auf die Befugnisse des Präsidenten eingegangen, der gleichzeitig Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Er verkörpert somit die höchste exekutive Gewalt der USA. Als Staatsoberhaupt schließt der amerikanische Präsident Verträge mit anderen Staaten ab [die jedoch vom Senat mit Zweidrittelmehrheit ratifiziert werden müssen], entsendet eigene und empfängt ausländische Diplomaten und ernennt die Richter an den Bundesgerichten [wofür ebenfalls die Zustimmung des Senats erforderlich ist]. Als Regierungschef leitet der US-Präsident das von ihm ernannten Kabiniett, dessen 'Secretaries' er jederzeit entlassen kann. Gegenüber dem Kongress ist er jedoch zu einer regelmäßigen Bericht zur Lage der Nation verpflichtet.Die gleichzeitige Mitgliedschaft im Kongress, der sich aus Senat und Repräsentantenhaus zusammengesetzten Legislative sowie die Wahrnehmung eines richterlichen Amtes ist ihm aus Gründen der verfassungsmäßigen Gewaltenteilung nicht erlaubt. Ebenso wenig kann der Präsident den Kongress auflösen, der ihn wiederum aber nicht entlassen kann. Lediglich im Zuge eines gegen ihn anhängigen Strafverfahrens wegen schwerer Verbrechen und Vergehen kann das Repräsentantenhaus mit der einfachen Mehrheit ein Amtsenthebungsverfahren einleiten, dem der Senat in einem Schuldspruch mit einer Zweidrittelmehrheit zustimmen muss. Dass dies zweistufige Verfahren als 'Impeachment' bezeichnet wird, wird jedoch ebenso wenig erwähnt, wie die Tatsache, dass es der Opposition als willkommenes Hilfsmittel für politische Attacken gegen den Präsidenten zu dient, welches lediglich gegen drei Amtsinhaber eingeleitet wurde und in keinem Fall zur Amtsenthebung führen sollte. Friehs spricht auch kurz die Konstellation an, dass sich der Präsident oftmals um die Kongressmehrheit einer anderen Partei bemühen muss oder deren Gesetzesentwürfe durch sein 'Veto' blockieren kann, welches wiederum durch eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern wieder aufgehoben wird.

Die bisher 44. Präsidenten der USA werden in vier- bis siebenseitigen Seiten in Kurzbiografien, welche ihr privates Laben, Ausbildung, politische Laufbahn und Wirken und die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Amt zum Gegenstand haben, porträtiert. Dem jeweiligen Namen folgen Geburts-/Sterbedatum und -ort, die Jahreszahlen ihrer Amtszeit, ihre Parteizugehörigkeit und ihr wichtigstes Zitat. Bei Theodore Roosevelt gibt es einen kurzen Hinweis, dass der 'Teddybär' nach ihm benannt wurde, die kleine aber amüsante Geschichte wie es dazu gekommen war, dem Leser jedoch vorenthalten.

Der erste Präsident George Washington wird als Föderalist bezeichnet, gleichwohl er keiner Partei angehört hatte. Da einige Präsidenten den heute nicht mehr existenten Parteien wie der 'Federalist Party' (um 1789 bis ca. 1820), der 'National Republican Party' (1829 bis 1833), 'Anti-Masonic Party' (1826–1838), der 'United States Whig Party' (1833 bis 1856), 'American Party' (auch 'Know-Nothings') (ca. 1854 bis 1858) und der 'Democratic-Republican Party' (auch 'Jefferson-Republikaner', 1792 bis ca. 1824 zugeordnet werden, wäre auch eine kurze Darstellung ihres Verhältnisses zur heutigen 'Democratic Party' (gegründet 1828) und 'Republican Party' (1854) wünschenswert gewesen. In eine Neuauflage sollte man neben den bereits genannten fehlenden Informationen auch erwähnen, dass dem - bis 1951 lediglich informellen - Verzicht auf eine dritte Amtszeit die Freiwilligkeit George Washingtons zugrunde liegt. Außerdem sind die Leser sicherlich auch an einer Übersicht über die knapp zwanzig Attentate und Anschlagsversuche auf vierzehn US-Präsidenten interessiert.

4 Amazonsterne für eine preis-, aber auch ergänzungswürdige Sammlung von Kurzbiographien.
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am 15. September 2015
Im Vergleich zum Werk von Christof Mauch schon sehr knapp behandelt, teilweise nur 1 Seite, fast schon telegramm-Stil (Oft Sätze ohne Nebensätze, wirkt wie ein Schulaufsatz). Man vermisst auch eine gewisse Interpretation oder Wertung seitens der Autorin. Mag sein, dass es so sehr neutral und sachlich wirkt. Aber Geschichte lebt auch von Bewertung im historischen kontext und manche Präsidenten werden sehr oberflächlich behandelt. Aber dafür ist das Buch auch sehr dünn. Für einen kurzen interessierten Zwischenstopp in Sachen US-Geschichte ganz okay. Wer sich für die Präsidenten etwas mehr interessiert, gleich zum Buch von Herrn Mauch greifen.
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am 2. September 2015
Sehr interessantes Buch zum durchstudieren der einzelnen Personen... Es ist tatsächlich jeder einzelnen Präsident beschrieben, was er so getan hat und wie so seine Werte aussahen.
Vom 1. bis zum letzten der derzeit im Amt ist. Empfehle ich gerne weiter!
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am 9. April 2014
Ich, als Studentin, bin immer auf der Suche nach einem schnellen und auf den Punkt bringenden Nachschlagewerk. Dieses Buch hat mir sehr beim Beantworten vieler geschichtlicher Fragen geholfen. Universitäten erfordern außerdem Bücher als Quellenangabe für Arbeiten und dieses Buch passt zu vielen wirtschaftlichen, ökonomischen und politischen Themen rund um die USA. Es ist schnell, prägnant und es lohnt sich, es zu Hause im Bücherregal zu haben. Und für jeden Geschichte- und Amerika-Fan ist es sowieso ein Muss! :)
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am 3. April 2014
Das Buch bietet einen wirklich umfangreichen Einblick in das Amt des wahrscheinlich mächtigsten Mann der Welt. Ausserdem bringt es dem Leser näher, dass politsche Entscheidungen eng mit Geschehnissen im Privatleben der Präsidenten zusammenhängen. Darüber hinaus ist es durch die einzelnen Portraits wie eine gut gegliederte Reise durch die Geschichte der Vereinigten Staaten. Ich empfehle das Buch nicht nur Kennern der amerikanischen Geschichte sondern auch gelegenheits Leser.
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am 18. Mai 2014
Das Buch gibt einen sehr guten Einblick in das Leben und Werk aller Präsidenten der USA. Geschickt werden der politische und historische Kontext sowie der private Hintergrund jedes einzelnen Präsidenten auf wenigen Seiten dargestellt. Sehr informativ und richtig spannend zu lesen!
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am 17. Mai 2014
Das ist ein grossartiges Buch, dass ich jedem empfehlen kann zu lessen. Es enthält alle notwendigen Fakten um als Nachschlagewerk zu dienen, ist aber zugleich lustig zu lesen. Man wird nicht durch unwichtige Details gelangweilt. Die Zitate sind eine nette Beigabe, um diesen mächtigen Staatsmännern ein persönliches Gesicht zu geben. Ich kann nur hoffen, dass bald mehrere Bücher mit dieser Qualität bei Amazon erhältlich sein werden.
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