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4.0 von 5 Sternen Sammlung von Kurzbiographien und Kompendium
Nachdem sich timediver® mit dem ebenfalls in der Reihe 'marixwissen' erschienenen Band 'Die Staufer: Von 1025 bis 1268' beschäftigt hatte, musste ich mich auch wieder einmal ihren um etwa zwei Jahrhunderte älteren Pendents widmen. Bereits seit der Zeit Karls des Großen, dessen Sohn Ludwig der Fromme in zweiter Ehe mit der Welfin Judith verheiratet war,...
Vor 9 Monaten von timediver® veröffentlicht

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, aber zu sparsam in der Ausstattung
Ein kompakter, gut lesbarer Überblick über zentrale Figuren in der langen Geschichte der Welfen, angelegt wie ein Personenlexikon. Die einzelnen Beiträge bauen nicht aufeinander auf und sind deshalb mitunter ein wenig redundant, weil einzelne Tatsachen (z.B. dass die Union zwischen Großbritannien und Kurhannover sich tatsächlich nur auf die...
Vor 11 Monaten von Tobias A. Buehlenberger veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sammlung von Kurzbiographien und Kompendium, 9. August 2014
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Nachdem sich timediver® mit dem ebenfalls in der Reihe 'marixwissen' erschienenen Band 'Die Staufer: Von 1025 bis 1268' beschäftigt hatte, musste ich mich auch wieder einmal ihren um etwa zwei Jahrhunderte älteren Pendents widmen. Bereits seit der Zeit Karls des Großen, dessen Sohn Ludwig der Fromme in zweiter Ehe mit der Welfin Judith verheiratet war, sind sie urkundlich nachweisbar. Im Hochmittelalter stiegen sie als Verwandte der Staufer zu deren hartnäckigsten Rivalen empor, zu deren Hauptprotagonisten der Doppelherzog von Bayern und Sachsen, Heinrich der Löwe, und dessen Sohn, Kaiser Otto IV., werden sollten. Während das Geschlecht der Staufer unterging, gelang es den Welfen auch mit dynastischen Tricks immer wieder, bis in die Gegenwart präsent zu bleiben. Sie sind somit nicht nur die älteste Dynastie Europas, sondern gehören aufgrund ihrer Verwandtschaft zum Hochadel des Kontinents....

Die Historikerin Dr. Barbara Beck unternimmt in dem Band jedoch nicht den Versuch die ganze Geschichte, über 1000jährige Geschichte der Welfen abhandeln zu wollen, sondern beschränkt sich auf jene der Linie Braunschweig-Lüneburg, für die auch die Bezeichnung 'Hannover' gebräuchlich wurde. Entgegen dem Untertitel des Bandes beginnt die Autorin jedoch nicht mit der Gründung des neunten Kurfürstentums des 'Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation', sondern mit dessen, im Jahre 1235 neu gegründeten Vorläufers Braunschweig-Lüneburg und dessen Aufsplitterungen [infolge von Erbteilungen] und Zusammenfügung unter Kurfürst Ernst August von Braunschweig-Calenberg im Jahre 1692.

Nach den Bänden 'Die berühmtesten Frauen der Weltgeschichte: Vom 18. Jahrhundert bis heute' und 'Die großen Herrscherinnen und Regentinnen: Vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart' stellt die Autorin auch das Haus Hannover vornehmlich mit den Kurzbiographien seiner wichtigsten Persönlichkeiten vor. Zu den ausgewählten 21 Personen gehören jedoch nicht nur die Kurfürsten von Hannover, die dann zwischen 1814 -1837 in Personalunion als Könige über das Königreich Hannover und das Vereinigte Königreich Großbritannien und Irland herrschten. Neben den Herrschern, die vornehmlich die Namen George oder Ernst August trugen, werden auch eine Reihe von Frauen aus der Dynastie vorgestellt, die als Königinnen herrschten oder als solche bezeichnet wurden. Allen voran Caroline Mathilde, die an der Seite von Christian VII. zwischen 1766 - 1772 über Dänen und Norweger gebot und Victoria, die als Königin von Großbritannien und Irland und Kaiserin von Indien regierte. Während zuvor Sophie Dorothea Königin als Gattin des 'Soldatenkönigs' Friedrich Wilhelm I. Königin in Preußen gewesen war, thronte Frederike von 1947 bis 1964 als Königin der Hellenen. Darüber hinaus finden sich mitunter zwischen den einzelnen Biographien auch Kapitel, die beispielsweise die 'Welfen als Bischöfe von Osnabrück', 'Mätressen und Favoriten', aber auch Themen wie 'Schlösser und Garten', den 'Soldatenhandel', das 'Ende der Personalunion von Hannover und Großbritannien' oder den 'Welfenfonds' zum Gegenstand haben. Besonders erfreulich ist, dass hierbei auch die Göttinger '7'), eine Gruppe von Professoren, die 1837 gegen die Aufhebung der Verfassung im Königreich Hannover protestierten, deshalb entlassen und zum Teil auch des Landes verwiesen wurden, nicht ausgespart bleiben.

1918 markiert zwar die Abschaffung der Monarchie in Deutschland jedoch nicht das Ende der Welfen. Das letzte Kapitel 'Die Welfen und ihre Schätze' endet mit einer Auktion von rund 20.000 Gegenständen aus dem 16. - 19. Jahrhundert, die bei Sotheby's rund 44 Millionen Euro einbrachte und auch innerhalb der fürstlichen Familie Kritik laut werden ließ. Eine knapp fünfseitige Auswahlbibliographie zu den einzelnen vorgestellten Persönlichkeiten und kurz tangierten Themen bildet den Abschluss eines mit 4 Amazonsternen zu bewertenden Sammlung von Kurzbiographien und Kompendiums.

Denjenigen, die sich über die ganze 'Historia Welforum' einen Überblick verschaffen möchten, sei 'Die Welfen: Vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Beck'sche Reihe)' von Prof. Dr. Thomas Vogtherr empfohlen.
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5.0 von 5 Sternen Guter Einstieg in die hannoversche Geschichte von 1692 bis 1918, 25. August 2014
Von 
Gromperekaefer "gromperekaefer" (Luxembourg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918 (Gebundene Ausgabe)
Das Buch behandelt die Welfen, ausgehend bei dem Erhalt der Kurwürde bis zum Untergang der Fürstenhäuser in Deutschland 1918. Neben Berichten über die historische Entwicklung befinden sich im Buch hauptsächlich Biographien der wichtigsten Persönlichkeiten der Welfen aus jener Epoche, wobei neben den Herrschern ebenfalls deren Gemahlinnen und andere bedeutende weibliche Vertreter des Hauses vorgestellt werden. Barbara Beck schildert das Ganze in einem flüssig geschriebenen Text, welcher das Lesen angenhem gestaltet. Das Buch kann man als guten Einstieg in die komplexe Geschichte der Welfen aus jener Zeit betrachten, es bietet insgesamt eine eher oberflächliche Darstellung, wodurch man aber sehr schnell einen hervorragenden Einblick bekommt. Zur Vertiefung seines Wissens über die Welfen muss man dann aber zu weiterer Fachliteratur greifen, wobei allerdings viele interessante, auch im Anhand zitierte Bücher, vergriffen sind. Das Buch erscheint zum 300jährigen Jubiläum des Aufstiegs zum englischen Königtum, wobei man sich weitere Literatur hierzu wünscht. Allerdings ist es hier in Niederschasen ähnlich wie in anderen Bundesländern, welche ebenfalls in Kleinstaaten zersplittert waren. Niemand fühlt sich hier so richtig dazu berufen die Geschichte dieser Territorien zu erforschen, wobei dann auch die Fördermittel fehlen. Becks Buch ist für den angebotenen Preis zudem ein Schnäppchen.

Insgesamt gestaltet sich die historische Entwicklung der Welfen relativ schwierig durch Erbteilungen, Wiedervereinigungen oder auch durch Wechselfälle aus verschiedenen Fürstenlinien. Ein starker Herrscher kann so sein Territorium erweitern und sich eine Machtbasis aufbauen, bei der Abwesenheit eines Thronfolgers oder der Schwäche dieser Person droht dem Ganzen wiederum der Verfall. Durch das Erreichen der Kurwürde gelingt es dem nun geläufiger genannten Gebiet Hannover sich neben Brandenburg-Preussen im Norden Deuztschlands als Machtbasis zu entwickeln. Ein zusätzlicher Schub bildet die Thronfolge in England durch geknüpfte Familienbande. Hannover rückt dadurch aber wieder mehr in eine Anhängerrolle Englands. Erst die Auflösung der Personalunion zwischen England und Hannover führt letzteres Land wieder zu einer eigenen Entwicklung. Indem Georg V gegen Preussen Stellung bezieht verliert Hannover seine Unabhängigkeit 1866 und wird zur preussischen Provinz degradiert. Die spätere Erbfolge im Herzogtum Braunschweig bildet lediglich ein kurzweiliger Intermezzo und endet schon wiederum am Ende des 1. Weltkriegs.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preisgünstiger und sehr lesenswerter Crashkurs über das Haus Hannover, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918 (Gebundene Ausgabe)
Ich lebe ja bei Hannover, und deshalb interessieren mich auch Bücher über "unser" Königshaus, nämlich die Welfen.
Dieses kann ich als Einstiegslektüre von ganzem Herzen empfehlen. Es enthält Kurzbiographien der Monarchen ab 1629 bis 1918, und erfreulicherweise auch ihrer Frauen. Dabei bringt die Autorin das Kunststück fertig, diese Lebensläufe auf jeweils fünf, maximal sechs Seiten zu präsentieren. Mehr gibt es für niemanden, die Kapitel sind also sehr kurz, das ganze Buch hat ja auch nur 190 Seiten. Die Kurzbiographien werden durch interessante Sachkapitel ergänzt, die sich u. A. mit der erlangung der Kurwürde, der Personalunion (im Jubiläumsjahr der Welfen ein wichtiges Thema) und Schlössern, Gärten aber auch Mätressen und Favoriten beschäftigen. Das Ganze ist geballte Information, die aber sehr kurzweilig und gut zu lesen ist. Langeweile kommt bei so spannend präsentierter Geschichte nicht auf, auch ganz ohne Bebilderung. Ich kann das Buch, das fest gebunden und mit Schutzumschlag auch sehr ansprechend und hochwertig daher kommt, guten Gewissens weiterempfehlen. Viel Inhalt für sehr wenig Geld, wer das gelesen hat, weiß schon sehr viel über die Welfen und legt sich vielleicht noch weitere Lektüre zu. Das Buch weckt Neugierde auf dieses älteste europäische Adelshaus.
Rundum gelungen, nicht nur für Adelsinteressierte.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenig erwartet, viel bekommen!, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918 (Gebundene Ausgabe)
Kompaktes Wissen, viel Hintergrundinformatinen zu den Welfen/Personalunion, zu einem Schnäppchenpreis!
Gerade jetzt im Jahr der Personalunion mit England, gibt es viel Sachbücher zu dem Thema, aber dies hat mich überrascht!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, aber zu sparsam in der Ausstattung, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918 (Gebundene Ausgabe)
Ein kompakter, gut lesbarer Überblick über zentrale Figuren in der langen Geschichte der Welfen, angelegt wie ein Personenlexikon. Die einzelnen Beiträge bauen nicht aufeinander auf und sind deshalb mitunter ein wenig redundant, weil einzelne Tatsachen (z.B. dass die Union zwischen Großbritannien und Kurhannover sich tatsächlich nur auf die Person der Herrschers bezog) immer wieder beschrieben werden. Leider war der Verlag sehr sparsam in der Ausstattung. Das macht zwar einerseits den niedrigen Preis möglich. Anderersseits ist es ein grundlegender Mangel, wenn ein so auf einzelne Perönlichkeiten fokussierter Überblick ohne Bilder der Beschriebenen auskommen muss. Noch ärgerlicher ist, dass in dieser Darstellung einer Dynastie eine Stammtafel fehlt.
Der Autorin gelingt es, Stärken und Schwächen ihrer Protagonisten zumindest anzureißen, sie vemeidet Schönfärberei ebenso wie Skandalisierung oder flache Anekdotenhäufelei. Spätestens bei der Beschreibung des Schicksals des Welfenschatzes wird deutlich, wie gut es ist, dass die Welfen in der aktuellen Weltgeschichte keine Rolle mehr spielen. Es gibt keinen Grund, der Monarchie nachzutrauern.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918 (Gebundene Ausgabe)
Übersichtlich, kurzweilig, informativ: das Buch bietet einen gelungenen Überblick über das, was es im Titel verspricht. Und das für einen wirklich günstigen Preis.
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5.0 von 5 Sternen Adelsstammbäume, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918 (Gebundene Ausgabe)
Sehr interessant wie das Haus Hannover schon immer in das englische Königshaus eingreift. Ist ja auch heute noch thronberechtigt in weiterer Linie
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Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918
Die Welfen: Das Haus Hannover 1692 bis 1918 von Barbara Beck (Gebundene Ausgabe - 20. März 2014)
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