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5.0 von 5 Sternen "Herrschaft" leitet sich nicht von "Herr" ab!
"I know I have the body of a weak and feeble woman, but I have the heart and stomach of a king...."
(Elizabeth Tudor.; 1533 – 1603, ab 1558 Königin Elizabeth I. von England)

Der bereits im September 2013 erschienene, 256seitige Band "Die großen Herrscherinnen und Regentinnen: Vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart" gehört zu...
Vor 18 Monaten von timediver® veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Eine Lanze für die Frauen gebrochen
Barbara Beck, die Autorin, hat hier einen Überblick über Herrscherinnen und Regentinnen vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart geschaffen.

Es gibt 58 Kurzporträts, die chronologisch geordnet sind. Sie umfassen jeweils vier Seiten.

Das hört sich jetzt nicht viel an, aber: Die großen Herrscherinnen wie zum Beispiel die...
Vor 20 Monaten von movie victim veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Herrschaft" leitet sich nicht von "Herr" ab!, 18. Januar 2014
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die großen Herrscherinnen und Regentinnen: Vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
"I know I have the body of a weak and feeble woman, but I have the heart and stomach of a king...."
(Elizabeth Tudor.; 1533 – 1603, ab 1558 Königin Elizabeth I. von England)

Der bereits im September 2013 erschienene, 256seitige Band "Die großen Herrscherinnen und Regentinnen: Vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart" gehört zu der - zum Teil lexikalischen - Reihe von Sachbüchern "marixwissen", die vom Wiesbadener Marix Verlag in Kooperation mit der Frankfurter Rundschau herausgegeben wird. Wie beim - im Oktober 2009 – in der selben Reihe publizierten Band "Die berühmtesten Frauen der Weltgeschichte: Vom 18. Jahrhundert bis heute", zeichnet sich Dr. Barbara Beck verantwortlich. Die an der Fakultät für Geschichts und Kunstwissenschaft am historischen Seminar für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians Universität beschäftigte Historikerin hat darüber hinaus als sich als Autorin und Herausgeberin von Monografien, Aufsätzen und Katalogbeiträgen einen Namen gemacht.

Ihr Vorwort beginnt Dr. Beck mit einem Hinweis auf sie in der Gegenwart weitgehend aufgehobene "lex salica", nach der eine weibliche Thronfolge in einigen Ländern ausgeschlossen war oder bestenfalls eine Notlösung darstellte, deren Legitimität von männlichen Thronprätendenten leicht in Frage gestellt werden konnte. Mit dem preußischen König Friedrich II., der eine - nach seiner Ansicht - unrechtmäßige Erbschaft der Habsburgerin Maria Theresia für seine Eroberung Schlesiens ins Feld führte, nennt die Autorin nur eines von vielen Beispielen, welche die Herrschaft [ein Terminus, der sich geschlechtsneutral aus dem altdeutschen "hēr" = erhaben, vornehm herleitet] von Regentinnen begleiteten. Der als "The Anarchy" in die Geschichte eingegangene Englische Bürgerkrieg von 1135 bis 1154 und auch der zwischen 1337 bis 1453 zwischen England und Frankreich wütenden Hundertjähriger Krieg findet jedoch, ebenso wie seine jeweilige Auslöserin, Empress Maud und die "Wölfin von Frankreich" Isabelle de France, keine Erwähnung. Obwohl eine Frau die Regierungsgeschäfte ebenso gut wie ein Mann führen kann, habe man – so die Autorin – weibliche Herrschaft über einen langen Zeitraum als problematisch bewertet und Habe eine weniger erfolgreiche Herrscherin als ein größeres Desaster betrachtet, als einen gleich schwachen männlichen Throninhaber. Als besonderes Beispiel hier führt die Autorin zwar ein Verdikt des schottischen Reformers John Knox an, vergisst jedoch darauf hinzuweisen, dass gerade in den sogenannten christlichen Herrschaftssystemen [und auch im Judentum und Islam], gleichgültig welcher Konfession derartige Ressentiments herrischer "Herren" geschürt wurden und daher "vorherrschend" [sic!] waren. Zusätzlichen Zunder erhielten die Vorbehalte mitunter durch den Vorwurf eines unmoralischen Lebenswandels, der die Frauen stets härter traf, als ihre männlichen Pendants. Während die Generalstatthalterinnen der Habsburgischen Niederlande eine Ausnahme darstellten, war das Bestreben groß, Frauen einen Man als Mitregenten an die Seite zu stellen, wie bei der Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn Maria Theresia, der Gatte aus dem Hause Lothringen zum römisch-deutschen Kaiser Franz I. Stephan gekrönt wurde. Nach den Niederlanden haben erfreulicherweise in den vergangenen drei Jahrzehnten auch alle anderen verbliebenen europäischen Monarchien die weibliche Thronfolge per Gesetz installiert. Becks's Liste mit Schweden (1980), Norwegen (1990), Belgien (1991), Dänemark (2002) und Großbritannien (2013) muss jedoch noch um das Fürstentum Monaco (2002) erweitert werden. Lediglich die Verfassung des Großherzogtums Luxemburg aus dem Jahre 1848 hält an der agnatischen Erbfolge fest, von der jedoch im Fall des Aussterbens im Mannesstamm ein Verfahren nach der "Pragmatischen Sanktion" von 1713 offen hält.

Beginnend mit der Regentin des Weströmische Reiches Galla Placidia (um 390 – 450) bis hin zu der auf dem Buchcover abgebildeten, dänischen Königin Margrethe II. (Jahrgang 1940) werden in ihrer historisch chronologischen insgesamt 58 mehr oder weniger bekannte Fürstinnen, die entweder aus eigenem Recht, als Regentin oder Stellvertreterin über einen kurzen oder langen Zeitraum hin Herrschaft ausübten. Die Auflistung, ohne die bereits Genannten zeigt, dass sich die Autorin mit Ausnahme der chinesischen Kaieserwitwie Cixi der Hawaiianischen Königin Liliuokalani und der Königin von Tonga, Sālote Tupou III. , auf europäische Herrscherinnen beschränkt: Amalaswintha, Brunichilde, Theudelinde, Eirene, Olga die Heilige, Adelheid von Burgund, Mathilde von Quedlinburg, Theophanu, Agnes von Poitou, Mathilde von Tuszien, Eleonore von Aquitanien, Konstanze von Sizilien, Margarte I., Iseabeau von Bayern, Henriette de Montbéliard, Isabella I. Die Katholische, Margarete von österreich, Maria von Ungarn, Maria I. Tudor, Katharina von Medici, Margarete von parma, Elisabeth I., Jane Grey, Maria I. Stuart, Maria von Medici, Maria Magdalena und Anna von Österreich, Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg, Kristina von Schweden, Sofia Alexejewna, Königin , Sibylla Augusta von Sachsen-Lauenburg, Katharina I. Alexejewna, Anne Stuart, Ulrike Eleonore von Dänemark und Norwegen, Zarin Anna Iwanowa, Christine-Charrlotte von Württemberg-Winnethal, Elisabeth Petrowna, Maria Theresia, Maria von Großbritannien, Irland und Hannover, Maria Antonia Walburga von Bayern, Katharina II. Die Große, Anna Malia von Braunschweig-Wolgfenbüttel, Pauline von Anhalt Bernburg, Elisa Bonaparte, Marie-Louise von Österreich, Königin Victoria, Isabella II., Maria Christina von Habsburg Lothringen, Königin Wilhelmina, Marie Adelheid von Luxemburg sowie die Königinnen Juliana, Elisabeth II. und Beatrix.

In ihrem Vorwort erklärt Dr. Beck, dass ihr Hauptkriterium bei der Auswahl gewesen sei, eine möglichst weite Bandbreite an unterschiedlichen Lebensläufen zu erreichen, um der Leserschaft abwechslungsreiche Einblicke in ein facettenreiches Thema bieten zu können. Gleichzeitig räumt sie auch ein, dass ihre Zusammenstellung der Kurzbiografien durchaus subjektiven Kriterien unterlag und ganze Reihe weiterer Damen mit dem selben Recht in diesen Band hätten Aufnahme finden können....

....mit der Anregung und Hoffnung, dass ein "Sequel" mit weiteren bedeutenden Herrscherinnen, auch aus dem Altertum, wie die Pharaoninnen Hatschepsut und Kleopatra VII. Philopator, erscheinen wird, ist der Band – nicht zuletzt im Hinblick auf sein Preisleistungsverhältnis - mit 5 Amazonsternen zu bewerten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Lanze für die Frauen gebrochen, 14. November 2013
Von 
movie victim (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die großen Herrscherinnen und Regentinnen: Vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
Barbara Beck, die Autorin, hat hier einen Überblick über Herrscherinnen und Regentinnen vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart geschaffen.

Es gibt 58 Kurzporträts, die chronologisch geordnet sind. Sie umfassen jeweils vier Seiten.

Das hört sich jetzt nicht viel an, aber: Die großen Herrscherinnen wie zum Beispiel die meisten aus Russland, dann die bekanntesten englischen Königinnen oder Maria Theresia sind bereits umfassend an anderer Stelle gewürdigt worden.

Da reichen, da die Bekanntheit vorausgesetzt wird, vier Seiten in jedem Fall aus.

Wer zum Beispiel im Fall der Regentinnen mehr über die Person wissen will, kann dies ja als Appetitanreger nehmen und nach ausführlicher Literatur schauen, falls diese Person das hergibt. Sie werden ziemlich sicher in irgendeinem Themenband noch einmal Erwähnung finden, vielleicht sogar ausführlicher.

Ich kannte von den 58 Personen zum Beispiel zwei Drittel. Aber ich habe diese Sparte "kaiserliche und königliche Biografien"
ja auch schon vor 30 Jahren zu meinem Hobby erklärt, daher...

Die Herrscherinnen können alle den Anspruch erheben, von Gottes Gnaden auf ihrem Thron zu sitzen, ihn also geerbt zu haben.

Heißt im Klartext ( wenn ich richtig aufgepasst habe ): Es sind nicht einfach nur die Ehefrauen irgendwelcher Herrscher aufgeführt wie zum Beispiel Anne Boleyn. War zwar gekrönt, hatte aber den Thron nicht geerbt. Ohne Heinrich VIII. wäre sie ein Nichts gewesen. Deshalb fehlen wohl auch die eindrucksvollen Frauen wie die aus Neapel.

Die Regentinnen seit dem Weströmischen Reich sind jetzt vergleichsweise unbedeutend oder unbekannt, wen würde zum Beispiel Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg interessieren ( da musste ich erst meinen Atlas befragen oder googeln ) ?

Diese Frauen sind aber fast alle sehr verdienstvoll gewesen. Zum Beispiel Sibylla Augusta von Sachsen-Lauenburg
( 1707-1727 ).
Es ist eine Freude, wenn die ganzen Verdienste aufgezählt werden. Den Begriff "Frauenpower" gab es damals noch nicht, hätte aber bereits im Mittelalter erfunden sein können. Nicht zu allen Zeiten wurden Frauen unterdrückt.

Seltsam, dass solche Regentschaften oder Regierungen oft erfolgreich waren, zu anderen Zeiten hatten Frauen nicht einmal das Wahlrecht.

Gut geschrieben ist das Buch auf jeden Fall.

Die Autorin schreibt im Vorwort selbst, sie wolle eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Lebensläufen erreichen, deshalb darf ich mich nicht wundern, dass neben überwiegend erfolgreichen Frauen auch Jane Grey, die unglückliche
Neun-Tage-Königin, dabei ist oder Isabella II. von Spanien, nicht sehr erfolgreich.

Wenn ich es richtig verstehe, erhebt Barbara Becks Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Allerdings hätte irgendwo darauf hingewiesen werden dürfen, dass nur ein Querschnitt angeboten wird. Also wer wie ich gerne erstmal losmeckert, weil ihm hier was fehlt, bitte das Vorwort lesen.

Abbildungen sind übrigens keine vorhanden. Sehr schade.

Inzwischen bin ich nach genauerem Lesen auf einen peinlichen Fehler gestoßen. Auf Seite 93 ( hoffentlich nur ein Schreibfehler ) schreibt Frau Beck:
"Erst am 6.November 1558 hatte die todkranke Maria ihre Halbschwester Elisabeth zu ihrer Erbin bestimmt, bevor sie am 17.September wohl an einer Tumorerkrankung verstarb."

Liest da niemand Korrektur ? Wie kann Maria Tudor im September 1558 gestorben sein und im November des selben Jahres die Nachfolge geregelt haben. Kapiert ???
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5.0 von 5 Sternen Geschichte, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gefällt mir immer wieder, Geschichtsbücher zu lesen, in denen man nicht mit mehr oder weniger wichtigen Daten gefüttert wird. Ich lese deshalb gerne Bücher, die nicht nur staubtrocken sondern ein wenig unterhaltsam sind. Da bleiben die Ereignisse auf jeden Fall haften und sind auch bei Bedarf ganz schnell wieder abrufbar.
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5.0 von 5 Sternen sehr interessant geschrieben, 7. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In diesem Buch werden auch Biografien etwas unbekannterer Personen dargestellt, die aber einen wichtigen Einfluss in der Geschichte hatten. Die einzelnen Biografien werden kurz und präzise beschreiben, sodass man einen guten Einblick bekommt. Das Buch ist eine Bereicherung und ich kann es nur empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen alles ok, 24. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bestellung, Lieferung und Produkt ist alles in Ordnung
Bestellung, Lieferung und Produkt ist alles in Ordnung
(wieso muss man soviele Worte schreiben??)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweiliger Kram, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ich lese sehr gerne Bücher über historische Ereignisse oder Personen der Geschichte. Darum war ich neugierig auf das Buch, habe es mir bestellt und gleich einzelne Kapitel gelesen.
Es hat mir überhaupt nicht gefallen. Der Stil ist trocken und schwerfällig, und zu den Personen werden nur äußere Fakten genannt. Die kann ich in Wikipedia vermutlich besser nachlesen.
Ich habe aufgehört zu lesen.
Schade, denn das Thema ist bestimmt sehr interessant.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig, 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hätte gerne auch die familiären Ereignisse näher betrachtet. War so sehr trocken, einfach nur politische Ereignisse waren mir zu langweilig.
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Die großen Herrscherinnen und Regentinnen: Vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart
Die großen Herrscherinnen und Regentinnen: Vom Frühmittelalter bis in die Gegenwart von Barbara Beck (Gebundene Ausgabe - 20. September 2013)
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