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Kundenrezensionen

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Die wichtigsten Wirtschaftsdenker (marixwissen)
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41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2008
Dieses Buch präsentiert uns die Ideen der wichtigsten Ökonomen in lesbarer und kompakter Form.
Als promovierter Volkswirt, der die Vorlesung zur Dogmengeschichte nicht geschwänzt hat, habe ich mir davon eigentlich nicht viel Neues versprochen. Umso größer war meine Überraschung als ich mir die Artikel über die einzelnen Ökonomen näher angesehen habe.
Die große Stärke dieses Buches liegt in seiner Prägnanz. Die Autorin erzählt gerade so viel über die persönlichen Lebensunstände der einzelnen Ökonomen wie zum besseren Verständnis ihrer jeweiligen Ideen nötig ist. Bei der Darstellung dieser Ideen trifft sie immer (wirklich immer) die entscheidenden und bis heute relevanten Punkte. Sie vergleicht die Ansätze der einzelnen Ökonomen und stellt die jeweiligen Erkenntnisse in einen größeren zeitgemäßen Zusammenhang.
Die einzelnen Artikel weisen nicht die geringsten sachlichen Fehler auf. Die Autorin bleibt durchweg objektiv und schlägt sich nicht auf eine Seite. Es ist sicher, daß Frau Linß sich mit allen 60 Autoren gedanklich sehr intensiv auseinandergesetzt hat.
Ein großes Lob verdient auch die Vollständigkeit der Auswahl. Immerhin 60 Wirtschaftswissenschaftler sind hier vertreten - darunter überraschenderweise auch 10 deutsche Ökonomen. Der Bogen wird von Schmoller bis zu Gutenberg gespannt - also von der historischen Schule bis zum Nestor der deutschen BWL.
Autoren wie Luca Pacioli, John Bates Clark, John Atkinson Hobson und andere dürften auch diplomierten Volkswirten oft unbekannt geblieben sein - ein schweres Versäumnis der Ausbildung.
Wer ist nun die Zielgruppe dieses Buches? Wer gar keinen Bezug zur Wirtschaft hat, wird sich damit ein wenig schwertun. Es handelt sich hier nicht um ein Lehrbuch. Das Buch macht aber Lust auf mehr. Es entfaltet einen Kosmos des ökonomischen Denkens. Für angehende Volkswirte ist es ein Muß. Außerdem ist es allen Lesern zu empfehlen, die besser verstehen wollen, wie Ökonomen denken und was ihre Erkenntnisziele sind. Dieses Buch zusammen mit einem einführenden Lehrbuch der Volkswirtschaftslehre ist eine perfekte Kombination. Ökonomie wird von Menschen gemacht und von Menschen betrachtet.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Buch enthält kurze Porträts von 60 Wirtschaftsdenkern, die mit ihren Beiträgen das ökonomische Gedankenspektrum und damit auch die Wirtschafts- und Finanzpolitik geprägt haben. Die Auswahl ist ausgewogen und zeigt sowohl die Entwicklung als auch das breite Spektrum der ökonomischen Erkenntnisse, deren Gemeinsamkeiten und Differenzen. Im Schnitt umfasst jedes Porträt 4 bis 5 Seiten, diese enthalten die Eckdaten aus dem Leben des jeweiligen Ökonomen, beschreibt das politisch-gesellschaftliche Umfeld sowie die wichtigsten Ergebnisse ihrer Arbeit.

Um sich einen tiefer gehenden Einblick zu verschaffen, sind die einzelnen Beiträge zu kurz. Dafür hätte man die Anzahl der Porträts reduzieren müssen und so Platz für eine umfangreichere Darstellung gehabt. Die großzügige Auswahl bietet aber dafür die Möglichkeit, den einen oder anderen unbekannten Ökonomen zu entdecken, deren Arbeiten bisher noch nicht so geläufig sind, weil sie nicht die Meinung des Mainstreams vertreten und daher selten erwähnt und zitiert werden.

Für 5 Euro kann man hier wirklich nichts falsch machen. Der Leser erhält für sein Geld einen kurzen, aber auch kompetenten und ausgewogenen Überblick über die Protagonisten des ökonomischen Denkens und kann dabei noch die eine oder andere abweichende, aber dennoch oder gerade deshalb interessante Sichtweise kennenlernen. Dafür gibt es fünf Sterne, auch weil Preis und Leistung einfach stimmen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Juli 2010
Ein ausgezeichneter kleiner Band, in dem die bedeutendsten Ökonomen in kompakter aber gleichzeitig sehr zugänglicher Weise dargestellt werden. Dabei spannt sich der Bogen von den Anfängen bei Aristoteles über den ersten Proponenten der klassischen Nationalökonomie Adam Smith und weiter über Karl Marx bis hin zu zeitgenössischen Experten dieses Wissensschaftszweiges.
Die Ausführungen zu den einzelnen Persönlichkeiten erweisen sich als sehr gut ausgewogen zwischen der Darstellung der biographischen Hintergründe und dem jeweiligen kurzen Abriss der vertretenen Lehrmeinung.
Insgesamt ein außerordentlich empfehlenswertes Buch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2013
Dieses Buch stellt sowohl für den Newcomer als auch für einen Profi eine sehr gute Zusammenfassung der wichtigsten Wirtschaftsgrössen dar. In übersichtlicher und kompakter Weise werden die wichtigsten Aspekte aufgezeigt, was auch das Lesen - dieser normalerweise sehr kompliziert geschriebenen Aufsätze - sehr leicht macht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2007
Ganz ohne Bilder und Infokästen kommt die Reihe aus dem marixverlag aus. Die inzwischen 32 erschienen Bände stillen den Wissensdurst aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Gesellschaft, Politik, Kultur, Religion, Psychologie und Technologie.
Für alle, die Einblick in die Gedankenwelt der Ökonomen gewinnen wollen, um Wirtschaft besser zu verstehen, eignet sich der Band 'Die wichtigsten Wirtschaftsdenker'. Auf jeweils zwei, drei Seiten stellt die Autorin 60 Vordenker vorm die alle mehr oder weniger sozial orientiert hofften, ihre Erkenntnisse könnten dazu beitragen, die Wirtschaft besser lenken zu können: beginnend bei den Anfängen mit Aristoteles und Thomas von Aquin über die Vertreter aus den Lagern der Klassiker, Neoklassiker und Neoliberalen, die Vertreter des Keynes'schen Ansatzes bis hin zu den Wirtschaftswissenschaftlern der neueren Zeit. Den Abschluss bildet der 1955 in Denver geborene Paul Romer. Nach seinem Dafürhalten liegt der Schlüssel für Wirtschaftswachstum in immateriellen Werten wie Wissen und der entdeckung neuer Ideen. Fazit: Die Buchreihe wendet sich an jene Leser, die eine klassische Wissensreihe bevorzugen. Günstig ist der Preis. Jeder Band im Hardcover kostet fünf Euro.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2012
Eine robuste Hardcoverausgabe (3. aktualisierte Ausgabe 2012). Das Vorwort ist vom Juni 2012 und damit brandtaktuell. Inhaltlich gegliedert behandet es die Anfänge von der Antike bis 1774. Führt fort über die Klassiker, Neoklassiker mit einem Unterkapitel österreichische Schule. Die deutsche Schule. Ihre Kritiker , den russischen Ökonomen. Der keynessche Ansatz. Den Neonliberalen, um mit weiterentwickelnden Ökonomen zu enden.
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am 19. Juli 2014
In aller Kürze und bestens lesbar fasst die Autorin das Wesentliche der jeweiligen ökonomischen Grundgedanken zusammen und bringen dem Leser auch die Denker als Menschen erfreulich näher. In Kombination dieser Qualität mit einem unschlagbaren Preis empfehle ich deshalb auch meinen Studenten zum Semesterbeginn dieses meisterhaft verfaßte kleine Buch. Indes, es hat eine gravierende Lücke. Wenn es „Die wichtigsten Wirtschaftsdenker“ heißt, so darf darin durchaus der eine oder andere fehlen, aber keinesfalls einer der bedeutendsten und produktivsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts: Irving Fisher (1867 – 1947)! Nicht zuletzt, weil er als Mitbegründer der Neoklassik Vater der neueren Quantitätstheorie des Geldes ist, von der sich nahezu alle späteren Sichtweisen ableiten und weil Fishers Quantitätstheorie für das Verständnis inflatorischer Prozesse unverzichbar ist. Sollte es eine (wünschenswerte) Neuauflage Ihres Buchs geben, so rate ich, diesen unverzichtbaren und extrem produktiven Meisterdenker bitte unbedingt in die Hall of Fame aufzunehmen. Das stimmt auch der Titel (noch) besser.
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am 25. Juni 2015
Die Autorin hat hier einiges durcheinander geworfen. Schumpeter ist zwar ein Österreicher, er gehört aber nicht zur Österreichischen Schule der Volkswirtschaft. Friedrich von Hayek hingegen, ist Österreicher und einer der wichtigsten Vertreter der Österreichischen Schule und gehört nicht zu den Neoliberalen. Die Neoliberalen, auch Ordoliberale genannt, wären dann Ökonomen wie Walter Eucken, die die Autoren unter dem sonderbaren Begriff "Deutsche Schulen" verordnet hat. Dann ist da noch Wilhelm Röpke. Er ist zwar Deutscher, ghört aber (vor allem) zur Österreichischen Schule. Gustav Schmoller, auch ein Deutscher, gehöhrt nicht zu den "Deutschen Schulen" sondern ist der Hauptvertreter der historischen Schule die hier ganz fehlt. Für die mangelnde Kompetenz gibt es 3 Punkte Abzug. Für das Bild von Marx auf dem Umschlag, dessen Theorien so falsch und abstrus sind, dass man ihn kaum als Ökonomen bezeichnen möchte, gibt es nochmal einen Punkt Abzug.
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am 5. September 2013
Gutes Nachschlagewerk für Kerninformationen zu den bedeutendsten Wirtschaftswissenschaftlern von Aristoteles bis Schumpeter, von Marx bis Keynes und Friedmann. Insofern ein sehr kompaktes Nachschlagewerk wenn es darum geht die wichtigsten Aussagen und Ansätze der jeweiligen Person in Erfahrung zu bringen. Für alles was darüber hinaus geht sollte man allerdings auf speziellere Literatur zurückgreifen.
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am 24. Oktober 2013
Man darf selbstverständlich nicht vertiefendes Wissen erwarten, aber ich wollte mir einen guten (und raschen) Gesamtüberblick verschaffen und Wissen auffrischen. Zu diesem Zwecke ist das Buch absolut geeignet!

Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist: guter Einband und angenehmes, hochwertiges Papier!
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