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Kundenrezensionen

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Vorworte und Einleitungen sind mir ein Graus. Bei diesem langersehnten angeblich "wirklich letzten Tagebuch des frommen Chaoten" Adrian Plass, habe ich mich auf die elf Seiten Einleitung eingelassen und habe es nicht bereut. Der Autor beschreibt noch einmal zurückblickend sein Herkommen, aber auch erlebte Hoch und Tiefs.

In bewährter Weise hat Christian Rendel wieder Adrian Plass übersetzt. Der hat sich überreden lassen, eine Gemeindefreizeit zu organisieren. Wer den Engländer kennt, weiß bereits, was ihn erwartet: Humor vom Feinsten! Aber und dass macht den eigentlichen Adrian Plass aus, es ist eine Art von Humor, die es zulässt, sich selbst und auch seinen Nächsten auf die Schippe zu nehmen, Situationskomik zuzulassen, um damit im Leben und nicht zuletzt im Glauben vorwärts zu kommen. All dies zusammen mit einer guten Handlung erwartet den Leser. Das Rezept bei Plass hat sich eigentlich über die Jahre hinweg nie geändert, mich jedoch beeindruckt es noch immer.

Als Leser erkenne ich mich oder andere in seinen farbig beschriebenen Charakteren wieder und erlebe, wie es woanders läuft und wie es anders laufen kann.

Was bei diesem Buch ein wenig anders ist, ja auffällt: Mit seinen Mitte 60 wird der Autor vielleicht nicht gerade solide-artig und weise, aber er reflektiert bestimmte Sachen tiefer und gründlicher als in früheren Büchern.

Für mich war diese Plass-Lektüre die Auffrischung einer alten Bekanntschaft und eine Beschäftigung mit wichtigen Glaubens- und Lebensthemen!

In diesem Falle hoffe ich sehr, dass der Verlag auf dem Cover die Unwahrheit ankündigt und es doch nicht das letzte Tagebuch des frommen Chaoten ist!
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am 17. Oktober 2013
Wie schön – der fromme Chaot schreibt wieder Tagbuch, waren meine ersten Gedanken als ich die Verlagsvorschau sah. 10 Jahre nach dem letzten Tour-Tagebuch des frommen Chaoten Adrian nimmt er seine Schreibtätigkeit nochmal auf und berichtet von einer Gemeindefreizeit. Und er wäre nicht der fromme Chaot, wenn er nicht dazu überrumpelt äh überredet worden wäre, die Gemeindefreizeit auch zu organisieren. Damit nimmt das Chaos seinen Lauf.

Es ist in typisches frommes Chaoten Tagebuch, welches ich sehr gern gelesen habe. Man trifft alte Bekannte wie Adrians Sohn Gerald, Leonard Thynn und neue verrückte Charaktere wie Minnie Stamp, die Adrian ständig beseelsorgen will. Ich konnte wieder viel schmunzeln und herzhaft lachen und auch manchmal schlucken, denn es gibt auch ernste Stellen. Der fromme Chaot ist an vielen Stellen doch gereifter und erfahrender geworden. Das fand ich sehr passend und hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Person Pater John hat ganz neue Ansichten zu alten festgefahrenen Themen wie ob es im Himmel Schokolade gibt und was Jesus nun zu Homosexuellen sagt, in den Raum geworfen. Das war erfrischend und auch nachdenkenswert. Themen, die man in diesem Buch eigentlich nicht so erwartet hätte.
Besonders schmunzeln musste ich auch, als Gerald ein verschollenes Buch der Bibel findet – Fidybus. Wie herrlich!

Leider gibt es einige Stellen, die sich etwas hinziehen und die doch von den anderen Tagebüchern schon etwas überstrapziert sind. Dennoch bekommt er immer wieder die Kurve und man lächelt wieder. Das Ende lässt den Leser allerdings etwas sprachlos zurück. Irgendwie ist es so offen, dass man doch darauf hofft, dass es einen weiteren Teil geben wird. Leider steht aber im Buch, dass es das wirklich letzte Tagebuch sein wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt und krame vorerst die anderen drei Teile aus meinem Bücherregal und beginne nochmal von vorn.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. November 2013
Der fromme Chaot ist wieder da! Älter und ein bisschen weiser, aber noch genauso fromm und chaotisch.
Adrian Plass übernimmt die Organisation der Gemeindefreizeit. Zum Glück packt seine Frau Anne kräftig mit an, sodass beinahe alles glatt läuft. Gerald ist mit seiner Gemeinde und seiner Familie ebenfalls mit von der Partie. Sein 16-jähriger Sohn Cameron tritt in Geralds Fußspuren und bringt Adrian in manch peinliche Situation.
Köstlich ist Leonard Thynns Kampf mit dem Navi. Neben altbekannten Figuren tauchen aber vor allem neue auf. Und manch einer davon kommt einem aus dem eigenen Umfeld bekannt vor. Vielleicht erkennt man sich sogar selbst darin wieder. Selbstironie ist schließlich der beste Weg zur Heilung.
In der recht langen Einleitung erzählt der Autor von seinem Leben. Wer seine Biografie kennt, für den ist vieles nicht neu, aber reflektierter und kürzer zusammengefasst. Plass schreibt in der Einleitung auch, dass dieses Tagebuch ganz anders sei als die anderen. Ein wenig erschrak ich und dachte: "Wird's jetzt ernst?"
Zu unrecht. Die Bücher sind natürlich anders als die anderen. Der fromme Chaot ist inzwischen schließlich ein Senior und Großvater des 16-jährigen Cameron, der ganz nach seinem Vater kommt. Gerald hingegen ist erwachsen geworden und außerdem Leiter einer Gemeinde.
Humorvoll und tiefsinnig beleuchtet Adrian Plass die Eigenheiten christlicher Gruppen und von Christen im Allgemeinen. Manches erschließt sich erst beim zweiten oder dritten Lesen ganz. Man muss das Buch schon alleine deswegen lesen, weil Adrian Plass der einzige christliche Autor ist, der christliche Schrulligkeiten so genau beobachtet und auf diese humorvolle Weise auf den Punkt bringt. Achtung: Wer keinen Spaß versteht, sollte die Finger davon lassen.
Das diesmal wirklich letzte Tagebuch des frommen Chaoten lässt auf ein wirklich allerletztes Tagebuch als Fortsetzung hoffen. Nicht nur wegen des doch recht offenen Endes.
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am 9. Oktober 2013
Wer Adrian Plass und die Tagebuchreihe liebt, muss das Buch einfach lesen.
Es ist witzig, tiefgründig, unterhaltsam und wie immer aus dem Leben gegriffen.
Am Besten fand ich unter anderem das Gedicht über den Hamster Jochen, und Leonard Thynn,
der mit seinem Navi kämpft..... .
Köstlich!
Es war nicht das beste Buch, ich glaub, er schreibt wirklich besser in schlechter Verfassung
( siehe Einleitung ), aber durchaus lesenswert!!!
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am 25. April 2014
es gibt ja zahlreiche stimmen, die behaupten, dass das neue chaoten-buch nicht an die altern heranreicht. ich muss sagen, dass ich tatsächlich nicht so viel gelacht habe wie z.b. bei den theatralischen tonbändern des leonard thynn. trotzdem hat mich dieses buch wirklich berührt - einerseits zum lachen (das evangelium des fydibus ist einfach genial!!!) und andererseits auch zum weinen, weil es auch traurige und auf jeden fall sehr spirituell tiefgründige dinge zu lesen gibt.
dieser plass ist nicht "hilarious" wie der brite sagen würde, aber er ist warmherzig, messerscharf menschenkennerisch (kein wort, ich weiß) und manchmal einfach nur zum lachen.
wie immer genial übersetzt von christian rendel.
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am 7. September 2015
Herzerfrischend, witzig und auch manchmal nachdenklich stimmend. Adrian Plass führt den Lesern mal wieder schonungslos vor Augen, dass Christen auch "nur" Menschen sind.
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am 20. Juni 2015
So viel freude ,hatte ich schon lange ,nicht beim lesen .
Dieses Buch kann ich nur empfählen.
Ich bin gespannt auf das nächste Buch von Adrian Plass
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am 9. Mai 2014
Vorab: Ich bin Plass-Fan und habe (natürlich) alle Folgen des frommen Chaoten gelesen.

Dieses Buch ist nun aus meiner Sicht kein typischer "frommer Chaot" mehr. Adrian Plass hat sich eben verändert in der langen Zeit - sind ja nun mehr als 25 Jahre her, seit das erste Buch (in englischer Sprache) erschienen ist. Teilweise erscheint es mir sehr langatmig - eine der kurzweiligen Hauptfiguren, Leonard Thynn - erscheint nur noch sehr am Rande.

Selbstverständlich gehört zu einer kompletten Sammlung "frommer Chaoten" dieses Buch - das muss sein. Und gewisse Anklänge an die "alten Zeiten" sind ja auch drin. Dennoch hat es nicht mehr viel zu tun mit den früheren Büchern.
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am 13. März 2015
Ich muss ehrlich sagen, ich habe nicht alle frommen Chaoten-Bücher gelesen, aber es gibt schon einen Unterschied zwischen den herkömmlichen Büchern und diesem Buch. Der Anfang ist ähnlich witzig gestaltet, finde aber, dass der Humor nach und nach bis zum Ende des Buches nachlässt.
Vielleicht, damit der Leser sich nicht ein nächstes Exemplar wünscht und die Saga somit abgeschlossen ist.
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