Kundenrezensionen

25
4,1 von 5 Sternen
1964 - Deutschlands stärkster Jahrgang
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2013
Da ich selbst diesem geburtenstärksten Jahrgang angehöre, war der Kauf dieses Buches für mich selbstverständlich "Pflicht". Ich habe es dann innerhalb eines Nachmittags ausgelesen und die Lektüre sehr genossen. Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht: Allgemeine Kapitel über z.B. Musik, Fernsehen, Familie, aber auch z.B. die deutsche Teilung, wechseln sich ab mit Interviews mit (größtenteils prominenten) Menschen, die entweder selbst dem Jahrgang 1964 angehören oder aber für die Kindheit und Jugend der 1964er besonders prägend waren, wie z.B. der "Disco"- Moderator Ilja Richter oder BAPs Frontmann Wolfgang Niedecken. Zwischen die Kapitel eingestreut befindet sich noch ein Glossar mit Begriffen, die für unsere Generation prägend waren, von A wie Abba bis Z wie ZVS. Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch das Lebensgefühl unserer Generation (jedenfalls der wie ich im Westen Aufgewachsenen - der Osten kam m.E. ein wenig zu kurz) wirklich gut wiedergegeben hat. Manchmal waren die Erinnerungen so intensiv, dass ich wirklich gleichzeitig schmunzeln musste und feuchte Augen bekommen habe. Trotzdem ist es nicht einfach nur ein Retro-Buch, sondern die Interviews sind auch wirklich sehr interessant zu lesen.
Was fehlt zu fünf Sternen? Dazu muss ich sagen, dass ich fünf Sterne wirklich nur dann vergebe, wenn ein Buch mich regelrecht "umgehauen" hat. Dazu war mir der Inhalt des Buches dann doch nicht relevant genug; im Wesentlichen wird es vermutlich ja auch nur eine ganz bestimmte Zielgruppe ansprechen. Für alle, die um das Jahr 1964 herum geboren sind, kann ich aber nur sagen: Die Lektüre des Buches lohnt sich auf jeden Fall!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Buch lohnt sich wirklich zu lesen für alle, die den Jahrgängen 1960 bis 1969 angehören, also nicht nur für 1964-Geborene. Es ist ein fantastischer Rückblick auf das, was unsere Kindheit ausgemacht hat: lange draußen bleiben, bis es dunkel wurde, samstags Abend "Disco" mit Ilja Richter oder "Am laufenden Band" mit Rudi Carell schauen, überfüllte Freibäder und übervolle Schulklassen, eben weil wir so viele waren. Klar, man musste sich alles mit den anderen teilen und war stolz wie Oskar, wenn man sich vom Konfirmations- oder Kummuniongeld den ersten eigenen Radio-Kassettenrekorder oder Plattenspieler kaufen konnte, und Handys, Playstation oder sonstige Spielkonsolen gab es noch nicht. Und samstags war Badetag (ja, einmal in der Woche, heute unvorstellbar). Und der "Bravo"-Starschnitt von "The Sweet", "Smokie" oder "David Cassidy" (oder war es "Shaun Cassidy"?) hing an der Wand im Jugendzimmer, gleich neben den "Bravo"-Postern von Pierre Brice ("Winnetou") und Lex Barker.
;-)

Dieses Buch unterscheidet sich wohltuend von anderen Jahrgangs-Geschenkbüchern insofern, dass hier die Seiten nicht mit belanglosen Fotos aus den 60er Jahren von (fremden) Familien mit ihren Kindern, die gerade gemütlich beim Kaffeetisch sitzen, gefüllt wurden. Fotos gibt es zwar auch einige in dem Buch (eher wenige), das Hauptaugenmerk liegt jedoch eindeutig auf den spannenden Interviews mit anderen 1964-Geborenen, z. B. Ilse Aigner, Johannes B. Kerner, Caroline Link und vielen anderen. Spannend zu lesen ist auch das Interview mit Ilja Richter, der vielen 1964- und "Drumherum"-Geboren ganz sicher ein Begriff ist. In das Buch sind immer wieder zwischendurch Stichworte mit kurzen Erklärungen dazu eingestreut, zum Beispiel "Dolby", "Kettcar", "Abba", "Bonanza", "Yps" usw.

Fazit: ein sehr schönes, lesenswertes Buch für alle in den 60er-Jahren Geborene, das einem viele "Aha"-Erlebnisse beschert und so manches "Ja, genau so war es" mit einem Lächeln entlockt. Das Buch ist nicht nur ein schönes Geschenk, sondern auch zum Selbst-Lesen eine überaus unterhaltsame und spannende Lektüre. Ich würde das Buch jederzeit wieder kaufen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. November 2013
Ein sehr unterhaltsames Buch, nicht nur für 1964er Geborene, sondern auch für die drum herum. Da werden wirklich schöne Erinnerungen wach. Wir in den 60ern Geborene hatten doch wirklich eine tolle Kindheit und Jugend. Vor allem war vieles so unkompliziert und leicht. Ich bin sehr stolz, diesem Jahrgang anzugehören. Ein wirklich starker Jahrgang. Eigentlich müsste nächstes Jahr jeden Tag gefeiert werden. Dieses Buch hat mir wieder einmal bestätigt, wie froh ich darüber bin, nicht in den 80ern oder gar 90ern geboren zu sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2014
Die verschiedenen Aspekte, die in diesem Buch aus den vergangenen 50 Jahren beleuchet werden, sind größtenteils interessant und deckungsgleich mit den eigenen Erfahrungen.
Ich hatte dieses Buch als Vorbereitung auf eine Rede zu meinem 50. gekauft und konnte auch einige Informationen dafür aus diesem Buch entnehmen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2014
Ich bin 1964 geboren, habe das Buch geschenkt bekommen und fand es ganz toll. Genau wie in den (meisten) anderen Beschreibungen gesagt, ist es unterhaltsam und originell. Eins habe ich durch das Buch verstanden: Man kann unsere Kindheit / Jugend nicht mehr mit heute vergleichen und warum, kann man durch das Buch sehr gut verstehen. Z.Bsp. der beliebte Spruch:"Geh doch mal raus spielen und triff dich mit anderen Kindern." Doch da sind keine anderen Kinder mehr. Sogar durch die Fahrschulprüfungen wurden wir - meist auf Automatikgetrieben - im Akkord geschleust. Heute gibt es pro Woche nur noch wenige (im Vergleich) Prüflinge. So gibt es noch sehr viele Beispiele. Das Buch hat mir geholfen, die Situation der heutigen Kids viel besser zu verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2014
Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was Jochen Arntz uns über den 1964er Jahrgang sagen wollte. Vielleicht ging es ihm nur darum, eine Marktlücke zu füllen. Bei den vielen 50. Geburtstagen in diesem Jahr wurden ja viele Geschenke gebraucht... Allerdings: Die im Klappentext angekündigte "Zeitreise der besonderen Art" durch fünf Jahrzehnte folgt keinem erkennbaren Reiseplan. Mal wird über einzelne Themen geschrieben, mal über ganze Jahrzehnte. Die einzelnen Kapitel sind in sich unzusammenhängend und teilweise redundant, es gibt wenig Analysen und viele sehr gewollte Hin-, Her- und Überleitungen. Eine Lektüre, die ratlos macht. Schade, aus diesem Thema hätte man mehr machen können.
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am 20. Dezember 2014
Ich (Jahrgang '63) bin durch ein Radiointerview mit dem Autor auf das Buch aufmerksam geworden und fand das Thema erst mal spannend. Die Lektüre hat mich dann jedoch arg enttäuscht aufgrund ihrer Oberflächlichkeit und Beliebigkeit. Von einem "Süddeutsche Zeitung"-Ressortleiter wie Arntz hatte ich doch etwas mehr Tiefgang erwartet und keine relativ belanglose Abfolge von Anekdoten über Nutella, Walkman, Mofas etc., A-Z-Rankings und Interviews mit Leuten, die ohnehin schon omnipräsent und zudem wenig interessant sind, wie z.B. Kai Diekmann, Ilse Aigner, Johannes B. Kerner (alle Jahrgang '64). Und das eben Beschriebene war's inhaltlich auch schon, es werden kurz ein paar Zeitphänomene dargestellt und Interviews aneinandergereiht, sodass es einerseits schnell in ca. 1,5 Std. runter zu lesen ist, andererseits trotzdem zum Ende hin aufgrund der monotonen Struktur zäh wird. Dafür ist der Preis für den Einband ganz schön happig. Einiges ist schlicht an den Haaren herbei gezogen: da wird ein Interview mit Wolfgang Niedecken (Jahrgang '51!) damit gerechtfertigt, er habe den "Soundtrack der 64er" geschrieben, wie bitte?! Es mag ja der persönliche Geschmack des Autors sein, aber das ist doch eine recht kühne Behauptung, die man als z.B. Jazz-, Progrock-, Punk- oder Schlagerfan nicht ansatzweise teilt bzw. die schlicht willkürlich ist.
Von einem Buch, das im "Süddeutsche"-Verlag erscheint, hatte ich mir wesentlich tiefgründigere Analysen z.B. mit einem soziologisch-wissenschaftlichen oder philosophischen Ansatz versprochen und keine nostalgischen Plaudereien auf "weißt-du-noch-damals"-Niveau. Es wirkt wie ein Buch, das während der journalistischen Arbeit Arntz' als Nebenprodukt entstand ("..., ach, Fr. Aigner, haben Sie noch ein paar Minuten Zeit, ich schreib nämlich ein Buch über Ihren Jahrgang ...") und nicht wie eine gut recherchierte, fundierte, lehrreiche Untersuchung über die Auswirkungen des stärksten Jahrgangs der dt. Nachkriegsgeschichte. Mein Fazit: Gute Idee, leider schwach umgesetzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2014
Ein tolles Buch, super geschrieben und für jeden, der in den 60ern geboren ist, eine Zeitreise.
Absolut lesenswert und ein tolles Geschenk für alle, die dieses Jahr 50 werden ;)
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am 21. Dezember 2014
Das Buch 1964 von der Süddeutschen Zeitung ist eher deprimierend als humorvoll, es stimmt zwar alles, aber das weckt die schlechten Erinnerungen an Ungerechtigkeiten in Schule und Studium, die diesen Jahrgang betroffen hat und erinnert daran, daß es nicht so toll war, mit 40 Kindern in der Klasse zu sein und die Folgen daraus, damit sollte kein Geburtstagskind beschenkt werden. Authentisch, aber eher deprimierend... Überfüllte Klassen, Numerus clausus, der das Traumstudium erschwerte trotz guter Noten... Das Buch bringt dies gut raus, aber eben kein Geschenk, um Freude zu bereiten, für mich eher ein Fehlkauf, weil ich einen Geschenkband wollte, der erheitert.
Da gibt es andere hübsche kleine Geschenkbände, besonders empfehlenswert ist : "Wir vom Jahrgang : Kindheit und Jugend", das ist das beste Geschenkbuch für den Jahrgang, sehr amüsant und gut recherchiert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2014
Für den Geburtenstarken Jahrgang eine super Idee. Egal ob als Geschenk oder einfach so. Das Buch ist eine tolle kleine Reise in die Vergangenheit
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