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TOP 1000 REZENSENTam 10. November 2012
Das Schicksal von Mirco erschüttert mich und viele andere Menschen noch heute, und da sich der Mord hier in der Nähe zutrug, habe ich das E-Book (aber nicht nur deshalb) gekauft, um mehr über die langwierige und schwierige Ermittlung zu erfahren – und wurde nicht enttäuscht.

Chefermittler Ingo Thiel hat dem Journalisten Bertram Job genau erzählt, auf welche Weise es gelang, den Täter zu stellen. Ingo Thiel verschweigt nicht die Irrwege aufgrund fragwürdiger Zeugenaussagen, auch nicht die mehrtägige und aufwändige, wenn auch vergebliche Suche durch Polizisten in der Umgebung von Grefrath.
Er spricht auch über die Frustrationen, die sich einstellten, wenn eine vielversprechende Spur wieder einmal ins Leere lief. Ebenso betont er immer wieder die Verdienste seiner oft bis zu 80 Mitarbeiter der SOKO.

Und Ingo Thiel klammert auch nicht die Begegnungen mit den leidgeprüften Eltern aus.

Als der Chefermittler dann endlich dem Täter gegenübersteht, ist sein einziger knapper Satz „Ich hab’ dich“.

Der Ghostwriter Bertram Job hält genau die richtige Balance zwischen den oft nüchternden Berichten der Polizeiarbeit, eine bisweilen nervenzermürbende Spurensuche, die in diesem Text Schritt für Schritt verfolgt werden kann, und der persönlichen Betroffenheit des Chefermittlers, der sich in die Suche nach Mirkos Mörder zwar nicht als Privatmann einbringt, dem das aber alles sehr nahe ging. Dadurch erhält der Text etwas sehr persönliches, was weit über die Aufzählung von Indizien und Zeugenhinweisen hinausgeht.

Was mir fehlt, ist der Prozess, in dem der Mörder zu einer lebenslänglichen Haft verurteilt wurde. Gut, dass gehört streng genommen nicht zu den Ermittlungen, wäre aber sicherlich nicht nur für mich, sondern auch für manche andere Leser interessant gewesen, um zu erfahren, wie der Mörder „gestrickt“ ist (wobei man über den Prozess einiges im Internet findet).

Auch die beiden anderen in diesem E-Book geschilderten Kriminalfälle geben einen guten und direkten Einblick in die Arbeit eines Ermittlers, wobei der bei 35 Prozent beginnende Fall von Mirco den Hauptteil des Buchs einnimmt.

In dem ersten Fall geht es um den Mord an einem 15-Jährigen, der erst nach zehn Jahren aufgeklärt wird, in dem zweiten Fall und einen Serienmörder.
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am 19. November 2012
Ich habe mir das Buch lange vorbestellt und war schon sehr gespannt. Ich kenne viele Bücher aus diesem Sektor und war dementsprechend gespannt. Ist das so ein Ermittler der sich damit profilieren will und nur Geld verdienen will und deshalb ein Buch schreibt oder ist es ein Mensch der eine wahre Geschichte erzählt und seine Sicht der Dinge schildert? In dem Fall letzteres.

Ingo Thiel erzählt hier drei besondere Fälle aus seiner Laufbahn, der bekannteste natürlich der Fall Mirco. Er zeigt seine Sichtweise auf, wie er denkt und fühlt, welche Kraftanstrengungen unternommen werden um den Fall zu lösen. Man kann sich sehr gut in die Arbeit und Gefühle der Soko hineinversetzen. Welche schrecklichen Bilder sie sehen müssen, welche Anfeindungen auf sie eintreffen weil sie noch keinen Täter haben, wie selbst manche Kollegen und Vorgesetzte sie belächeln für den Aufwand den sie betreiben. Doch der Erfolg gibt ihnen am Ende recht! Der Täter wird gefasst.

Ich finde das Buch sehr gelungen und habe es innerhalb von einem Tag komplett gelesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und es liest sich leicht. Etwas komisch fand ich nur das in dem Buch drei Fälle beschrieben sind. Man hätte hier entweder ein Buch nur zum Fall Mirco machen können das etwas ausführlicher ist (z.B. inkl. Prozess oder Hintergründe zum Täter) oder es dann dicker gemacht und noch vier oder fünf weitere Fälle mit aufgenommen. So macht es etwas den Eindruck man musste das Buch noch mit irgendwas füllen. Nichtsdestotrotz sind auch die anderen beiden Fälle spannend zum lesen.

Glückwunsch an die Soko zur Aufklärung des Falls und danke an den Autor für das tolle Buch!
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am 22. November 2012
Dies ist eines der fesselndsten Bücher, welche ich in der letzten Zeit gelesen habe. Nüchtern, manchmal aber auch sehr emotional schildert dieses Buch die Arbeit der Polizei in einer nachvollziehbaren Weise, als wäre man dabei. Es ist ein goßes Verdienst des Kriminalkommisars Thiel, uns einen Einblick in die wahre Welt des Verbrechens aus der Sicht des Ermittlers zu geben. Spannend vom ersten bis zum letzten Fall (3 Fälle insgesamt), aber auch die nachvollziehbare Eintönigkeit des Spurensuchens (über 4000 Fahrzeuge mit jeweils 27 Klebestreifen auf Faserspuren abgeklebt) schildert der Autor so genau, dass man ein Gefühl der Dankbarkeit für diese Menschen entwickelt, welche die Mörder zur Strecke bringen. Mir wurde mit diesem Buch das Grauen des alltäglichen Verbrechens genauso geschildert wie der Triumph der Gerechtigkeit, wenn der Täter geschnappt ist. Dabei ist das Buch zu keinem Zeitpunkt reißerisch oder übertrieben im Detail, um das Grauen zu zeigen, welches in diesen Taten steckt.
Fazit: obwohl oder besser weil es kein Krimi ist - unbedingt empfehlenswert- kaufen
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am 24. Januar 2013
Seit langer Zeit habe ich es mal wieder geschafft, ein Buch mit über 200 Seiten in einem halben Tag durchzulesen.

Ingo Thiel berichtet hier über drei geklärte Tötungsdelikte, wobei sich die ersten beiden Fälle (ebenfalls Morde an Kindern und Jugendlichen) die eine Buchhälfte teilen und der dritte, der Mord an Mirco, die zweite Hälfte ausmacht.
Besonders der Fall Mirco macht deutlich, wie zermürbend und zeitaufwändig das Zusammentragen winziger Details ist. Gleichzeitig bekommt man einen guten Eindruck davon, wie die Mitarbeiter der Soko praktisch rund um die Uhr den Fall "leben" und nicht aufgeben wollen, bevor der Täter ermittelt und das Schicksal des Opfers geklärt ist.

Dabei schafft es Ingo Thiel, den Leser mitzureißen. Man mag nicht die Nachttischlampe ausschalten, bevor der Fall gelöst ist, bevor nicht die Zusammenhänge geklärt sind. Wenn die Soko wegen des Falls nicht schlafen kann, kann man selbst es auch nicht. So erwischt man sich beim Lesen dabei, selbst zu überlegen, wo denn noch ein Ansatzpunkt läge, wo sich eine vielleicht übersehene Spur versteckt und hinter welchem scheinbar belanglosen Detail sich die Lösung verbirgt. Auch wenn man aus den Medien weiß, wer der Täter ist, erlebt man hier die Lösung des Falles noch einmal hautnah mit.

Es zeigt sich beim Lesen des Buches zum einen, welche Sisyphosarbeit die Soko leisten musste, welche Möglichkeiten sie haben (Spurenanalyse) und welche zum jeweiligen Tatzeitpunkt nicht (internationale Zusammenarbeit, personelle Situation, Computerunterstützung). Zum anderen wird aber auch deutlich, welchen Weg die Beamten bei der Täterbefragung einschlagen und so Detail für Detail erfahren, bis ein Gesamtbild über Tat und Täter vorliegt.

Mir als Leser fällt es schwer, die verbindliche Freundlichkeit, mit der Thiel den Tätern begegnet, nachzuvollziehen. Auch wenn sich zeigt, dass nur der menschliche Umgang mit den Tätern sie zur Preisgabe ihres Wissens veranlasst, bekomme ich die Graumsamkeit ihrer Taten nicht aus dem Kopf. Darum habe ich umso mehr Respekt vor Ingo Thiel und seinen Kollegen, die noch viel mehr traurige Details über die Taten kennen, ganz nah an den Hinterbliebenen und Opfern sind und sich dennoch zum fairen Umgang mit dem Täter zwingen. Dies ist der Teil, den ich persönlich aus dem Buch mitnehmen konnte und der mir klar macht, welche Persönlichkeiten, nicht nur Personen, hinter den Ermittlern stecken.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Januar 2013
Der Fall Mirco, hat mich hier in Österreich wahnsinnig aufgewühlt. Plötzlich waren da Bilder eines jungen Blondschopfs in allen Zeitungen und sämtliche Spuren verliefen ins leere - der Schock stand mir ins Gesicht geschrieben als eines Tages Kleidungsstücke auftauchten. Und wie viele andere, habe ich den Fall bestürzt und dennoch interessiert mitverfolgt; immerhin ging es hierbei um ein unschuldiges Kind.

In vielen Foren weltweit, wurde die Polizeiarbeit hierbei wieder in Grund und Boden geredet. Ich besitze selber keine Ausbildung zur Kripo-Beamtin, durfte aber in den vergangenen Jahren schon mehrmals Zeuge solider und seriöser Detektivarbeit sein. Auch hier, haber ich Ingo Thiel stets aufmerksam zugehört, wenn er seine Interviews gab und hatte vollstes Vertrauen in die gesamte SoKo. Ich wusste, sie würden ihn finden. Die Frage war nur, wie lange sie brauchten.

--

Ingo Thiel hat sich nun, nachdem einige Zeit verstrichen war, dazu entschlossen ein Buch über die Arbeit jener SoKo zu schreiben. Hier geht es nicht nur um Mirco - nein - Mirco ist eher ein Teilaspekt des ganzen. Dieses Buch handelt vom Miteinander und Gegeneinander der Staatsgewalten, von Steinen die den Ermittlern in den Weg gelegt werden, von unzähligen Schachteln Zigaretten, Stunden des Wartens, des Hoffens und des Bangens.

Liest man das Buch ohne Vorurteile, würde man der SoKo gern im nachhinein ein Essen ausgeben - das ganze nicht, weil Ingo Thiel maßlos übertreibt und seine Männer und Frauen in den Himmel lobt. Ganz und gar nicht. Er schreibt über Rückschläge und die Verzweiflung im gesamten Team, über die Hilflosigkeit der Eltern und über die gesamten Facetten einer Suche. Verhöre, Recherchen, Auswertungen in Wochenlänge.

Ich vermute, es werden Rezensionen mit weniger Sterne erscheinen, früher oder später. Manche Amazon-Kunden werden auf der Suche nach Büchern sein, welche sich im Detail mit Kriminalfällen beschäftigen, welche in den Medien zurückgehalten wurden. Bitte kaufen Sie das Buch nicht, wenn sie nähere Details zu Mirkos Todesumständen erfahren wollen - diese kennen Mirkos Eltern ganz allein und sollen auch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Dieses Buch ist kein Produkt für Menschen mit perversen Lesevorlieben - hier geht es um Tatsachenberichte und um einen Einblick in die Arbeit der SoKo.

Für mich unheimlich interssant - ich hab meinen Kindle gar nicht mehr weggelegt.
Wahnsinnig wertvoll, um manchen Dauernörglern das schlechte Grundbild der Polizei zu nehmen.
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am 16. November 2012
Wer auf den Fall Mirco "wartet" und deshalb vielleicht nicht die nötige Ruhe hat, erst zwei andere - durchaus auch interessant präsentierte - Fälle zu lesen: Auf Seite 85 geht es mit Mirco los und damit endet auf Seite 222 das Buch auch.

Die Erzählung beginnt mit dem Ende, nämlich damit, wie Olaf H. die Soko zum Auffindeort von Mirco führt. Die Situation, in der Chefermittler Thiel die berühmten Worte "Hab dich" spricht.

Anschließend geht es chronologisch ab der Vermisstenmeldung weiter.

Sehr deutlich wird die Unmenge an Hinweisen und Daten, die die Soko im Laufe der Ermittlungen verarbeitet und welche Bemühungen angestellt werden, um die Mitarbeit der Öffentlichkeit nicht zu früh einschlafen zu lassen. Der Leser ist wie live dabei, als die Schlinge sich langsam um den Täter zu zieht! Was mich natürlich besonders freut, ist die Beteiligung meines früheren Bekannten Armin Saul daran (viele Grüße!).

Danke, dass doch noch die "neuartige technische Methode" verraten wurde, die eigentlich zum Täter geführt hat. Das Fahrzeug war es nämlich im ersten Schritt nicht und das Fahrzeug allein wäre es vermutlich auch nie geworden.

Zum Lektorat: Einen Grammatikfehler habe ich gefunden, der allerdings evtl. Absicht sein kann und einen Tippfehler - irgendwas mit Fasert... statt Faser...
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am 4. Dezember 2013
Habe den Fall mitbekommen, da ich direkt in der Nachbarschaft wohne. Mich hat dieser Fall wirklich sehr mitgenommen und ich habe täglich mitgefiebert, dass das Schicksal des armen Mirco aufgeklärt wird. Liest sich wirklich sehr gut und ist absolut authentisch.
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am 3. Januar 2013
Dieses Buch habe ich an einem Wochenende durchgelesen, so interessant ist es.
Keine TV-SOKO, sondern die knallharte Wirklichkeit und deshalb sehr zu empfehlen.
Allerdings braucht man dazu starke Nerven, denn die Fälle gehen sehr an die Nieren.
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am 23. September 2015
Wer sich reisserische Erzählungen von Fällen erwartet ist mit diesem Buch falsch bedient! Dieses Buch richtet sich an alle Leser, die auch an den Hintergründen von wahren Ermittlungen interessiert sind. Dieses Buch berichtet von 3 wahren Fällen und wie in einer Soko, im speziellen in der Soko von Hrn. Thiel, damit umgegangen wird. Man erhält Einblick in das Gefühlsleben der Ermittler, das Privatleben (ich beneide sie nicht darum) und man erfährt auch in kurzen Zügen welchen organisatorischen Aufwand eine solche Ermittlung bedeutet. Der Fall Mirco wird sehr ausführlich berichtet und man merkt selbst, wie frustrierend es ist, Hinweis um Hinweis zu erhalten, aber alle führen ins Leere. Natürlich geht hier und da die Spannung etwas verloren, da es eben um das wahre Leben geht. Ich finde es gut, dass es auch diese Art von Büchern gibt um die Vorstellungen, die man à la CSI von Ermittlungen hat wieder etwas ins rechte Licht zu rücken!
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am 3. Dezember 2013
einfach gut geschrieben. Der Leser wird fesselnd gepackt und gekitzelt zum weiter lesen. Kann man nur empfehlen. Super Super super super Super
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