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Kundenrezensionen

28
4,4 von 5 Sternen
Gesichter fotografieren: Ausdrücke einfangen und inszenieren (Edition Espresso)
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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2013
Als ich das Buch “Gesichter fotografieren” von von Cora und Georg Banek aus dem dpunkt Verlag in den Händen hatte dachte ich mir bei den knapp 168 Seiten “das ist ja ganz schön klein geraten” denn das Buch hat eine DIN-A5 Größe und zur Bildbeurteilung ist es eigentlich schöner möglichst große Bilder vor sich zu haben. Der Umfang und die Vielfalt der Bilder haben mich dann aber doch recht schnell überzeugt.

Das Autorenpaar hat es geschafft so ziemlich alles was es zum Thema Portrait-Fotografie zu sagen gibt zu erklären. Angefangen von der Gesichtssymetrie, Augen, Fokuspunkt setzen, Blickführung, Nase, Mund, Zähne, Schatten über die Facetten der Mimik, Entspannung, Lachen, Erotik, Traurigkeit, negative Emotionen zeigen über den kompletten Kopf, im Profil, Kopf neigen und strecken, Körperhaltung und Handhaltung, bis hin zu Frisur, Make-up, Accessoires, Licht und Bildgestaltung. Aufgebaut ist das Buch als eine Art Tipsammlung mit 90 Tips die man einfach so durchlesen oder Einzeln erkunden kann. Querverweise machen das Ganze dann interessant und man verliert nicht so schnell den Überblick wenn man mal querliest. Durch die Vielzahl der sehr gut gedruckten Fotos kann man auch kleine Details und Unterschiede im Bild gut erkennen. Man kommt sich regelrecht als Praktikant oder Lehrling vor, der mit zu den jeweiligen Shootings genommen und gezeigt bekommt worauf man achten sollte und das auf eine sehr einfühlsame Weise.

Egal ob es jetzt um die eher technische Seite wie z.B. die richtige Objektivwahl oder Lichtsetzung geht oder der Umgang mit dem Model bzw. Kunden. Die Texte sind hierbei nicht zu langatmig und die jeweiligen Portraitaufnahmen besitzen eine recht hohe Qualität. Selbst als erfahrener Fotograf findet man hier ggf. noch die ein oder andere Idee, die man beim nächsten Shooting umsetzen möchte und als Anfänger lernt man schön wie man seine ersten Aufnahmen von Personen machen kann und am Ende noch hochwertige Ergebnisse ohne viel Ausschuß herauskommen.

Für rund 20,- ist dieses kleine Buch eine gute Ergänzung zum Bücherregal oder als Büchlein in der Fototasche beim nächsten Fotoausflug.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es lohnt sich, zumindest für den nichtprofessionellen und weniger erfahrenen Fotografen, zumindest den ersten Abschnitt durchzuarbeiten. Alle anderen kann man sich im Grunde auch unabhängig voneinander nach persönlichen Prioritäten vornehmen. Dennoch empfiehlt sich die Lektüre des kompletten Buchs, das ohnehin bewusst kompakt aufgebaut ist und nicht mit allgemeinen Grundlagen der Fotografie aufwartet, die anderswo nachgelesen werden können, sondern gleich "in die Vollen" geht. Als Taschenbuch gestaltet und dimensioniert, hat es in der Fototasche oder im -rucksack problemlos Platz und lässt daher auch ein Zurate ziehen vor Ort zu.
Vom Umgang mit dem Modell und dem Erzielen gewünschter Gesichtsausdrücke über einzelne Teile von Kopf und Gesicht, Kleidungsstücke wie Schals, aber auch Schmuck und dergleichen inklusive, die verschiedenen Formate, Blick- und Linienführung und andere gestalterische Mittel bis hin zur Arbeit mit verfügbarem oder künstlichem, zusätzlichem Licht und vielem mehr sprechen die Autoren die unterschiedlichsten Themen an, erklären Möglichkeiten, Schwierigkeiten und technische Umsetzung, geben detaillierte Tipps und bieten ein reiches Sortiment an ausgezeichneten Beispielfotos. Es fehlen vielleicht Tipps zu den Extremen Greisen- und Babygesicht, die beide nicht ganz einfach zu meistern sind.

In den meisten Praxisbüchern zur Fotografie wird die Porträtfotografie mit abgehandelt, jedoch als Genre unter vielen und somit nicht annähernd so detailliert wie im Buch des Ehepaares Banek. Das Fotografen- und Autorenduo hat nicht nur ein breites Spektrum an Inhalten zu bieten, sondern auch wirklich einfach zu beherzigende, dabei leicht einzuprägende Tipps etwa zur Vermeidung von Nasen- und Kinnschatten, Halsfalten und anderen Ärgernissen. Diese Kapitel sensibilisieren auch für sehr leicht mögliche, im Nachhinein äußerst ärgerliche Fehler und regen zum steten Mitdenken in Bezug auf machbare Optimierungen bei Bildgestaltung und technischer Umsetzung wie auch hinsichtlich der Umgehung von aufwändiger Nachbearbeitung am Rechner an, sofern überhaupt noch möglich.
Nicht zuletzt der Bereich zu Frisur und Make-up wird manchem Porträtfotografen aufzeigen, wie viel Bedeutung solche eigentlich banal wirkenden Aspekte haben, nicht nur bei der Betonung oder "Entschärfung" einer Gesichtsform, sondern auch zur Vermittlung von Botschaften, und dass es klüger ist, einen Teil des Gesichts, üblicherweise Augen oder Mund, zu betonen anstatt beide.
Angesichts des kleinen Formats mag mancher Fotobände-Besitzer etwas skeptisch sein bezüglich der Aussagekraft der zwangsläufig auch kleinformatigen Fotos, die als Veranschaulichung natürlich unverzichtbar sind. Diese Skepsis legt sich jedoch schon beim flüchtigen Durchblättern: Die Fotos wurden auch unter diesem Gesichtspunkt sorgfältig ausgewählt.

Ein ausgesprochen sinnvolles Buch für (noch) nicht ausgebildete Fotografen, eine Mischung aus Lehrgang und Ratgeber, wie sie sich gerade für das Thema anbietet. Trotz der kompakten Gestaltung lassen sich die Texte angenehm lesen und sind bestens verständlich, zumal auf ein Zuviel an Fachchinesisch verzichtet wird. Klare Empfehlung für alle Interessierten!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2014
Beim Auspacken sah das schon etwas mickrig aus. Das soll ein Fotobuch sein? Ja!!!!!!
Die Grösse ist genau richtig, handlich, das kann man immer dabei haben und immer wieder zwischendurch" in die Hand nehmen.
Über jeweils knapp zwei Seiten sind 90 sogenannte Tips verteilt. Diese sind kurz und knackig auf den Punkt gebracht, aber trotzdem verständlich geschrieben. Man merkt hier deutlich den Bezug zur Praxis der Autoren. Auch gibt es immer wieder Verweise zu anderen Tips ( "Verlinkung"). Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, werde das aber auch immer mal wieder für spezielle Themen zur Hand nehmen. Wie es sich für ein Fotobuch gehört, sind auch sehr viele Fotos enthalten.Text und Fotos halten sich mengenmässsig etwa die Waage. Die Fotos sind nicht seperat beschriftet, aber immer eindeutig den Aussagen des Textes zuordenbar. Das ist schon mal ein Kunststück!
Ausserdem sind die Fotos, trotz des eigentlich relativ eingeschränktem Themas sehr abwechlungsreich, aussagesterk, frisch und machen Lust selbst die Kamera in die Hand zu nehmen.
Rundum das Beste, was ich seit langem an Fotoliteratur lesen durfte.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2013
Das Büchlein gehört mit zum Besten was mir in den letzten Jahren bezüglich Fotografie in die Finger gekommen ist. Vor allem weil es inhaltlich wirklich um das geht was der Titel erhoffen lässt => Gesichter fotografieren. Es werden alle Aspekte die irgendwie und irgendwo etwas mit dieser Thematik zu tun haben nicht nur erwähnt sondern ausführlich behandelt. Allerdings exklusive dem Thema Nachbearbeitung am Computer. Aber das ist ja erstens nicht das Thema dieses Buches und zweitens gibt es spezifisch hierzu bereits sehr gute Bücher von anderen Autoren. Aus meiner Sicht ist das Buch ein "muss" für alle Hobbyfotografen welche sich ernsthaft mit dem Thema Porträts auseinandersetzen. Aber auch so mancher Berufsfotograf wird darin interessante Anregungen und Informationen finden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2014
Das Buch Gesichter fotografieren beschäftigt sich tatsächlich mit dem, was der Titel verspricht, mit Gesichtern und allen Regeln der Fotokunst, diese auch ausdrucksstark darzustellen.
Es geht tatsächlich um das Gesicht an sich, nicht so sehr um Kameraeinstellungen und Photoshop-Kenntnisse.
Die Qualität einer Porträtfotografie ist vor allem vom Gesichtsausdruck eines Modells abhängig. Die Aussage eines Bildes kann nur stimmig sein, wenn der Ausdruck des Gegenübers eindeutig und vom Fotografen im richtigen Moment erfasst wird. Das ist ein äußerst schwieriges Unterfangen und bedarf zum einen Geduld und zum Anderen der Fähigkeit des Fotografen sich auf sein Modell einzulassen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Ein Portraitfotograf sollte genau wissen was und warum er es tut. Gute und erfolgreiche Fotografen machen das intuitiv richtig, aber es hilft dem eigenen Können sehr, wenn man sich nicht nur auf sein Gefühl verlassen muss, sondern wenn man tatsächlich die Regeln kennt und sie benennen kann. Grund genug für jeden Fotografen, sich genauer mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Regeln zu kennen ist eine Grundvoraussetzung um sie zu brechen. Und erst dann entsteht das wirklich außergewöhnliche Bild.

Dieses Buch hilft bei dem Verständnis menschlicher Mimik und dabei, den Ausdruck des Gesichts richtig zu steuern und einzusetzen. Auch die Unterstützung durch gestalterischen Mitteln wie Licht, Assessoires und Make-up wird gut erklärt.
Die Ausstattung mag zunächst durch das Taschenbuchformat etwas entäuschen. Aber das einfachere Handling im Gegensatz zu schwereren gebundenen Fotobüchern, sowie die sehr gute Qualität der Beispielfotos, trösten schnell darüber hinweg.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut verständlich, kommt aber manchmal etwas trocken und humorlos rüber. Das ist aber geschmacksache.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, wenn man sich intensiv mit Portraifotografie auseinander setzen möchte. (SuSei)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2014
In Form von 90 Tipps werden in kurzer Form alle wesentlichen Gesichtspunkte der Portrait-Fotografie behandelt.

Das Buch beginnt mit den Grundlagen (unterschiedliche Gesichtshälften, Schönheitsmerkmale, Charakter, Ausdruck, Technik, Brennweiten), geht dann weiter zum Gesicht (mit den Augen, dem Blick, der Nase, Schatten, Mund, Zähne), zur Mimik (Mimik verstehen lernen, Mimik erzeugen, Entspannung, Lachen, Erotik, Traurigkeit), zum Kopf (z.B. Ansicht und Perspektive, Profile, Teilprofile, Kopfhaltung, Körperhaltung, Haltung dirigieren), zu Frisur und Make-up (z.B. Wirkung von Frisur und Make-up, Haare im Bild, Schminken, Betonung von Augen und Mund, Visagistin, Haarstylistin), den Accessoires (Kleidung, Schmuck, Accessoires, Brillen, Flüssigkeiten etc.), dem Licht (mit Licht gestalten, Licht und Schatten beurteilen, Blitzen, Lichtformer, Lichtführungen, Licht und Farbe) und der Gestaltung (z.B. Hoch- und Querformat, Farbe oder Schwarzweiß, Bildaufbau, Ausschnitt, Linienführung, Schärfentiefe, Kontraste, High- und Low-Key, Gestaltung am Rechner?).

Es werden also in Kurzform alle relevanten fotografisch wichtigen Themen behandelt. Die einzelnen Tipps sind dabei kurz gehalten und mit jeweils aussagekräftigen Fotos versehen.

Das Buch ist sowohl für Hobbyfotografen und Fachleute geeignet. Auf Grund des übersichtlichen Aufbaus ist es sehr gut auch als Nachschlagewerk geeignet.

Ich selbst werde das Buch in Zukunft als Nachschlagewerk bei jeder Phase einer Porträtfotografie-Session nutzen um mit den Tipps bessere Porträts zu bekommen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, welches so viel wichtige Details so schön auf den Punkt gebracht hat, wie dieses Buch. Inzwischen benutze ich es als Nachschlagewerk, wann immer ich ein paar Portraits machen möchte. Klasse!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2014
Hallo!
Ich nenne das Buch mal etwas "untypisch".
Die klassischen Tipps zu Bildgestaltung, Kameraeinstellung, technische Infos, Posieren etc findet man in anderen Büchern besser. Dieses Buch hier beschäftigt sich mit nicht minder interessanten Aspekten wie "linker und rechter Gehirnhälfte", vorteilhafte und unvorteilhafte Nasen, Farben, Gesichtstypen, verschiedenen Münder, Kinnpartien etc und wie das ganze am besten ins gute Licht gestellt wird. Sehr spannend zu lesen, wenn man sich mit Portraitfotografie auseinandersetzen will! Öffnet den "fotografischen Blick" für den Menschen vor dem Objektiv und den Ausdruck seiner Seele. Bin froh, es zu besitzen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2014
Ich besitze jede Menge Bücher über Fotografie. Allerdings ist dieses Buch eines derjenigen, welches sich m.E. Seite für Seite lohnt zu lesen bzw. zu studieren. Es wird auf das wesentliche eingegangen, ohne die technische Voraussetzungen zu erklären (hierfür gibt es bereits eine Vielzahl anderer Lektüren). Für Anfänger und auch Fortgeschrittene in der Porträtfotografie auf jeden Fall zu empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Buch ist m.E. gerechtfertigt.
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am 3. April 2014
Wie der Titel bereits nahelegt ist der Fokus dieses Buches die gekonnte Abbildung des Gesichts des Porträtierten. So sind die meisten Beispielbilder Closeups bzw. eng beschnittene Oberkörper Portraits.

Inhalt:

Das Buch ist 167 Seiten kurz und in insgesamt 90 kurzen Kapitel werden die verschiedenen Aspekte der Porträtfotografie betrachtet.

Der erste Teil widmet sich den Grundlagen. Dazu zählen neben allgemeine Punkten zur Gesichtsform, einem kurzen Exkurs zu den beiden Gesichtshälften und deren Wirkung (war sehr interessant für mich zu sehen) auch ein Kapitel über die "passende Brennweite" zur Portrait-Fotografie.

Der zweite Teil geht dann intensiv auf das Gesicht ein und wie man die verschiedene Merkmale (Mund, Augen, etc.) betonen kann.
Besonders gut haben mir hier die Kapitel zum Thema exaktes Fokussieren, die Kapitel zur unterschiedlichen Wirkung von Blickführung und die zum Thema Nasenschatten gefallen.

Im dritten Teil wird die Mimik behandelt.
Dieser Teil war für mich mit der interessanteste. Es wird die Wirkung der verschiedenen Arte von Mimik dargestellt und darüber hinaus werden Tipps gegeben, wie man die verschiedenen Emotionen "herausarbeiten kann". Ganz konkret wird hier der Fotograf in die Pflicht genommen, dass Model mit entsprechenden Mittel zu leiten (z.B. über Geschichte, , konkrete Anweisung usw.). Dazu gibt es anschauliche Tipps aus der Praxis. Sehr schön.

Teil vier wird über die Kopfhaltung geschrieben. Neben den verschiedenen Profilarten, werden u.a. die Themen der vertikalen Perspektive und die Wirkung der Körperhaltung besprochen.

Teil fünf beschäftigt sich mit Frisuren und Makeup und welche Basics der Fotograf hier kennen sollte.

Teil sechs geht es um Accessoires und Kleidung zur Unterstreichung der Bildwirkung.

Teil sieben geht auf die Prinzipien des Lichtsetzung ein. Hier werden neben verschiedenen Lichtformern und Diffusoren wird auch die Wirkung der verschiedenen Lichtrichtungen beschrieben
In diesem Kapitel wären einige "Vorher/Nachher" Bilder zur Veranschaulichung der Wirkung der verschiedenen Lichtformer interessant gewesen.

Teil acht wird die Gestaltung besprochen. Also die Wirkung von Hoch / Querformat, Bildaufbau, Linienführung , schwarzweiß contra Farbe, etc. . Interessant fand ich auch das Kapitel 90 in dem kurz über die Gestaltung am PC gesprochen wird und wo man hier die Grenze ziehen sollte. Es ist sicherlich ein subjektiver Punkt, der immer wieder für Diskussionsstoff führt. Unstrittig ist aber die Aussage dass man versuchen sollte bereits bei der Aufnahme das bestmögliche Bild zu bekommen und dieses dann in der Nachbearbeitung nur noch zu verfeinern.

Gear / Ausrüstung / Technik ???

Generell ist dieses Buch nicht sehr techniklastig. Wer detaillierte Lichtsetups, Empfehlungen für konkrete Objektive und Ausrüstung erwartet, wird in diesem Buch nicht fündig werden. Gerade aber, dass es keine konkreten Tipps zu Objektive, Kamera(-Marken) und Ausrüstung beinhaltet, finde ich sehr erfrischend. Dadurch wart das Buch eine gewisse Neutralität und überlässt des der Leserin dem Leser (und dessen Budget) welche Ausrüstung sie oder er nutzt.

Bezüglich der Lichtsetups wäre es schon interessant zu erfahren, wie einige der Bilder entstanden sind (Hier spricht die Neugierde aus mir hinter die Kulissen zu schauen ;-).). Dies ist aber meiner Meinung nach nicht der Fokus des Buches ist.

Bilder

Zu den Beispielbilder kann ich sagen, dass diese alle ansprechend sind und das im Kapitel behandelte Thema in den meisten fällen anschaulich macht. Bei einigen Kapitel hätte ich mir mehr Vergleichs- bzw. Vorher-/Nachher-Bilder gewünscht, um den Effekt zu verdeutlichen. Ein zwei Bilder fallen leider qualitativ etwas ab durch Artefaktbildung ab, was aber nur ein optischer Makel ist.

Fazit

Mir persönlich gefällt das Buch sehr gut. Es hat für mich den Charakter eines Nachschlagewerks. Mir hat es Impulse gegeben mich mit einigen der in den Kapitel behandelten Themen tiefer auseinander zu setzen.

Ich denke, dass dieses Buch auch mit dieser Absicht geschrieben wurde. Leider fehlt mir ein kurzes Vorwort, dass die Absicht des Buches näher darlegt.

Finales Fazit: Wer sich intensiver mit der Portrait-Fotografie auseinander setzen möchte und dafür Impulse benötigt, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Auch als kleines Nachschlagewerk zu verschiedenen Themen ist es sehr gut geeignet.
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