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am 3. Februar 2014
ich habe bereits alle "regulären" Sherlock Folgen und freue mich immer, wenn wieder etwas kommt, was ich noch nicht gehört hab. ich liebe die Sprecher und die Spannung, die in jeder Geschichte steckt.
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am 1. Februar 2014
Zugegeben: Als Fan der Sherlock Holmes Hörspielreihe(n) und der Sprecher Rode und Groeger bin ich jeder Neuerscheinung gegenüber schon mal grundsätzlich positiv gestimmt. Aber der "Fall 09: Holmes unter Verdacht" ist außergewöhnlich gelungen. In Straker findet Holmes einen ebenbürtigen Gegner. Die Situation, mit der sich Holmes konfrontiert sieht, scheint ausweglos. Er ist gezwungen, sein Schicksal in die Hände anderer zu legen...aber letztlich hält er meisterhaft die Fäden in der Hand.
Die Geschichte ist spannend erzählt. Die Dialoge sind originell und doch vertraut. Der Verweis auf ältere, bereits gelöste Fälle Holmes, lässt das begeisterte Hörer- und Hörerinnenherz höher schlagen, lässt Neueinsteiger(innen) aber auch nicht im Regen stehen.
Von dieser Sorte "neuer Fälle" kann man sich nur viele wünschen!
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Erster Eindruck: Die Macht der Medien

Gerade noch hat Sherlock Holmes über seinen Erzfeind Moriaty triumphiert, als sein Ruf durch einen Zeitungsartikel infrage gestellt wird. Hierin wird behauptet, er hätte in einem Fall absichtlich falsch ermittelt, um die wahre Täterin zu decken. Und dies ist nicht die einzige Verleumdung, die der Detektiv über sich ergehen lassen muss. Sogar Inspector Lestrade sieht sich gezwungen, ihn zu verhaften. Doch schnell holt der Meisterdetektiv zum Gegenschlag aus…

Autor Eric Niemann hat sich für die neunte Folge der Sherlock-Holmes-Neuinterpretation bei Romantruhe Audio etwas Besonderes einfallen lassen und viele der ursprünglichen Fälle aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle eingebaut. So werden einige Ereignisse noch einmal betrachtet, Charaktere erwähnt und ein anderer Blickwinkel darauf erlaubt. Das ist schon ein kleines Fest für Fans des Meisterdetektivs, und auch ansonsten kann „Holmes unter Verdacht“ auf ganzer Linie überzeugen. Nach einem gelungenen Start, bei dem sich Holmes und Watson auf gewohnt charmante Weise gegenseitig necken, geht es schnell mit der Handlung los und die Hauptfigur sieht sich den Anschuldigungen ihm gegenüber konfrontiert. So wird er schnell vom Jäger zum Gejagten und muss sich wehren – und das macht er mit dem ihm eigenen Waffen wie Scharfsinn, Hartnäckigkeit und Cleverness. Gleich zwei Gegenspieler stehen ihm gegenüber, der Autor der Artikel sowie ein unheimlicher Unbekannter, der sogar manchmal für einen Hauch Schauerstimmung sorgt. Wunderbar, wie sehr alles hier miteinander verwoben ist, wie sich die Lage immer weiter zuspitzt und wie spannend und kurzweilig die Handlung gestaltet ist. Ein sehr dicht erzähltes Finale schließt diese Folge gekonnt und rund ab.

Im Mittelpunkt steht wieder das fabelhafte Duo aus Christian Rhode und Peter Groeger, die auch lange Dialoge sehr kurzweilig und spritzig wirken lassen. Sie spielen sich gegenseitig die Bälle zu und machen Holmes und Watson zu einzigartigen Figuren. Tino Kiessling ist als William Dunning zu hören, dessen markante Stimme sehr gut zu dem Charakter passt und der mit kleinen Nuancen die Gefühle des Autors offenlegt. Farley Straker wird von Alexis Krüger gesprochen, den stets eine Aura des Unheimlichen und Bedrohlichen umgibt. Weitere Sprecher sind Lutz Harder, Margrit Straussburger und Helmut Krauss.

Tom Steinbrecher, der momentan bei so einigen Produktionen mitmischt, ist auch hier für das Sounddesign zuständig. Er schafft eine insgesamt eher ruhige und schlichte Atmosphäre und lenkt das Hauptaugenmerk damit auf die Dialoge und die hervorragenden Sprecher. Anfangs ertönt das scheinbar unvermeidliche Glockengeläut des Big Ben, während bei der restlichen Handlung eher Geräusche denn Musik eingesetzt wird.

Das Cover ist sehr gut auf die Folge abgestimmt und vereint mehrere Elemente aus der Handlung. Zu sehen ist die Zeitung mit einem Artikel über Holmes, auch ein Bild des Detektivs ist dort abgebildet. Zudem ist die typische Pfeife zu sehen, und auch ein blutverschmierter Brieföffner, der eine wichtige Rolle spielt, kommt vor. Die restliche Gestaltung ist schlicht und übersichtlich gehalten.

Fazit: „Holmes unter Verdacht“ legt von Anfang an richtig los und rückt den Meisterdetektiv mal in ein dunkleres Licht. Die Einbindung früherer Folgen in das Geschehen und daraus resultierende Anspielungen und Kommentare sind sehr unterhaltsam und in eine spannende Geschichte eingebaut. Nur langsam entdröseln sich die wahren Motive, und bis zum blutigen Höhepunkt steigert sich die Handlung immer weiter. Eine sehr gute Folge der Serie.
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am 26. September 2015
Das war meine erste Folge aus den Serie "Die neuen Fälle". Leider reicht zumindest diese Folge nicht an die Folgen aus der Maritim-Reihe heran. Es sind zwar die gleichen Sprecher, jedoch eine ganz andere Atmosphäre. Und der Gegner wirkt einfach nur lächerlich.
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am 18. August 2014
Sherlock Holms wie immer toll gesprochen.
Sein Gegner in dieser Folge ist ekelhaft, grausam und hinterhältig.
Vier Sterne auch nur weil es Folgen gibt die mir noch besser gefallen.
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am 5. Februar 2014
Für die Sprecher und die tontechnische Umsetzung würde ich durchaus 5 Sterne geben, nicht aber für die Story. Hier gibt es ordentlich Punktabzug. Das Thema ist zwar interessant, doch die Umsetzung ist mehr als stümperhaft und fragwürdig.

Holmes wird beschuldigt und sein Ruf soll beschädigt werden. Das könnte spannend sein. Funktioniert in dieser Geschichte aber nur, weil hier alle Beteiligten, außer Holmes und Watson, künstlich auf dumm geschaltet werden. Anscheinend soll auch der Hörer über allzu offensichtliche Schwächen hinweg hören.
Um meine Sicht zu begründen muss ich leider spoilern!

Spoiler:

Aus alten Fällen werden plötzlich von Zeugen eidesstattliche Aussagen vorgegelegt, die Holmes diskreditieren. Nach der schriftlichen Aussage sind die Zeugen jedoch verschwunden. Die Aussagen wurden vorher erpresst oder per Drohung erzwungen. Es ist sehr fragwürdig, wie der Täter an Informationen alter Fälle kam.
Jetzt kommt das Unglaubliche, das mich beim Hören sehr geärgert hat: alle Beteiligten nehmen, trotz der fragwürdigen Umstände, die Beschuldigungen hin und richten sie gegen Holmes.
Eine renommierte Zeitung veröffentlicht die Anschuldigungen, ohne sich einer Nachhaltigkeit zu versichern. Die Times wird in dieser Geschichte zu einem reißerischen Schmierenblatt degradiert.
Der veröffentlichende Journalist nimmt die falschen Zeugenaussagen ohne ein Wimpernzucken entgegen, obwohl ein dumm vor sich hin kichernder Irrer vor ihm sitzt. Hier würde jeder Minderbemittelte merken, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Obwohl die Zeugen alle verschwunden sind, möchte Inspektor Lestrade Holmes ohne jedweden Zweifel verhaften. Sorry, aber so dumm ist nicht mal ein Lestrade, dass ihm bei diesen Umständen nicht der geringste Zweifel kommen würde.
Ein Notar wurde mit der Beglaubigung der Zeugenaussagen beauftragt. Auch das lief nicht ganz sauber ab. Hier steht die Geschichte bereits auf so wackeligen Beinen, dass die im Hörspiel vorgespielte Glaubwürdigkeit in sich zusammenfällt.

Die Umsetzung der Story ist mehr als unglaubwürdig und lässt durchdachte Raffinesse vermissen. Die Konstruktion des Falles funktioniert vielleicht für den Moment des Hörens, wenn der Hörer aber weiter als der Autor der Geschichte denkt, dann wird einem klar, dass die Beschuldigungen gegen Holmes aufgrund der plumpen Durchführung früher oder später herauskommen müssen.

Leider wird uns der Täter, ein Mister Striker, als kluger Kopf verkauft. Holmes bekundet am Anfang des Hörspiel nur zu offensichtlich, dass ihm ein schlauer Gegner wie Moriaty fehlt. Ich hoffe nicht, dass uns der Autor ernsthaft diesen blöd vor sich hin kichernden Striker als neuen Moriaty verkaufen möchte, denn er konnte am Ende der Geschichte entkommen.
Auch das ist hanebüchend umgesetzt.

Ich fühle mich vom Autoren durch diese Story als Holmes Fan für dumm verkauft und war beim Hören des Hörspiels sehr verärgert.

Ich habe in letzter Zeit schon öfter festgestellt, dass uns Autoren schlecht durchdachte Geschichten auftischen, die nur funktionieren, weil ihre Figuren Fehler begehen, nicht nachvollziehbar handeln oder künstlich auf dumm, taub oder ignorant geschaltet werden.
Ich kann nur hoffen, dass die nächste Holmes-Folge wieder besser durchdacht ist. Auf Striker als zukünftigen Erzfeind a là Moriaty kann ich gern verzichten!!!
22 Kommentare15 von 25 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Erster Eindruck: Die Macht der Medien

Gerade noch hat Sherlock Holmes über seinen Erzfeind Moriaty triumphiert, als sein Ruf durch einen Zeitungsartikel infrage gestellt wird. Hierin wird behauptet, er hätte in einem Fall absichtlich falsch ermittelt, um die wahre Täterin zu decken. Und dies ist nicht die einzige Verleumdung, die der Detektiv über sich ergehen lassen muss. Sogar Inspector Lestrade sieht sich gezwungen, ihn zu verhaften. Doch schnell holt der Meisterdetektiv zum Gegenschlag aus…

Autor Eric Niemann hat sich für die neunte Folge der Sherlock-Holmes-Neuinterpretation bei Romantruhe Audio etwas Besonderes einfallen lassen und viele der ursprünglichen Fälle aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle eingebaut. So werden einige Ereignisse noch einmal betrachtet, Charaktere erwähnt und ein anderer Blickwinkel darauf erlaubt. Das ist schon ein kleines Fest für Fans des Meisterdetektivs, und auch ansonsten kann „Holmes unter Verdacht“ auf ganzer Linie überzeugen. Nach einem gelungenen Start, bei dem sich Holmes und Watson auf gewohnt charmante Weise gegenseitig necken, geht es schnell mit der Handlung los und die Hauptfigur sieht sich den Anschuldigungen ihm gegenüber konfrontiert. So wird er schnell vom Jäger zum Gejagten und muss sich wehren – und das macht er mit dem ihm eigenen Waffen wie Scharfsinn, Hartnäckigkeit und Cleverness. Gleich zwei Gegenspieler stehen ihm gegenüber, der Autor der Artikel sowie ein unheimlicher Unbekannter, der sogar manchmal für einen Hauch Schauerstimmung sorgt. Wunderbar, wie sehr alles hier miteinander verwoben ist, wie sich die Lage immer weiter zuspitzt und wie spannend und kurzweilig die Handlung gestaltet ist. Ein sehr dicht erzähltes Finale schließt diese Folge gekonnt und rund ab.

Im Mittelpunkt steht wieder das fabelhafte Duo aus Christian Rhode und Peter Groeger, die auch lange Dialoge sehr kurzweilig und spritzig wirken lassen. Sie spielen sich gegenseitig die Bälle zu und machen Holmes und Watson zu einzigartigen Figuren. Tino Kiessling ist als William Dunning zu hören, dessen markante Stimme sehr gut zu dem Charakter passt und der mit kleinen Nuancen die Gefühle des Autors offenlegt. Farley Straker wird von Alexis Krüger gesprochen, den stets eine Aura des Unheimlichen und Bedrohlichen umgibt. Weitere Sprecher sind Lutz Harder, Margrit Straussburger und Helmut Krauss.

Tom Steinbrecher, der momentan bei so einigen Produktionen mitmischt, ist auch hier für das Sounddesign zuständig. Er schafft eine insgesamt eher ruhige und schlichte Atmosphäre und lenkt das Hauptaugenmerk damit auf die Dialoge und die hervorragenden Sprecher. Anfangs ertönt das scheinbar unvermeidliche Glockengeläut des Big Ben, während bei der restlichen Handlung eher Geräusche denn Musik eingesetzt wird.

Das Cover ist sehr gut auf die Folge abgestimmt und vereint mehrere Elemente aus der Handlung. Zu sehen ist die Zeitung mit einem Artikel über Holmes, auch ein Bild des Detektivs ist dort abgebildet. Zudem ist die typische Pfeife zu sehen, und auch ein blutverschmierter Brieföffner, der eine wichtige Rolle spielt, kommt vor. Die restliche Gestaltung ist schlicht und übersichtlich gehalten.

Fazit: „Holmes unter Verdacht“ legt von Anfang an richtig los und rückt den Meisterdetektiv mal in ein dunkleres Licht. Die Einbindung früherer Folgen in das Geschehen und daraus resultierende Anspielungen und Kommentare sind sehr unterhaltsam und in eine spannende Geschichte eingebaut. Nur langsam entdröseln sich die wahren Motive, und bis zum blutigen Höhepunkt steigert sich die Handlung immer weiter. Eine sehr gute Folge der Serie.
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am 5. Februar 2014
Die Geschichte, die neben "Besuche eines Gehenkten" als ein Highlight der Serie "Die neuen Fälle" anzusehen ist, beginnt wie so viele Fälle am Frühstückstisch von Holmes und Dr. Watson. Doch die Schlagzeile, die die beiden diesmal erwartet, hat es in sich...

Geschickt verbindet die Story "Die neuen Fälle" mit dem Kanon, indem sie sowohl die Doyle-Geschichten "Der Dauerpatient" (bei Maritim als "Der Patient"), "Die Beryll-Krone" (bei Maritim als "Das Diadem") und "Charles Augustus Milverton" einerseits und die neue Story "Die Gesellschaft des Schreckens" andererseits in Bezug nimmt.

Die Sprecher - allen voran das bewährte unschlagbare Duo Rode/Groeger - agieren wie immer souverän, die Geschichte ist spannend und athmosphärisch dicht erzählt. Die Hintergrundgeräusche vermitteln stets die passende Szenenuntermalung, ohne aufdringlich zu sein.

Zum Inhalt nur soviel: Holmes muss sich schwerer Verdächtigungen erwehren, die sich im Laufe der Geschichte noch so weit steigern, dass letztlich ein Verdacht im Raume steht, der - sollte er nicht ausgeräumt werden können - das Leben des Meisters bedroht. Kann Holmes die entscheidenden Beweise erbringen und auch Lestrade überzeugen? Die Antwort gibt die ausgezeichnete CD.

Eine kleine Schwäche hat die Story dennoch:

Spoiler

Da die vorliegende Geschichte im Jahre 1909 spielt (die "Times" berichtet darüber, dass Robert Peary den Nordpol erreicht hat), die Ereignisse um den "Dauerpatient" sich dagegen bekanntlich bereits im Oktober 1881 zugetragen haben, erscheint es wenig glaubhaft, dass Dr. Trevelyans Haushälterin sich wegen entwendeten Liebesbriefen erpressen lässt oder noch bei ihrer Mutter wohnt. Denn selbst wenn sie ihre Hausmädchenstelle in Trevelyans und Blessingtons (aka Sutton) Haus bereits im zarten Alter von 15 Jahren angetreten hätte, wäre sie zum Zeitpunkt von "Holmes unter Verdacht" schon deutlich jenseits der 40. Doch das ist - zugegeben - Kritik auf hohem Niveau und sollte nicht den fünften Stern kosten.
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am 5. März 2014
Leider überzeugt mich diese Episode nicht wirklich. Prinzipiell gefällt mir die Idee, auf andere Fälle der Vergangenheit Bezug zu nehmen. Dass sich Straker hier endlich einmal persönlich zeigt, war überfällig und ich hatte mich daher sehr auf diese Episode gefreut. Was aus meiner Sicht aber nicht passt ist (ab hier können SPOILER auftreten!!!)...

...dass sich Straker auf die Veröffentlichungen von Watson beruft, dabei aber Fälle angesprochen werden, die eigentlich der höchsten Diskretion unterliegen. Es erscheint mir unlogisch warum Watson beispielsweise den Fall "Das Diadem" (Titel von Maritim) veröffentlicht haben sollte. Das würde gegen das diskrete Verhalten von Holmes verstoßen, zumal man diesem Bankdirektor doch nie wieder etwas anvertrauen würde, schon gar keine Wertsachen, weshalb das den Ruin für diesen Mann bedeuten würde, den es ja in dem Fall zu verhindern galt.

...dass Lestrade Holmes verhaften möchte, obwohl kein einziger Zeuge auffindbar ist und alle Aussagen nur schriftlich vorliegen.

...dass die Times alle Anschuldigungen veröffentlicht, nur weil Straker das erzählt und schriftliche Aussagen vorlegt. Man sollte doch meinen, dass ein Journalist skeptisch wird, wenn ihm eine verhüllte Gestalt gegenüber sitzt, die ihm irgendwelche Gerüchte über einen bekannten Mann erzählt.

…dass Straker zwar als irre und genial zugleich beschrieben wird, die Stimme sich aber irgendwie nicht zu dem Gesamtbild der unheimlichen Gestalt fügen möchte, die hier gezeichnet wird. Straker wirkt auf mich wie ein nervöser Flüchtling aus einer Anstalt, an dessen Zurechnungsfähigkeit etappenweise zu zweifeln ist, aber nicht wie ein kühles und kaltherziges Verbrechergenie mit einem Hang zum Narzissmus.

So bin ich mir jetzt gar nicht sicher, ob ich mich darüber freuen soll, dass Straker hier nicht aus dem Verkehr gezogen wurde. Es wird sich weisen, was man aus diesem Handlungsverlauf noch machen wird.

Fazit: Das Hörspiel bietet kurzweilige Unterhaltung. So ich nicht irre oder etwas gänzlich falsch verstanden habe – was natürlich nicht auszuschließen ist – sind hier aber ein einige Logikfehler enthalten, die schon sehr fantastisch anmuten. Deshalb nur 2 Sterne für diese Episode.
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am 6. Februar 2014
wie der Autor hier selbst die Fäden zieht:Denn Holmes ("Die Indizien sprechen gegen mich, da beißt die Maus keinen Faden ab" )wird vom Verfolger zum Gefolgten, zeigt Nerven, sieht sich Beschuldigungen ausgesetzt....mit feiner Hand und Stift spinnt der Autor ein Netz von Intrigen und lässt den Hörer ange im Unklaren bezueglich der Hintergruende des Komplotts. Wie Holmes und Watson, wenn das eigene Wohl und Wehe in die Hände anderer gelegt werden muss und das Recht droht gebeugt zu werden wohl reagieren. ?Spannend ....bis zum Schluss !!
Immer wieder flicht der Autor mit ungehobeltem Charme die holmestypische Deduktion von Handlungssträngen ein-amüsant und intelligent....Schön, das Freundes- Gespann ( ein Chapeau auch düe die Sprecher-knurrend, dialogisch) aus einer anderen Perspektive zu sehen.Der Fall verlangt nach einem "weiter so" !
Allein ein Wermutstropfen ....vermag jedoch den Gesamteindruck nicht zu schmäler. Ich haette mir den Moriaty - Nachfolger ein wenig intelligenter, tiefgründiger gewünscht. Sein irres Kichern erinnert mich doch mehr an eine Mischung aus den Superman-Gegenspilern Blackrock und Deathtrap. Aber vielleicht lag es auch nur an der Intonation den gewählten Sprechers -hier sollte der Verlag mehr Sorgfalt walten lassen, damit der Schurke "Striker" ...hier muss ich ihn dann doch erwähnen...nicht ins Burleske verfällt.
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