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4.0 von 5 Sternen Fakt schlägt Mythos
Es gibt zahlreiche Börsen-Mythen, die sich jahrzehntelang hartnäckig halten und auch heute noch immer wieder in den Medien oder von Bankberatern kolportiert werden.
Wie häufig wird einem versprochen, das Kapital risikolos vermehrbar sei? Sind Anleihen sicherer als Aktien und verhindern Stop-Loss-Aufträge wirklich Verluste?

Der...
Vor 9 Monaten von Volker M. veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Die meisten Menschen bevorzugen den leichten Weg und die Mythologie."
Ken Fisher, so liest man, ist einer der erfolgreichsten global agierenden Vermögensverwalter. Im Jahre 2012 nahm er in der Rangfolge der reichsten Menschen Platz 764 ein. Er schreibt ständig Artikel und Bücher und gehört nach Ansicht der Zeitschrift "Investment Advisor" zu den 30 einflussreichsten Menschen der letzten drei Jahrzehnte. Das alles...
Vor 9 Monaten von Dr. R. Manthey veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Die meisten Menschen bevorzugen den leichten Weg und die Mythologie.", 21. Oktober 2013
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Börsen-Mythen enthüllt für Anleger (Gebundene Ausgabe)
Ken Fisher, so liest man, ist einer der erfolgreichsten global agierenden Vermögensverwalter. Im Jahre 2012 nahm er in der Rangfolge der reichsten Menschen Platz 764 ein. Er schreibt ständig Artikel und Bücher und gehört nach Ansicht der Zeitschrift "Investment Advisor" zu den 30 einflussreichsten Menschen der letzten drei Jahrzehnte. Das alles erfährt man am Ende dieses Buches und fragt sich dann vielleicht, wieso Fisher eigentlich anderen Leuten beibringen möchte, wie sie an der Börse erfolgreicher ihr Geld vermehren können, wenn er das doch für sie viel besser zustande bringt?

Bücher wie dieses gehören mit Sicherheit zu Fishers Marketing-Methode. Und das ist genial, weil nicht nur kostenfrei, sondern auch noch gewinnbringend. Steve Forbes lobt Fisher auf dem Buchdeckel dafür, dass er mit der "Aufdeckung so vieler vermögensvernichtender Mythen allen einen unschätzbaren Dienst erwiesen" hätte. Wer bisher an einige diese Mythen glaubte, hätte allerdings in der Tat sein Geld besser zu Fisher überweisen sollen.

Die in diesem Buch "widerlegten" Mythen lauten:

1. Anleihen sind sicherer als Aktien
2. 100 minus eigenes Lebensalter = optimaler Aktienanteil am Depot
3. Volatilität ist das bedeutendste Anlegerrisiko
4. Aktienkurse sind heute volatiler denn je
5. Man kann Kapital gleichzeitig bewahren und vermehren
6. Aktienmärkte crashen, weil sie dem BIP davongelaufen sind
7. Wenn Aktien immer 10% steigen, kann ich immer 10% abschöpfen
8. Hohe Dividenden garantieren ein sicheres Einkommen
9. Small-Cap-Value-Aktien sind einfach besser als andere Aktien
10. Ich steige erst in die Märkte ein, wenn sie wieder sicher sind
11. Stoppkurse stoppen Verluste
12. Hohe Arbeitslosigkeit ist für Aktien tödlich
13. Amerikas Schulden sind schlecht für die Aktienmärkte
14. Dollar stark, Aktien stark
15. Politische Turbulenzen irritieren die Aktienmärkte
16. Das habe ich in den Nachrichten gehört, also muss es stimmen
17. Diese Anlage ist zu schön, um wahr zu sein.

Einige dieser Mythen erweisen sich, wenn man sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, als so blödsinnig, dass man darauf eigentlich nicht weiter eingehen muss. Fisher tut es dennoch und kommt dabei mit beweiskräftigem Zahlenmaterial. Manches ist dabei sogar wirklich interessant. So versteckt er im 4. Kapitel (Mythos Nr. 4) eine durchschlagskräftige Argumentation gegen den gerne von ahnungslosen Politikern und Medien ins Spiel gebrachten Mythos von den bösen Spekulanten, die die Welt ins Unglück stürzen. Wen diese Leute damit meinen, bleibt dabei allerdings im Dunkeln, denn jeder, der an der Börse sein Geld anlegt, ist schließlich auch ein Spekulant. Fisher bringt ein interessantes Gegenbeispiel: Seit 1958 ist nämlich auf Initiative des späteren US-Präsidenten Gerald Ford jede Spekulation am US-Zwiebelmarkt gesetzlich verboten. Hat das etwas an der Volatilität der Zwiebelpreise geändert? Natürlich nicht.

Neben noch einigen anderen wirklich interessanten Erläuterungen findet man in diesem Buch allerdings auch einigen ziemlichen Blödsinn. Fisher spricht sich ja bekanntlich schon immer gegen Stop-loss-Orders aus. Das kann man so sehen, sollte daraus aber keine alleinseligmachende Regel erzeugen. Fisher argumentiert, dass solche Orders nur selten Verluste vermeiden, sondern sie sogar erzeugen. Und Profis würden sie nie benutzen.

Solche Orders sollen ja auch nicht Verluste vermeiden, sondern sie stoppen. Wenn man sie intelligent einsetzt, falls man die Märkte nicht beobachten kann, schützen sie nicht nur das eigene Depot, sondern sichern auch die eigene Handlungsfähigkeit. Dass Profis solche Order nicht benutzen, hat dagegen einfache Gründe. Sie sind sehr nahe an den Märkten und clever genug, um aus Positionen intelligenter auszusteigen als ein gewöhnlicher Kleinanleger.

Besonders merkwürdig sind Fishers Ausführungen zur US-Staatsverschuldung. Er hält sie für völlig ungefährlich, weil die Zinsen niedrig sind. Eine solche Auffassung grenzt schon ans Komische, weil die US-Notenbank diese Zinsen mit Milliardenbeträgen an aus dem Nichts erschaffenen Dollars künstlich niedrig hält und so unter anderem eine riesige Anleihenblase aufbaut, also durch den Aufkauf von US-Staatsanleihen deren Kurse oben hält und das auch öffentlich kundtut. Platzt diese Blase, wird das sehr wohl drastische Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Abgesehen davon hat die Dollarschwemme schon jetzt Auswirkungen auf Schwellenländer wie Brasilien, was wiederum nicht ohne Folgen für die US-Wirtschaft bleiben wird. Die Dinge sind also ein wenig vielschichtiger als Fisher das darstellt. Und das ist beileibe kein Einzelfall.

Neben einigen wirklich lesenswerten Ausführungen und einigen ziemlich zweifelhaften Einlassungen enthält dieses Buch aber auch reihenweise nutzloses Wissen. Wenn man nämlich weiß, was nicht funktioniert, hat man noch lange keine Ahnung, was wirklich funktioniert. Aber da kann man dann ja zu Ken Fisher gehen und ihm Geld zum Anlegen geben.

Mir hat in diesem Buch einiges gefallen, anderes nicht. Viel praktischer Nutzen wird aus ihm wohl eher nicht entspringen. Aber das war wohl auch nicht das wirkliche Ziel dieses Textes. Alles in allem nicht schlecht (was drei Sterne laut Seitenbetreiber bedeutet).
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fakt schlägt Mythos, 30. September 2013
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Börsen-Mythen enthüllt für Anleger (Gebundene Ausgabe)
Es gibt zahlreiche Börsen-Mythen, die sich jahrzehntelang hartnäckig halten und auch heute noch immer wieder in den Medien oder von Bankberatern kolportiert werden.
Wie häufig wird einem versprochen, das Kapital risikolos vermehrbar sei? Sind Anleihen sicherer als Aktien und verhindern Stop-Loss-Aufträge wirklich Verluste?

Der amerikanische Investmentbanker Ken Fisher ist zusammen mit seiner Co-Autorin Lara Hoffmans 17 Börsen-Mythen nachgegangen und hat diese im Vergleich mit Daten und Fakten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft.

"Hohe Rendite ohne Risiko" - solchen fadenscheinigen Versprechen bin ich in der Vergangenheit auch nicht auf den Leim gegangen. Ohne Risiko heißt ohne Volatilität - und da blieben dann nur noch wenige Anlageformen übrig. Spätestens die Inflation sorgt dann für einen Kapitalverzehr, wie die jetzige Niedrigzinsphase bei vergleichsweise hoher Inflation bereits anschaulich zeigt.
Aber es gibt auch Mythen, an die ich bisher geglaubt hatte, wie z.B., dass hohe Dividenden ein sicheres Einkommen garantieren. Auch Profis halten dividendenstarke Aktien für eine sichere Anlagestrategie, um im Alter regelmäßige Erträge zu haben, ohne das Kapital angreifen zu müssen. Fisher hält dagegen, dass Aktienkategorien (und da zählen auch Aktien mit hohen Dividenden zu) in Mode und wieder aus der Mode kommen. Des Weiteren ist ein Unternehmen per se nicht besser, weil es eine hohe Dividende ausschüttet. Den Shareholder Value kann man z.B. auch durch Reinvestitionen der Gewinne erhöhen, was sich häufig in einem höheren Aktienkurs niederschlägt. Weder Dividenden-Aktien noch Value-Aktien sind zu allen Zeiten führend. Da hilft nur eine permanente und individuelle Bewirtschaftung des Kapitals.
Stopp-Loss-Aufträgen stand ich in der Vergangenheit immer skeptisch gegenüber und habe sie nicht genutzt, obwohl sie - so der Mythos - Verluste stoppen sollen. In Fisher habe ich einen Unterstützer gefunden. Er behauptet, dass sie nicht nur keinen Schutz gegen Verluste garantieren, sondern sogar die Chancen erhöhen, Kursgewinne zu verpassen. Man sollte grundsätzlich eine Transaktion immer hinterfragen und nicht pauschale Aufträge geben, die nur die Bank reich machen - und zwar durch die Transaktionskosten.

Auch die Behauptung, Aktien gäben ein klares Kaufsignal, ist ein purer Mythos. Aktien sind und bleiben volatil. Klarheit ist eine Illusion und dazu noch eine teure. Stattdessen gibt Fisher hilfreiche Hinweise, wie man dem idealen Ein- und Ausstiegszeitpunkt möglichst nahe kommt. Garantien kann aber auch er nicht geben, denn erst im Rückblick weiß man, welche Art von Volatilität man durchgemacht hat. Dennoch eine sehr hilfreiche Darstellung.

Wer mehr über den Wahrheitsgehalt von Börsen-Mythen wissen und gleichzeitig Ratschläge für eine sinnvolle Geldanlage haben möchte, ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Mit vielen Daten und Schaubildern gelingt es den Autoren "Börsenwahrheiten" zu widerlegen. Einsteiger wie auch fortgeschrittene Anleger kommen da auf ihre Kosten.
Aber es gibt auch einige Punkte, die mir weniger gut gefallen haben: Zum einen finde ich die Überschriften häufig schlecht gewählt. Sie dienen weder zur Strukturierung des Textes noch vermitteln sie eine Kernaussage. Zum anderen ist die Übersetzung nicht immer sorgfältig. Das hemmt den Lesefluss und lenkt vom eigentlichen Inhalt ab. Bedauerlicherweise gibt es auch kein Indexverzeichnis.
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5.0 von 5 Sternen Juhu, 1% Zinsen!, 2. März 2014
Von 
Roter Reiter (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Börsen-Mythen enthüllt für Anleger (Gebundene Ausgabe)
Die derzeitigen Zinsstände lassen Anlegermythen ins Kraut schießen. Gut, dass mit Ken Fisher jetzt einer der renommiertesten Finanzkolumnisten einmal kräftig mit der Sense durchgeht. Nein, er sagt nicht, wie es geht. Er sagt"nur", wie es nicht geht. Sein Credo: "Anlageerfolg besteht zu zwei Dritteln aus der Vermeidung von Fehlern und zu einem Drittel daraus, dass man etwas richtig macht." Wer sich sein leicht verständliches Buch zu Gemüte führt,wird definitiv weniger Fehler machen. Und wird weder blind auf Anleihen setzen ("sicherer" - hoho), noch sich von Stoppkursen in Sicherheit wiegen lassen.

Wolfgang Hanfstein, Roter-Reiter
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4.0 von 5 Sternen Warnt vor den wichtigsten Anlegerfehlern !, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Börsen-Mythen enthüllt für Anleger (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist gut geschrieben und ließt sich sehr flüssig. Es warnt Einsteiger vor den größten Anfängerfehlern die man an der Börse machen kann. Allerdings geht es in diesem Buch überwiegend nur um Aktien und deren Vorteile gegenüber anderen Wertpapieren.
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5.0 von 5 Sternen Hilfreich, 7. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Börsen-Mythen enthüllt für Anleger (Gebundene Ausgabe)
Der Autor bringt sein Konzept klar auf den Punkt und belegt seine Behauptungen mit nachvollziehbaren Belegen.
Einfache und allgemein vertändliche Sprache. Praktisch gut umsetzbar.
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Börsen-Mythen enthüllt für Anleger
Börsen-Mythen enthüllt für Anleger von Lara Hoffmans (Gebundene Ausgabe - 2. September 2013)
EUR 22,90
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