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25
4,3 von 5 Sternen
Politische Korrektheit: Von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 14. Juni 2014
Hinter dem Begriff ‚Poiltische Korrektheit‘ verbirgt sich ein politischer Kampfbegriff. Im Untertitel ‚Von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren‘ weisen die Autoren Brückner / darauf hin. Die Tabuisierung vieler -Themen bremst die öffentliche Diskussion. Über Kriminalität durch zugezogene Ausländer, über deren kulturelle Unterschiede darf nicht geredet werden. Wer vom angeblichen gesellschaftlichen Konsens abweicht, wird als rassistisch, faschistisch, frauenfeindlich usw. diffamiert.
All das verstößt gegen die im Grundgesetz Artikel 5 garantierte Rede-und Meinungsfreiheit. Dahinter verbirgt sich die Absicht, die Gesellschaft grundlegend zu verändern. Letztlich gehen diese Bestrebungen von den 68ern und den radikal-fundamentalistischen Grünen aus, die beim langen Marsch durch die Institutionen nun an den Schalthebeln der Macht angekommen sind. Der Versuch, eine andere Gesellschaft zu erzielen, ist nicht neu. Denken wir nur an die Französische Revolution 1789 oder an den Marxismus, der Menschen mit sozialistischem Bewusstsein erziehen wollte. Da setzte man bei der Jugend an. Auch heute zielt man auf Schwächung der Familien. Heute sitzen Beamte und Lehrer total überrepräsentiert in den Parlamenten und beeinflussen schon in den Schulen die Jugend.
Ein wichtiges Instrument des Bemühens, die Gesellschaft umzuformen, sind die Eingriffe in die Sprache. Sie soll geschlechtsneutral sein, es gibt dann keine Studenten mehr, sondern nur noch Studierende. Und da mancher Schwachsinn heute global ist, machen auch andere Länder mit, so soll in immer mehr Ländern nicht mehr von Vater und Mutter, sondern nur von Elter 1 und Elter 2 gesprochen werden. Vieles, was die Autoren schreiben, klingt unglaublich, wird von ihnen aber im Anhang mit der Quellenangabe präzise belegt.
Eine große Rolle spielt der Gender-Wahn, nachdem nicht das biologische Geschlecht entscheidend ist. Jeder Mensch soll nun seine Geschlechtsidentität selbst wählen, deswegen ist es Standesämtern erlaubt, die Geschlechtseintragung frei zu lassen. Überbehutsam wird mit Ausländern umgegangen, was streng genommen natürlich gegen den im Grundgesetz garantierten Gleichheitsgrundsatz verstößt. So brauchen z.B. türkische Friseure bei Geschäftseröffnung keine Meisterprüfung vorzuweisen.
Intensiv beschäftigen sich die Autoren mit der Gefährdung der europäischen Wirtschaft, der Fragwürdigkeit des Euro. Sie belegen Falschaussagen wie zum Beispiel die durch das angebliche Waldsterben ausgelöste Hysterie. Seit 30 Jahren hat in Deutschland die Waldfläche um eine Million Hektar zugenommen. Äußerst fragwürdig ist auch das Gerede vom Klimawechsel. Zwar sind Meteorologen nicht in der Lage, das Wetter für die nächsten 14 Tage präzise vorauszusagen, aber Zukunftsprognosen über Jahrhunderte werden ihnen abgenommen. Wobei der Verdacht aufkommt, dass manche Zukunftssorge erfunden oder aufgebläht wird, um erneuerbare Energie stärker durchzusetzen.
Auch dieses Buch soll aufklären, um unsinnige und gefährliche Eingriffe in die Gesellschaft zu verhindern. Was kann der Einzelne dagegen tun? Wissen erwerben, sich ein eigenes, unbeeinflusstes Urteil bilden und sich nicht durch einengen lassen, sich in einer bestimmten Richtung politisch korrekt zu handeln. Jeder sollte laut und deutlich immer das zu sagen, was er selbst für richtig hält. Die Mehrheit ist vernünftig, sie darf aber nicht schweigen.
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97 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2013
Lange habe ich ein Buch gesucht, wo eine geballte Information dessen drin ist, was man realistische Berichterstattung nennen kann. Nun habe ich es endlich gefunden. Zu den beiden Autoren muss man sagen, dass sie sich erstklassig ergänzen. Die beiden holen sich irgendwie die selben Themen, wiederholen sich aber kaum, jeder hat seine Infos und Sichtweisen. Von Udo Ulfkotte habe ich schon einiges in den vergangenen Jahren gehört und gelesen, und muss sagen, dass dieses Buch sein bislang bestes war, war er (mit)geschrieben hat.
Wenn man die Botschaft dieses Buches mit dem der offiziellen Berichterstattung vergleicht, weiß man, dass man Fernsehgebühren bezahlt, um belogen zu werden. Die ARD-Tagesschau hat oft genug nur die Qualität der DDR-Aktuellen-Kamera: Alles wird so geschildert, wie es offiziell sein soll, und mehr nicht.
Dem Kopp-Verlag ist hier ein Produkt gelungen, dass es wirklich in sich hat: nämlich anprangernd zu sein, ohne anmaßend zu sein.
Was hier zu lesen ist, ist für mich vor allem eines: die links- und grünideologischen Meinungsvertreter vollführen einen Verfassungsbruch nach dem anderen.
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163 von 193 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 24. November 2013
Ob es sich um nachweisliche Tatsachen handelt und/oder sogar um den erklärten Willen der Mehrheit der Bevölkerung: Wenn es einer rücksichtlosen Minderheit gelingt, die Öffentlichkeit so zu manipulieren, dass jede freie Meinungsäußerung gegen die Interessen dieser Gruppe verfemt ist und hart geahndet wird, spricht man von "Politischer Korrektheit".

Das hat kuriose Züge, über die man zunächst noch lächeln kann. Die weibliche Schreibweise zum Beispiel beschränkt sich natürlich auf positiv besetzte Begriffe - Verweiblichungen wie "PennerInnen" wird man wohl selten antreffen. Allerdings legen die Damen Wert darauf, nicht mit einem weiblichen Piloten, sondern mit einer "Pilotin" bekannt zu sein - ob sie auch begeistert wären, mit einer Pilotin zu fliegen, für welche man niedrigere Anforderungsprofile verlangt hatte als für ihre fliegenden männlichen Kollegen, muss sich zeigen, wenn erst auch hier Quoten über Qualität gesetzt werden. Denn auf diesem Weg sind wir.

Dieses einfache Beispiel führt schon zum Prinzip, das in dem Buch "Politische Korrektheit" von Michael Brückner und Udo Ulfkotte in zahlreichen Aspekten diskutiert wird: Eine Gruppe - in diesem Beispiel die Frauen - möchte Vorteile erkämpfen, die im normalen Geschäft nicht zu erlangen wären. Also beklagen sie eine Diskriminierung und fordern eine Gleichstellung - als gäbe es nicht längst Frauen in der kämpfenden Truppe, an der Spitze der Regierung und natürlich auch im Cockpit.

Dummerweise gibt es nur wenige Frauen, die sich die schwere Ausbildung zum Verkehrspiloten zumuten möchten. In diesem Moment beginnt die Politische Korrektheit: Dann muss man eben für Frauen die Anforderungen senken. Was manche aus den Augen verlieren: Dies ist nicht nur der Beginn einer Diskriminierung von Männern, sondern ein gefährlicher Abstieg von etablierten Standards.

Was bei Berufschancen von Frauen und Männern vielleicht noch diskutiert werden darf, ist bei Muslimen längst im tödlichen Tabu gelandet. "Scheißdeutsche?" Warum nicht. "Scheißtürken?" Das gilt nach der politischen Korrektheit - und vor Gericht! - als Rassismus.

Die Autoren führen fast endlos immer brutalere Beispiele dafür auf, dass Migranten sich in immer breiterem Umfang das Sagen in der einstmals unseren Gesellschaft erobern. Für bestimmte Gruppen von Migranten wird sogar das Strafrecht plattgebügelt. Sozialbetrug? Bandenkriminalität? Gewaltverbrechen? Inzucht? Schändung? Vergewaltigung? Mord? - "das muss man vor dem kulturellen Hintergrund doch verstehen!"

Im Sinne der Politischen Korrektheit werden dann Polizeiberichte verbogen, Statistiken gefälscht, Klagen fallen gelassen oder schließlich vom Gericht weggetrickst. Schließlich haben wir das in Diktaturen gängige System, dass Staatsanwaltschaften und Gerichte nicht unabhängig sind, sondern ihre Anweisungen und Richtlinien im Sinne der Karriere von Politikern erhalten, die nach Migranten-Stimmen schielen. Wenn dann doch mal muslimische Verbrecher im Gefängnis landen, glaubt man, ihnen auch noch Toiletten bauen zu müssen, die nicht nach Mekka ausgerichtet sind.

Frauenquoten sind im Vergleich zu den Problemen, die zum Beispiel der ständige Intelligenzabbau durch Migration bringt, ja geradezu eine Kleinstbaustelle. So liegt zum Beispiel der Länder-IQ in der Türkei bei 85 - der in Singapur bei 108. Import von Intelligenz bringt Geld - direkte Verbindungen zwischen dem Länder-IQ und dem Wirtschaftsergebnis sind eindeutig nachgewiesen.

Leider funktioniert der Mechanismus auch in die andere Richtung. Jahr für Jahr nimmt unsere Wirtschaftskraft ab, weil wir Migration aus Ländern bis runter zu Länder-IQs von 59 zulassen. Man muss sich mal vor Augen führen: In den USA dürfen Verbrecher mit einem IQ unter 70 wegen ihrer geistigen Schwäche nicht hingerichtet werden - bei uns sollen solche Leute in Zukunft im Wettbewerb gegen hochintelligente Asiaten die Renten verdienen?

Die Verdrängung des Themas Intelligenz schlägt hohe Wellen. So gibt es erste Komplexprediger, die Intelligenztests gerne verboten sehen möchten - in bester Tradition von Stalin und Hitler, welcher die höhere Intelligenz der jüdischen Bevölkerung mit einem Verbot unter den Tisch kehren wollte.

Doch es kommt noch härter: Während große Wettbewerber wie die USA gezielt Qualifikation und Intelligenz importieren, verjagen wir dadurch, dass wir ihre Intelligenz nicht nutzen wollen, gerade unsere besten Mitbürger: Jedes Jahr werden 170.000 qualifizierte und intelligente, gut ausgebildete junge Menschen, darunter rund 40.000 Leistungsträger, aus unserem Land geekelt: In einer islamischen Republik, die künftig von ungebildeten und auffassungsschwachen Gewaltbereiten beherrscht werden soll, wollen freiwillig eben nur Leute leben, deren Sehnsucht einer Rückkehr ins Mittelalter gilt.

Zur "Politischen Korrektheit", dem - wie hoffentlich verständlich wurde - wohl zynischsten Euphemismus unserer Zeit, gehört natürlich auch die entsprechend verlogene Propaganda. So wird inzwischen getan, als hätten die Türken Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut. Als hätten wir sie gebraucht. Als hätten wir sie gerufen.

Das alles ist nicht wahr. In Wirklichkeit musste die deutsche Regierung erst 1961 auf massiven Druck der USA kleine Kontingente türkischer Arbeiter befristet ins Land lassen. [1] Damals, 16 Jahre nach dem Krieg, war Deutschland von der ganzen Welt hoch angesehen als Wirtschaftswundernation. Gastarbeiter gab es in Deutschland vorher nur aus Ländern des westlichen Kulturkreises wie Italien und Spanien. Niemand wollte damals Menschen aus fremden Kulturkreisen, die niemals in unsere Zivilisation, unser Rechtssystem und unsere Wirtschaft integrationsfähig waren.

Soweit der Versuch, wenigstens einige zentrale Themen und Gedanken aus diesem geradezu an peinlichen Beispielen "platzenden" Buch zu vermitteln.

Aber über das Dargelegte hinaus, was wie stets vorzüglich durch Referenzen - meist aus überregionalen Zeitungen und Zeitschriften - unterstützt ist, bleiben Fragen, die durch eine reine Betrachtung des Geschehens nicht zu beantworten sind. Fragen wie:

Wie kann das alles geschehen sein? Ich meine, wenn ein großer Teil der geplanten Stromautobahn überhaupt nicht zu den Nordsee-Windparks geplant ist, sondern zu zwei neuen, russischen Kernkraftwerken, haben wir wieder den Energie-CDU-Klüngel an den Strippen. Von wegen Ausstieg...

Aber wer sind die angeblichen Gutmenschen, die unser Land über die Migration ruinieren? Und wie kommen sie ans Geld? Verständlich, dass diejenigen, die genüsslich unsere Sozialkassen aussaugen wie transsilvanische Vampire, inzwischen massiven Druck ausüben. In Solingen und Krefeld sind inzwischen die Weihnachtsbeleuchtungen Geschichte, die Politiker feiern islamische Feste. Aber erst mal hat man sie ja gegen den Widerstand der Bevölkerung ins Land mogeln müssen.

Die Angabe, dass inzwischen ein monströser Dienstleistungs-Apparat jährlich über 2 Milliarden Euro an Steuergeldern damit verbrät, Migranten zum Beispiel die Behördengänge zu erledigen, bringt schon etwas Licht in die Lobbyszene. Dass gerade SPD und Grüne die "Multikultiszene" so süß finden, liegt natürlich an der Hoffnung, die Stimmen abgreifen zu können. Kann man nur hoffen, dass keine 11-jährigen Töchter grüner PolitikerInnen von jungen Muslims in die Kunst der Liebe eingeweiht werden - obwohl, man sieht das in dieser Partei ja nicht so eng. Habe ich erwähnt, dass ich begeisterter Grün-Wähler war? Das ist mir heute ja so peinlich...

Dass die Politik unser gebundenes Rechtssystem zur Farce "weist", wurde bereits erwähnt. Aber bei der unfassbaren Militanz, die aus unzähligen Beispielen des Buchs deutlich wird, fragt man sich doch auch, inwieweit inzwischen schon massiver persönlicher Druck auf Polizei und Justiz ausgeübt wird. Man stelle sich vor: da macht eine 2.600 Personen starke Muslimfamilie, die in Bremen von unseren Sozialkassen lebt, fast 50 Millionen Jahresumsatz mit Rauschgifthandel. Unwahrscheinlich, dass solche Leute sich zwar herausnehmen, einer Richterin ins Gesicht zu spucken, aber ansonsten lieb und brav abwarten, was da von der Kanzel verkündet wird. Apropos Kanzel: Die Kirchen arrangieren sich: da zahlen tatsächlich die Katholiken Schutzgeld an "islamische Sicherheitskräfte", damit der Geistliche nicht dasselbe segnen muss.

Ach, das wussten SIE auch nicht? Nach den Autoren werden JEDEN TAG in Deutschland mehrere(!!!) Kirchen und Friedhöfe angegriffen. Solches scheint der Leitpresse in unserem christlichen Abendland allerdings ebenso wenig der Erwähnung wert zu sein wie der "politisch korrekten" Polizeistatistik. Da wartet man - politisch korrekt - lieber darauf, dass mal wieder irgendwo zwei Hakenkreuze auf einer jüdischen Einrichtung auftauchen.

Im gleichen Monat, in welchem in Garben bei Hannover eine christliche Kirche von Zuwanderern in Brand gesteckt worden ist, wurden in Ägypten innerhalb von 5 Tagen 63 christliche Kirchen angezündet. Haben Sie das Eine oder das Andere in Ihrer Zeitung gelesen? Stand da was von muslimischen Fanatikern als Tätern?

Man stelle sich mal vor, in Deutschland würden 63 Moscheen angezündet!

Was ist bloß aus unserem schönen Land geworden?

print-jury 5* A1182 © 23.11.13 ABR 2.470 Rezensionsexemplar

[1] Am besten kann man die Deutschlandpolitik der USA als "gezielte Destabilisierung" zusammenfassen
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60 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2013
Ein mutiges und meinungsstarkes Buch. Die Autoren sprechen Klartext und machen deutlich, wie sehr wir alle der Gehirnwäsche der politischen Korrektheit unterliegen. Ulfkotte und Brückner machen sich mit diesem Buch sicher nicht nur Freunde. Doch das ist auch nicht ihre Absicht. Sie wenden sich an all die vielen Freigeister, die es in unserer Gesellschaft noch immer gibt. Für diesen Mut und die klare Sprache, die sie wählen, gebe ich die Bestnote.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2015
Das Buch ist recht informativ, bewegt sich aber stilistisch unterhalb eines Sarrazin und kommt auch nicht an dessen argumentative Klarheit heran. Die Themen sind ähnlich gelagert, es gibt allerdings auch viel Neues. Der Jargon könnte etwas sachlicher sein, er klingt manchmal etwas nach Dampf ablassen, ist jedoch nur selten nervig. Bei diesem wichtigen Thema sollte er m.E. aber umso sachlicher gewählt sein.

Interessant sind die Beispiele und Vorkommnisse, die man aus der Presse nicht unbedingt mitbekommen hat (z.B. der Trubel um Dirk Nowitzki oder die Tchibo-Pantoffeln, die angeblich Nazi-Botschaft enthielten). Vieles ist kaum zu glauben und daher verständlich, dass die Medien lediglich lokal berichten. Bei stichprobenartiger Überprüfung findet sich im Netz Übereinstimmug. Auf Seite 202 hätte man erwähnen können, dass im Falle des von Türken totgetretenen Daniel S. der Hauptverdächtige für 5 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis gegangen ist. Das Urteil ist rechtskräftig (möglicherweise nach Redaktionsschluss).

Der Teil über die Frauenquote und den Nanny-Staat, der mit seiner Doppelmoral zwar mündige Bürger wünscht, aber gleichzeitig die Unmündigkeit kultiviert ist stichhaltig und zutreffend.
Die ersten 120 Seiten gehen also mehr oder weniger in Ordnung, hier und da nur kleine Unstimmigkeiten.

Dann auf Seite 124 Brückners erster Schnitzer: Müll minimieren habe auch negative Seiten, weil die Müllverbrennungsanlagen nicht mehr ausgelastet und rentabel sind. Dafür werde dann Müll aus dem Ausland gekauft.
Das mag sein, aber wir bauen Müllverbrennungsanlagen nicht, weil wir rentable Anlagen betreiben wollen, sondern weil wir Restmüll produzieren und nicht wissen wohin damit. Die Anlagen sind also Konsequenz und nicht Voraussetzung. Wenn wir weniger Müll produzieren, ist es sinnvoll diese Anlagen wieder abzuschalten und eben abzubauen. Wenn es da langfristige Verträge gibt, kann man diese eben ändern, bzw. auflösen - mit den jeweiligen Folgen. Verträge sind menschengemacht und lassen sich verhandeln. Wenn etwas verbrennt, dann ist das Chemie und läßt sich nicht rückgängig machen (die theoretischen Physiker sprechen hier von "unumkehrbaren Zeitpfeil"). Verträge sind immer umkehrbar - mit entsprechendem Geheule und Gejaule, das ist klar.

Das Sparen von Ressourcen ist im Gesamtsystem Erde also immer sinnvoll. Wenn das System Erde + Mensch + Verträge nicht sinnvoll ausgelegt ist, muss man die Verträge ändern, bzw. das menschliche Verhalten.

Dann geht es weiter: Seite 127. "Alles gelogen - außer es [das Elektroauto] macht keinen Lärm. Falsch, ab ca. 30 km/h sind Elektroautos genauso laut wie moderne Verbrennungsmotoren, weil die Abroll- und Windgeräusche der mittlerweile superleisen Verbrennungsmotoren überwiegen. Also ist das E-Auto noch gelogener, als der Autor ohnehin schon vermutet ? Nicht ganz, denn es gibt auch Länder, die Windstromüberschuß haben und damit regelrecht zu kämpfen haben (z.B. Dänemark). Die fahren dann tatsächlich 100% regenerativ, wenn man mal die Herstellung absieht. Aber auch bei dieser läßt sich beobachten, dass die Hersteller auf eine möglichst durchgängige "grüne" Produktion achten (siehe BMW). Das geht aber nicht von heute auf morgen und schon gar nicht nach 100 Jahren Siegeszug der Verbrennungsmotoren.

Weiter geht's dann auf S. 129. Mit einem "Ach ja, und die großstädtischen Gutmenschen auf dem Fahrrad:" soll wohl jeder sein Fett weg kriegen. Da hat der Hr. Brückner offensichtlich schlechte Erfahrung mit einem Radfahrer in einem Park gemacht ("...dass man sich mitunter nur mit einem Sprung in die Büsche retten kann").
Müsliessende Gutmenschan in Sandalen auf Fahrrädern sind doch mittlerweile selten. Die Radler, die man in den Städten sieht, bauen eher aktiv eine Sporteinheit in ihren Tagesablauf, weil sie sonst keine Zeit dafür finden. Die Probleme mit Radfahreren, die wir in den Städten haben, kommen daher, dass der Fahrradverkehr fast jedes Jahr einen zweistelligen Prozentzuwachs erfährt, während die Infrastruktur und Verkehrssysteme den Fahrradfahrer nie vorgesehen, bzw. die letzten 30 Jahre eher zu den Fußgängern gezählt haben und somit ca. 30 - 40 Jahre hinterherhinken. Dort wo viele lang wollen, aber nie was geplnt war, gibt's halt Stress (siehe akltuelle Flüchtlingsdramen).

Fazit: Die Herrn haben nicht das Zeug zum Überzeugen wie ein Sarrazin. Eher wird gedonnert und gewettert, dass alles Mist ist, was aus der Gutmenschenecke kommt. Ich bin sicherlich kein Gutmensch, dazu fehlt mir zuviel, und ich wähle bestimmt auch nicht grün. Aber manches ist eben doch sinnvoll, auch wenn es der Gutmensch erfunden hat (z.B. nicht rauchen). Über weite Strecken gibt es aber auch Interessantes zu lesen, wie z.B. dass die Türken eben nicht am Aufbau Deutschlands beteiligt waren und warum Deutschland damals die muslimischen Gastarbeiter nehmen musste. Vorstellbar, dass es heute ähnlichen Druck von aussen auf die Bundesregierung gibt, den wir dann wiederum in 30 - 40 Jahren zu lesen bekommen.

3 Sterne und ein halbes kleines Sternchen.
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39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2013
Klar, dass nach der Lektüre einige Gift und Galle spucken - wie der Zwei-Sterne-Rezensent auf dieser Seite. Aber für viele Bürger, die sich nicht dem Meinungsterror beugen wollen, ist dieses Buch ein wahrer Lichtblick. Endlich wird mal Klartext geschrieben. Mutig und fundiert. Ein klarer Kauf.
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2014
Das Internetlexikon Wikipedia belehrt uns: ...bezeichnet Politische Korrektheit einen Sprachgebrauch, der durch eine besondere Sensibilisierung gegenüber Minderheiten gekennzeichnet ist und sich der Anti-Diskriminierung verpflichtet fühlt." Die beiden Buchautoren sehen darin indes eine von Gesinnungspolizisten und Meinungsdiktatoren" (so der Untertitel) betriebene Politik, die auf eine Gleichschaltung der Gesellschaft und die Ausgrenzung, Diffamierung und Unterdrückung von Personen zielt, die ihre Gedanken und Meinungen nicht bedingungslos ihrem Diktat unterwerfen wollen. Politische Korrektheit und Demokratie schließen einander aus, so die zentrale These.

Die einzelnen Kapitel sind den Hauptkampflinien gewidmet an denen politisch korrekte Meinungsdiktatoren aktiv sind: Euro-Politik (wer am Mantra Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" zweifelt, deklariert sich automatisch als Hinterwäldler), Steuerpolitik (wer namhafte Teile des von ihm Erarbeiteten selbst behalten möchte, ist ein ruchloser Egoist), Ökoinvestments (wer gegen die Landschaftsverschandelung durch Windräder aufmuckt, ist ein verdeckter Agent der Öl- oder Atomlobby und agitiert für eine nicht zu verantwortende Umweltzerstörung), Immigration (wer angesichts des massenhaften Zuzugs orientalischer Kulturbereicherer" nicht in Freudentänze ausbricht, ist ein Rassist), Gender Mainstreaming (wer heute noch von der Existenz biologisch determinierter Geschlechter überzeugt ist, hat gar nichts begriffen) und Wirtschaftspolitik (wer einen freien Markt der Staatsplanung vorzieht, ist ein neoliberaler Ausbeuter).

Zum Beleg für ihre Ausführungen, wird eine beachtliche Fülle von mit Quellenangaben versehenen Zitaten aus Literatur und Massenmedien aufgeboten. Die beschriebenen, hauptsächlich am Beispiel Deutschlands aufgezeigten Fehlentwicklungen, sind selbstverständlich auch in Österreich und in vielen anderen Ländern Europas zu beobachten.

Im Ausblick am Ende des Buches wird zum Widerstand aufgerufen. Immerhin ist die Redefreiheit ein grundgesetzlich garantiertes Recht. Wir sollten nicht willfährig und ohne zu zögern durch jeden von selbsternannten Moralaposteln hochgehaltenen Feuerreifen springen!

Daß im Zentrum der politischen Korrektheit stets die angeblich berechtigten Ansprüche von Nichtproduzenten stehen, die zu Lasten und auf Kosten der Produzenten und Leistungsträger gehen, geht aus dem Text nicht deutlich genug hervor. Daß es sich beim einzig echten Nutznießer der unermüdlichen Wühlarbeit der politisch korrekten Sturmabteilungen um den Staat handelt, dem mit dem Ruf nach einer ständig weiteren Einschränkung von Gesinnungs- Meinungs- und Redefreiheit immer größere Macht über die Bürger zuwächst, bleibt ebenso unerwähnt wie die Tatsache, daß die angeblich Schutzbedürftigen zugleich zu seinen hilfslosen Mündeln degradiert werden.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2014
Jeder von uns kennt diese "Gutmenschen", die Fehler ihrer Mitmenschen mit dem erhobenen Zeigefinger kommentieren, und über die eigenen großzügig hinwegsehen. Dieses Buch zeigt anschaulich und, - nachprüfbar, wahrheitsgemäß wie die persönliche Meinung des Individuums, gegängelt und unterdrückt wird. Wie die Wahrheit, die in ein allgemeingültig erlogenes Bild nicht passt, verschwiegen und stellenweise vertuscht wird. Dieses Buch zeigt anschaulich, wie die Moral, der Ethos, - eine ganze Gesellschaft durch die Medien, Politik und von besagten "Gutmenschen", die meinen ein Meinungsmonopol zu besitzen, manipuliert wird.
Dieses Buch zeigt auf, wie diese Meinungsdiktatoren das Grundgesetz unterlaufen, wie das Grundrecht der Meinungsfreiheit und der persölichen Selbstentfaltung, mit Füßen getreten wird und Andersdenkende Diffamiert und verleumdet werden. Ein wertvolles Buch, das die Grenzen der Toleranz aufzeigt und den Spiegel der Wahrheit vorhält, über eine deutsche Gesellschaft, die ihre besten Werte verleugnet, verrät und missachtet. Ein Buch, das dadurch polarisiert, weil es unangenehme Wahrheiten aufzeigt und anprangert.... Es gibt viele persönliche Wahrheiten und nichts ist so erschreckend und unangenehm wie die Wahrheit..... Ich selbst war von diesem Buch erschüttert und musste bei meinem Dienst als Polizeibeamter, der mit allen teilen der Gesellschaft zu tun hat, ähnliche Feststellungen machen...
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2013
Ich ärgere mich schon seit geraumer Zeit über die selbstgerechten Allesbesserwisser. Sie glauben, sie sind im Besitz der alleinigen Wahrheit und sind dabei in Wirklichkeit doch nur Meinungsterroristen. Sie sind im Glauben, nur mit ihren Ansichten kann die Welt besser gemacht werden und wollen so die Welt zwangsbeglücken!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2014
Das Wichtigste vorweg. Ich habe das Buch verschlungen. Es ist gut geschrieben und vor allem unterhaltsam. Ich habe mich an vielen Stellen erkannt, da ich auch dazu neige, mich oft selbst zu zensieren. Man/Frau soll doch politisch korrekt sein. Sollen wir das wirklich?

Für mich ist das Buch ein Beitrag zur Sicherung des Grundrechts auf frei Meinungsäußerung!

Weiter so und immer mal politisch inkorrekt!
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