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Kundenrezensionen

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Mir fällt es sehr schwer, etwas gegen Bücher ins Feld zu führen, die sich mit Wildkräutern befassen, weil man den Verzehr dieser Pflanzen nicht oft genug empfehlen kann. Sie sind unverzüchtet und enthalten noch die Vitalstoffe, die wir so dringend brauchen, aber in der industriell erzeugten Nahrung kaum noch finden.

Dieses Buch stellt auf etwas mehr als 140 Seiten 50 wilde Gewächse vor, wobei darunter auch solche sind, von denen man nur die Früchte essen sollte. Danach folgen auf etwa 100 Seiten zahlreiche Rezepte.

Die Vorstellung der Pflanzen geschieht nach immer demselben Schema. Zunächst wird jede von ihnen kurz beschrieben, dann folgen Standort, Blütezeit, Samenbildung, "Was gut schmeckt", Sammelzeit und "ähnlich essbare Pflanzen". Nach einem eventuellen Hinweis auf eventuelle Gefahren kommen eine Aufzählung wichtiger Inhaltsstoffe, Hinweise zur Heilwirkung, Anbautipps für den eigenen Garten und Bemerkungen zur Verwendung in der Küche.

Wildpflanzen anbauen zu wollen, ist ein offensichtlicher Widerspruch in sich. Diese Pflanzen suchen sich die für sie besten Standorte selbst aus. Folgt man dieser offenkundigen Tatsache, dann wird die Selbstversorgung schon etwas zeitaufwendiger. Man muss diese Pflanzen in der Natur suchen. Und dann wird man feststellen, dass sie keineswegs wie im eigenen Garten alle an einem Ort wachsen.

Beim Suchen hingegen wird einem dieses Buch keine besonderen Dienste erweisen, denn die Fotos sind (wie in fast allen solchen Büchern) meistens nicht ausreichend, um die Pflanzen eindeutig zu identifizieren. Wenn man also unsicher ist, sollte man lieber erst einmal eine geführte Kräuterwanderung mitmachen, bei der man die Pflanzen nicht nur sehen, sondern auch anfassen, riechen und schmecken kann. Danach sind gewöhnlich die meisten Unsicherheiten verschwunden.

Die Hinweise der Autorin erweisen sich im Grunde als nützlich. Allerdings hatte ich gelegentlich meine Zweifel, ob sie wirklich über so viel Erfahrung verfügt, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Beispielsweise empfiehlt sie Giersch als fast ganzjährig essbare Pflanze. Wenn man ihn roh verzehren möchte, dann schmeckt er nur im Frühjahr hervorragend, danach sind die Blätter hart, und sie schmecken nicht. Hat man ihn im Garten, dann kann man Flächen, auf denen er wächst, gelegentlich abmähen, um junge Triebe zu provozieren.

Ähnlich rudimentär sind die Hinweise zum Sanddorn. Leicht auffindbar ist Sanddorn eigentlich nur an der Küste. Bevor man sich solche Pflanzen in den Garten holt, was immerhin im Buch empfohlen wird, sollte man vielleicht erst einmal im Herbst an die See fahren und Sanddorn dort zu ernten versuchen. Danach ist man vielleicht davon geheilt. Wenn man ihn dennoch in den Garten holen möchte, dann sollte man wissen, dass aus den unscheinbaren Pflanzen aus der Gärtnerei sehr schnell riesige Sträucher werden, die eher selten Früchte tragen, deren Kriechwurzeln man aber nicht mehr bändigen kann, sodass man bald überall im Garten neue Triebe finden wird.

Schließlich wären dann noch die Hinweise zu den Inhaltsstoffen. Dahinter steckt der Grundgedanke der Schulmedizin, dass man zur Gesunderhaltung irgendwelche Tinkturen, Tröpfchen oder Salben mit bestimmten Inhaltsstoffen brauche. Wildkräuter sind in diesem Zusammenhang so etwas wie auf der Wiese wachsende Tabletten. Wenn man jedoch Wildkräuter einfach als Nahrung betrachtet und ständig roh ißt, dann braucht man sich bald auch keine Gedanken mehr über irgendeine Medizin zu machen. Beim Zerkochen, was in diesem Buch später mehrfach empfohlen wird, geht diese Wirkung wahrscheinlich größtenteils verloren. Übrig bleibt allein ein gewisses Wildaroma. Die wohltuende und gesunderhaltende Wirkung von Wildkräutern beruht nicht auf ihren Inhaltstoffen allein. Wenn das so wäre, könnte man doch einfach in die nächste Drogerie oder Apotheke gehen und sich das künstlich hergestellte Äquivalent besorgen. Merkwürdigerweise erreicht man so aber oft das genaue Gegenteil von dem, was man wollte.

Alles in allem hat man mit diesem Buch einen ganz nützlichen Ratgeber, den man aber durch eigene praktische Erlebnisse ergänzen muss, damit man mit ihm etwas anfangen kann. Eigentlich ist alles in Wirklichkeit nämlich viel einfacher. In der Natur findet man immer recht einfach, verwechslungsfrei und auch in größeren Mengen: Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Wegerich, Brennessel, Taubnessel und Franzosenkraut (dies kommt im Buch nicht vor). Auch die Topinambur kann man, wenn man keinen Garten hat, irgendwo an einem sonnigen Platz (wo es keine Wildschweine gibt) in die Erde bringen und dann im Spätherbst ernten. Die Kräuter ißt man dann sofort roh, verarbeitet sie zu Salaten oder nutzt Rezepte aus diesem Buch.
1212 Kommentare|113 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 11. September 2013
In manchem Überlebensratgeber wurde in letzter Zeit auf die Vielfalt nützlicher Wildpflanzen hingewiesen, die für Kundige in unserer Umgebung zum Nulltarif und dazu noch hoffentlich frei von Pestiziden zur Selbstversorgung zu Verfügung stehen. Dabei tauchte gelegentlich Kritik auf, dass die aufgeführten Beispiele nicht ausführlicher behandelt worden sind.

Nun, genau diese Lücke füllt Constanze von Eschbach in für meinen Geschmack optimaler Weise.

Das vorgestellte Pflanzensortiment enthält sicher nicht jedes Kraut, das man noch irgendwie in der Küche verwenden könnte, dürfte aber mit 50 Beispielen einen guten und hinreichend umfassenden Überblick bieten. Dabei wird jede Pflanze auf 2-3 Seiten vorgestellt. Man erfährt, wo man sie findet, wie man sie erkennt, wann man sie sammeln sollte, welche Teile verwertbar sind, warum sie uns nützen und was man damit zubereiten kann.

Auf den Katalogteil von knapp 150 Seiten folgt der Küchenteil mit vielen wichtigen Hinweisen und Rezeptbeispielen, die Einsteigern den rechten Weg weisen und Fortgeschrittenen Anregungen zu weiteren Experimenten liefern.

Trotz der vielen und hochwertig gedruckten Fotos bleibt das Ganze handlich und findet bei der nächsten Wanderung sicher Platz im Rucksack. Für spätere Auflagen würde ich anregen, eventuell den Pflanzenteil und den Küchenteil in zwei Büchlein aufzuteilen.

Ein echter Helfer für Menschen, die sich jenseits des Supermarkts gesünder und leckerer ernähren wollen!

print-jury 5* A1174 © 11.9.2013 ABR 9.297 Rezensionsexemplar
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Geärgert habe ich mich bei diesem Buch lediglich über das Cover. "Selbstversorgung...", dies klingt bereits wie ausschließlich, erweckt den Eindruck hier ist eine besonders fundamentalistische Autorin am Werk.

Beschäftigt man sich allerdings mit dem Inhalt des Buches, gewinnt man schnell den Eindruck, hier geht es um das Augen öffnen, für das was an Wildkräutern bislang unbeachtet am Wegesrand steht.

Und da führt die Autorin 50 Pflanzen, bekannte und mir auch gänzlich (noch) unbekannte auf und beschreibt Inhaltsstoffe, Anwendung bei welchen Beschwerden, auch einige selbsterprobte Rezepte verrät sie. Für den der einen eigenen Garten hat, sind bei einigen Pflanzen gleich Anbautipps dabei.

Der Inhalt dieses Buches weckt Neugier und Lust die Natur zu entdecken und viel mehr als bislang mit ihr im Einklang zu leben. Die Autorin hat ein sehr reiches Wissen und teilt dieses mit ihren Lesern, herzlichen Dank dafür!
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am 12. Mai 2014
Da ich noch nicht so viel Erfahrung mit Wildpflanzen habe, war ich froh, dass es viele gute Bilder und Hinweise enthält. Besser kann man es in einem Buch wahrscheinlich nicht abbilden. Es ist übersichtlich und gut gegliedert und hat meine Auswahl an kostenlosen Leckerreien erweitert.
Auch die Rezepte sind interessant und pfiffig. Besonders gefallen haben mir die Spätzle mit Klettenlabkraut und Brennnessel. Das Grundrezept ist einfach und das Ergebnis sehr schmackhaft. Einiges ist eine tolle Erweiterung für die Alltagsküche.
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am 23. Januar 2015
Wie schon jemand in einer Rezension vor mir schrieb, "Könnten ruhig kleinere Fotos drinnen sein". Damit gemeint sind vermutlich Bilder von giftigen Doppelgängern, die wirklich fehlen. Hatte ich übersehen sonst wäre meine Wahl auf ein andere Buch gefallen. Leider fehlt so eine optische Gegenüberstellung komplett, so dass ich mir ein zweites Buch zusätzlich kaufen muss. :-(

Dieses behalte ich allerdings! ;-) Dennoch nur drei Sterne da dieses Buch alleine für mich ohne Nutzen ist.
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am 9. Februar 2015
Endlich scharfe unmißverständliche Kräuterfotos mit perfekter Kräutererklärung. Das Buch enthält viele praktische Tipps zur Verwendung und Verarbeitung der Wildpflanzen. Es sind zahlreiche Verarbeitungsrezepte enthalten. Sehr schöne Literatur für Wildpflanzenliebhaber und-sammler.Sehr zu empfehlen.
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am 7. Oktober 2015
… endlich beim nächsten Spaziergang das besondere Etwas mitnehmen zu können. Mit Wildpflanzen zu kochen ist nicht nur "zeitgeistig" sondern erfordert auch ein botanisches Wissen dass den meisten - so auch mir - fehlt. Mit diesem Buch gelingt der Beutezug in die Natur allerdings hervorragend - Gäste sind jedesmal erfreut :)
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am 19. Mai 2016
gibt inhaltlich und übersichtlich mit Bildern und Beschreibung wieder, was und wie verwendbar ist und wofür, praktisch, einfach, gut, sehr verständlich
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am 9. September 2014
Habe mir das Buch hauptsächlich zum aufpeppen meiner Green Smoothies gekauft.

Bin begeistert von der Anzahl an Kräutern die dort vorgestellt werden und welchen Ort diese bevorzugen.
Finde auch sehr gut, dass hier bei den Pflanzen drauf hingewiesen wird wenn man davon nicht zu viel Essen sollte - weil z.B. zuviel Oxalsäure enthalten ist.

Nach der Kräuter-Rundschau gibt es eine Sammlung mit einigen leckeren Rezepten.
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am 5. Juni 2014
Buch is prima. Stehen ne Menge Rezepte drin und----auch Warnungen vor üblen giftigen Doppelgängern im Reich der Kräuter, hier vor allem zu erwähnen der Schierling!!!Könnten kleinere Fotos drinnen sein, deshalb only 4 Stars.
Viel Freude Euch allen beim *Billig und gesund schmausen*
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