Kundenrezensionen


10 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fundierte Klarstellung...
...dessen,was der >>allseits beliebte<< Zahi Hawass so alles auf dem Kasten, bzw. auf dem Kerbholz hat.

Stanglmeier portraitiert den "Retter der Kunstschätze" in seinem Buch ganz klar und schonungslos. Ist Hawass nicht nur korrupt, sondern hat jahrelang die Menschen mit seinen "Entdeckungen" und Verformungen des ägyptischen Geschichtsbildes als...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2011 von Roland Roth

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zahi Hawass
Das Buch ist sehr toll aufgemacht, Glanzpapier und farbige Fotos, klasse. Die langen Schachtelsätze des Autors allerdings verhindern ein flüssiges Lesen. Immer wieder muss man die Sätze durchgehen, um das Geschachtele zu verstehen. Der Sinn dieser Grammatikübungen entzieht sich mir.

Dass Zahi Hawass ein Selbstdarsteller der übelsten...
Veröffentlicht am 20. Januar 2012 von Anna Inna


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fundierte Klarstellung..., 2. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
...dessen,was der >>allseits beliebte<< Zahi Hawass so alles auf dem Kasten, bzw. auf dem Kerbholz hat.

Stanglmeier portraitiert den "Retter der Kunstschätze" in seinem Buch ganz klar und schonungslos. Ist Hawass nicht nur korrupt, sondern hat jahrelang die Menschen mit seinen "Entdeckungen" und Verformungen des ägyptischen Geschichtsbildes als Lügner hinters Licht geführt?

Stanglmeier erhebt hier schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Wächter über die Kunstschätze Ägyptens.

Dabei ist Zahi Hawass' Rolle als Anhänger Mubaraks das kleinste Übel, wenn hier berichtet wird, wie der "letzte Pharao Ägyptens" in vielen dubiosen Dingen der Mitwisserschaft oder als Drahtzieher hinter den Kulissen bezichtigt wird.

Wie Hawass agierte und "regierte", davon können zahllose Ägyptologen und Forscher aus allen Teilen der Welt ein unrühmliches Lied singen.

Dabei ist Hawass längst nicht aus der Strippenzieher-Zentrale der Macht verschwunden, sondern rührt auch heute noch umso mehr kräftig in dem Dunst der Ägyptologie und in einer unfassbaren Verzerrung des Geschichtsbildes einer der ältesten Kulturen der Menschheit.

Ein brisantes Enthüllungsbuch, das selbst dann immensen Zündstoff enthält, wenn nur die Hälfte davon wahr wäre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stanglmeier entwirft ein für mich neues Hawass - Bild, 6. November 2011
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Schon seit Jahren ist es bei mir so, kündigt die Zeitung für den Abend eine Reportage mit Zahi Hawass im Fernsehen an, sitze ich als erster vor der Glotze. Für mich kam dieser Mann bislang immer als eine Person rüber, die für die ägyptischen Kunstschätze eintritt und sie versucht aus allen Ecken der Welt zurück nach Ägypten zu holen.

Stanglmeier jedoch entwirft in seinem Buch jedoch ein völlig neues Hawass - Bild. Demnach ist er korrupt, ein Lügner und hat jeden Anspruch als moralischer Wächter über die Kunstschätze seines Landes verloren. Und damit meint der Autor nicht, dass Zahi Hawass bis zuletzt ein Anhänger Mubaraks war.

In 21 Kapiteln überführt der Autor den sogenannten letzten Pharao Ägyptens immer wieder der Mitwisserschaft oder auch des Drahtziehers hinter den Kulissen.

Erstaunlich aktuell sind die Geschehnisse die Stanglmeier kommentiert. So beleuchtet er die Rolle von Hawass in der "Nacht des Zorns" in Kairo. Damals hatten Menschenmassen das Ägyptische Nationalmuseum gestürmt.

So reiht sich Geschichte an Geschichte und mein glorifiziertes Hawass - Bild leidet sehr deutlich. Mein persönliches Fazit: Es ist wie so oft in der Geschichte - Lässt man einer einzigen Person zuviel an Macht, wird sie missbraucht.

Eine sehr interessante Lektüre!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ich wäre gern Cheops, der Pharao geworden.", 29. Dezember 2011
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Aber dazu war Zahi Hawass etwas spät dran. Immerhin war er bis vor kurzem noch der Chef des Ministry of State für Antiquities Affairs in Ägypten. Doch die sogenannte Arabische Revolution spülte ihn aus dem Amt, obwohl er sich mit aller ihm eigenen Raffinesse und seinem Beziehungsgeflecht dagegen gewehrt hatte.

Noch 2005 wurde er vom Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt gezählt. Aber vielleicht zeigt diese angebliche Ehre auch nur, wie man uns gelegentlich auf den Arm zu nehmen versucht. Wer ist nun dieser Zahi Hawass? Zunächst einmal war er lange Zeit der oberste Ägyptologe in seinem Heimatland, ein Herrscher über Grabungslizenzen und selbsternannter Deuter der ägyptischen Geschichte. Und darum geht es vor allem in diesem Buch.

Der Text versucht ihn zu porträtieren. Doch das gelingt nicht besonders gut. Erstens liegt sein Schwerpunkt vor allem im Jahr 2011, zweitens werden mehr Fragen gestellt als Antworten gefunden und drittens ist es mit heißem Stift und ohne erkennbares Konzept geschrieben worden. Es enthält auch keine wirklichen Enthüllungen, sondern nur zahlreiche Andeutungen, deren Wahrheitsgehalt sich nicht unbedingt erschließt.

Da diese Andeutungen jedoch in einem vorwurfsvollen Stil verfasst wurden, kann man ihnen Folgendes entnehmen: Der Autor hält Zahi Hawass für einen korrupten Vertreter der scheinbar gestürzten Oberschicht Ägyptens, der seine Stellung selbstherrlich dazu genutzt hat, um mit Antiquitäten gute Geschäfte zu machen, zahlreiche dubiose Finanzquellen besitzt und die Ägyptologie zu einem Fall der nationalen ägyptischen Sicherheit erklärte.

Seine umstrittene Rolle in dieser Wissenschaft wurde bislang jedoch nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert, weil er die Macht besaß, Forschern den Eintritt an die Grabungsstätten zu gewähren oder ihn zu verwehren.

Von den zahlreichen Andeutungen im Buch fand ich die Kommentare zur DNA-Untersuchung an Mumien am faszinierendsten. Auf Seite 166 steht geschrieben, dass Tutanchamun genetisch zu einem Teil zu einer Gruppe gehört, die heute in Ägypten nur einen Anteil von unter einem Prozent besitzt, zu der aber heute in Westeuropa über 50 Prozent aller Männer gehören. Vielleicht erklärt dies, warum die Tests von Hawass wie ein Staatsgeheimnis behandelt werden.

Das Buch ist auf Hochglanzpapier gedruckt und enthält zahlreiche wenig aussagekräftige Bilder sowie einige Anhänge, auf die sich der Autor im Text bezieht. Alles in allem fand ich es nicht besonders gelungen. Aber es passt irgendwie in einen Zeitgeist, der sich mit Andeutungen zufrieden gibt, anstatt Beweise zu verlangen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zahi Hawass, 20. Januar 2012
Von 
Anna Inna - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist sehr toll aufgemacht, Glanzpapier und farbige Fotos, klasse. Die langen Schachtelsätze des Autors allerdings verhindern ein flüssiges Lesen. Immer wieder muss man die Sätze durchgehen, um das Geschachtele zu verstehen. Der Sinn dieser Grammatikübungen entzieht sich mir.

Dass Zahi Hawass ein Selbstdarsteller der übelsten Sorte ist, war bekannt. Der Autor hat alle möglichen Artikel über diesen Typen zusammengetragen und Hawass schneidet denkbar schlecht - zu Recht - ab. Dass so ein Mann zu den 100 wichtigsten Menschen dieser Erde gehören kann, mag zeigen, wie krank alles um ihn herum war, aber auch um die, die ihn als so wichtig ansahen. Dass Folterungen und Jungfraubeschau im Museum mit Wissen von Hawass stattfanden, ist allerdings OHNE WORTE!
Mit einem Schmunzeln habe ich gelesen, dass es Hawass nie gelungen war, eine besondere Entdeckung zu machen. Er, der so geil darauf war, endlich auf der Ruhmesliste der großen Entdecker ägyptischer Altertümer zu stehen. Prima so. Da hat das Universum seinen gierigen Absichten einen Riegel vorgeschoben.
Hawass hat es verstanden, Geld aus allem zu saugen und sich wohl gehörig nach dem Saugen zu bereichern. Kein Wunder, dass die armen Angstellten und Wächter der antiken Stätten ständig Trinkgeld von den Touristen brauchen, damit sie mit 50 Dollar (oder waren es Euro) pro Monat an Gehalt überleben können. Und das bei Millionen Einnahmen jedes Jahr.

Wenn man sich als GreWi bezeichnet wie der Autor es tut, dann verstehe ich nicht, wieso man immer noch an der Theorie festhält, Cheops sei der Pyramide zuzuordnen. Die große Pyramide ist viel älter datiert worden als die Ägyptologie behauptet. Dass dieses falsche Geschichtsbild immer noch geglaubt wird, kann ich gar nicht verstehen. Auch scheint die Pyramide in ihrer ursprünglichen Bedeutung nie als Grab gedacht gewesen zu sein.
Und dass Cheops wenig damit zu tun hat, scheint sich auch darin zu bewahrheiten, dass das Edgar Cayce Institut aus den USA, wie der Autor selbst darstellt, immer wieder vor Ort auf dem Gizeh-Plateau mit Genehmigung und in Zusammenarbeit mit Hawass Sonderuntersuchungen machen darf. Wenn man sich mit Edgar Cayce beschäftigt hat, so weiss man, dass der Hellseher und Schauer einen ganz anderen Ansatz hat. Dann wundert es mich umso mehr, daß Hawass bei diesen so verpönten angeblichen "Spinnereien und Phantasien" mitmacht!!!
Der Autor hält an vorgefassten und m.E. überholten, falschen Geschichtsbildern fest. Da hätte ich doch weit mehr Offenheit erwartet und das hat mich enttäuscht. Nicht ein einziger offener Ansatz, der mal bis zum Ende angedacht wäre. Nicht einmal der Cayce-Ansatz, den er selbst erwähnt! Das allerdings erwarte ich von einem GreWi (einem Grenzwissenschaftler) allemal, sonst ist der selbst ernannte Titel nicht gerechtfertigt!!

Vielleicht hat Hawass mit seinem Temas und den DNA-Analysen etwas entdeckt, was keinem dieser Geschichtsschreiber gefallen kann?! Wäre doch durchaus möglich. dann müssten die Bücher alle neu geschrieben werden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Amis da wie immer einiges mehr wissen, sei es mit oder ohne Hawass. Dass macht mir den Typen Hawass nicht sympathischer, aber er mag doch einiges an geheimen Wissen haben und vera.... damit die ganze Welt. Nicht umsonst ist er auf der Liste der Top 100!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen WIRKLICH ÄGYPTISCHER INDIANA JONES??, 14. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Hervorragend recherchiert, sehr spannend und doch mit einem Augenzwinkern geschrieben.Was sich alles während der Revolution gegen Mubarak in und um das Ägyptische Museum abspielte ist nur der Anfang. Es geht nicht nur um Agyptologie, es geht um Politik, offizielle und geheime Verflechtungen,Machtspiele. Suchtfaktor hoch um auch andere Bücher von G.F.L. Stanglmeier zu lesen! Es lohnt sich nicht nur für Leser mit Schwerpunkt Ägyptologie!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich wertvolles Zeitdokument über "Pharao Hawass" - die Ägyptologie verliert ihre Unschuld..., 4. Januar 2012
Von 
Jaun Hans-peter "hanspeterjaun" (Steffisburg / Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Keine Frage, weil wir es wissen: unter dem Wüstensand Ägyptens liegen noch viele unbekannte Schätze verborgen, von denen einige der Wissenschaft neue Schlüsselerkenntnisse über die Geschichte des Landes am Nil liefern werden. Wer hätte jedoch gedacht, dass auch der Kronprinz der Archäologen in Ägypten, Zahi Hawass, Rätsel verbirgt, welche weder dem Land, seiner Zunft noch der "heiligen Ethik" der Wissenschaft zum Ruhme gereichen.

Der Autor, freier Journalist, präsentiert seiner Leserschaft eine kaum zu fassende, topaktuelle Enthüllungsgeschichte über den seit Jahren für sein "Indiana Jones-Image" sowie für seine Medienwirksamkeit bekannte oberster Archäologe Ägyptens, Zahi Hawass. Die seit Jahren vermuteten ominösen Machenschaften von Zahi Hawass werden nun wie auf einem silbernen Tablett einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, und zwar eingebettet in die aktuellen Geschehnisse des sogenannten arabischen Frühlings, dem auch Ägypten 2011 zum Opfer gefallen ist. Das in Verbindung mit Politik und Militär gut situierte Imperium von "Pharao Hawass" wird vom Autor in Verbindung mit dem aktuellen Geschehen treffend und verständlich entlarvt.

Wer die Ereignisse in Ägypten vielleicht intensiver als der berühmte Durchschnitt der Bevölkerung verfolgt hat und auch mit der Archäologie und deren Problemen in Ägypten vertraut ist, dem muss es bei der Lektüre dieses "Porträts" die Sprache ob den verwerflichen Aktivitäten dieses ehrgeizigen wie machtsüchtigen Wissenschaftlers verschlagen. Obwohl, bezogen auf den Redaktionsschluss, diese Dokumentation nicht als abgeschlossen zu bezeichnen ist, so liefert sie eine wertvolle Grundlage, um zu einem späteren die Machenschaften unter der Diktatur Hawass umfassend aufzuarbeiten.

Es ist zu befürchten, dass die Aufarbeitung der Akte Zahi Hawass den Blick auf weitere, bisher unbekannte Aspekte der Rolle der Archäologie im Land am Nil öffnen könnte. In Frage kämen mögliche Verbindungen mit der Mafia der Raubgräber oder dem internationalen Handel mit geraubten und gestohlenen Artefakten zum Vorteil kapitalkräftiger Privatpersonen. So darf es uns nicht überraschen, wenn in einigen Jahren in einem Folgeband die wahren Dimensionen des Imperiums Hawass umfassend dargestellt werden, verbunden mit der berechtigen Hoffnung, dass wir Zugang zu all jenem Wissen bzw. Erkenntnissen erhalten, die uns Zahi Hawass vermutlich u.a. aus kommerziellen Gründen vorenthalten hat.

Angesichts des offensichtlich ambitiösen Zeitplanes für die Herausgabe dieses faszinierenden Zeitdokumentes erscheint es verständlich, dass die beigelegte Dokumentation etwas knapp ausgefallen ist. Für all jene, welche sich etwas eingehender mit dem Fall Zahi Hawass befassen möchten, wäre ein weitere Informationen vermittelndes Literaturverzeichnis von grossem Nutzen gewesen. Andererseits hilft das abschliessende Sachwortregister, um punktuell Themen rasch aufzuarbeiten.

Wegen seiner brisanten Aktualität verdient dieses Buch nicht nur eine gute Qualifikation, sondern auch einen breiten Leserkreis, der u.a. am Beispiel von Zahi Hawass mit den Problemen im Bereich der Archäologie vertraut werden möchte, insbesondere in einem Land, dessen herausragende Kulturgüter leicht Opfer politischer, militärischer oder gesellschaftlicher Probleme werden können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Buchbinderische Fehlleistung, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Ich war sehr interessiert an diesem Buch, als es dann kam war allerdings die Überraschung groß, denn nach Seite 16 ging es mit Seite 36 weiter, auch später waren die Seiten noch durcheinander, ein Fehler im Zusammentragen des Buches bei der Buchbinderei. So ist das Buch unleserlich! Ich habe das Buch dann an Amazon zurückgesendet und um Ersatz gebeten. Das neue Buch war auch umgehend am nächsten Tag da, aber - gleicher Fehler, die Seiten genauso gemixed. Heute wieder an Amazon zurück.
Bin ich denn der Einzige, der das Buch mit dem Fehler bekommen hat, und das gleich 2x? Wie war das Buch bei den vielen Rezensionen?
Werde wohl die Kindle-Version kaufen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wem gehören die ägyptischen Altertümer ?, 4. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Betrachtet man das etwa 260-seitige Sachbuch vom Kopp-Verlag, wird der Eindruck erzeugt, ein wertvolles Buch zu einem günstigen Preis in Händen zu halten. Bekommt der Leser die Infos über Zahi Hawass, vom Autor als Ägyptens letzter Pharao bezeichnet, die er erwartet ? Ich meine prinzipiell ja, wenn man sich auch gelegentlich durch manche Schachtelsätze (wie z.B. im 17. Kapitel Mitte) quälen und diese dann mindestens zwei Male wiederholen muß, um den Sinn erfassen zu können. Insgesamt gesehen liest sich das Buch leider nur streckenweise zügig, bei einem saloppen Schreibstil des Autors. Bereits im 1. Kapitel erfährt der Leser über die Nacht des Zorns, über die Volkswut gegen die Mubarak-Parteizentrale, über den Angriff des Mobs auf das Ägyptische Nationalmuseum und dass Dr. Hawass auch eine weibliche Kritikerin, nämlich die ehemalige Direktorin des ägyptischen Museums in Kairo hatte.
.
Der Autor schreibt dann über Falschaussagen des berühmten Ägyptologen und bemüht sich in den Folgekapiteln, den letzten Pharao möglichst realistisch anhand der ihm zugänglich gewesenen Informationen zu beschreiben, geht er dabei auch auf seinen akademischen background und sein Wirken danach ausführlich ein. Ein wirklicher Pharao also der Hawass, gar ein Gott ? Bestimmt nicht ! Wer mich angreift, den zerschmettere ich so das angebliche Zitat von ihm zu Beginn des 4. Kapitels lesbar.
.
Die Schilderungen über den wohl arroganten, rechthaberischen Antikenminister schleppen sich Kapitel für Kapitel fort, bis ich dann doch wachgerüttelt wurde, als dann im 16. Kapitel wörtlich steht: Ich wäre gerne Pharao Cheops. Kein Potentat hat Hawass mehr in seinen Bann gezogen als der Erbauer des einzig erhaltenen Weltwunders der Antike, der Großen Pyramide auf dem Felsplateau von Gizeh. Aha, dachte ich: back-to-the-roots - dachte, diese Story wäre längst vom Tisch, behaupten ganz andere Autoren, die Pyramiden wurden bereits viele Jahre vor den Pharaonen, wahrscheinlich von den Atlantern erbaut. Die alte, wohl inzwischen als gesicherte Falschaussage geltende Lehrmeinung, Cheops sei der Erbauer der großen Pyramide gewesen, sei längst vom Tisch ! Irrtum, in diesem Buch wird diese Fehlinformation, die mir schon in der Schule eingetrichtert wurde, wieder neu zum Leben erweckt.
.
Das Buch bekommt von mir 3 Sternchen. Der erste Stern geht an all die fleißigen Leute, die die Informationen über Hawass ins Internet gestellt haben. Das zweite Sternchen geht als Fleißsternchen an den Autor für das Sammeln und Zusammenfügen dieser durchaus interessanten Informationen und last but not least geht das dritte Sternchen an den Kopp-Verlag für die hervorragende Aufmachung und Bewerbung des Buches. (smiley).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Zahi Hawass-Hasser-Buch, 9. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Stanglmeier, G.F.L.: Zahi Hawass, Ägyptens letzter Pharao
ISBN 978-3864-450150
.
Wer hier eine Lobrede auf den Ägyptologen Hawass erwartet, wird positiv enttäuscht. Dieses Sachbuch ist eher eine Klarstellung und bietet teilweise peinliche, ja unglaubliche Enthüllungen, wie wir Leser es ja von vielen Autoren des Kopp-Verlags gewöhnt sind. Hawass, als der oberste Archäologie-Verhinderer. Allerdings betreibt der Verfasser hier eine Art von virtueller Ägyptologie, war er selber doch noch nie vor Ort in Ägypten. Nichtsdestotrotz enthält das Buch eine Fülle an Informationen, die man selber wohl kaum so zusammentragen könnte. Die erste Hälfte des Buches las sich für mich recht zäh, doch danach saugte ich mich an Inhalt und Erzählstil fest.
.
Die Hauptperson des Buches bietet reichhaltigen Gesprächsstoff und erhielt schillernde Beinamen, die recht aussagekräftig sind: Popstar der Archäologie (3sat, 2011), Ägyptens Indiana Jones, Antiquitätenjäger und Antiquitätenschützer (so nannte Z.H. sich selber stolz) auch Kampfelefant der Ägyptologie, Beinahe-Premierminister des Landes, Chef des Hawass-Imperiums: Cash-Flow oder Bargeld lacht, Altertümer = Geldmaschinen-Besitzer und -verwalter, Raubgut-Heimat-Rückführer, etc.
.
Zahi scheint humorvoll und kreativ zu sein. So nennt er gewisse Leute >PyramIdioten<, die der >PyramIdiotologie< frönen. Mit Hawass, einem ehemaligen Mitglied der Gruppe der hundert angeblich einflussreichsten Menschen unseres Planeten, war es recht einfach, klarzukommen. Man brauchte nur seine Meinung zu teilen und ihn kritiklos verehren. Als Muslim ist er davon überzeugt, dass die Pyramiden maximal 7500 Jahre alt sein können, denn älter sei die Erde nicht. Des weiteren ist Cheops der Erbauer der größten Pyramide (hier widerspricht auch der Autor nicht), von Cheops existiert als einziger konkreter Beweis seiner Existenz eine fünf Zentimeter Statuette... Außerdem sind die Pharaonen selbstverständlich Ägypter gewesen, auch wenn dummerweise nur ein Prozent ihrer Mumien-DNS mit der von Ägyptern übereinstimmt. Dumm gelaufen. Da fragt man sich, wen meint er eigentlich mit den PyramIdioten?
.
Ab S. 172 wird die 200-jährige Geschichte der Ägyptologie hochinteressant, treten nun Leute wie Erich von Däniken auf den Plan, sogenannte Grewis, oder Grenzwissenschaftler, die das Kartenhaus der offiziellen Schulägyptologie elegant umblasen. Mark Lehner kommt ins Spiel, sowie Andreas von Rétyi, Edgar Cayce und die Kammer des Wissens unter dem Spinx!
.
Die Aufmachung des Buches ist vorbildlich, üppig bebildert, durchgehend farbig auf Hochglanzpapaier, große Schrift, Lesebändchen, dazu auch noch verhältnismäßig preiswert (20 €). Besonders amüsant und staunenswert fand ich das Foto von Prinz Hemon`s Statue auf S. 136: ein fettbrüstiger Mann, der heute noch als Frau sicher seine Verehrer finden würde. Er soll der Architekt der Cheopspyramide gewesen sein. Aber was Genaues weiß man nicht, denn >nix is fix< in der Pyramidiologie, da alle Basisdaten unstimmig, in sich widersprüchlich sind. Oder das Foto von S. 202, wo ein >Grabräuber< die fette Kohle zählt nach abgeschlossenem Geschäft.
.
Unter den hier geschilderten Umständen nehme ich mir ein Vorbild am Verfasser und bleibe lieber zu Hause. Immerhin hat mir das Buch eine teure und sicher unbequeme Reise nach Ägypten erspart. Ach ja, die Homepage von Hawass ist seit Mitte 2011 eingefroren, der umtriebige Altertümer-Chef beim aufmüpfigen Volk in Ungnade gefallen und sicherlich untergetaucht. Wahrscheinlich bereitet er gerade sein Comeback vor oder besucht Gaddafi im Exil.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Na ja ..., 20. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao (Gebundene Ausgabe)
Das ist zwar sicher sehr beeindruckend, erreicht aber kaum den Rang einer besseren - jedoch auf weite Strecken allzu langatmigen - Zeitungsreportage. Die Person des langjährigen Antikenhüters Ägyptens ist mir persönlich schon die längste Zeit (spätestens seit dem Gantenbrink-Skandal) zuwider gewesen, nun sind die Fakten da, der Zahi Hawass darf nie wieder an einer solchen Stelle antreten!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao
Zahi Hawass - Ägyptens letzter Pharao von G.F.L. Stanglmeier (Gebundene Ausgabe - 27. Oktober 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 2,97
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen