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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte mehr Mudd...! Und mehr TOS!, 31. Januar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Original Series 4: Der Friedensstifter (Broschiert)
Die Geschichte ist mehr als kurzweilig und schreit nach mehr Mudd. Aber vor allem auch nach mehr TOS. Zum Glück war die Trilogie nicht das letzte, was wir von Kirk und Co. (den ORIGINALEN und nicht diesen weichgespülten hochglanzpolierten Beverly Hills 90210 Denver Clan Lense Flare Charakteren) aus dem Hause Cross Cult gesehen haben. Je nach Verkaufszahlen könnte es weitere TOS Romane geben, diese aber frühestens ab 2014, da das Programm schon proppenvoll ist.

Einziger Wermutstropfen ist, dass die dämlichen Verantwortlichen aus den USA Mudd aus dem Cover haben streichen lassen. Und das, obwohl er auf dem Originalcover vorhanden ist. Fragt sich nur, wann die Enterprise nicht mehr irgendwelchen Rechten unterfällt und ebenfalls gestrichen werden muss.

HANDLUNG:
Vor 12.000 Jahren fingen Bewohner zweier Planeten, die im selben System beheimatet sind, sich wegen einer Frucht an zu kloppen. Seit dieser Zeit herrscht ein endloser Krieg. Sämtliche Machtblöcke der Galaxis meiden die Streithälse. Doch auf einmal soll Frieden herrschen. Die Enterprise soll ermitteln und stellt fest, dass niemand anderes als Harcourt Fenton Mudd hinter dem Frieden stecken soll...

- Die Badehaussequenzen erinnern teilweise an die Neuauflage von Battlestar Galactica was die Resurrection angeht (und das weit vor BSG!). Und wer wissen wollte, wie Stella Mudd wirklich drauf ist, der sollte sich den Roman schnell durchlesen. Zum Glück geht die Hochzeit am Anfang nicht so desaströs aus, wie in "Spock unter Verdacht"...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Science-Fiction-Parabel über die Sinnlosigkeit von Kriegen, humorvoll verpackt und flott geschrieben, 11. Februar 2013
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - The Original Series 4: Der Friedensstifter (Broschiert)
Nach der großen Feuertaufe-Trilogie, in der die drei Hauptcharaktere Kirk, Spock und McCoy die Hauptrollen gespielt haben, bietet der vierte Band der Classic-Serie ein spannendes Einzelabenteuer aus der ersten Fünf-Jahres-Mission von Kirk und Co. Das Besondere an dem Buch ist natürlich der Auftritt von Harcourt Fenton Mudd, einem der beliebtesten Nebencharaktere der Fernsehserie, gespielt von Roger C. Carmel. Dabei hatte er gerade mal zwei Auftritte („Die Frauen des Mr. Mudd“ und „Der dressierte Herrscher“), sollte ursprünglich aber auch die Figur des Cyrano Jones in „Kennen Sie Tribbles?“ übernehmen. Auch ein späterer Auftritt in der Nachfolgeserie THE NEXT GENERATION wurde wieder verworfen. Selbst in der Zeichentrick-Serie hat Mudd seine Spuren hinterlassen, inwieweit die dort geschilderten Ereignisse jedoch im eigentlichen Kanon berücksichtigt werden, bleibt unklar.

Die Ereignisse im vorliegenden Roman knüpfen locker an die zweite Mudd-Episode „Der dressierte Herrscher“ aus der Originalserie an und berichten von seiner Flucht von dem Androiden-Planeten, auf dem die Crew der Enterprise ihn mit 500 Kopien seiner keifenden Ex-Frau Stella zurückgelassen hat. Einer der Stella-Androiden weicht ihm auch dieses Mal nicht von der Seite und sorgt nicht nur für komödiantische Einlagen, sondern erhält im weiteren Handlungsverlauf auch eine wichtige Schlüsselrolle. Der Autor des Romans, Jerry Oltion, gelingt die Charakterisierung der Hauptfiguren und vor allen Dingen von Harry Mudd außerordentlich gut. Die Figuren verhalten sich ihrer Darstellung in der Fernsehserie gemäß, was nicht immer bei allen Romanen der Fall war. Die Planeten Distrel und Prastor aus dem Nevis-System wurden eigens für diesen Roman erfunden und spielen im weiteren Verlauf der Serie wohl keine Rolle mehr, es sei denn der Autor schreibt noch einen weiteren Roman über dieses System. Zentrales Thema der Geschichte ist die Sinnlosigkeit von Kriegen, was anhand der nevisianischen Kultur hervorragend veranschaulicht wird. Der nichtige Anlass ist geradezu satirisch und der Roman funktioniert in erster Linie tatsächlich wegen des feinsinnigen Humors und der offenkundigen Selbstironie so gut. Das beginnt bereits im ersten Kapitel während der Trauung von Lebrun und Nordell, zwei eigens für diesen Roman erfundenen Nebenfiguren, deren Schicksal der Autor ganz allein in der Hand behält.
Die Geschichte entwickelt sich sehr rasant und jede einzelne Hauptfigur bekommt mindestens einen besonderen Moment geschenkt, obwohl der Fokus hauptsächlich natürlich auf Captain Kirk und seinen Widersacher Harry Mudd gerichtet ist. Besonders gelungen ist vor allen Dingen das Finale des Romans und tröstet über kleinere Längen im Mittelteil während der Gefechte auf der Planetenoberfläche hinweg.

Auch über kleinere Ungereimtheiten sollte man hinwegsehen können. Um diese zu erläutern muss ich an dieser Stelle aber eine kleine SPOILER-Warnung erteilen.
Im Laufe der Serie sind bereits mehrere Hauptfiguren gestorben und wieder ins Leben zurückgekehrt. Auch in diesem Band wird auf diesen mehr oder weniger sinnvollen dramaturgischen Kniff zurückgegriffen. Dabei trifft es nicht nur einen, sondern gleich vier von der beliebten Stamm-Crew. Offenbar stellt sich nicht einmal Spock die Frage nach der Wahrscheinlichkeit solcher Zufälle. Wie glaubhaft ist es schon, dass die Brückenoffiziere, einschließlich Dr. McCoy und Scotty, unzählige Male den gefährlichsten Situationen trotzen und nur dann den kürzeren ziehen, wenn sie kurz darauf durch wundersame Umstände doch wieder zum Leben erweckt werden?
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4.0 von 5 Sternen Der unverbesserliche Harry Mudd sorgt für gute Laune beim Lesen., 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der aus 2 Fernsehepisoden bekannte sympathische Kleinganove zieht die Crew der Enterprise wieder in ein vergnügliches Abenteuer, zwischen die Fronten zweier Verfeindeter Nachbarwelten, die seit 12.000 Jahren (!!) Krieg gegeneinander führen. Dort tritt er als "Friedensstifter" auf, aber bald wird klar, das er immer noch der alte ist und nicht anders kann, als Probleme zu machen, weil es ihm nur um seinen persönlichen Profit geht.

Der weitere Fortgang der Geschichte rund um das Thema "Reinkarnation" ist einfallsreich, aber doch auch etwas skurril. Über die kleinen Längen, die das Buch so mit sich bringt, kann man gut hinwegsehen. Harry Mudd, der auch wieder von seiner hausdrachengleichen Frau Stella gepiesackt wird, ist ein Stehaufmännchen wie aus dem Buch und es hat Spaß gemacht, wieder eine Geschichte mit ihm zu lesen.
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Star Trek - The Original Series 4: Der Friedensstifter
Star Trek - The Original Series 4: Der Friedensstifter von Jerry Oltion (Broschiert - Januar 2013)
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